Landesliga U 16 männlich: Zwei klare Siege in Potsdam gegen gute Gegner

(kal/mbor) In Potsdam bezwang das EBV-Team den Gastgeber King&Queens Basketball Potsdam 2 mit 72:63 (46:30) und das Team der BG Lauchhammer 1950 mit 78:55 (32:25). Bereits von Anbeginn des 1.Spiels war die große Stärke des EBV gut erkennbar. Diese bestand darin, im Spiel 1:1 zum Korb zu ziehen. Besonders Laurynas Lukosius zog hierbei sehr viele gegnerische Fouls und erzielte in diesem Viertel 8 seiner insgesamt überragenden 25 Punkte. Die Potsdamer waren sehr foulanfällig, und dies immer wieder durch unsaubere Defence.

Offensiv konnte der EBV in diesem Viertel mit einer sehr guten Ballbewegung glänzen; die Spieler kamen dabei oft zu erfolgreichen Abschlüssen. Dass der EBV das 1.Viertel jedoch nur knapp gewinnen konnte lag daran, dass die schnellen Potsdamer Guards immer wieder die EBV-Verteidiger schlugen und einfache Korbleger machten.

Dieses Defence-Problem hielt auch in den ersten drei Minuten des 2. Viertels an. Daraufhin nahm der EBV-Coach Max Kalisch eine Auszeit und besprach das Thema mit seinen Spielern, wie sie in der Helpside zu stehen haben. Danach lief es für die Gäste von der Oder besser. Das Viertel gewannen diese mit 23:11, vor allem oft mit Punkten von der Freiwurflinie. Leider versagten an der Linie viele EBV-Spieler dermaßen, dass nur 26% – Effektivität dabei heraussprangen: Bei 31 Würfen wurde nur acht Mal getroffen – eben eine zu magere Ausbeute.

Nach der Halbzeitpause verkürzte Potsdam ab der 23.Minute von 30:46 auf bis zu 53:60 (33.Minute) zu Beginn des vierten Viertels. Die Gäste besannen sich aber rechtzeitig, zogen noch einmal etwas an und gewannen am Ende sicher mit 72:63.

Der EBV-Trainer: „Ich bin mit diesem Spiel zufrieden, obwohl es punktemäßig hätte höher ausfallen können. Wir spielten ohne unseren etatmäßigen Guard Ben Schmidt. Mein Team hat bewiesen, dass es in der Lage ist, sich auf einen Gegner einzustellen und sein eigenes Spiel zu kreieren. Besonders positiv möchte ich in diesem Spiel Laurynas Lukosius, Ben Vorhoff und Lias Ettmeier erwähnen. Topscorer in diesem Spiel waren Laurynas Lukosius (25 Pkt.), gefolgt von Lennard Robert (20 Pkt.) und Lias Ettmeier (13 Pkt).“

EBV-Punkte gegen Potsdam: Jannis Karls 2 Pkt.; Baran Dalhancer 5 Pkt. 1/4 FW; Ben Vorhoff 0 Pkt. 0/2 FW; Lias Ettmeier 13 Pkt. 1/2 FW; Lennard Robert 20 Pkt. 2/6 FW; Lukas Felgenträger 3 Pkt. 1/2 FW; Emil Gliese 4 Pkt. 0/2 FW; Monty Preusche 0 Pkt. 0/2 FW; Laurynas Lukosius 25 Pkt. 3/11 FW; Freiwürfe EBV: 8/31 = 26%, Potsdam: 8/25 = 32%

Unmittelbar danach spielte das Team gegen die Mannschaft aus Lauchhammer. Der EBV startete zwar, motiviert vom ersten Spiel, gegen die Lausitzer, kam einfach nicht gut ins Spiel. Das Team konnte in den ersten Minuten kaum punkten und vergab sehr oft einfache Punkte. Auch defensiv ließ die Leistung insgesamt stark zu wünschen übrig.

Lauchhammer war dem EBV technisch und körperlich unterlegen, trotzdem überzeugten sie im ersten Viertel mit einer guten Trefferquote und mit einem 17:16 (10.Minute). Auch das 2. Viertel startete ähnlich, einfachste Korbleger fielen nicht und das Teamspiel war noch ausbaufähig. Kurz vor Ende des 2. Viertels (18.Minute) fielen endlich die gewünschten Punkte, das Teamspiel wurde besser. Zur Halbzeit führte der mit 32:25.

Nach dem Seitenwechsel – ein ähnliches Bild. Die Oderstädter kamen immer besser ins Spiel, der Vorsprung wuchs allmählich an (25./46:36; 29./54:42).

Lauchhammer schlug sich bis zum Ende recht gut, konnte mit dem EBV aber nicht mehr mithalten. So wurde es am Ende ein deutlicher 78:55-Sieg.

Fazit von Max Kalisch: „Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten haben wir dieses Spiel gut abgeschlossen und in der 2. Hälfte unsere Stärke gezeigt. Besonders gut gepunktet haben gleich vier Spieler zweistellig: Laurynas Lukosius (22 Pkt.), Baran Dalhancer (14.Pkt.), Emil Gliese (12 Pkt.) und Lias (11 Pkt.). Ben Vorhoff hat das Spiel als Pointguard sehr gut geleitet und den Spielern viele gute Chancen ermöglicht. Wie im ersten Spiel war leider die Freiwurfquote ein großes Problem, man traf nur 20% und vergab dadurch 16 Punkte zu einem noch höheren Sieg.“

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Jannis Karls 0 Pkt.; Baran Dalhancer 14 Pkt. 0/2 FW; Ben Vorhoff 2 Pkt.; Lias Ettmeier 11 Pkt. 1/1 FW; Lennard Robert 9 Pkt. 1/4 FW; Lukas Felgenträger 2 Pkt. 0/2 FW; Emil Gliese 12 Pkt. 0/1 FW; Monty Preusche 6 Pkt. 0/2 FW; Laurynas Lukosius 22 Pkt. 2/8 FW; Freiwürfe EBV: 4/20 = 20%, Lauchhammer: 8/16 = 50%

Landesliga U 16 männlich: Zum Saisonstart Heimsieg gegen Team USV Potsdam 2

Ben Schmidt (Mitte) beim Wurf auf den gegnerischen Korb. Er war im Spiel Dreh- und Angelpunkt der EBV-Angriffe.

(ka/mbor) Den Saisonauftakt konnte das U 16-Tem des EBV 1971 mit einem überzeugenden 65:34 siegreich gestalten. Schon zur Halbzeit führten die Gastgeber klar mit 37:20.

Trainer Max Kalisch bescheinigte seinem Team trotz einiger Schwankungen einen insgesamten guten Auftritt vor heimischer Kulisse.

Das erste Viertel hat das gut gepunktet, ließ jedoch einige  viele einfache Punkte liegen. Besonders mit dem Set-Play haben sich die Spieler des EBV schwer getan, das aktive bewusste Blöcke stellen fiel ihnen schwer. Nach 20 Minuten stand es 15:6.

Ben Vorhoff (mit Ball) fügte sich zusammen mit Jannis Karls (beide U 14) sehr gut in das EBV-Spiel ein.

Das 2. Viertel war das stärkste der Heimmannschaft. Besonders dann, wenn der EBV das Spiel schnell machte. Dann erzielten die Jungen viele leichte Punkte, vor allem über die schnellen Spieler Lennard Robert und Jannis Karls (erst U 14). Beim Stand von 37:20 wurden die Seiten gewerchselt.

Baran Dalhancer überzeugte vor allem mit seiner Defensivleistung !!

Im 3. Viertel erzielte der Gastgeber mit 12 Punkten zwar die geringste Punktausbeute, ließ aber nur einen Korb aus dem Spiel zu. Aus einer sehr guten Defence funktionierte das Umschaltspiel in die Offensive hervorragend und das Team erzielete wewiderum leichte Fastbteak-Punkte.

Nach dem 3.Viertel führte der Gastgeber klar mit 49:24. Im letzten Spielabschnitt lief es für die Potsdamer mit einem 10:16 zwar etwas besser, an der Überlegenheit der Eisenhüttenstädter konnten sie aber auch nicht rütteln. So gewann der EBV das Spiel mit 65:34.

Lennard Robert (vorn mit Ball) war ebenfalls an sehr vielen Korbaktionen beteiligt. Er erzielte sehr gute 18 Punkte und war Korbschützenbester seines Teams.

Max Kalisch nach dem Spiel: „Insgesamt war das Spiel von beiden Seiten teilweise chaotisch. Es hatte auf beiden Seiten wenig Struktur. Mein Team überzeugte mit seiner Schnelligkeit im Umschaltspiel und seiner technischen Überlegenheit. So erarbeiteten wir uns kontinuierlich einen guten Vorsprung. Die besten Spieler an diesem Tag waren Lennard Robert, Ben Schmidt und Lias Ettmeier. Diese Spieler punkteten alle drei zweistellig, wobei Lennard Robert mit 18 Punkten Topscorer wurde, gefolgt von Ben Schmidt (17 Pkt.) und Lias Ettmeier (10 Pkt.).  Beide U 14-Spieler Ben Vorhoff und Jannis Karls haben ein großartiges Spiel abgeliefert. Sie überzeugten mit jeweils 7 Punkten und sehr effektiver Defence, welche zu vielen Steals unsererseits führte. Lobenswert hervorzuheben ist unsere Freiwurfquote von 77% (17/22).“

Alle Fotos Bernd Pflughöft.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Ben Schmidt 17 Pkt. 3/4 FW; Jannis Karls 7 Pkt. 3/3 FW; Baran Dalhancer 2 Pkt.; Ben Vorhoff 7 Pkt. 5/6 FW; Lias Ettmeier 10 Pkt.; Lennard Robert 18 Pkt. 6/7 FW; Lukas Felgenträger 4 Pkt.; Emil Gliese 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 17/22 – 77%, Potsdam: 4/17- 24%

 

 

Oberliga U 16 männlich: Zwei gute Spiele in Bernau mit Sieg gegen Potsdam und Niederlage gegen den Gastgeber

Ben Schmidt vertrat den etatmäßigen Spielmacher Arian Schneider sehr gut und steuerte in beiden Spielen sehr 23 Punkte bei.

(mvor/mbor) Beim letzten Spieltag der Saison 23/24 erreichte das Oberligateam der U 16 männlich in Bernau je einen Sieg gegen den USV Potsdam mit 76:58 (40:33) und einer Niederlage gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau mit 64:76 (33:39).

Die Eisenhüttenstädter mussten auf ihren Taktgeber, Spielmacher und Topscorer Arian Schneider sowie auf Emilia Schneider und Hugo Tesche verzichten. Alle drei Spielerin und Spieler weilen bei einem Schüleraustausch in Kolumbien. Obwohl der U 16-Kader mit 18 Spielerin und Spielern sehr komfortabel ist, konnten nur ganz sechs Spieler antreten. So zog der Trainer in Vertretung Marcus Vorhoff seinen Sohn Ben Vorhoff (U 14) nach, der, um es vorweg zu nehmen, seine Aufgaben sehr gut erfüllte.

Lennard Robert trat vor allem im Spiel gegen Potsdam sehr gut auf.

Das Team von der Oder bewies gegen den USV Potsdam ein sehr gutes Teamspiel. In der Verteidigung wurde, wenn der gegnerische Spieler durchgebrochen war, sehr gut ausgeholfen. Ben Schmidt brachte offensiv den Ball und verteilte geschickt und gekonnt auf die Flügelspieler oder auf den Center David Gretschko.  Das Team „erlaubte“ sich im ganzen Spiel relativ wenige Turnover. Das machte das Spiel des EBV fundierter. Eine gute Wurfausbeute und ebenso eine gute Trefferquote trugen dazu bei, dass es nach 10 Minuten  17:17 und zur Pause 40:33 für die Stahlstädter hieß.

Michel Orlitz – 22 Punkte gegen den USV Potsdam, sein bisheriger Spitzenwert.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der USV alles, um auf die Siegerstraße zu kommen. Das war an diesem Tag vergeblich. Defensiv stand der EBV sehr kompakt. Offensiv waren es Ben Schmidt (gute 17 Punkte!), Lennard Robert mit 13 Punkten und David Gretschko mit 12 Punkten, die den EBV bis zur 30. Minute auf 52:43 brachten. EBV-Spieler Michel Orlitz schoß mit erzielten 22 Punkten gegen den USV den Vogel ab. Er wurde immer wieder schnell geschickt und verwertete gandenlos bis zu einem verdienten Endstand von 76:58. Die letzten 4 EBV-Punkte machte der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Lennard Robert.

EBV spielte mit Ben Vorhoff 0 Pkt., Ben Schmidt 17 Punkte 3/4 FW; David Gretschko 12 Pkt., Oskar Pfaffe 6 Pkt., Baran Dalhancer 6 Pkt. 0/2 FW, Lennard Robert 13 Pkt. 1/4 FW, Michel Orlitz 22 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV 4/12 = 33%, Potsdam 2/2 = 100 %;

David Gretschko war in beiden Spielen als Center eine Klasse für sich.

Gleich danach lautete die Partie SSV Lok Bernau gegen EBV 1971. Die 7 Jungen des EBV hatten gegen 11 Bernauer Spieler so ihre liebe Not, den Ball zu bringen. Ben Schmidt wurde recht hart verteidigt. Von seinen Mitspielern kam da zu wenig Hilfe, um den Ball über die Mittellinie zu bringen oder an die Mitspieler zu adressieren. Eine erhöhte Turnover-Quote war die Folge. Bernau als Team verteidigte sehr gut, so dass auch die übrigen EBV-Spieler wenig Möglichkeiten hatten, gute Würfe zu kreieren.

Trainer Marcus Vorhoff sprach dann auch „mit 7 Spielern einfach von zu wenigen Spielern, die diese „harte Bernauer Nuss“ an diesem Tag nicht knacken konnte. Trotz dessen – Kompliment an die sieben Jungen, die sich teuer verkauften.“

U 14-Spieler Ben Vorhof hatte sowohl gegen Potsdam als auch gegen Bernau keine Angst vor Größe und Alter – er erzielte sehr gute 11 Punkte gegen Bernau.

Nachlassende Kräfte im zweiten Spiel nacheinander brachten den EBV auf die Verliererstraße. Mit 23:31 zur Halbzeit deutete sich das schon an. Die Oderstädter bäumten sich noch einmal auf. Ein 15:21 im dritten Viertel und sogar ein 14:14 im letzten Viertel – mehr war nicht drin. Am Ende gewann Bernau 76:64 völlig verdient. Ein Sonderlob verdienten sich an diesem Tag, in diesem Sopiel Ben Vorhoff, der sehr gut mitspielte und eigene 11 Punkte, bei einem Dreier, beisteuerte sowie Center David Gretschko mit starken 23 Punkten.

EBV spielte mit Ben Vorhoff 11 Pkt. 1 Dreier, Ben Schmidt 6 Punkte 0/2 FW; David Gretschko 23 Pkt. 1/3 FW, Oskar Pfaffe 8 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 0/2 FW, Lennard Robert 4 Pkt. 0/2 FW, Michel Orlitz 7 Pkt. 3/5 FW;Freiwürfe EBV 4/14 = 29% 2 Dreier, Bernau 2/4 = 50 % 1 Dreier

Damit schließt das Team der U 16 männlich, mit Emilia Schneider, die Saison mit einem guten 6.Platz ab.

Oberliga U 16 männlich: Zwei vermeidbare Heimniederlagen gegen Brandenburg und Glienicke

Arian Schneider, der Leader des Teams machte in beiden Spielen überragende 91 Punkte!!

(schn/mbor) Zwei Niederlagen musste das EBV-Team der U 16 männlich letztes Wochenende zu Hause einstecken. Gegen Basket Brandenburg hieß es am Ende 72:83 (27:31), gegen den zweiten Gegner BV StarWings Glienicke stand es mit dem Schlusspiff 68:73 (37:40).

Brandenburg trat als Tabellenzweiter mit 8 Spielern an. Der Gastgeber (EBV ist 6.) begann mit 12 Spielern; drei Verletzungen von Hugo Tesche (1.Spiel) sowie von Ben Schmidt und Juri Bohlig (beide 2.Spiel) führten am Ende des 2.Spiels zu einem personellen, aber auch spielerischen Handicap.

 

Michel Orlitz (mit Ball) kommt im EBV-Spiel immer besser zur Geltung.

EBV-Trainer Steffen Schneider war insgesamt mit beiden Spielen zwar zufrieden, „wenn wir jeweils das Viertel nach der Halbzeit ausklammern könnten. Wir haben in beiden Spielen dort die Punkte bekommen, die uns zweimal den Sieg kosteten.“

Der EBV erarbeitete sich ein 4:4, anschließend verwarfen Ben Schmidt und Hugo Tesche 4 Freiwürfe. Brandenburg hatte jetzt einen 7:0-Lauf, dann kam die Verletzung von Hugo Tesche. Noch einmal erzielte Ben Schmidt einen schönen Drive zum zwischenzeitlichen 6:11. Nach 10 Minuten führte Brandenburg mit 15:10.

Im zweiten Viertel investierten die Gastgeber physisch etwas mehr, erzielten auch ein 17:16-Viertelergebnis. Eine sehr gute Teamdefensive bewies, dass der EBV durchaus in der Lage ist, in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. Aber – offensiv lässt das Team sehr viel, zu viel liegen. Was nützen insgesamt sensationelle 50 Punkte, bei 7/8 Freiwürfen und 5 Dreiern vom überragenden Arian Schneider (69,4% aller EBV-Punkte), wenn der EBV als Team zu viele freie Korbleger liegen lässt und selbst zweite und dritte Wurfchancen reihenweise nicht getroffen hat. In diesem Punkt wurde die eigentliche Führung mehrmals vergeben. In die Pause ging es mit einem knappen 27:31 – Rückstand des Gastgebers.

Hugo Tesche machte als Center ein gutes Spiel, verletzte sich aber leider im ersten Spiel nach 3 Minuten.

Bei einem katastrophalen dritten Viertel von 18:33 schoss sich der EBV aus dem evtl. Siegesrennen heraus. Die Stahlstädter starteten zwar gut, kamen auf 32:34 (22.Min.) heran und ließen danach etwas abreißen (36:42/25.Min.). Anschließend ging gar nichts mehr. Brandenburg hatte innerhalb von 3 Minuten einen 14:0-Lauf. Der Gastgeber war völlig von der Rolle: Zuspielfehler, Fangfehler, mehrere Schrittfehler verhalfen Brandenburg zum 58:38 in der 28.Minute. In der 30. Minute stellte Arian Schneider durch einen BuzzerBeaterDreier das 45:64 aus EBV-Sicht her. Das war ernüchternd.

Im 4.Viertel bewies der Gastgeber noch einmal Charakter. Das Team wollte das Spiel drehen, gab sich nicht auf. Jetzt spielte die Mannschaft! Arian Schneider hatte eine gute Wurfauswahl und erzielte wichtige Dreier; Ben Schmidt und Laurynas Lukosius bekamen gute Pässe zu weiteren Punkten serviert. Man glaubte daran, das Spiel noch zu drehen. Offensiv lief es gut, es wurde so gespielt, wie es der Trainer vorgab. Letztlich reichte ein 27:19 nicht mehr um den zu hohen Rückstand wettzumachen. Eine Niederlage von 72:83 war die Konsequenz.

EBV-Punkte gegen Brandenburg: Ben Schmidt 12 Punkte, 0/2 FW; David Gretschko 6 Pkt. 0/2 FW; Hugo Tesche 0 Pkt., 0/2 FW (verletzt nach 3 Minuten); Oscar Pfaffe, Baran Dalhancer, Lennard Robert, John Gerber, Juri Bohlig und Linus Schulze alle 0 Pkt.; Michel Orlitz 2 Pkt.; Arian Schneider 50 Pkt. 7/8 FW 5 Dreier, Laurynas Lukosius 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 9/14 = 64% 5 Dreier, Brandenburg 5/9 = 56% 2 Dreier

Center David Gretschko erzielte in beiden Spielen für ihn beachtliche 22 Punkte. Er musste gegen Glienicke auf Grund der Verletzungen die alleinige Last eines Centers tragen.

Auch das zweite Spiel gegen Glienicke ging für die Gastgeber an diesem Tag verloren. Der Gast hatte ein Mädchen dabei, welches technisch versiert, schnell und ballsicher war sowie zwei große Center-Spieler mit knapp 2 m Körpergröße.

Nach einem schwachen Beginn des EBV, 5.Minute 5:11, hatte Arian Schneider einen 10:2-Lauf, welcher zum 15:13 führte. Anschließend machte Oskar Pfaffe 6 Punkte in Folge, das ein 21:18 für den EBV brachte.

Glienicke kam mit einem 8:2 besser aus der Viertelpause. Danach punkteten Arian Schneider, Juri Bohlig und David Gretschko zu einem zwischenzeitlichen 33:34/18.Minute. Die starke EBV-Defensive wurde offensiv nicht belohnt. Das Team hatte aber endlich auch einmal Fastbreaksituationen, die es im 1.Spiel kaum gab. In die Pause ging es mit 40:37 für die Glienicker, wobei es mit 16:22 für das 2.Viertel noch gut aussah.

Ben Schmidt war defensiv und offensiv immer am Ball. Seine Verletzung nach 8 sec. im zweiten Spiel zwangen ihn danach zum Zuschauen.

Nach der Pause waren die StarWings die Beherrscher des Geschehens. Der EBV erreichte nur 8 Punkte.  Wenn der EBV nicht traf, hatte er auch keine Offensiv-Rebounds, da „die Großen“ von Glienicke beide Körbe kontrollierten. Ein 8:19 – Ergebnis des Viertels und ein 45:59 nach 30 Minuten sprechen für sich.

Im letzten Viertel schaltete das EBV-Team den „Gewinnen-Wollen-Schalter“ wieder an. Das Team besann sich seiner Fähigkeiten, erzielte ein gutes 23:14 Viertelergebnis, jedoch mehr als ein 57:67/38.Minute und sogar ein 66:71 in der letzten Minute waren nicht drin.

Trainer Steffen Schneiders Fazit: „Wir müssen unsere Schwächenphasen unbedingt überwinden. Das Team versuchte im 4.Viertel gegen Glienicke alles. Wir schafften in der 40.Minute 9 Punkte, Linus Schulze erzielte einen schönen Halbfeldtreffer. Wir spielten eine Ganzfeldpresse, die aber völlig daneben ging. Das müssen wir noch im Training trainieren. David Gretschko war als einziger Center nach den Verletzungsausfällen auf sich allein gestellt; er erreichte 13 Punkte. John Gerber krönte mit seinen ersten 2 EBV-Punkten seine Tagesleistung. Ein Endstand von 68:73 steht uns gut zu Gesicht, aber es hätte ein Sieg sein müssen.“

Lennard Robert (links) war immer anspielbereit und bereit lange Wege zu gehen.

Der neutrale Beobachter registrierte bei einem etwas verbesserten Teamspiel des EBV noch einmal Arian Schneider mit sehr guten 41 Punkten, gefolgt von David Gretschko mit 13 Punkten.

EBV-Punkte gegen Glienicke: Emilia Schneider 4 Pkt.; Ben Schmidt 0 Punkte (verletzt nach 8 Sek.); David Gretschko 13 Pkt. 1/2 FW; Oscar Pfaffe 6 Pkt., Baran Dalhancer und Lennard Robert beide 0 Pkt.; Hugo Tesche 0 Pkt. (verletzt/nicht gespielt); John Gerber 2 Pkt.; Juri Bohlig 0 Pkt. (verletzt im 3.Viertel); Linus Schulze 2 Pkt.; Michel Orlitz 0 Pkt.; Arian Schneider 41 Pkt. 8/10 FW 1 Dreier, Freiwürfe EBV 9/12 = 75%, Glienicke 3/10 = 30%

Weitere Bilder vom Spiel gegen Brandenburg siehst Du auf unserer Homepage in der Bildergalerie.

 

Oberliga U 16 männlich: Zum Jahresabschluss unnötige Niederlagen in Potsdam

David Gretschko, links in grüner Spielerkleidung, bemüht sich um gute Reboundarbeit, ist jedoch im Kreieren und Ausnutzen von Würfen nicht immer erfolgreich (hier in einem früheren Spiel gegen Glienicke).

(schn/mbor) Zu den letzten beiden Punktspielen reiste das EBV-Team in die Landeshauptstadt Potsdam. Im ersten Spiel verlor die Mannschaft gegen die WSG 1981 Red Dragons Königs Wusterhausen mit 71:83 (29:41), das zweite Spiel unmittelbar danach gegen Kings&Queens Basketball Potsdam ging klar mit 62:82 (34:40) ebenfalls verloren.

EBV-Spieler Ben Schmidt hatte sich vor dem Spieltag verletzt, reiste aber zur moralischen Unterstützung trotzdem mit.

Königs Wusterhausen trat mit nur 6 Spielern an, der EBV mit 10. Der EBV begann geordnet, den ersten Punkt (1 von 2 Freiwürfen) machte Hugo Tesche. Der Gegner nutzte schon in dieser Phase seine Größe und seine Athletik, um auch nach eigenem Korberfolg den Eisenhüttenstädter Aufbau unter Druck zu setzen. Nach 5 Minuten stand es 5:8. KW. Der EBV hatte Schwierigkeiten den Ball nach vorn zu bekommen. Das Spiel war von vielen Fehlpässen gekennzeichnet. Mit 11:20 kurz vor dem Viertelende war es ein beunruhigendes Ergebnis, ehe mit einem Dreier Arian Schneider, durch einen BuzzerBeater, auf 14:20 verkürzen konnte.

Das zweite Viertel lief für den EBV phasenweise etwas besser. Defensiv stand das Team gut, offensiv gab es die nötigen Punkte zum 24:24. Anschließend registrierte EBV-Trainer Steffen Schneider einige Fehlpässe, dazu trafen die Center ihre Würfe in aussichtsreichen Positionen nicht. Das führte zu einem 29:41 Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel schaffte es der EBV, sich auf 37:43 heranzukämpfen. Danach pendelte sich das Spiel auf einen 10-Punkte-Vorsprung seitens KW ein. Jetzt traf KW, der EBV weniger, prompt stand es nach 3 Minuten 47:65.

Emilia Schneider überzeugte im Spiel gegen Königs Wusterhausen defensiv und war für manchen Jungen ihrer Mannschaft ein Vorbild (hier aus einem früheren Spiel gegen BBC Cottbus).

Das letzte Viertel gewann der EBV mit aufopferungsvoller Defensive; hier besonders hervorzuheben: Emilia Schneider.  Sie hatte nur das Pech mit 5 Fouls (33.Minute) das Spielfeld zu verlassen, weil einige saubere Aktionen vom Schiedsrichter als Foul abgepfiffen wurden. Die Stahlstädter Michel Orlitz, David Gretschko und Oskar Pfaffe trafen zwar. Die KW-Spieler konnten aber im 1:1 – Spiel mehrmals nicht entscheidend gestoppt werden.

So reichten am Ende die Punkte für Königs Wusterhausen, um 83:71 verdient zu gewinnen. Kurz-Fazit von Trainer Steffen Schneider: „Wer nicht genügend trifft, gewinnt kein Spiel.“

EBV-Punkte gegen KW: Emilia Schneider 0 Pkt.; David Gretschko 15 Pkt. 1/3 FW = 33%; Oskar Pfaffe 3 Pkt 1/5 FW = 20%; Baran Dalhancer 8 Pkt; Lennard Robert 0 Pkt; Hugo Tesche 15 Pkt. 1/4 FW = 25%, John Gerber 0 Pkt; Linus Schulze 2 Pkt; Michel Orlitz 1 Pkt. 1/6 FW = 17%; Arian Schneider 27 Pkt. 6/11 FW = 55% 1 Dreier, Freiwürfe EBV: 10/29 = 35%, KW 2/13 = 15%

Michel Orlitz, mit Ball, steigerte sich gegenüber dem ersten Spiel gegen KW im zweiten Spiel gegen Kings&Queens Basketball Potsdam und erzielte sehr gute 14 Punkte, bei 4/6 Freiwürfen (hier in einem Spiel gegen Glienicke).

Zum zweiten Spiel trat der EBV mit 11 Spielern an, da Laurynas Lukosius nach seinem gewonnenen Heimspiel mit der U14 noch nachreiste.

Michel Orlitz begann ganz stark, machte 10 seiner insgesamt 14 Spielpunkte gleich zu Beginn. Arian Schneider „fütterte“ ihn mit klugen Pässen direkt in den Lauf. M.Orlitz traf hier 100% seiner hier erhaltenen 4 Freiwürfe. Nach 8 Minuten führten die Gäste mit 14:13. Ein höheres Zwischenergebnis verhinderte der EBV selbst durch zahlreiche Fehlpäse, und diese sowohl nach Rebounds sowie weiteren Fehlwürfen, die zu einem 0:10 Lauf für Potsdam durch Fastbreaks führten. Somit lautete das Ergebnis nach 10 Minuten 14:23.

Zu Beginn des zweiten Viertels merkte man den Gästen an, dass sie nicht verlieren wollten. Hugo Tesche und Laurynas Lukosius waren von außen erfolgreich. Leider hatte das Team kein Wurf-„Glück“ von der Freiwurflinie. In den ersten 5 Minuten ließ der EBV nur 3 Körbe zu, also 6 Punkte, machte selbst 12 Punkte. Danach gab es einen 8:0 – Run für Potsdam, so dass wieder 10 Punkte Differenz entstanden. Die Gäste verkürzten zur Halbzeit noch einmal auf 34:40, das Viertelergebnis von 20:17 für den EBV war akzepabel.

Nach dem Seitenwechsel hatte Potsdam mit einem erneuten 10:0 – Lauf die Nase vorn. Erst dann gab es den ersten Freiwurf-Treffer durch Arian Schneider. Das Spiel bestimmten in dieser Phase Laurynas Lukosius, Michel Orlitz und Arian Schneider. In den letzten 2 Minuten dieses Viertels erreichte der EBV ein 10:4, ein 16: 20 für das Viertel, insgesamt somit ein 50:60.

Im vierten Viertel brach der EBV nach einem akzetablen 53:64 (34.Minute) völlig auseinander. Aus dem Feld ging fast gar nichts mehr, außer 2 Punkte für Lennard Robert. Die Gäste erzielten nur noch 7 Punkte aus Freiwürfen, die Potsdamer hielten sich schadlos und zogen am Ende 82:62 auf und davon. Dieses Viertel ging mit 11:22 verloren.

Arian Schneider, der „Chef“ des EBV-Teams machte ein starkes Turnier und erzielte überragende 51 Punkte in beiden Spielen (hier in einem früheren Spiel gegen Glienicke).

 

 

Ernüchterndes Fazit von Steffen Schneider: „Positiv werte ich als Trainer das Bemühen einiger meiner Spieler um ein gutes Ergebnis. Da nenne ich zuerst den U 14-Spieler Laurynas Lukosius mit 14 Punkten, ebenso Michel Orlitz mit 14 Punkten, bei 4/6 Freiwürfen. Natürlich auch Topscorer und EBV-Kapitän Arian Schneider mit wieder 51 Punkten in beiden Spielen. Eine schlechte Wurfquote des Teams und unglaublich viele Fehlpässe verhinderten für uns ein besseres Ergebnis, kosteten uns den eventuell möglichen Sieg. Unsere Center waren leider nicht in allen Kategorien präsent: Beide Jungen bemühten sich um eine insgesamt anerkennenswerte Reboundarbeit. Aber: David Gretschko erreichte 0 Punkte, Hugo Tesche leider nur 8 Punkte. Wir gingen 43x an die Freiwurflinie (47%), hingegen gab es nur 4 Freiwürfe für Kings&Queen. So kann man nicht gewinnen!“

EBV-Punkte gegen K&Q: David Gretschko 0 Pkt. 0/2 FW = 0%; Emilia Schneider, John Gerber, Oskar Pfaffe und Baran Dalhancer alle 0 Pkt; Lennard Robert 2 Pkt; Hugo Tesche 8 Pkt. 0/4 FW = 0%, Linus Schulze 2 Pkt; Michel Orlitz 14 Pkt. 4/6 FW = 67%; Arian Schneider 24 Pkt. 10/21 FW = 47%, Laurynas Lukosius 14 Pkt 6/10 FW = 60%; Freiwürfe EBV: 20/43 = 47%, K&Q Potsdam: 2/4 = 50%

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