Landesliga U 16 männlich: Zweimal klar siegreich in Woltersdorf

Jannis Karls (weiß/Nr.31) startet zum gegnerischen Korb.

(mbor/mkal) Das Landesligateam der U 16 bewies am letzten Samstag seine gewachsene spielerische Leistungsfähigkeit. Beide Spiele gewannen die Jungen von Trainer Max Kalisch souverän mit 82:49 (37:27) gegen den BV Eberswalde 99 und mit 82:45 (43:15) gegen den Gastgeber der SV 1919 Woltersdorf.

Eine gut stehende Teamdefensive war in beiden Spielen einer der Schlüssel der hohen Sieg.

Das 1.Viertel spielten der EBV und Eberswalde noch ausgeglichen. Mit 16:10 gab es die erste kleine Pause. Auch das zweite Viertel brachte keine Vorentscheidung. Die Mannschaften hatten jeweils einen Run mit 12:0, zuerst Eberswalde zwischen der 12. und 14.Minute, danach der EBV zwischen der 15. und 17.Minute. So ging es mit einem 10-Punkte-Vorsprung bei 37:27 für den EBV in die Halbzeitpause. Der EBV-Trainer sah schon in den ersten 20 Minuten sein Team mit einer sehr guten Defensivarbeit. Das verstärkte sich in der 2.Halbzeit zusehends. Eberswalde bekam immer wieder Probleme, den Ball nach vorn zu bekommen. Der EBV hatte viele Steals, gute Ballgewinne und oft genug einfache Fastbreakpunkte.

Die Aufbauarbeit übernahmen wahlweise Ben Vorhoff, Sean Noack und Paul Zucknick. Das klappte sehr gut. Die Überlegenheit des EBV nahm mehr und mehr Formen an. Einem 22:10 (3.Viertel) folgte ein 23:12 im Schlussviertel. Laurynas Lukosius war unter dem Eberswalder Korb nicht zu halten. Er zog auf Grund mit seiner Dynamik viele Fouls. Er belohnte sich mit stolzen 31 Punkten, erzielte jedoch ein schlechtes Freiwurfergebnis (27%, 5/18 FW). Das schmälert seine Gesamtleistung etwas. Paul Waldinger und Felix Blasche fügten sich nahtlos in ein sehr gutes Team ein. Gegen Ende dieses ersten Spiels dachten Trainer und Spieler schon an das nächst folgende Spiel gegen den Gastgeber und ließen es gegen Eberswalde locker zu Ende gehen. Das klare Ergebnis von 82:49 spricht für sich.

Jeder EBV-Spieler setzte sich für den anderen Mitspieler physisch ein. Hier Paul Zucknick (weiß/Nr.25) beim Korbwurf.

Der EBV-Trainer nach dem ersten Match: „Das war eines der besten Spiele meines Teams in diesem Jahr. Endlich wurden taktische Dinge umgesetzt, wie wir sie im Training laufend geübt haben. Drei Spieler punkteten zweistellig. Fast alle Spieler trugen sich in die Scorerliste ein. Darauf können wir aufbauen.“

EBV-Punkte gegen Eberswalde: Laurynas Lukosius 31 Pkt 5/18 FW, Monty Preusche 6 Pkt. 0/1 FW, Paul Waldinger 2 Pkt, Sean Noack 6 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 18 Pkt 3/3 FW 1 Dreier, Jannis Karls 10 Pkt. 2 Dreier, Maksymilian Drozdek 5 Pkt. 1/1 FW, Felix Blasche 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 9/21 = 43%, 3 Dreier, Eberswalde: FW 1/4 = 25% 2 Dreier

Gegen Woltersdorf sahen die Zuschauer von Beginn an eine sehr konzentriert spielende Gästemannschaft. Defensiv funktionierte das EBV-Team weiter sehr gut. Das Umschaltspiel wurde immer wieder konsequent genutzt, um aus der Defensive in eine gute Offensive zu starten. Alle Teammitglieder steigerten sich von Minute zu Minute. Der Ball lief gut durch die EBV-Reihen, keiner spielte für sich, unnötige Ballverluste wurden auf ein Minimum beschränkt.

Ein 21:11 (10.Minute) folgte einem hohen 22:4 (2.Viertel). Wolterdorf verlor komplett den Anschluss. Zahlreiche einfache, manchmal fast geschenkte Steals konnte der EBV ‚ergattern‘. So ging es schon mit einem großen Vorsprung von 43:15 in die Halbzeitpause.

Nach dem Pausentee wurde der Druck deutlich rausgenommen vor allem defensiv, Wolterdorf kam wieder etwas mehr ins Spiel. Trotzdem blieb der EBV, im Gegensatz zu seinem Gegner, konzentriert und spielte mit viel Disziplin seine Angriffe zu Ende. So steht denn nach diesem erfolgreichen Tag auch ein klarer 82:45 – Sieg beim 2.Spiel als Ausrufezeichen hinter dem EBV-Team.

Verabschiedung…

Max Kalisch nach diesen zwei komfortablen Siegen in Woltersdorf: „Ich möchte keinen Spieler extra herausheben: Das ganze Team hat wirklich sehr gut gespielt. Es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen. Wenn ich mich auch wiederhole: Es war einer der besten Spieltage, die ich bisher hatte. Und das nicht nur, weil wir zweimal hoch gewonnen haben, sondern auch weil das Team funktioniert hat und wir diszipliniert hervorragenden Basketball gespielt haben.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Laurynas Lukosius 36 Pkt. 2/6 FW, Monty Preusche 2 Pkt. 0/2 FW, Paul Waldinger 2 Pkt, Sean Noack 0 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt., Ben Vorhoff 18 Pkt 2/2 FW 2 Dreier, Jannis Karls 6 Pkt 1/2 FW 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 10 Pkt. 0/4 FW, Felix Blasche 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 5/16 = 31%, 3 Dreier, Woltersdorf: FW 3/9 = 33% 2 Dreier

Alle Fotos von Dariusz Drozdek.

Landesliga U 14 männlich: Auswärtsspiele mit 87:42 und 106:52 in Neuenhagen klar gewonnen

Auszeit.

(mbor/mvor) Das Team der U 14 konnte am letzten Wochenende seine beiden Auswärtsspiele siegreich gestalten. Gegen das Team von Lok Templin gewannen die Jungen sicher mit 87:42 (51:18), gegen die Mannschaft der SG Rot-Weiß Neuenhagen gab es für die Oderstädter mit 106:52 (48:27) einen „Hunderter“.

Sehr verbesserte Defensive!

Der EBV spielte zum ersten Mal gegen ein Team aus Templin, weit im Norden Brandenburgs. Die Jungen begannen schwungvoll, hatten jedoch anfangs einige technische Fehler im Aufbauspiel, die sie aber bereits im Laufe des ersten Viertels abstellen konnten.

Center Franz-Peter Budach in Aktion.

Der EBV machte defensiv die Räume recht eng, so dass die Templiner wenig Möglichkeiten hatten, sich offensiv frei zu entfalten. Die ersten drei Viertel mit 28:9, 23:9 / Halbzeit 51:18 und 27:9 (3.Viertel) sprechen eine deutliche Sprache für das Offensivfeuerwerk des EBV.

 

Beide Trainer, Marcus Vorhoff und Daniel Karls, waren denn auch angetan von der genannten besseren Defensivarbeit, von der verbes-serten Reboundarbeit gegenüber den letzten Spielen sowie dem guten und effektiven Passspiel untereinander.

Vor dem letzten Viertel stand es 78:26 für die EBV-Spieler. Die Trainer setzten im letzten Viertel für die Spieler noch einmal einen anderen Akzent, indem sie ihnen bestimmte Offensivaufgaben zuordneten. Diese setzte das Team leider nur mäßig um. Die Konzentration war wohl schon ob des späteren sicheren und verdienten 87:42 – Sieges dahin.

Das Teamspiel wurde an diesem Spieltag weiter verbessert.

Die Trainer sprachen danach von „einem soliden Spiel“, welches das Team zeigte. „Ausbaufähig sind vor allem die Offensivrebounds und deren Verwertung. Daran müssen wir noch gemeinsam arbeiten.“

EBV 1971 gegen Lok Templin mit:  Bobby Tänzel 0 Pkt. 0/2 FW, Paul Zucknick 8 Pkt. 0/3 FW, Maksymilian Drozdek 25 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 33 Pkt. 4/6 FW 1 Dreier, Tom Kohlack 1 Pkt. 1/2 FW, Franz-Peter Budach 8 Pkt. 0/3 FW, Louis Mielenz 4 Pkt. 2/6 FW, Nick Vorhoff 8 Pkt.  1/3 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 11/27 = 41%, 2 Dreier, Templin: 4/22 = 18% 0 Dreier

Nick Vorhoff nutzt die Sperre von Jannis Karls zum 1:1 zum Korbdurchbruch.

Beim zweiten Spiel in Folge gegen den Gasgeber aus Neuenhagen ließen die acht angetretenen Eisenhüttenstädter ebenfalls nichts anbrennen. Sie dominierten auch dieses Spiel. Neuenhagen konnte zu Beginn noch gut mithalten und machte es dem EBV schwer. Ja, sie führten sogar bis zur 5.Minute mit 7:5.

Bobby Tänzel – stark formverbessert.

Danach gab es einen 19:2-Run und schon stand es 24:9 für den EBV nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel hielt Neuenhagen ebenfalls relativ gut dagegen. Das EBV-Team hatte so nach und nach mit der schwindenden Kondition zu kämpfen.

Der EBV baute seinen Vorsprung kontinuierlich zum 48:28 bis zur Halbzeit und zu einem sehr sicheren 78:34 (3.Viertel – 30:6 für den EBV) nach 30 Minuten aus. Die Gastgeber versuchten immer wieder, dagegen zu halten. Das gelang ihnen aber nur sporadisch. Zu übermächtig war der Gegendruck seitens des EBV.

Auch Louis Mielenz aus der U 12 war ein ständiger Unruheherd.

Die „tragenden“ Säulen der Oderstädter, wie Jannis Karls mit 39 Punkten, Maksymilian Drozdek mit 31 Punkten sowie Nick Vorhoff mit 14 Punkten machten das Spiel. Hervorragend wurden sie unterstützt von Bobby Tänzel (8 Pkt.), Paul Zucknick (4 Pkt.), Louis Mielenz (6 Pkt.), Franz-Peter Budach (2) und Tom Kohlack (2 Pkt.). Esehr gutes 106:52 belohnte das Team für seine Mühen. Noch einmal die Trainer nach dem Spiel: „Dieses zweite Spiel überzeugte uns vollends von der Spielstärke unseres Teams, alle Achtung. Die defensiven Mechanismen greifen als Team immer besser. Wie auch im ersten Spiel gab es Offensivrebound-Probleme, ebenso bei der anschließend möglichen Chancenverwertung. Daran werden wir arbeiten. Zum Schluss machten sich Konditionsprobleme bemerkbar; es wurde nicht mehr hinter jedem Ball mit vollem Einsatz hinterhergegangen. Das wird genauso angesprochen.“

Einfach stark – Maksymilian Drozdek!

EBV 1971 gegen Neuenhagen mit: Bobby Tänzel 8 Pkt., Paul Zucknick 4 Pkt., Maksymilian Drozdek 31 Pkt. 1/3 FW, Jannis Karls 39 Pkt. 2/11 FW, Tom Kohlack 2 Pkt., Franz-Peter Budach 2 Pkt., Louis Mielenz 6 Pkt., Nick Vorhoff 14 Pkt. 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/39 = 44%, 2 Dreier, Neuenhagen: 5/11 = 45% 0 Dreier

Alle Bilder von Manja Karls.

Landesliga U 16: Beide Heimspiele am 08.11.25 gegen Lausitzer Team klar verloren auswählen

(mbor/mkal) In einem Hin- und Rückspiel traf das U 16-Team des 1971 auf die Mannschaft aus dem Süden Brandenburgs, auf die BG Lauchhammer 1950. Leider verlor der EBV beide Spiele, das erste Spiel klar mit 63:85 (33:46) und das zweite Spiel deutlich mit 61:73 (25:30)

Das erste der beiden Spiele startete für den Gastgeber relativ gut, bis zur Hälfte des 1. Viertels war es ein ausgeglichenes Spiel (10:11). Ab der 5. Minute fand Lauchhammer besser in sein Offensivspiel, durch die körperliche Überlegenheit (Größe) kamen die Gäste zu vielen einfachen Punkten. Zur Viertelpause führten die Lausitzer bereits mit 21:15.

Schon in dieser frühen Phase des Spiels wurden die zwei Hauptprobleme beim Gastgeber ersichtlich: Die sehr schwache Defensive einiger Spieler und nur eine funktionierende Anspielstation von Ben Vorhoff über Laurynas Lukosius. Die Folge war, dass den Spielern von Lauchhammer viele – teilweise ungehinderte – Fastbreaks gelangen, die sie in Punkte umwandeln konnten. Außerdem trafen sie sowohl gut aus der Halbdistanz als auch von der Dreierlinie. Zur Halbzeit war das Spiel in dieser EBV-Spielerkonstellation bereits vorentschieden, die Gäste führten mit 46:33.

In der Halbzeitpause gelang es Trainer Max Kalisch seine Spieler noch einmal zu motivieren und sie für die 2.Halbzeit wach zu rütteln. Denn die anwesenden Zuschauer hatten unisono den Eindruck, dass das Gastgeberteam „noch im Halbschlaf“ war.

Gesagt getan: Ein gutes drittes Viertel präsentierte beim EBV-Team gelungene Offensiv-Aktionen und ein 16:16 in diesem Viertel. Das konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Initiativen vorrangig über den einzigen Aufbauspieler beim EBV – Ben Vorhoff und fast ausschließlich über Laurynas Lukosius liefen.

Wenn der EBV dann mal nicht traf, konnten die BG Lauchhammer sehr oft mit schnellen, erfolgreichen Fastbreaks kontern. Im vierten Viertel hielt sich Lauchhammer mit 23:14 schadlos, so dass der hohe 85:63-Sieg ungefährdet eingefahren werden konnte, ein zu jeder Zeit verdienter Sieg für Lauchhammer. Topscorer beim EBV wurde Laurynas Lukosius mit 38 Punkten (leider nur 4/13 = 31% Freiwürfe), gefolgt von Lias Ettmeier mit 12 Punkten.

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Laurynas Lukosius 38 Pkt. 4/13 FW, Monty Preusche 4 Pkt. 2/2 FW, Lias Ettmeier 12 Pkt., Paul Waldinger 2 Pkt., Sean Noack, Felix Blasche, Paul Zucknick alle 0 Pkt. (verletzt ausgeschieden), Ben Vorhoff 3 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/19 = 37% 0 Dreier, Lauchhammer: 4/8 = 50% 4 Dreier

Nach einer etwas zu kurzen Pause war beim zweiten Spiel für beide Teams ein deutlich schwerer Start bei den Zuschauern und den Trainern zu erkennen.

Für den EBV lief es etwas besser als im ersten Spiel, die Spieler versuchten einige gewonnene Erkenntnisse positiv umzusetzen. Der EBV bewies bis zur Mitte des 3. Viertels (23.Minute), dass es auch besser gehen konnte. Lauchhammer ging mit 8:7 nach 10 Minuten in Führung, zur Halbzeit stand es 30:25 für die Lausitzer.

Sowohl Ben Vorhoff als auch Laurynas Lukosius, die beide sehr viel Spielzeit bekamen, musste ihre verdienten Pausen bekommen. Jetzt ging ab der 24.Minute sowohl defensiv als auch offensiv mehrere Minuten beim Gastgeber lang gar nichts mehr.

Es fehlten die Kraft und vor allem der Wille, die Lauchammer Fastbreaks zu unterbinden. Das Ergebnis schnellte von einem bis dahin sehr guten nur 33:38 (23.Minute) bis zur 30.Minute auf 56:35 in die Höhe.

Lauchhammer traf seine Jumpshots gut und verschaffte sich zu Beginn des 4. Viertels eine klare 21 Punkte Führung. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs setzte der Lausitzer Trainer verstärkt auch seine zweite Reihe ein. Das reichte insgesamt zu einem 73:61-Gästesieg.

Trainer Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben das vierte Viertel sogar mit 26:17 gewonnen. Das ist ein Beweis dafür, dass bei größeren Anstrengungen meiner Spieler das Spiel für uns hätte besser laufen können.

Neben den bereits genannten Mängeln zählen auch die zu vielen Turnovers und die mangelnde Reboundarbeit insgesamt dazu. Überragend einmal mehr Laurynas Lukosius mit 42 Punkten und einer Freiwurfquote von 80% (12/15).“

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Laurynas Lukosius 42 Pkt. 12/15 FW, Monty Preusche 5 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/2 FW, Paul Waldinger 2 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick verletzt, Ben Vorhoff 0 Pkt., Jannis Karls 2 Pkt., Maksymilian Drozdek 6 Pkt. Felix Blasche 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 15/21 = 71% 0 Dreier, Lauchhammer: 9/21 = 43% 2 Dreier

Alle Fotos: Bernd Pflughöft und Frank Noack

Landesliga U 14 männlich: Beide Auswärtsspiele in Potsdam sehr hoch gewonnen

Das stolze EBV – Team.

(mbor/mvor) In der Landeshauptstadt Potsdam gewann das U 14-Team des EBV 1971 seine beiden Auswärtsspiele. Gegen die dritte Vertretung von RedHawks Potsdam lautete das Endergebnis 150:61 (67:30), gegen die zweite Mannschaft der Kings&Queens Potsdam stand es nach dem Schlusspfiff 112:58 (53:33) für den Gast von der Oder.

Hanna Dembinska (aus dem Team U 12) hatte ihren ersten guten Einsatz in der nächst höheren Spielklasse.

Wenig Gegenwehr machten die Potsdamer Spieler der Spielerin Hanna Dembinska (als U 12-Spielerin ihr erstes Spiel in der U 14) und den leider nur 6 Jungen des EBV. Die Besonderheit dieses Tages war der Geburtstag von Jannis Karls.

Maksymilian Drozdek – uneingeschränkt der beste Spieler des gesamten Turniers.

Die Gäste überzeugten über

das gesamte Spiel. Von der ersten Minute an waren alle Kinder wach und voll dabei. In allen vier Vierteln erspielten sie sich jeweils einen deutlichen Vorsprung. Schon zur Halbzeit stand es klar 67:30.  Auch nach der Halbzeit war das EBV-Team „gierig“ auf Punkte. Mit 46:7 und 37:24 im dritten und vierten Viertel war es ein rundum gelungener Auftritt. Insgesamt wurde es dann ein Kantersieg mit 150:61. Maksymilian Drozdek „schoss“ den Vogel mit 37 Punkten ab, gefolgt von dem immer besser werdenden Bobby Tänzel mit 35 Punkten, Jannis Karls mit 27 Punkten und Nick Vorhoff (U 12) mit 25 Punkten.

Nick Vorhoff (mit Ball) – ein Wirbelwind auf dem Spielfeld.

Trainer Marcus Vorhoff fasste nach diesem Spiel zusammen: „Ich bin offensiv mit dem Auftritt meines Teams insgesamt zufrieden.  Dass gegen dieses Teams 5 meiner Spieler zweistellig punkteten, war Ausdruck der Stärke und Durchschlagskraft der Mannschaft.

Auszeit des Teams mit den beiden Trainern Marcus Vorhoff und Daniel Karls.

Nicht zufrieden war ich mit der Defensive einzelner Spieler. Sie reagierten gedanklich und bewegungsmäßig zu langsam auf die jeweilig gerade passierte Situation. Daran müssen wir unbedingt arbeiten. Das Freiwurfresultat von nur 43% ist ebenfalls noch ausbaufähig.“

EBV 1971 gegen RedHawks Potsdam 3 mit: Collin Spanehl 2 Pkt., Hanna Dembinska 4 Pkt., Bobby Tänzel 35 Pkt. 3/6 FW, Paul Zucknick 20 Pkt. 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 37 Pkt. 3/9 FW, Jannis Karls 27 Pkt. 3/8 FW, Nick Vorhoff 25 Pkt. 8/12 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/39 = 43%, 1 Dreier, RedHawks Potsdam 2: 5/11 = 46% 0 Dreier

Jannis Karls hat die Übersicht, die Ruhe und die schon nötige Cleverness in heiklen Situationen.

Nach diesem ersten Power-Spiel des Tages ließen es die Gäste gegen die Reserve der Kings&Queens etwas weniger forsch angehen. Die Kräfte des 7köpfigen Teams ließen verständlicherweise nach, die Potsdamer konnten mit 9 Spielern kraftschonender wechseln. Erschwerend kam noch dazu, dass sich 2 Spieler bei einem Sturz am Knie leicht verletzt hatten.

Auch Bobby Tänzel – hier mit Ball – trug wesentlich zum Gelingen der beiden Spiele bei.

Trotz aller Probleme war der Trainer sichtlich erleichtert, dass das Team sich auf seine Stärken besann. „Das Team befindet sich in jedem Spiel in einem ständigen Lernprozess,“ so der Trainer. Die Potsdamer hatten wesentliche Reboundnachteile gegenüber den Eisenhüttenstädtern. Das nutzten die Gäste sehr konzentriert. Sie hatten unter beiden Körben Vorteile, setzten gut nach, eroberten sich oft den Ball.

Paul Zucknick, bei der Ausführung eines Freiwurfes, gehört zu einer wichtigen Größe im ersten Fünfer des U 14-Teams.

Offensiv spielte das Team schnell nach vorn. „Meine Mannschaft hatte eine hohe Passgenauigkeit, wir machten wenige technische Fehler, das Zusammenspiel der Spieler war positiv,“ so das Statement des EBV – Trainers nach dem Spiel.   So ist es nicht verwunderlich, dass trotz des zweiten Spiels hintereinander alle Viertel für den EBV siegreich ausgingen: 29:16 und 24:17 mit einem Halbzeitstand klar von 53:33 sowie 22:17 und 37:8, zu einem Endstand von 112:58.

Marcus Vorhoff war mit beiden Spielen sehr zufrieden, bemängelte aber noch einmal mit Nachdruck die Defensive von einigen Spielern. Nach dem Turnier gab es einen Geburtstagskuchen für das gesamte Team von der Mutter von Jannis Karls.

EBV 1971 gegen Kings&Queens 2 mit: Collin Spanehl 0 Pkt., Hanna Dembinska 2 Pkt., Bobby Tänzel 10 Pkt. 3/6 FW, Paul Zucknick 20 Pkt. 4/13 FW, Maksymilian Drozdek 35 Pkt. 1/6 FW, Jannis Karls 35 Pkt. 3/7 FW, Nick Vorhoff 10 Pkt. 2/6 FW; Freiwürfe EBV: 10/32 = 31%, 1 Dreier, Kings&Queens Potsdam 2: 1/6 = 17% 1 Dreier

Landesliga U 16: Zweimal siegreich gegen Team Kings&Queens Potsdam 3

(mbor/sschn) In einem Hin- und Rückspiel trafen im Potsdam die Teams des EBV 1971 und der Kings&Queens Potsdam 3 aufeinander. Das EBV-Team gewann beide Spiele sicher mit 111:67 (53:40) und 85:64 (43:30). Die Gäste traten mit 8, der Gastgeber mit 7 Spielern an.

Der Gast startete zuerst mit Laurynas Lukosius, Sean Noack, Ben Vorhoff, Maksymilian Drozdek und Jannis Karls. Es war ein ausgeglichener Beginn mit einem Führungstreffer durch Potsdam und anschließenden erfolgreichen Würfen durch die Eisenhüttenstädter Laurynas Lukosius und Paul Zucknick. Nach fünf Spielminuten stand es 6:6. Der EBV wirkte und spielte jetzt überhastet, geschuldet dass noch nicht alle EBV-Spieler solch einen Gegendruck je erlebten, weil die Potsdamer zu einer Ganzfeldpresse ansetzten. Diese haben sie aber nicht gut ausgeführt. Viele kleinere technische EBV-Fehler gab es trotzdem. Als diese Phase vorbei war, wirkte der EBV gelöster und abgeklärter. Zwischen der 7. und 10.Minute erzielte der EBV einen 10:3 Run, ein 22: 13 für das 1.Viertel war die Folge. Das zweite und dritte Viertel war bei den Gästen von einer relativ laxen Defensive bestimmt. „Die Potsdamer konnten zwischen der 11. und der 30.Minute 50 Punkte erzielen. Das war einfach zu viel“, so der Gästetrainer.

Offensiv erspielte sich der EBV viele Wurfchancen. Die Präzision war noch nicht wie gewünscht, jedoch bekamen die Gäste viele zweite und dritte Wurfchancen, die sie dann auch verwerteten. Trainer Steffen Schneider merkte an, „dass die Spieler insgesamt gute Korbaktionen hatten, dass sie aber noch öfter den besser postierten Mitspieler neben sich sehen müssen.“

Team U 16 nach dem Sieg gegen Kings&Queens Potsdam 3 (Foto: Steffen Schneider)

Der EBV baute seine Führung zur Halbzeit auf ein 53:40 aus, nach 30 Minuten führten die Gäste bereits klar mit 84:63.

Im vierten Viertel zeigte das Team, wozu es eigentlich, vornehmlich defensiv, in der Lage gewesen wäre: Es wurden nur 4 Punkte zugelassen, dagegen sehr gute 27 eigene Punkte erzielt. Die mehr und mehr körperliche Überlegenheit, gerade von Laurynas Lukosius – mit 54 Punkten Topscorer des Spiels – wurde nun gnadenlos ausgespielt. Ein 111:67 – Kantersieg war der verdiente Lohn.  Weitere drei Spieler beim EBV punkteten ebenfalls zweistellig.

EBV-Punkte: Laurynas Lukosius 54 Pkt 6/11 FW, Paul Waldinger 6 Pkt; Sean Noack 2 Pkt 0/2 FW, Paul Zucknick 5 Pkt. 1/2 FW, Ben Vorhoff 17 Pkt 3/5 FW, Jannis Karls 10 Pkt 0/4 FW, Maksymilian Drozdek 12 Pkt 2/4 FW, Felix Blasche 5 Pkt FW 1/4 FW; Freiwürfe EBV 13/32 = 41%, 0 Dreier, Potsdam 3: FW 2/7 = 29% 1 Dreier

Zum sofortigen Rückspiel traten beide Teams in den gleichen Formationen an. Die Ausgangslage war klar, dass der EBV dominierte.  Nach 6 Minuten führten die Gäste mit 12: 5.  Danach kamen die Potsdamer auf 11:12 in der 7.Minute heran. Aber der EBV schloss dieses Viertel klar mit 21:13 ab.

Im zweiten und dritten Spielabschnitt leisteten sich die Oderstädter sehr viele Unkonzentriertheiten, wie Abstimmungsprobleme bei den Laufwegen, Fehlpässe und zu viele Fehlwürfe. Man ließ den Gegner immer mal hoffen, zur Halbzeit führte der EBV aber sicher mit 43:30. Das dritte Viertel ging mit 18:18 ausgeglichen aus.

Der Trainer Steffen Schneider nahm im vierten Viertel seine noch zur Verfügung stehenden drei Auszeiten innerhalb weniger Minuten. Erst dadurch und danach lief das Spiel endlich wie von Trainer und auch von den Spielern gewünscht. Ein 24:14 in diesem Viertel erzielten die Gäste denn auch. Auch dieser 85:62 – Sieg war in keiner Phase gefährdet.

Noch einmal der Gästetrainer: „Es war erfreulich, dass alle Spieler punkteten und dass bei relativ ausgeglichenen Einsatzzeiten. Die Neulinge Felix Blasche und Paul Waldinger waren ebenfalls gut dabei; Felix Blasche war defensiv stark, muss offensiv jedoch noch seine Nervosität abbauen. Laurynas Lukosius überragte alle Spieler, sowohl körperlich als auch leistungsmäßig. Er erreichte im 2.Spiel 53 Punkten, ohne eigensinnig zu spielen. Im Vergleich zum ersten Spiel überzeugte er offensiv auch mit weniger Dribblings und gutem Passspiel und einer höheren Trefferquote.

Defensiv müssen wir sowohl bei den Rebounds besser werden als auch bei der Helpdefense. Diese klappte sehr oft nicht und lud dadurch den Gegner zu recht einfachen Punkte ein.“

EBV-Punkte: Laurynas Lukosius: 53 Pkt 5/5 FW, Paul Waldinger 4 Pkt., Sean Noack 4 Pkt. 0/2 FW, Paul Zucknick 6 Pkt., Ben Vorhoff 5 Pkt. 1/2 FW, Jannis Karls 4 Pkt, Maksymilian Drozdek 9 Pkt 1/3 FW, Felix Blasche 0 Pkt; Freiwürfe EBV 7/12 = 41%, 0 Dreier, Potsdam 3: FW 4/14 = 29% 0 Dreier

Alle Fotos von Dariusz Drozdek.