Landesliga U 14 männlich: Zwei Niederlagen in Lauchhammer – trotzdem noch 2.Platz der Finalrunde erreicht

Auszeit mit Marcus Vorhoff.

(dkar/mbor) Die Jungen der U 14 haben am Wochenende in Lauchhammer trotz zweier Niederlagen noch die Finalrunde in Hennigsdorf in 2 Wochen erreicht. Ohne ihren Topscorer Egon Engelien verloren sie gegen die Gastgeber hoch mit 48:98 (29:48) und knapp gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen mit 75:78 (45:38).

Ben Vorhoff gehörte neben Jannis Karls und Paul Zucknick zu den Besten seines Teams.

Da beim EBV mit Maksymilian Drozdek und Loui André Beier auch zwei große Spieler fehlten, war der EBV von vornherein im Hintertreffen.

Das Team der BG Lauchhammer 1950 hatte mit 6 Spielerinnen und Spielern, die die EBV-Spieler um teilweise mehr als 30 cm überragten, eindeutige Größenvorteile. Diese nutzten sie mit fortlaufender Spielzeit zum Leidwesen des EBV immer effektiver. Das Gastgeberteam war des Öfteren schneller am gegnerischen Korb, als es die EBV-Defensive zurückschaffte. Auch bei den Rebounds an beiden Körben hatte der EBV oft das Nachsehen.

Jannis Karls behauptet sich gegen einen Spieler aus Lauchhammer.

Die ersten zwei Viertel hielten die Gäste das Spiel mit 14:26 und 15:22 zwar noch relativ offen. Aber Minus 19 Punkte zur Halbzeit waren schon ein deutlicher Beleg für das, was in der 2.Halbzeit kommen würde. Der EBV versuchte seine Angriffssysteme zu spielen, hatte aber nicht immer den richtigen Mitspieler neben sich, um diese zu verwirklichen.

Lauchhammer verschärfte ab der 21.Minute offensiv noch einmal das Tempo, der EBV hatte mit 11:22 im dritten Viertel das Nachsehen. Viel besser sah es im 4.Viertel auch nicht aus. Einige EBV-Spieler gaben sich psychisch und physisch schon auf, die Moral war durch den deutlichen 40:70 – Rückstand nach 30 Minuten gebrochen. 

So gewann Lauchhammer dieses Spiel verdient und deutlich mit 98:48. Zweistellig punkteten beim EBV gegen Lauchhammer Ben Vorhoff (16 Punkte) sowie Jannis Karls mit 14 Punkten und wieder 8/8 Freiwürfen.

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Sean Noack 0 Pkt., Nick Vorhoff 5 Pkt. 1/4 FW, Collin Spanehl 0 Pkt., Ben Vorhoff 16 Pkt. 5/9 FW 1 Dreier, Bobby Tänzel 4 Pkt. 0/2 FW, Franz Peter Budach 0 Pkt., Paul Zucknick 5 Pkt. 0/6 FW 1 Dreier, Jannis Karls 14 Pkt. 8/8 FW; Freiwürfe EBV: 14/29 FW =48% 2 Dreier, Lauchhammer 3/9 FW = 33% 0 Dreier

Der Teamspirit ist wichtig!

Neuenhagen, als zweiter Gegner des EBV, kam ausgeruht zu seinem ersten Spiel. Der EBV hatte bereits ein laufintensives erstes Spiel in den Beinen. So begann es für die Eisenhüttenstädter alles andere als erfreulich. Schnell lag das Team ab der 4.Minute in Rückstand von 9:13/ 7.Minute und 15:23 nach dem ersten Viertel.

Nick Vorhoff hat gegen ,Nichts´ und ,Niemanden´ Angst – er macht es einfach. Respekt. Und das mit 9 Jahren, 11 Monaten gegen 12 – bis 14jährige Mädchen bzw. Jungen.

Die Jungen hatten im Hinterkopf, dass sie das Spiel gegen diesen Gegner gewinnen müssen, um den 1.Tabellenplatz halten zu können. Das Team riss sich trotz der schwindenden Kräfte danach noch einmal zusammen und erspielte sich in zwei Vierteln Vorteile, mit 25:20 im zweiten Viertel zum 40:43-Pausenstand und einem 25:22 im dritten Viertel zu einem 65:65 – Gleichstand nach 30 Minuten.

Bobby Tänzel gewinnt immer mehr an Selbstvertrauen.

Einige Rebounds verwertete der EBV dabei eiskalt. Bei den Systemen versuchten J. Karls, B. Vorhoff und P. Zucknick immer wieder ihre Mitspieler mit einzubeziehen. Das letzte Viertel ging mit 13:10 an Neuenhagen, die ebenfalls mit 5 Spielern größenmäßig den EBV-Spielern teilweise weit überlegen waren. Damit gewannnen die Randberliner das Spiel 78:75. Traurig und glücklich zugleich war das EBV-Team nach dem Spiel; traurig, weil es knapp gegen Neuenhagen verloren hatte und den 1.Tabellenplatz abgeben musste und glücklich, weil das Team mit dem 2.Platz in knapp zwei Wochen an den Finalspielen teilnehmen kann.

Paul Zucknick als „kleinerer“ Spieler behauptet sich im 1:1 gegen einen Neuhagener „Riesen.“

Trainer Marcus Vorhoff nach dem Spiel: „Wenn in unserem Team d e r Scorer fehlt und noch enorme Größennachteile in beiden Spielen dazukommen, war es auch gegen die „Neulinge“, mit den Spielern aus Neuenhagen schwierig zu gewinnen.

Das Team hat gekämpft bis zum letzten Pfiff des zweiten Spiels. Respekt und Anerkennung Neuenhagen für den Sieg gegen uns.“

Lobend erwähnte der Trainer aus seinem Team Ben Vorhoff (28 Pkt. bei 10 von 11 Freiwurftreffern), Paul Zucknick (17 Pkt.) und Jannis Karls (14 Pkt. bei 2/2 FW), die alle zweistellig punkteten. Aber auch Sean Noack, Bobby Tänzel, und der erst 9jährige Nick Vorhoff trugen mit ihrem Einsatz und mit ihren Punkten zum knappen Spiel entscheidend bei.

Team U 14 – das Finalturnier in Hennigsdorf winkt.

Collin Spanehl hatte sich im zweiten Spiel leicht verletzt und konnte danach nicht mehr eingesetzt werden.

EBV-Punkte gegen Neuenhagen: Sean Noack 8 Pkt., Nick Vorhoff 4 Pkt., Collin Spanehl, Franz Peter Budach alle 0 Pkt., Ben Vorhoff 28 Pkt. 10/11 FW, Bobby Tänzel 4 Pkt. 0/1 FW, Franz Peter Budach 0 Pkt., Paul Zucknick 17 Pkt. 3/7 FW, Jannis Karls 14 Pkt. 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 15/21 FW =71% 0 Dreier, Neuenhagen 6/15 FW = 40% 0 Dreier

Alle Bilder von Manja Karls.

Bezirksliga Herren: Niederlage und danach Sieg gegen 3.Vertretungen aus Cottbus und Potsdam

(mscha/mbor) Acht EBV-Spieler der 2.Herrenmannschaft traten den Weg nach Cottbus an, darunter drei Ü 40-Spieler. Max Schulz, Rückkehrer nach einer längeren Pause, feierte sein Debüt im 2.Herrenteam. Gegen den Gastgeber, dem BBC Cottbus 3, unterlagen die Oderstädter sehr klar mit 57:118 (26:57). Sie konnten sich jedoch anschließend mit einem knappen 69:65 – Sieg gegen den USV Potsdam 3 rehabilitieren.

Team EBV – Bezirksliga Herren, Staffel Süd

Einem guten offensiven 1.Viertel (17:23), in welchem der BBC-Korb von mehreren EBV-Spielern erfolgreich attackiert wurde, folgte ein schlechtes Viertel. Offensiv war jetzt kaum ein Wurf erfolgreich, defensiv gab es mit einer Mannverteidigung Schwächen, die der BBC zu einem 34:9 ausnutzte. Mit einem 26:57 – Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Bedingt durch diesen nahezu aussichtslosen Spielstand verteilte Trainer Robert Zucknick die Spielzeit in der 2.Halbzeit gleichmäßig auf alle Schultern, um Kräfte für das folgende wichtige Spiel zu schonen. Julian Schallhorn, David Kiutra und Martin Schade waren mit 29 Minuten noch am längsten auf dem Feld und münzten diese Spielzeit in Scoring um. Sie waren die Topcorer mit 20, 13 sowie mit 10 Punkten.

Die Cottbuser verfehlten genau wie in der 1.Halbzeit auch im 2. Abschnitt kaum einen Wurf. Nach einem 44:86/30. aus EBV-Sicht gab es noch einmal eine kleine Pause. Am Ende gewannen die Hausherren jederzeit verdient mit 118:57 überaus deutlich.

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus 3: Robert Zucknick 0 Pkt., David Kiutra 13 Pkt. 2/7 FW 1 Dreier, Max Schulz 5 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Daniel Karls 5 Pkt. 1/2 FW, Martin Schade 10 Pkt. 2 Dreier, Roman Theißen 4 Pkt. Julian Schallhorn 20 Pkt. 3/4 FW 3 FW, Egor Sorokin 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/15= 53%, 7 Dreier, Freiwürfe Cottbus 3: 12/27 = 44%, 6 Dreier

Der USV Potsdam 3 trat anschließend nur mit 7 Spielern an. Das Durchschnittsalter dieses Teams war um Einiges höher als das des EBV; der USV spielte eine Zonenverteidigung.

Julian Schallhorn, Trainer der OL Herre, und alleiniger Rekordhalter von 7 erfolgreichen Dreipunktewürfen im Spiel gegen den USV Potsdam 3.

Der Ball lief beim EBV von Beginn an flüssig durch die Reihen. Das ermöglichte immer wieder offene Dreier-Würfe. Diese fielen in allen Vierteln in reichlicher Zahl (4/3/3/4), wie überreife Früchte. Der EBV hat damit einen neuen Vereinsrekord mit 14 erfolgreichen Dreiern in einem Spiel aufgestellt. Alleiniger Rekordhalter des EBV ist ab sofort Julian Schallhorn mit 7 Dreiern, machte für ihn zusammen 21 Punkte von der Linie. An diesem Festival der Dreier waren David Kiutra, Egor Sorokin, Martin Schade und Max Schulz (alle je 2 Dreier) sowie Robert Zucknick mit 1 Dreier ebenfalls beteiligt.

Nach einem EBV-Rückstand von 13:15 Rückstand zum Ende des ersten Viertels rissen die Oderstädter das Spiel nach und nach an sich. Eine Pausenführung von 35:27 nach 20 Minuten war ein kleines Polster.

Die „Alte Garde“ um Daniel Karls, Robert Zucknick und Martin Schade trotzte offensiv durch geschicktes Ausboxen ein ums andere Mal den größenmäßig überlegenen Potsdamern eine 2. Wurfchance ab. Defensiv hielt die Mannschaft ihren eigenen Korb durch gute Teamarbeit ebenfalls relativ sauber. Nach 30 Minuten führte der EBV 50:42. Auch das vierte Viertel gewann der EBV mit 23:19 und das Spiel ebenso knapp aber verdient mit 69:65.

Spielertrainer Robert Zucknick nach dem Spiel: „Das Team hat nach dem deprimierenden 1.Spiel ordentlichen Kampfgeist und ausgezeichnete Moral gezeigt. Dass der Sieg nicht deutlicher ausfiel, ist der sehr schwachen Teamausbeute an der Freiwurflinie von nur 35% geschuldet.  Der letzte Dreier des in Manndeckung genommenen Julian Schalhorn sowie wichtige Ballgewinne von Roman Theißen sorgten in den Schlussminuten für den alles in allem verdienten Sieg.“

EBV-Punkte gegen USV Potsdam 3: Robert Zucknick 5 Pkt. 1 Dreier, David Kiutra 10 Pkt. 4/8 FW 2 Dreier, Max Schulz 9 Pkt. 1/4 FW 2 Dreier, Daniel Karls 4 Pkt. 2/4 FW, Martin Schade 2 Pkt., Roman Theißen 6 Pkt., Julian Schallhorn 21 Pkt. 7 Dreier, Egor Sorokin 12 Pkt. 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/20 = 35%, 14 Dreier, Freiwürfe Potsdam 3: 7/18 = 39%, 2 Dreier

Bezirksliga Herren: Zwei Auswärtsniederlagen in Cottbus mit ersatzgeschwächtem Team

Martin Schade war ein ständiger Unruheherd gegen Cottbus.

(mscha/mbor) Stark ersatzgeschwächt trat die Reserve des Männerteams des EBV 1971 in Cottbus an. So hatte die Mannschaft von der Oder nur 6 einsatzfähige Spieler, davon 5 Spieler aus dem Ü 40 – Team und dem 18jährigen Debütanten Egor Sorokin. Das erste Viertel wurde mir 3:26 komplett verschlafen. Die Lausitzer nutzten ihre Schnelligkeit und überrannten die in Grün spielenden Eisenhüttenstädter förmlich.

Die kurze Auszeit nach 10 Minuten nutzten die 6 EBV-Spieler um sich zu sammeln und mit wesentlich höherer Intensität ab der 11. Minute zu spielen. Besonders Center Mindaugas Lukosius gab durch viele Blocks und eigenen Punkten dem EBV-Team mehr Halt. Neuling Egor Sorokin sicherte mit einigen wichtigen Drives zum Korb und mit sicheren und erfolgreichen Mitteldistanzwürfen gemeinsam mit seinem Team ein gewonnenes 2. Viertel – 21:19. So stand es nach 20 Minuten klar 45:24 für den BBC.

Marcus Bohlig, Kapitän Robert Zucknick und Daniel Karls machten mit einer intensiven Defense die Zone dicht und sorgten für manchen Defensiv- und Offensivrebound. Daniel Karls, der aggressiv zum Korb ging, aber einen schlechten Tag von der Freiwurflinie hatte (1/6 FW).  Leider konnten die 6 Männer in Grün die Intensität gegen 12 junge, agile Cottbuser nicht über 40 Minuten hochhalten, sodass das Spiel letztlich klar und verdient mit 43:87 verloren ging. Trotzdem hat sich der EBV unter diesen Umständen achtbar aus der Affäre gezogen.

EBV-Punkte gegen BBC Cottbus 2: Robert Zucknick 0 Pkt., Daniel Karls 1 Pkt. 1/6 FW, Martin Schade 8 Pkt. 2 Dreier, Marcus Bohlig 1 Pkt. 1/2 FW, Mindaugas Lukosius 14 Pkt., Egor Sorokin 19 Pkt. 3/3 FW; Freiwürfe EBV: 5/11 = 45%, 2 Dreier, Freiwürfe Cottbus 2 2/7 = 29%, 5 Dreier

Gleich anschließend wartete der nächste schwere „Brocken“ auf den EBV, der SC Potsdam. Die Oderstädter hatten nach dem BBC-Spiel nur wenig Zeit sich zu erholen. Sie schafften aber mit einer unbändigen Moral gegen die noch ausgeruhten Potsdamer ein 18:20 nach 10 Minuten. Der Ball wanderte immer wieder unter den Korb, wo Mindaugas Lukosius und Daniel Karls oft zu einfachen Körben kamen. Dies war auch bitter nötig, denn von außen wollte an diesem Tag kein Ball in den Potsdamer Korb fallen. Das zweite Viertel ging mit 30:11 komplett an Potsdam. Denn die Kraft ließ bei den 6 Spielern so langsam nach. Das nutzten die 8 Potsdamer Spieler mit drei guten Läufen ab der 15. Minute: 5:0, 9:2 und schließlich 9:0. Mit 29:50 aus EBV-Sicht wurden die Seiten gewechselt.

Mindaugas Lukosius spielte sehr mannschaftsdienlich und erzielte in beiden Spielen selbst sehr gute 33 Punkte.

Ab der 21.Minute dachte Potsdam, dass sie das Spiel schon klar gewonnen hätten. Doch der EBV versuchte noch einmal alles, um wieder heranzukommen. Ein hart erkämpftes 14:17 für das dritte Viertel gab ihnen recht, inklusive einem 3er als Buzzerbeater von Martin Schade.

Es kam noch besser: Das vierte Viertel gewannen die Eisenhüttenstädter sensationell mit 20:10. Leider war der Abstand nach 30 Minuten (43:67) schon zu groß, um vielleicht doch noch zu gewinnen. Ein sehr achtbares – nur – 63:77 war das stolze Ergebnis der 6 EBV-Spieler.

Fazit nach 2x 20 Minuten aus EBV-Sicht: „Alle 6 eingesetzten Spieler punkteten und besonders der Teamspirit war glänzend. Kein Eisenhüttenstädter ließ den Kopf auch nur eine Sekunde hängen. Darauf lässt sich bei den kommenden Spielen aufbauen, wenn die Personalsituation hoffentlich wieder besser aussieht.“

EBV-Punkte gegen SC Potsdam: Robert Zucknick 2 Pkt., Daniel Karls 18 Pkt. 4/5 FW, Martin Schade 5 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Marcus Bohlig 4 Pkt. 0/4 FW, Mindaugas Lukosius 19 Pkt. 3/3 FW, Egor Sorokin 15 Pkt. 3/7 FW; Freiwürfe EBV: 12/21 = 57%, 1 Dreier, Freiwürfe SC Potsdam 7/16 = 44%, 2 Dreier

 

Landesliga U 14 männlich: Sichere Siege gegen Konkurrenz aus Mahlow und Cottbus

Finalturnier winkt in Hennigsdorf durch zwei überzeugende Heimspielsiege

Ben Vorhoff

 (dkar/mbor) Das Team der männlichen U 14 hat mit Siegen das Finalturnier in Hennigsdorf, obwohl noch zwei Spieltage ausstehen, fast schon gebucht. Gegen den Mahlower SV 1977 gewannen die Jungen mit 70:45 (33:20), gegen die 2.Mannschaft des BBC Cottbus war es ein Kantersieg mit 158:22 (85:8).

Das Team aus Mahlow war ein unbequem zu spielender Gegner. Mehrere Spielerinnen und Spieler waren deutlich größer und spielten auch körperlicher als die des EBV, hatten so vor allem läuferisch besere Möglichkeiten als der Gastgeber. Doch diesen „Nachteil“ machte der EBV durch intensive Mannverteidigung mehr als wett.

Bobby Tänzel

Die Gastgeber legten anfangs auch los, so dass die Mahlower kaum zum Zuge kamen. Das gelang ihnen im 1.Viertel dreimal. So stand es folgerichtig nach 10 Minuten 21:7 für den EBV.

Im 2. und 3.Viertel konnten die Eisenhüttenstädter die Konzentration nicht wie im 1.Viertel hochhalten. Eine Vielzahl von Chancen fand nicht den gegnerischen Korb. Mahlow wurde auch stärker. Der EBV lud mit seiner oft laxen Defensive die Mahlower förmlich zu einfachen Punkten ein. Das 3.Viertel verlor der EBV knapp mit 12:13, hatte aber genug Vorsprung, um nach 20 Minuten mit 33:20 in die Pause zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel liefen die Gastgeber etwas konzentrierter auf das Parkett. Einige unnötige offensive Ballverluste hinderten den EBV an ein besseres – höheres – Zwischenergebnis. Sie bauten trotzdem ihren Vorsprung aus und führten nach 30 Minuten schon etwas beruhigender mit 48:31.

Jannis Karls

Die Mahlower ließen aber nicht locker, kämpften auch im 4.Viertel noch um den Sieg, um ein besseres Ergebnis. Aber mehr als ein 14:22 aus ihrer Sicht war nicht drin. So gewannen die Oderstädter verdient mit 70:45 dieses Spiel.

EBV spielte gegen Mahlow mit: Nick Vorhoff 0 Pkt., Jannis Karls 9 Pkt. 1 Dreier, Egon Engelien 29 Pkt. 5/8 FW, Bobby Tänzel 7 Pkt. 1 Dreier, Tom Kohlack 0 Pkt., Maksymilian Drodzek 2 Pkt., Sean Noack 4 Pkt., Ben Vorhoff 17 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Loui André Beier 6 Pkt.; Freiwurfquote EBV: 7/10 = 70% 3 Dreier, Mahlow: 2/5 = 40% 1 Dreier

Maksymilian Drodze

Der EBV hatte bereits in Mahlow gegen den BBC Cottbus 2 sehr hoch gewonnen. Zu Hause setzten die Jungen noch eins drauf und fertigten die Lausitzer mit einem 158:22 ab. Dieses hohe Ergebnis spielte bei der Trainerauswertung jedoch nur eine untergeordnete Rolle.

Die einzelnen Viertel sprechen eine deutliche Sprache für den EBV: 44:02, 41:6, 32:12 und 41:2 zeigen, dass die Gastgeber in allen Belangen den Lausitzern aus Cottbus um ein Vielfaches überlegen waren: läuferisch, technisch und spielerisch.

Nick Vorhoff

Der Gastgeber erzielte viele „schnelle“ Körbe, indem er bereits die Cottbuser Einwürfe unter ihrem Korb abfing und zu einer Vielzahl von eigenen Punkten nutzte. Lobenswert der Einsatz vom erst 9 Jahre alten Nick Vorhoff (9 Punkte) und von Loui André Beier, der in beiden Spielen seine ersten Punkte machte.

 

Tom Kohlack

Trainer Daniel Karls machte nach diesem Spiel einige kritische Anmerkungen: „Wir hatten verdient eine große Überlegenheit. So weit und so gut. Wir haben trotz dessen noch zu viele einfache Korbleger liegengelassen. Es wurde zu voreilig von außen geworfen, oft ohne Erfolg. Wir müssen uns bis zum Finalturnier noch wesentlich steigern:

Loui André Beier

Die Blockarbeit als Team müssen wir verbessern. Auch das Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive können wir besser und vor allem schneller lösen. Phasenweise waren wir kein Team, sondern es war nur ein Spiel mit 5 Individualisten, die auf eigene Punkte aus waren.“

 

 

Team Landesliga U 14 männlich

EBV spielte gegen Cottbus 2 mit: Nick Vorhoff 9 Pkt. 4/7 FW 1 Dreier, Jannis Karls 16 Pkt., Egon Engelien 69 Pkt. 0/3 FW 1 Dreier, Bobby Tänzel 14 Pkt., Tom Kohlack 2 Pkt., Maksymilian Drodzek 16 Pkt. 2/6 FW, Sean Noack 4 Pkt., Ben Vorhoff 22 Pkt., Loui André Beier 6 Pkt.; Freiwurfquote EBV: 6/16 = 38% 2 Dreier, Cottbus 2: keine Freiwürfe, keine Dreier

 

 

Alle Bilder von Bernd Pflughöft (gegen Mahlow) und von Frank Noack (gegen BBC Cottbus 2) 

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Zwei vermeidbare Heimniederlagen gegen Teams aus Fürstenwalde und Ludwigsfelde

(mbor) Die zweite Herrenmannschaft des EBV 1971 hatte Teams aus Fürstenwalde und Ludwigsfelde zuGast. Die Gastgeber unterlagen dem Ortsnachbarn aus Fürstenwalde klar mit 51:71 (22:47). Gegen den BV Ludwigsfelde 1999 hieß es am Ende 58:51 (19:22) für die Randberliner.

Daniel Karls wird hier gleich von drei Fürstenwalder Spielern in die „Zange“ genommen.

Gegen Fürstenwalde kam das Team des EBV zu fast keiner Zeit in Tritt. Chancen wurden zwar viele kreiert, jedoch mit der nächsten Wurfaktion bzw. mit einem fehlerhaften Zuspiel wieder zunichte gemacht. Im Bemühen, das Spiel an sich zu reißen, versagten bei manchem Spieler die Nerven. Nach 10 Minuten führte Fürstenwalde bereits mit 30:12. Erst so ganz langsam fing sich der Gastgeber und spielte von Minute zu Minute besser, ohne vollends zu überzeugen. Beim Stand von 47:22 für Fürstenwalde wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause ergriff der EBV mehr und mehr die Initiative. Aber die Chancenverwertung war an diesem Tag – in eigener Halle – sehr schlecht. Es wurden zu viele Würfe auf des Gegners Korb abgegeben, bei einer Wurfausbeute von ca. 25%. Das reichte nicht, um den Fürstenwaldern an diesem Tag eine Niederlage beizubringen. Das Beste an diesem Vormittag war die zweite Halbzeit, ein 16:16 im dritten Viertel und sogar ein 13:8 im vierten Viertel trösteten darüber hinweg, dass Fürstenwalde die bessere Mannschaft war, die verdient am Ende mit 71:51 gewann. Lobenswert der unermüdliche Kampfgeist des EBV-Teams, lobenswert auch die Freiwurfquote des Teams mit 10/12 = 83%. Topscorer beim EBV waren David Kiutra mit 10, Roman Theißen und Julian Schallhorn mit 9 und Dennis Herkt mit 8 Punkten.

David Kiutra war bemüht, die Angriffe des EBV forciert nach vorn zu bringen, hatte aber im Korbabschluss nicht immer das nötige Glück.

EBV-Punkte gegen WSG Fürstenwalde 2: Dennis Herkt 8 Pkt. 2/2 FW, Daniel Karls 4 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Julian Schallhorn 9 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Thomas Schneider 7 Pkt. 5/6 FW, Robert Zucknick 2 Pkt., Roman Theißen 9 Pkt. 1 Dreier, Robert Kreßler 0 Pkt., David Kiutra 10 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/12 = 83%, 2 Dreier, Freiwürfe Fürstenwalde 10/15 = 67%, 5 Dreier

Nach einem Spiel Pause wartete das Team aus Ludwigsfelde auf den EBV. Die Ludwigsfelder Jungs, eine gute Mischung aus jungen U 18 Spielern und gestandenen Recken, hatten zuvor knapp gegen Fürstenwalde verloren (60:64), wollten also unbedingt gegen den Gastgeber gewinnen.

Dennis Herkt, hier im Luftkampf mit einem Fürstenwalder Spieler, hatte vor allem im zweiten Spiel seine Spielszenen und erzielte beachtliche 22 Punkte.

Dieses Spiel war bis zur Halbzeit ein Spiel der Minimalisten, denn nach 20 Minuten stand es nur 21:19 für den Gastgeber. Ein „Handballergebnis“ auf dem Basketballparkett.

Das Spiel wogte von Anfang an hin und her. Kein Team schaffte einen größeren eigenen Vorsprung mit mehr als zwei Punkten.

Auch nach der Pause – das gleiche Bild. Kleine Niedlichkeiten – auf beiden Seiten – ließen die nicht immer souveränen Schiedsrichter mal durchgehen, mal wurde abgepfiffen. Nach 30 Minuten führte Ludwigsfelde mit 1 Punkt – 38:37.

Die Ludwigsfelder Spieler beherrschten sich mit ihren Äußerungen, die Eisenhüttenstädter „meckerten“ mal hier, „meckerten“ mal dort, fingen sich zwei Unsportliche Fouls und ein Technisches Foul. Das alles wurde mit Freiwürfen für Ludwigsfelde geahndet.

Roman Theißen war gut in der Defensive und ein kämpferischer offensiver Spieler des EBV.

Im letzten Viertel gelang es dem EBV noch einmal sich zu sammeln, besser zu spielen und auch zu treffen: 47:43 stand es für den EBV nach 35 Minuten.

Thomas Schneider: Konzentrationsphase bei seinem Freiwurf.

Doch dann war es mit der Ruhe beim EBV vorbei. Ludwigsfelde war jetzt am Drücker. Die Randberliner gewannen das 3.Viertel mit 19:16 und das 4.Viertel mit 20:14. Ludwigsfelde freute sich diebisch, versenkte in den letzten entscheidenden zwei Minuten zwei Dreier und 3/5 Freiwürfe. Der Gastgeber machte nur noch einen Korb aus dem Spiel heraus und prompt war die 51:58 – Niederlage perfekt. Der Gastgeber war psychisch und physisch nicht auf der Höhe des Geschehens. Topscorer des Spiels war Dennis Herkt mit sehr guten 22 Punkten, gefolgt von Thomas Schneider mit 12 Punkten, bei 2 erfolgreichen Dreiern. Wenn es noch eines Beweises der mangelnden Durchschlagskraft zum Korb des Gegners bedarf: Der EBV bekam nur einen einzigen Freiwurf im gesamten Spiel zugesprochen. Diese Niederlage war sehr vermeidbar!

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Dennis Herkt 22 Pkt. 0/0 FW, Daniel Karls 2 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Julian Schallhorn 2 Pkt., Thomas Schneider 12 Pkt., 2 Dreier, Robert Zucknick 2 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt., Robert Kreßler 2 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 1/1 = 100%, 2 Dreier, Freiwürfe Ludwigsfelde 11/15 = 67%, 5 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.