Kickoff – Freie Mädchenturniere des BBV

Die U 10 – Mannschaft „Green Team“

(rzuck/mbor) Am letzten Samstag fand in der Optik-Stadt Rathenow ein Kickoff-Event des BBV zur neu ins Leben gerufenen Reihe freier Mädchenturniere statt. Der EBV war mit je 2 Mädchen in den Altersklassen U 10 und U 18 am Start.

Miriam Zucknick (vorn) bei Korbwurf.

Der Brandenburgische Basketball-Verband (BBV) ist, nach eigener Aussage, Schlusslicht im bundesweiten Vergleich des Anteils weiblicher Spielerinnen am Spielbetrieb. Um der aktuellen positiven Entwicklung, vor allem im Damenbasketball, Rechnung zu tragen, veranstaltet der BBV bzw. veranstalten die Mitgliedsvereine in dieser Spielzeit freie Turniere ausschließlich für weibliche Spielerinnen. Da viele Vereine, so auch der EBV, keine reinen Mädchenmannschaften aufstellen können, werden die Turniere im freien Modus ausgerichtet. Vor Ort finden sich die Mädchen in gemischten Teams zusammen und entsprechend der Anzahl Teams wird dann das Turnier gestaltet.

Unsere Teilnehmerinnen der U 10, Jasmin Bisch und Miriam Zucknick, fanden Anschluss an das Team der WSG Fürstenwalde. Sie wurden sogleich von ihren Mitspielerinnen und der Trainerin herzlich aufgenommen und ins Team integriert. Zusammen wurde das Team „Green Team“ formiert.

Jasmin Bisch (vorn links) beim gemeinsamen Angriff.

Die beiden mitgereisten Damen unserer U18, Tara Bastian und Emilia Schneider, schlossen sich den Mädchen der Kings & Queens Potsdam an. Zusammen bildete sich „Bündnis Kai und Jörg“ – eine Hommage (Anerkennung) an die teils anwesenden Trainer der Spielerinnen in ihren Heimatvereinen.

Gespielt wurde für die U 10 bis U 14 – Teams nach Mini-Regeln und 4 x 4 Minuten, Jeder gegen Jeden. Insgesamt spielten 4 Teams in dieser Altersklasse gegeneinander. Im 1. Spiel zogen die Mädchen des „Green Teams“ knapp den Kürzeren. Die Spiele gegen die „Roten Puma“ und gegen die „5 Basketbälle“ wurden deutlich gewonnen. In den drei Spielen war allen Spielerinnen der Spaß am Spiel deutlich anzumerken. So gerieten die Ergebnisse am Ende zur Nebensache.

Die Teams der U14 bis U18 spielten bei durchlaufenden 2x 10 Minuten und Bonus-Punkt statt Freiwurf ebenso Jeder gegen Jeden. In dieser Altersklasse traten insgesamt 5 Teams an. Das „Bündnis Kai und Jörg“ konnte die ersten 3 Spiele für sich entscheiden. Im finalen Showdown gegen die „7-Ballers“ zog man jedoch den Kürzeren. Auch hier stand der Spaß am Spiel und das Kennenlernen der meist unbekannten Mitspielerinnen im Vordergrund.

Tara Bastian (links) und Emilia Schneider (beide in weiß) bei der Wurfabwehr.

Zum Abschluss des Turniers unterstrich Verbandspräsident Rico Witschas in einer kurzen Rede die Wichtigkeit der Förderung des Mädchensports, insbesondere im Basketball, und forderte jede Teilnehmerin auf, ihre Freundin oder Mitschülerin zum Training mitzubringen. Beim EBV haben Mädchen beim Training der Minis jeden Mittwoch 15:30 Uhr – 16:30 Uhr bzw. beim Training der Damen, Dienstag 18:00 Uhr – 20:00 Uhr und Sonntag 17:00 Uhr – 18:30 Uhr in der Turnhalle an der Schleuse die Chance, Basketball kennen- und lieben zulernen.

Den mitgereisten Eltern und Trainern wird das Turnier, auch Dank der tollen Organisation der ausrichtenden der Red Eagles Rathenow, in guter Erinnerung bleiben. Das nächste Turnier ist bereits geplant und wird am 21.12.2024 in Potsdam stattfinden. Weitere Informationen zum Turnierformat findet man unter: https://bbv-inside.de/jugend/maedchen/

Der EBV spielte in der U 10 mit Jasmin Bisch und Miriam Zucknick und in der U 18 mit Tara Bastian und Emilia Schneider.

Landesliga U 18: Heimsiege gegen Konkurrenz aus Woltersdorf und Lauchhammer

(schn/mbor) Das U 18-Team gewann seine beiden Heimspiele recht souverän. Gegen den SV 1919 Wolterdorf hieß es zum Schluss 62:40 (28:26), gegen die BG Lauchhammer 1950 stand es mit dem Schlusspfiff 91:39 (47:19)

Die ersten Minuten des Spiels gegen Woltersdorf waren nervös. Der EBV bewies mit 10 Spielern (davon 4 U 18-Spieler und 6 U-16-Spieler) zwar eine gute Defensive. Das Team ließ die ersten Punkte von Woltersdorf (mit 8 Spielern) erst in der 5. Minute zu, es wurde jedoch offensiv von einer Zonenverteidigung überrascht. Dem begegnete der Gastgeber durch schnelles Passspiel, aber die freien Würfe wurden nicht gemacht.  So stand es nach 10 Minuten 11:9. Auch das zweite Viertel konnte der EBV nicht souverän gestalten. Zu viele technische Fehler (Schrittfehler, Fangfehler, Fehlpässe) verhinderten ein besseres Ergebnis als ein mageres 28:26 zur Halbzeit.  Die Gastgeber standen zu weit von ihren Gegnern, das lud Woltersdorf geradezu ein, drei freie Dreier zu treffen.

Erst in der 2.Halbzeit waren die Eisenhüttenstädter deutlich verbessert. Mit einer starken Defence ließen sie nur vier Punkte in der 28. und 29. Minute zu.  Offensiv erzielte das Team durch konsequentes Spiel 18 Punkte, so dass es nach 30 Minuten 46:30 (3.Viertel 18:4!) stand. Das setzte sich im 4.Viertel fort. Gleich zu Beginn kassierten die Oderstädter zwei Dreier, dann gab es wieder eine ordentliche Verteidigungsleistung. Ben Schmidt, Laurynas Lukosius, Kyrylo Baibakov und Arian Schneider spielten prächtig zudsammen. So gewann der EBV am Ende hoch verdient mit 62:40.

Trainer Steffen Schneider war mit dem Saisonstart insgesamt zufrieden, auch mit dem Ergebnis. Weiter sagte er: „Meine Spieler müssen mehr ihren eigenen Stärken vertrauen, manchen technischen Fehler abstellen. Dazu kommt, dass wir in eigener Halle unsere Freiwürfe nicht treffen (47%). Das müssen wir verbessern.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Emilia Schneider, 0 Pkt, 0/4 FW; Ben Schmidt 9 Pkt.1/2 FW; Baran Dalhancer 1 Pkt, 1/2 FW; Oskar Pfaffe, Lias Ettmeier, Emil Gliese, Linus Zühlke alle 0 Pkt; Kyrylo Baibakov 6 Pkt; Arian Schneider 36 Pkt. 6/8 FW, Laurynas Lukosius 10 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe EBV 8/17 = 47%, Woltersdorf: FW 3/4 = 75% 5 Dreier

Nachdem die BG Lauchhammer ihr Spiel gegen Woltersdorf mit 30:59 verloren hatte, mussten die Lausitzer gegen den EBV ran. Lauchhammer trat mit 8 Spielern an, darunter zwei Mädchen.

Dieses Team war dem EBV 1971 technisch und körperlich unterlegen. Nach einem verhaltenen Start (6:6 nach 4 Minuten), einem 20:2 Run in den weiteren 6 Minuten des 1. Viertels war das Spiel praktisch schon vorentschieden. Das setzte sich über die restliche Spielzeit konsequent fort. Einem 26:8 im ersten Viertel folgte im zweiten Viertel ein 21:11. Hier waren es vorrangig Arian Schneider und Kyrylo Baibakov, die für die Punkte sorgten. So ging es mit 47:19 in die Pause.

Im dritten Viertel erzielte allein Laurynas Lukosius sehr gute 12 Punkte. Ein großes Plus im Spiel gegen Lauchhammer war, dass alle Spieler zwischen 15 und 22 Minuten Spielzeit bekamen. Alle Spieler konnten punkten, dabei vier Spieler zweistellig, wie Arian Schneider (18 Pkt.), Kyrylo Baibakov (16 Pkt.) Ben Schmidt (13 Pkt.), und Laurynas Lukosius (10 Pkt.).

Fazit nach dem Turnier von Trainer Steffen Schneider, der zufrieden war. „Alle konnten zeigen, was sie können, insbesondere defensiv mit kleinen Ausnahmen in der HelpDefense. Das Spiel war sehr fair bei nur 6 Mannschaftsfouls im 2. Spiel. Unser einziges Mädchen, Emilia Schneider, möchte ich in ihrer Defensivarbeit mit sehr starkem Auftritt hervorheben. Auch Baran Dalhancer und Oskar Pfaffe mit je einem Dreier konnten sich auszeichnen. Am Rest, wie bei der Erffektivität und bei der Reboundarbeit werden wir im Training weiter arbeiten.“

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Emilia Schneider, 2 Pkt, 0/2 FW; Ben Schmidt 13 Pkt, 1 Dreier; Baran Dalhancer 7 Pkt, 1 Dreier; Oskar Pfaffe 9 Pkt, 1 Dreier, Lias Ettmeier 6 Pkt; Emil Gliese 2 Pkt; Linus Zühlke 2 Pkt, 0/2 FW; Kyrylo Baibakov 16 Pkt; Arian Schneider 18 Pkt. 2/3 FW, Laurynas Lukosius 10 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe EBV 2/7 = 29%, 3 Dreier, Lauchhammer 2/3 = 67%, 1 Dreier

Alle Bilder Bernd Pflughöft.                 

Oberliga Damen: Auswärtssieg in Cottbus zum Saisonabschluss

Team EBV 1971 gegen BBC Cottbus

(eschn/mbor) Die Damen des EBV beendeten mit einem souveränen 47:34 (19:18) – Auswärtssieg in Cottbus die Saison. Sie kamen anfangs schlecht ins Spiel. Genauso wie die Cottbuser trafen die Gäste nicht. Aus einer gut stehenden Defensive versuchten die Eisenhüttenstädterinnen ihre Angriffe zu inszenieren.

Leider fehlte die etatmäßige Aufbauspielerin beim EBV Anja Zielinski. So brachten Laura Knust bzw. Emilia Schneider den Ball nach vorn. Ein gutes Zusammenspiel zwischen der „Jugend“: und den „älteren“ Damen war mit zahlreichen Doppelpässen und einem Pick and Roll sehr oft erfolgreich. Traf der Ball einmal nicht sein Ziel so bewies Tara Bastian ihre gewachsene Leistungsstärke unter dem Cottbuser Korb, indem sie den Ball im Rebound eroberte und dann punktete. Alexandra Zucknick und Anne Vorhoff erfüllten ihre Defensivaufgaben sehr ordentlich und verhinderten viele Cottbuser Angriffe bereits im Ansatz. Nach 10 Minuten lag der EBV mit 7:8 knapp zurück.

Eine insgesamt deutliche Steigerung gegenüber den Auftritten zum Beginn der Saison war erkennbar. Das bewies das Team auch im weiteren Verlauf des Spiels. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 19:18.

Nach dem Seitenwechsel legten die Eisenhüttenstädterinnen erst richtig los. Die Bewegung mit dem Ball – Cut and Fill – klappte immer besser. Steffi Nagel, Rasoule Lukose und Maren Robert gelangen gute Aktionen im Korbdurchbruch 1 gegen 1. Das beweist auch die Anzahl der 17 gegebenen Freiwürfe für den EBV. Dass es nicht ein höheres Zwischenresultat als es das 33:26 nach 30 Minuten war lag daran, dass die Spielerinnen teilweise zu hektisch agierten und oft daraus resultierende Schrittfehler bzw. Fehlpässe „produzierten“.

Am Ende hielten die EBV-Damen die Cottbuserinnen solide auf Abstand. Die Eisenhüttenstädterinnen gewannen deutlich mit 47:34. Topscorerin beim EBV wurde Emilia Schneider mit 15 Punkten, gefolgt von Tara Bastian mit 10 Punkten und Laura Knust mit 8 Punkten.

Die Berichterstatter sprechen von „einem insgesamt auf beiden Seiten fairen Spiel. Die Gäste bewiesen einen positiven Trend gegenüber den zurückliegenden Spielen bei besserer Bewegung des Balls und besserer Chancenverwertung. Lediglich in der Effektivität, besonders bei den Freiwürfen (5/17), gibt es immer noch Verbesserungspotential.“

 EBV gegen Cottbus: Steffi Nagel Steffi 4 Pkt. 0/2 FW, Tara Bastian 10 Pkt. 0/2 FW, Anne Vorhoff 0 Pkt., Alexandra Zucknick 2 Pkt., Maren Robert 2 Pkt., Laura Knust 8 Pkt. 2/6 FW, Emilia Schneider 15 Pkt. 3/7 FW, Lukose Rasoule 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/17 = 29%, Cottbus 0/2 = 0%

 

Oberliga Damen: 28:92 – Heimniederlage gegen Fürstenwalde

(mbor) Zum wichtigen Spiel gegen die WSG Fürstenwalde musste das Team leider ohne Laura Knust und Emilia Schneider auskommen. Trotz dieses Handycaps bescheinigte Manfred Borchert (Trainer in Vertretung) dem Team ein couragiertes  Spiel von Anfang an. Acht Spielerinnen des EBV versuchten, die Angriffswucht der WSG aufzuhalten. Das gelang dem Team vor allem in den ersten 15 Minuten. Ein 11:13 folgte ein 6:26, zur Halbzeit stand es schon etwas deutlich 17:39 für die Gäste von der Spree.

Der EBV geriet immer dann ins Hintertreffen, wenn Fürstenwalde das Tempo anzog und das Spiel möglichst breit anlegte. Zumal einige Spielerinnen noch sehr jung waren.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte WSG-Trainer Thomas Gestewitz noch einmal die Forderung an seine Damen, das Tempo hoch zu halten. Gesagt – getan. Ein 1:26 aus Sicht des EBV für das 3.Viertel war der zahlenmäßige Ausdruck der sehr hohen Fürstenwalder Überlegenheit.

Im letzten Viertel gab es noch einmal 10:27 für die Gastgeber. Einige Male konnte sich der Gastgeber behaupten und zu eigenen Punkten kommen.  Das es am Ende verdient 92:28 für Fürstenwalde stand, soll nicht unerwähnt bleiben.

Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel: „Meine Damen haben sich unwahrscheinlich viel Mühe gegeben. Ich mache dem gesamten Team ein großes Kompliment für die kämpferische Leistung. Beide eigenen Zielstellungen haben wir als Team erfüllt. Darauf können wir in der kommenden Saison aufbauen. Ich möchte aus der Mannschaft keine Spielerin besonders hervorheben, weil alle Spielerinnen oft an ihre Grenzen gehen mussten. Respekt!“

EBV spielte mit: Steffi Nagel 2 Pkt., Tara Bastian 6 Pkt., Anne Vorhoff 2 Pkt., Alexandra Zucknick 0 Pkt., Maren Robert 4 Pkt., Anja Zielinski 7 Pkt. 3/6 FW, Kim Müller 0 Pkt., Rasoule Lukose 7 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/8 = 50%, Fürstenwalde: 8/16 = 50%

Weitere Bilder in der Bildergalerie auf www.ebv1971.de

Oberliga U 16 männlich: Zwei vermeidbare Heimniederlagen gegen Brandenburg und Glienicke

Arian Schneider, der Leader des Teams machte in beiden Spielen überragende 91 Punkte!!

(schn/mbor) Zwei Niederlagen musste das EBV-Team der U 16 männlich letztes Wochenende zu Hause einstecken. Gegen Basket Brandenburg hieß es am Ende 72:83 (27:31), gegen den zweiten Gegner BV StarWings Glienicke stand es mit dem Schlusspiff 68:73 (37:40).

Brandenburg trat als Tabellenzweiter mit 8 Spielern an. Der Gastgeber (EBV ist 6.) begann mit 12 Spielern; drei Verletzungen von Hugo Tesche (1.Spiel) sowie von Ben Schmidt und Juri Bohlig (beide 2.Spiel) führten am Ende des 2.Spiels zu einem personellen, aber auch spielerischen Handicap.

 

Michel Orlitz (mit Ball) kommt im EBV-Spiel immer besser zur Geltung.

EBV-Trainer Steffen Schneider war insgesamt mit beiden Spielen zwar zufrieden, „wenn wir jeweils das Viertel nach der Halbzeit ausklammern könnten. Wir haben in beiden Spielen dort die Punkte bekommen, die uns zweimal den Sieg kosteten.“

Der EBV erarbeitete sich ein 4:4, anschließend verwarfen Ben Schmidt und Hugo Tesche 4 Freiwürfe. Brandenburg hatte jetzt einen 7:0-Lauf, dann kam die Verletzung von Hugo Tesche. Noch einmal erzielte Ben Schmidt einen schönen Drive zum zwischenzeitlichen 6:11. Nach 10 Minuten führte Brandenburg mit 15:10.

Im zweiten Viertel investierten die Gastgeber physisch etwas mehr, erzielten auch ein 17:16-Viertelergebnis. Eine sehr gute Teamdefensive bewies, dass der EBV durchaus in der Lage ist, in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. Aber – offensiv lässt das Team sehr viel, zu viel liegen. Was nützen insgesamt sensationelle 50 Punkte, bei 7/8 Freiwürfen und 5 Dreiern vom überragenden Arian Schneider (69,4% aller EBV-Punkte), wenn der EBV als Team zu viele freie Korbleger liegen lässt und selbst zweite und dritte Wurfchancen reihenweise nicht getroffen hat. In diesem Punkt wurde die eigentliche Führung mehrmals vergeben. In die Pause ging es mit einem knappen 27:31 – Rückstand des Gastgebers.

Hugo Tesche machte als Center ein gutes Spiel, verletzte sich aber leider im ersten Spiel nach 3 Minuten.

Bei einem katastrophalen dritten Viertel von 18:33 schoss sich der EBV aus dem evtl. Siegesrennen heraus. Die Stahlstädter starteten zwar gut, kamen auf 32:34 (22.Min.) heran und ließen danach etwas abreißen (36:42/25.Min.). Anschließend ging gar nichts mehr. Brandenburg hatte innerhalb von 3 Minuten einen 14:0-Lauf. Der Gastgeber war völlig von der Rolle: Zuspielfehler, Fangfehler, mehrere Schrittfehler verhalfen Brandenburg zum 58:38 in der 28.Minute. In der 30. Minute stellte Arian Schneider durch einen BuzzerBeaterDreier das 45:64 aus EBV-Sicht her. Das war ernüchternd.

Im 4.Viertel bewies der Gastgeber noch einmal Charakter. Das Team wollte das Spiel drehen, gab sich nicht auf. Jetzt spielte die Mannschaft! Arian Schneider hatte eine gute Wurfauswahl und erzielte wichtige Dreier; Ben Schmidt und Laurynas Lukosius bekamen gute Pässe zu weiteren Punkten serviert. Man glaubte daran, das Spiel noch zu drehen. Offensiv lief es gut, es wurde so gespielt, wie es der Trainer vorgab. Letztlich reichte ein 27:19 nicht mehr um den zu hohen Rückstand wettzumachen. Eine Niederlage von 72:83 war die Konsequenz.

EBV-Punkte gegen Brandenburg: Ben Schmidt 12 Punkte, 0/2 FW; David Gretschko 6 Pkt. 0/2 FW; Hugo Tesche 0 Pkt., 0/2 FW (verletzt nach 3 Minuten); Oscar Pfaffe, Baran Dalhancer, Lennard Robert, John Gerber, Juri Bohlig und Linus Schulze alle 0 Pkt.; Michel Orlitz 2 Pkt.; Arian Schneider 50 Pkt. 7/8 FW 5 Dreier, Laurynas Lukosius 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 9/14 = 64% 5 Dreier, Brandenburg 5/9 = 56% 2 Dreier

Center David Gretschko erzielte in beiden Spielen für ihn beachtliche 22 Punkte. Er musste gegen Glienicke auf Grund der Verletzungen die alleinige Last eines Centers tragen.

Auch das zweite Spiel gegen Glienicke ging für die Gastgeber an diesem Tag verloren. Der Gast hatte ein Mädchen dabei, welches technisch versiert, schnell und ballsicher war sowie zwei große Center-Spieler mit knapp 2 m Körpergröße.

Nach einem schwachen Beginn des EBV, 5.Minute 5:11, hatte Arian Schneider einen 10:2-Lauf, welcher zum 15:13 führte. Anschließend machte Oskar Pfaffe 6 Punkte in Folge, das ein 21:18 für den EBV brachte.

Glienicke kam mit einem 8:2 besser aus der Viertelpause. Danach punkteten Arian Schneider, Juri Bohlig und David Gretschko zu einem zwischenzeitlichen 33:34/18.Minute. Die starke EBV-Defensive wurde offensiv nicht belohnt. Das Team hatte aber endlich auch einmal Fastbreaksituationen, die es im 1.Spiel kaum gab. In die Pause ging es mit 40:37 für die Glienicker, wobei es mit 16:22 für das 2.Viertel noch gut aussah.

Ben Schmidt war defensiv und offensiv immer am Ball. Seine Verletzung nach 8 sec. im zweiten Spiel zwangen ihn danach zum Zuschauen.

Nach der Pause waren die StarWings die Beherrscher des Geschehens. Der EBV erreichte nur 8 Punkte.  Wenn der EBV nicht traf, hatte er auch keine Offensiv-Rebounds, da „die Großen“ von Glienicke beide Körbe kontrollierten. Ein 8:19 – Ergebnis des Viertels und ein 45:59 nach 30 Minuten sprechen für sich.

Im letzten Viertel schaltete das EBV-Team den „Gewinnen-Wollen-Schalter“ wieder an. Das Team besann sich seiner Fähigkeiten, erzielte ein gutes 23:14 Viertelergebnis, jedoch mehr als ein 57:67/38.Minute und sogar ein 66:71 in der letzten Minute waren nicht drin.

Trainer Steffen Schneiders Fazit: „Wir müssen unsere Schwächenphasen unbedingt überwinden. Das Team versuchte im 4.Viertel gegen Glienicke alles. Wir schafften in der 40.Minute 9 Punkte, Linus Schulze erzielte einen schönen Halbfeldtreffer. Wir spielten eine Ganzfeldpresse, die aber völlig daneben ging. Das müssen wir noch im Training trainieren. David Gretschko war als einziger Center nach den Verletzungsausfällen auf sich allein gestellt; er erreichte 13 Punkte. John Gerber krönte mit seinen ersten 2 EBV-Punkten seine Tagesleistung. Ein Endstand von 68:73 steht uns gut zu Gesicht, aber es hätte ein Sieg sein müssen.“

Lennard Robert (links) war immer anspielbereit und bereit lange Wege zu gehen.

Der neutrale Beobachter registrierte bei einem etwas verbesserten Teamspiel des EBV noch einmal Arian Schneider mit sehr guten 41 Punkten, gefolgt von David Gretschko mit 13 Punkten.

EBV-Punkte gegen Glienicke: Emilia Schneider 4 Pkt.; Ben Schmidt 0 Punkte (verletzt nach 8 Sek.); David Gretschko 13 Pkt. 1/2 FW; Oscar Pfaffe 6 Pkt., Baran Dalhancer und Lennard Robert beide 0 Pkt.; Hugo Tesche 0 Pkt. (verletzt/nicht gespielt); John Gerber 2 Pkt.; Juri Bohlig 0 Pkt. (verletzt im 3.Viertel); Linus Schulze 2 Pkt.; Michel Orlitz 0 Pkt.; Arian Schneider 41 Pkt. 8/10 FW 1 Dreier, Freiwürfe EBV 9/12 = 75%, Glienicke 3/10 = 30%

Weitere Bilder vom Spiel gegen Brandenburg siehst Du auf unserer Homepage in der Bildergalerie.