5.Feb..2025 | Featured, Oberliga Herren, Saison 2024/2025 |

Dieses Ergebnis bedeutet für den EBV – Spiele in den Playdowns.
(jscha/mbor) Mit einem klaren 66:87 (35:45) verabschiedeten sich die Herren der Oberliga Brandenburg leider in die Playdowns-Runde der letzten Vier.
Dabei fing das Spiel in der Inselhalle nach Wunsch der Hausherren sehr gut an. Innerhalb von 4 Minuten stand es durch 4 verwandelte Dreier von Michal Patryk Jercha 12:7. So konnte es weitergehen.

Auszeit für den EBV – noch ist alles möglich …
Doch dagegen hatten die Panketaler etwas. Besonders die Brüder Meiling erzielten innerhalb kurzer Zeit entscheidende Punkte für Bernau für ein 21:20 für die Gäste (Lukas M. 6 Pkt./Gesamt 23 Pkt., und Kapitän Christoph M. 8 Pkt./Gesamt 24 Pkt.).
Kleinliche Schiedsrichterpfiffe brachten die Eisenhüttenstädter im zweiten Viertel relativ schnell in Zugzwang; der erste Fünfer musste Auswechselspielern teilweise Platz machen. Beim 11:2 Run von Bernau (12. bis 15.) sah der EBV nicht gut aus. Und auch bei den 3 erfolgreichen Dreiern von Bernau gegen Ende des zweiten Viertels war einfach zu wenig EBV-Gegenwehr. Fazit nach zwei Vierteln: Offensiv hatte der EBV zu wenig Durchschlagskraft und defensiv war er zu löchrig.

Michal Patryk Jercha – einer seiner erfolgreichen 4 Dreier.
Und so stand es zur Pause 35:45 aus EBV-Sicht. Dem Gastgeber gelang es nicht entscheidend genug zum gegnerischen Korb zu ziehen, dabei entweder zu punkten oder wenigstens gefoult zu werden, um Freiwürfe zu erhalten.
Eine motivierende Ansprache in der Halbzeit sollte das EBV-Team noch einmal wachrütteln, auch mit mithilfe der zahlreichen Zuschauer besser aufzutrumpfen. Jedoch weit gefehlt. Es gelang nur ein Spielzug direkt am Anfang des Viertels, der aufzeigte, wie einfach es gehen kann.

Yuriy Vasylyev – verlässlich wie in jedem Spiel, mit 22 Punkten erfolgreichster Schütze beim EBV gegen Bernau 2
Defensiv spielte der EBV jetzt etwas besser, aber nicht genug, um Bernau entscheidend Paroli zu bieten. Aus dem Feld heraus gelangen dem EBV im 3. Viertel nur 10 Punkte plus 1 Freiwurfpunkt, Bernau dagegen 17 Punkte, davon 3 Dreier. Und schon stand es 64:46 für Bernau.
Das 4.Viertel sollte es richten. Der EBV kam auch tatsächlich auf 11 Punkte / 57:68 heran (34.Min.). Eine (!) unnötige Aktion von Jaime Gomez, daraus folgernd sein 5.Foul und für ihn dazu ein Disqualifizierendes Foul brachten den Vorteil wieder auf die Bernauer Seite. Diese hatten einen 11:2 Lauf zwischen der 35. und 37.Minute. Damit wurde das Spiel entschieden. Bernau steht jetzt als 4. in den Playoffs, der EBV muss sich als 5. mit den Playdowns zufriedengeben.

Dank auch an das Kampfgericht, welche präzise und sicher das Spiel dokumentierte. (von links: Roman Theißen, Emilia Schneider, Paul Zucknick, Robert Zucknick)
Beim Gastgeber überzeugten defensiv als auch offensiv mit 22 Punkten nur Yuriy Vasylyev (3 verwandelte Dreier) und Michal Patryk Jercha mit 17 Punkten, davon 4 verwandelten Dreiern in der Anfangsphase. Jugendspieler Arian Schneider hatte 11 Minuten Spielzeit, war mit vollem Einsatz dabei und steuerte 4 Pkt. und 2/4 FW zum Ergebnis dabei. Alle anderen Spieler blieben unter ihren Möglichkeiten.
Das Trainerduo des EBV nach dem Spiel: „Wir haben als Team nicht überzeugt und zurecht verloren. Das Zusammenspiel innerhalb des Teams war zu fehlerbehaftet und phasenweise zu ausrechenbar. Dazu kommt, dass einige Spieler, vor allem in der zweiten Halbzeit regelrecht Angst vor dem Korbwurf bzw. vor einem Durchbruch zum gegnerischen Korb hatten.

Teamdefensive beim EBV.
Der Verlauf der Saison wird dem EBV leider insgesamt nicht gerecht. Viele Spieler haben einen Sprung nach vorne gemacht, wir hatten Phasen, wo wir sehr guten Basketball gespielt haben. Mittendrin kam jedoch ein Bruch, den wir uns als Trainer nur schwer erklären können. Das nächste Ziel ist es, die Playdowns zu gewinnen und ungeschlagen zu beenden. Danach werden wir die Saison aufarbeiten und besser in die neue Saison starten. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den vielen Zuschauern und bei allen Verantwortlichen unseres Vereins.“
EBV-Punkte gegen Bernau 2: Szymon Latecki 10 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Arian Schneider 4 Pkt. 2/4 FW, Michal Patryk Jercha 17 Pkt. 3/6 FW 4 Dreier, Yuriy Vasylyev 22 Pkt. 1/2 FW 3 Dreier, Max Kalisch 4 Pkt. 2/2 FW, Jaime Gomez 4 Pkt., Marcus Vorhoff nicht gespielt, Marcin Kiedrowicz 4 Pkt., Teoman Prahst 0 Pkt., Dennis Herkt 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 10/19 = 53% 8 Dreier, Freiwürfe Bernau: 14/27 = 52% 9 Dreier
Alle Bilder von Bernd Pflughöft.
28.Jan..2025 | Oberliga Herren, Saison 2024/2025 |

Szymon Bartosz Latecki erreichte in seiner unnachahmlichen Art stolze 20 Punkte, 6/6 Freiwürfe und 2 erfolgreiche Dreier.

Marcin Kiedrowicz – immer ein sehr wichtiger Fakt in unserem Teamspiel – und 20 Punkte bei 3/4 Freiwürfen, 1 Dreier!
(jscha/mbor) Das war ein sehr wichtiger Auswärtssieg des Teams EBV 1971 in Brandenburg. In psychischer Vorbereitung auf das letzte Spiel der Hauptrunde am kommenden Samstag – einem Nachholspiel – zu Hause gegen die SSV Lok Bernau II gewannen die Männer mit dem Trainerduo David Kiutra und Julian Schallhorn.
Die Gäste gingen ersatzgeschwächt ins wichtige Spiel. Damian Garczyk war nach längerer Pause wieder dabei, was sich positiv auf die Stimmung des Teams übertrug. Yuriy Vasylyev spielte mit einem eingeklemmten Nerv 40 Minuten durch! Das nennt man Playoff – Mentalität. Julian Schallhorn und David Kiutra standen als Mitspieler bereit, um nötigenfalls auszuhelfen.
Der EBV brauchte einige Minuten, um sich zu sortieren. Leider war das Abwehrbollwerk des EBV schlechthin, Michal Patryk Jercha, für dieses Spiel vom letzten Schiedsrichtergespann gesperrt worden. Außerdem fehlten Marc René Raue, Max Kalisch und Teoman Prahst.

Yuriy Vasylyev – biss trotz seiner Verletzung die Zähne zusammen und erzielte starke 13 Punkte.
Trotz dieser defensiven Schwächung bewies der EBV in Brandenburg Routine, Cleverness und Kaltschnäuzigkeit in den gezeigten Aktionen. Nach 7 Minuten lag Brandenburg aber noch mit 14:7 vorn. Anfangs verlegte das EBV-Team freie Korbleger; es dauerte einige Minuten, bis der EBV in Fahrt kam. Innerhalb von drei Minuten drehte der EBV das Spiel und machte aus diesem Rückstand eine 16:14 – Führung. Offene Würfe am Brett konnten jetzt besser genutzt werden. Marcin Kiedrowicz war in dieser Phase hellwach und erarbeitete einige wichtige Steals.
Das Team erhöhte danach den Druck stetig, ein 27:22 im zweiten Viertel und eine 43:36 – Führung waren der verdiente Lohn.
Nach der Pause und eine ruhigen Traineransprache von David Kiutra machte den EBV in der zweiten Halbzeit noch stärker. Jaime Gomez und auch die anderen Spieler verteidigten sehr aufmerksam und konsequent. Das Gästeteam spielte konzentriert offensiv weiter so wie zuvor. Das dritte Viertel ging ebenfalls mit 23:14 an die Gäste. Die letzten 10 Minuten begannen die Brandenburger mit einem 50:66 – Rückstand. Brandenburg bäumte sich zwar noch einmal auf, lag aber an diesem Tag auf allen Positionen auf verlorenem Posten: ein 12:17 aus Sicht der Brandenburger im letzten Viertel, d.h. ein 83:62 – Sieg des EBV waren das Ergebnis für die Oderstädter.

Dennis Herkt – Topscorer mit 21 Punkten und 3 erfolgreichen Dreiern! Respekt.
Die Gästetrainer: „Wir brauchten sieben Minuten, um uns gemeinsam zu finden. Doch dann waren wir in der Lage und auch endlich psychisch und physisch gewillt, den Kampf anzunehmen und unser Spiel zu machen. Trainer und Team freuen sich, dass Szymon Bartosz Latecki wieder zu seiner alten Form gefunden hat und 20 Punkte zum Sieg beigetragen hat. Die Brandenburger hatten gewiss nicht unseren Center Dennis Herkt auf ihrer Rechnung. Mit seiner ruhigen abgeklärten Spielweise und 3 erfolgreichen Dreiern setzte er in entscheidenden Situationen die wichtigen Nadelstiche. Außerdem können sich 21 Punkte als Topscorer immer sehen lassen. Mit dem Ergebnis sind wir insgesamt sehr zufrieden, auch mit den 75% Freiwurftreffern, denn nur ein Sieg hielt uns am Leben für die Playoffs. Jetzt gilt es am kommenden Samstag um 17:00 Uhr in der Inselhalle gegen Bernau 2.“
EBV-Punkte gegen Brandenburg: Szymon Bartosz Latecki 20 Pkt. 6/6 FW 2 Dreier, David Kiutra nicht gespielt, Vitali Palkin 5 Pkt. 1 Dreier, Marcin Kiedrowicz 20 Pkt. 3/4 FW 1 Dreier, Julian Schallhorn 0 Pkt., Yuriy Vasylyev 13 Pkt. 5/6 Pkt., Jaime Gomez 4 Pkt. 0/3 FW, Damian Garczyk 0 Pkt., Marcus Vorhoff 0 Pkt. 0/2 FW, Dennis Herkt 21 Pkt. 3 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/21 = 75% 7 Dreier, Freiwürfe Brandenburg 11/19 = 58% 5 Dreier
Alle Bilder aus dem Spiel – Bernd Pflughöft aus dem letzten Heimspiel gegen Brandenburg.
14.Jan..2025 | Featured, Oberliga Herren, Saison 2024/2025 |
(jscha/mbor) Der EBV gewann auch sein Rückspiel in der Domstadt Fürstenwalde nach anfänglichen Schwierigkeiten vor allem in der ersten Halbzeit gegen die WSG am Ende klar mit 78:65 (27:32). Der Gast wollte in Fürstenwalde unbedingt gewinnen, weil davon ein Playoff-Platz abhängt.

Team EBV – das Siegerteam in Fürstenwalde
Der EBV startete sehr unruhig ins Spiel. Defensiv gab es zu viele Abstimmungsfehler, die die Fürstenwalder Spieler zu einfachen Punkten nutzten. Offensiv gelang es dem EBV immer wieder offene Würfe am Brett zu erspielen, doch leider war die Trefferquote mies.
Dadurch gelang es Fürstenwalde, im Spiel zu bleiben. Nach 10 Minuten lagen die WSG-Spieler mit 15:10 vorn. Auch im zweiten Viertel änderte sich am Spiel wenig. Defensiv wurden zu leicht Punkte zugelassen, offensiv beste Chancen ausgelassen.
Die lethargische, teilweise auch überhebliche Spielweise einiger EBV-Spieler trug dazu bei, dass Fürstenwalde weiter mit 32:27 in die Pause gehen konnte.
Die positive Wende für den EBV leitete Trainer David Kiutra mit einer mächtigen Halbzeitansprache ein. Er rüttelte die Spieler aus ihrem „Winterschlaf“ wach und bereitete sie mental auf die zweite Hälfte vor.
Wie ausgewechselt begann der EBV aggressiv und fokussiert mit einem 10:0 Lauf. Die Defensive in dieser Phase war eine Machtdemon-stration. Michal Jercha gab den Ton in der defensiv an und zog so das gesamte Team mit sich. Offensiv wurden nun endlich auch die einfachen Punkte genutzt. Ein 28:16 im 3.Viertel und ein 55:48 nach 30 Minuten waren die Folge.

Michai Patryk Jercha – eine Macht offensiv mit 19 Punkten – und der Dominator in der Defensive gegen Fürstenwalde.
Im vierten Viertel war es das gleiche Bild wie zuvor. Der EBV bewies mit einem eindeutigen Willen, diese schlechte erste Halbzeit vergessen zu machen. Die Eisenhüttenstädter „produzierten“ bei den Fürstenwaldern durch ihre sehr aggressive Defense Steals und Ballverluste und münzten ihre eigenen Angriffe in einfache Punkte um.
Auch wenn Fürstenwalde sich noch einmal kurz vor dem Schlusspfiff aufbäumte und versuchte dagegenzuhalten, am 23:17 im letzten Viertel und am deutlichen 78:65-Sieg für den EBV war nicht mehr zu rütteln.
Ein Wermutstropfen für den EBV: Marcus Vorhoff verletzte sich im ersten Viertel am Knie, er konnte den Rest des Spiels leider nicht mehr spielen.
Fazit beider Trainer nach dem rasanten und wichtigen Spiel: „Wir hatten zwei Seiten, die eine, die der ersten Halbzeit, der Schwächen defensiv und offensiv offenbarte. Die zweite Halbzeit war so, wie wir das Team sehen wollen. Wille und Einsatzbereitschaft – das brauchen wir nahezu bedingungslos. Unsere Stärke ist die Defense. Wenn unsere Verteidigung steht, dann hat jeder Gegner Probleme gegen uns Punkte zu erzielen. Darauf bauen wir weiter auf, denn das Ziel der Playoffs ist immer noch möglich.“
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Szymon Latecki 14 Pkt. 3/5 FW 1 Dreier, Thomas Schneider 1 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 2 Pkt. 2/2 FW, Michal Patryk Jercha 19 Pkt. 6/8 FW 1 Dreier, Yuriy Vasylyev 11 Pkt. 3/4 FW, Jaime Gomez 5 Pkt. 1/5 FW, Marcus Vorhoff 0 Pkt., Marcin Kiedrowicz 12 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Dennis Herkt 14 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/30 = 57% 5 Dreier, Freiwürfe Fürstenwalde 14/22 = 64% 5 Dreier
17.Dez..2024 | Featured, Oberliga Herren |

Marc René Raue – als Center ein wichtiges Bindeglied im EBV-Team.
(mbor) Einen wichtigen Auswärtssieg erzielte das Team der Oberliga Herren des EBV 1971 in Woltersdorf. Mit 86:42 (45:19) bezwang die Mannschaft von Trainergespann David Kiutra und Julian Schallhorn die Gastgeber jederzeit souverän.
Die Gäste hatten bereits mit einem 21:10 nach 10 Minuten die Weichen auf Auswärtssieg gestellt. Dem klaren Aufbau- und Positionsspiel des EBV hatten die Woltersdorfer wenig entgegenzusetzen. Zu überlegen war Eisenhüttenstadt.
Das setzte sich im 2. Viertel des Spiels noch deutlicher fort. Ein 44:9 im Viertel und eine 45:19 – Führung zur Halbzeit waren die logische Folge.
In der großen Pause musste Trainer David Kiutra noch einmal seinen Standpunkt erläutern, um das Team auf die letzten ca. 10 Minuten wieder richtig zu fokussieren. Einige Spieler waren nicht mehr so bei der Sache, wie es sich die beiden Trainer gewünscht haben.
Nach der Pause, besonders im 4.Viertel gewährten die Trainer den Spielern mehr Spielzeit, die sonst nicht so im Fokus stehen, wie Damian Garczyk, Vitali Palkin und Marcus Vorhoff. Das tat der Teamleistung insgesamt wenig Abbruch. Das dritte Viertel gewann der EBV noch einmal souverän mit 28:12, zu einem 73:31 nach 30 Minuten. Das letzte Viertel ging mit 13:11 an den EBV, wobei hier das bereits hohe Ergebnis nach 3 Vierteln eine nicht unwesentliche Rolle spielte.

Szymon Bartosz Latecki – der beste Spieler in einem sehr gute Team.
Topscorer des EBV wurde der einmal mehr alle überragende Szymon Bartosz Latecki mit 26 Punkten, 4 erfolgreich verwandelten Dreiern und einer Freiwurfquote von 4/5 = 80%, gefolgt vom wieder erstarkten Marc René Raue (11 Pkt.), Marcin Kiedrowicz (10 Pkt.), Damian Garczyk, Yuriy Vasylyev und Michal Patryk Jercha alle Spieler mit 9 Punkten.
Mit diesem 86:42 beendet das Team das Kalenderjahr 2024, wohl weislich im Hinterkopf, dass bereits das erste Spiel im neuen Jahr – am Sonntag, 05.Januar, 12:00 Uhr, in der Turnhalle An der Schleuse 4, gegen das Team des SSV Lok Bernau 2 – die Weichenstellung für die weiteren Spiele bedeutet. Zum einen nach oben – mit den möglichen Playoffs – bzw. nach unten – mit den Abstiegsspielen.
Das Trainerteam nach dem Spiel: „Diesen Sieg, auch in dieser Höhe, hatten wir in unsere kommende Zielstellung für das Frühjahr 2025 fest eingeplant. Mein Team hat es als Mannschaft verstanden und gemeinsam gut umgesetzt, was wir erreichen wollen – Teamarbeit, und das defensiv wie offensiv. Ein großes Lob allen neun Spielern für diese abgelieferte Leistung.“
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Szymon Bartosz Latecki 26 Pkt. 4/5 FW 4 Dreier, Marc René Raue 11 Pkt. 1/1 FW, Vitali Palkin 5 Pkt. 1/3 FW, Michal Patryk Jercha 9 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Yuriy Vasylyev 9 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 4 Pkt., Max Kalisch 5 Pkt. 1/3 FW, Marcin Kiedrowicz 10 Pkt.; Damian Garczyk 9 Pkt. 3/3 FW; Freiwürfe EBV: 12/19 = 63% 6 Dreier, Freiwürfe Woltersdorf 13/21 = 62% 1 Dreier
8.Dez..2024 | Featured, Oberliga Herren, Saison 2024/2025 |

Marcin Kiedrowicz beim Korbwurf gegen den USV Potsdam
(jscha/mbor) Sichtlich nervös startete der Tabellenfünfte EBV 1971 zu Hause ins Topspiel gegen USV Potsdam. Erst nach 6 Minuten gelang es dem Heimteam zu punkten, ein 0:9 stand auf der Anzeigetafel. In den letzten Minuten des ersten Viertels kam der EBV etwas auf und verkürzte auf 11:14.

Michal Patryk Jercha – bester Spieler des EBV und Topscorer mit 22 Punkten.
Im zweiten Viertel starteten die Eisenhüttenstädter deutlich konzentrierter, die Defense stand gut, somit hatte der Gegner nur wenige Chancen Punkte zu generieren. Sehr oft waren es Yuriy Vasylyev und Michal Patryk Jercha, die mit schnellen Händen die Gegner störten. Offensiv schlichen sich jedoch immer wieder Fehler ein, einfache Korbleger wurden nicht verwandelt, die Freiwurfquote von insgesamt nur 46% (USV – 58%) war nicht berauschend.

… manche Bälle wollten dieses Mal nicht in den gegnerischen Korb …
So ging es trotz dessen noch mit einer 29:22 – Führung der Gastgeber in die große Pause. Trainer David Kiutra schwor noch einmal das Team ein, sich noch besser zu fokussieren und die sich bietenden Möglichkeiten besser nutzen.
Die zweite Halbzeit ging wieder etwas holprig für den Gastgeber los. Defensiv bemühten sich die EBV-Spieler zwar sehr engagiert, hatten aber nicht mehr so viel Erfolg, wie vor allem im zweiten Viertel. Potsdam machte jetzt phasenweise sehr viel Druck, erreichte ein 18:14 in diesem Viertel. Somit stand noch eine knappe 43:40 – Führung vor dem letzten Viertel für den EBV zu Buche.

Jaime Gomez und Marc René Raue (verdeckt) bei der Wurfabwehr.
Das letzte Viertel musste die Entscheidung bringen. In diesem Spiel schlug die Waage nicht zum EBV hin aus. Es gelang dem Team einfach nicht offene Dreipunktewürfe zu generieren, geschweige denn zu treffen. Die Spieler wurden sehr oft gut freigespielt, aber das Glück war heute nicht auf unserer Seite. Insgesamt gab es eine inakzeptable 0:15 – Dreierquote. Das spricht Bände und das in eigener Halle. Potsdam war in der Phase einfach wacher und kaltschnäuziger. Die Gäste gewannen dieses Viertel mit 21:14 und das Spiel verdient knapp aber verdient mit 61:57.

Yuriy Vasylyev machte ein starkes Spiel!!
Das Heimtrainerteam nach dem Spiel: „Der ganzen Mannschaft sind wieder Teamgeist und Siegeswillen hoch anzurechnen. Wir möchten aus dem stark kämpfenden Team einen Spieler herausheben: Michał Patryk Jercha war defensiv eine Macht. Er allein hatte 9 Blöcke über das gesamte Spiel hinweg erzielt. Vorn war er unser Topscorer mit 22 Punkten. Wir haben nur phasenweise zeigen können, dass wir auf Augenhöhe mit den anderen Topteams sind. Anzumerken ist, dass einige Spieler in der Woche nicht so trainiert haben, wie wir es uns als Trainerteam denken und wünschen. Leider verletzte sich Teoman Prahst an der Schulter und Jaime Gomez knickte bei einer Spielaktion um. Wir werden trotzdem weiter fokussiert jedes Spiel angehen, um unser großes Ziel, die Playoffs zu erreichen, zu verwirklichen.“
EBV-Punkte gegen USV Potsdam: Szymon Latecki 5 Pkt. 1/4 FW, Yuriy Vasylyev 18 Pkt., Michal Patryk Jercha 22 Pkt. 6/11 FW, Max Kalisch 2 Pkt., Marcin Kiedrowicz 5 Pkt. 1/2 FW, Marc René Raue 5 Pkt. 3/7 FW, Jaime Gomez, Vitali Palkin und Teoman Prahst 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/24 = 46% 0 Dreier, Freiwürfe Potsdam 11/19 = 58% 6 Dreier