Oberliga Herren: Klarer Auswärtssieg mit 77:62 gegen Absteiger aus Fürstenwalde

(mvor/mbor) Im letzten Spiel der zu Ende gehenden Saison wollten die Herren des EBV 1971 noch einmal unter Beweis stellen, dass sie zurecht in der Oberliga verbleiben können. Vor dem Spiel waren neben dem EBV und den Teams aus Fürstenwalde und Brandenburg gleich drei Mannschaften punktgleich. Es ging also sozusagen um „die Wurst“.

Der EBV begann das entscheidende Spiel sehr nervös. Eine sehr gute, harte Verteidigung von Fürstenwalde machte es den Männern von der Oder schwer, ihre Spielzüge bis zum eigenen Korberfolg zu bringen. In einem auf beiden Seiten zerfahrenen Spiel lag der EBV nach 10 Minuten mit 11:16 zurück. Viele Unterbrechungen der Schiedsrichter trugen dazu bei, dass kein schön anzuschauendes Spiel zustande kam. Zum Beispiel erhielt in diesem Spielabschnitt die WSG 7 Freiwürfe, konnte jedoch nur 3 davon verwandeln, der EBV verwandelte von 9 Freiwürfen auch nur 5.

Im zweiten Viertel legte der EBV langsam die Nervosität ab und begann spielerisch zu überzeugen. Allen voran der sein vorerst letztes Spiel für den EBV bestreitende Paul Schulz (gute 12 Punkte) und Szymon Bartosz Latecki zeigten ihre Klasse und leiteten das Spiel souverän.  Trotz eines 23:21 für den EBV im zweiten Viertel reichte es zur Halbzeit noch für ein 37:34 für Fürstenwalde.

In der Halbzeitpause gab es in der EBV-Kabine noch einmal klare Ansagen vom Trainer und von einigen erfahrenen Spielern, mit welchen spielerischen Mitteln das Spiel gedreht werden muss, um es zu gewinnen. Diese Marschroute wurde im dritten Viertel komplett umgesetzt. In der 25.Minute wurde es beim Stand von 48:47 für die WSG noch einmal sehr eng. Szymon Bartosz Latecki, der mit Abstand beste EBV-Spieler und Topscorer des Spiels mit 22 Punkten, verwandelte nach einem Foul eines Fürstenwalder Spielers bei einem Dreipunkte-Wurf an S. Latecki danach alle drei erhaltenen Freiwürfe zum zwischenzeitlichen 52:48. Der EBV erspielte sich im weiteren Verlauf des dritten Viertels ein 23:14 und ein 57:51 nach 30 Minuten. Damit war das Momentum endgültig auch der EBV-Seite.

Vor allem in der Defensive legte der EBV jetzt um einiges zu. Die EBV-Männer ließen den Fürstenwalder Spielern keine leichten Abschlüsse mehr zu. Eine Foulquote von 25 (EBV) und 28 (WSG) belegen den harten Kampf, der beiderseits geführt wurde. In der Effektivität bei den Gesamtfreiwürfen hatte der EBV die Nase leicht vorn (63%:61%).

Auch das vierte Viertel gewannen die Gäste deutlich mit 20:11.  Es war das einzige Viertel, in welchem der EBV 16 eigene Punkte aus dem Feld machte, demgegenüber Fürstenwalde nur 8 Punkte.

Dass es am Ende des Spiels mit 77:62 für den EBV doch insgesamt nur knapp mit einer Korbdifferenz von +7 gegenüber Brandenburg -7 zum Klassenerhalt reichte, ließ beim Trainer, bei allen Spielern und bei den zahlreich mitgereisten Fans nach dem Abpfiff alle „Steine von den Schultern“ fallen: Der Klassenerhalt war damit geschafft.

Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft, welche damit weiterhin in der Oberliga verbleibt, vom ganzen Verein EBV 1971.

Trainer Julian Schallhorn nach diesem nervenaufreibenden Spiel: „Meinem gesamten Team gilt ein großes Kompliment. Wir wussten vorher, dass es in diesem Spiel um alles ging. Nach anfänglich großer Nervosität fanden wir ab dem zweiten Viertel über die komplette Spielzeit unseren Spielrthythmus. Wir hatten vor allem in der zweiten Halbzeit immer die richtige Antwort auf Nadelstiche von Fürstenwalde. Wir hielten bei den Freiwürfen die Effektivität in beiden Halbzeiten 12/19 = 63% und 10/16 = 62% recht konstant, demgegenüber Fürstenwalde 17/26 = 65% (1.HZ) ein Abfall auf 6/12 = 50% in der zweiten Halbzeit.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Szymon Bartosz Latecki 22 Pkt. 8/9 FW, Thomas Schneider 2 Pkt., Vitali Palkin 9 Pkt. 2/5 FW 1 Dreier, Paul Schulz 12 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Marcel Malachowski 0 Pkt., Teoman Prahst 7 Pkt. 1/3 FW., Marc René Raue 17 Pkt. 9/12 FW, Max Kalisch 2 Pkt. 0/2 FW, Damian Garczyk 6 Pkt 2/4 FW, Jaime Gomez 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 22/35 = 63% 3 Dreier, Fürstenwalde: 23/38 = 61% 1 Dreier

Bezirksliga Herren: Auswärtssieg und -niederlage gegen Potsdamer Teams

(dkar/mbor) Bei den Rückspielen in der Bezirksliga Herren erreichte der EBV 1971 in Potsdam folgende Ergebnisse: EBV – SC Potsdam 62:54 (38:34); EBV 1971 – Kings&Queens Basketball Potsdam 28:113 (18:60).

Der Gastgeber SC Potsdam war der erste Gegner des EBV. Bis zur 5.Minute war es mit 8:11 ein ausgeglichenes Spiel. Danach verlor der EBV etwas die Kontrolle. Die Spieler waren unkonzentriert und leisteten sich dadurch unnötige Ballverluste. Potsdam baute seinen Vorsprung auf 10 Punkte in der 7. Minute (18:8) aus. Bis zur Viertelpause blieb der Abstand mit 8 Punkten (22:12) erhalten. Danach drehten die Stahlstädter auf und arbeitete sich konsequent zurück ins Spiel. Eine sehr gute Teamdefensive mit wenig Gegentreffer ermöglichte es den Gästen bis zum Ende der 1. Halbzeit die Führung zu übernehmen werden (38:34).

Dieser Vorsprung hätte noch größer ausfallen müssen, aber es wurden mit 4/12 = 33% zu viele Freiwürfe vergeben. Denn die Potsdamer verhinderten sehr oft nur mit Foul den Korberfolg ihres jeweiligen Gegenspielers.

Das 3. Viertel war für beide Team (14:13) sehr ausgeglichen; Fehlwürfe und Treffer hielten sich auf beiden Seiten in etwa die Waage. Im 4. Viertel konnte sich der EBV nicht weiter absetzen. Potsdam versuchte mit schnellen Angriffen noch das Spiel zu drehen. Dadurch ergaben sich foulbedingt mehr Freiwürfe für Potsdam, die sie mit 4/11 aber auch nicht nutzen konnten. Mit etwas Glück für den EBV wurde dieses Viertel gewonnen (10:7). Der Endstand lautete schließlich 62:54 für die Eisenhüttenstädter. Topscorer der Partie wurde Arian Schneider mit sehr guten 22 Punkten, gefolgt von Patrick Köster und Mindaugas Lukosius mit jeweils 10 Punkten.  Der Berichterstatter bescheinigte den Gästen eine „sehr gute Teamleistung bei hoher Einsatzbereitschaft und großem Kampf um jeden Ball.“

EBV gegen SC Potsdam: Robert Zucknick 4 Pkt., Steffen Schneider 2 Pkt., Patrick Köster 10 Pkt. 2/5 FW, Daniel Karls 0 Pkt., Marcus Bohlig 1 Pkt. 1/2 FW, Peter Haubold-Kretschmer und Robert Kressler beide 0 Pkt., Mindaugas Lukosius 10 Punkte 0/2 FW, Roman Theißen 5 Pkt. 1/4 FW, Arian Schneider 22 Pkt. 7/14 FW 1 Dreier, Marcus Vorhoff 8 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 12/31= 39%, Potsdam 10/21= 48%

Unmittelbar danach musste der EBV gegen das Team von Kings&Queens Basketball Potsdam spielen. Der EBV wusste, was die Spieler erwartet – einen sehr aggressiven Gegner mit starker Verteidigung, mit schnellem Spiel und mit sehr guter Reboundarbeit.

Die „Kings“ gingen von der ersten Sekunde an mit einer sehr großen Dominanz an das Spiel. Bei eigenem EBV-Korberfolg gab es eine Ganzfeldpresse. Der EBV tat sich sehr schwer, den Ball überhaupt über die Mittellinie zu bringen. Schnell lagen die Oderstädter mit 0:15 zurück, erst in der 5.Minute gelang dem EBV der erste Korb. Dieses Viertel ging mit 39:9 an Potsdam.

Im 2. Viertel nahm K&Q die Verteidigung erst ab der Mittellinie auf, der Ballführende wurde jedoch gleich von 2 Gegenspielern attackiert. Wiederum gab es viele Ballverluste, die konsequent mit Gegenkörben bestraft wurden. Wenn dem EBV mit guten Ballstafetten der Zug zum Korb gelang, ging der Ball leider zu oft daneben. In die Halbzeitpause ging es mit einem ernüchternden 60:18 für die Potsdamer.

Im 3. Viertel gelang dem EBV nur ein einiger Punkt nach einem Freiwurf wegen eines technischen Fouls von Potsdam, also keine Punkte aus dem Spiel heraus. K&Q fing fast jeden Pass ab, holte viele Rebounds und verwandelte danach eiskalt – 1:32 für dieses Viertel.

Trotz der drohenden hohen Niederlage gaben sich die Spieler des EBV nicht auf. Sie versuchten, die Zeit auszuspielen und den einen oder anderen Korberfolg zu verbuchen, was ihnen mit 9:20 in diesem Viertel auch gelang. Am verdienten Gesamtsieg von 113:28 für die Kings&Queens war jedoch nicht zu rütteln. Von den erzielten 28 Punkten machte Youngster allein 15 Punkte.

EBV gegen K&Q Potsdam: Robert Zucknick und Steffen Schneider beide 0 Pkt., Patrick Köster 0 Pkt.0/4 FW, Daniel Karls 0 Pkt., Marcus Bohlig 0 Pkt. 0/2 FW, Peter Haubold-Kretschmer 0 Pkt., Robert Kressler 3 Pkt.1/1 FW, Mindaugas Lukosius 0 Pkt., Roman Theißen 5 Pkt. 1 Dreier, Arian Schneider 15 Pkt. 7/11 FW, Marcus Vorhoff 5 Pkt. 1/4 FW; Freiwürfe EBV 9/22 = 41%, Potsdam 10/16 = 63%

Bestenliga U 12 männlich: Hoher Auswärtssieg gegen Team aus Königs Wusterhausen

(avor/mbor) Nachdem das Team aus Rathenow kurz zuvor abgesagt hatte reiste das Team des EBV nur zu einem Spiel nach Königs Wusterhausen. Mit einem hohen 84:37 – Sieg fuhr das nur 7köpfige Team nach Eisenhüttenstadt zurück. Beim EBV fehlten Collin Spanehl, Tjaden Korm und Anton Eimler.

Königs Wusterhausen hatte mit 12 Spielern eine volle Bank und war vorher schon für eine gute und harte Verteidigung bekannt.

Beim EBV spielte zum ersten Mal der erst 8jährige Max Ewert. Er bewies vornehmlich in der Defensive eine gute Übersicht bei sehr gutem körperlichem Einsatz. Bei den Gästen war zu merken, dass das letzte Turnier erst zwei Wochen zurück lag, denn die Tipps der Trainer zeigten langsam Wirkung. Die Spieler des EBV versuchten diese mehr und mehr umzusetzen.

Die Eisenhüttenstädter fanden gut ins Spiel. In der Defensive leistete sich das Team kaum Schwächen. In den ersten beiden Achteln lief anschließend offensiv der Ball sehr gut über Fast breakes nach vorn. Einfache Abschlüsse waren die logische Konsequenz.

Danach brachte das Team von Königs Wusterhausen seine großen Spieler auf das Feld. Die Folge war, dass diese Spieler schneller in der Defense waren und härter verteidigten. So waren kaum noch Fast breakes möglich. Nach dem 1.Viertel stand es 27:6, zur Halbzeit bereits 41:18 für die Eisenhüttenstädter.

Gerade in dieser Phase fiel Trainer Anne Vorhoff auf, dass die erfahrenen Spieler wie Jannis Karls, Egon Engelien, Paul Zucknick und Nick Vorhoff Ruhe ins Spiel brachten und das Angriffsspiel ordneten. Das EBV-Team spielte gut zusammen. Nicht jeder mögliche Wurf wurde sofort genommen. Die EBV-Spieler machten nach der Halbzeit dort weiter, wo sie in der 1.Halbzeit aufgehört hatten – sichere Defensive und kontrollierte Offensive. Über 56:20, 62:26, 68:28 ging es am Ende zum verdient hohen 84:37 – Sieg.

Mit einem überzeugenden 84: 37 – Ergebnis siegten die Gäste eindrucksvoll. Trainerin Anne Vorhoff sprach von einer „insgesamt tollen Leistung, die Lust auf das letzte noch ausstehende Turnier am 21.April in Glienicke macht.“

EBV spielte mit: Max Ewert, Egon Engelien, Paul Zucknick, Jannis Karls, Nick Vorhoff, Louis Mielenz, Bobby Tänzel

 

Oberliga Damen: Auswärtssieg in Cottbus zum Saisonabschluss

Team EBV 1971 gegen BBC Cottbus

(eschn/mbor) Die Damen des EBV beendeten mit einem souveränen 47:34 (19:18) – Auswärtssieg in Cottbus die Saison. Sie kamen anfangs schlecht ins Spiel. Genauso wie die Cottbuser trafen die Gäste nicht. Aus einer gut stehenden Defensive versuchten die Eisenhüttenstädterinnen ihre Angriffe zu inszenieren.

Leider fehlte die etatmäßige Aufbauspielerin beim EBV Anja Zielinski. So brachten Laura Knust bzw. Emilia Schneider den Ball nach vorn. Ein gutes Zusammenspiel zwischen der „Jugend“: und den „älteren“ Damen war mit zahlreichen Doppelpässen und einem Pick and Roll sehr oft erfolgreich. Traf der Ball einmal nicht sein Ziel so bewies Tara Bastian ihre gewachsene Leistungsstärke unter dem Cottbuser Korb, indem sie den Ball im Rebound eroberte und dann punktete. Alexandra Zucknick und Anne Vorhoff erfüllten ihre Defensivaufgaben sehr ordentlich und verhinderten viele Cottbuser Angriffe bereits im Ansatz. Nach 10 Minuten lag der EBV mit 7:8 knapp zurück.

Eine insgesamt deutliche Steigerung gegenüber den Auftritten zum Beginn der Saison war erkennbar. Das bewies das Team auch im weiteren Verlauf des Spiels. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 19:18.

Nach dem Seitenwechsel legten die Eisenhüttenstädterinnen erst richtig los. Die Bewegung mit dem Ball – Cut and Fill – klappte immer besser. Steffi Nagel, Rasoule Lukose und Maren Robert gelangen gute Aktionen im Korbdurchbruch 1 gegen 1. Das beweist auch die Anzahl der 17 gegebenen Freiwürfe für den EBV. Dass es nicht ein höheres Zwischenresultat als es das 33:26 nach 30 Minuten war lag daran, dass die Spielerinnen teilweise zu hektisch agierten und oft daraus resultierende Schrittfehler bzw. Fehlpässe „produzierten“.

Am Ende hielten die EBV-Damen die Cottbuserinnen solide auf Abstand. Die Eisenhüttenstädterinnen gewannen deutlich mit 47:34. Topscorerin beim EBV wurde Emilia Schneider mit 15 Punkten, gefolgt von Tara Bastian mit 10 Punkten und Laura Knust mit 8 Punkten.

Die Berichterstatter sprechen von „einem insgesamt auf beiden Seiten fairen Spiel. Die Gäste bewiesen einen positiven Trend gegenüber den zurückliegenden Spielen bei besserer Bewegung des Balls und besserer Chancenverwertung. Lediglich in der Effektivität, besonders bei den Freiwürfen (5/17), gibt es immer noch Verbesserungspotential.“

 EBV gegen Cottbus: Steffi Nagel Steffi 4 Pkt. 0/2 FW, Tara Bastian 10 Pkt. 0/2 FW, Anne Vorhoff 0 Pkt., Alexandra Zucknick 2 Pkt., Maren Robert 2 Pkt., Laura Knust 8 Pkt. 2/6 FW, Emilia Schneider 15 Pkt. 3/7 FW, Lukose Rasoule 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/17 = 29%, Cottbus 0/2 = 0%

 

Oberliga Herren: Auswärtsspiel in Brandenburg mit 68:54 gewonnen

(jscha/mbor) Gegen ein stark ersatzgeschwächtes Team des Gastgebers SFB Brandenburg gewannen die Oberliga-Herren des EBV 1971 mit 68:54 (29:26). Die Gäste spielten wie gewohnt eine Mann-Mann-Defensive. Dabei tat sich das Team sichtlich schwer – immer wieder wurden einfache Punkte zugelassen. Offensiv spielten die Männer ideenlos, zu schnell wurde der Korbabschluss gesucht. Kleinere Unstimmigkeiten im Defensivbereich führten zu einem 12:17 – Rückstand nach 10 Minuten.

Der EBV brauchte eine gewisse Zeit, um sich aufeinander und auf den Gegner einzuspielen. Das passierte dann im 2.Viertel. Präzisere Pässe und generell gute Entscheidungen im Angriff von einzelnen Spielern brachten eine 14:12 – Führung im 2.Viertel und ein knappes 26:29 zur Halbzeit.

Eine gute Halbzeitansprache von Julian Schallhorn ergab, dass sich der EBV besann und in der kompletten 2.Halbzeit groß auftrumpfte. Der Ball lief gut in den EBV-Reihen, einfache Punkte und offene erfolgreiche Dreier waren die Folge.

Endlich wurde auch defensiv so gearbeitet, dass man von einer ordentlichen Defensivarbeit sprechen konnte. Dem EBV gelang es, gegen Ende des dritten Viertels gute Stopps zu setzen und mit vielen einfachen Ballgewinnen für einfache Punkte bei Fastbreaks zu sorgen. Ein 9:0-Lauf sorgte schließlich für ein 48:43 nach 30 Minuten.

Im vierten Viertel bauten die Gäste ihre Führung aus und erreichten schließlich ein hoch verdientes 68:54. Highlight des letzten Viertels war der „Run“ am Ende des Spiels.  Noch einmal viele gute Defensivaktionen ermöglichten offensiv die notwendigen Punkte, um klar zu gewinnen.

Trainer Julian Schallhorn nach diesem Spiel: Das war ein wichtiger Sieg für uns, erstens im Kampf um den Klassenerhalt und zweitens für die eigene Psyche. Einiges war dieses Mal besonders wichtig: Zum Beispiel Mindaugas Lukosius, der sich bereiterklärt hatte, mit nach Brandenburg zu kommen um dem Team zu helfen. Oder Jaime Komez, nach einem schwachen Spiel zu Hause gegen Königs Wusterhausen. In Brandenburg lieferte er ein sehr ordentliches Spiel ab; defensiv wie offensiv war er ein wichtiger Spieler für uns. Die Center Marc René Raue und Max Kalisch erwischten nicht ihr bestes Spiel, waren jedoch beide unter den Körben sehr wichtig für uns. Szymon Latecki mit guten 12 Punkten, Paul Schulz, Pawel Struzik und Vitali Palkin mit starken 14 Punkten/2 Dreier machten den Unterschied an diesem Tag aus.  Sie initiierten gemeinsam viele gute Aktionen defensiv wie offensiv und hatten so einen wichtigen Anteil am Sieg. Dem EBV-Spiel hat an diesem Tag Marcin Kiedrowicz seinen Stempel aufgedrückt hat. Mit 4 sagenhaften und erfolgreichen Dreiern bei insgesamt sehr guten 18 Punkten ist er für den EBV 1971 momentan unverzichtbar Auch die besseren Zahlen in der Effektivität bei den Freiwürfen (68%) und insgesamt 7 Dreipunktewürfe sprechen für das Team.“

EBV-Punkte gegen Brandenburg: Szymon Bartosz Latecki 12 Pkt. 8/11 FW, Vitali Palkin 14 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Paul Schulz 6 Pkt. 2/2 FW, Jaime Gomez 9 Pkt. 1 Dreier, Pawel Struzik 0 Pkt., Marcin Kiedrowicz 18 Pkt. 4/5 FW 4 Dreier, Marc René Raue 5 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 4 Pkt., Mindaugas Lukosiusz 0 Pkt. und Damian Garczyk beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 15/22 = 68% 7 Dreier, Brandenburg 20/25 = 55% 4 Dreier

 

 

Oberliga Herren: Dramatik pur im Heimspiel gegen Team aus Fürstenwalde mit 75:70 – Sieg für den EBV

(jscha/mbor) Nachdem der EBV die letzten beiden Heimspiele gegen Teams aus Brandenburg und Königs Wusterhausen verloren hatte, musste letzten Samstag ein Sieg her, um die Minimalchancen im Kampf um den Klassenerhalt zu erhalten. Das gelang nach einem sehr dramatischen Schlussviertel (25:11) eindrucksvoll mit 75:70 (36:39)

Der EBV verteidigte das gesamte Spiel über mit einer Mann-Defense. Gut herausgespielte Angriffe sorgten anfangs dafür, offene Dreier zu erspielen, die auch getroffen wurden. Ein 10:4 des EBV zwang Fürstenwalde zu einer ersten Auszeit in der 3.Minute. Danach lief das Spiel ausgeglichener. Beim Gastgeber merkte man den Erfolgsdruck, zu wissen, dass nur ein Sieg in diesem Spiel reicht.

Defensiv stand der EBV im ersten Viertel ordentlich. Trotzdem ließ der Gastgeber es zu, dass Fürstenwalde von außen einen Dreier traf und im Spiel 1-1 einige Male zum eigenen Korb kam. Mit einem Rückstand von 19:25 ging es in das zweite Viertel.

Das Spiel ging unverändert weiter, beide Teams spielten jetzt auf Augenhöhe. Der EBV traf weiter vier offene Dreier. Dem Team gelang es phasenweise gut zum Korb zu ziehen, um bei Fürstenwalde Fouls zu provozieren oder gleich zu punkten.

Auch Fürstenwalde merkte man den nervlichen Druck an. Beide Teams machten immer wieder mal Fehler, wie Schrittfehler, Ball ins Aus spielen oder schlechte Zuspiele zum Mitspieler. Der Gast kam damit etwas besser zurecht, hielt in etwa den Abstand und ging mit 39:36 in die Halbzeit.

Ein „Problem“-Viertel folgte. Das ist ein Viertel, bei dem es bei vielen EBV-Teams an Konzentration in den letzten Partien mangelte und immer der Knackpunkt und ausschlaggebend für Niederlagen war.

Dem EBV gelang es nun nicht mehr so einfach zum Korb zu kommen. Beim Spielaufbau gab es Ballverluste, daraus resultierten für Fürstenwalde einfache Punkte. Die bisher aggressive und sehr physische Defense des EBV wackelte bis ins 4. Viertel hinein. Unter den Körben war in diese Phase ging die Reboundarbeit einfach mit zu wenig Körperlichkeit vonstatten. Und das trotz eines Größenvorteils seitens des Gastgebers.

So ging es mit 50:59 ins letzte, alles entscheidende Viertel. Zwischen der 31. und 32. Minute erzielte Fürstenwalde einen 6:0-Run. Das ergab einen Rückstand total zum 65:50. An dieser Stelle sahen alle Pessimisten in der Halle schon die EBV-Felle in Richtung unterklassige Landesliga wegschwimmen. Wiederum Ballverluste, viele zu schnelle Abschlüsse, im 1-1 und leider auch Unstimmigkeiten in der Taktikmarschroute bzw. deren -umsetzung. Der EBV hatte eine schwere Hypothek von 15 Punkten Rückstand zu tragen. Eine Auszeit musste her.

Danach kam ein komplett ausgewechselter EBV auf das Parkett. Defensiv bildete der komplette 5er eine „Mauer“. Die Point Guards angeführt von Paul Schulz, Szymon Latecki und Vitali Palkin setzten die gegnerischen Aufbauspieler über das ganze Feld unter Druck. Wenn der Ball unter den Korb gespielt wurde, fingen Marc René Raue und Marcin Kiedrowicz diese ab oder verwerteten die eigenen Angriffe zu Punkten. Offensiv, getragen von den frenetisch anfeuernden Fans in der Halle, ging nun deutlich mehr für das Heimteam.

Paul Schulz (1) und Marcin Kiedrowicz (2) begannen die Aufholjagd mit 3 erfolgreichen Dreiern. Wichtige verwandelte Freiwürfe von Marc René Raue, gute Drives und Pässe vorrangig durch Paul Schulz und Szymon Latecki sorgten dafür, dass dem EBV mit einem sensationellen 17:3 Lauf die Wende gelang. Ein 25:11 im vierten Viertel und der daraus resultierende 75:70-Sieg für den EBV waren das positive Ergebnis. Fürstenwalde war komplett platt. Dem Team gelang nach der 32.Minute kein Korb aus dem Spiel heraus. Noch einmal zur Erinnerung: aus einem schier aussichtslosen 15-Punkte-Rückstand für den Gastgeber. Topscorer wurde Szymon Bartosz Latecki mit sehr guten 23 Punkten/2 Dreier, gefolgt von Marcin Kiedrowicz mit 15 Punkten/3 Dreier und Vitali Palkin mit 13 Punkten bei 2 erfolgreichen Dreiern. Zu beachten beim EBV – die starke Dreipunkteausbeute mit 10 Treffern.

Positiv ist an dieser Stelle zu erwähnen sind alle übrigen Spieler; jeder hat maßgeblich mit seinem Einsatz zum Sieg beigetragen.

Fazit von Julian Schallhorn nach diesem richtungsweisenden Spiel: „Uns war bewusst, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen, um eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben. In diesem Spiel haben wir gezeigt, dass wir bis zur letzten Minute kämpfen können. Das soll der Maßstab für noch drei ausstehende Auswärtsspiele sein. Ich bin stolz auf das Team, dass wir uns endlich belohnen konnten und uns diesen wichtigen Sieg gesichert haben.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Szymon Bartosz Latecki 23 Pkt. 7/11 FW 2 Dreier, Thomas Schneider 0 Pkt., Vitali Palkin 13 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Paul Schulz 7 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Roman Theißen 0 Pkt., Marcel Malachowski 3 Pkt. 1 Dreier, Marcin Kiedrowicz 15 Pkt. 2/2 FW 3 Dreier, Marc René Raue 9 Pkt. 3/8 FW, Max Kalisch 0 Pkt., Damian Garczyk 5 Pkt 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 15/27 = 56% 10 Dreier, Fürstenwalde: 23/34 = 68% 4 Dreier

Weitere Bilder in unserer Bildergalerie auf www.ebv1971.de