29.Jan..2014 | BL Herren, Featured, Saison 2013/2014 |

Emanuel Raasch war sehr gut im Reboundverhalten unter beiden Körben und an der Freiwurflinie – in diesem Spiel 9 von 10 Freiwürfen.
(mbor) Mit einer deftigen 73:95 (37:46) – Niederlage fuhr das Bezirksliga Herrenteam aus Bernau nach Hause. Die dritte Vertretung von Lok Bernau zeigten den leider wiederum nur sieben Spielern aus Eisenhüttenstadt deutlich ihre Grenzen. Die Panketaler waren den Stahlstädtern mit ihrer Robustheit, ihrer Routine und ihrer Cleverness klar im Vorteil. Der EBV begann relativ gut, konnte nach 10 Minuten nur einen 19:21 Rückstand verzeichnen. Auch nach 20 Minuten schien es, dass die Stahlstädter mit 37:46 dran bleiben konnten. Jedoch zeigten sich in dieser Phase bereits einige Schwächen beim EBV, die sich nach der Halbzeitpause noch mehr offenbarten. Die Herren von der Oder hatten defensiv wenig Chancen, das variable Spiel der Bernauer zu stören. Bernau spielte nach Belieben auf, mal Kurzpässe, mal sehr präzise Zuspiele auf ihre Center – und zumeist waren diese Zuspiele mit Korberfolgen gekrönt. War das nicht der Fall, so punkteten die groß gewachsenen Gastgeber im zweiten oder auch im dritten Zupacken erfolgreich. Anders dagegen beim EBV: Die Spieler „bauten“ auf ihre Stärke bei Einzelaktionen, vornehmlich auf den Außenpositionen; aber von dort ging kaum ein Ball in den Korb des Gegners. Auch im individuellen Durchbruch zeigte der EBV Schwächen, zu robust hielt Bernau dagegen. Der EBV rotierte zu wenig in der Offensive, die Spieler wurden nach und nach ‚bewegungsmüde‘. Patrick Köster hatte nicht seinen besten Tag erwischt, Jan Grünberg und David Kiutra rieben sich in Einzelaktionen auf, ohne effektiv zu sein. Fast alle Spieler nahmen zu schnell einen Wurf, die Angriffszeit wurde selten ausgespielt. Wenn zum Korb gegangen wurde, sah der Ballbesitzer nicht den besser postierten Mitspieler. Anders dagegen Bernau. Nach dem Seitenwechsel spielten sie groß auf: ein 28:15 für Bernau im dritten Viertel besiegelte die drohende Niederlage für den EBV, nach 30 Minuten stand es schon 74:52 für die Gastgeber. Die Eisenhüttenstädter waren platt, gleichwertige Bankspieler waren nicht vorhanden. So mussten Marcus Burde und Tim Raasch (U18 m – Spieler) auf das Feld. Beide machten ihre Sache gut, konnten aber nicht entscheidend eingreifen. So nahm denn die Niederlage ihren Lauf. Das vierte Viertel gestaltete der EBV mit einem 21:21, aber da war die Niederlage schon perfekt.
Trotz der aufgezeigten Teamschwächen gab es in diesem Spiel Lichtblicke. Zum einen punkteten offensiv vier Spieler zweistellig und zum anderen sind die 9 von 10 erreichten Freiwürfe von Emanuel Raasch Bezirksliga Spitzenniveau. Damit hat er sich mit 76% Effektivität von der Freiwurflinie in allen Spielen nach vorn katapultiert. Nimmt man die Gesamtanzahl und die verwandelten Freiwürfe, so gehört er in dieser Kategorie unbedingt zu den besten Spielern des Landes. Kevin Köster und David Kiutra mit ihren verwandelten Dreiern findet man damit ebenfalls in der Spitzengruppe der Liga.
Punkte des EBV-Teams gegen Bernau III: David Kiutra 19 Pkt., 0/4 Freiwürfe, 1 Dreier; Kevin Köster 14 Pkt., 4/6 FW, 2 Dreier; Jan Grünberg 19 Pkt., 3/6 FW; Patrick Köster 3 Pkt., 1/2 FW; Emanuel Raasch 17 Pkt., 9/10 FW; Tim Raasch 1 Pkt., 1/2 FW; Marcus Burde 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 18/30 = 60%, Bernau III: 6/16 = 38%
23.Jan..2014 | Featured, OL U 18 m, Saison 2013/2014 |

Kevin Köster (am Ball) mit einer sehr guten Vorstellung gegen Mahlow und Fürstenwalde (Bild aus dem Hinspiel/B. Pflughöft).
(mbor) Das Team Basketballteam der männlichen U 18 bleibt sich seiner Linie treu. Gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte gewinnen sie, teilweise recht hoch, gegen Spitzenteams verlieren sie oft genug genauso deutlich. So geschehen auch in Mahlow. Den Gastgeber fertigten die Jungen aus Eisenhüttenstadt mit 101:46 (47:23) ab, gegen die WSG Fürstenwalde verloren sie mit 64:85 (23:47).
Die Mahlower waren gegen das EBV-Team überfordert. In allen Belangen waren die Stahlstädter überlegen, sei es in der Defensive mit aggressiver Verteidigung am Gegner, sei es im Angriff mit gutem Zug zum Korb, hier besonders Kevin Köster, mit überragenden Aktionen in der Offensive, 35 erzielten Punkten sowie 3 erfolgreichen Dreipunktewürfen. Außerdem verdienten sich gute Noten Tim Raasch, der ebenfalls sehr gut spielte, dabei 23 Punkte, bei 4 Dreiern erzielte. René Friedrich hatte gegen die kleineren Spieler aus Mahlow leichtes Spiel. Er überragte alle, wurde sehr gut von seinen Mitspielern in Szene gesetzt und hatte ebenfalls gute 1:1 – Aktionen. Seine 30 Punkte sprechen für sich. Dabei fehlten beim EBV mit Max Schulz noch ein sehr guter Aufbauspieler und Scorer sowie der sehr gute Center Niklas Nieschalk. Trainer Jan Grünberg legte auch an dieses „leichte“ Spiel einen hohen Maßstab an, indem er nach dem Spiel konstatierte: „Insgesamt eine zufriedenstellende Leistung meiner Mannschaft. Neben den bereits erwähnten Spielern möchte ich auch die Spieler Benedikt Post, Marcus Burde, Toni Scrock und Joey Lehmann hervorheben. Es war eine gute Teamleistung, mehr nicht. Wenn Mahlow Fehler machte, haben wir das bei weitem nicht konsequent in Punkte umgemünzt. Die Freiwurfquote von unter 50% lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Da ist noch Steigerungspotential vorhanden.“
EBV-Punkte gegen Mahlow: Benedikt Post: 12 Pkt., 2/5 Freiwürfe; Marcus Burde, Toni Scrock: beide 0 Pkt.; Kevin Köster: 35 Pkt., 4/7 FW, 3 Dreier; Tim Raasch: 23 Pkt., 3:6 FW, 4 Dreier; Joey Lehmann: 1 Pkt., 1/4 FW; René Friedrich: 30 Pkt., 4/7 FW); Freiwürfe EBV: 14/30 = 47%, Mahlow: 2/9 = 22%

Benedikt Post (rot/Nr.4) ist in Abwehr und Angriff ständig bemüht, positive Akzente zu setzen (Bild aus dem Hinspiel; Foto B.Pflughöft)
Das Team der WSG Fürstenwalde war aus einem anderen Holz geschnitzt. Hier wäre Max Schulz als Mitspieler sehr wichtig gewesen. Der EBV kam schlecht ins Spiel. Die Zuspiele auf René Friedrich klappten gar nicht, hatte er doch in Niklas Püschel (WSG) einen gleich großen Gegenspieler, der auch noch mehr Erfahrung als René Friedrich besaß. Letzterer schaffte es einfach nicht konsequent genug seinem Gegenspieler einige Fouls „anzuhängen“, damit dieser hätte pausieren müssen. In der Defensive kamen die EBV-Jungen oft zu spät oder verschliefen den Seitenwechsel des Angriffs manchmal komplett. Fürstenwalde konnte so das ein um das andere Mal leichte Punkte erzielen. Zur Halbzeit führte Fürstenwalde bereits klar mit 47:23. Kevin Köster war beim EBV der mit Abstand beste Spieler. Herausragend sein Zug zum gegnerischen Korb, oft genug nur durch ein Foul zu bremsen. Gegen ihn verteidigte immer ein anderer Fürstenwalder Spieler, weil sie durch Kevin Köster mit mindestens 2 Fouls belastet wurden. Das machte Fürstenwalde ganz geschickt. Das Team aus der Spreestadt war überhaupt homogener besetzt, kaum ein spielerischer Ausfall der ersten 7 Spieler. Das EBV-Team bestand aus zwei Hälften, 4 Spieler waren dem Spiel der WSG gewachsen, die übrigen Spieler sind noch zu unerfahren, um dem hohen Niveau der WSG-Spieler folgen zu können. Die zweite Halbzeit (41:38 für den EBV) verlief ausgeglichen. Fürstenwalde tat nur soviel, um den Abstand zu halten, denn sie mussten ja noch gegen Mahlow spielen. Der EBV kam auch nicht näher an die WSG heran. So geht die klare 64:85 Niederlage des EBV in Ordnung. Trainer Jan Grünberg bemerkte nach dem Spiel die gute Schiedsrichterleistung von Gerald Richter aus Mahlow.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Benedikt Post: 8 Pkt.; Marcus Burde: 2 Pkt.; Toni Scrock: 0 Pkt.; Kevin Köster: 21 Pkt., 4/6 FW, 1 Dreier; Tim Raasch: 10 Pkt., 1/3 FW, 1 Dreier; Joey Lehmann: 0 Pkt.; René Friedrich: 23 Pkt., 1/3 FW); Freiwürfe EBV: 6/12 = 50%, Fürstenwalde: 6/12 = 50%
30.Dez..2013 | Featured, Saison 2013/2014 |

Selbst die Jüngsten wollten unbedingt dabei sein.

Beim Wurf Max Hoyer, attackiert von Tim Jockel
(mbor) Eine sehr gute Besetzung hatte das diesjährige Weihnachtsturnier des EBV 1971 e.V. Sieben Teams kämpften hart aber äußerst fair darum, am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Auch ein gut spielendes Mixed-Team war am Start. Traditionell, wie bei den Streetballturnieren, gaben sich die Mannschaften originelle Namen, wie zum Beispiel „Die Rookies“, „Stealed by you“, „Die Alten“ oder „Legghims“. Die Vorrunde wurde in zwei Staffeln zu je drei bzw. vier Teams gespielt. Schon hier zeigte sich erstmals, dass die Jugend auf dem Vormarsch ist. Denn in beiden Staffeln waren die Teams mit einem Altersdurchschnitt von 24 bzw. 19 Jahren die etwas besseren gegenüber zum Beispiel dem Team „Oklahoma“, welches bereits acht Mal gewonnen hatte (Altersdurchschnitt 28 Jahre). So kam es denn auch zu einem Endspiel, welches an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war. Es standen sich die Teams „Slowmotion“ und „Die Gurken“ gegenüber. Das Team „Slowmotion“ ging als haushoher Favorit ins Rennen, spielten in dieser Mannschaft doch Spieler aus Cottbus (Paul Schulz/1.Regionalliga) und aus Potsdam (Florian Konnegen/Oberliga). Zusammen mit Yuriy Vasylyev (1.ASC Frankfurt (Oder), Sebastian Michaelis und Marco Witoszek (außer Yuriy Vasylyev alles ehemals EBV-Spieler) bildeten sie eine schier unüberbrückbare Wand. Jedoch ließ sich das junge Team der „Gurken“ nicht beirren. Sie wussten um die Stärke ihrer Gegner, hielten ganz stark dagegen und ließen selten einen größeren Abstand zu. Sehr spannend ging es dem Schlusspfiff entgegen. Kein Team gab auch nur einen Zentimeter preis. Hart wurde um jedes Dribbling, um jeden Korbwurf gerungen. Beim Schlusspfiff stand es leistungsrecht 32:32. Eine fünfminütige Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Das Team „Slomotion“ musste die letzten Minuten sogar mit nur vier Spielern auskommen, weil Marco Witoszek mit fünf persönlichen Fouls vom Parkett musste. Nach 4:58,9 führten die „Gurken“ mit 38:37. „Slomotion“ bekam noch einmal einen Einwurf unter dem gegnerischen Korb und Yuriy Vasylyev vollbrachte das Kunststück, in diesen 1,1 Sekunden einen Korb zu erzielen und den Gesamtsieg mit 39:38 aus dem Feuer zu reißen.
Neben diesem spannenden Finale gab es weitere hochklassige Begegnungen, bei dem sowohl alle Spieler und die sehr zahlreich erschienenen Bekannten und Verwandten mit ihrem jüngsten Nachwuchs ihre helle Freude hatten. Der Dank gilt an dieser Stelle Frau Kraske und Frau Dargusch für die tolle Versorgung während des Turniers. Alle Beteiligten waren sich darin einig: Der 27.Dezember 2014 ist bereits für das nächste Turnier fest eingeplant.
Die Teams:
„Stealed by you“: Ria Henck, Leonard Mätzke, Anna (Sammy) Hofmann, Daniel Urbicht,Paula L., Sophie Marie Effer
„Die Rookies“: Benedikt Post, Emanuel Raasch, Tim Raasch, Marcus Burde, René Friedrich
„Die Alten“: Jörg Bastian, Jannis Papachristos, Marco Kannemann, Andreas Kannemann, Jörg Buchholz, Jürgen Dexheimer, Steffen Wersing, Mike Slobar
„Legghims“:Carsten Wehlmann, Erik Hermann, Gunter Hermann, Clemens Ott, Ricardo Lau,Steffen Haustein, Oliver Schwanz
“Oklahoma”:Alexander Türk, Peter Bogutzki, Tim Jockel, Oliver Holz auf der Haide, Michael Dagenbach, Denny Moschik, Peter Schulz
„Die Gurken“: Patrick Köster, Kevin Köster, Waldemar Rannev, Jan Grünberg, Andreas Bernhardt, Max Hoyer, Toni Meinhardt
„Slomotion“: Marco Witoszek, Sebastian Michaelis, Florian Konnegen, Paul Schulz, Yuriy Vasylyev

Wer bekommt den Ball, Steffen Haustein oder Emanuel Raasch?
Sieger: „Slowmotion“
2. Platz: „Die Gurken“
3. Platz: „Oklahoma“
4. Platz: „Die Alten“
5. Platz: „Legghims“
6. Platz: “Die Rookies“
7. Platz: „Stealed by you”
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Andraes Kannemann)
16.Dez..2013 | Featured, OL U 18 m, Saison 2013/2014 |
(mbor) Das Jungenteam der U 18 erspielte sich am letzten Heimspielsamstag erneut nur einen Sieg und eine Niederlage. Gegen den USV Potsdam hieß es zuerst 53:80 (33:37), gegen die BV 94 Schwedt dann 89:79 (45:37).

EBV-Center Niklas Nieschalk – endlich wieder in beiden Spielen dabei!
Die Gastgeber mussten gegen Potsdam leider auf ihren größten Spieler, den Center René Friedrich, verletzungsbedingt verzichten. Er konnte nur im Spiel gegen Schwedt mitwirken. Dafür spielte der zweite Center, Niklas Nieschalk nach langer Krankheit von Beginn an mit. Für den EBV war es eine große Schwächung, dass ein zweiter Center fehlte, weil René Friedrich oft der „überragende“ Turm im Spielgeschehen war. Bereits in der Defensive begannen für die Gastgeber die Probleme. Die Abstimmung untereinander war schlecht, so dass die Potsdamer leichtes Spiel hatten, einfache Punkte zu machen. Die Reboundunterlegenheit des EBV war deutlich zu sehen. Potsdam erkämpfte sich sehr oft mehrere Wurfchancen und traf dann endlich. Offensiv war beim EBV-Team viel zu wenig Bewegung im Spiel, das vor allem im ersten Viertel. Wenn der EBV dann einmal warf und nicht traf, war der Ball wieder bei den Gästen, die den Ball schnell nach vorn brachten. Zur Halbzeit gelang dem EBV noch ein 33:37. Nach dem Wiederanpfiff hatten die Gastgeber zwar einen kleinen „Lauf“ mit 9:2, der auch eine kurzzeitige Führung von 42:39 einbrachte. Das war aber nur Strohfeuer. Die Potsdamer erkannten die Gefahr und zogen das Tempo wieder an. Beim EBV verharrte man ob der Führung und dachte, dass es so weiter ginge. Nein, der USV war wieder am Ruder und gestattete dem EBV im dritten Viertel nach dem 42:39 nur noch zwei Punkte. Diese 10 Minuten gingen mit 23:11 klar an Potsdam. Nach 30 Minuten war mit 60:44 bereits alles auf Sieg für Potsdam eingestellt. Die Oderstädter wehrten sich in den letzten 10 Minuten kaum noch, sie ließen es über sich ergehen, ein 9:20 in diesem Viertel war die Quittung und eine 53:80 Niederlage letztlich der klare Ausdruck der Überlegenheit der Gäste aus der Landeshauptstadt.
Trainer Jan Grünberg nach dem Spiel: „Wir haben zu Recht so hoch verloren. Mein Team fand keine richtige Einstellung zu dem kompakteren und teilweise größeren Gegner. Wir spielten zu unkonzentriert, hatten bei den Rebounds unter beiden Körben die entscheidenden Nachteile, die uns frühzeitig auf die Verliererstraße brachte. Defensiv fehlte die notwendige Abstimmung, um Potsdam zu gefährden. Wenn Kevin Köster offensiv zum Korb zog, wurde kaum ein Foul gegen ihn gepfiffen, das nervt natürlich auch. Unabhängig der guten Leistung, auch der Auswechselspieler, war der Sieg des USV kaum, gefährdet.“
Punkte des EBV-Teams gegen USV Potsdam: Benedikt Post (4 Pkt.), Kevin Köster (18 Pkt./2 Dreier), Max Schulz (9 Pkt./3:6 Freiwürfe), Tim Raasch (14 Pkt.), Toni Scrock (0), René Friedrich: verletzt; Tobias Krutenat (2 Pkt.), Niklas Nieschalk (6 Pkt.), Joey Lehmann (0 Pkt.); Freiwürfe EBV: 3:8/38%, Potsdam: 9:15/60%

Tim Raasch beweist von Spiel zu Spiel ansteigende Form
Gegen Schwedt konnte René Friedrich nun mitwirken. Das war sofort zu spüren. Die Mannschaft trat wesentlich freudbetonter und insgesamt geschlossener auf. Kevin Köster und Max Schulz setzten über die gesamte Spielzeit hinweg durch ein ständiges Pick and Roll René Friedrich immer wieder sehr gut in Szene. Da konnte Schwedt nicht mithalten, auch deren „Längster“ Fabian Hahn nicht. René Friedrich bedankte sich denn auch mit in dieser Saison persönlichem Bestwert darstellenden 27 Punkten. Das erste Viertel ging mit 24:14 klar an den EBV. Im zweiten Viertel pausierten Max Schulz und Kevin Köster, prompt ging dieses Viertel mit 23:21 an Schwedt. Die Wechselspieler bekamen ab jetzt in allen Vierteln mehr Spielzeit. Alle Spieler brachten sich punktemäßig ins Ergebnis ein, Benedikt Post punktete fast zweistellig. Tobias Krutenat, Toni Scrock und Marcus Burde sprühten vor Ehrgeiz, sich einbringen zu können und U 15-Spieler Joey Lehmann machte seine Sache ebenfalls gut und wirkte mannschaftsdienlich. Als der Schwedter Center Fabian sein 3. Bzw. 4.Foul erhielt hatten die Gastgeber mit EBV-Topscorer René Friedrich noch leichteres Spiel, weil dieser dann immer gegen kleinere Schwedter Spieler punkten konnte. So ging der Sieg des Gastgebers mit 89:79 vollends in Ordnung.
Noch einmal Trainer Jan Grünberg: „Uns gelingt es in dieser Saison nicht, unser Leistungsvermögen gegen stärkere oder gleichwertige Teams abzurufen. Wir sind zu inkonstant in der Defensive und haben mit René Friedrich, Max Schulz und Kevin Köster vorn nur drei Topscorer. Dazu kommen Benedikt Post, der noch mehr Risiko an den Tag legen kann und der sich seit einigen Spielen weiter in ansteigender Form befindliche Tim Raasch, der mich auch gegen Potsdam und Schwedt überzeugt hat. Dahinter sieht es schon es schon etwas schwächer aus. Unsere Bank ist qualitativ noch nicht so weit, beständig auf dem Niveau des ersten Fünfers zu spielen. Andere Teams sind da schon weiter und haben mindestens noch zwei bis drei gute Bankspieler.“
Punkte des EBV-Teams gegen BV 94 Schwedt: Benedikt Post (9 Pkt./1:4 Freiwürfe), Kevin Köster (14 Pkt./2:2 FW/2 Dreier), Max Schulz (12 Pkt.), Tim Raasch (9 Pkt./1 Dreier), Toni Scrock (2), René Friedrich (27 Pkt./3:9 FW), Tobias Krutenat (2 Pkt.), Niklas Nieschalk (8 Pkt.), Joey Lehmann (2 Pkt./0:2 FW); Freiwürfe EBV: 6:17/35%, Schwedt: nicht gemeldet
12.Dez..2013 | Featured, LL Herren, Saison 2013/2014 |

Carsten Wehlmann fehlte als Spiritus rector an allen Ecken und Enden.
Die letzten beiden Hinrundenspiele waren bezeichnenderweise vor allem gegen Oranienburg von den fehlenden Verletzten geprägt. Aufbauspieler Carsten Wehlmann und Center Marcus Vorhof konnten nicht ersetzt werden. Trainer David Kiutra musste auf Grund des Ausfalls von Carsten Wehlmann spielen, letzterer war gezwungenermaßen Trainer des Teams. Für die Oderstädter war der SV Oranienburg an diesem Tag mindestens eine Nummer zu groß. Beim EBV klappte in der ersten Halbzeit so gut wie nichts. In der Defensive sollte das EBV-Team aggressiv und körperlich stark agieren. Oliver Schwanz war zusammen mit David Kiutra Aufbauspieler. Beide sollten für einen klaren Spielaufbau sorgen, sie sollten die sich immer wieder bemühenden Center anspielen. Sowohl defensiv als auch offensiv lief überhaupt nichts zusammen. Der Teamverteidigung gelang es insgesamt nicht, die schnellen und größeren Oranienburger Spieler Daniel Przygoda und Friedrich Schenk einzudämmen. Auch offensiv klappte sehr wenig. Die Zuspiele erreichten die Center kaum, nach 10 Minuten stand es 8:21, zur Halbzeit gar ein äußerst blamables 16:54 aus EBV-Sicht. Tiefer konnte das EBV-Team kaum noch fallen, es hatte in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu verlieren. Die ruhige, aber trotzdem die Fehler nennende, Halbzeitansprache, tat zwar nicht Wunder, sondern half den Spielern, sich in der zweiten Spielperiode etwas besser zueinander zu finden. Sogleich gewann der EBV das dritte Viertel mit 13:12. Oranienburg konnte es natürlich locker angehen. Nach 30 Minuten stand es 29:66. Natürlich konnten die Stahlstädter ihnen nicht mehr gefährlich werden, sie ließen auch im vierten Viertel viel mehr zu als in den ersten 20 Minuten. So erreichte der EBV in dieser Phase noch ein 13:14. Der EBV spielte zwar jetzt befreiter und engagierter, hatte auch Spaß am gemeinsamen Spiel. Auch die Verteidigung war kompakter. Das änderte aber an der hohen Niederlage von 42:80 nichts.
Fazit von Assistenztrainer Carsten Wehlmann: „Wir brauchten eine Halbzeit, um unser Teamspiel aufzubauen. Das ist auch dem mangelnden gemeinsamen Training geschuldet. Wir kamen dann zwar besser ins Spiel, müssen aber im Training deutlich zulegen, um den vorletzten Tabellenplatz verlassen zu können.“
EBV-Team gegen Oranienburg: Dennis Herkt (2 Punkte), David Kiutra (5/1 Dreier/0:2 Freiwürfe), Jan Grünberg (2), Paul van den Brandt (0), Oliver Schwanz (7/2/1:2), Toni Meinhardt (14/2:2), Gunter Hermann (12/2:4), Patrick Köster (0), Kevin Köster (0) Freiwürfe: EBV 5:10 (50%), Oranienburg 9:14 (64%)

Toni Meinhardt – starke 22 Punkte gegen BBC Cottbus III (alle Bilder A.Kannemann aus der Saison 2012/2013)
Besonders beide Center harmonierten miteinander prächtig. Sie punkteten alle drei zweistellig, wobei Toni Meinhardt mit sehr guten 22 Punkten Topscorer wurde. Lediglich das Verteidigungsdreieck stand anfangs schwach, denn den Cottbussern gelang es immer wieder, eine zweite oder dritte Wurfchance zu bekommen. Nach 10 Minuten stand es 24:22 für den BBC, zur Halbzeit 41:40 für die Eisenhüttenstädter. Alles war offen für die 2.Halbzeit. Aber, weit gefehlt.
Der EBV „leistete“ sich im dritten Viertel einen Aussetzer in Form eines 15:28. Ehe der EBV reagierte schossen vor allem die Distanzspieler Cottbus mit 68:56 ins vierte Viertel. Jetzt mussten die Eisenhüttenstädter erst wieder diesen Rückstand wettmachen. Das gelang ihnen aber trotz aufopferungsvollen Einsatzes und eines 16:9 im vierten Viertel nicht mehr. Kurz vor Schluss stand es noch 72:76, der Sieg ging verdient mit 77:72 an die Lausitzer.
„Mein Team zeigte gegen Cottbus, dass es doch noch um den Sieg fighten kann. Trotz eines guten Teamspiels, vor allem in der Defensive, haben von 40 Minuten Spielzeit im dritten Viertel sechs Minuten für die Cottbuser gereicht, um unsere Schwächen und Lücken schonungslos aufzudecken und am Ende zu gewinnen,“ so Assistenztainer Carsten Wehlmann nach dem verlorenen Spiel.
EBV-Team gegen Cottbus: Dennis Herkt (10 Punkte/0:2 Freiwürfe), David Kiutra (12/1 Dreier/1:2 Freiwürfe), Jan Grünberg (8), Paul van den Brandt (1/1:2), Oliver Schwanz (0), Toni Meinhardt (22/4:5), Gunter Hermann (10/0:1), Patrick Köster (2), Kevin Köster (7/5:6) Freiwürfe: EBV 11:18 (61%), Cottbus 10:24 (42%)