U 9 männlich: Starke Defensive und Leistungssteigerung beim Mini-Turnier in Bernau

Vor jedem Spiel – Erwärmung.

(mbor/orüd) Im Rahmen der stattfindenden Minitour Brandenburg wurde das Team der U 9 zum Miniturnier nach Bernau eingeladen, in die Turnhalle Am Wasserturm. Dabei standen für die Jüngsten des Vereins fünf Spiele auf dem Turnierplan.

Spiel 1: EBV – USV Potsdam/Mädchen, 24:6

Wichtige Auszeit!

Der EBV begann sein erstes Turnierspiel mit Karl Stolz, Philipp Richter, Henry Matteo Pirke und Tomke Domachowski. Das Team startete anfänglich sehr nervös und ließ genau wie die Potsdamer einige klare Chancen aus. Das erste Viertel endete nur 2:2. Erst so allmählich konnten sich die nun eingesetzten Eisenhüttenstädter Lenny Rüdiger, Lukas Berg, Otto Engelien und Billy Domachowski steigern. Dabei sprang ein sehr gutes 8:2 heraus. Bei einem 10:4 für den EBV wurden die Seiten gewechselt. Mit guten Einzelaktionen mit Durchbrüchen zum gegnerischen Korb sowie durch gutes Zusammenspiel der Spieler erzielte das Team ein 4:2 im dritten Viertel und ein 10:2 im letzten Viertel, so dass dieses erste Spiel mit 24:6 gewonnen werden konnte.

Lenny Rüdiger machte sehr gute 12 Punkte, gefolgt von Henry Matteo Pirke mit 11 Punkten.

Erholung in den Pausen auf der Matte.

Spiel 2: EBV 1971 – Strausberg Mustangs, 14:6

Der EBV begann mit der gleichen Startaufstellung. Wieder taten sich beide Teams schwer in ihr Spiel zu finden. Nach dem ersten Viertel gab es ein 2:2. Anschließend konnten sich die Oderstädter mit ihrem zweiten Vierer sehr viel besser in Szene setzen, prompt gab es ein 6:0, bei einem Halbzeitstand von 8:2 für den EBV. Betont werden muss an dieser Stelle, dass sowohl die Schiedsrichter als auch die Spieler selbst darauf achteten, Schrittfehler und Doppeldribbling zu vermeiden. Denn schon bei den Jüngsten muss hier konsequent darauf geachtet werden.

Team U 9 mit Trainer Oliver Rüdiger.

Mit einem 4:2 nach dem Seitenwechsel ging es weiter, gefolgt von einem nochmaligen 2:2 zum Schluss. Die Strausberger kamen damit noch einmal etwas auf. Der 14:6 – Sieg des EBV war jedoch nicht gefährdet. Topscorer waren in diesem Spiel Otto Engelien und Lenny Rüdiger mit jeweils 4 Punkten.

Spiel 3: EBV – StarWings Glienicke, 14:36

EBV-Trainer Oliver Rüdiger beobachtete in den Pausen die noch kommenden Gegner und sah, dass jetzt technisch stärkere Teams auf seine Mannschaft treffen werden. So kam es denn auch gleich gegen die StarWings aus Glienicke. Dieses Team war spielerisch sehr gut aufgestellt und hatte einige größere Spieler in seinen Reihen. Vor allem bei den Rebounds war das zu sehen.

Der EBV lag nach dem 1.Viertel bereits 0:16 hinten, die zweiten Vier schafften ein 8:2 in ihrem Spielabschnitt. Die Seiten wurden bei 8:18 gewechselt. Danach bemühten sich die EBV-Jungen um den Anschluss. Die Kondition ging so langsam zu Ende. Mehr als ein 0:12 und ein 6:6 – Achtungserfolg waren nicht drin. So gewann Glienicke ganz klar mit 36:14. Lenny Rüdiger war mit 8 Punkten Topscorer seines Teams.

Spiel 4: EBV – Leok Bernau 1.Mannschaft, 7:42

Spielszene gegen Bernau 1.Mannschaft

Wieder begannen die Jungen der ersten Reihe. Dabei zeigte sich, dass man anfangs auch gegen eine starke Mannschaft mithalten konnte. Denn nur ein 1:4 war mehr als nur ein Achtungserfolg gegen die Bernauer Spieler. Doch ab dem 2.Viertel war Bernau sehr dominant, technisch und spielerisch sehr überlegen. Die Viertelergebnisse von 17:2 (Halbzeit 21:3), 10:0 und 11:4 für den Favoriten belegen diese Aussage eindrucksvoll. Bernau gewann mit 42:7. Topscorer beim EBV war Otto Engelien mit 6 Punkten.

Urkunde für jeden Turnierteilnehmer.

Spiel 5: EBV – Lok Bernau 2.Mannschaft, 10:20

Im letzten Turnierspiel versuchten die Gäste von der Oder noch einmal mit ganzem Einsatz gegen die zweite Vertretung von Bernau dagegen zu halten. Obwohl dieses Spiel letzten Endes mit 10:20 verloren ging, konnte Trainer Oliver Rüdiger in diesem Spiel und im gesamten Turnier „dem Team Leidenschaft, Kampfeswillen und Einsatzbereitschaft bescheinigen. Mit den Viertelergebnissen von 2:7, 4:5, 2:2 und 2:6 können wir ganz gut leben. Wir wissen nach diesem Turnier genau, was wir im wöchentlichen Training noch verbessern müssen. Das betrifft vor allem die Chancenverwertung am gegnerischen Korb sowie die generelle Reboundtätigkeit.“ Topscorer in diesem Spiel wurden Henry Matteo Pirke und Otto Engelien mit jeweils 4 Punkten.

Der EBV spielte das Turnier mit: Otto Engelien, Billy Domachowski, Tomke Domachowski, Lenny Rüdiger, Philipp Richter, Henry Matteo Pirke, Lucas Berg, Karl Stolz

Alle Fotos von Anne Pirke, Annika Stolz, Wade Wilson und Frank Balzer

 

Bestenliga U 12: Klarer Sieg gegen Königs Wusterhausen, Debakel gegen Team aus Lauchhammer

Emilia Dembinska aktiv in ihren Aktionen.

Hannah Greger stark im Dribbling.

(avor/mbor) Am vorletzten Spieltag zeigte das Team der U 12 zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Gegen das Team aus Königs Wusterhausen gewannen die Mädchen und Jungen sicher mit 71:52 (24:31), gegen das Team der BG Lauchhammer 1950 gingen sie komplett mit 45:114 (14:61) unter.

Der EBV war mit 10 Spielern sehr gut aufgestellt. Verletzungsbedingt fehlten die wichtigen Stützen Max Ewert und Tjaden Korm. Für Leon Pascal Koppitz war es das erste Spiel überhaupt, Aaron Kettenbeil konnte nach einer langen Verletzung endlich wieder spielen. Eisenhüttenstadt begann im 1.Achtel mit Hannah Greger, Emilia Dembinska, Louis Mielenz und Nick Vorhoff; diese vier Kinder holten nach 5 Minuten eine 8:3-Führung heraus. Danach waren die Gäste die Aktiveren.

Jasmin Bisch, im Kampf um jeden Ball.

Nick Vorhoff – der Unterschiedsspieler und das zum wiederholten Male. Seine 73 Punkte und 7 Dreier sprechen Bände. Einfach stark.

Über die Achtel 3:5, 3:16, 10:8 und 0:10 (Halbzeit 24:31) konnte sich Eisenhüttensdtadt erst im 6.Achtel wieder etwas fangen und dann das Spiel noch drehen. Bis dahin wollte der Ball einfach nicht in den gegnerischen Korb fallen, obwohl das EBV-Team immer wieder zum Korb zog. Nach 30 Minuten gingen die Oderstädter mit 47:43 in Führung. Die Kraft der Gäste aus KW ließ zusehends nach. In der EBV-Aufstellung Nick Vorhoff, Hannah Greger, Leon Berg und Leon Pascal Koppitz erzielte der EBV einen 23:2 Lauf. Danach war der Bann gebrochen. 12:7 und 12:2 hieß es im letzten Viertel und damit 71:52 mit dem Schlusspfiff. Auf dem Tableau steht Nick Vorhoff am Ende mit 51 Punkten, der aber sehr viel im Alleingang machte.

Wenn er auf dem Spielfeld stand, „ruhen sich seine Mitspieler leider aus, es fehlt die Bewegung ohne den Ball, das einfache Freilaufen,“ so die Trainerin Anne Vorhoff. Und weiter sagte sie: „Wir sind während der kompletten Saison als Team zu langsam. Defensiv kommen wir nicht vor den Gegner, offensiv haben wir keinen Spirit in unser Spiel. Die Spieler dribbeln noch unsicher, es gab zu viele Ballverluste. Bei den Würfen nehmen wir oft den schwierigeren Wurf, der leider nicht trifft. Unsere Mädchen haben noch zu wenig Selbstvertrauen. Im Training zeigen sie aber gute Ansätze. Diese gilt es im Spiel noch besser umzusetzen. Bei den Jungen klappte es in der Defensive bei Leon Berg gut. Aaron Kettenbeil dribbelte recht ballsicher und holte einige wichtige Rebounds. Einen guten Einstand hatte Leon Pascal Koppitz. Er bewies bis zum Schluss eine sehr gute kämpferische Einstellung.“

Louis Mielenz, der Wirbelwind – in zwei Spielen 23 Punkte und drei erfolgreiche Dreier. Beachtlich!!

Für den EBV spielten gegen Königs Wusterhausen: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 12 Pkt. 2 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 51 Pkt. 6/10 FW 3 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz 0 Pkt., Jasmin Bisch und Aaaron Kettenbeil beide je 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/10 = 60%, 5 Dreier

Viel K(r)ampf um den Ball, aber beim EBV zum wenig kämpferischer Einsatz.

Obwohl die EBV-Kinder ein Spiel Pause hatten und ausgeruht ins Spiel gingen, liefen sie gegen Lauchhammer von Anfang an wieder hinterher. Beim bereits dritten Spiel gegen diesen Gegner fehlten die Energie und die nötige Leidenschaft, gegen die körperlich fast durchweg Größeren evtl. besser zu bestehen.  Über die Stationen 2:16, 4:12, 4:17 und 4:16 stand es zur Halbzeit schon ausweglos 14:61 gegen den EBV. Die meisten Punkte erzielte das Team aus der Lausitz durch eine nicht vorhandene Teamverteidigung des EBV mit seinen vielen vielen Fastbreaks. Der Gegner brauchte sich kaum anzustrengen, um solche eine klare Führung zu erzielen.

Erst gegen Ende erreichten die Eisenhüttenstädter im dritten Viertel immerhin 18 Punkte (9:14 und 9:16), dann ein 2:19 und schließlich, ein sehr kleiner Lichtblick ein 11:4 für die Gastgeber im letzten Achtel. Die allseits bekannten spielgestaltenden EBV-Kräfte und Scorer wie Louis Mielenz, Hannah Greger und Nick Vorhoff kamen auch dieses Mal zum Zug. Lobend erwähnte die EBV-Trainerin ausdrücklich die Spielerin Miriam Zucknick in beiden Spielen. Sie erzielte gegen Lauchhammer sehr gute 7 Punkte. Mit dem Ende des Spiels stand eine blamable 45:114 – Niederlage auf der Anzeigetafel.

Miriam Zucknick erzielte für sich stolze 7 Punkte!

Die Trainerin nach diesem desaströsen Spiel: „Wir werden im Training weiterarbeiten, um wenigstens den letzten Spieltag noch zufriedenstellend abzuschließen. Überhaupt nicht zufrieden bin ich mit der Einstellung eines großen Teils meiner Spielerinnen und Spieler. Daran muss sich unbedingt etwas Entscheidendendes ändern.  Wir müssen alle kämpfen bis zum Schlusspfiff, egal wie es steht.“

Für den EBV spielten gegen Königs Wusterhausen: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 11 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Henry Matteo Pirke nicht gespielt, Nick Vorhoff 22 Pkt. 4/8 FW 4 Dreier, Emilia Dembinska 0 Pkt., Miriam Zucknick 7 Pkt. 1/2 FW, Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz 1 Pkt. 1/2 FW, Jasmin Bisch und Aaaron Kettenbeil beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/14 = 43%, 5 Dreier

Alle Fotos von Ina Mielenz und Christin Berg.

U 12 männlich: Sehr klare Niederlagen bei Auswärtsspielen in Cottbus

Emilia Dembinska – ein Wirbelwind überall.

(azuck/mbor) Das Team der U 12 reiste stark ersatzgeschwächt zu einem Hin- und Rückspiel nach Cottbus. Der Gästekader bestand aus nur 8 Kindern; zwei Kinder halfen in der U 14 aus. Dazu gehörte auch der Topscorer der U 12 – Nick Vorhoff. 2 Kinder wurden leider krank abgemeldet.

Bereits das Hinspiel ging mit 91:41 für den BBC Cottbus aus. Auch dieses Mal war von Anbeginn klar, wer diese Spiele gewinnen wird. Der Gastgeber waren viel aggressiver und ballsicherer und erlangte vor allem über schnelle Angriffe schnell eine 29:9 Führung nach dem 1.Viertel (15:6 und 14:3 – Achtelergebnisse).

Kunstwurf von Louis Mielenz.

So ging es für Cottbus mit 53:15 in die Pause und auch nach dem Seitenwechsel munter weiter, 69:28 (30.Minute) und schließlich stand es zum Schluss 101:34 für Cottbus.

 

Beide Trainer Alexandra und Robert Zucknick meinten nach diesem Hinspiel: „Der BBC zeigte unseren Mädchen und Jungen klar ihre momentanen Grenzen auf. Wir konnten uns aber auch freuen: Die Kinder blieben trotz des überaus klaren Rückstandes mit Spaß bei der Sache und freuten sich über jeden ihrer eigenen Körbe.“

 

Tjaden Korm bei einem seiner Dreierwürfe.

Bei den Gästen überzeugten vor allem die Spieler Tjaden Korm mit 6 Punkten, beides Dreier sowie Louis Mielenz mit 10 Punkten, ebenfalls 2 Dreier und die resolute Hannah Greger mit 14 Punkten, dabei mit 2 Dreiern.

Der EBV im 1.Spiel gegen Cottbus: Leon Berg, Emilia Dembinska, Henry Matteo Pirke alle 0 Punkte, Jasmin Bisch und Miriam Zucknick je 2 Punkte, Tjaden Korm 6 Punkte 2 Dreier, Louis Mielenz 10 Punkte 2 Dreier, Hannah Greger 14 Punkte 4/7 FW 2 Dreier; Freiwürfe Cottbus 1/8 = 12 %

Trotz der Niederlage – es wird um den Ball gekämpft; auf dem Boden – Henry Matteo Pirke.

Das nach einer angemessenen Pause durchgeführte Rückspiel verlief ähnlich wie zuvor das 1.Spiel. Das BBC – Team bestimmte das Tempo und den Spielrhytmus. Schnell führte Cottbus mit 30:9. Bis zur Halbzeit baute der Gastgeber seine Führung auf 55:18 aus. Man sah zunehmend beiden Teams die Erschöpfung an.

Trainerin Alexandra Zucknick stellte nach der Halbzeit ein reines Mädchenteam auf: Jasmin Bisch, Emilia Dembinska, Miriam Zucknick und Hannah Greger. Diese 4 Mädchen hielten gegen die Cottbusser Jungen recht gut mit. Sie zeigten ein gutes Aufbauspiel, bemüht, dass alle Spielerinnen angespielt werden. Sie konnten jedoch nicht so viele Punkte erzielen wie die BBC-Jungen.

Jasmin Bisch mit Ballbehauptung gegen einen fairen Gegner.

Die EBV-Trainerin: „Mir war es wichtig, unabhängig vom Ergebnis, dass unsere Mädchen und Jungen eine jeweils alleinige gemeinsame Spielzeit bekommen, um weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen. Das ist sehr gut gelungen.“

Denn anschließend hatten die EBV-Jungen mit Louis Mielenz, Tjaden Korm, Henry Matteo Pirke und Leon Berg ihren „großen“ Auftritt. Auch diese vier Kinder konnten einige Punkte erzielen. Natürlich war am 84:36 – Sieg des BBC überhaupt nicht zu rütteln. Absoluter Topscorer wurde beim EBV in diesem Spiel Louis Mielenz mit starken 22 Punkten, davon 2 Dreiern.

Der EBV im 2.Spiel gegen Cottbus: Leon Berg, Emilia Dembinska, Henry Matteo Pirke alle 0 Punkte, Jasmin Bisch 2 Pkt., Miriam Zucknick 2 Punkte 0/2 Freiwürfe, Tjaden Korm 6 Punkte, Louis Mielenz 22 Punkte 2 Dreier, Hannah Greger 4 Punkte 4; Freiwürfe Cottbus 2/5 = 40 %

Alle Fotos von Ina Mielenz.

Bestenliga U 12 männlich: Sieg und knappe Niederlage in Königs Wusterhausen

Jasmin Bisch – hoch konzentriert beim Dribbling.

… Du nimmst Nr.7 und Du nimmst Nr.5…

(mbor/mvor) Die Mädchen und Jungen des EBV-Teams U 12 schlugen sich in Königs Wusterhausen recht achtbar. Gegen die Gastgeber gewann das Team klar mit 68:43 (37:23), gegen das Nachwuchsteam der WSG Fürstenwalde hieß es am Ende knapp 59:53 (31:30) für die Domstädter aus Fürstenwalde.

Die Randberliner hatten früh morgens um 09:00 Uhr zu Hause den besseren Start. Einigen Kindern steckte noch die Anreise in den Beinen. Nach einem Achtel führte das Team aus KW mit 8:4. Diese hatten Größenvorteile, die sie auch bei den Rebounds teilweise gut zu ihrem Vorteil nutzten. Im zweiten Achtel gelang es dem EBV-Team, das Ergebnis nach dem 1.Viertel mit 16:10 freundlicher zu gestalten. Trainer Marcus Vorhoff bescheinigte seinem Team ein gutes Spiel: „Alle acht Kinder, die zum Einsatz kamen, haben bis zum Schluss gekämpft. In der Defensive stehen wir immmer noch zu wechselhaft. Wenn die gegnerischen Angriffe zu schnell werden, haben wir so unsere Probleme in der Teamdefensive und auch Probleme am jeweiligen Gegenspieler dranzubleiben.“ Einem 6:7 nach 3 Achteln folgte ein souveränes 15:6 im 4.Achtel. Daraus ergab sich eine beruhigende Halbzeitführung von 37:23.

Max Ewert im 1:1 zum Korb.

Nach der Halbzeitpause war die Partie von wechselnden Achtelständen geprägt. Einem 4:4 folgte ein 12:4, einem 4:6 folgte ein 11:6. So gewannen die Oderstädter bei ständigem Ausbau der Halbzeitführung schließlich am Ende klar mit 68:43. Noch einmal der Trainer nach dem Spiel: „Es war eine insgesamt gute Mannschaftsleistung. Wir wissen, wo wir uns zu Hause beim Training noch verbessern können, um nach den Februarferien gestärkt weiter angreifen zu können. Kritisch sehe ich auch kleinere Unsicherheiten im Passspiel. Auch daran werden wir weiterarbeiten.“

So hoch hinaus will das EBV-Team…

EBV spielte gegen Königs Wusterhausen mit: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 7 Pkt. 0/2 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 50 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Miriam Zucknick 2 Pkt., Max Ewert 7 Pkt. 1/1 FW, Jasmin Bisch 2 Pkt., Tjaden Korm 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe 4/11 = 36% 4 Dreier, Königs Wusterhausen 1 Dreier

Der Jüngste im EBV-Team: Henry Matteo Pirke in der Defensive.

Die WSG Fürstenwalde als zweiter Gegner schmeckte Einigen vom EBV nicht unbedingt. Der WSG-Trainer hatte sich das vorherige Spiel sehr gut angeschaut und sich Notizen gemacht. Für ihr schnelles Umschaltspiel von der Verteidigung in die Offensive waren einige EBV-Spieler schlichtweg zu langsam. Trainer Marcus Vorhoff: „Viele Spieler des EBV hatten nach dem ersten Spiel bereits konditionelle Probleme, diesem schnellen Spiel zu folgen. Es wurde nicht mehr verteidigt und wenn nur 1 oder 2 Spieler von uns verteidigen, dann wird das am Ende nichts. Auch die Konzentration ging mit zunehmender Spielzeit den ,Bach herunter´. Dadurch haben wir leichte Körbe verworfen.“

Dass Nick Vorhoff in beiden Spielen einmal mehr sehr gut verformte und in beiden Spielen 50 bzw. 34 Punkte machte, soll hier nicht nur am Rande erwähnt sein!

Louis Mielenz, mit Ball, vor dem Durchbruch zum gegnerischen Korb.

 

Miriam Zucknick (im Vordergrund) beim Offensiv-Dribbling.

Trotz der angesprochenen Mängel im EBV-Spiel hielten die Eisenhüttenstädter noch ganz gut mit. Einem 4:4 folgte ein 12:8 für den EBV nach einem Viertel. Dann kam die Stunde der WSG mit 8:4 und 11:10 wurde es ein knapper Halbzeitstand von 31:30 für Fürstenwalde.

Nach der großen Pause machte die WSG offensiv genauso weiter mit 10:7, 4:3 und einem hohen 13:4 im 7.Achtel. Die EBV-Spielerinnen und -Spieler hatten nichts mehr hinzusetzen; jetzt führte Fürstenwalde klar mit 58:44. Das konnte der EBV im letzten Spielabschnitt trotz eines sehr guten 9:1 – Endspurtes nicht mehr wettmachen. So gewann Fürstenwalde verdient mit 59:53. Der EBV-Trainer nach dem Spiel: „Mein Team machte ein solides Spiel. Mit den Zuspielen war ich insgesamt zufrieden. Unsere Schwachstelle ist und bleibt die Defensive. Daran müssen wir unbedingt arbeiten.“

EBV spielte gegen Fürstenwalde mit: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 10 Pkt., Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 34 Pkt. 1/7 FW 3 Dreier, Miriam Zucknick 0 Pkt., Max Ewert 3 Pkt. 1 Dreier, Jasmin Bisch 2 Pkt., Tjaden Korm 4 Pkt.; Freiwürfe 1/7 = 14% 4 Dreier, Fürstenwalde: 3 Dreier

Alle Fotos von Ina Mielenz.

U 9 männlich: Spannung und Dramatik beim Minibasketball-Turnier in Bernau

Bereit zum Turnier.

EBV … EBV … EBV

(mbor/orüd) Zu einem weiteren Miniturnier war der EBV nach Bernau eingeladen, in der Turn-halle Am Wasserturm. Dank Frank Balzer konnte ein gesponserter Bus vom Städtischen Krankenhaus für die Fahrt genutzt werden.

Laut Spielplan hatte das Team von Trainer Oliver Rüdiger das erste Spiel Pause. So ergab sich die Gelegenheit, dass Trainer, Team und die mitgereisten ca. dreißig Fans die ersten Spiele ansehen konnten. Im Turnier spielte Jeder gegen Jeden. Die Kinder hatten die Möglichkeit, sich auf die kommenden Gegner einzustellen.

Gespielt wurde in 4 Vierteln zu je 5 Minuten.

Spiel 1: EBV – USV Potsdam/Mädchen

Die Spannung steigt.

Der EBV begann mit Otto Engelien, Lia Charlotte Wilke, Tomke Domachowski und Lenny Rüdiger. Nach anfänglichem nervösem Beginn beiderseits kam es danach schnell zu den ersten Körben für beide Teams. Das Spiel war vorerst ziemlich ausgeglichen. Im zweiten Viertel kamen dann Diego Joel Schaeffer, Henry Matteo Pirke, Merle Müller, Karl Stolz zu ihrem ersten Einsatz. Mit guten Einzelaktionen und durch gutes Zusammenspiel wurde das erste Spiel gewonnen.

Spiel 2: EBV 1971 – StarWings Glienicke/Mädchen

Bitte lächeln.

In diesem Spiel waren beide Mannschaften schon sehr gut eingespielt. Wieder begannen die gleichen Spieler wie im ersten Spiel. Es wurde mit viel Einsatz gezeigt. Und es wurde schon schöner Basketball gespielt. Auch der zweite Vierer zeigte sehr ansehnliche Aktionen. Am Ende bedeutete es einen Sieg für den EBV 1971. Die Schiedsrichter achteten schon zu Beginn des Turniers achteten auf technische Fehler, wie Doppeldribbling und Schrittfehler. Das sollte drauf abzielen, dass schon bei den Kleinen auf richtiges Dribbling Wert gelegt wurde.

Spiel 3: EBV – StarWings/Jungen, das war der Turnierfavorit.

Der große mitgereiste Anhang.

Es war den Oderstädtern anzumerken, dass die ersten beiden Spiele viel Kraft gekostet haben. Die schon angeschlagene Merle Müller bekam eine kleine Auszeit und nutzte diese, um Kraft für das letzte Spiel des Tages zu sammeln. Nach anfänglich starker EBV – Gegenwehr behaupteten sich die Glienicker immer besser. Sie spielten insgesamt schneller, technisch sauberer und setzten mit ihren vielen erzielten Punkten ein Achtungszeichen. Das Team war dem EBV weit überlegen. Der EBV-Trainer nahm „etwas den Fuß vom Gas“ und ließ das Spiel etwas ruhiger laufen. Diese Niederlage war einkalkuliert.

Ruhephase.

Spiel 4: EBV – SSV Lok Bernau//Mädchen

Im letzten Turnierspiel ging es um Platz zwei und drei für den EBV. Die Pause zwischendurch war nur kurz. Otto Engelien, Henry Matteo Pirke, Lenny Rüdiger und Merle Müller begannen. Sie setzten alles daran um gut abzuschneiden und dem zweiten Vierer einen kleinen, aber wichtigen Vorsprung mitzugeben. Im zweiten Viertel kämpften Tomke Domachowski, Diego Joel Schaeffer, Karl Stolz und Lia Charlotte Wilke um jeden Ball, um jeden Punkt. Jedoch konnten diese Vier die Führung der Mädchen von Bernau nicht verhindern. Im dritten Viertel kam der EBV dann wieder zurück und konnte fast wieder aufschließen.

Nach jedem Spiel – Abklatschen.

Das letzte Viertel sollte also zwischen Silber und Bronze entscheiden. Dank eines starken Willens und des Kampfes um jeden Ball wurde dieses Spiel mit einem Punkt hauchdünn gewonnen. Ein Wermutstropfen war an diesem Tag, dass der Ausrichter Bernau nach dem Turnier keine Siegerehrung vornahm. Trotzdem feierten die Spieler zusammen mit ihrem Trainer und den Fans ihren großartigen Erfolg.

Der EBV spielte das Turnier mit: Otto Engelien, Lia Charlotte Wilke, Tomke Domachowski, Lenny Rüdiger, Diego Joel Schaeffer, Henry Matteo Pirke, Merle Müller, Karl Stolz

Alle Fotos von Anne Pirke, Diana Schaeffer, Annika Stolz und Frank Balzer