13.Sep..2018 | Featured, OL U 18, Saison 2018/2019 |

Moritz Mahlich, alle überragender EBV-Center, kommt immer besser ins Spiel. Er erzielte gute 20 Punkte in beiden Spielen.
(mbor) In ihrem zweiten Turnier spielten die Jungen der U 18 mit unterschiedlichem Erfolg. Gegen den Oranienburger SV verlor das Team mit 49:59 (16:30), gegen die Gastgeber von StarWings Glienicke hieß es am Ende knapp 55:54 (20:29) für den EBV.
Der Start gegen Oranienburg fiel dem EBV-Team sichtlich schwer. Mit Leo Lüben (Topscorer im ersten Turnier) fehlte ein sehr wichtiger Spieler. Die Verteidigung stand zu passiv gegen die wuchtigen Aktionen der Randberliner. Schnell wurde aus einem 10:12 nach 10 Minuten ein 16:30 zur Halbzeit. Die Oranienburger waren in Aktionen und Reaktionen einfach motivierter als die Spieler des EBV. Der EBV versuchte eine Zonenpresse, schnell wurde daraus aber eine normale Mannverteidigung. Aber auch diese Defensive war zu unkonzentriert, so dass das Team seine Gegner nicht hart genug markierte und attackierte.
Offensiv gingen sehr viele Bälle daneben. Die Mannschaft war einfach zu unkonzentriert. Prozentual nur etwa 30 bis 40% fanden das Ziel im Oranienburger Korb.
Erst nach der Halbzeit änderte sich das Bild etwas. Die Stahlstädter standen in der Defensive besser, hatten ihre Gegner mehr unter Kontrolle. Zu allem Unglück verletzte sich Laurin Wendland Mitte des dritten Viertels am Auge schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er stand ab sofort für beide Spiele nicht mehr zur Verfügung.
Das EBV-Team „berappelte“ sich jetzt etwas. Die zweite Halbzeit gewann der EBV zwar mit gutem Spiel mit 33:29. Leider hat die Mannschaft die erste Halbzeit komplett verschlafen und musste eine durchaus vermeidbare 49:59 Niederlage hinnehmen.
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Laurin Wendland 3 Pkt. 1 Dreier, Jean-Marc Hintze 6 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Ludwig Radt 20 Pkt. 0/4 FW 2 Dreier, Eric Mintken 0 Pkt., Moritz Mahlich 10 Pkt. 2/5 FW, Carlos van den Brandt 1 Pkt. 1/4 FW, Jonas Kraske 0 Pkt. 0/4 FW, Tim Sprenger 4 Pkt., Dominik Träder 0 Pkt., Roman Theißen 5 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 3/19 = 16%, Oranienburg: 11/24 = 46%

Ludwig Radt sprang in die Bresche des verletzten Laurin Wendland. Er war Lenker des EBV-Spiels und machte sehr gute 30 Punkte in beiden Spielen.
Die Jungen der StarWings Glienicke spielten zu Hause mit nur 7 Akteuren. Natürlich war die Augenverletzung des EBV-Spielers Laurin Wendland ein Handicap. Die Gäste von der Oder versuchten trotz dessen ein besseres Spiel als zuvor gegen Oranienburg aufzuziehen. Das gelang ihnen jedoch nicht. Sie starteten genauso schwach wie gegen den ersten Gegner. Ein mageres 10:10 nach dem ersten Viertel war die „Ausbeute“. Ja, es kam noch schlimmer. Trotz einer Auszeit gelang es Trainer Teoman Prahst nicht, sein Team wachzurütteln. Das zweite Viertel gaben die Oderstädter leider 10:19 ganz ab. So führte Glienicke zur Halbzeit mit 29:20.
Erst nach einer „Kopfwäsche“ in der Pause merkten die EBV-Spieler zu Beginn der zweiten Halbzeit, dass noch nicht alles verloren war. Jetzt zeigten die Jungen endlich, was in ihnen steckt. Der Glienicker Scorer Leonard Mirtschin machte sein 5. Foul. Der EBV erzielte offensiv zum gegnerischen Korb mehr Durchschlagskraft. Nach 30 Minuten lagen die Oderstädter nur noch 41:47 zurück, gewannen also diese 10 Minuten mit 21:18. Das letzte Viertel verlief sehr spannend. Glienicke war stehend k.o., das Schlussviertel ging mit 14:7 eindeutig an die Gäste. Der Gastgeber führte zwar bis kurz vor Schluss noch mit 53:52 ehe der EBV mit zwei guten Korbaktionen glücklich zum 55:54 – Endstand verwandeln konnte.
Der Trainer nach beiden Spielen: „Es ist mir vollkommen unerklärlich, wie schlecht mein Team im Vergleich zum ersten Turnier gespielt hat. Beide Gegner waren nicht überragend. Wir haben uns ihnen leider in unserer Spielweise angepasst und fanden in beiden Spielen vornehmlich in den ersten beiden Halbzeiten nie zu unserem Rhythmus. Die Jungen waren zu lethargisch und eben zu oft zu fehlerhaft. Sonst wären bessere Ergebnisse herausge-kommen. Neben einigen wichtigen taktischen Erkenntnissen, die wir intern auswerten, ist die Freiwurfquote meines Teams (16% und 29%) immer noch stark verbesserungswürdig.“
EBV-Punkte gegen Glienicke: Laurin Wendland verletzt, Jean-Marc Hintze 2 Pkt., Ludwig Radt 10 Pkt. 5/13 Freiwürfe 1 Dreier, Eric Mintken 4 Pkt., Moritz Mahlich 16 Pkt. 2/6 FW, Carlos van den Brandt 2 Pkt. 0/4 FW, Jonas Kraske 6 Pkt. 0/1 FW, Tim Sprenger 8 Pkt. 2 Dreier, Dominik Träder 0 Pkt., Roman Theißen 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/24 = 29%, Glienicke: 8/13 = 62%
6.Sep..2018 | Featured, OL U 18, Saison 2018/2019 |

Bester Spieler des EBV-Teams in Cottbus – Leo Lüben; er erzielte 37 Punkte.
(mbor/pra) Dem Oberligateam der U 18 gelang in Cottbus ein makelloser Saisonstart. Das Team gewann sowohl gegen die WSG 81 Red Dragons Königs Wusterhausen sehr hoch mit 99:35 (46:15) als auch gegen den Gastgeber BBC Cottbus mit 57:52 (32:27). Mit diesen beiden Siegen hat sich die intensive Trainingsarbeit von Teoman Prahst sichtlich ausgezahlt. Die Mannschaft aus Königs Wusterhausen war gegenüber der letzten Saison sehr geschwächt ins Spiel gegangen. 4 Spieler spielen im Männer- bzw. U 20-Bereich. Auch beim EBV sind 4 Spieler nicht mehr dabei, jedoch hat das Team dieses vollkommen kompensieren können.
Aus einer starken Zonenpresse heraus setzte das EBV-Team die Gegner sehr unter Druck, so dass Königs Wusterhausen kaum aus der eigenen Hälfte heraus kam. Immer wieder gelangen den Oderstädtern Steals (Ballgewinne), die sie dann mit schnellen erfolgreichen Kontern abschlossen. Überhaupt ist das die Philosophie des EBV, denn das Team hat eine Vielzahl von schnellen Spielern. Das nutzten die Jungen aus. Der Trainer konnte es sich bei einem Viertelstand von 33:3 nach 10 Minuten leisten, das zweite und vierte Viertel komplett mit der zweiten und dritten Reihe zu spielen, ohne dass größere Qualitätseinbußen zu sehen waren.
Mit 46:15 ging es in die Halbzeitpause, nach 30 Minuten stand es klar 72:21 für den EBV. Auch die letzten 10 Minuten wurden mit 27:14 abgeklärt absolviert, so dass ein 99:35 Kantersieg herauskam. Trainer Teoman Prahst nach dem Spiel: „ Es war für mein Team ein gelungener starker Saisoneinstieg. Unsere Systeme griffen gegen einen schwachen Gegner. Die Trefferquote des Teams war gut, dagegen die Freiwurfquote von nur 17% sehr schlecht.“
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Tim Sprenger 13 Pkt. 1 Dreier, Eric Mintken 4 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Carlos van den Brandt 2 Pkt., Leo Lüben 18 Pkt. 3 Dreier 1/2 FW, Roman Theißen 9 Pkt. 1 Dreier, Moritz Mahlich 12 Pkt. 0/2 FW, Ludwig Radt 18 Pkt. 0/2 FW, Jonas Kraske 2 Pkt., Laurin Wendland 13 Pkt. 1 Dreier 0/2 FW, Jean-Marc Hintze 8 Pkt. 0/5 FW, Dominik Träder 0 Pkt. Freiwürfe:EBV: 1/15 = 7% KW: 1/6 = 17%

Kapitän Laurin Wendland kämpfte wie gewohnt unermüdlich und erzielte in beiden Spielen 18 Punkte (Foto aus einer Partie gegen USV Potsdam).
Gleich anschließend hieß der zweite Gegner BBC Cottbus. Es wurde über das gesamte Spiel hinweg hart gekämpft. Nach 10 Minuten lagen die Oderstädter knapp mit 15:16 im Rückstand. Einige Male hatte der EBV Probleme in der Defensive, die Übernahme klappte nicht immer. Auch unter dem eigenem Korb fehlte manchmal die Zuordnung. Offensiv schlossen die Gäste die Angriffsaktionen manchmal zu schnell ab. Trainer Prahst nahm eine Auszeit und gab notwendige Hinweise, wie man es besser machen könne. Das beherzigten seine Spieler. Das zweite Viertel ging mit 17:11 zugunsten der Stahlstädter aus. Zur Halbzeit lag das Team mit 32:27 in Front.
Nach der Pause setzten EBV-Jungen ihr arteigenes Spiel fort und gingen nach 30 Minuten mit 50:40 in Führung. Das vierte Viertel brachte die Entscheidung zugunsten der Gäste. Die Kräfte ließen zwar langsam nach (Cottbus war ausgeruhter) und viele individuelle Fehler schlichen sich ein. Nur ein 7:12 sprang in diesem Viertel heraus, es wurde noch einmal spannend. Der EBV rettete sich jedoch nach 40 Minuten mit 57:52 ins Ziel. Noch einmal der Trainer: „Ich war mit meiner Mannschaft hoch zufrieden. Wir konnten über weite Strecken beider Spiele unsere Aufgaben erfüllen. Mit der gezeigten Teamleistung und den individuellen Stärken der Spieler kann die Mannschaft in der laufenden Meisterschaft weit vorn landen. Bester Spieler in beiden Spielen mit insgesamt 37 Punkten war Leo Lüben.“
EBV-Punkte gegen Cottbus:Tim Sprenger 2 Pkt., Eric Mintken 2 Pkt., Carlos van den Brandt 2 Pkt., Leo Lüben 19 Pkt. 1 Dreier 0/1 FW, Roman Theißen 0 Pkt., Moritz Mahlich 4 Pkt., Ludwig Radt 12 Pkt. 0/1 FW, Jonas Kraske 0 Pkt., Laurin Wendland 5 Pkt. 1 Dreier, Jean-Marc Hintze 11 Pkt. 1/6 FW, Dominik Träder 0 Pkt. Freiwürfe: EBV: 1/8 = 13% Cottbus: 1/4 = 25%
14.März.2017 | Featured, Saison 2016/2017, U 16 |
(mbor/koe) Die zurzeit beste Nachwuchsmannschaft des EBV, das Team der Oberliga U 16, zementierte am Wochenende ihren zweiten Tabellenplatz mit zwei souveränen Heimsiegen. Gegen den Oranienburger SV setzte sich der Gastgeber klar mit 68:35 (31:15) durch, gegen die StarWings Glienicke gewannen die Jungen mit 59:46 (37:22). Der EBV startete mit einem 13:2 in den ersten sieben Minuten. Da kamen die Oranienburger nicht hinterher. Der Gastgeber verteidigte konsequent und sehr effizient, teilweise bereits im eigenen Feld des Gegners. Sowohl Ballgewinne in diesem Bereich als auch das Erzwingen der 24 Sekunden-Regel der Oranienburger machten das Eisenhüttenstädter Spiel so gefährlich. Dem Gast nördlich von Berlin gelangen bis zur Halbzeit nur ganze 15 Punkte. Das zeigt die enorme Defensivstärke der EBV-Jungen.
Trainer Kevin Köster ließ bereits im ersten Spielabschnitt, aber noch mehr in den zweiten zwanzig Minuten, den Bankspielern viel mehr Spielzeit als sonst. Diese gewannen dadurch noch mehr an Sicherheit und überzeugten ebenso durch gute Korbaktionen. Das EBV-Spiel ist mehr und mehr durch das schnelle Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive gekennzeichnet. Solch ein sehr wichtiges taktisches Mittel verfehlte vor allem im letzten Viertel nicht ihre Wirkung bei den Oranienburgern. Besonders die an diesem Tag für ihre Leistungen geehrten Laurin Wendland, Leo Lüben und Ludwig Radt machten das Spiel schnell. So hatte der EBV über 46:27 (30.) und 55:33 (36.) das Spiel in allen Phasen im Griff. Mit dem Schlusspfiff gewannen die Oderstädter sehr überzeugend mit 68:35. Trainer Kevin Köster nach dem ersten Spiel: „Insgesamt bin ich mit meinem Team zufrieden. Wir konnten zeigen, was wir im Training beständig einstudieren. Die bereits genannten Aufbauspieler erfüllten die Anforderungen im Spiel nach vorn genauso wie die drei eingesetzten Center Dominik Träder, Jean-Marc Hinze und Moritz Mahlich defensiv und in der Reboundarbeit. Nicht zufrieden dürfen wir mit der Wurfeffizienz am Brett (41%/39%) und von der Freiwurflinie (21%/25%) in beiden Spielen sein.“
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Eric Mintken 3 Pkt. 1/2 FW, Carlos van den Brandt 5 Pkt. 1/2 FW, Leo Lüben 7 Pkt. 0/2 FW, 1 Dreier, Jonas Kraske 2 Pkt., Niklas Hartmann 3 Pkt. 1 Dreier, Ludwig Radt 23 Pkt. 1/5 FW, Laurin Wendland 0 Pkt., Jean-Marc Hinze 13 Pkt. 1/4 FW, Moritz Mahlich 10 Pkt. 0/4 FW, Dominik Träder 2 Pkt. Freiwürfe Team EBV: 4/19 = 21%, Freiwürfe Oranienburg: 3/16 = 19%

U 16 – Trainer Kevin Köster, Topscorer und Bester Dreierschütze der Bezirksliga; Die Besten des Teams U 16: Leo Lüben, Bester Newcomer; Laurin Wendland, Bester Defensivspieler; Ludwig Radt, Bester Scorer (von links, privat)
Der zweite Gegner des Tages aus Glienicke reiste nur mit sechs Spielern in die Stahlstadt. Sie hatten bereits ein kräftezehrendes Spiel gegen Oranienburg hinter sich. Bei ihnen merkte man jedoch keinen Leistungsabfall, zumindest nicht in den ersten zehn Minuten. Die Gastgeber begannen wiederum konsequent und hart zu verteidigen. Die durchbrechenden Spieler wurden zumeist abgefangen, jedoch gelang es ihnen nicht, 5 Glienicker Dreipunktewürfe (davon 3 im dritten Viertel) zu verhindern. Trotz dieser Tatsache führte der EBV nach 10 Minuten mit 18:12 und zur Halbzeit mit 37:22. Nach der Pause war beiden Teams anzumerken, dass sie in ihren Spielen einen hohen läuferischen Aufwand betrieben haben. Die Glienicker auf Grund der nur sechs angereisten Spieler, die EBV-Spieler auf Grund ihrer guten spielerischen und läuferischen Anlage, die auch die zahlreichen Zuschauern zu Beifall animierte. So passierte in der zweiten Spielhälfte nicht mehr allzu viel. In der 30.Minute kam Glienicke mit 50:37 noch etwas geringfügig heran. Das letzte Viertel endete leistungsgerecht 9:9. Doch bis dahin hatte der EBV bereits auch in diesem Spiel eindrucksvoll bestätigt, von welcher Klasse das Team ist. Nach 40 Minuten hieß es 59:46 für den EBV. Noch einmal der EBV-Trainer: „Wir haben unter Beweis stellen können, welchen Leistungsstand wir haben. Wir werden in Kürze nach Potsdam zum letzten Turnier der Meisterschaften fahren und uns am 01.April gegen die Besten aus Sachsen-Anhalt und Berlin messen. Diese Vergleiche geben uns ein genaueres Bild unseres derzeitgen technischen und spielerischen Vermögens.“
EBV-Punkte gegen Glienicke: Eric Mintken 0 Pkt., Carlos van den Brandt 6 Pkt., Leo Lüben 12 Pkt. 2 Dreier, Jonas Kraske 2 Pkt., Niklas Hartmann 0 Pkt., Ludwig Radt 14 Pkt. 2/8 FW, Laurin Wendland 8 Pkt. 0/2 FW, Jean-Marc Hinze 6 Pkt., Moritz Mahlich 9 Pkt. 1/2 FW, Dominik Träder 2 Pkt. Freiwürfe Team EBV: 3/12 = 25%, Freiwürfe Glienicke: 7/25 = 28%
28.Feb..2017 | Saison 2016/2017, U 16 |

Jean-Marc Hinze hat nach vielen guten Zuspielen seiner Mitspieler mit 24 Punkten eine perönliche Bestleistung gegen den USV Potsdam aufgestellt.
(mbor/koe) Es waren für das U 16-Team die erwartet beiden schweren Auswärts-spiele in Bernau. Die Mannschaft hat diese Aufgaben nach großem Kampf und großer Leidenschaft bravourös gemeistert und sowohl gegen den USV Potsdam mit 81:63 (21:24) als auch gegen den Gastgeber SSV Lok Bernaus mit 75:59 (34:28) gewonnen.
Die Jungen von Trainer Kevin starteten sehr konzentriert und gingen bis zur 4.Minute mit 6:0 in Führung. Das war aber nur Strohfeuer, denn dem USV gelang es mit zunehmender Spielzeit immer wieder gut in die EBV-Zone einzubrechen und einfach zu punkten. Die Helpside der Stahlstädter stand zu spät oder überhaupt. Schnell hatte sich der USV erholt und erzielte über 20:12 (10.Minute) eine knappe 34:31 – Halbzeitführung. Auch in der zweiten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts. Es war sehr spannend – bis zur 24.Minute, beim Stand von 32:43 aus EBV-Sicht. Jetzt erst hat der EBV den Anfangsrespekt ablegen können. Ein 16:0 Lauf seitens des EBV sorgte beim Trainer und den mitgereisten Eltern für etwas Nervenberuhigung. Das Spiel blieb weiter spannend. Nach 28 Minuten führte der EBV mit 48:43, in der 34. Minute mit 57:54. Immer noch hätte das Spiel kippen können. Der USV hatte nur 8 Spieler dabei, der EBV zwar 11 Spieler, agierte in diesem Krimi aber ebenfalls nur mit 7 Spielern. In den verbleibenden 6 Minuten schafften es die EBV-Jungen, sich aus der Umklammerung der Potsdamer zu lösen und gewannen hoch verdient mit 81:63. Der Eisenhüttenstädter Trainer nach dem Spiel: „Wir hatten einfach zu viel Angst vor dem USV. Das legte sich erst in den zweiten 20 Minuten. Immer streute Levi Bohn (USV) Dreipunktewürfe ein, die uns zuerst nicht auf die Siegerstraße brachten. Die entscheidenden Momente des Spiels aus meiner Sicht waren eine sehr viel bessere Verteidigung meiner Spieler, die Zuspiele zum Center Jean-Marc Hinze und dessen erzielte 24 Punkte (eigener Saisonrekord) sowie eine endlich verbesserte Freiwurfquote des Teams von 52%. Ein Lob an die Mannschaft, die sich auch in schwierigen Phasen nie aufgab und das Ziel zu gewinnen immer Focus hatte.“ So gewannen die Oderstädter am Ende hoch mit 81:63.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Eric Mintken 7 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Ludwig Radt 30 Pkt. 6/10 Freiwürfe, Jonas Kraske 2 Pkt., Laurin Wendland 5 Pkt. 1/2 FW, Leo Lüben 7 Pkt. 1/2 FW, Jean-Marc Hinze 24 Pkt. 2/3 FW, Roman Theißen, Carlos van den Brandt, Niklas Hartmann alle 0 Pkt., Moritz Mahlich 6 Pkt. 2/6 FW, Dominik Träder 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 13/25 = 52%, Potsdam 7/15 = 47%

Dominik Träder gewinnt nach langer Verletzung Anschluss an die Leistungen seines Teams und erzielte gute 7 Punkte.
Gleich anschließend wartete der Gastgeber auf das EBV-Team. Der EBV-Trainer hatte zuerst das Spiel USV – Bernau (63:38) als Schiedsrichter mit geleitet. Er konnte es also wagen, in weiten Teilen seinen zweiten Fünfer auf das Feld zu schicken. Diese bemühten sich sehr, erfüllten ihre Defensivaufgaben auch phasenweise gut. Der EBV bestimmte das Tempo und das Spiel gegen die Panketaler. Die Defensive stand nicht immer richtig. Oft gelang es den Bernauer Spielern zu einfach zum Korb zu kommen. Diese Spieler kannten die Anlage und allzu oft fiel der Ball auch in den Korb des EBV. Die Gastgeber waren hoch motiviert, dem EBV ein Bein zu stellen. Das gelang ihnen aber nicht. Trainer Kevin Köster setzte alle seine Spieler gekonnt ein, immer durchsetzt mit Spielern der ersten bzw. zweiten Garnitur. Die Teilergebnisse von 16:12, 34:28 (Halbzeit) und 57:43 (30.Minute) waren für ihn zweitrangig. Entscheidend war dabei, dass sich alle Gästespieler einbringen konnten. Und das taten sie denn auch, sowohl Carlos van den Brandt (5 Pkt.) und Niklas Hartmann als auch Roman Theißen (beide 0 Pkt.) sowie Dominik Träder (7 Pkt.). Am Ende war es auch hier ein 75:59 – Arbeitssieg, der den Gästetrainer nach dem Spiel zu folgenden Worten veranlasste. „Wir haben unser wichtigstes Ziel erreicht, beide Spiele, trotz hartnäckiger Gegenwehr zu gewinnen. Das zählte am Ende des Tages. Das Teamspiel hat sich verbessert, die Laufwege werden immer besser eingehalten. Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen habe ich wohl bemerkt. Neben den bereits angesprochenen Dingen gilt es, das Teamgefüge weiter zu verbessern. Wir haben ein gutes Team. Aber alle Spieler müssen bis zu den Ostdeutschen Meisterschaften Anfang noch enorm zulegen, um die höheren Aufgaben dann auch zu meistern.“
EBV-Punkte gegen Bernau: Eric Mintken 4 Pkt., Jonas Kraske 1 Pkt. 1/2 FW, Ludwig Radt 22 Pkt. 1/3 Freiwürfe 1 Dreier, Laurin Wendland 10 Pkt. 2 Dreier, Leo Lüben 14 Pkt. 2/2 FW, Carlos van den Brandt 5 Pkt. 1/2 FW, Jean-Marc Hinze 7 Pkt. 1/2 FW, Roman Theißen 0 Pkt. und Niklas Hartmann beide 0 Pkt., Moritz Mahlich 5 Pkt. 1/3 FW, Dominik Träder 7 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 6/10 = 60%, Bernau 11/21 = 52%
26.Feb..2017 | Featured, Saison 2016/2017, U 16 |
(mbor/koe) Weiter ohne Niederlage blieb die Mannschaft der OL U 16 in Königs Wusterhausen. Gegen den Gastgeber erzielte das Team ein 53:41 (30:19), gegen die BG 94 Schwedt hieß es am Ende 77:32 (31:14).
Gegen den Gastgeber hatte es der EBV mit dem erwartet schweren Rückspiel zu tun, zumal der sich stark im Aufwärtstrend befindliche EBV-Spieler Eric Mintken entschuldigt fehlte. Das erste Viertel war vom EBV sehr durchwachsen, nach 10 Minuten führten die Gäste ‚nur‘ mit 12:11. Trainer Kevin Köster forderte immer ein schnelles Umschaltspiel ein. Das gelang aber nur in Ansätzen. Nach 20 Minuten führten die Gäste etwas beruhigender mit 30:19. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen. Sie kamen stark zurück. Das dritte Viertel entschieden sie klar mit 14:3 für sich. Beim EBV lief fast nichts zusammen, frei heraus gespielte Würfe fanden nicht den Weg in den Korb des Gastgebers. Das war bisher das schlechteste Viertel des EBV in allen Spielen. Bei 33:33 ging es ins letzte Viertel. Der EBV setzte noch einmal alle Kräfte frei. Das Team spielte einer für den anderen. Felix Merten (KW) verletzte sich leider. Das spielte dem EBV zusätzlich in die Karten. Die letzten 10 Minuten gestalteten die Gäste mit 20:8 für sich. Damit ging der „heiße“ Kampf glücklich 53:41 für Eisenhüttenstadt aus. Trainer Kevin Köster nach diesem Spiel: „Wir haben gewonnen, das zählt. In einer schwierigen Situation bewies die Mannschaft Moral und Siegeswillen. Das war am Ende ausschlaggebend für unseren Erfolg.“

Endlich konnten auch einmal die Bankspieler punkten, wie hier Roman Theißen ….
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Jonas Kraske 2 Pkt., Ludwig Radt 14 Pkt. 4/11 Freiwürfe, Laurin Wendland 6 Pkt. 0/2 FW, Leo Lüben 2 Pkt., Carlos van den Brandt 0 Pkt. 0/2 FW, Jean-Marc Hinze 10 Pkt., Roman Theißen 0 Pkt., Tim Sprenger 4 Pkt., Moritz Mahlich 11 Pkt. 1/8 FW, Dominik Träder 4 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe EBV 5/22 = 23%, Königs Wusterhausen 3/7 = 43%

… und Carlos van den Brandt. Beide erzielten Punkte gegen BG 94 Schwedt
BG 94 Schwedt hieß der nachfolgende Gegner. Das erste Spiel gegen den Gastgeber ging bereits an die physische Substanz der EBV-Jungen. So erzielte der EBV auch nur ein 10:7 gegen den vermeintlichen leichteren Gegner. Ab der 11.Minute ging der EBV wieder wie gewohnt zur Tagesordnung über. Eine sehr gute Defensive, eine schnell abgeschlossene Offensive und schon stand es zur Halbzeit 31:14. Damit kamen die Schwedter nicht zurecht. Besonders hier wiederum einmal mehr Laurin Wendland, der viele Ballgewinne erzielte und daraus dieses schnelle EBV-Spiel überhaupt erst ermöglichte. In der zweiten Halbzeit gaben sich die Schwedter frühzeitig geschlagen, wohl wissend, dass das Spiel für sie verloren ging.
EBV wurde jetzt defensiv fast nicht mehr gefordert. Offensiv bauten die Jungen den Vorsprung über 55:29 am Ende des dritten Viertels kontinuierlich bis zum Schlusspfiff auf 77:32 aus. Noch einmal der Trainer: „Ich bin stolz auf das Team. Alle Spieler konnten gegen Schwedt endlich einmal punkten, davon Ludwig Radt mit 22 und Jean-Marc Hinze mit 17 sogar zweistellig. Schwedt erzielte in den letzten 10 Minuten nur ganze 3 Punkte, wir dagegen 22. Das zeugt von einer sehr guten Teamdefensive. Kritikwürdig sind unsere Ergebnisse von der Freiwurflinie mit 23% gegen den Gastgeber und mit 31% gegen Schwedt und mehrere Male leicht vergebene Korbleger. Daran haben wir noch zu arbeiten.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Jonas Kraske 8 Pkt., Ludwig Radt 22 Pkt. 0/4 Freiwürfe, Laurin Wendland 4 Pkt. 2/2 FW, Leo Lüben 8 Pkt. 3/6 FW, Carlos van den Brandt 6 Pkt. 0/2 FW, Jean-Marc Hinze 17 Pkt. 1/3 FW, Roman Theißen 2 Pkt., Tim Sprenger 2 Pkt., Moritz Mahlich 4 Pkt., Dominik Träder 4 Pkt.; FW; Freiwürfe EBV 4/13 = 31%, Schwedt 3/9 = 33%