Landesliga Herren: Zwei vermeidbare Niederlagen in Schwedt

Vitali Palkin hat seine neue Rolle als Guard und Lenker des Spiels hervorragend ausgefüllt.

(mbor/dkiu) Das Landesliga startete die Saison in Schwedt mit zwei jederzeit vermeidbaren Niederlagen. Gegen die Gastgeber (12 Spieler) hieß es nach anfänglicher Führung am Ende 63:78, gegen die Reserve der StarWings Glienicke etwas knapper 80:88.

Der EBV reiste mit einem klaren Handicap in die Uckermark. Nur 9 Spieler reisten mit, die U 18-Spieler fehlten, weil sie einen Tag zuvor 2 Spiele hatten. Der Kader besteht eigentlich aus mehr als 15 Spielern. Dementsprechend musste das Team in den 2 Spielen gleich nacheinander mit den Kräften haushalten.

Dem Team der Trainer David Kiutra und Robert Zucknick gelang es mit seinen ersten Fünf eine knappe 22:16 zu erzielen. Drei erfolgreiche Dreier von Vitali Palkin waren in dieser Frühphase des Spiels die Grundlage für diese Führung. Überhaupt hat Vitali Palkin seine neue Führungsrolle als Guard hervorragend interpretiert.

Max Kalisch, als einziger richtiger Center, kämpfte und rackerte unter beiden Körben vorbildlich.

Doch das war nur ein kurzer Moment. Bereits ab der 11.Minute zeigten die Gastgeber ihr wahres Gesicht. Sie fertigten den EBV mit 26:8 ab.. Dem EBV gelang 5 Minuten lang kein Punkt, Schwedt hatte dagegen einen 17:0 – Lauf und gleich anschließend einen 8:2 – Lauf. Die Hausherren schickten die Oderstädter mit einem 30:42 – Rückstand in die Halbzeit.

Nach der Pause bewies der EBV durchaus Nehmerqualitäten. Eine bessere Abstimmung in der Teamdefensive und einige sehenswerte offensive Aktionen erbrachten für dieses 3.Viertel ein 12:15. Die EBV-Spieler sollten ihr eintrainiertes Spiel spielen, mit vielen Durchbrüchen im 1:1. Der EBV hielt mit, aber der Abstand vergrößerte sich mit 42:57 trotzdem leicht.

Im vierten Viertel hielt sich Schwedt mit 21:21 schadlos. Die Gastgeber verwalteten den errungenen Vorsprung beharrlich. Den Oderstädtern gelang es nicht weiter heranzukommen. Zum Schluss ging der Schwedter 78:63 – Sieg in Ordnung.

Beide EBV-Trainer nach dem Spiel: „Unser Team war gegen Schwedt eine geschlossene Einheit, sowohl defensiv als auch offensiv. Das lässt uns hoffen.“

EBV spielte gegen Schwedt mit: Joey Lehmann 4 Pkt., Arian Schneider 32 Pkt. 13/15 FW 3 Dreier, Vitali Palkin 18 Pkt. 2/3 FW 4 Dreier, Toni Scrock 2 Pkt., Robert Zucknick 0 Pkt., Egor Sorokin 5 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Max Kalisch 2 Pkt. 0/1 FW, Christian Thiele und Tobias Laabs beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 17/23 = 74%, 7 Dreier, Schwedt: 10/19 =0,526 53%, 4 Dreier

Arian Schneider – Topscorer in beiden Spielen mit 59 Punkten – und ein überaus talentierter Spieler.

Unmittelbar nach diesem Auftakt wartete die zweite Vertretung der StarWings Glienicke mit 11 Spielern auf den EBV. Die Strapazen gegen Schwedt in den Beinen starteten die Eisenhüttenstädter hoffnungsvoll – 18:16 nach 10 Minuten. Eine intensive Defensive war der Garant für diesen Spielstand. Leider konnte der EBV dieses Spiel nicht weiter so gut fortsetzen. Glienicke gewann die Oberhand und kippte das Spiel im 2.Viertel (26:21) zu einem 42:39 nach 20 Minuten.

Nach der großen Pause kam das EBV-Team mit neuen Instruktionen und neuem Mut ins 3.Viertel zurück. Nach 30 Minuten war trotz des 59:70 – Rückstandes der Sieg noch greifbar.

Bei den Stahlstädtern überzeugte Center Max Kalisch unter beiden Körben mit hervorragender Reboundarbeit. Christian Thiele, Tobias Laabs und Toni Scrock hatten insgesamt weniger Spielminuten als die Hauptakteure. Jedoch waren alle drei Spieler mit ihrem Einsatz voll dabei. Immer dann, wenn der EBV dachte, dass es noch zum Sieg reichen würde, streuten die Glienicker einen ihrer 7 erfolgreichen Dreipunktewürfe ein und führten weiterhin. Die Oderstädter kämpften sehr gut, bissen sich förmlich in die Partie. Jedoch war es mit einem 21:21 im 4.Viertel „nur“ ein Achtungserfolg, was eine 80:88 – Niederlage mit dem Schlusspfiff bedeutete.

Robert Zucknick und David Kiutra nach beiden verlorenen Spielen: „Wir sind trotz beider Niederlagen mit dem Team zufrieden. Etwas herausstellen möchten wir in einem guten Team Arian Schneider mit 59 Punkten in beiden Spielen und Vitali Palkin mit 50 Pkt. (beide Spiele), Sie zogen das Spiel an sich und drückten ihm unseren Stempel auf. Wir konnten viele im Training geübte Elemente umsetzen. Jetzt gilt es weiter daran anzuknüpfen, um das beim kommenden Heimturnier gegen Woltersdorf und Neuenhagen zu beweisen.“

EBV spielte gegen Glienicke 2 mit: Joey Lehmann 11 Pkt. 3/4 FW, Arian Schneider 27 Pkt. 8/14 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 31 Pkt. 5/7 FW 2 Dreier, Toni Scrock 3 Pkt. 1 Dreier, Robert Zucknick 0 Pkt., Egor Sorokin 1 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 6 Pkt. 2/6 FW, Christian Thiele 1 Pkt. 1/2 FW, Tobias Laabs 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 20/35 = 57% 4 Dreier, Glienicke 2: 12/21 = 57%, 7 Dreier

 

                                                

 

 

 

 

Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen erzielt

Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen

Ben Schmidt war in beiden Spielen der Lenker der EBV-Angriffe.

(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 erspielten sich in Ludwigsfelde überzeugend den Landesmeis-tertitel der Landesliga. Sie gewannen das Halbfinale souverän mit 90:76 gegen den Gastgeber BV Ludwigsfelde 99 und auch das Finalspiel gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam 2 ging mit 80:66 (37:26) klar an den EBV.

Die Ludwigsfelder Cheerleader – eine große Bereicherung der Veranstaltung.

Beide Teams waren so gut wie vollzählig, Ludwigsfelde trat mit 9 Spielern an, beim EBV (mit 10 Spielern) fehlten nur Monty Preusche und der zurzeit verletzte Lias Ettmeier. Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe, eher einem Finalspiel würdig. Die Teams schenkten sich in keiner Phase etwas. Es ging hin und her, das Spiel war sehr physisch geprägt, mit vielen Fouls, die auch geahndet wurden. So gab es von Anfang an viele Freiwürfe, bei denen Ludwigsfelde insgesamt die Nase leicht vorn hatte (57%:55%). Nach 6 Minuten führten die Gastgeber mit 18:11. Das EBV-Spiel war anfangs noch zu ungenau.

Das besserte sich dann. Das Teamspiel wurde jetzt ebenfalls präziser, die Spieler zogen aktiv zum Korb und wurden mit Freiwürfen belohnt. In dieser Phase erzielten Ben Schmidt 4/4 Treffer, Arian Schneider 5/6 Treffer und Laurynas Lukosius 1/2 Treffer. Das Blatt wendete sich zugunsten des EBV (12:0 Lauf) zu einem 23:18. Das Team spielte eine sehr gute Defensive, kam mit wenigen Fouls aus und ließ trotzdem keine leichten Punkte zu.

Arian Schneider (mit Ball) ist ein nahezu perfekter Spieler: Er lenkte die Angriffe, zog zum Korb, erzielte 6 Dreier und erreichte als bester Spieler des Tages in beiden Spielen 80 Punkte. Überragend!

 Mit einem 25:20 (10.Minute) verkürzte Ludwigsfelde auf ein 25:26 aus Gastgebersicht; anschließend gab es drei erfolgreiche Dreier durch den EBV, 1 Dreier von Ludwigsfelde und es stand 40:30 für die Gäste. Bei einem 45:38 für den EBV wurden die Seiten gewechselt.

Kyrylo Baibakov im Kampf um den Ball.

Ab der 21. Minute wollte es Ludwigsfelde noch einmal wissen. Die Jungen verkürzten 42:45 und gingen durch ihren besten Spieler Ricardo Boede (26 Pkt., 3/4 FW und 3 Dreier!) sogar in Führung (50:49). Aber der EBV hielt dagegen: 26.Minute – erneute 62:53 – Führung. Offensiv lieferte der EBV ein excellentes Passspiel ab, so dass Lennard Robert und Baran Dalhancer ihre Dreier versenken konnten. Mit einem 69:58 ging es ins letzte Viertel. Nach eigenen wichtigen Ballgewinnen glänzte der EBV nun mit sehenswerten Offensivaktionen. Der EBV hielt den Abstand, vergrößerte ihn weiter über 79:64 (33.), 85:69 (36.) und schließlich zum verdienten 90:76 – Sieg. Die Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben eine jederzeit reife Leistung unseres Teams gesehen. Jeder kämpfte, besonders defensiv wie Oskar Pfaffe, Ben Vorhoff und Binyao Hao.

Ben Vorhoff in der Defensive.

Fazit insgesamt: Ein gewonnenes Spiel, das umkämpft und sehr physisch geführt wurde. Ben Schmidt war ein sehr guter Lenker des EBV-Spiels. Arian Schneider behielt in den entscheidenden Momenten Ruhe und Übersicht und strahlte diese auch auf seine Mitspieler aus. Das Team behielt immer die Köpfe oben. Es war eine super Mannschaftsleistung.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lennard Robert: 3 Pkt, 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt, Laurynas Lukosius 16 Pkt. 5/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 46 Pkt. 9/14 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt 1/8 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt 1 Dreier, Ben Schmidt 11 Pkt. 6/8 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt. 2/6 FW; EBV: Freiwürfe 23/42 = 55% 6 Dreier; Ludwigsfelde: Freiwürfe 16/28 = 57%, 6 Dreier

Binyao Hao beim Korberfolg.

Tags darauf traf der EBV auf 12 Spieler der Kings&Queens Basketball Potsdam 2, die sich gegen den Oranienburger SV durchsetzen konnten. Um es vorweg zu nehmen: Eisenhüttenstadt wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann auch dieses Spiel mit 80:66 (37:26) und wurde verdient Landesmeister der Landesliga.

Baran Dalhancer in der Defensive, gewohnt stark.

Potsdam begann mit einer 3-2-Zone, wie am Vortag. Darauf war der EBV eingestellt. Mit einer eigenen harten Verteidigung und einem schnellen Umschaltspiel wollte der EBV diese Zone knacken. Die Potsdamer Zone sollte sich gar nicht erst aufstellen können. Diese Aufgabe wurde herausragend umgesetzt. Potsdam fand überhaupt nicht zum eigenen Spiel. Der EBV überrannte Potsdam mit einem 9:0 Lauf, erst nach 4 Minuten erzielte Potsdam erste eigene Punkte.

Auch Zhong Zheng (2.v.li.) leistete einen sehr wichtigen Beitrag zum Gewinn des Titels.

Nach 6 Minuten stand es 15:6, nach 7 Minuten 17:8. In die erste kleine Pause ging der EBV mit einem 26:8. Alle Achtung.

Es ist geschafft – die Freude über den Titel war sehr groß.

Das zweite Viertel begann mit zwei erfolgreichen Dreiern durch Arda Kühn / Potsdam. Beim EBV lief es gerade vorn nicht so gut. Erhaltene Freiwürfe wurden verworfen, individuelle Fehler führten dazu, dass der Vorsprung schmolz (31:26). Eine Auszeit half dem Team, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Flugs wurde der Abstand vergrößert, mit 11 Punkten Führung ging es in die Halbzeit-pause (37:26).

Steffen Schneider – ein glücklicher Trainer…

… gemeinsam mit Max Kalisch.

Das dritte Viertel hatte nach der 30. Minute mit 22:17 zwar in Potsdam einen Viertelgewinner, jedoch zehrte der EBV von seinem Vorsprung. Die Kings kamen zwischendurch noch einmal auf 41:38 heran, sehr lautstark unterstützt von ihren zahlreichen Fans. Eisenhüttenstadt hielt mit guter Defensive, schnellen erfolgreichen Würfen sowie je einem Dreier von Laurynas Lukosius und Lennard Robert dagegen. Die Potsdamer wollten unbedingt herankommen und sie schafften ein 48:54 aus ihrer Sicht nach 30 Minuten.

Die Sieger.

Zu Beginn des 4.Viertels blieb nach wechselseitigem Korberfolg der vorherige 11-Punkte-Abstand gleich. Potsdam traf nicht, die Rebounds landeten beim EBV. Zwei schnelle Körbe durch Ben Schmidt – und wieder stand es 61:50 für den EBV. Dabei agierte die EBV-Defense überragend, der ballführende Spieler wurde konsequent attackiert. Auch das Umschalten funktionierte, sodass einfache Punkte im Fastbreak, Binyao Hao ist hervorzuheben, erzielt wurden. Er erkämpfte defensiv den Ball und war auch sofort offensiv anspielbar. Er punktete oder legte klug ab. Potsdam kam 3 Minuten vor Schluss noch einmal auf 62:72 heran. Das reichte jedoch nicht, um den EBV noch zu gefährden. Ein 80:66 – Sieg ergab den viel umjubelten Landesmeistertitel für das EBV-Team und für beide Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch. Herzlichen Glückwunsch.

Das Siegerteam.

Fazit beider Trainer: „Das erste Viertel gegen Potsdam, war das Beste, was wir von der Mannschaft bislang gesehen haben. Auch ein Zwischentief wurde überwunden, da die sehr gute Mann-Mann-Verteidigung keine einfachen Würfe zuließ. Die sehr weit geworfenen Dreier (Potsdam) fielen nicht. Kompliment an das gesamte Team. Egal ob Oskar Pfaffe, der einen Ball nach schlechtem Pass doch noch rettete, was zu Punkten führte oder Laurynas Lukosius, der einen gegnerischen Dreier aus der Ecke wegblockte und gleich zum Angriff passte. Oder Binyao Hao, Lennard Robert oder Ben Vorhoff, die ihren Gegenspielern auf den Zehen standen oder auch Kyrylo Baibakov und Zhong Zheng, die körperlich unter den Körben überzeugten. Desweiteren sind zu nennen Baran Dalhancer, der keinen Ball verloren gab sowie Ben Schmidt und Arian Schneider, die den Spielaufbau koordinierten. Jeder spielte für das Team!“

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam 2: Lennard Robert 4 Pkt. 1/2 FW Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 2/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 34 Pkt.  13/17 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Ben Schmidt 11 Pkt. 1/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 3 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV:  19/36 = 53% 5 Dreier: Potsdam 2: 13/30 = 7%, 9 Dreier

Alle Fotos von Stefan Schmidt.

 

Landesliga U 16: Zum Saisonabschluss Sieg und Niederlage in Potsdam gegen zwei unterschiedliche USV-Teams

(mbor) Zum letzten Turnier der Saison fuhr das Team der U 16 in die Landeshauptstadt nach Potsdam. Dabei traf die Mannschaft auf zwei Teams des USV Potsdam. Gegen die 1.Mannschaft des USV verloren die Jungen des EBV klar mit 43:125 (15:56), gegen die 2.Vertretung konnten sie sich mit 96:39 (50:15) schadlos halten.

Die Oderstädter traten zu acht an, leider ohne Laurynas Lukosius, Paul Waldinger und Felix Blasche. Da der USV kein Team in der Oberliga Brandenburg stellte, kam das 1.Team des USV praktisch einer Oberligamannschaft geich. Es war die Landesauswahl der U 16 gecoacht vom Landestrainer. Er konnte aus einem Pool von insgesamt 25 Spielern schöpfen!

Team der Landesliga U 16 mit Trainer Max Kalisch

Die Potsdamer bewiesen im ersten Spiel mit einer Ganzfeldpresse über weite Strecken des Spiels, dass sie klar die Besseren sind. Das zeigten die ersten beiden Viertel mit 28:8 und 28:7 überaus deutlich, bei einem Halbzeitstand von 56:15. Zu allem Unglück verletzte sich der EBV-Spieler Lias Ettmeier unmittelbar nach Beginn des Spiels so schwer, dass er nicht mehr weiterspielen konnte.

In der 2.Halbzeit drehte der USV weiter auf, wobei der EBV etwas mehr eigene Punkte zum Ergebnis beisteuern konnte als vorher. Und das vor allem durch 4 Dreier und sehr guten 18 Punkten von Ben Vorhoff. Jannis Karls überzeugte ebenfalls mit seinem Spiel, denn bei ihm standen nach dem Spiel 12 Punkte, 3/4 Freiwürfe und 1 Dreier zu Buche. Das heißt, diese beiden Spieler erzielten allein mit ihren 30 Punkten 70% aller EBV-Punkte. Dazu kommt noch Maksymilian Drozdek mit sechs erreichten 6. Alle anderen 5 eingesetzten Spieler blieben mit ihren Scorerpunkten weit hinter den Genannten zurück. Der USV zog sein Angriffsspiel konsequent weiter mit 31:16 und 38:12 in der zweiten Halbzeit durch und erreichte einen, auch in dieser Höhe, verdienten 125:43 – Sieg.

EBV-Punkte gegen USV Potsdam 1: Monty Preusche 4 Pkt., Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Hannes Saupe 1 Pkt. 1/4 FW, Ben Vorhoff 18 Pkt. 2/4 FW 4 Dreier, Jannis Karls 12 Pkt 3/4 FW 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 6 Pkt 0/4 FW; Freiwürfe EBV 6/16 = 38%, 5 Dreier, Potsdam 1: Freeiwürfe 9/14 = 64%, 1 Dreier

Die zweite Garnitur des USV lag den jetzt nur noch 7 Eisenhüttenstädter Spielern (ohne Lias Ettmeier) insgesamt viel besser. War es so, dass die Gäste sich auf die Verhältnisse in der sehr gut lichtdurchfluteten Halle (ein ehemaliger Reitstall) besser eingestellt hatten oder auch, dass die internen Abläufe jetzt besser passten? Oder, dass jeder einzelne EBV-Spieler gegen diesen etwas schwächeren Gegner mehr Mut gefasst hatte? Sei‘s drum.

So wie die 1.Mannschaft des USV im Spiel 1 dominierte, so überlegen waren die Gäste vom EBV in ihrem zweiten Spiel. Es war eine Freude, alle sieben Spieler in Aktion zu sehen. Jeder sah seinen vielleicht doch noch besser postierten Nebenmann. Alle Spieler konnten sich sehr gut in die Scorerliste eintragen. Über die Teamdefensive erreichte der EBV leichte Ballgewinne. Dann ging es mit Fastbreaks ab zum Potsdamer Korb. Nach einem überzeugenden 50:15 – Halbzeitstand (25:6 und 25:9) wurden die Seiten gewechselt.

Bei den EBV-Angriffen waren wechselweise Ben Vorhoff (6 Pkt.), Paul Zucknick (6) und Sean Noack (8) die Vorbereiter. Vorn scorten gleich drei Spieler zweistellig für weitere EBV-Punkte. Es freuten sich Jannis Karls über seine erzielten 34 Punkte sowie der endlich einmal aus sich herauskommende Monty Preusche mit 23 Punkten und Maksymilian Drozdek mit 12 Punkten. Unbedingt erwähnenswert sind die 7 Punkte von Hannes Saupe.

So gewann das EBV-Team über 19:15 / 3.Viertel und 27:9 im 4.Viertel sein letzten Saisonspiel nach einer spielerischen Steigerung klar mit 96:39 gegen den USV Potsdam 2. Damit belegten die Gäste zum Abschluss ihrer Saison 2025/2026 Platz sechs.

EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Monty Preusche 23 Pkt. 3/5 FW, Lias Ettmeier nicht gespielt, Sean Noack 8 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt. 0/1 FW, Hannes Saupe 7 Pkt. 1/6 FW, Ben Vorhoff 6 Pkt. 0/1 FW, Jannis Karls 34 Pkt 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 12 Pkt 0/7 FW; Freiwürfe EBV 4/22 = 18%, 0 Dreier, Potsdam 2: Freiwürfe 2/10 = 20% 1 Dreier

Landesliga U 18 männlich: Zwei souveräne Siege beim Heimturnier

Arian Schneider einmal mehr exzellent seine Aktionen und seine Würfe: 26 und 23 Punkte – das spricht für ihn!!

(mbor/schn/mkal) Jederzeit ungefährdet gestalteten die Jungen der U 18 ihre beiden Heimspiele. Gegen den Mahlower SV 1977 gewannen sie klar mit 99:49 (50:18) als auch gegen ihren zweiten Gegner, dem Oranienburger SV, ebenso deutlich mit 90:66 (54:36).

Ben Schmidt – in beiden Spielen zweistellig gepunktet – gehört zu Leistungsstützen seines U 18 – Teams.

Die Gastgeber machten von Beginn an wesentlich mehr „Betrieb“ als die Gäste aus Mahlow, die überwiegend die Zonenverteidigung bevorzugten. Schon in der EBV-Defensive wurde an diesem Tag der wesentliche Unterschied zum Gegner deutlich. Die EBV-Spieler wurden durch Trainer Steffen Schneider immer wieder dazu ermuntert, am Mann zu bleiben, den Gegenspielern keine „Luft zum Atmen“ zu gewähren und in die Ganzfeldpresse zu gehen. Das gelang teilweise sehenswert.

Offensiv brachten Ben Schmidt bzw. Arian Schneider den Ball. Es gelang dem Team über weite Strecken des Spiels, die Angriffe über die gesamte Breite und Tiefe des Feldes zu spielen und damit auch die Mahlower Verteidiger vor immer neue Aufgaben zu stellen. Nach 5 Minuten führte Eisenhüttenstadt bereits nach einem 10:2-Lauf und setzte sich bis zur 10.Minute mit 19:8 ab.

Kyrylo Baibakov steigert sich von Spiel zu Spiel. Er ist ein sehr guter Teamplayer.

Dass es nicht schon zum Beispiel 32:6 stand, ist einzig und allein der schwachen Effektivität direkt am gegnerischen Korb und einigen leichten Fehlern im Angriffsspiel geschuldet. Das machte der EBV im zweiten Viertel besser. Die Angriffe wurden präziser vorgetragen und die Chancenverwertung wurde, teilweise nach einem 2. und 3.Versuch, gesteigert. Belege dafür sind der Beginn des 2.Viertels und die eigenen Punkte direkt nach dem Seitenwechsel. Mahlow verwandelte bei einem 13:2-Run (11. bis 14.Minute) bzw. einem 12:2-Run (21. bis 23.Minute) nur jeweils einen Korb.  Der EBV hatte die Order von Trainer Steffen Schneider, immer weiter eine Ganzfeldpresse zu spielen. Das gelang aber nur mäßig, weil nicht alle EBV-Spieler gedanklich mitzogen.

Lennard Robert trug mit seinem Spiel und seinen zweistellig !! erzielten Punkten (11 und 13) wesentlich zu den guten EBV-Spielen bei.

Mit einem deutlichen 50:18 ging es dennoch in die Halbzeitpause und bei einem hohen 82:29 in die letzte Viertelpause. Das 17:20 im letzten Viertel war nur ein Schönheitsfehler. „Dass wir nur 49 Punkte zuließen, spricht für unsere gute Teamdefensive. Und das bei weniger eigenen Fouls meiner Spieler. Vier Spieler punkteten zweistellig: Laurynas Lukosius, mit sehr guter Reboudarbeit, als Bester mit 29 Pkt., 1/1 Freiwürfen und 2 Dreier, gefolgt von Arian 26 Pkt. und 6/6 FW, Ben Schmidt 13 Pkt. und 3/3 FW sowie dem immer stärker werdenden Lennard Robert mit 11 Pkt. bei 1 verwandelten Dreier. Auch die Team-Freiwurfquote von 92% geht mehr als Ordnung,“ so Trainer Steffen Schneider.

EBV-Punkte gegen Mahlower SV 1977: Lennard Robert 11 Pkt. 1 Dreier, Laurynas Lukosius 29 Pkt. 1/1 FW 2 Dreier, Monty Preusche 2 Pkt., Arian Schneider 26 Pkt. 6/6 FW, Kyrylo Baibakov 5 Pkt. 1/2 FW, Baran Dalhancer 5 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 4 Pkt., Ben Schmidt 13 Pkt. 3/3 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zheng Zhong 4 Pkt.; Freiwürfe EBV:11/12 = 92% 5 Dreier, Mahlow: 1/8= 13% 2 Dreier

Oskar Pfaffe (links) gehörte an diesem Spieltag ebenfalls zu den Gewinnern des Turniers.

Im Mittelspiel zwischen Oranienburg und Mahlow ging es mit 53:52 äußerst knapp zu

Der jetzt agierende EBV-Trainer Max Kalisch schätzte das Team aus Oranienburg eigentlich stärker als das Team aus Mahlow ein. So war es denn aber nicht. Durch eine etwas härtere defensive Gangart ließen sich die EBV-Spieler nicht beeindrucken. Sie hielten dagegen und zogen ihr Spiel auf. Die Defensive stand beim Gastgeber sehr gut. Oranienburg erzielte ein 24:19 im 1.Viertel. Ab dem 2.Viertel setzte sich der EBV allmählich ab. Alle Spieler waren bei der Sache, die Teamchemie stimmte. Jeder Spieler stand nach dem Spiel auf der Scorerliste. Die Spieler spielten als Team auf oder schufen immer wieder 1:1 – Situationen, denen Oranienburg oft nicht gewachsen waren.

Zheng Zhong – immer körperlich präsent – wird hier umringt von Mahlower Spielern.

 

Laurynas Lukosius – einer der Unterschiedsspieler – gehörte in beiden Spielen mit 29 und 13 Punkten zu den absolut Besten in einem guten Team.

Die Oranienburger versuchten auch noch nach der Pause weiter am EBV dranzubleiben. Der EBV hatte aber schon vor der Pause dafür gesorgt – 54:36 zur Halbzeit – dass die Oranienburger ergebnistechnisch immer auf Abstand gehalten wurden. Die Gastgeber bestachen an diesem Punktspieltag durch mannschaftliche Geschlossenheit, sowohl defensiv als auch offensiv. So konnten die Gastgeber munter durchwechseln, ohne dass es einen spielerischen Abfall gab. Auch die Bankspieler hatten ihre Freude am gemeinsamen Spiel und punkteten ihrerseits. Mit Viertelergebnissen von 15:12 und 21:18 baute der EBV den Vorsprung noch aus und gewann jederzeit mit 90:66.

Fünf EBV-Spieler trugen sich zweistellig in die Scorerliste ein, so der auch dieses Mal herausragende Arian Schneider mit 23 Punkten, 3/4 Freiwürfen und 2 erfolgreichen Dreipunktewürfen. Dem standen in keiner Weise nach Laurynas Lukosius mit 13 Punkten, unser chinesischer Spieler Zheng Zhong (12 Pkt.), Lennard Robert (12 Pkt./davon 2 Dreier) sowie Ben Schmidt mit 11 Punkten, davon 1 Dreier. Trainer Max Kalisch nach dem Spiel: „In der 2.Halbzeit habe ich jedem Spieler genügend Spielzeit gegeben. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Team hat sehr gut und konsequent gespielt und es hat vor allem in jeder Aufstellung gut funktioniert. Freie Würfe wurden genommen und getroffen. Das hat uns immer wieder Vorteile verschafft. Ebenso waren die getroffenen Würfe von außen sehr wichtig für das Selbstvertrauen jedes einzelnen Spielers und wichtig für den Spielfluss.“

EBV spielte gegen Oranienburger SV mit: Lennard Robert 12 Pkt. 2 Dreier, Laurynas Lukosius 13 Pkt. 1/4 FW, Monty Preusche 2 Pkt., Arian Schneider 23 Pkt. 3/4 FW 2 Dreier, Kyrylo Baibakov 4 Pkt. 0/2 FW, Baran Dalhancer 6 Pkt., Lias Ettmeier 4 Pkt., Ben Schmidt 11 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Oskar Pfaffe 1 Pkt. 1/2 FW, Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 12 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50%, 5 Dreier, Oranienburg: 7/21 = 33%, 3 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

 

 

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Klare Niederlage mit 58:84 in Fürstenwalde

(mbor/rzuck) Eine derbe 58:84 – Klatsche fing sich das EBV – Herrenteam zum Jahresauftakt in Fürstenwalde. Eisenhüttenstadt reiste mit nur 8 Spielern in die Domstadt. Das waren schon vornherein 3 bis 4 Spieler zu wenig. Erwartet wurden die Männer von 11 erfahrenen Oberliga- und Ü 40-Spielern sowie einigen jungen Nachwuchstalenten.

Vitali Palkin als erfolgreichster Werfer beim unterlegenen EBV-Team mit 28 Punkten.

In der engen Spielhalle in der Grünstraße hatten natürlich die Gastgeber einige Vorteile, die die Eisenhüttenstädter mit Schnelligkeit und breit angelegtem Spiel wettmachen wollten. Defensiv sollte es sehr konzentriert zugehen, um die Räume der WSG möglichst zu minimieren und die bekannten Fürstenwalder Dreierschützen eng zu markieren. Eisenhüttenstadt erzielte zwar die ersten beiden Punkte des Spiels; diese Führung sollte auch die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben.

Es entwickelte sich im ersten Viertel noch ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Fürstenwalde. Drei schnelle Dreier durch den Fürstenwalder J. Koucham brachten eine erste komfortable Führung (11:5/5. Minute) für die WSG. Mehrere Einzelaktionen durch Vitali Palkin hielten den EBV in dieser Phase im Spiel. So ging es mit 4 Punkten Rückstand (13:17) in die Viertelpause.

Im 2.Viertel gelangen den Gastgebern zwei lange Erfolgsphasen. Die Eisenhüttenstädter gerieten in dieser Zeit in einen hohen Rückstand, nämlich mit 15:30/ bis zur 15. Minute und mit 20:42/ bis zur Halbzeit in der 20. Minute. Der EBV war vollkommen von der Rolle.  Insbesondere defensiv haperte es überall. Fürstenwalde konnte sich viele zweite, ja sogar dritte Chancen (mit Rebounds) erarbeiten und diese dann spätestens verwerten.  Eisenhüttenstadt blieb auf der Gegenseite sowohl im 1:1 als auch aus der Distanz (fast) erfolglos. Es gelang im 2.Viertel kein einziger „normaler“ Punkt aus dem Feld. Fürstenwalde bekam 5 Fouls, die 10 Freiwürfe für den EBV nach sich zogen. Der Gast verwandelte 7 von 10 Würfen von der Linie.

Arian Schneider steuerte 13 Punkte zum EBV-Ergebnis bei.

In der Halbzeit wurden einige kritische Punkte angesprochen. Es ging nun mit neuer Energie in die zweite Halbzeit. Und siehe da, die Pause zeigte beim EBV eine positive Wirkung: Eine bessere Team-Verteidigung, mehrere schnelle Gegenangriffe und das entsprechende Wurfglück sorgen für eine zwischenzeitlich nur noch einstellige Führung der Gastgeber in der 32. Minute mit 59:51. Dieses Viertel gewann der EBV mit guten 26:15.

Dennis Herkt ( vorn verdeckt, in grüner Spielerkleidung) brachte es auf 7 Scorerpunkte.

Dieser Spirit sollte für die letzten 8 Minuten das Maß aller Dinge sein. Das war jedoch mitnichten der Fall. Der Knackpunkt war erneut die wiederum schwache Verteidigung. Mehrere unnötige Nachlässigkeiten in der Defense sowie zunehmende Foulprobleme dreier Schlüsselspieler sorgten für einen ähnlichen Spielverlauf wie im 2. Viertel. Der Gastgeber punktete nach Belieben, zwei Run´s (33. bis 36. Minute zum 71:58 und 37.bis 39. Minute zum 80:58) taten ihr Übriges. Trainer Robert Zucknick nach diesem Spiel: „Wir hatten es sehr schwer, überhaupt aus dem Feld heraus (nur 4x im 4.Viertel/davon 2 erfolgreiche Dreier) zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Fürstenwalde hat die eigene Zone clever immer wieder dicht gemacht. Damit hatten unsere beiden Center Dennis Herkt und Max Kalisch wenig Spielraum.

Außerdem haben wir es einfach viel zu selten geschafft, den Ball zu den Centern überhaupt erst einmal hin zu bewegen; entweder weil unsere Flügel vorher schon ins 1:1 gegangen sind oder weil Fürstenwalde eine Hand im Pass hatte. Dazu kommt, dass unser Spiel von sehr vielen Individualaktionen und von zu wenig von Teambasketball geprägt. So können wir ein Team wie Fürstenwalde nicht aus den Angeln heben. Am Ende siegte leider Fürstenwalde, auch in dieser Höhe völlig verdient, bei einem 26-Punkte-Vorsprung mit 84:58.“

Die besten Scorer bei den Gästen waren Vitali Palkin mit 28 Punkten und drei erfolgreichen Dreiern und Arian Schneider mit 13 Punkten sowie Dennis Herkt mit 7 Punkten, beide mit je einem Dreier.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Arian Schneider 13 Pkt. 9/14 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 28 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Egor Sorokin 4 Pkt., Jaime Gomez 3 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 0 Pkt., Tobias Laabs 0 Pkt., Dennis Herkt 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/24 = 59% 4 Dreier, Fürstenwalde 2: 17/24 = 71% 7 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft beim Heimspiel gegen BBC Cottbus 3.