20.Nov..2012 | BL Herren, Saison 2012/2013 |
(mbor) In den letzten beiden Heimspielen des Jahres 2012 verpasste das Team der Bezirksliga Herren die Chance, mit zwei Siegen den Anschluss an das Mittelfeld zu erreichen. Gegen die SV Mahlow II verloren die Männer mit 78:87 (38:26), gegen den BBC Cottbus III reichte es mit 70:82 (37:45) ebenfalls nicht zum Sieg.
Der EBV verschlief den Beginn der ersten Partie etwas. Die Mahlower dagegen waren morgens um 09.00 Uhr konzentrierter und führten schnell mit 12:6, nach 10 Minuten mit 18:13. Die Gastgeber hatten zu viele Fehlwürfe von außen, die Center bekamen kaum Gelegenheiten sich auszuzeichnen und zu punkten. Im zweiten Viertel besannen sich die jungen „Wilden“ des EBV und holten auf. Ihre beste Phase hatten sie zwischen der 16. und 19.Minute, als sie mit einem 13:2 – Run von 23:31 auf 36:33 in Führung gehen konnten. Mit 38:36 ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel konnte der Gastgeber bis zur 30.Minute seine Führung auf 60:52 ausbauen. Doch dann gab es für den EBV einen eklatanten Riss. Gleich drei Spieler mussten sich mit den Schiedsrichtern „anlegen“, prompt gab es für diese drei ein technisches Foul. Die Mahlower, die sehr körperintensiv spielten, bedankten sich und rissen das Ruder noch zu ihren Gunsten herum. Beim Stand von 73:69 für den EBV in der 38.Minute dachten alle noch, dass es reichen würde. Aber der EBV blamierte sich vor den zahlreichen Zuschauern, die Mahlower hatten innerhalb einer Minute einen 10:2 – Lauf, der Gastgeber brachte im vierten Viertel nur ein undiskutables 18:35 zustande und verlor die eigentlich sicher gewonnen geglaubte Partie noch mit 78:87. Dass vier Spieler zweistellig punkteten und Kevin Köster vier erfolgreiche Dreier versenkte, mit 14 Punkten Topscorer wurde, gefolgt von Spielern mit 13 Punkten, wie David Kiutra und Jan Grünberg ist nur trockene Statistik und baute das gesamte Team nicht wirklich auf.
EBV-Punkte gegen Mahlow II: David Kiutra: 13 Pkt., 3/4 Freiwürfe; Kevin Köster: 14 Pkt., 2/5 FW, 4 Dreier; Andreas Bernhardt: 4 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier; Jan Grünberg: 13 Pkt., 3/5 FW; René Friedrich: 1 Pkt., 1/2 FW; Patrick Köster: 9 Pkt., 1/5 FW; Emanuel Raasch: 6 Pkt.; Martin Hoffmann: 0 Pkt.; Thomas Schneider: 7 Pkt., 3/3 FW; Dennis Herkt: 11 Pkt., 3:7 FW; Freiwürfe EBV: 17/33=52%, Freiwürfe Mahlow II: 29/40=73%
Nach diesem Chaosspiel dachten alle, dass das Spiel gegen Cottbus III klar an die Gäste gehen würde. Denn die Cottbuser, weiter ungeschlagen auf Platz eins, waren die eigentlichen Favoriten. Jedoch weit gefehlt. Die junge Mannschaft aus Eisenhüttenstadt lieferte gegen die Lausitzer ein tolles Spiel ab, und bewies, dass es besser als zuvor geht. Nach einigen Minuten des Abtastens und einer verdienten 25:14-Führung der Gäste nach 10 Minuten, besannen sich die EBV-Spieler und zeigten dass, was sie im ersten Spiel verabsäumt hatten: Jeder Spieler bewegte sich endlich, wetzte auch einmal einen Fehler seines Mitspielers aus und – sowohl in der Defensive als auch in der Offensive wurde gesprochen, das, was in den letzten Spielen so oft gefehlt hatte. Die Cottbuser mussten oft genug schwierige Würfe nehmen, der EBV zeigte eine bisher nicht gekannte sehr gute Teamdefense. Der BBC führte zur Pause mit 45:37, nach 30 Minuten mit 59:56. In der 33.Minute gelang es dem EBV sogar mit 62:59 in Führung zu gehen. Doch dann ging den Gastgebern förmlich die Puste aus. Die letzten sieben Minuten gehörten klar den Gästen aus Cottbus, sie starteten noch einmal durch, erreichten in diesem Spielabschnitt ein 23:8 und gewannen sehr clever mit 82:70. Sieht der Leser das blanke Ergebnis, so könnte man von einem klaren Sieg der Lausitzer sprechen. Verdient war dieser Sieg schon. Trotz der Niederlage sprachen beide agierenden Trainer Patrick Köster und David Kiutra nach dem Abpfiff vom „besten Saisonspiel. Es waren insgesamt nur Kleinigkeiten, die uns den Sieg gekostet haben. Im Basketball sind 12 Punkte nicht viel. Auf dieses Spiel können wir im Training aufbauen. Wenn wir die geringfügigen Fehler abstellen können und diese gegen Cottbus gezeigte Teamleistung in den weiteren Spielen abrufen können, wird es eine intererssante Rückrunde geben.“ Topscorer war im zweiten Spiel Dacvid Kiutra mit sehr guten 20 Punkten, gefolgt von dem sich weiter im Aufwind befindlichen Jan Grünberg mit 10 Punkten und Dennis Herkt mit 9 Punkten. Dennis Herkt zeigte in beiden Spielen eine solide Centerleistung, holte viele Rebounds und trug mit insgesamt starken 20 Punkten in beiden Spielen zu einer positiven Mannschaftschaftsleistung bei.
EBV-Punkte gegen BBC Cottbus III: David Kiutra: 20 Pkt., 2/5 Freiwürfe; Kevin Köster: 6 Pkt., 2/3 FW; Andreas Bernhardt: 6 Pkt.; Jan Grünberg: 10 Pkt., 4/8 FW; René Friedrich: 0 Pkt.; Patrick Köster: 6 Pkt., 2/3 FW; Emanuel Raasch: 8 Pkt., 2/4 FW; Martin Hoffmann: nicht gespielt; Thomas Schneider: 5 Pkt., 1/3 FW; Dennis Herkt: 9 Pkt., 3:6 FW; Freiwürfe EBV: 16/32=50%, Freiwürfe Cottbus III: 11/21=52%
14.Nov..2012 | OL Herren, Saison 2012/2013 |

Florian Konnegen überragender Spieler und Pechvogel des Abends gegen WSG Fürstenwalde
(a.bernhardt) In einem spannenden und nervenzerreißenden Spiel verlor das Oberliga-Herrenteam des EBV 1971 am Ende unglücklich mit 85:88 (45:37) gegen WSG Fürstenwalde.
Der EBV startete mit Schulz, Konnegen, Kadler, Meinhardt und Hermann. Die Verteidigung stand gut und ließ in den ersten 6 Minuten nur 2 Punkte für Fürstenwalde zu (12:2). In der Offense kamen wir durch klare Aktionen am Brett und durch freie Würfe von der Dreierlinie immer wieder zu einfachen Punkten. Florian Konnegen zeigte schon im ersten Viertel, dass er einen guten Tag erwischt hatte, denn 3 erfolgreiche Dreier im ersten Durchgang sprechen eine deutliche Sprache. Mit einer 27:15 Führung ging es in die Viertelpause.
Im zweiten Viertel kam Fürstenwalde wesentlich besser ins Spiel. Sie liefen viele Fastbreaks, der Ball lief gut durch ihre Reihen. Eine konsequente Pressverteidigung der Fürstenwalder behagten Paul Schulz, Carsten Wehlmann und Florian Konnegen überhaupt nicht, immer wieder hatte das EBV-Team Probleme, den Ball über die Mittellinie zu bekommen. Dennoch konnten wir unsere Führung halten und selbst gut am gegnerischen Korb abschließen. In der ersten Halbzeit hielten uns vor allem die Punkte von Konnegen (16), Meinhardt (7), Hermann (8) und Wehlmann (5) im Spiel. Obwohl wir das zweite Viertel mit 18:22 verloren, kontrollierten wir weiter die Partie, mit einem 45:37 ging es in die wohlverdiente Pause.
Auch nach der Pause kamen wir wiederum besser ins Spiel. Mit zwei schnellen Dreiern und 3 von 3 Freiwürfen (an der Dreierlinie beim Wurf gefoult) von Florian Konnegen konnten wir uns nach 35 Minuten wieder etwas absetzen. Die Stimmung der mehr als 100 Zuschauer war toll und die Mannschaft zeigte sich auch von ihrer Schokoladenseite. Der beste Spieler an diesem Tag, Florian Konnegen, hielt uns immer wieder im Spiel, 5 Freiwürfe in Folge, von denen der EBV drei verwandeln konnte. Der anschließende Ballbesitz brachte uns noch einmal wichtige Punkte ein. 19 von 27 Punkten gingen in diesem Viertel auf das Konto von Florian Konnegen. Wir gewannen das dritte Viertel mit 27:24. So hatten wir eine 11 Punkte-Führung nach 30 Minuten.
Alle Weichen waren also auf Sieg gestellt. Leider gaben der EBV in den letzten 10 Minuten noch einmal das Spiel aus der Hand. Eine schwache Vorstellung an der Freiwurflinie (9/20 im letzten Viertel) brachte den Stahlstädtern 2 Minuten vor Schluss eine knappe 84:82-Führung, eine Minute vor der Sirene stand es 84:84. Paul Schulz konnte noch einmal die Führung erobern: 85:84. In der Defense waren wir dann zu unkonzentriert und ließen einen zu einfachen Korb zu: 85:86. Wir hatten also den letzten Angriff und konnten in den letzten 15 Sekunden das Spiel für uns entscheiden. Doch durch einen verheerenden Schnitzer von Florian Konnegen verloren wir noch einmal den Ball und Fürstenwalde ging 8 Sekunden vor Schluss mit 88:85 in Führung. Jetzt ging es nur noch darum den Ball schnell über die Mittellinie zu bekommen und den Ball durch einen Dreier irgendwie im Korb zu versenken. Paul Schulz versuchte sein Glück – aber vergebens. So blieb es beim 88:85 für Fürstenwalde.
Trainer Andreas Bernhardt nach dem Spiel: „Sehr unglücklich, dass gerade Florian Konnegen, der überragende Spieler des Abends mit 37 Punkten und 6 erfolgreichen Dreiern, diesen Fehler machte. Die Freiwurfquote tat ein Übriges, dass wir wieder einmal bitteres Lehrgeld bezahlen müssen, denn das Spiel dauert eben 40 Minuten. Diese Zeit müssen wir als Team konzentriert durchspielen, wenn man solche Spiele gewinnen will. Das haben wir nicht getan. Wir haben über 38 Minuten sehr guten konzentrierten Basketball gespielt, waren aber an der Freiwurflinie einfach nicht stark genug. Auch in Bezug auf Rebounds unter dem eigenen Korb hatten wir meist das Nachsehen und so entstanden immer wieder zweite und dritte Wurfchancen für Fürstenwalde. Insgesamt ist jedoch der Trend durchaus positiv. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. In dieser Liga heißt es, in den bevorstehenden Playdowns auf den Punkt so zu spielen, dass wir die Spiele gewinnen. Die Mannschaft macht jede Woche Fortschritte und harmoniert super. Wir werden bis zum letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen den USV Potsdam am 24.11. in der Inselhalle weiter an uns arbeiten, um endlich den so ersehnten zweiten Sieg zu holen. Noch einmal Dank an die großartigen Fans, die uns in allen Heimspielen bisher ein wichtiger Rückhalt waren.“
EBV-Punkte: Florian Konnegen: 37 Pkt., 9/12 Freiwürfe, 6 Dreier; Gunter Hermann: 11 Pkt.,1/2 FW; Paul Schulz: 8 Pkt., 2/4 FW; Marcus Vorhoff : 8 Pkt., 4/8 FW; Toni Meinhardt: 7 Pkt., 3/6 FW; Carsten Wehlmann: 6 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier; Marco Witoszek: 6 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier; Steffen Kadler: 2 Pkt., 0/2 FW; René Friedrich, Emanuel Raasch, Paul Reichardt, Roy Stark: alle 0 Pkt.; EBV-Freiwürfe: 21/40 – 53%; Fürstenwalde: 15/26 – 58%
Weitere Fotos auf Facebook (alle Fotos Andreas Kannemann)
13.Nov..2012 | BL U 13/14 mix I, Saison 2012/2013 |

Cassandra Theißen (rechts) im Dribbling gegen einen Potsdamer Spieler
(mbor) Mit einer erneut klaren 32:113 – Heimniederlage bleibt das U 14-Team des EBV weiter auf dem letzten Tabellenplatz kleben. Der Gastgeber fand nur sehr schwer ins Spiel. Zu aufgeregt waren die Spieler vor eigenem Publikum. Die Potsdamer waren dagegen abgeklärter, man sah ihnen ihre Ballsicherheit und die einstudierten Laufwege an. In der EBV-Defensive war das Bemühen erkennbar, dass jeder Spieler seinen Gegenpart so verteidigt, dass er nicht ungehindert zum Korb ziehen konnte. Das gelang auch phasenweise gut. Die Gäste trafen anfangs wenig, hatten aber in wiederum zwei körperlich größeren Spielern als dem EBV mehrmals die Möglichkeit, den Ball im zweiten oder dritten Versuch ins Netz unterzubringen. Da musste das gesamte Team des EBV meist ‚klein‘ beigeben und die Gäste gewähren, denn beide EBV-Center, weder Florian Wendland noch Cassandra Theißen, reichten an die Größe ihrer Gegenspieler heran. Zu diesen Größenverhältnissen und deren Auswirkungen gehörte auch, dass die Potsdamer das schnelle Umkehrspiel von der eigenen Defense in die Offense perfekt beherrschten. Ihre großen Spieler bekamen den Rebound und sehr schnell gab es die Fastbreaks für die Gäste, die das Ergebnis punktuell nach oben schraubten.
Bei den Gastgebern fehlte sowohl in der Defense als auch in der Offense leider der verletzte Oliver Jaß, der sich einen Tag zuvor abmelden musste. Beim EBV spielten zwei weitere Spieler mit kleineren Blessuren oder waren leicht erkältet.
Die Offensive des Gastgebers gestaltete sich oft als zu durchsichtig. Wenn Dean Hölzel, der mit 13 Punkten wiederum bester Scorer wurde, den Ball nach vorn brachte, waren die Potsdamer Spieler (schon wie beide Gegner in Schwedt) clever genug, um ihn abzudrängen. Dadurch konnte er nicht die Ideallinie zum Korb nehmen. Über die Außenbahn war es weitaus schwieriger zu werfen und zu treffen beziehungsweise den freien Mitspieler anzuspielen. Die ebenfalls auf dieser Position agierenden Daniel Zickuhr und Tim Slobar waren genauso wie Dean Hölzel bemüht, ihren Mitspieler frei zu blocken bzw. diese anzuspielen. Aber auch hier waren die Gäste geschickter, sie „lasen“ das Spiel des Gastgebers im Laufe der Spielzeit immer besser, erzielten bei diesem Bemühen des EBV immer noch oft Ballgewinne, um anschließend einfacher zu punkten. Dazu kam bei den Stahlstädtern, dass die Spieler im Vergleich zu den Potsdamern noch zu unerfahren sind, zu wenig Spieljahre aufweisen können, um geschickter den Ball zu behaupten und die sich frei laufenden Center besser anzuspielen. Des Weiteren stellte Trainer Manfred Borchert in der Auswertung fest: „Mein Team hat sich trotz der sich relativ schnell abzeichnenden hohen Niederlage nie aufgegeben. Dafür meine Anerkennung und ein dickes Lob. Es ist einfach nicht unser Jahr. Wir müssen im Training sowohl bei der Beweglichkeit ohne Ball, beim Behaupten des Balls am Gegner als auch in der Verteidigung, was zum Beispiel das Aushelfen eines Mitspielers bei einem anderen Gegenspieler betrifft, noch sehr sehr viel tun. Nur so erreichen wir langsam annähernd das Niveau der in der Tabelle vor uns liegenden Teams, wie aus Schwedt (6.), Mahlow (5.) und aus Potsdam (4.). Körperlich beziehungsweise von der Größe her haben nur Laurin Wendland, Florian Wendland und der aus der zweiten Mannschaft ausgeliehene Teoman Prahst mithalten können. Sieht man aber ihre Punktausbeute, so ist auch hier noch Nachholbedarf. Neben dem bereits von mir erwähnten Topscorer Dean Hölzel erzielten Cassandra Theißen und Daniel Zickuhr gute 6 Punkte sowie Laurin Wendland 4 Punkte. Sehr gut war die Freiwurfquote des Teams mit 57%.“
Punkte EBV gegen USV Potsdam: Dean Hölzel: 13 Pkt., 1/1 Freiwürfe, Laurin Wendland: 4 Pkt., Daniel Zickuhr: 6 Pkt., Cassandra Theißen: 6 Pkt., 2/2 FW, Florian Wendland: 2 0/2 FW; Teoman Prahst: 1 Pkt. 1/2 FW; Bastian Krauß, Marvin Demmin, Tim Slobar: alle 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4:7/57%,USV Potsdam: 4:19/22%
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)
12.Nov..2012 | Featured, Saison 2012/2013, Senioren II |

Steffen Gust (links) gehörte in beiden Spielen zu den besten Spielern seines Teams (Foto: Bernd Pflughöft; Teamfoto: Manfred Borchert)
(mbor) Das EBV-Team der Senioren II startete letzten Samstag zu Hause mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison. Gegen den BBC Cottbus gewann die Mannschaft deutlich mit 74:50 (39:29), ihr Auftaktspiel verloren die Männer gegen den BV Ludwigsfelde ebenso klar mit 39:57 (19:30).
Das diesjährige Team ist mit einem Luxus ausgestattet, um den sie manche Mannschaft beneidet. Auf dem Meldebogen stehen 19 spielfähige Herren. So stand vor dem ersten Spiel für den Trainer Manfred Borchert die Aufgabe, von den anwesenden 16 Spielern jeweils zwölf Spieler zu nominieren, die zum Einsatz kommen sollten. Da das EBV-Team aus Spielern besteht, die extra nur zu den Spielen anreisen und aus Leipzig, Merseburg und Potsdam kommen, merkten Spieler und Zuschauer schnell, dass noch nicht alles zusammen passte. Alle Spieler hatten Eingewöhnungsprobleme sowohl in der Defense als auch in der Offense. Die Defense war zu löchrig. Zu oft gab das Gastgeberteam den Gegnern die Möglichkeit, relativ ungehindert in die eigene Zone einzubrechen und zum Korb zu gehen. Die Lücken wurden schlecht geschlossen. Am meisten bedankte sich der beste Spieler des Tages Steffen Maerten (Ludwigsfelde), der allein 20 Punkte, dabei 14 von 16 Freiwürfen (88%), erreichte. Ebenso André Pohl, ein relativ kleiner, aber sehr flinker, Aufbauspieler, der Steffen Maerten nicht im Geringsten nachstand und 12 Punkte, bei 7 von 8 Freiwürfen (88%), erzielte. Auch Marco Kammer brachte es gegen den EBV auf 12 Punkte, davon 2 erfolgreiche Dreier. Der Spielbeobachter kann deswegen so ausgiebig über den Gegner berichten, weil es der EBV, wohlgemerkt in eigener Halle, verabsäumte, nach einem mäßigen Start in der ersten Hälfte, noch einmal durchzustarten und das Spiel ab der 2.Halbzeit in die Hand zu nehmen. Serienweise wurden am gegnerischen Korb freie Würfe daneben gesetzt, auch von außen gab es nur 2 erfolgreiche Dreipunktewürfe (Jörg Bastian und Steffen Gust). Obwohl die Gastgeber von der Größe her sehr gut besetzt waren, gelang es ihnen äußerst selten, bei den Rebounds unter den Körben die Lufthoheit zu erlangen. Alles Übrige ist schnell geschrieben: Der EBV hat einen Fehlstart par excellence mit nur 39 erzielten Punkten in 40 Spielminuten hingelegt. Die Ludwigsfelder waren kompakter, in der Defense und im Reboundverhalten einfach besser als der EBV und hatten in den oben genannten Spielern ihre eiskalten Scorer. So ist der Ludwigsfelder Sieg mit 57:39 auch höchst verdient.
EBV gegen Ludwigsfelde: Mario Krüger: 6 Pkt., 0/2 Freiwürfe; Steffen Gust: 3 Pkt., 0/2 FW, 1 Dreier; Jannis Papachristos: 4 Pkt.; Jörg Hohlbein: 2 Pkt.; Steffen Schneider, Franko Löser, Mike Slobar, Peter Kretschmer, Silvio Kallinich: alle 0 Pkt.; Jörg Bastian: 4 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier; Steffen Wersing: 12 Pkt., 2/2 FW; Stephan Schulte: 8 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3:8/38%, Ludwigsfelde: 23:27/85%
Die Ludwigsfelder gewannen auch ihr zweites Spiel gegen den danach gegen den EBV spielenden BBC Cottbus klar mit 71:43 (32:19). Der EBV startete in sein zweites Spiel wesentlich konzentrierter und abgeklärter. Obwohl es nach 10 Minuten „nur“ 21:14 und zur Halbzeit 39:29 für den EBV stand, spielten die Hausherren ein richtig gutes Spiel. Im ersten Spiel sollte über die Außenspieler das Spiel gemacht werden, die Center sollten sich aufposten und bei Ballbesitz den gegnerischen Korb angreifen. Das gelang erst so richtig im zweiten Spiel. Trainer Jörg Bastian, der sich leider im ersten Spiel verletzte, besetzte über das ganze Spiel, über alle Positionen hinweg, alle 12 Spieler rotierend. Trotzdem gab es keinen Bruch im EBV – Spiel. Die Cottbuser hatten in dem guten und sehr körperlich betont spielenden Dirk Mehren ihren besten Spieler. Er war kaum zu stoppen, erzielte sehr gute 32 Punkte. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass sein Team im dritten Viertel endgültig einbrach und diese 10 Minuten mit 9:19 beendete. So stand es nach 30 Minuten 58:38 für den EBV. Damit war das Spiel entschieden. Die Gäste erreichten im letzten Viertel zwar ein 16:12, schafften es jedoch nicht mehr, den ungefährdeten 74:50 – Sieg der Gastgeber zu verhindern. Beim EBV verdiente sich das gesamte Team eine gute Note. Topscorer dieses Spiels war der Flügelspieler Stephan Schulte mit sehr guten 20 Punkten, gefolgt von Steffen Wersing (12 Pkt.), Mario Krüger (11 Pkt.) und Steffen Schneider mit 10 Punkten. Einen positiven Einstand hatten an diesem Tag Peter Kretschmer, Jürgen Dexheimer und Mike Slobar, die die ersten Spielminuten für den EBV absolvierten sowie Denis Herzog, der nach vielen Jahren EBV-Abstinenz wieder für unseren Verein auflief.
EBV gegen Cottbus: Mario Krüger: 11 Pkt., 1/3 Freiwürfe; Jannis Papachristos: 1 Pkt., 1/2 FW; , Jörg Hohlbein: 6 Pkt., 2 Dreier; Steffen Schneider: 10 Pkt., 5/9 FW, 1 Dreier; Silvio Kallinich: 4 Pkt.; Steffen Gust, Daniel Karls, Jürgen Dexheimer: alle 0 Pkt.; Klaus-Dieter Schultz: 4 Pkt.; Steffen Wersing: 12 Pkt., 2/4 FW; Denis Herzog: 6 Pkt., 1/2 FW, 1 Dreier; Stephan Schulte: 20 Pkt.; Freiwürfe EBV: 10:20/50%, Cottbus: 3:17/18%
6.Nov..2012 | OL U 16 m, Saison 2012/2013 |

Der leider erkrankte Niklas Nieschalk (Nr.13) fehlte bei diesem Turnier sowohl in der Defense als auch in der Offense schmerzlich. Der Trainer, das U 16-Team und der EBV-Vorstand wünschen Niklas baldige Genesung.
(a.bernhardt) Je einen Sieg und eine Niederlage nahm das männliche Oberliga U 16 Team des EBV mit nach Hause. Gegen das Team der WSG Königs Wusterhausen gewannen die Eisenhüttenstädter knapp mit 60:56 (22:30), gegen die Hausherren aus WSG Fürstenwalde verloren sie klar mit 49:68 (18:36).
Im Spiel gegen die Mannschaft aus Königs Wusterhausen ging es von der ersten Sekunde an zur Sache. Die Bretter waren hart und die Eisenhüttenstädter fanden nur schwer ins Spiel. Max Schulz drückte dem Spiel wie immer seinen Stempel auf. Mitte des ersten Viertels stand es aber schon 18:6 für den Gegner. Eine Auszeit in der 4. Minute stabilisierte wenigstens die Defense, nur in der Offense kamen wir noch immer nicht richtig zum Zug. Nach dem ersten Spielabschnitt stand es 18:10 für Königs Wusterhausen.
Im zweiten und dritten Viertel war es eine sehr ausgeglichene Partie, beide Viertel endeten unentschieden. Ausschlaggebend hierfür war, dass Max Schulz mehr zu seinem Wurf fand und er Benedikt Post im Spielaufbau immer wieder unterstützte. Zur Halbzeit stand es 22:30 aus EBV-Sicht. Im dritten Viertel lagen der EBV sogar schon mit 12 Punkten zurück. Doch dann verwandelte Max Schulz zwei Dreipunktewürfe in Folge. Wir hatten in 2:40 Minuten einen 12:2 Run, das Spiel kippte nach und nach zu unseren Gunsten. Erheblichen Anteil hatte unter anderem die starke Defense von Cedric Rellier. Er, der kleinste und gleichzeitig jüngste Spieler der Mannschaft, erzwang mit großem Einsatz und unbändigem Willen viele Fehlwürfe und Turnover beim Gegner. Er hatte sich in den letzten Trainingswochen in die Starting Five gekämpft. Das dritte Viertel ging 18:18 aus, Königs Wusterhausen zog in dieser Phase noch einmal an, konnte sich letztmalig mit 8 Punkten absetzen.
Zu Beginn des Schlussviertels stand es somit 48:40 für das WSG-Team aus Königs Wusterhausen. Wieder begann der EBV mit einem schnellen Dreier, diesmal von Tim Raasch, der auch erst in der 2.Halbzeit so richtig auftaute. Mit einem tollen Endspurt, mit dem in der Halle außer dem EBV wahrscheinlich niemand mehr gerechnet hätte, kämpfte sich der EBV heran. Max Schulz war nicht mehr zu halten, er zog immer in die gegnerische Zone und schloss meist auch erfolgreich ab. Wie im zweiten Viertel wurde er dabei tatkräftig von Benedikt Post unterstützt. In der 39. Minute brachte ein langer Pass von Max Schulz auf Tobias Krutenat, der gekonnt und erfolgreich abschloss, endlich den lang ersehnten Ausgleich. Ab dieser Zeit stand Max Schulz viermal an der Freiwurflinie und versenkte 5 der verhängten 8 Freiwürfe. Außerdem vollendete er erfolgreich einen Fastbreak. Der Endstand war, von Trainer und Team höchst umjubelt, ein 60:56 für die Eisenhüttenstädter.
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Max Schulz: 35 Pkt., 5/12 FW, 2-3er; Benedikt Post: 10 Pkt., 0/2 FW; Tim Raasch: 7 Pkt., 0/2 FW, 1-3er; Tristan Foth: 4 Pkt.; Max Domhardt: 2 Pkt.; Tobias Krutenat: 2 Pkt.; Toni Scrock, Markus Burde und Cedric Rellier: alle 0 Pkt.
Im zweiten Spiel musste der EBV gegen die Hausherren aus Fürstenwalde ran, die ihrerseits zuvor im Spiel gegen Königs Wusterhausen gehörig mit 54:71 verloren haben. Der EBV startete leider genauso schlecht wie gegen das Team aus Königs Wusterhausen. Trotz einer Auszeit von Trainer Andreas Bernhardt kam das Team nicht ins Spiel und verlor das erste Viertel mit 10:17. Das zweite Viertel verlief nicht viel besser, die Fehlerquote war einfach zu hoch, der EBV kassierte einen Fastbreak nach dem anderen. Schnell stand es 16:32. Die Giants spielten sich in einen Rausch und waren nicht mehr zu stoppen, mit einem 18:36 Rückstand gingen die Oderstädter in die Halbzeit.
Und diese bewirkte Wunder. Mit einer starken Mannschaftsleistung kämpfte sich der Gast in den nächsten 10 Minuten auf 11 Punkte heran. Angeführt von Max Schulz konnten sich mit ihm noch vier weitere Spieler erfolgreich auf den Bogen eintragen, darunter vier starke Punkte von Tristan Foth, der an diesem Tag unter seinen eigenen Erwartungen blieb und eigentlich noch viel mehr zum Spiel des EBV beitragen kann. Mit 23:17 gewann der EBV den 3. Spielabschnitt und ging sehr motiviert in das letzte Viertel. Doch die Kraft wurde im Spiel zuvor gelassen, der EBV hatte nichts mehr hinzuzusetzen, um noch einmal auch dieses Spiel zu drehen. Fürstenwalde ließ nicht viel zu und bei den Gästen war einfach die Luft raus. Besonders Markus Burde kämpfte zwar noch gegen die unvermeidliche Niederlage an, konnte aber auch nichts mehr daran ändern. Am Ende war die Niederlage, auch in der Höhe von 49:68, verdient. In zwei Wochen spielt das EBV Team in Potsdam beim Tabellenzweiten und gegen den Tabellenführer aus Frankfurt (Oder). Das gesamte EBV-Team und der Trainer hoffen auf ein Wunder, dass der so wichtige Leistungsträger Niklas Nieschalk schnell wieder gesund wird und aus dem Krankenhaus entlassen werden kann. An dieser Stelle wünschen das gesamte Team, der Trainer und der EBV-Vorstand Niklas alles erdenklich Gute: Niklas du hast in der Offense und in der Defense in fast jeder Situation gefehlt.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Max Schulz: 32 Pkt., 0/2 F, 4-3er; Markus Burde: 8 Pkt, 0/1 FW; Tristan Foth: 4 Pkt.; Benedikt Post: 3 Pkt.,1/2 FW; Tobias Krutenat: 2 Pkt.; Cedric Rellier, Toni Scrock und Max Domhardt: alle 0 Pkt.