Rekordbeteiligung beim EBV-Weihnachtsturnier mit 9 Teams

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Kevin Köster beim Dribbling

(mbor) Neun Teams mit mehr als 60 Teilnehmern waren beim letzten Weihnachtsturnier des EBV 1971 am Start. In zwei Sporthallen zu je 4 bzw. 5 Teams wurden in zwei Vorrundengruppen die Plätze ausgespielt. Vereinsvorsitzender Manfred Borchert konnte bei der Eröffnung auch zwei Mixed-Teams willkommen heißen. Sehr erfreut war er ebenso darüber, dass es sich viele ehemalige EBV-Spielerinnen und Spieler nicht haben nehmen lassen, an diesem Traditionsturnier teilzunehmen.

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Vorsitzender Manfred Borchert, in der Hand eine EBV-eigene EBV’el – Schorle, im Gespräch mit Regionalliga-Schiedsrichter Danny Püschel.

Im Gegensatz zum Turnier im Jahr 2013 zeichnete sich in der Vorrunde in der Staffel mit 5 Teams ein Dreikampf zwischen den Mannschaften mit jüngeren und älteren Teilnehmern ab. Das Team der Senioren, der Oldies, erlitt in seiner Vorrundengruppe dabei zweimal äußerst knappe Niederlagen mit je einem Punkt gegen die Jüngeren. Von einem Alters- und Leistungsunterschied war in diesen Spielen überhaupt nichts zu erkennen. Nach der Vorrunde kristallisierten sich die Teams mit etwas längerer Spielpraxis heraus. Die originellste Spielerkleidung hatte zweifellos das Team um Kapitän Carsten Wehlmann!!

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Sprungball – hier geht es hoch hinaus.

So ging es im Überkreuzvergleich in die Finalspiele. Danach spielte im kleinen Finale die Mannschaft mit Kapitän Tilo Karschunke gegen das Team mit Kapitän Carsten Wehlmann, welches das Team von Tilo Karschunke gewann und somit Platz drei belegte. Beim Finale trafen die gleichen Teams aufeinander wie 2013, nämlich „Slomotion“ mit Kapitän Max Schulz gegen die Mannschaft um Kapitän Patrick Köster. In diesem Jahr drehte Patrick Köster und Co. den Spieß jedoch um, sie gewannen gegen die Dauerbrenner von „Slomotion“.

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Mit Kind und Kegel (äh … Ball) – Basketball auf 4 Rädern.

Neben den Basketballspielen hatte auch der zahlreich erschienene Nachwuchs der aktiven Spielerinnen und Spieler Gelegenheit, einmal auf den Korb zu werfen oder die Länge und Breite des Spielfeldes zu erlaufen.
Der Dank gilt an dieser Stelle Frau und Herrn Wehlmann für die tolle Versorgung während des gesamten Turniers. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass sie in diesem Jahr Ende Dezember wieder kommen werden.

Fotonachlese 1 auf Facebook (alle Bilder T.Jockel)

Fotonachlese 2 auf Facebook (alle Bilder C.Wehlmann)

Landesliga Herren: Lang ersehnter Heimsieg gegen SG Schwanebeck

Landesliga Herren Dennis Herkt (1)

Dennis Herkt erzielte als Topscorer sehr gute 20 Punkte.

(mbor) Das EBV-Team der Landesliga Herren hat endlich Bock umstoßen können und sein erstes Heimspiel in der laufenden Saison gewonnen. Gegen die SG Schwanebeck hieß es am Ende 54:44 (26:19).
Beim Aufgebot der Gastgeber fehlten Tim Raasch, Marcus Burde, Oliver Schwanz und Marcus Vorhoff. Der EBV spielte in der Defensive eine sehr solide und aggressive 2:3 – Zonenverteidigung. Die Gäste wurden dadurch fast über die komplette Spielzeit hinweg gezwungen, Würfe von außen zu nehmen, die schwieriger zu treffen waren. Die Gastgeber begannen auch offensiv sehr gut. Den „Punktereigen“ eröffnete der gut aufgelegte David Kiutra, der in den ersten 10 Minuten gleich zwei seiner 3 erfolgreichen Dreipunktewürfe traf. Auch der an diesem Tag überragende Dennis Herkt machte in dieser Phase sechs seiner insgesamt sehr guten 20 Punkte. So stand es nach 10 Minuten 16:8 für den EBV. Im zweiten Viertel scorten die Gastgeber besser als die Gäste die Panketaler. Zur Halbzeit ging es mit 26:19 in die Kabinen. Dass der EBV nicht mit einem größeren Abstand führte, lag daran, dass sie unter ihrem eigenen Korb mehrmals die 2.Chance nach erfolglosem Wurf der Schwanebecker zuließen. Diese Würfe trafen dann meist im zweiten Anlauf.
Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber vor guter Kulisse souverän weiter, leider trafen sie jetzt nicht mehr. Schwanebeck tat es ihnen gleich, ein Viertelergebnis von 9:7 für den EBV liest man im Basketball nicht jeden Tag. Schwanebeck traf im dritten Viertel nur zweimal aus dem Feld heraus, alles andere waren Freiwürfe, die ihnen der EBV mit einer teilweise ungeschickten Verteidigung ermöglichte. Nach 30 Minuten hieß es immer noch relativ knapp 35:26, obwohl die EBV-Spieler und Trainer Manfred Borchert nie das Gefühl hatten, dass die Gäste herankommen würden. So war es denn auch. In den letzten 10 Minuten versuchte der EBV noch einmal aufzudrehen, endlich auch gut unterstützt von den zahlreich anwesenden Zuschauern. Das spielerische Element geriet jedoch auf Grund von Verkrampfungen auf beiden Seiten in den Hintergrund. Das Viertelergebnis von 19:18 für den EBV spricht Bände insofern, dass der Gastgeber von seinem erreichten Vorsprung aus dem ersten Viertel zehrte. Außerdem stand die Zonenverteidigung des EBV weiter so gut, dass er nichts mehr anbrennen ließ und am Ende erleichtert und verdient den 54:44 – Heimsieg feiern konnte.

Trainer Manfred Borchert: „Wir legten mit unserer starken Teamdefensive die Grundlage für den lang ersehnten Sieg. Sehr stark Dennis Herkt, der der Turm in der Abwehr war, aber auch David Kiutra, Carsten Wehlmann und Emanuel Raasch bekamen viele Rebounds. Die SG Schwanebeck war ein erfahrenes Team, welches aus dem Feld nicht allzu viel bestellten konnte, an der Freiwurflinie nutzen sie aber ihre Cleverness und Erfahrung mit einer Quote von 10/16 = 62%, demgegenüber wir nur mit einer schwachen Quote von 6/16 = 40%. Erwähnenswert ist auch, dass nur David Kiutra und Dennis Herkt in diesem Spiel zweistellig punkten konnten. Dass der Sieg trotzdem hoch verdient war, steht außer Frage. Die kommende Trainingsarbeit müssen wir unter anderem auf besseres Ausboxen unter beiden Körben und auf eine größere Effektivität bei den Würfen aus dem Feld und bei den Freiwürfen legen. Nur dann sind weitere Gegner wie zum Beispiel die Potsdamer Teams und das Team aus Mahlow in der Rückrunde zu bezwingen.“

EBV-Punkte gegen Schwanebeck: Dennis Herkt 20 Pkt., 2/3 Freiwürfe, David Kiutra 10 Pkt., 2 Dreier, Benedikt Post 2 Pkt., Carsten Wehlmann 5 Pkt., 1/4 FW, Jan Grünberg 5 Pkt., 1/2 FW, Emanuel Raasch 4 Pkt., Toni Scrock 0 Pkt., Patrick Köster 1 Pkt., 1/4 FW, Kevin Köster 7 Pkt., 1/2 FW, 2 Dreier; Freiwürfe EBV 6/16 = 40%, Schwanebeck 11:19 = 58%

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Landesliga Herren: Auftaktsieg gegen Potsdam, Niederlage gegen Mahlow

Landesliga Herren Kevin Köster (2)

Kevin Köster bester Spieler seines Teams

 (mbor) Das Herrenteam des EBV 1971 gewann sein erstes Spiel beim USV Potsdam III mit 68:56 (34:27) und verlor gegen den erstarkten Mahlower SV mit 42:73 (24:36).
Acht Spieler fanden sich zur Fahrt nach Potsdam, die 4 Jugendspieler sowie Trainer Emanuel Raasch hatten am gleichen Tag schwere Aufgaben in Cottbus zu absolvieren. Der EBV trat wieder mit dem lange Zeit verletzten Marcus Vorhoff an, der sich jedoch im 3.Viertel leider wieder verletzte, aber bis dahin eine solide Leistung zeigte.
Die Gäste setzten gegen Potsdam das um, was Trainer David Kiutra von ihnen im Training abverlangt: Konzentriertes Spiel, gutes Teamspiel sowohl defensiv als auch offensiv. Alle eingesetzten Spieler waren sehr bemüht, den Ball laufen zu lassen und sich ebenfalls ständig zu bewegen.
Offensiv gelang dem EBV im 1.Viertel sehr viel, fast alle freien Würfe fanden den Weg im gegnerischen Korb. Vor allem Kevin Köster profitierte vom guten Passspiel und dass seine Teamkollegen immer den Blick für den freien Mitspieler hatten, hier besonders durch Carsten Wehlmann, Oliver Schwanz und Jan Grünberg. Defensiv stand das Team ebenfalls sehr gut, Dennis Herkt und René Friedrich holten die wichtigen Rebounds und dadurch die EBV-Ballgewinne. So stand es nach 10 Minuten deutlich 23:10 für den EBV.
Im 2. Viertel ging der EBV etwas zu nachlässig heran. Es wurde nicht mehr konsequent genug verteidigt und in der Offensive lief der Ball nicht mehr so wie in den ersten 10 Minuten. Hier mangelte es beim EBV am weiteren Siegeswillen und am Kampfgeist; so ging das 2. Viertel mit 11:17 verloren.
In der Halbzeitansprache wurden die oben Mängel angesprochen. Diese Worte zeigten beim Team Wirkung. Es wurde eine hart umkämpfte 2. Halbzeit, allein weil auch Potsdam nie aufgab. Der EBV besann sich seiner spielerischen Qualitäten, hatte noch einmal viele gute Defensivphasen und gewann das 3.Viertel 13:11 und das 4.Viertel mit 21:18 und somit das Spiel klar mit 68:56. Bester EBV-Spieler war der sehr gute Kevin Köster mit 28 Punkten, bei sehr starken 5 erfolgreichen Dreipunktewürfen.

EBV-Punkte gegen Potsdam III: Dennis Herkt 4 Pkt., David Kiutra 7 Pkt./1 Dreier, Carsten Wehlmann 14 Pkt., 2 Dreier, 2:3 Freiwürfe, Jan Grünberg 11 Pkt., 5:10 FW, Oliver Schwanz 0 Pkt., Marcus Vorhoff 2 Pkt., René Friedrich 2 Pkt., 2:4 FW, Kevin Köster 28 Pkt., 5 Dreier, 3:5 FW; Freiwürfe EBV 12:22 = 54%, FW Potsdam 10:15 = 67%

Im 2. Spiel trafen die Oderstädter auf die erste Vertretung des Mahlower SV. Ziel war es, das Gezeigte gegen Potsdam auch gegen Mahlow umzusetzen. Aber die Spieler von Mahlow waren ausgeruhter und bewiesen dies gleich mit einem 8:0 Lauf. Trotz einer Auszeit kam der EBV einfach nicht mehr ins Spiel, obwohl sie sich bemühten. Man sah, dass die Spieler viel Kraft im 1. Spiel gelassen hatten: Defensiv stand der EBV sehr kompakt, aber offensiv lief nicht viel zusammen, Mahlow führte bereits nach 10 Minuten klar mit 17:6. Im 2. Viertel bewiesen die EBV-Spieler Kämpferqualitäten, die Moral war vorhanden, sie versuchten noch einmal heranzukommen. Der Trainer und die Spieler hofften auf eine bessere zweite Halbzeit.
Aber die zweiten 20 Minuten begannen wie das Spiel. Mahlow war am Drücker, baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Der Kräfteschwund beim EBV wurde mehr als deutlich und am Ende gewann der ambitionierte Aufsteiger in die Oberliga klar mit 73:42.
Trotz der Niederlage gegen Mahlow ist Trainer David Kiutra mit dem Saisonstart zufrieden. Er schaut mit seinem Team auf eine positive Saison 2104/2015. „Lobenswert auch noch einmal die Teamleistung in Offensive und Defensive. Daran müssen wir als Team anknüpfen und aufbauen. Ab dem kommenden Turnier sind wir dann mit hoffentlich 12 Spieler dabei und können somit aus dem Vollen schöpfen“, so der Trainer des EBV.

EBV-Punkte gegen Mahlow: Dennis Herkt 2 Pkt., 0:2 FW, David Kiutra 3 Pkt.,1:2 FW, Carsten Wehlmann 7 Pkt., 1:2 FW, Jan Grünberg 11 Pkt., 1:2 FW, Oliver Schwanz 3 Pkt., 1:1 FW, René Friedrich 9 Pkt., 3:4 FW, Kevin Köster 7 Pkt., 1 Dreier; Freiwürfe EBV 8:13 = 62%, FW Mahlow 9:16 = 56%

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Landesliga Herren sichert sich nach Verlängerung gegen Cottbus III Klassenerhalt

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Toni Meinhardt, der starke etatmäßige EBV-Center macht aus beruflichen Gründen leider eine Pause.

(mbor) In einem packenden Spiel setzte sich das Landesliga Herrenteam gegen den BBC Cottbus III mit 91:77 (30:36/76:76)  nach Verlängerung durch und verbleibt damit in der Liga. Gegen den Oranienburger SV erreichte das Team ein beachtliches 65:82 (24:38).

Gegen Cottbus III war von Beginn des Spiels an zu merken, dass beide Teams wussten, dass es um den Abstieg aus der Landesliga ging. Sehr viele Zuspiele kamen bei beiden Teams nicht an, viele Ballverluste und Fehlwürfe waren die Folge. Cottbus fand in der 1.Halbzeit besser ins Spiel, der EBV hinkte die ersten 20 Minuten in allem hinterher. So stand es auch verdientermaßen nach 10 Minuten 13:10 bzw. zur Halbzeit 34:28 für den Gegner. Zum Glück hielt sich der EBV noch einigermaßen im Spiel, weil der BBC auch nicht alles traf und die Eisenhüttenstädter in dieser Phase mit einer guten Freiwurfquote von 11:13 glänzten.

In der Halbzeitansprache konnte Trainer David Kiutra sein Team noch einmal derart motivieren, so dass die Aufholjagd ab der 21.Minute begann. Es hatte sich bereits in der 17.Minute ein Aufwärtstrend bemerkbar gemacht, der auch die Zuschauer begeisterte. In der zweiten Halbzeit bewies der Gastgeber mit seiner Art zu spielen, dass er gewillt war, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Denn nur ein Sieg gegen die Lausitzer stand zur Debatte. Kevin Köster war es, der durch seine hervorragende Defensive alle mitriss und den entscheidenden Spieler der Gäste,  Marek Tojek (23 Punkte) kaum mehr treffen ließ. Da dieser später auch mit 4 Fouls belastet war, gab es für den EBV die Möglichkeit etwas freier aufzuspielen.

In der 31.Minute führte der EBV mit 56:54 das erste Mal, in der 37.Minute noch mit 69:63. Plötzlich wurde der Gastgeber wieder sehr nervös, die Zuordnung in der Defensive klappte nicht mehr und Cottbus kam in der regulären Spielzeit noch einmal zum 76:76 Ausgleich. Eine Verlängerung musste her. Diese gehörte unbedingt dem EBV, denn mit einem lange nicht gesehenen Siegeswillen fegten die Spieler mit 15:1 die Cottbuser regelrecht weg. Damit war der Klassenerhalt perfekt. Zur gleichen Zeit besiegte im Fernduell die BG 94 Schwedt die WSG Fürstenwalde II mit 83:40 und dem EBV war der rettende 6.Platz nicht mehr zu nehmen.

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Aufbauspieler Kevin Köster nahm mit seiner Defensive den besten Spieler der Cottbuser aus dem Spiel.

EBV-Team gegen Cottbus III: Dennis Herkt: 18 Punkte/2:4 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 22 Pkt./4:7 FW/2 Dreier, Jan Grünberg: 18 Pkt./3:7 FW/1 Dreier, Oliver Schwanz: 4 Pkt./1:2 FW/1 Dreier, Toni Meinhardt: 17 Pkt./5:10 FW, Patrick Köster: 0 Pkt., Emanuel Raasch: 5 Pkt./0:2 FW/1 Dreier, Kevin Köster: 7 Pkt./1:5 FW; Freiwürfe: EBV 16:37 = 43%, Cottbus 10:27 = 37%

Das zweite Spiel gegen den Tabellenzweiten Oranienburger SV war nicht mehr von Bedeutung. Trotzdem war es für die vielen Zuschauer sehr interessant und ansehenswert. Der EBV startete sehr gut einem 7:0, musste jedoch auch schnell wieder die Überlegenheit der kompakt stehenden Oranienburger Spieler anerkennen. Die Gäste hatten mit Marcel Landmann (25 Punkte), Friedrich Schenk und Berthold Kober (je 21 Punkte) drei Spieler in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkt waren. Sie bestimmten den Rhythmus, sie erzielten mit 82% die Mehrzahl der erzielten Gästepunkte. Dazu kam bei den Gästen eine Effektivität  von  65% (22:34) an der  Freiwurflinie, die außerordentlich war.

Der EBV schlug sich beachtlich, nach 10 Minuten führte Oranienburg mit 17:15, zur Halbzeit mit 36:22. Der EBV mühte sich, konnte aber die Kreise des Gastes kaum einengen. Da Oranienburg nicht mehr tat, als zum Siegen notwendig, kam der EBV in der 36.Minute auf 63:68 noch einmal heran. Das wurmte jedoch die Gäste, sie zogen das Spiel noch einmal an sich und gewannen schließlich, auch in der Höhe verdient mit 82:65.

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Kapitän Carsten Wehlmann – ein Vorbild an kämpferischem Einsatz, Willensstärke und Spielintelligenz

Herausragender Spieler an diesem Tag war Carsten Wehlmann, der an seinem Geburtstag Dreh- und Angelpunkt war und mit seinen erzielten Punkten, seinen Zuspielen und seinem gesamten kämpferischen Auftreten Vorbild für alle Spieler auf dem Feld war.

Trainer David Kiutra zog nach dem Turnier eine positive Bilanz: „Wir haben nach einer verpatzten Vorrunde eine starke Rückrunde gespielt. Außer dem Aussetzer mit zwei leider verlorenen wichtigen Spielen in Mahlow lassen diese Spiele für die kommende Saison hoffen, dass wir uns im Mittelfeld der Landesliga etablieren können. Das Team verabschiedet sich für eventuell zwei Jahre vom starken Center Toni Meinhardt, der beruflich sehr angespannt ist, eine Auszeit benötigt. Er war immer ein Rückhalt unseres Teams. Außerdem danken wir den treuen Fans, die uns in der Inselhalle tatkräftig unterstützt haben.

EBV-Team gegen Oranienburg: Dennis Herkt: 13 Punkte/1:1 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 20 Pkt./2 Dreier, Jan Grünberg: 10 Pkt./2:4 FW, Oliver Schwanz: 8 Pkt./0:2 FW/2 Dreier, Toni Meinhardt: 7 Pkt./1 Dreier, Patrick Köster: 2 Pkt./1 Dreier, Emanuel Raasch: 3 Pkt./1 Dreier, Kevin Köster: 2 Pkt.; Freiwürfe: EBV 3:7 = 43%, Cottbus 22:34 = 65%

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Landesliga Herren – mit zwei Auswärtsniederlagen Abstieg kaum vermeidbar

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Nur Kevin Köster hielt leistungsmäßig mit starken Szenen dem Druck der Spiele stand, in denen es um den Klassenerhalt ging.

(mbor) Der EBV 1971 hat am letzten Wochenende die Möglichkeit sehr leichtfertig aus der Hand gegeben, dem Abstieg aus der Landesliga doch noch zu entrinnen. Sowohl gegen die zweite Vertretung der WSG Fürstenwalde verloren die Herren mit 71:81 (41:44) als auch gegen die Gastgeber, dem Mahlower SV 1977, klar mit 61:78 (28:40). Beim EBV waren alle wichtigen Spieler einsatzbereit, nur Marcus Vorhoff (verletzt) und Patrick Köster (grippaler Infekt) fehlten.

Von der vorher ausgegebenen Zielstellung, zumindest mit einem Sieg das Abstiegsgespenst zu vertreiben, waren die Männer um Kapitän Carsten Wehlmann an diesem Spieltag zu weit entfernt. Im Spiel gegen Fürstenwalde ließ der EBV zu Beginn nichts anbrennen, mit einer sehr guten Defensive und einem 8:0 – Lauf führten die Eisenhüttenstädter nach 3 Minuten 9:0. Zwei Auszeiten für jedes Team brachten einige Punkte, der EBV führte nach 10 Minuten komfortabel mit 21:11. Anfangs des zweiten Viertels verletzte sich Spielmacher des EBV Carsten Wehlmann an der Achillessehne und konnte danach nicht mehr mit vollem Einsatz in beide Spiele agieren. Trotzdem war er, obwohl verletzt, mit 17 Punkten Topscorer in diesem Spiel. Das ist für den neutralen Beobachter sehr bezeichnend.

Ab der 11.Minute war sich der EBV zu sicher, dass er gewinnt. Die Defensive wurde lässiger, vorn wurden leichtfertige Korbleger vergeben. Trainer David Kiutra vermisste den unbedingten Fight, den Siegeswillen bei seinem Team. Der EBV war einfach zu selbstsicher, zu behäbig. Der Trainer konstatierte sehr enttäuscht einen starken Leistungsabfall gegenüber den letzten beiden Turnieren. Es kam, was kommen musste. Fürstenwalde bekam Oberwasser. Zur Halbzeit führte die WSG-Vertretung schon mit 44:41. Bezeichnend war, dass zwei Fürstenwalder Spieler 63% der Fürstenwalder Punkte erzielten, nämlich mit 33 Punkten und 8 erfolgreichen von 9 erhaltenen Freiwürfen/Stan Dobrzewski sowie 18 Punkten und 4/8 Freiwürfen/Uwe Sarnow. Diese beiden Spieler waren der Garant des Sieges für die Spreestädter. Der EBV verlor alle drei weiteren Viertel und auch das Spiel. Auch wenn die Freiwurfquote beim EBV (71%) besser als die der Fürstenwalder (52%) war, half alles nichts. Die Niederlage war besiegelt.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde II: Dennis Herkt: 11 Pkt., 1/1 Freiwürfe; Jan Grünberg: 10 Pkt.; Carsten Wehlmann: 17 Pkt., 5/6 FW; René Friedrich: 3 Pkt.,1/2 FW; Kevin Köster: 12 Pkt., 4/6 FW, 2 Dreier; Oliver Schwanz: 3 Pkt., 1/2 FW; Toni Meinhardt: 9 Pkt., 1/2 FW; Emanuel Raasch: 6 Pkt., 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 15/21 = 71%, Fürstenwalde II: 12/23 = 52%

Anschließend hieß der nächste Gegner der SV Mahlow 1977. Der EBV-Trainer stellte fest, dass es seinem Team auch in diesem Spiel an nötigem Einsatz vornehmlich in der Defensive fehlte, um den Gastgebern zu zeigen, dass sie gewinnen wollten. Über das gesamte Spiel hinweg zeigten fast alle seine Spieler zu wenige Kämpferqualitäten, um die Punktemacher bei Mahlow Steve Günther und Matthias Schneider,  beide mit 21 Punkten, an ihren Würfen zu hindern. Bereits zur Halbzeit war der spätere Sieger in Mahlow ausmachen. Carsten Wehlmann musste lange Zeit pausieren.

Lichtblick beim EBV waren nur Kevin Köster mit starken 17 Punkten, 2/4 Freiwürfen und 5 erfolgreichen Dreipunktewürfen und Emanuel Raasch, mit 15 Punkten, 6/6 erfolgreichen Freiwürfen und 3 Dreiern. Nur diese beiden Spieler hielten den EBV lange Zeit im Spiel. Nur sie punkteten zweistellig. Solche Spieler wie René Friedrich, Dennis Herkt, Jan Grünberg und Toni Meinhardt blieben gegen Mahlow weit unter ihren Möglichkeiten. Wenn  diese Spieler nicht 100% in allen Spielen geben, dann kann, ja dann darf der  EBV nicht darauf bauen, in der zweithöchsten Spielklasse spielen zu wollen. Obwohl der EBV das dritte Viertel mit 20:10 für sich entschied, betonte EBV-Trainer David Kiutra noch einmal „nach beiden Spielen die mangelnde Bereitschaft der Mehrzahl seiner Spieler, den Klassenerhalt an diesem Tag klar gemacht zu haben. Besonders positiv hervorheben möchte ich nur Kevin Köster, der unermüdlich in der Defensive rackerte, in der Offensive sein Punktekonto weiter nach oben schraubte und immer einen Blick für seine besser postierten Mitspieler hatte. Diese bedankten  sich jedoch nicht für seine Zuspiele, sondern punkteten oft erst nach dem zweiten oder dritten Rebound oder trafen gar nicht. Ich bin sehr enttäuscht.“

EBV-Punkte gegen Mahlow: Dennis Herkt: 5 Pkt., 1/2 Freiwürfe; Jan Grünberg: 9 Pkt., 3/8 FW; Carsten Wehlmann: 2 Pkt., 0/2 FW; René Friedrich: 4 Pkt., 0/1 FW; Kevin Köster: 17 Pkt., 2/4 FW, 5 Dreier; Oliver Schwanz: 4 Pkt.; Toni Meinhardt: 6 Pkt., 0/1 FW; Emanuel Raasch: 15 Pkt., 6/6 FW, 3 Dreier; Freiwürfe EBV: 13/25 = 52%, Mahlow: 7/17 = 41%