30.Jan..2020 | BL Herren, Featured, Saison 2019/2020 |
(schw/mbor) In Strausberg hat das Herrenteam in der Meisterrunde die Überlegenheit der beiden anderen Mannschaften anerkennen müssen. Gegen den SSV Lok Bernau 4 verloren die Herren 40:93 (17:36), gegen den Gastgeber KSC Strausberg mit 70:90 (30:50).

Marcus Vorhoff (grün/rechts) gehört mit seiner kämpferischen Einstellung und seiner Übersicht in seinen Spieleinsätzen immer zu Besten des Teams.
Gegen Bernau startete das EBV-Team motiviert und voller Zuversicht. Die Zonen-verteidigung stand anfangs gut. Die Stahlstädter konnten einige Schnellangriffe positiv abschließen und mit 11:15 noch mithalten. Die Panketaler merkten jedoch bald, dass sie sowohl Größenvorteile als auch eine körperliche Überlegenheit hatten. Unter den Körben bekam der EBV kaum einen Rebound.
Mehrmals stellten die Oderstädter von Mann- auf Zonenverteidigung um. Das half jedoch nichts. Dazu kam eine schlechte Trefferquote, die den EBV ins klare Hintertreffen brachte. Beim 17:36 wurden die Seiten gewechselt, 29:58 stand es nach 30 Minuten. Die EBV-Center kamen gar nicht zum Zug. Entweder waren die Pässe nicht gut genug oder die Routine von Bernau und die Körperlichkeit ließen die Eisenhüttenstädter Center abblitzen. Das Ergebnis von 93:40 spricht eine klare Sprache für die Überlegenheit des SSV Lok Bernau.
EBV-Punkte gegen Bernau 4: Robert Zucknick und Max Kalisch 0 Pkt., Kevin Köster 16 Pkt. 4 Dreier, Teoman Prahst 6 Pkt. 2/4 FW, Dennis Horn 0 Pkt., Oliver Schwanz 5 Pkt. 1 Dreier; Marcus Vorhoff 8 Pkt. 0/2 FW, Dennis Herkt 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 3/8 FW = 38%, Bernau 4: 4/10 = 40%

Eine in jedem Spiel gute Teamdefensive des EBV ist in der Meisterrunde leider nicht genug, um den Gegnern insgesamt Paroli bieten zu können.
Gegen den KSC Strausberg hielt der EBV ebenfalls zu Beginn gut mit. Die 3:2 – Zone stand ordentlich, gute Spielentscheidungen mit erfolgreichen Korbversuchen waren die Folge. Nach 10 Minuten führte Strausberg mit 23:18. Das EBV-Strohfeuer reichte jedoch nicht für ein ganzes Spiel. Kapitän Oliver Schwanz monierte in einer Auszeit, dass „es offensiv zu viele Ballverluste gibt und das EBV-Spiel nur über 2 bis 3 Spieler geht.“ Daran krankte der EBV in beiden Spielen. Strausberg war enorm schnell im Umschaltspiel von ihrer Defensive in die Offensive und hatte im weiteren Verlauf mehrmals leichtes Spiel. Der EBV wirkte ideenlos, alle Center erzielten erneut eine zu geringe Wirkung um den Gastgeber ernsthaft Paroli zu bieten. Positive „Ausrutscher“ waren die 6 erzielten Dreipunktewürfe (Gesamt 24 Pkt.) von Kevin Köster und die 8/8 erzielte Freiwurfausbeute (Gesamt 22 Pkt.) von Teoman Prahst. Das allein reichte aber bei weitem nicht, um die Strausberger beim 90:70 Sieg ernsthaft zu gefährden.
Oliver Schwanz nach beiden Spielen: „Mit einer aggressiveren Defence und mehr Spritzigkeit und einem besseren Offensiv-Teamplay hätten wir das Spiel, vornehmlich gegen Strausberg besser gestalten können. Dem Team kann ich zwar eine gute kämpfe-rische Einstellung bescheinigen, keiner gab auf. Wir machen aber einfach zu viele individuelle Fehler. In der Meisterrunde stoßen wir offensiv leider an unsere teilweise individuellen spielerischen und taktischen Grenzen. Dazu kommt oft das „fehlende Auge“ für den besser postierten Mitspieler. Center Dennis Herkt erzielte eine gute Trefferquote von der Halbdistanz, er konnte sich jedoch am Brett nicht genug durchsetzen. Dennis Horn und Robert Zucknick zeigten guten kämpferischen Einsatz. Positiv zu erwähnen Marcus Vorhoff, der stets anspielbar war, abseits vom Ball mit guten Blöcken glänzte. Unter den Körben war er sehr stark. Leider fehlte einmal mehr Center Toni Meinhardt, der mit seiner Erfahrung, gerade unter den Körben, das EBV-Spiel beleben würde.“
EBV-Punkte gegen Strausberg: Robert Zucknick 0 Pkt., Max Kalisch 1 Pkt. 1/4 FW, Kevin Köster 24 Pkt. 2/2 FW 6 Dreier, Teoman Prahst 22 Pkt. 8/8 FW, Dennis Horn 1 Pkt. 1/4 FW, Oliver Schwanz 3 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 11 Pkt. 5/6 FW, Dennis Herkt 8 Pkt.; Freiwürfe EBV: 17/24 = 71%, Strausberg: 8/15 = 53%
19.Nov..2019 | BL Herren, Featured, Saison 2019/2020 |

Dennis Horn (mit Ball) stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Hier bei der Ausführung eines Sprungwurfes.
(mbor) Kurz vor dem Punktspieltag sagte das Team des SSV Lok Bernau 3 ab. So blieb nur noch ein Spiel vom Turnier übrig, der EBV 1971 gegen KSC Strausberg. Dieses Spiel verloren die Oderstädter mit 37:53 (20:18).
Die Gastgeber waren personell fast komplett, nur Patrick Köster und Paul van den Brandt fehlten verletzungsbedingt. Die Strausberger sind bekannt und gefürchtet für ein körperbetontes Spiel und für ihre Außenschützen. Der EBV ließ sich davon vornehmlich in der ersten Halbzeit nicht beirren und hielt das Spiel offen. Nach einem 7:9 / 10.Minute steigerte sich das Heimteam im zweiten Viertel erheblich. Toni Horn (Strausberg) legte mit drei erfolgreichen Dreipunktewürfen (Gesamt 17 Pkt.) innerhalb von 6 Minuten vor, der EBV stemmte sich mit allen Offensivkräften dagegen und erreichte ein sehr akzeptables 20:18 zur Halbzeit. Besonderen Anteil daran hatten in dieser Phase Marc René Raue/ Gesamt 12 Pkt., Marcus Vorhoff/6 Pkt. und Toni Meinhardt/5 Pkt. Zur Pause konnte Trainer Manfred Borchert ein positives Fazit insofern ziehen, dass „das Team in der Defensive sehr gut stand, die Räume für Strausberg eng machte und offensiv seine Möglichkeiten unter dem Korb weitestgehend ausgeschöpft hat. Lediglich die Ballverluste müssen minimiert werden.“

Kapitän Oliver Schwanz (mit Ball) wird von Toni Meinhardt (Nr.32) gut frei geblockt.
Nach dem Seitenwechsel bot sich dem Betrachter ein anderes Bild. Strausberg erkannte die Gefahr, die vom Gastgeber ausging, wenn die EBV-Spieler in ihre Zone einbrechen wollten und machten diesen Raum „dicht“. So war der EBV gezwungen, über außen zu kommen und zu den groß aufgewachsenen EBV-Centern zu spielen bzw. auf Dreipunktewürfe zu setzen. Alle 6 EBV-Center hatten gegen die Strausberger „Kanten“ einen sehr schweren Stand, knieten sich in ihre Aufgabe und erreichten im gesamten Spiel 14 Rebounds, erzielten in der 2. Halbzeit 18 Punkte. Der Ball lief über die Offensivspieler Jan Grünberg, Kevin Köster, Dennis Herkt und Oliver Schwanz und sollte zum schnellsten Mitspieler werden.

Dennis Herkt (rechts) wird von einem Strausberger Spieler hart bedrängt.
Das gelang leider nur zum Teil, zu viele Ballverluste (18 in 40 Minuten) prägten das EBV-Spiel. In diese Offensivfehler seitens des EBV klinkte sich Strausberg jetzt selbst offensiv ein und punktete mehrere Male mit schnellen Angriffen. Aus dem knappen Vorsprung wurde ein 28:33 – Rückstand (29.). Der Trainer versuchte die EBV-Hektik durch eine Auszeit etwas zu reduzieren, was nur phasenweise gelang. Zu allem „Pech“ verfehlten 14 von 16 Dreipunktewürfe ihr Ziel. Der Strausberger Korb war wie zugenagelt.

Marc René Raue bekam sehr viele gute Zuspiele und wusste diese mit resolutem Körpereinsatz zu 12 Punkten zu nutzen.
Die drohende Niederlage nahm ihren Lauf. Der EBV hatte spielerisch nichts mehr zuzulegen. Mit 33:45 (37.Minute) ging es in die Schlussphase, 3 Punkte von Marcus Vorhoff und letztlich 2 Punkte vom U 18-Spieler Max Kalisch waren nur noch Ergebniskosmetik. Der EBV verlor klar und verdient mit 37:53 gegen ein homogenes, sehr eingespieltes Team. Trainer M. Borchert nach dem Spiel: „Ich mache meinen Männern keinen Vorwurf. Wir haben defensiv gut gestanden und konnten uns offensiv leider nicht belohnen. Wir waren gegen Strausberg die „grünen“ Jungs, die gegen solch gestandene Haudegen noch viel zu lernen haben. Topscorer meines Teams war Mar René Raue mit 12 Punkten, der seinen Körper resolut einsetzte. Mein Glückwunsch geht an den KSC.“
EBV-Punkte gegen KSC Strausberg: Roman Theißen 2 Pkt., Moritz Mahlich 0 Pkt., Kevin Köster 3 Pkt. 1 Dreier, Max Kalisch 4 Pkt., Marc René Raue 12 2/4 Freiwürfe, Toni Meinhardt 5 Pkt. 3/4 FW, Dennis Horn und Jan Grünberg beide 0 Pkt., Oliver Schwanz 3 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 6 Pkt. 2/4 FW, Dennis Herkt 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/12 = 58%, Strausberg: 7/18 = 39%
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18.Apr..2018 | Allgemein |
(mbor) Das Herrenteam des EBV 1971 quittierte am Sonntag seinen Heimauftritt mit zwei Niederlagen. Gegen den Tabellenführer Basket Brandenburg I verlor das Team mit 58:81 (40:39), gegen den Tabellenzweiten KSC Strausberg mit 71:85 (32:36).

Paul Schulz (beim Wurf) punktete in beiden Spielen zweistellig, spielte als einziger beide Spiele durch und war beim EBV bester Spieler des Turniers.
Beim Gastgeber fehlten 9 Spieler, zu viel Substanz, um auf die Dauer der Spielzeiten beiden Partnern ebenbürtig zu sein. Mit nur 6 Spielern war an Luft holen und kurz die Kräfte wieder sammeln in keiner Phase der Spiele zu denken. Trotz dieser Misere verkaufte sich das Team gut. Und das zumindest in den jeweils ersten Halbzeiten. Gegen Spitzenreiter Brandenburg gingen die Gäste nach 10 Minuten zwar mit 23:19 in Führung, zur Halbzeit kam der EBV mit 40:39 wieder auf. Die Männer um Kapitän Paul Schulz machten ein gutes Spiel, machten das Spiel breit und spielten so auf die beiden Center Toni Meinhardt (16 Pkt.) und Marc René Raue (10 Pkt.), dass sie ihre Größe einsetzen konnten und für den EBV punkteten.
Ganz schlecht kamen die Gastgeber aus der Pause. Mit 22:10, davon einem 12:0 – Run setzte sich Brandenburg entscheidend auf 51:39 ab. In dieser Phase rannten die Eisenhüttenstädter aufgescheucht allen Angriffen der Brandenburger hinterher. Was in der Defensive in der ersten Spielhälfte gut lief, eine enge Deckung, war jetzt löchrig wie ein Schweizer Käse. Das nutzten die cleveren Gäste zu vielen 1:1 Situationen. Wenn ihre Würfe nicht trafen, so dann spätestens die erhaltenen Freiwürfe nach Foul eines Eisenhüttenstädters. Ihre Freiwurfqoute von 81% im Gegensatz der des EBV von 48% zeigt auch hier ihre deutliche Überlegenheit.
Auch wenn diese Differenz vom etwa 12 Punkten bis zum Schlusspfiff gehalten werden konnte, hatte der EBV zahlenmäßig eben leider keine Wechselspieler auf der Bank, die dem Ergebnis noch eine Kehrtwende hätten geben können. So gewann Brandenburg I verdient mit 73:58. Trotz dieser Niederlage konnte der EBV-Trainer ein positives Fazit ziehen: „In der Hauptrunde haben wir mit mehr als 60 Punkten Differenz verloren. Dieses Spiel hat mir gezeigt, dass in allen Spielern noch Reserven stecken, die es in den kommenden letzten vier Saisonspielen heraus zu holen gilt.“
EBV-Punkte gegen Brandenburg I: Paul van den Brandt 10 Pkt., 4/4 Freiwürfe, Joey Lehmann 3 Pkt. 1/1 FW, Toni Meinhardt Pkt. 16 Pkt. 2/3 FW, Paul Schulz 13 Pkt. 3 Dreier, Patrick Köster 6 Pkt. 2/2 FW, Marc René Raue 10 Pkt. 2/3 FW; Freiwürfe Team EBV 11/23 = 48%, Brandenburg I 21/26 = 81%

Patrick Köster (Nr.15) machte zwei gute Spiele. Hier wird er von 3 Strausbergern umringt.
Im zweiten Heimspiel gegen den KSC Strausberg begannen die Gastgeber ebenfalls gut. Eine solide Manndeckung gestattete den Strausbergern nicht, ihre Weitwürfe anzubringen und zu punkten. Das EBV-Offensivspiel war geprägt von einem sehr guten Teamspiel, in dem Aufbauspieler Paul Schulz die Fäden immer in der Hand hatte und mit sehr guten 18 Punkten und 4 erfolgreichen Dreiern das Ergebnis offen hielt. Von ihm und von Paul van den Brandt (10 Pkt.) wurden die Spieler Patrick Köster (10), Toni Meinhardt (15) und Marc René Raue (beide Center/12 Pkt.) immer wieder mit Zuspielen „gefüttert“, die alle drei Genannten zu insgesamt guten 37 Punkten verwerten konnten.
Das gesamte Teamspiel des EBV klappte zu Beginn insgesamt recht gut. So nach und nach bekamen jedoch die Strausberger Spieler Oberwasser. Beim EBV wurde nicht mehr schnell genug defensiv zurück gelaufen. Drei bzw. vier Strausberger Spieler hatten gegen sehr oft gegen nur zwei oder drei Spieler des Gastgebers leichtes Spiel, um einfache Punkte zu machen. Das zweite Viertel verlor der EBV mit 13:16, zur Pause führte Strausberg noch mit 36:32. Also relativ knapp.

Marc René Raue (hier gegen Marcus Peste (Strausberg) konnte nach langer Verletzungspause wieder im Herrenteam mitspielen. Er bedankte sich mit guten 22 Punkten.
Nach dem Seitenwechsel war der EBV leider wieder in seinen alten „Mustern“ gefangen. Das berühmte 3.Viertel (auch schon gegen Brandenburg) brachte den Einbruch 15:29. Weder eine Auszeit noch eine zeitweilige Umstellung auf Zonendeckung erzielten eine Wirkung. Im Gegenteil. Nach der Auszeit „schluckte“ der EBV noch einmal einen 10:2 Run gegen Strausberg. Flugs stand es 47:65 aus EBV-Sicht.
Vor dem letzten Viertel versuchte der EBV-Trainer noch einmal alle Reserven zu mobilisieren und erinnerte an die bisherigen recht knappen Ergebnisse. So ging es in die letzten 10 Minuten. Diese kurze Ansprache half etwas. Das vierte Viertel gewann der EBV mit gutem Spiel 24:20. Der 18 Punkterückstand war jedoch schon zu groß, um mit 6 Spielern noch entscheidend aufholen. Da half es auch nicht, dass fast alle EBV-Spieler zweistellig punkteten. Die miserable Freiwurfquote von nur 29% (!) tat ihr Übriges, So hielt Strausberg die hohe Führung und gewann mit 85:71.
EBV-Punkte gegen Strausberg: Paul van den Brandt 12 Pkt., 2/3 Freiwürfe, Joey Lehmann 4 Pkt., Paul Schulz 18 Pkt. 2/4 FW 4 Dreier, Toni Meinhardt Pkt. 15 Pkt. 1/4 FW, Patrick Köster 10 Pkt. 0/5 FW, Marc René Raue 12 Pkt. 2/4 FW; Freiwürfe Team EBV 7/24 = 29%, Strausberg 9/18 = 50%
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