Landesliga U 18 männlich: Sieg und Niederlage im Sonntagsturnier in Ludwigsfelde

(mbor/sschn) Mit leider nur 7 Spielern musste das Team der U 18 in Ludwigsfelde antreten. Bei einem Doppelspieltag, wie es im Verband üblich ist, waren das zu einfach wenig Spieler. Der EBV gewann sein erstes Spiel gegen die Mannschaft der Red Eagles Rathenow hoch mit 87:42 (37:18), verlor das Spiel unmittelbar danach gegen die Gastgeber des BV Ludwigsfelde 1999 knapp mit 74:81 (33:44).

Rathenow trat mit 8 Spielerinnen und Spielern an (2 Mädchen). Die Oderstädter machten insgesamt ein gutes Spiel. Im ersten Viertel ließen die EBV-Spieler nur 5 Punkte zu, was für eine gute und aggresive Defensive spricht. Auf Grund von Größenvorteilen bereitete dem EBV auch die Offensive gegen die Rathenower Zonenverteidigung keine Probleme. Ben Schmidt fungierte beim EBV meist als Guard und Ballverteiler. Bei einem guten Team-Passspiel und bei guter Team-Bewegung wurde immer wieder mit dem freien Mann auf dem Highpost gespielt. Wenn das nicht gelang, erarbeitete sich das Team den Drive zum Korb. Das zweite Viertel (16:13) ließen die Oderstädter etwas ruhiger angehen. Sie „übergaben“ dem Gegner etwas mehr das Feld, damit diese auch punkten konnten. Außerdem waren es einige wenige Ballverluste, die die Red Eagles zum Fastbreak einluden. So ging es mit einem beruhigenden 37:18-Vorsprung in die Pause.

Team U 18 mit Trainer Steffen Schneider.

Nach der großen Pause behauptete der EBV durch kontrolliertes Verteidigen die klare Führung und baute diese mit einem 34:18 weiter aus. Trainer Steffen Schneider gab die Aufgabe für die gesamte 2.Halbzeit aus: „Mein Team, mein jeweiliger Spieler sollte mit einem Drive zum Korb ziehen und mehrere Gegner auf sich ziehen. Mit einem Outletpass zur frei gewordenen Dreierposition sollten die Spieler Dreier werfen. Das gelang mehrmals. Durch diese Aktion verwandelte der EBV allein 5 Dreier, Lennard Robert und Arian Schneider (jeweils 2/von jeweils insgesamt 3 erfolgreichen Dreiern) sowie Ben Schmidt mit einem Dreier (von insgesamt 2 erfolgreichen Dreiern). Wenn der Spieler nicht getroffen hatte, sollte das Team den Rebound holen und die nun mögliche 2. Chance unter dem Korb nutzen. Diese Spielweise gab es für das Team auch im vierten Viertel. Diese Team-Aufgabe wurde durch meine Mannschaft vollends erfüllt.“ Der hohe 87:42-Sieg war am Ende des Spiels nur noch Formsache.

Zur Statistik:  Alle Spieler konnten sich in die Punkteliste eintragen. Mit Abstand der Beste war Arian Schneider mit 35 Pkt./1012 Freiwürfen und den bereits erwähnten 3 Dreiern. Ihm folgten Ben Schmidt mit 15 Punkten und 2 Dreiern. Lennard Robert mit 11 Punkten und 3 Dreiern und Zheng Zhong ebenfalls mit 11 Punkten erzielten beide ein gutes Ergebnis. „Überhaupt hat sich der Chinese Zhong Zheng gut ins Team gefunden. Er ist sowohl defensiv als auch offensiv eine Bereicherung für unser Team,“ so noch einmal der EBV-Trainer mit dem positiven Fazit nach dem ersten Spiel.

EBV-Punkte gegen Rathenow: Lennard Robert 11 Pkt. 3 Dreier, Arian Schneider 35 Pkt. 10/12 FW 3 Dreier, Oskar Pfaffe 2 Pkt. 0/1 FW, Kyrylo Baibakov 6 Pkt., Baran Dalhancer 7 Pkt. 1/1 FW, Ben Schmidt 15 Pkt. 1/2 FW 2 Dreier, Zhong Zheng 11 Pkt. 3/7 FW; Freiwürfe EBV: 15/23 = 65% 8 Dreier, Rathenow: 1/14 = 7%, 4 Dreier

Team EBV 1971 – U 18 in Ludwigsfelde

Das zweite Spiel gegen den Gastgeber Ludwigsfelde (mit 9 Spielern) war ein Duell auf Augenhöhe. Die Ludwigsfelder gingen defensiv sehr aggressiv zu Werke. Bis zur 9.Minute gab es nur Freiwurfpunkte, kein Punkt aus dem Feld. Auch der erste Korb aus dem Feld von Zhong Zheng war ein Korb nach einem Foul.  Nach dem „zahmen“ vorherigen Spiel musste man sich an diese Spielweise erst gewöhnen.  Hinzu kam bei den Gastgebern ein extrem schnelles Umschaltspiel, sodass schnelle Punkte folgten. Nach 10 Minuten führte Ludwigsfelde mit 24:14. Daran knabberten die Gäste bis zum Schlusspfiff. Am Ende war den EBV-Spielern das Glück nicht hold und das Team verlor mit 74:81. Alle drei folgenden Viertel waren sehr ausgeglichen. Trainer Steffen Schneider: „Wir haben die zweite Halbzeit sogar mit 4 Punkten gewonnen. Die Mannschaft gab sich nie auf. Jeder kämpfte, aber die 10 Punkte minus aus dem ersten Viertel waren einfach zuviel. Es war schade, dass wir uns nicht belohnen konnten. Alle Spieler trugen zu einem tollen Spiel bei. Hervoheben möchte ich Zhong Zheng, der sich unter den Körben erfolgreich durchsetzte und offensiv sehr gute 19 Punkte erzielte. Trotz der einen Niederlage bin ich mit diesem Spieltag und der gezeigten Team-Moral sehr zufrieden.“

EBV spielte gegen Ludwigsfelde mit: Lennard Robert 2 Pkt. 0/2 FW, Arian Schneider 35 Pkt. 16/21 FW 3 Dreier, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Kyrylo Baibakov 2 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 3/4 FW, Ben Schmidt 13 Pkt. 3/6 FW, Zhong Zheng19 Pkt. 3/5 FW; Freiwürfe EBV: 25/38 = 66%, 3 Dreier, Ludwigsfelde: 8/19 = 42%, 7 Dreier

 

 

Landesliga U 18 männlich: Zwei Heimsiege zum 2.Advent

Ben Schmidt (14 Pkt. bei 7/8 Freiwurftreffern zählte zu den Besten seines Teams.

(mbor/sschn) Sehr deutlich gewann das EBV-Team der U 18 sein erstes Heimspiel gegen die zweite Vertretung der Kings&Queens Potsdam mit 75:49 (47:20). Dagegen musste die Jungen gegen den SV 1919 Woltersdorf lange zittern, ehe der 65:54 (32:34) – Sieg dann auch feststand. Beide Teams traten mit fast voller Mannschaftsstärke an, der EBV mit 11 Spielern, Potsdam mit 10 Spielern. Das Team konnte aber leider nur mit 9 Spielern spielen, da sich der Kapitän und einer ihrer Leistungsträger, F. Kruse, bereits in der ersten Spielminute ohne Gegnereinwirkung schwer am Knie verletzte. Ein Notarzt war erforderlich, 45 Minuten Spielunterbrechung waren die Folge.

U 16-Spieler Laurynas Lukosius (schwarze Spielerkleidung/25 Pkt.) hier beim Sprungball.

Der EBV startete gut mit 5:0, ließ dann zwei einfache Körbe zu, so dass es 5:4 stand. Erst nach einem Wurffoul an Ben Schmidt (beide Freiwürfe getroffen) und einem 9:7 nach 7 Minuten spielte der EBV befreiter auf.  Ein 11:2 – Lauf bei guter Verteidigung und schnellem Spiel nach vorn machten aus dem 9:7 nach 10 Minuten ein souveränes 20:9.

Das zweite Viertel begann der EBV wieder unkonzentriert, nacheinander 4 Punkte von Lenny Wählte (Potsdam), der hier noch mehrfach traf, ließen das Ergebnis auf 23:18 (13.Minute) abschmelzen. Und das bei nur einem EBV-Dreier von Lennard Robert. Erst eine Auszeit änderte die Spielkonstellation: Es galt verbesserte Anstrengungen in der Defensive zu generieren und eine höhere Konzentration nach vorn zu entwickeln.  Monty Preusche kam in die Partie. Er bestach sofort mit einem guten Pass zu Laurynas Lukosius, der insgesamt gute 13 Punkte erzielte. Das Team hatte einen 11:0 – Lauf, in zwei Minuten und schon stand es 34:18 für den EBV. Ein Halbzeitstand 47:20 war die positive Folge.

Das EBV-Team gewann zu Hause seine beiden Spiele. Offensiv wie defensiv gibt es noch Stellschrauben, an denen noch gestellt werden kann.

Leider wurde im dritten Viertel nicht so offensiv weitergespielt. Es wurden zwar nur wenige Punkte zugelassen, aber auch selbst kaum Punkte erzielt. Nach 25 Minuten stand es 54:24, nach 30 Minuten 63:33. Trotz klarer Führung wurden die Beine allmählich schwerer. Jetzt hatte der EBV keine Fastbreaks mehr zu bieten; es war nur noch eine Ergebnisverwaltung. Das Viertel gewannnen die Potsdamer mit 16:12. Mit dem Endergebnis von 75:49 waren Trainer, Spieler und Zuschauer jedoch sehr zufrieden.

Trainer Steffen Schneider: „Die erste Halbzeit war super, wenn auch einfache Punkte liegen blieben. Unsere Teamdefensive war lobenswert, es gab kaum einfache Punkte für Potsdam. Erwähnenswert: Monty Preusche nach seiner Einwechslung im 2. Viertel mit zwei tollen Assists und mit vielen Rebounds. Sehr gut unser neuer Spieler Zhong Zheng. Er spielte, als wenn er immer schon Teil unseres Teams ist.“

EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Lennard Robert 3 Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 13 Pkt. 1/6 FW, Monty Preusche 2 Pkt., Arian Schneider 24 Pkt. 2/4 FW 2 Dreier, Kyrylo Baibakov 15 Pkt. 5/6 FW, Baran Dalhancer 5 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 0 Pkt., Ben Schmidt 7 Pkt. 3/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt.; Freiwürfe EBV: 11/20 = 55% 4 Dreier, Potsdam 2: 12/25 = 48% 1 Dreier

Oskar Pfaffe (hier mit Ball) spielte nach langem Ausfall infolge Krankheit ein ordentliches Turnier.

Nach der Spielpause wartete der SV 1919 Woltersdorf auf die EBV-Spieler. Dieses Team trat mit nur 6 Spielern an. Daher gab es die Trainervorgabe, mit einer harten Defense und mit schnellen Angriffen die Randberliner unter Druck zu setzen. Das gelang nur zum Teil. Die Defensive des EBV stand gut. Aber das Umschaltspiel und die nötigen Fastbreaks fanden nicht statt. Dennoch konnte der EBV die enge Zone knacken. Erfolgreiche Dreipunktwürfe, schnelles Passspiel bzw. auch erhaltene Freiwürfe; der Gastgeber führte nach 6 Minuten 14:8., nach 10 Minuten 22:15. Das zweite Viertel ‚schenkten‘ die Gastgeber den Woltersdorfern mit 19:10. Außer einem erfolgreichen Wurf von Ben Schmidt mit anschließend versenktem Freiwurf passierte nach vorn zu wenig. Viele Fehlversuche von außen und keine eigenen Rebounds luden die Woltersdorfer zu Punkten ein. Eine Auszeit bei 28:23 war notwendig.

 

Kyrylo Baibakov (hier beim Wurf) zählte mit insgesamt 21 Punkten zu dem wichtigen Stützen des U 18 – Teams.

Aber es wurde nicht besser. Die Zone des Gegners stand zu kompakt, es war kein Durchkommen. So lag der EBV zur Pause mit 32:34 hinten.

Erst eine nochmalige Ansage in der Pause zeigte endlich Wirkung. Eine Ganzfeldpressverteidigung über das ganze Feld nach Korberfolg löste den gordischen Konten und zeigte Erfolg. Ein EBV – 13:0 – Lauf zum 45:34, ließ aber Woltersdorf nicht aufstecken, weil die Eisenhüttenstädter defensiv nicht konsequent genug waren. Am Ende des dritten Viertels war es mit 47:44 immer noch knapp. Die Woltersdorfer glichen durch einen Dreier zu Beginn des vierten Viertels aus, gingen sogar 49:47 (31. Minute) in Führung. Erst dann besann sich der EBV, ließ in den folgenden 7 Minuten nur noch 2 Punkte zu, so dass 2 Minuten vor Schluss ein 63:51 und am Ende ein glückliches 65:54 auf der Tafel stand.

Team U 18, rechts Trainer Steffen Schneider.

Fazit des EBV-Trainers: „Wir haben gewonnen. Zum Glück war Woltersdorf nur zu sechst. Die Team-Freiwurfquote war mit 39% desolat, einziger Spieler in Normalform Ben Schmidt, am Ende zählt aber der Sieg. Überragend, was die Punktausbeute betrifft, Arian Schneider mit insgesamt 59 Punkten in beiden Spielen.“

EBV spielte gegen Woltersdorf: Lennard Robert 0 Pkt., Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 12 Pkt. 4/10 FW, Monty Preusche 0 Pkt., Arian Schneider 35 Pkt. 4/12 FW  3 Dreier, Kyrylo Baibakov 6 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Baran Dalhancer 2 Pkt. 0/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 7 Pkt. 3/3 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Zhong Zheng 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 13/33 = 39%, 2 Dreier, Woltersdorf: 7/18 = 39%, 5 Dreier

 

Landesliga U 18 männlich: Zwei Auswärtssiege in Bernau

Arian Schneider – Dreh- und Angelpunkt der EBV-Spiele.

(mbor/sschn) Mit zwei Auswärtssiegen kehrte das Team der U 18 unlängst aus Bernau zurück. Dabei gab es nur einen Gegner, das Team der SSV Lok Bernau. Gegen die zweite Vertretung gab es auf des Gegners Platz ein Hin- und Rückspiel. Beide Spiele gewannen die Eisenhüttenstädter jeweils klar mit 80:58 (36:20) sowie mit 74:60 (51:24).

Trainer Steffen Schneider konnte auf ein zahlenmäßig starkes Team mit 10 Spielern zurückgreifen. Der Gastgeber trat mit 11 Spielern an. Es entwickelte sich eine muntere Partie, bei der die Panketaler aus dem Norden Berlins sehr oft den EBV-Spielern hinterherliefen. Im ersten Viertel des ersten Spiels schlug sich das im Ergebnis von 20:15 für die Gäste noch nicht so klar nieder. Mit einem Run von 10:0 im zweiten Viertel zwischen der 6.und 10.Minute zogen die Gäste auf und davon. Ein 36:20 zur Halbzeit schaffte schon vom Ergebnis her einen Abstand zwischen beiden Teams.

Kyrylo Baibakov war ebenfalls ein guter Scorer in beiden Spielen mit 14 bzw. 12 Punkten.

Nach der Halbzeitpause war es ein ähnliches Bild: Bernau rannte an, der EBV spielte eine gute Defensive und kaufte dem Gegner mit überlegten Offensivaktionen den Schneid ab. Mit einem 66:36 (3.Viertel: 30:16) ging es ins vierte Viertel. Die Gastgeber bäumten sich noch einmal auf, erzielten ihrerseits ein gutes 22:14. Am souveränen Gesamtsieg der Gäste von 80:58 konnten sie aber nichts mehr ändern.

Laurynas Lukosius (erst U 16) wird hier von zwei Bernauer Spielern in die Zange genommen.

EBV-Punkte gegen Bernau 2, 1.Spiel: Lennard Robert 3 Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 21 Pkt. 7/9 FW, Arian Schneider 27 Pkt. 12/15 FW 1 Dreier, Kyrylo Baibakov 14 Pkt. 0/1 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/1 FW, Ben Schmidt 6 Pkt. 4/5 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt. 0/2 FW, Ben Vorhoff 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 24/35 = 69% 2 Dreier, Bernau 2: 7/16 = 44% 3 Dreier

 

Baran Dalhancer überzeugt sehr oft durch gute Defensive. Er kann sich offensiv noch mehr entfalten.

Nach einer Pause wollte natürlich der Gastgeber im Rückspiel vieles besser machen. Davon war in der ersten Halbzeit wenig zu sehen. Die Oderstädter überzeugten durch konsequente Defensive und durchdachte Angriffe. Beide Viertel von 27:12 und 24:12 erbrachten eine klare 51:24 – Halbzeitführung. Das zweite Spiel war phasenweise davon gekennzeichnet, dass der leider nur eine leitende Schiedsrichter sehr wenige Fouls bei Bernau ahndete. Zum Vergleich: 1.Spiel 35 Freiwürfe für Ehst., 2. Spiel 14 Freiwürfe für den Gast. Natürlich kam auch etwas die Müdigkeit dazu, weshalb nicht mehr jeder Ball den Korb von Bernau traf. Der EBV mussten dem schnellen und intensiven Spiel zuvor Tribut zollen. Bernau schaffte ein beachtliches 17:13 im dritten und ein 19:10 im vierten Viertel. Die zweite Halbzeit ging mit 36:23 an Bernau. Diese Teilerfolge täuschten jedoch nicht darüber hinweg, dass auch das zweite Spiel mit 74:60 an die Gäste von der Oder ging.

Trainer Steffen Schneider nach beiden Spielen: „Ich war mit dem Auftreten meines Teams sehr zufrieden. In beiden Spielen punkteten drei bzw. vier Spieler zweistellig. Topscorer in beiden Spielen wurden Arian Schneider mit 27/19 Pkt., Laurynas Lukosius mit 21/18, Kyrlylo Baibakov mit 14/12 Wichtiger war die gute Defensive, vor allem die Helpverteidigung klappte überwiegend, jeder spielte für seinen Mitspieler. Das hat mir sehr gut gefallen. Alle Spieler waren auch im zweiten Spiel auf der Höhe der Aufgabe. Lobenswert besonders die gute Freiwurfquote bei den meisten Spielern im ersten Spiel, insgesamt eine gute Teamleistung.

Lennard Robert war besonders im zweiten Spiel mit seinen erfolgreichen Dreiern und seinem Passspiel überzeugend.

So wurde im Vergleich zu den letzten Spielen, statt einen schwierigen Wurf mit Gegner aus der Mitteldistanz zu nehmen, der Pass nach außen gespielt, so das zum Beispiel Lennard Robert seine beiden wichtigen Dreier im zweiten Spiel (insgesamt 10 Punkte) in Folge frei werfen konnte. Beim dritten Mal war die Verteidigung darauf aus, den Dreier zu verhindern, Lennard Robert konnte daraufhin einen guten Pass/Assist spielen. Anerkennung für Lennard Robert, gerade im zweiten Spiel. Neben den bereits Erwähnten sind bemerkenswert Baran Dalhancer, Oskar Pfaffe und Binyao Hao für die Defensive und Ben Schmidt für den Spielaufbau.

EBV-Punkte gegen Bernau 2, 2.Spiel: Lennard Robert 10 Pkt. 2 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 18 Pkt. 6/9 FW, Arian Schneider 19 Pkt. 1/3 FW, Kyrylo Baibakov 12 Pkt. 0/2 FW, Baran Dalhancer 2 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 8 Pkt., Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 3 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50% 3 Dreier, Bernau 2: 9/20= 45% 1 Dreier

Alle Fotos von Lars Ettmeier.

 

 

 

Landesliga U 16: Niederlagen beim Finalturnier in Mahlow

Ben Schmidt – bester Spieler in beiden Spielen als Antreiber, Passgeber und Scorer mit insgesamt 30 Punkten.

(mka/mbor) Beim Finalturnier in Mahlow musste das U 16 – Team zwei klare Niederlagen hinnehmen. Im Spiel um den Einzug ins Finale unterlag die Mannschaft von Trainer Max Kalisch (2. der Südstaffel) gegen den 1. der Nordstaffel, dem SV Stahl Hennigsdorf Tornados mit 61:83 (38:45), im kleinen Finale ebenso deutlich gegen den SV Leonardo da Vinci Nauen mit 63:88 (22:38).

Lias Ettmeier – hier beim Freiwurf, hat noch einige Reserven in der kommenden Saison.

Das Halbfinalspiel des Final Four begann überraschend gut. Der EBV fand sehr gut ins Spiel und kam mit dem Gegner gut klar. Hennigsdorf konnte vor allem defensiv den EBV nicht stoppen. Offensiv startete der EBV mit einer insgesamt guten Chancenverwertung. Bis zum Ende des 1. Viertels konnte der EBV eine 6 Punkte – Führung erzielen.

Zu Beginn des 2. Viertels legte der EBV noch einmal nach und baute bis zur 13.Minute einen 10 Punkte – Vorsprung heraus. Bis dahin hatte Hennigsdorf noch nicht sein Spiel gefunden. Jetzt machte der Gegner auf einmal „Ernst.“ Während der EBV in den restlichen 7 Minuten der 1. Hälfte nur 7 Punkte für sich verbuchen konnte, trumpfte Hennigsdorf mit 24 Punkten auf und führte damit zur Halbzeit mit 45:38.

Nach der Halbzeitpause fand der EBV wieder zu seiner Vorpausen-Form zurück und hielt gut mit.

Oskar Paffe, machte ein gutes Spiel. Er war stets präsent und hatte einen guten Zug zum gegnerischen Korb.

Der EBV – Fanblock in Mahlow.

Dieses Viertel war ausgeglichen, bei leichten Vorteilen für Hennigsdorf. Mit 52:56 gab es die letzte Viertelpause. Ab der 33.Minute (55:58) lief für den EBV so gut wie nichts mehr. Hennigsdorf erspielte sich einen 14:0 – Run und noch einmal ein 8:4 bis zur 38.Minute. Damit war das Viertelergebnis von 9:27, das Endergebnis von 61:83 aus Sicht des EBV und eine Niederlage nicht mehr zu verhindern.

„Defensiv zeigten wir in diesem letzten Spielabschnitt große Schwächen, offensiv waren die Spieler nicht mehr in der Lage, entscheidend zu punkten. Am Ende verloren wir hoch mit 22 Punkten, obwohl ein Sieg möglich war. Große Probleme hatten wir mit dem Ausboxen und mit den gegebenen Freiwürfen (nur 13/37 = 35%). Dadurch haben wir es uns sehr schwer gemacht,“ so Trainer Max Kalisch nach dem Spiel. Gute Leistungen haben Ben Schmidt, Monty Preusche, Laurynas Lukosius und Ben Vorhoff (erst U 14) erbracht. Vor allem offensiv waren diese Spieler an den meisten der Aktionen beteiligt.

EBV-Punkte gegen Hennigsdorf: Ben Schmidt 20 Pkt. 2/6 FW 2 Dreier, Jannis Karls 0 Pkt., Baran Dalhancer 6 Pkt. 4/7 FW, Ben Vorhoff 2 Pkt. 2/2 FW, Lias Ettmeier 3 Pkt. 1/2 FW; Lennard Robert 4 Pkt., Emil Gliese 0 Pkt., Oskar Pfaffe 6 Pkt. 2/6 FW, Laurynas Lukosius 9 Pkt. 1/8 FW, Monty Preusche 11 Pkt. 1/6 FW; Freiwürfe EBV: 13/37 = 35% 2 Dreier, Hennigsdorf: 8/22 = 36% 1 Dreier

Ben Vorhoff (U 14), beim Sprungwurf, war in beiden Spielen eine wichtige Größe im EBV-Spiel.

Direkt im Anschluss ging es im Spiel um Platz 3 gegen den SV Leonardo da Vinci Nauen. Das Team des EBV hatte seine Kraft fast vollständig im 1. Spiel gegen Hennigsdorf gelassen und war sichtlich erschöpft. Die Pause war einfach zu kurz. Im 1. Viertel konnte der EBV noch recht gut mithalten und lag nach 10 Minuten nur mit 5 Punkten zurück (15:20).

 

Auch Jannis Karls (U 14), hier beim Versuch im 1:1 zum Nauener Korb, hatte viele gute Szenen in beiden Spielen.

Nauen verteidigte mit einer Ganzfeldpresse mit der der EBV überhaupt nicht klar kam. Ab der Mitte de 2. Viertels war ersichtlich, dass der EBV abreißen lassen musste. Die Nauener zelebrierten weiter ihre Ganzfeldpresse.

Max Kalisch versuchte, in Auszeiten die richtigen Impulse zu geben und Spielzüge gegen die „Presse“ zu vermitteln. Er erreichte einige Spieler gar nicht mehr. Die Folge war ein 7:18 im zweiten Viertel und ein 22:38 zur Halbzeit.

Laurynas Lukosius spielte nach langer Krankheit in beiden Spielen, erzielte insgesamt 27 Punkte. Der Trainer lobte ihn für seine Einsatzbereitschaft.

Im 3.Viertel wurden Lösungsansätze gefunden, um die Ganzfeldpresse zu bewältigen. Jedoch brach auf einmal die Teamdefence komplett ein und der EBV kassierte bittere 32 Punkte in diesem Viertel (43:70). Im Gefühl des sicheren Vorsprungs legte Nauen den 2.Gang im 4.Viertel ein. Der EBV verbuchte mit 20:18 einen Achtungserfolg, konnte aber an der 63:88 – Niederlage nichts mehr ändern.

Team U 16 nach den letzten beiden Saisonspielen

Der Trainer nach der Partie: „In diesem Spiel haben Monty Preusche und Laurynas Lukosius je 18 Punkte erzielt, auch Ben Schmidt überzeugte noch einmal mit 10 Punkte. Überrascht hat mich gegen Nauen, dass unser 2. Fünfer das beste Teamspiel zeigte und auch wirklich gute Aktionen verbuchen konnte. Wir hatten insgesamt viele Freiwürfe erhalten, haben aber eine schlechte Effektivität (nur 41%) erzielt. Schade, dass wir uns nicht für unser Engagement mit zwei guten Finalspielen belohnen konnten.“

EBV-Punkte gegen Nauen: Ben Schmidt 10 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 4 Pkt. 0/1 FW, Baran Dalhancer 0 Pkt. 0/2 FW, Lias Ettmeier, Lennard Robert und Emil Gliese alle 0 Pkt., Ben Vorhoff 7 Pkt. 3/4 FW, Oskar Pfaffe 6 Pkt., Laurynas Lukosius 18 Pkt. 4/11 FW, Monty Preusche 18 Pkt. 2/5 FW; Freiwürfe EBV: 11/27 = 41% 0 Dreier, Nauen: 10/20 = 50% 4 Dreier

Alle Bilder von Manja Karls.

 

 

 

 

Landesliga U 18 Staffel Süd: Vermeidbare Heimniederlage gegen gutes Team aus Ludwigsfelde

(schn/mbor) Ohne einen Aufbauspieler musste der EBV 1971 sein Heimspiel gegen die starken Ludwigsfelder Jungen bestreiten. Es fehlten Ben Schmidt, Lennard Robert, Arian Schneider, Emilia Schneider, Oskar Pfaffe, Laurynas Lukosius, Emil Gliese und Baran Dalhancer, also fast noch einmal ein komplettes Team. So spielten 6 Eisenhüttenstädter gegen nur 5 Spieler aus Ludwigsfelde. Es war von Anfang an kein gutes Eisenhüttenstädter Spiel.  Das Team aus Ludwigsfelde war wesentlich strukturierter und vor allem ball- und punktsicherer. Der Gastgeber überschlug sich förmlich mit Zuspielfehlern, Fangfehlern und und reihenweisen Wurffehlern.

In Ermangelung eines Aufbauspielers musste Linus Zühlke den EBV-Aufbau übernehmen. Das klappte auch recht ordentlich. Wenn es aber in des Gegners Hälfte ging, spielten einige EBV-Spieler viel zu aufgeregt und vergaben serienweise freie Wurfchancen.

So führten – nicht verwunderlich – nach 10 Minuten die Gäste knapp mit 17:12. Ein 8:2 – Lauf zu Beginn des zweiten Viertels (11. bis 15.Minute) und der Vorsprung wuchs im zweiten Viertel auf 39:26 für die Gäste.

Defensiv konnte der EBV nur phasenweise überzeugen. Das EBV-Spiel wurde aber in der zweiten Halbzeit nicht wesentlich besser. Offensiv wurde der Zug zum Korb gesucht und manchmal auch gefunden. Jedoch immer wieder gab es viel Leerlauf bzw. Fehler im Zuspiel- und Wurfbereich.

Mehr als 20 Fehlwürfe seitens des EBV sprechen eine deutliche Sprache; und das in eigener Halle. So konnte Ludwigsfelde mit 62:44 von dannen ziehen. Sechs erfolgreiche Dreipunktewürfe seitens des Gastes taten im dritten Viertel ihr Übriges, um den EBV „klein“ zu halten.

Erst im vierten Viertel wendete sich das Blatt etwas, ohne dass der EBV an einen Sieg denken konnte. Die Eisenhüttenstädter erkämpften sich in diesem Viertel ein 20:16, verloren jedoch äußerst blamabel mit 64:78.

Topscorer beim EBV wurden Kyrylo Baibakov und Ruiyi Yu jeweils mit sehr guten 18 Punkten, wobei beide noch Potential nach oben haben. Monty Preusche hatte sein erstes U 18-Spiel und erzielte gute 8 Punkte.

 

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lias Ettmeier 11 Pkt. 1/1 FW, Linus Zühlke 4 Pkt., Kyrylo Baibakov 18 Pkt. 2/4 FW, Monty Preusche 8 Pkt.,   Ruiyi Yu 18 Pkt.,   Binyao Hao 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 4/7 = 57%, keine Dreier, Freiwürfe Ludwigsfelde 8/17 = 47% 6 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft / siehe auch auf Bildergalerie.