Oberliga Herren: Festival der Dreierschützen geht mit 86:78 an Eisenhüttenstadt

Michal Patryk Jercha – ist mit seiner Einsatzbereitschaft immer ein Vorbild für alle Nachwuchsspieler. (Bild aus einer früheren Begegnung)

(jscha/dkiu/mbor) Ohne Szymon Bartosz Latecki, Marc René Raue, Jaime Gomez, Damian Garczyk und Marcin Kiedrowicz reiste das Oberligateam nach Fürstenwalde. Nur 7 Spieler des EBV standen zur Verfügung, zumal Teoman Prahst dauerverletzt ausfällt. Arian Schneider und Marcus Vorhoff reisten bereits Knieproblemen an, die während des Spiels auch nicht besser wurden.

Für die Gäste mit einer sehr kleinen Spielerrotation hieß die schwere Aufgabe, in einer engen Sporthalle den Aktionsradius der Gastgeber möglichst klein zu halten. Das gelang ihnen im ersten Viertel nur auf Kosten vieler Durchbrüche von Fürstenwalder Spielern zum eigenen Korb. Daraus resultierten Eisenhüttenstädter Fouls, die die WSG-Spieler 16mal an die Freiwurflinie brachten (11/16). Aus dem Spiel heraus gelang es dem Gastgeber nur zweimal zu punkten (1 Dreier, 1 Zweier). Nach 10 Minuten stand es für den EBV knapp 22:19.

Erst im zweiten Viertel löste sich der Gast etwas aus den „Fesseln“ der Gastgeber fand allmählich zu seinem Spiel. Ein 29:20 für dieses Viertel resultierte daraus und eine recht komfortable 51:39 – Führung. Dabei wurden defensiv einige Kleinigkeiten weggepfiffen und Fürstenwalde bekam so immer wieder Freiwürfe (insgesamt 31).

Yuriy Vasylyev – einer der Stärksten in einem guten ausgeglichenen EBV-Team mit 24 Punkten, 7/8 Freiwürfen, 3 Dreiern und einer sehr guten Spielführung. (Bild aus einem früheren Spiel)

Wie schnell diese „komfortable“ Führung weg sein konnte, bewiesen die Fürstenwalder ab der 21.Minute. Diese spielten nun eine Zonen-Verteidigung, womit der EBV überhaupt nicht klarkam. Immer wieder wurde auf die EBV-Spieler Druck ausgeübt, was zu unkonzentrierten Abschlüssen oder Ballverlusten führte. Zahlreiche Zuschauer machten ebenfalls viel Lärm. Eisenhüttenstadt legte gut mit zwei erfolgreichen Dreiern und zwei verwandelten Freiwürfen auf 63:50 vor, doch Fürstenwalde konterte eiskalt. In den letzten 4 Minuten dieses Viertels gelang dem EBV gar nichts. Obwohl die Spieler und die Trainer alles versuchten, kein Ball ging in den Fürstenwalde Korb. Ein 13:0 – Lauf der WSG (davon 3 Dreier) war die Folge. So stand es nach 30 Minuten 63:63.

Vitali Palkin trug mit starken 17 Punkte, davon  2 Dreiern zum EBV-Erfolg bei. (Bild aus einem früheren Spiel)

Das letzte Viertel musste es richten. Hier bewiesen die 5+1+1 EBV-Spieler Nervenstärke, Cleverness und Spielverständnis insgesamt. Es wurde jetzt ein großes Kampfspiel mit sehr guten Szenen auf beiden Seiten. Fürstenwalde „eröffnete“ mit einem 10:3 – Lauf zum 73:66 WSG – Zwischenstand (34.Minute). Die Oderstädter hielten danach mit einem 11:0 – Lauf dagegen (77:75 für den EBV/38.Minute). Der EBV bewies jetzt genug Abgeklärtheit, um noch einmal zu punkten und das 4.Viertel für sich mit 23:15 zu entscheiden und das Spiel mit 86:78 zu gewinnen.

David Kiutra und Julian Schallhorn, die EBV-Trainer nach dem Spiel: „Eigentlich hatten wir nur fünf Spieler voll einsatzfähig am Start. Wir haben ein sehr gutes Spiel unseres Teams gesehen, mit großem Einsatz und phasenweise kühlem Kopf im letzten Viertel. Mit einem sehr schmalen Kader angereist, haben wir das Maximale erreicht und auswärts in der gewiss nicht einfach zu bespielenden engen Halle gewonnen. Alle Spieler haben sich mit Punkten ins Spiel eingebracht.

Auch die erzielten 8 Punkte, davon 1 Dreier von Max Kalisch waren genau so wichtig wie seine Defence. (Bild aus einem früheren Spiel)

Das dritte Viertel hat uns klar aufgezeigt, wo wir noch viel besser werden müssen. Da haben wir als Team nicht konsequent und intensiv genug verteidigt. In dieser Druckphase war das Passspiel zu ungenau, Turnovers entstanden und einfache Korbleger wurden danebengelegt. Außerdem gab es kurze Phasen, in denen etwas längere Ballkontrolle auf EBV-Seite wichtig gewesen wäre. So brachten wir uns unnütz in Bedrängnis. Im vierten Viertel konnten wir die Durchbrüche der Fürstenwalder weitestgehend stoppen und unsere eigenen Stärken im 1:1 ausspielen. Hervorzuheben sind besonders Yuriy Vasylyev`s 24 Punkte und seine sehr gute Spielführung. Michal Patryk Jercha glänzte mit 18 Punkten und wie immer starker defensiver Arbeit, ebenfalls Vitali Palkin mit sehr guten 17 Punkten und TOP-Defence. Das mannschaftliche und geschlossene, positive Bild rundeten Max Kalisch mit 8 Punkten und Dennis Herkt mit 11 Punkten ab. Alle Spieler haben sich eingebracht. Das brachte uns letztlich den verdienten Sieg.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Arian Schneider 3 Pkt. 1/4 FW, Vitali Palkin 17 Pkt. 1/3 FW 2 Dreier, Michal Patryk Jercha 5 Pkt. 5/6 FW 1 Dreier, Yuriy Vasylyev 24 Pkt. 7/8 FW 3 Dreier, Marcus Vorhoff 5 Pkt. 3/3 FW, Max Kalisch 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Dennis Herkt 11 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 18/26 = 69% 8 Dreier, Freiwürfe Fürstenwalde 19/31 = 61% 9 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

 

Oberliga Herren: Trotz sicherem 62:52 gegen Basket Brandenburg – Sieg mit vielen Fragezeichen

Kampf um den Ball – hier mit Marcin Kiedrowicz / grüne Spielerkleidung.

(jscha/mbor) Sehr zäh lief das zweite Playdown – Heimspiel des EBV 1971 in der Oberliga Herren an. Die ersten drei Punkte gingen zwar an die Hausherren, dann aber trafen die Brandenburger etwas besser, legten 8:3 bis zur 5.Minute vor, ehe der EBV wieder zum 10:8 punktete, was wiederum Brandenburg zum 10:10 nach 10 Minuten ausglich. Allein an dieser Schilderung ist zu erkennen, dass sich der EBV äußerst schwertat, um den Brandenburger Abwehr,riegel´ zu knacken.

Das Ergebnis trügt – es war kein gutes Spiel vom EBV-Team.

Beide Teams hatten an diesem Abend mehrere „Wellen“ in ihrem Spielaufbau. So gestaltete sich auch der weitere Verlauf. Nach 12 Minuten führte das Gästeteam mit 16:10, dann wieder der EBV 18:16 nach einem 8:0 – Lauf (14.Min.). Zur Abwechslung jetzt wieder Brandenburg mit einem Lauf von 6:0 (17.Min/22:22) und anschließend der EBV mit einem Lauf von 6:0 zum 28:22, ehe Brandenburg mit 2 Freiwurftreffern zum 28:24 aus Sicht des EBV den Halbzeitstand herstellte. Die Zuschauer hatten den Anschein, dass die EBV-Spieler alles im „Ruhe“-Modus absolvieren wollten, sich also schonen wollten.

Center Max Kalisch mit einer sehr schönen Korbwurfaktion.

Nach der Pause konnte der Gast auf 30:30 ausgleichen, später besannen sich die Gastgeber etwas (!) auf ihr Spiel und zogen bis zur 25.Minute auf 39:33 (9:3-Lauf) davon. Brandenburg konnte noch einmal in der gleichen Minute zu einem 38:39 kontern.

Dann endlich (!!) löste sich der EBV vom Gegner, im wahrsten Sinne des Wortes bis zu einem 47:40 nach 30 Minuten. Dass das Spiel eng weiterlief, das konnten sich beide EBV-Trainer kaum erklären. Man „stolperte“ sich ins letzte Viertel.

 

 

Insgesamt wurde der Ball in diesem Spiel nicht zum schnellsten Mitspieler.

Das vierte Viertel gewann der EBV zwar knapp mit 15:13, von überzeugender Spielweise jedoch keine Spur.

Beide Trainer nach dem Spiel überaus deutlich: „Positiv sehen wir, dass die Punkteverteilung ausgeglichen war und dass jeder Spieler angemessene Spielzeit erhalten hatte.

Auch in diesem Spiel war die mangelnde Trainingsbeteiligung sehr gut erkennbar. Das Team hat keinen Flow, es weiß nicht, wie es sich bewegen soll.

Yuriy Vasylyev konnte seinem Team auch nicht die richtigen Impulse geben.

Es war kein Fokus auf das Brandenburg-Spiel. Die Teamchemie auf dem Parkett fehlt momentan, was dieses Spiel ganz deutlich widerspiegelte. Das Minimalziel des Sieges war erreicht, trotzdem können wir als Trainer nicht zufrieden sein.“

EBV-Punkte gegen: Szymon Bartosz Latecki 15 Pkt. 3/5 FW 2 Dreier, Arian Schneider 3 Pkt. 3/6 FW, Vitali Palkin 8 Pkt., Michal Patryk Jercha 7 Pkt. 3/4 FW, Yuriy Vasylyev 7 Pkt. 0/1 FW 1 Dreier, Marcus Vorhoff 2 Pkt., Max Kalisch 3 Pkt. 1/4 FW, Marcin Kiedrowicz 4 Pkt., Dennis Herkt 6 Pkt., Damian Garczyk 7 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 11/21 = 52% 3 Dreier, Freiwürfe Brandenburg 10/17 = 63% 3 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft.

Oberliga Herren: Klare Heimniederlage gegen Bernau – Aus für die Playoffs

Dieses Ergebnis bedeutet für den EBV – Spiele in den Playdowns.

(jscha/mbor) Mit einem klaren 66:87 (35:45) verabschiedeten sich die Herren der Oberliga Brandenburg leider in die Playdowns-Runde der letzten Vier.

Dabei fing das Spiel in der Inselhalle nach Wunsch der Hausherren sehr gut an. Innerhalb von 4 Minuten stand es durch 4 verwandelte Dreier von Michal Patryk Jercha 12:7. So konnte es weitergehen.

Auszeit für den EBV – noch ist alles möglich …

Doch dagegen hatten die Panketaler etwas. Besonders die Brüder Meiling erzielten innerhalb kurzer Zeit entscheidende Punkte für Bernau für ein 21:20 für die Gäste (Lukas M. 6 Pkt./Gesamt 23 Pkt., und Kapitän Christoph M. 8 Pkt./Gesamt 24 Pkt.).

Kleinliche Schiedsrichterpfiffe brachten die Eisenhüttenstädter im zweiten Viertel relativ schnell in Zugzwang; der erste Fünfer musste Auswechselspielern teilweise Platz machen. Beim 11:2 Run von Bernau (12. bis 15.) sah der EBV nicht gut aus. Und auch bei den 3 erfolgreichen Dreiern von Bernau gegen Ende des zweiten Viertels war einfach zu wenig EBV-Gegenwehr. Fazit nach zwei Vierteln: Offensiv hatte der EBV zu wenig Durchschlagskraft und defensiv war er zu löchrig.

Michal Patryk Jercha – einer seiner erfolgreichen 4 Dreier.

Und so stand es zur Pause 35:45 aus EBV-Sicht. Dem Gastgeber gelang es nicht entscheidend genug zum gegnerischen Korb zu ziehen, dabei entweder zu punkten oder wenigstens gefoult zu werden, um Freiwürfe zu erhalten.

Eine motivierende Ansprache in der Halbzeit sollte das EBV-Team noch einmal wachrütteln, auch mit mithilfe der zahlreichen Zuschauer besser aufzutrumpfen. Jedoch weit gefehlt. Es gelang nur ein Spielzug direkt am Anfang des Viertels, der aufzeigte, wie einfach es gehen kann.

Yuriy Vasylyev – verlässlich wie in jedem Spiel, mit 22 Punkten erfolgreichster Schütze beim EBV gegen Bernau 2

Defensiv spielte der EBV jetzt etwas besser, aber nicht genug, um Bernau entscheidend Paroli zu bieten. Aus dem Feld heraus gelangen dem EBV im 3. Viertel nur 10 Punkte plus 1 Freiwurfpunkt, Bernau dagegen 17 Punkte, davon 3 Dreier. Und schon stand es 64:46 für Bernau.

Das 4.Viertel sollte es richten. Der EBV kam auch tatsächlich auf 11 Punkte / 57:68 heran (34.Min.). Eine (!) unnötige Aktion von Jaime Gomez, daraus folgernd sein 5.Foul und für ihn dazu ein Disqualifizierendes Foul brachten den Vorteil wieder auf die Bernauer Seite. Diese hatten einen 11:2 Lauf zwischen der 35. und 37.Minute. Damit wurde das Spiel entschieden. Bernau steht jetzt als 4. in den Playoffs, der EBV muss sich als 5. mit den Playdowns zufriedengeben.

Dank auch an das Kampfgericht, welche präzise und sicher das Spiel dokumentierte. (von links: Roman Theißen, Emilia Schneider, Paul Zucknick, Robert Zucknick)

Beim Gastgeber überzeugten defensiv als auch offensiv mit 22 Punkten nur Yuriy Vasylyev (3 verwandelte Dreier) und Michal Patryk Jercha mit 17 Punkten, davon 4 verwandelten Dreiern in der Anfangsphase. Jugendspieler Arian Schneider hatte 11 Minuten Spielzeit, war mit vollem Einsatz dabei und steuerte 4 Pkt. und 2/4 FW zum Ergebnis dabei. Alle anderen Spieler blieben unter ihren Möglichkeiten.

Das Trainerduo des EBV nach dem Spiel: „Wir haben als Team nicht überzeugt und zurecht verloren. Das Zusammenspiel innerhalb des Teams war zu fehlerbehaftet und phasenweise zu ausrechenbar. Dazu kommt, dass einige Spieler, vor allem in der zweiten Halbzeit regelrecht Angst vor dem Korbwurf bzw. vor einem Durchbruch zum gegnerischen Korb hatten.

Teamdefensive beim EBV.

Der Verlauf der Saison wird dem EBV leider insgesamt nicht gerecht. Viele Spieler haben einen Sprung nach vorne gemacht, wir hatten Phasen, wo wir sehr guten Basketball gespielt haben. Mittendrin kam jedoch ein Bruch, den wir uns als Trainer nur schwer erklären können. Das nächste Ziel ist es, die Playdowns zu gewinnen und ungeschlagen zu beenden. Danach werden wir die Saison aufarbeiten und besser in die neue Saison starten. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den vielen Zuschauern und bei allen Verantwortlichen unseres Vereins.“

EBV-Punkte gegen Bernau 2: Szymon Latecki 10 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Arian Schneider 4 Pkt. 2/4 FW, Michal Patryk Jercha 17 Pkt. 3/6 FW 4 Dreier, Yuriy Vasylyev 22 Pkt. 1/2 FW 3 Dreier, Max Kalisch 4 Pkt. 2/2 FW, Jaime Gomez 4 Pkt., Marcus Vorhoff nicht gespielt, Marcin Kiedrowicz 4 Pkt., Teoman Prahst 0 Pkt., Dennis Herkt 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 10/19 = 53% 8 Dreier, Freiwürfe Bernau: 14/27 = 52% 9 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

 

 

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Zwei vermeidbare Heimniederlagen gegen Teams aus Fürstenwalde und Ludwigsfelde

(mbor) Die zweite Herrenmannschaft des EBV 1971 hatte Teams aus Fürstenwalde und Ludwigsfelde zuGast. Die Gastgeber unterlagen dem Ortsnachbarn aus Fürstenwalde klar mit 51:71 (22:47). Gegen den BV Ludwigsfelde 1999 hieß es am Ende 58:51 (19:22) für die Randberliner.

Daniel Karls wird hier gleich von drei Fürstenwalder Spielern in die „Zange“ genommen.

Gegen Fürstenwalde kam das Team des EBV zu fast keiner Zeit in Tritt. Chancen wurden zwar viele kreiert, jedoch mit der nächsten Wurfaktion bzw. mit einem fehlerhaften Zuspiel wieder zunichte gemacht. Im Bemühen, das Spiel an sich zu reißen, versagten bei manchem Spieler die Nerven. Nach 10 Minuten führte Fürstenwalde bereits mit 30:12. Erst so ganz langsam fing sich der Gastgeber und spielte von Minute zu Minute besser, ohne vollends zu überzeugen. Beim Stand von 47:22 für Fürstenwalde wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause ergriff der EBV mehr und mehr die Initiative. Aber die Chancenverwertung war an diesem Tag – in eigener Halle – sehr schlecht. Es wurden zu viele Würfe auf des Gegners Korb abgegeben, bei einer Wurfausbeute von ca. 25%. Das reichte nicht, um den Fürstenwaldern an diesem Tag eine Niederlage beizubringen. Das Beste an diesem Vormittag war die zweite Halbzeit, ein 16:16 im dritten Viertel und sogar ein 13:8 im vierten Viertel trösteten darüber hinweg, dass Fürstenwalde die bessere Mannschaft war, die verdient am Ende mit 71:51 gewann. Lobenswert der unermüdliche Kampfgeist des EBV-Teams, lobenswert auch die Freiwurfquote des Teams mit 10/12 = 83%. Topscorer beim EBV waren David Kiutra mit 10, Roman Theißen und Julian Schallhorn mit 9 und Dennis Herkt mit 8 Punkten.

David Kiutra war bemüht, die Angriffe des EBV forciert nach vorn zu bringen, hatte aber im Korbabschluss nicht immer das nötige Glück.

EBV-Punkte gegen WSG Fürstenwalde 2: Dennis Herkt 8 Pkt. 2/2 FW, Daniel Karls 4 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Julian Schallhorn 9 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Thomas Schneider 7 Pkt. 5/6 FW, Robert Zucknick 2 Pkt., Roman Theißen 9 Pkt. 1 Dreier, Robert Kreßler 0 Pkt., David Kiutra 10 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/12 = 83%, 2 Dreier, Freiwürfe Fürstenwalde 10/15 = 67%, 5 Dreier

Nach einem Spiel Pause wartete das Team aus Ludwigsfelde auf den EBV. Die Ludwigsfelder Jungs, eine gute Mischung aus jungen U 18 Spielern und gestandenen Recken, hatten zuvor knapp gegen Fürstenwalde verloren (60:64), wollten also unbedingt gegen den Gastgeber gewinnen.

Dennis Herkt, hier im Luftkampf mit einem Fürstenwalder Spieler, hatte vor allem im zweiten Spiel seine Spielszenen und erzielte beachtliche 22 Punkte.

Dieses Spiel war bis zur Halbzeit ein Spiel der Minimalisten, denn nach 20 Minuten stand es nur 21:19 für den Gastgeber. Ein „Handballergebnis“ auf dem Basketballparkett.

Das Spiel wogte von Anfang an hin und her. Kein Team schaffte einen größeren eigenen Vorsprung mit mehr als zwei Punkten.

Auch nach der Pause – das gleiche Bild. Kleine Niedlichkeiten – auf beiden Seiten – ließen die nicht immer souveränen Schiedsrichter mal durchgehen, mal wurde abgepfiffen. Nach 30 Minuten führte Ludwigsfelde mit 1 Punkt – 38:37.

Die Ludwigsfelder Spieler beherrschten sich mit ihren Äußerungen, die Eisenhüttenstädter „meckerten“ mal hier, „meckerten“ mal dort, fingen sich zwei Unsportliche Fouls und ein Technisches Foul. Das alles wurde mit Freiwürfen für Ludwigsfelde geahndet.

Roman Theißen war gut in der Defensive und ein kämpferischer offensiver Spieler des EBV.

Im letzten Viertel gelang es dem EBV noch einmal sich zu sammeln, besser zu spielen und auch zu treffen: 47:43 stand es für den EBV nach 35 Minuten.

Thomas Schneider: Konzentrationsphase bei seinem Freiwurf.

Doch dann war es mit der Ruhe beim EBV vorbei. Ludwigsfelde war jetzt am Drücker. Die Randberliner gewannen das 3.Viertel mit 19:16 und das 4.Viertel mit 20:14. Ludwigsfelde freute sich diebisch, versenkte in den letzten entscheidenden zwei Minuten zwei Dreier und 3/5 Freiwürfe. Der Gastgeber machte nur noch einen Korb aus dem Spiel heraus und prompt war die 51:58 – Niederlage perfekt. Der Gastgeber war psychisch und physisch nicht auf der Höhe des Geschehens. Topscorer des Spiels war Dennis Herkt mit sehr guten 22 Punkten, gefolgt von Thomas Schneider mit 12 Punkten, bei 2 erfolgreichen Dreiern. Wenn es noch eines Beweises der mangelnden Durchschlagskraft zum Korb des Gegners bedarf: Der EBV bekam nur einen einzigen Freiwurf im gesamten Spiel zugesprochen. Diese Niederlage war sehr vermeidbar!

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Dennis Herkt 22 Pkt. 0/0 FW, Daniel Karls 2 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Julian Schallhorn 2 Pkt., Thomas Schneider 12 Pkt., 2 Dreier, Robert Zucknick 2 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt., Robert Kreßler 2 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 1/1 = 100%, 2 Dreier, Freiwürfe Ludwigsfelde 11/15 = 67%, 5 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

Oberliga Herren: Hoher 83:62 – Auswärtssieg in Brandenburg   

Szymon Bartosz Latecki erreichte in seiner unnachahmlichen Art stolze 20 Punkte, 6/6 Freiwürfe und 2 erfolgreiche Dreier.

Marcin Kiedrowicz – immer ein sehr wichtiger Fakt in unserem Teamspiel – und 20 Punkte bei 3/4 Freiwürfen, 1 Dreier!

(jscha/mbor) Das war ein sehr wichtiger Auswärtssieg des Teams EBV 1971 in Brandenburg. In psychischer Vorbereitung auf das letzte Spiel der Hauptrunde am kommenden Samstag – einem Nachholspiel – zu Hause gegen die SSV Lok Bernau II gewannen die Männer mit dem Trainerduo David Kiutra und Julian Schallhorn.

Die Gäste gingen ersatzgeschwächt ins wichtige Spiel. Damian Garczyk war nach längerer Pause wieder dabei, was sich positiv auf die Stimmung des Teams übertrug. Yuriy Vasylyev spielte mit einem eingeklemmten Nerv 40 Minuten durch! Das nennt man Playoff – Mentalität. Julian Schallhorn und David Kiutra standen als Mitspieler bereit, um nötigenfalls auszuhelfen.

Der EBV brauchte einige Minuten, um sich zu sortieren. Leider war das Abwehrbollwerk des EBV schlechthin, Michal Patryk Jercha, für dieses Spiel vom letzten Schiedsrichtergespann gesperrt worden. Außerdem fehlten Marc René Raue, Max Kalisch  und Teoman Prahst.

Yuriy Vasylyev – biss trotz seiner Verletzung die Zähne zusammen und erzielte starke 13 Punkte.

Trotz dieser defensiven Schwächung bewies der EBV in Brandenburg Routine, Cleverness und Kaltschnäuzigkeit in den gezeigten Aktionen. Nach 7 Minuten lag Brandenburg aber noch mit 14:7 vorn. Anfangs verlegte das EBV-Team freie Korbleger; es dauerte einige Minuten, bis der EBV in Fahrt kam. Innerhalb von drei Minuten drehte der EBV das Spiel und machte aus diesem Rückstand eine 16:14 – Führung. Offene Würfe am Brett konnten jetzt besser genutzt werden. Marcin Kiedrowicz war in dieser Phase hellwach und erarbeitete einige wichtige Steals.

 

Das Team erhöhte danach den Druck stetig, ein 27:22 im zweiten Viertel und eine 43:36 – Führung waren der verdiente Lohn.

Nach der Pause und eine ruhigen Traineransprache von David Kiutra machte den EBV in der zweiten Halbzeit noch stärker. Jaime Gomez und auch die anderen Spieler verteidigten sehr aufmerksam und konsequent. Das Gästeteam spielte konzentriert offensiv weiter so wie zuvor. Das dritte Viertel ging ebenfalls mit 23:14 an die Gäste. Die letzten 10 Minuten begannen die Brandenburger mit einem 50:66 – Rückstand. Brandenburg bäumte sich zwar noch einmal auf, lag aber an diesem Tag auf allen Positionen auf verlorenem Posten: ein 12:17 aus Sicht der Brandenburger im letzten Viertel, d.h. ein 83:62 – Sieg des EBV waren das Ergebnis für die Oderstädter.

Dennis Herkt – Topscorer mit 21 Punkten und 3 erfolgreichen Dreiern! Respekt.

Die Gästetrainer: „Wir brauchten sieben Minuten, um uns gemeinsam zu finden. Doch dann waren wir in der Lage und auch endlich psychisch und physisch gewillt, den Kampf anzunehmen und unser Spiel zu machen. Trainer und Team freuen sich, dass Szymon Bartosz Latecki wieder zu seiner alten Form gefunden hat und 20 Punkte zum Sieg beigetragen hat. Die Brandenburger hatten gewiss nicht unseren Center Dennis Herkt auf ihrer Rechnung. Mit seiner ruhigen abgeklärten Spielweise und 3 erfolgreichen Dreiern setzte er in entscheidenden Situationen die wichtigen Nadelstiche. Außerdem können sich 21 Punkte als Topscorer immer sehen lassen. Mit dem Ergebnis sind wir insgesamt sehr zufrieden, auch mit den 75% Freiwurftreffern, denn nur ein Sieg hielt uns am Leben für die Playoffs. Jetzt gilt es am kommenden Samstag um 17:00 Uhr in der Inselhalle gegen Bernau 2.“

EBV-Punkte gegen Brandenburg: Szymon Bartosz Latecki 20 Pkt. 6/6 FW 2 Dreier, David Kiutra nicht gespielt, Vitali Palkin 5 Pkt. 1 Dreier, Marcin Kiedrowicz 20 Pkt. 3/4 FW 1 Dreier, Julian Schallhorn 0 Pkt., Yuriy Vasylyev 13 Pkt. 5/6 Pkt., Jaime Gomez 4 Pkt. 0/3 FW, Damian Garczyk 0 Pkt., Marcus Vorhoff 0 Pkt. 0/2 FW, Dennis Herkt 21 Pkt. 3 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/21 = 75% 7 Dreier, Freiwürfe Brandenburg 11/19 = 58% 5 Dreier

Alle Bilder aus dem Spiel – Bernd Pflughöft aus dem letzten Heimspiel gegen Brandenburg.