23.Apr..2015 | LL Herren, Saison 2014/2015 |
(weh/mbor) Mit dem letzten Spiel der aktuellen Saison gegen die SG Schwanebeck 98 beschlossen die Männer des Eisenhüttenstädter BV für dieses Jahr den Spielbetrieb. Trotz einer anerkennenswerten Teamleistung reichte es auch in diesem Spiel nicht für einen Sieg des Herrenteams um Trainer David Kiutra, sodass sich die Mannschaft nach der 65:79- Niederlage nicht nur aus der Saison, sondern abstiegsbedingt auch aus der Landesliga verabschiedet.
Der EBV reiste wieder nur mit acht Akteuren an, der Gastgeber bot 12 Spieler auf. Die Gäste waren auf allen Positionen doppelt besetzt und wollten das letzte Spiel dazu nutzen, sich noch einmal als starkes Team zu präsentieren und wollten die eigene spielerische Leistung abrufen. So startete der EBV auch furios in das erste Viertel und führte nach sechs Minuten durch fünf Dreier in Folge 15:8 gegen den Gastgeber. Neben Oliver Schwanz (1 Dreier) steuerte der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Kevin Köster (Gesamt 24 Punkte) in dieser Phase vier seiner insgesamt fünf Dreier bei. Der Gastgeber zeigte sich nur kurzzeitig vom Gästespiel beeindruckt und kämpfte sich auf ein 17:18 zum Ende des 1. Viertels heran. Den Eisenhüttenstädtern gelang nun nicht mehr jeder Wurf von außen. Das Team um Spielführer Carsten Wehlmann hatte im weiteren Verlauf Mühe, sich in ein geordnetes Spiel hinein zu finden. Der EBV verlor das 2.Viertel mit 18:34 und ging, trotz einer durchgängig guten Verteidigung, nach einem unkonzentrierten Spiel, mit vielen Fehlpässen und verschenkten Punkten unter dem Korb mit einem 17 Punkterückstand in die Halbzeitpause.
Neu motiviert besann sich die Mannschaft auf ihr gestecktes Ziel und spielte nach dem Seitenwechsel konzentrierter und energischer. Durch viele Ballgewinne, besonders durch die Defense- und Reboundleistung von Marcus Burde und Patrick Köster kämpfte sich der EBV im 3. Viertel mit einem 18:0-Lauf bis auf drei Zähler heran. Dem Aufbauduo Oliver Schwanz und Carsten Wehlmann gelang es im Zusammenspiel mit den Flügeln Emanuel Raasch, David Kiutra und Kevin Köster immer besser, den Center Dennis Herkt in das Spiel einzubinden.

Dennis Herkt bekommt als MVP der Saison 2014-2015 den begehrten Pokal.
Die Defensive der Schwanebecker konnte durch schnelles Passspiel und viele Einbrüche zum Korb mehrfach ausgespielt und im Vergleich zum 2.Viertel erfolgreich bezwungen werden. Nach dieser starken Teamleistung und mit nur noch 5 Punkten Rückstand, starteten die Herren hoch motiviert in das letzte Spielviertel. In der 32.Minute stand es 61:63 und der Ausgang des Spiels war vollkommen offen. In dieser Phase des Spiels lagen die Nerven auf beiden Seiten blank und die Schiedsrichter aus Eberswalde hatten alle Hände voll zu tun, das Spiel unter Kontrolle zu halten. So kam es zum dritten technischen Foul in diesem Spiel, wobei dieses den Gästen aus Eisenhüttenstadt angeschrieben werden musste. Auch wenn der folgende Freiwurf nicht verwandelt wurde, nutzten die Gastgeber die entstandene Pause besser und kamen nach der Unterbrechung wieder effektiver ins Spiel. Besonders durch die kompaktere Verteidigung des Gastgebers hatte es der EBV schwer, sich klare Chancen heraus zu spielen und erfolgreich zum Wurf zu kommen. Lediglich Dennis Herkt konnte hier nochmals den Abstand zu den Panketalern verkürzen. Diese zeigten ihre Stärke besonders von der Freiwurflinie und zogen allmählich davon und gewannen auch das letzte Viertel deutlich mit 19:10 und das Spiel verdient mit 79:65.
Das war das letzte Spiel von Spielertrainer David Kiutra in den Reihen des EBV 1971. Er wird sich auf Grund beruflichen Einsatzes im westlichen Raum von Berlin neu orientieren. David Kiutra wurde ja bereits im März vor dem letzten Heimturnier von seinen Fans und Spielkollegen sehr feierlich verabschiedet. Der Vorstand des EBV dankt ihm an dieser Stelle nochmals für seine langjährige Tätigkeit als Spieler, Trainer und Schiedsrichter.
Bester Spieler des EBV (MVP) wurde mit deutlichem Abstand Dennis Herkt, er erzielte insgesamt 172 Punkte in 14 Spielen. Bester Dreierschütze der Landesliga wurde Kevin Köster mit 33 Dreiern in ebenfalls 14 Spielen. Bei den Punkten hatte er mit 175 Punkten die Nase knapp vor Dennis Herkt vorn.
EBV-Punkte: Dennis Herkt 18 Pkt. 4/7 Freiwürfe, David Kiutra 11 Pkt. 1 Dreier, Carsten Wehlmann 7 Pkt. 1/2 FW, Oliver Schwanz 3 Pkt. 1 Dreier, Emanuel Raasch 0 Pkt. 0/3, Marcus Burde 2 Pkt., Patrick Köster 0 Pkt. 0/2, Kevin Köster 24 Pkt. 3/5 FW 5 Dreier; Freiwürfe: EBV 8/19 = 42%, Schwanebeck 22/38 = 58%
30.März.2015 | Allgemein, Featured, Saison 2014/2015 |

Leo Lüben (li.) und Ludwig Radt sind aufmerksam an der Spieluhr und der 24 sec. Zeitnahme.
(mbor) Unmittelbar vor den Osterferien führten wir einen EBV-internen Kampfrichterlehrgang durch. Fast alle Mitglieder der Altersklassen U 12 bis U 16 männlich nahmen daran teil.
Vor Beginn der theoretischen Ausbildung Teil 2 bis 4 wurden die Teams in den Altersklassen und die 6 Spielansetzungen bekannt gegeben.
Bei den 12jährigen Mädchen und Jungen ging es bei diesem Lehrgang vorrangig darum, sich mit der Spieluhr und der 24 sec. Uhr vertraut zu machen. Das gelang den Kindern nach einem zuvor durchgeführten Grundkurs auch recht achtbar.

Die Vorkoster Florian Wendland (li.) und Paul Wilhelm.
Die älteren 14- und 16-jährigen Spielerinnen und Spieler hatten die Aufgabe, nach teilweise für einige Teilnehmer zwei Lehrgangsteilen einen Spielberichtsbogen bei einem Spiel auszufüllen. Spielerinnen und Spieler der U 14 und der U 16, die bereits im vorigen Jahr am zentralen Lehrgang teilgenommen hatten, konnten ihre „Schreibkenntnisse“ noch einmal überprüfen.
Unterstützt wurde dieser Lehrgang von den Schiedsrichtern Kevin Köster und Marcus Burde und von den Hauptkampfrichtern Benedikt Post, Cassandra Theißen und Dean Hölzel. Die Letztgenannten sind bereits sehr gut in der Lage, einen Spielberichtsbogen auszufüllen.
Marcus Burde wird während seiner Osterferien alle geschriebenen Spielberichtsbögen auswerten und jedem Einzelnen die genaue Analyse seiner „Schreibtätigkeit“ mitteilen.

Bei der „intensiven“ Arbeit.
Der Dank gilt weiterhin Frau Sabine Kalisch, die es wiederum meisterhaft verstanden hat, uns mit selbst gebackenem Kuchen zu versorgen.
Ein Höhepunkt für jeden Teilnehmer und Helfer war abschließend der Verzehr eines Stück Pizza.
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16.März.2015 | Featured, LL Herren, Saison 2014/2015 |

Die besten der Besten: v.l. MVP Teoman Prahst (U 16), MVP Eric Mintken (U 14), MVP Max Kalisch (U 12), Beste Nachwuchsspielerin Jil Schmidt (U 12), Bester Nachwuchsspieler/offensiv Tim Thierbach (U 12), Bester Nachwuchsspieler/defensiv Tobias Buhrau (U 12)
(mbor) Nachdem das Landesliga – Herrenteam am letzten Sonntag seine beiden Heimspiele erneut verloren hat, kann es wohl dem sportlichen Abstieg aus der Liga nicht mehr entrinnen. Gegen den Mahlower SV verlor das Team mit 41:69 (21:39) und gegen den USV Potsdam III hieß es am Ende ebenfalls ernüchternd 68:80 (25:42).
Bevor das Turnier begann wurde Spielertrainer David Kiutra als langjähriger Spieler des EBV, als Trainer und Schiedsrichter herzlich verabschiedet. Außerdem wurden, einer langjährigen Tradition folgend, Spielerinnen und Spieler als Beste (MVP) ihrer jeweiligen Altersklasse mit einem Pokal und einer Eintrittskarte für das EM-Vorrundenspiel Deutschland gegen Spanien im Herbst geehrt.
Personell waren Mahlow und der EBV gleich stark besetzt, qualitativ jedoch machten sich bereits in der Aufstellung von Beginn an deutliche Unterschiede bemerkbar. Die Gäste waren insgesamt größer und körperlich präsenter als die Gastgeber. Das zeigte sich besonders bei der Reboundarbeit unter beiden Brettern, an denen der EBV klar das Nachsehen hatte. Dennis Herkt als einzig richtig großer Spieler (Emanuel Raasch fehlte entschuldigt) hatte zumeist gegen drei bis vier Gegenspieler kaum eine Chance.

EBV-Vorsitzender Manfred Borchert beim Überreichen eines Pokals zur Verabschiedung von David Kiutra.
Eine gravierende Schwäche war beim EBV, trotz des Heimvorteils, die eklatant zu nennende Quote von freien Würfen aus dem Feld heraus. Selbst einfache Korbleger wurden in großer Zahl auch von den etablierten EBV-Spielern daneben gesetzt. So nahm das Schicksal denn seinen Lauf. Der EBV fand in keiner Phase zu seinem Spielrhythmus, kein Viertel ging an die Gastgeber. Nach 10 Minuten stand es 11:21, zur Halbzeit 21:39 und nach 30 Minuten 30:54. Am Ende hieß es aus EBV-Sicht enttäuschend 41:69. Damit wiederholte der EBV fast das Ergebnis aus dem Hinspiel, nur mit dem Unterschied, dass er in diesem Heimspiel den absoluten Negativ-Punktestand in allen Saisonspielen erzielte und das in einem Heimspiel vor mehr als 100 gut mitgehenden Zuschauern. Betrachtet man die Spieler im Einzelnen, so erreichten eine Normalform, was die Punkte betrifft, nur Dennis Herkt mit 16 Punkten und Carsten Wehlmann mit 14 Punkten, bei 4 von 4 verwandelten Freiwürfen.
Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel: „Meine Spieler wollten es besonders gut machen. Wir wussten um den Druck gewinnen zu müssen, um nicht abzusteigen. Das Spiel sah sich von außen zwar gut an, das reichte jedoch nicht, um zu siegen. Die Wurfquote und die Gesamtpunktzahl von 10 Punkten je Viertel sind Beleg genug für diese bittere Niederlage.“

Das EBV-Team bei seinen letzten beiden Heimspielen in der Saison 2014/2015.
Nach einem Spiel Pause (Mahlow gegen Potsdam 61:69) lautete der zweite EBV-Gegner USV Potsdam III. Zieht man das Spiel gegen Mahlow als Vergleich heran, so konnte der EBV-Trainer feststellen: „Wir haben uns in jedem Fall im Spiel gegen Potsdam als Team gesteigert. Sowohl die Teamchemie als Ganzes als auch die Leistungen der einzelnen Spieler haben die Zuschauer und mich als Trainer überzeugt. Dass wir auch dieses Spiel abgeben mussten hatte andere Ursachen.“
Beim USV merkte man bei ihrem zweiten Spiel nacheinander anfangs keine Müdigkeitserscheinungen. Sie spielten souverän auf, bewiesen ihre Cleverness und ihre Erfahrung in so mancher Situation unter den Brettern oder im Aufbauspiel. Nach 10 Minuten lag der USV mit 26:10 vorn. Der EBV spielte zwar eine relativ gute Verteidigung, versäumte es jedoch, rechtzeitig immer die Hilfe zu stellen, um einen Gegner am erfolgreichen Korbwurf zu hindern. Davon profitierten die Potsdamer Thomas Raupach (18 Pkt.) und Nico Danneberg (11 Pkt.) am meisten. Die Angriffsführung seitens des EBV lag bei den Spielern David Kiutra, Carsten Wehlmann und Oliver Schwanz in guten Händen. Diese drei Genannten spielten Center Dennis Herkt oft sehr gut an. 22 Punkte für Dennis Herkt sind der verdiente Lohn dieses Spiels.
Der EBV bewies im Spiel seine gewachsene Teamstärke mit einem 15:16 und 14:16 im zweiten bzw. dritten Viertel. Dass auch das gesamte Spiel wesentlich besser war, beweisen zum einen, dass fast alle Spieler Punkte erzielten und dass die Wurfquote deutlich besser als im ersten Spiel war. Sehr gut die 8 Punkte von Patrick Köster, der unter dem Korb ackerte und kämpfte. Kevin Köster erwachte in diesem Spiel endlich und steuerte gewohnte 14 Punkte, bei drei erfolgreichen Dreiern zum Ergebnis bei. Alle U 18-Spieler forderten in ihren Einsatzzeiten ihre Leistung erfolgreich ab. Das stimmt für die kommende Saison sehr positiv. Dass es wiederum nur eine Niederlage wurde, lag daran, dass der Gastgeber es nicht verstand, bei schwächelnden Potsdamern zum Ende hin, den „Sack zuzumachen“. Immer wenn der EBV sich ergebnismäßig etwas dem USV näherte, wie beim 39:54 (28.Minute) oder 64:77 (39.) hatten die Potsdamer eine passende Antwort mit einem Dreier oder einem Durchbruch zum Korb mit anschließenden Freiwürfen parat. Auch diese Quote von 74% : 48% sprach an diesem Tag für die Potsdamer.
EBV-Punkte gegen Mahlower SV 1977: Dennis Herkt 16 Pkt., 0/1 Freiwürfe, David Kiutra 4 Pkt., Benedikt Post, Jan Grünberg, Toni Scrock, Oliver Schwanz, Marcus Burde alle 0 Pkt., Carsten Wehlmann 14 Pkt., 4/4 FW, Patrick Köster 4 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier, Kevin Köster 3 Pkt., 1 Dreier; Freiwürfe EBV 5/7 = 72%, Mahlow 11/23 = 48%
EBV-Punkte gegen USV Potsdam III: Dennis Herkt 22 Pkt., 2/6 Freiwürfe, David Kiutra 6 Pkt. 2/5 FW, Benedikt Post 1 Pkt. 1/2 FW, Jan Grünberg 6 Pkt. 2/2 FW, Toni Scrock 0 Pkt., Oliver Schwanz 3 Pkt. 1 Dreier, Marcus Burde 0 Pkt., Carsten Wehlmann 6 Pkt., 0/1 FW, Patrick Köster 8 Pkt., 0/1 FW, Kevin Köster 14 Pkt., ¾ FW, 1 Dreier; Freiwürfe EBV 10/21 = 48%, USV Potsdam III 17/23 = 74%
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16.März.2015 | BL U14 II, Featured, Saison 2014/2015 |

Carlos van den Brandt, der eigentliche Kapitän seines Teams, fehlte auf Grund einer Erkrankung fast die komplette Saison.
(bur/mbor) Das zweite U 14 – Team des EBV 1971 wurde mit zwei derben Heimniederlagen aus allen Träumen gerissen. Gegen die als außer Konkurrenz spielende Mannschaft der Baskets Brandenburg verlor man mit 25:85 (15:41), gegen StarWings Glienicke noch deutlicher mit 31:101 (12:51).
Im Spiel gegen die Baskets aus Brandenburg/Havel rechnete man sich von Anfang an keine großen Chancen aus, da man das Hinspiel gegen die Brandenburger, deren Team mit mehreren U16 Spielern bestückt war, schon hoch mit 68:29 verlor. Tags zuvor meldeten sich beim EBV der eigentliche Topscorer des Teams Carlos van den Brandt sowie Hannes Müller und Christopher Kühnöhlkrankheitsbedingt ab.
Der EBV kam schon nach wenigen Minuten mit 0: 12 unter die Räder. Der EBV fand insbesondere unter den Körben kein Mittel gegen die körperlich klar überlegenen Brandenburger. So nutzte auch eine Auszeit nicht; das erste Viertel ging klar mit 20:3 an die Brandenburger. Im 2. Viertel spielten die Gastgeber etwas besser, weil konzentrierter. Die Spieler fanden oft durch die Mitte den Weg zum Korb, die Defense war allerdings wie auch vorher nicht konzentriert genug. Es wurde den Mitspielern nicht geholfen. Kapitän Dominik Träder und Emilio Wondolowski erzielten in diesem Spielabschnitt zusammen alle 12 Punkte, so ging es mit 15:41 in die Pause.
Nach der Pause ging das Spiel genau so weiter wie in der ersten Halbzeit. Die Brandenburger erzielten Ballgewinn auf Ballgewinn und machten viele einfache Konterpunkte. Der EBV verlor letztendlich klar mit 25:83 in eigener Halle.
Trainer Marcus Burde: „Wir haben das Spiel zwar „am grünen Tisch“ gewonnen (Brandenburg außer Konkurrenz). Meine Spieler haben sehr lustlos gespielt und kaum Gegenwehr gezeigt. Wir müssen sehr an der Teamchemie und der Moral bis zum Ende dieser Saison arbeiten.“
EBV-Punkte: Dominik Träder 12 Pkt., Emilio Wondolowski 4 Pkt., Toni Gilke 0 Pkt., Norman Schnippa 7 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 0 Pkt., Roman Theissen 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 1/2 = 50%, Freiwürfe Brandenburg: 1/6 = 17%

Max Kalisch – MVP in der U 12 – gehörte im Team der U 14 II zu den Besten in diesem Spiel
Auch im 2. Spiel bot sich dasselbe Bild wie im ersten Spiel. Die Spieler hatten den Kopf nach unten gesenkt. Kapitän Dominik Träder war nach dem ersten Spiel an der Hüfte verletzt, so musste e eine Pause bekommen.
Gegen den Tabellenführer Glienicke wurde jeder noch so kleine Fehler bestraft und insbesondere in der Anfangsphase gab es seitens des EBV sehr viele Turnover. Jeder 2. Pass ging in die Arme eines gut verteidigenden Spielers des Gegners. Dadurch geriet der EBV auch schnell in einen hohen Rückstand. Glienicke zog im 1:1 – Spiel viele Fouls. Das erste Viertel ging klar mit 25:4 an die Gäste. Auch im weiteren Verlauf dominierten die Fouls und die Turnover das Spielgeschehen, wobei es offensiv bei den Gastgebern etwas besser lief. Mitte des 2. Viertels erwies einer der Leistungsträger des EBV, Emilio Wondolowski, dem eigenen Team einen Bärendienst, indem er schon in der 16. Minute sein 5. Foul kassierte, so musste das Team den Rest der Partie zu fünft zu Ende spielen.
Zur Halbzeit hieß es 12:51 aus Gastgebersicht, nach dem 3.Spielabschnitt leider schon hoch 20:78. Im letzten Viertel foulten sich noch Norman Schnippa und Toni Gilke aus dem Spiel heraus, so dass der EBV das Spiel zu dritt beenden musste.
Das Verhalten von Glienicke war in dieser Phase nach Meinung der EBV-Trainer Marcus Burde und Benedikt Post höchst erregend und unsportlich, da jene auch bis zum Schluss zu fünft gegen drei Eisenhüttenstädter eine Ganzfeldpress-Verteidigung spielten, nur um 100 Punkte zu erreichen.
Bester Mann in diesem Spiel war der junge 11jährige Max Kalisch, der zwar in vielen Situationen nicht genug Erfahrung hatte, doch zeitweise als einziger den Eindruck erweckte dass er auch wirklich in der Sporthalle sein wollte um zu spielen. Der Endstand lautete 31:101
EBV-Punkte: Dominik Träder 2 Pkt. 0/2 FW, Emilio Wondolowski 2 Pkt, Toni Gilke 4 Pkt., Norman Schnippa 7 Pkt. 3/7 FW, Max Kalisch 12 Pkt., Roman Theissen 4 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe EBV: 3/11 = 27%, Freiwürfe Glienicke: 12/23 = 52%
3.März.2015 | Featured, OL U18 männlich, Saison 2014/2015 |

Benedikt Post war der beste Offensivspieler des EBV gegen Frankfurt
(era) Zwei Heimniederlagen gab es zum Saisonabschluss für die U18 des EBV. Der EBV begann das Spiel gegen die Gäste aus Frankfurt sehr konzentriert in der Defensive. Offensiv gelang den Stahlstädtern noch nicht so viel. Marcus Burde (18 Punkte) war der einzige, der in dieser Phase gut scorte. So stand es nach 10 Minuten nur 16:21 gegen den EBV. Das zweite Viertel verlief leider ganz ähnlich, nur das die Defense auch noch nachließ. Tim Raasch (10 Pkt.) war einer der wenigen, der eine gute Hilfe spielte und einige Blocks erzielte. So stand es zur Halbzeit 29:42 gegen den EBV. Der dritte Spielabschnitt war der Beste der Eisenhüttenstädter in der Defensive. Offensiv zeigte vor allem Benedikt Post (22 Pkt.) eine sehr gute Leistung. Somit stand es vor dem 4. Spielabschnitt völlig offen 48:55. Ab diesem Zeitpunkt standen die Hüttenstädter neben sich. Sie halfen ihren Mitspielern nicht mehr in der Defensive, waren zu nachlässig in der Reboundarbeit, welche die ersten 3 Viertel wirklich gut war, und waren in der Offensive zu schlampig mit Pässen und Würfen. Daraus resultierte, dass Frankfurt sich leider über die Zeit retten konnte. Sie waren nämlich nur mit 5 Mann angereist, wovon 2 ab Anfang des 4. Viertels schon mit 4 Fouls belastet waren.
Zu oft wurde einfach von außen geworfen, so dass die foulbelasteten Spieler nicht aus dem Spiel gebracht werden konnten. Zudem verletzte sich der wichtige Marcus Burde (Nasenbeinbruch), so dass von dieser Seite auch in Spiel 2 keine Hilfe zu erwarten war. Letztlich endete das Spiel mit 56:67 gegen den EBV nicht zufriedenstellend. Dieses Spiel wurde durch nicht einhalten der vorgegebenen Taktik verloren. Es wurde einfach zu wenig zum Korb gezogen.
Punkte gegen Frankfurt: Benedikt Post 22 Punkte 2/2 Freiwürfe, Marcus Burde 18 Pkt. 4/6 FW, Tim Raasch 10 Pkt. 3/4 FW, Niklas Nieschalk, Toni Scrock und Ren Xuzhen alle 2 Pkt., Tobias Krutenat 0 Pkt 0/2 FW,
FW EBV: 8/14 = 57,14%, FW Frankfurt: 7/20 = 35%

Tim Raasch (bester Spieler der U18 dieser Saison) mit einem starken Abschlussspiel
(era) Das zweite Spiel des EBV begann noch schlechter als das Erste. Da der Gegner aus Potsdam eine gute Defense spielte, erzwang er Ballverluste, welche er wiederum auch leicht verwertete. Dank eines in diesem Spiel gut aufgelegten Tim Raasch (21 Pkt.), welcher eine sehr gute Hilfe spielte, stand es zur Viertelpause nur 21:8 gegen den EBV. Das zweite Viertel verlief in ähnlicher Weise und Tim Raasch war diesmal der offensive Antrieb des EBV, in dem er gute Vorlagen gab und selbst 5 schnelle Punkte erzielte. Potsdam war offensiv jetzt bedeutend stärker. So kam der hohe Rückstand zur Halbzeit mit 39:20 zustande. Auch in der zweiten Hälfte verbesserte sich das Spiel nicht wesentlich, da bei den Spielern des EBV ein Kampfeswille deutlich sichtbar fehlte. Die Gäste nutzten das aus und so erzwangen sie Ballverlust um Ballverlust und punkteten vorn nach Belieben. Der EBV hatte nichts entgegenzusetzen und so endete das Spiel mit 88:51. Ein Lob möchte ich an Tim Raasch aussprechen, welcher als Einziger probiert hat, mit seinen 21 Punkten die unterdurchschnittliche Leistung des Teams zu kompensieren. Schlussendlich war das Spiel von der Erschöpfung und Niedergeschlagenheit der EBV Spieler geprägt, welche es deutlich an Einsatz mangeln ließen. So kamen viele Passfehler im Aufbauspiel und nachlässige Reboundarbeit sowie schlechte Transition zustande, wodurch sich auch das eindeutige Ergebnis erklärt.
Punkte gegen Potsdam: Benedikt Post 8 Pkt.,Tim Raasch 21 Pkt. 2/5 FW 3 Dreier, Niklas Nieschalk 6 Pkt. 0/1 FW, Toni Scrock 8 Pkt. 2 Dreier, Ren Xuzhen 6 Pkt., Tobias Krutenat 2 Pkt.,
FW EBV: 2/6 = 33,3%, FW USV: 3/12 = 25%