Senioren II: Niederlage in Frankfurt (Oder)

Jannis Papachristos (rote Kleidung) gegen Stefan Kühlberg (Nr.12) und Carsten Preuß (Nr.7/beide Frankfurt (Oder) Fotos: Andreas Kannemann

(mbor) Die Mannschaft der Senioren II spielte vor dem Jahreswechsel in Frankfurt (Oder) gegen das außer Konkurrenz startende Team des 1.AFV Frankfurt Red Cocks.

Die Eisenhüttenstädter konnten trotz einiger vorweihnachtlicher Absagen und Verletzung (Jörg Bastian) mit 10 Spielern antreten. Das Team starte aus einer guten Verteidigung heraus. Unter dem eigenen Korb leisteten die Spieler eine akzeptable Reboundarbeit. Jedoch war die Offensivarbeit zu schwach, zu wenig durchschlagskräftig, um vor allem die beiden Frankfurter Spieler Carsten Preuß (17 Pkt.) und Stefan Kühlberg (16 Pkt.) entscheidend in ihren Aktionen zu stören. Dazu kam eine schlechte EBV-Trefferquote, die das Team ins Hintertreffen geraten ließ. Nach 10 Minuten stand es für die Gastgeber 23:16, zur Pause 42:30. Das dritte Viertel gestalteten die Stahlstädter 12:11 mit einer kleinen Führung. Leider gelang es dem Team nicht, die Punktedifferenz  aus der ersten Halbzeit wettzumachen. Im Gegenteil, das letzte Viertel ging mit 6:16 verloren. So ist der trotzdem noch erträgliche Endstand von 69:48 für die Gastgeber auch zu erklären. Beim EBV wurde viel durchgewechselt. Die ‚Neuzugänge‘ Maik Slobar und Jürgen Dexheimer erhielten viel Spielzeit, um sich weiter profilieren zu können. Die Gäste hatten im letzten Viertel einige Foulprobleme (Jannis Papachristos, Steffen Wersing und Steffen Schneider mit jeweils 5 Fouls), so dass die Bankspieler das Spiel beendeten. Das tat natürlich nicht immer dem Spielfluss gut. Da die Frankfurter außer Konkurrenz spielen, waren beide Mannschaft nicht voll bei der Sache und dachten wohl schon an ihre Weihnachtsgeschenke. Sie spielten nicht mit der nötigen Konsequenz und Hingabe. Trainer Jörg Bastian meinte zum Spiel: „Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel. Wenn ich vom letzten Viertel (6:16) absehe und ich eine bessere Wurfquote  und Freiwurfquote (36% von der Linie) von meinen Spielern gesehen  hätte, wäre durchaus ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen.“

EBV gegen Frankfurt (Oder): Jannis Papachristos: 7 Pkt., 3/8 Freiwürfe; Steffen Gust: 3 Pkt., 2/8 FW, 1 Dreier; Jörg Hohlbein: 7 Pkt., 1 Dreier; Steffen Schneider: 1 Pkt., 1/2 FW; Franko Löser, Mike Slobar, Jürgen Dexheimer, Klaus-Dieter Schultz: alle 0 Pkt.;  Steffen Wersing: 11 Pkt., 2/3 FW, 1 Dreier; Stephan Schulte: 11 Pkt., 0/1 FW, 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 8:22/36%, Frankfurt (Oder): 9:23/39%

 Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Andreas Kannemann)

U 12: Knapper Heimsieg gegen Schwedt, hohe Niederlage gegen USV Potsdam

Roman Theißen erzielt mit der letzten Aktion im Spiel gegen Schwedt die entscheidenden zwei Punkte zum 66:65 - Sieg

(mbor) Bei ihren Auftaktspielen im Jahr 2013 gewannen die Jungen der U12 gegen das Team der BG 94 Schwedt/Oder mit 66:65 (34:29), verloren aber ihr erstes Spiel sehr hoch mit 31:99 (8:49) gegen den USV Potsdam.

Die Gastgeber starteten gut vom Trainer Jan Grünberg motiviert in das Spiel. Das Offensivspiel gestaltete das Team, jedoch war die Mannschaft in der Defensive zu unaufmerksam. Sehr deutlich machte sich die Reboundunterlegenheit bemerkbar. Die Potsdamer hatten mehrere freie Entscheidungsmöglichkeiten zu werfen und dann auch irgendwann einmal zu treffen. Die EBV-Spieler schafften es einfach nicht richtig dem Ball nachzusetzen. Nach 10 Minuten stand es 8:19. Die zweiten 10 Minuten gab es einen völligen EBV-Einbruch, 0:30 verlor das Team dieses Viertel. Potsdam drückte auf eine energische Defense, damit kamen die Eisenhüttenstädter gar nicht klar. Kaum ein Zuspiel kam an, die wenigen Chancen wurden auch noch teilweise kläglich vergeben. So ging es sehr blamabel mit 8:49 in die Kabine.

Nach der Pause erholten sich die Eisenhüttenstädter etwas. Potsdam brachte seine zweite Reihe und hielt das Ergebnis in die richtigen Bahnen. Der EBV besann sich etwas seiner durchaus vorhandenen spielerischen Fähigkeiten. Die Pässe kamen jetzt besser an und auch die vom Trainer geforderten Laufwege gelangen. So kam es zu guten Angriffen mit Korberfolgen. Mit der Defense liegt das Team aber noch sehr im Argen, die Gegner wurden teilweise zu lasch verteidigt, so dass diese in die Zone hineindribbeln konnten und punkteten. Der Endstand von 99:31 geht auch für Potsdam in dieser Höhe komplett, die gegnerischen Spieler waren erfahrener, besser technisch  durchgebildeter und in Defense und Offense wesentlich spritziger und gedankenschneller. Die besten Spieler beim Gastgeber waren Laurin Wendland und Eric Mintken.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Eric Mintken: 11 Pkt., 1/2 Freiwürfe; Carlos van den Brandt: 8 Pkt.; Laurin Wendland: 2 Pkt.; Tim Sprenger: 3 Pkt., 1/2 FW; Hannes Röming: 2 Pkt.; Alida Nell: 3 Pkt., 1/2 FW; Jonas Kraske: 0 Pkt., 0/2 FW; Roman Theißen, Toni Sprenger, Nick Runge: alle 0 Pkt.

Nachdem Schwedt ebenso hoch gegen den USV Potsdam verloren hatte wie der EBV zuvor sollte das Spiel EBV gegen Schwedt zeigen, welches Team das bessere ist. Die Gastgeber begannen offensiv sehr gut. Nach 8 Minuten stand es 18:7 für den EBV. Ein gutes Teamspiel zeugte von der fleißigen Trainingsarbeit, die nun erste Früchte für Spieler und Zuschauer trug. Auch die Chancenverwertung war gut. In der Defensive holten die Stahlstädter zwar mehr Rebounds als im vorigen Spiel, so dass weitere Wurfchancen für den Gegner wegfielen. Aber immer noch waren die Spieler des EBV zu unkonzentriert, gingen nicht energisch genug dazwischen. Diese laxe Haltung setzte sich im zweiten Viertel fort, Schwedt kam auf und gewann dieses Viertel mit 16:15. Zur stand Pause stand es noch 32:29 für den EBV.

Das dritte Viertel ging spielerisch klar an Schwedt. Dadurch, dass die Schwedter Spieler jedoch ihre sich bietenden Chancen nicht konsequent nutzen konnten, kam Schwedt nur auf einen Punkt heran. Eric Mintken und Laurin Wendland waren die einzigen Türme in der Brandung und verteidigten nicht nur in dieser Phase sehr gut Mit einer knappen Führung ging es ins 4.Viertel. Schwedt setzte weiter die spielerischen Akzente und ging mit 5 Punkten in Führung. Die Eisenhüttenstädter kämpften vor begeisternd mitgehenden Zuschauern, der EBV holte auf und erzielte in der 36.Minute ein 59:59. So ging es hin und her, Jonas Kraske, ebenfalls ein Kämpfer und wichtiger Spieler für das Team, bekam in dieser entscheidenden Phase sein 5.Foul und musste das Parkett verlassen. In der 40.Minute stand es 65:64 für die Schwedter. Jan Grünberg nahm noch einmal eine Auszeit. Roman Theißen entschied nun mit einem energischen Dribbling unmittelbar vor dem Schlusspfiff mit zwei erzielten Punkten das Spiel mit 66:65 zugunsten der Gastgeber. Groß war der Jubel bei allen, die auf Seiten des EBV standen, ja, sogar Freudentränen kullerten bei einigen der Spieler und gewiss auch einiger der zahlreich anwesenden Eltern und Zuschauer. Bleibt noch der Kommentar des Heimtrainers nachzutragen: „Uns wurden gegen den USV Potsdam ganz klar unsere spielerischen, technischen und körperlichen  Grenzen aufgezeigt. Meine Anerkennung und mein Glückwunsch gelten den Potsdamer Spielern und den Trainern. Wir haben gemeinsam in den letzten Trainingswochen und -monaten viel in Laufwege und das richtige Teamspiel investiert. Obwohl noch nicht alles klappte habe ich sehr deutliche Fortschritte in diesem Spiel gesehen. Auch wenn das Spiel knapp verloren gegangen wäre, hätte ich das genauso gesagt. Natürlich freue ich mich mit meinem Team mit, dass es ein glücklicher, knapper Sieg wurde. Wir werden in den nächsten und im Trainingslager in den Februarferien weiter unser Teamspiel vervollkommnen und jetzt noch mehr Wert auf die Defense und auch auf den individuellen Korbdurchbruch 1 gegen 1 legen. Sehr gut, dass gleich vier Spieler zweistellig punkten konnten. Bester Spieler war einmal mehr Eric Mintken, gefolgt von Laurin Wendland, Carlos van den Brandt, Tim Sprenger und Nick Runge.“

EBV-Punkte gegen Schwedt/Oder: Eric Mintken: 16 Pkt., 2/3 Freiwürfe; Carlos van den Brandt: 11 Pkt., 1/3 FW; Laurin Wendland: 12 Pkt.; Tim Sprenger: 10 Pkt.; Hannes Röming: 1 Pkt., 1/2 FW; Alida Nell: 0 Pkt., 1/2 FW; Jonas Kraske: 8 Pkt., 0/2 FW; Roman Theißen: 2 Pkt.; Toni Sprenger: 0 Pkt.; Nick Runge: 4 Pkt.

Team U 14 II – Erneut hohe Niederlagen in Fürstenwalde

(mbor) Das Team der U 14 II musste kürzlich wiederum zwei hohe Niederlagen kassieren. Gegen den Gastgeber Fürstenwalde verlor das Team mit 22:98 (12:40), gegen das Team  Cottbus hieß es am Ende 26:106 (6:57).

Die Mannschaft um Kapitänin Lea Hilcken verschlief komplett die Anfangsphase. Nach 10 Minuten stand es blamabel 2:26. Erst dann konnte sich das Team aus Eisenhüttenstadt etwas Luft verschaffen und erspielte im zweiten Viertel ein 10:14. Natürlich war es ein Vorteil, dass die zweite Reihe der Fürstenwalde Mannschaft spielte. Assistenztrainer René Friedrich konnte das Fastbreakverhalten des Teams loben, monierte denn aber auch viele Eigensinnigkeiten im Ballvortrag, die leider zu Ballverlusten führten und das Ergebnisvornehmlich in der zweiten Halbzeit zuungunsten der Stahlstädter mit 18:65 (30.Minute) deutlich nach oben schraubten. Dass es am Ende „nur“ 98 Punkte für Fürstenwalde waren, ist den Nachlässigkeiten einiger Spieler des Gastgebers zu verdanken, denn es hätte ohne weiteres mehr als 100 Punkte Gegenpunkte für den EBV geben können.

EBV – Punkte Fürstenwalde II: Lea Hilcken: 0 Pkt., Angelina Oppen: 4 Pkt.; Teoman Prahst: 12/0:2 Freiwürfe; Roman Theißen: 2 Pkt; Ricardo Kaufholz: 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 0:2, Fürstenwalde: 3:10 = 33%

Anschließend spielte der EBV (ohne Eric Mintken, Tim Springer  und Johannes Leuther antretend) gegen die II.Vertretung aus Cottbus. Gegen dieses relativ gut eingespielte Team war die Mannschaft von der Oder genauso chancenlos wie wehrlos. Das Team war in der eigenen Defense viel zu schwach, um die reihenweise vorgetragenen Angriffe des Gegners zu stoppen. Viel zu oft wurden von weit außen unmotiviert Würfe genommen, weil auch die gegnerische Defense besser organisiert war.

Außerdem waren einige Spieler viel zu eigensinnig in ihren Aktionen, um ein evenetuelles Teamspiel zu initiieren. So ist denn auch diese sehr hohe Niederlage von 26:106 durchaus erklärbar.

Positiv das ständige Bemühen des Teams, sich einigermaßen zu verkaufen. Ebenfalls erwähnenswert ist das gute Auftreten von Neuzugang Amadeus Bergel und die erreichten Punkte von Teoman Prahst, Lea Hilcken und Angelina Oppen.

EBV – Punkte gegen Cottbus II: Lea Hilcken: 6 Pkt., Angelina Oppen: 6 Pkt., 0/ 2 FW; Teoman Prahst: 12/0:8 Freiwürfe; Roman Theißen: 0 Pkt; Ricardo Kaufholz: 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 0:12, Cottbus II: 0:3

Oberliga Herren – Heimsieg gegen Basket Brandenburg nach Verlängerung

Ritual der EBV - Oberliga Herren

(a.bernhardt) Fast genau 3 Monate ist es her als der EBV 1971 seinen letzten Sieg feiern durfte. Viele Heimspiele gingen nach relativ klarer Führung noch knapp verloren. Am letzten Samstag war wieder ein Tabellenzweiter zu Gast. Diesmal kein geringerer als die Baskets aus Brandenburg an der Havel. Das erfahrene Oberliga Team demütigte uns am 3. Spieltag mit unserer bisher höchsten Niederlage der Saison (44:77). Die Vorzeichen waren nicht vielversprechend. Denn nach der Verletzung unseres 1. Centers und gleichzeitig besten Rebounders Gunter Hermann, fehlten nun mit ihm und Steffen Kadler unsere zwei größten Spieler (1.98 m) im Kader. Wir starteten mit Kapitän Schulz, Wehlmann, Konnegen, Meinhardt und Reichardt. Wir kamen nur langsam ins Spiel. Erst ein 0:8 – Run und eine Auszeit weckte das Team auf. Gerade in dieser Phase verletzte sich ein weiterer äußerst wichtiger Spieler, Carsten Wehlmann. Marco Witoszek sprang in die Bresche, aber auch er hatte Probleme ins Spiel zu finden.  Wir konnten im ersten Viertel noch das Schlimmste abwenden und mit einem 10:2 – Run das Ergebnis erträglich gestalten; 10:19 stand es nach dem ersten Viertel.

Der zweite Spielabschnitt begann noch desolater als der erste. Nach 16 Minuten stand es schon 14:33 gegen uns. Eine Auszeit seitens des Trainers Andreas Bernhardt half, dass das Team nun endlich zeigte, wie man Basketball spielen, wenn man gewinnen will. Ein erneuter 12:0  brachte uns auf Schlagdistanz zu Brandenburg. Die Gastgeber konnten aufholen, zur Pause stand es ’nur‘ 26:33.

Nach wenigen Minuten kam die Mannschaft wieder aus der Kabine, mit dem unbedingten Willen dieses Spiel zu gewinnen. Das Team startete so, wie das 2. Viertel endete. Ein 14:4 – Run brachte uns in diesem Spiel erstmals mit 47:43 in Front. Doch wiederum zu leichte Fehler im Spielaufbau und in der Defense eine nicht genügend hohe Aggressivität warf die Eisenhüttenstädter mit 45:49 zurück. Die Brandenburger hatten in Maik Hasenclever (21 Pkt.) ihren besten Mann auf dem Feld. Dieser machte dem EBV-Team das Leben schwer, er punktete in dieser Phase wie er wollte, er war einfach nicht zu stoppen. In der 37.Minute lag der EBV mit 54:64 zurück. Eine erneute Auszeit des EBV sollte den Brandenburger Rhythmus unterbrechen. Brandenburg schaltete einen Gang zurück, und beachtete zu wenig die EBV-Topscorer des Tages Toni Meinhardt und Paul Schulz. Sie waren maßgeblich an einem 12:2 – Lauf des EBV in dieser entscheidenden Phase beteiligt. Toni Meinhardt nutzte die guten Anspiele von Florian Konnegen und Marco Witoszek. Er kontrollierte nach Belieben zusammen mit Paul Reichardt (gute 8 Punkte) das Brett in der Offensive. Der EBV kämpfte sich in der Schlussphase der regulären Spielzeit noch einmal heran und schaffte das Sensationelle: 66:66 beim Schlusspfiff.

So sahen die leider nur wenig erschienenen Zuschauer die erste Verlängerung der Saison. Es hielt niemanden mehr auf den Sitzen. Das Publikum tobte vor Begeisterung in Erwartung eines möglichen zweiten Sieges der Saison.  Die Baskets machten die ersten Punkte durch einen ihrer Topscorer Christian Rosenkranz (15 Pkt.). Derr EBV legte mit 4 schnellen Punkten  durch Reichardt und Meinhardt nach. Brandenburg versuchte sich nun nur noch von der Dreierlinie (0/6 in der Verlängerung).  Rosenkranz wurde gefoult und stand an der Freiwurflinie, er traf nur 1/2. Im Gegenzug stand Paul Schulz, bei noch knapp 20 Sekunden zu spielen, an der Freiwurflinie. Er behielt die Nerven und versenkte beide Würfe –  72:69 für den EBV. Der letzte Angriff gehörte den Gästen. Wir verteidigten gut, Brandenburg nahm den letzten Wurf, aber dieser verfehlte sein Ziel. Zwar gab es noch einmal Freiwürfe aber beide wurden verworfen. Der EBV holte also seinen zweiten Sieg. Trainer Andreas Bernhardt nach dem Spiel: „Endlich hat sich unsere gute Defense einmal ausgezahlt. Wir haben gesehen, wie wichtig Freiwürfe am Ende sein können. Die ganze Mannschaft hat alles gegeben und hat die drei  Verletzten nahezu kompensiert. Nun gilt es die Konzentration Richtung Königs Wusterhausen zu richten. Denn Samstag geht’s wieder von Null los.“

EBV-Punkte: Paul Schulz: 22 P., 8/11 FW; Toni Meinhardt: 19 P., 9/11 FW; Florian Konnegen: 8 P., 2/2 FW, 2 Dreier; Paul Reichardt: 8 P.; Marco Witoszek: 7 P., 1 Dreier; Marcus Vorhoff: 6 P., 0/1 FW, Carsten Wehlmann: 2 P.; Stephan Schulte und Emanuel Raasch: 0; Roy Stark, Felix Zacharias und René Friedrich: nicht eingesetzt; Freiwürfe: EBV: 19/25 = 76%; Brandenburg: 10/18 = 56%

 

 

 

 

Oberliga U 16: Spielerische Steigerung in Heimspielen wurde belohnt

(mbor) Je einen Sieg und eine Niederlage war die Punktausbeute der beiden Heimspiele des Teams der U 16. Gegen den BBC Cottbus gewann das Team mit 89:78 (43:45), gegen die Mannschaft aus Schwedt/O. verloren die Jungen mit 59:83 (32:38).

Niklas Nieschalk (Nr.13) im Dribbling (Spiel aus Ehst.-Bernau/Foto: Bernd Pflughöft)

Zuerst spielten die Gastgeber (ohne Cedric Riellier antretend) gegen das Team aus Schwedt. Die Mannschaft von Trainer Andreas Bernhardt war aus den Ergebnissen der Hinrunde vorgewarnt. Schwedt drückte zu Beginn mit seinen sehr großen  Spielern Tom Wachsmuth (10 Pkt.) und Fabian Hahn (43 Pkt.) wiederum dem Spiel seinen Stempel auf. Vor allem gegen Fabian Hahn fand die EBV-Abwehr überhaupt kein Mittel ihn am Korbwurf zu hindern. Schon in der Anfangsphase erreichte er allein 22 Punkte. Der EBV setzte auf das Teamspiel, hielt auch in den ersten 10 Minuten mit 20:20 dagegen. Vornehmlich Max Schulz, Tim Raasch und Niklas Nieschalk hatten wichtige Akzente. So nach und nach befreite sich der haushohe Favorit aus der EBV-Umklammerung. Trotz dessen, dass die Defense der Gastgeber die Schwedter „Riesen“ etwas besser in den Griff bekamen, konnten sich die Uckermärker zur Pause mit 38:32 etwas absetzen. Auch nach dem dritten Viertel sah es bei 44:56 aus EBV-Sicht noch nicht nach einem hohen 83:59 – Schwedter Sieg am Ende aus. Das Gastgeberteam hatte in den ersten 30 Minuten zu viel Kraft investiert und zum Ende des Spiels hin nicht mehr viel hinzuzusetzen, um den verdienten Schwedter Sieg zu gefährden. Aus den EBV-Reihen stach aus einem insgesamt sehr aufopferungsvoll kämpfenden Team einmal mehr Max Schulz mit 27 Punkten und 5 verwandelten Dreiern heraus.

EBV-Punkte gegen Schwedt/O.: Max Schulz: 27 Punkte, 2/5 Freiwürfe, 5 Dreier; Niklas Nieschalk: 9 P., 1/2  FW; Tristan Foth: 2 P., 0/2 FW; Max Domhardt: 2 P., 0/4 FW; Tobias Krutenat: 2 P.; Marcus Burde: 4 P., 2/4 FW; Toni Scrock: 2 P.; Benedikt Post: 2 P.; Tim Raasch: 9 Pkt., 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/17 = 29%; Schwedt/O.: 2:16 = 13%

Nach dem Spiel Cottbus gegen Schwedt, was nach einem großen Kampf Cottbus mit 79:75 für sich entschied erwartete die Lausitzer der EBV. Die Cottbuser waren sichtlich ausgelaugt ob des vorangegangenen Spiels. Das Hinspiel hatte der EBV mit 80:93 verloren, Wiedergutmachung war also angesagt. Das bewiesen die Jungen denn auch in einem furiosen Spiel vom Start weg. Die Gunst der Stunde nutzend, spielten sich die Eisenhüttenstädter so richtig den Frust von der Seele. Max Schulz setzte in den ersten 10 Minuten mit drei erfolgreichen Dreiern gleich die richtige Motivation für Spieler und die begeistert  mitgehenden Zuschauer. Insgesamt erreichte Max Schulz „nur“ 23 Punkte, aber versenkte wiederum fünf Dreier in den gegnerischen Korb. Wie gut das Team in diesem Spiel als ganze Einheit funktionierte ist an der Tatsache abzulesen, dass alle Spieler punkteten und sich endlich einmal frei entfalten konnten. Am meisten  profitierte davon der sehr gut und effektiv spielende Niklas Nieschalk, der seine ihm gegebenen Freiräume weidlich nutzte und als Topscorer des Spiels stolze 27 Punkte erzielte. Auch Tristan Foth zeigte wieder einmal, was er bei guter Form für das Team wert ist. 15 Punkte und 3 von 3 verwandelten Freiwürfen waren ein  für ihn wertvolles Ergebnis in diesem Spiel. Die Cottbuser hatten zur Halbzeit noch eine leichte 45:43 – Führung.  Nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit gelang es den Stahlstädtern noch einmal das Tempo zu forcieren und erfolgreich zu punkten. Nach 30 Minuten  führte das Team schon mit etwas beruhigenden 63:51. Die insgesamt 43 gepfiffenen Fouls auf beiden Seiten zeugen von einem sehr kampfbetonten, aber jederzeit fairen Spiel, welches das EBV-Team hoch verdient mit 89:78 gewann.

EBV-Punkte gegen Cottbus: Max Schulz: 23 Punkte, 4/6 Freiwürfe, 5 Dreier; Niklas Nieschalk: 27 P., 3/5  FW; Tristan Foth: 15 P., 3/3 FW; Max Domhardt: 2 P.; Tobias Krutenat: 2 P.; Marcus Burde: 7 P., 1/6 FW; Toni Scrock: 0 P.; Benedikt Post: 6 P.; Tim Raasch: 7 Pkt., 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 11/20 = 55%; Cottbus: 13:30 = 43%