15.Jan..2025 | Featured, Landesliga U 18, Saison 2024/2025 |
(schn/mbor) Zwei bittere Niederlagen musste das junge U 18-Team des EBV 1971 in Ludwigsfelde einstecken. Zuerst verlor das Team gegen den Gastgeber 45:54 (25:28) und anschließend gab es ein 45:80 (20:37) gegen die SV 1919 Woltersdorf.

EBV-Team Landesliga U 18
Ludwigsfelde, lautstark unterstützt vom eigenen Anhang legte gut los; sie spielten aggressiv, jedoch nicht unfair. Drei Ludwigsfelder Spieler hatten zum Spielende 5 Fouls, drei von ihnen 4 Fouls. Der EBV konnte mit 6:3 kurzzeitig in Führung gehen. Dann übernahmen die Gastgeber mit 10:6 und 17:10 nach 10 Minuten. Eigentlich spielte der Gast ordentlich, wechselweise waren Ben Schmidt, Ruiyi Yu (Startdebüt im EBV-Team) oder Linus Zühlke die Ballvortragenden. In Abwesenheit des Zwillingspares Emilia Schneider und Arian Schneider (Topscorer des EBV) versuchten diese Spieler die Fäden zu ziehen. Das gelang ihnen soweit auch. Nur an der Freiwurflinie versagten fast allen EBV-Spielern die Nerven. Das sollte sich noch negativ auswirken. Der EBV vergab im ersten Viertel 13 Freiwürfe (2/15), dass sind 13 vergebene Punkte.
Im zweiten Viertel fing sich das Gästeteam endlich etwas und erspielte!! sich ein 15:11 und lag zur Halbzeit nur noch mit 25:28 zurück.

Laurynas Lukosius erzielte gute 10 Punkte.
Nach dem Seitenwechsel kam der EBV gut aus der Kabine, konnte sich gegen die lautstarken Ludwigsfelder Fans behaupten. Und der Gast ging sogar mit 36:35 in Führung. Die Halle tobte. Weiter ging es, ins vierte Viertel. Unnötige Dreipunktewurf-Versuche seitens des EBV brachten gar nichts, zumal es keine EBV-Rebounds gab. In der 34.Minute führten die Gäste immer noch mit 40:39. Doch danach spielte bzw. „wirkte“ nur Ludwigsfelde. Defensiv foulten sie (9 Fouls), der EBV ging an die Freiwurflinie und – versagte noch einmal mit 3/10. Auch hier fehlen 7 vergebene Punkte. Mit 2 Auszeiten versuchte Trainer Steffen Schneider sein Team zu beruhigen, leider vergebens. Dieses Viertel ging mit 9:19 klar verloren. Und auch das Spiel gab das Team EBV mit 45:54 an Ludwigsfelde ab. Trauriger Negativrekord der Saison mit 11/41 Freiwürfen = 27%, damit kann man nicht gewinnen. Eine bittere Lektion für die Gäste!
EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 1 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert und Binyao Hao beide 0 Pkt., Laurynas Lukosius 10 Pkt. 4/16 FW, Ruiyi Yu 7 Pkt. 1/7 FW, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 9 Pkt. 1/4 FW, Lias Ettmeier 0 Pkt., Ben Schmidt 10 Pkt. 2/3 FW, Oskar Pfaffe 2 Pkt. 2/6 FW, Hugo Tesche 6 Pkt. 0/3 FW; Freiwürfe EBV 1971: 11/41 = 27% Ludwigsfelde: 8/19 = 42%, 4 Dreier
Es gab nach dem Spiel gegen Ludwigsfelde für den EBV kein langes Ausruhen. Woltersdorf stand schon in den Startlöchern. Nach der Niederlage gegen die Gastgeber musste Trainer Steffen Schneider seine Jungen zusätzlich motivieren, damit das Team wieder zu sich fand.

Binyao Hao erzielte 7 Punkte gegen Woltersdorf.
Zwei herausragende Spieler von Woltersdorf (gesamt 55 Pkt. = 69% der Pkt. von Woltersdorf) genügten um dem EBV den Schneid abzukaufen. Auch wenn das Spiel bis zur 5. Minute ausgeglichen war und der Gegner durchaus schlagbar war. Leider waren Wurfquote und Freriwurfquote wieder nicht zufriedenstellend, um auf Sieg zu stellen. Die Woltersdorfer spielten wie entfesselt. Besonders Malte Kellermann sorgte für Stimmung beim gegnerischen Team. Er erzielte 14 der ersten 21 Woltersdorfer Punkte. Im gesamten Spiel kam dieser Spieler auf 36 Punkte, mehr als so viele Punkte wie die komplette Eisenhüttenstädter Mannschaft in den ersten drei Vierteln. Das war schon beeindruckend.

Ben Schmidt war gegen Woltersdorf mit 13 Punkten und 5/6 Freiwürfen Topscorer seines Teams.
Eisenhüttenstadt tat sich schwer, den eigenen Spielrhytmus zu finden. Bei Woltersdorf suchten und fanden die Spieler immer wieder ihre beiden Topscorer, die jedem EBV-Spieler das Nachsehen gab. Da konnte der EBV nur neidvoll zuschauen. Woltersdorf führte nach 10 Minuten bereits mit 21:12. Der EBV zerfiel von Minute zu Minute, das Team gab sich nach und nach selbst auf. Die „Hypothek“ des vorher verlorenen Spiels war doch zu groß. Ben Schmidt war noch einer der Besten, mit 13 erzielten Punkten und 5/6 verwandelten Freiwürfen, gefolgt von Binyao Hao (ebenfalls EBV-Zugang) mit 7 Punkten, Kyrylo Baibakov und Hugo Tesche mit jeweils 5 Punkten.
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Linus Zühlke 0 Pkt., Lennard Robert 1 Pkt., Binyao Hao 7 Pkt. 1/2 FW., Laurynas Lukosius 4 Pkt., Ruiyi Yu 2 Pkt. 0/4 FW, Kyrylo Baibakov 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Baran Dalhancer 4 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 13 Pkt. 5/6 FW, 14 Oskar Pfaffe 2 Pkt., Hugo Tesche 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 1971: 8/18 44%, 1 Dreier, Woltersdorf: 6/14 = 43%, 2 Dreier
27.Nov..2024 | Featured, Landesliga U 18, Saison 2024/2025 |
(schn/mbor) Das EBV-Team erlitt gegen die zweite Vertretung von Kings&Queens Basketball Potsdam 2 eine klare 45:76 (27:36) Niederlage, gegen den Gastgeber BBC Cottbus 2 hieß es unmittelbar zuvor hoch 108:27 (50:9) für die Eisenhüttenstädter.
Die Gäste traten nur mit 7 Spielern in der Lausitz an, im Spiel gegen Potsdam dann mit 8 Spielern. Cottbus war mit 11 Spielern am Start. Dass es am Ende ein souveräner Sieg gegen einen komplett unterlegenen Gegner wurde, ist der recht guten Defensive des EBV zu verdanken. Die Gäste begannen mit einem 21:0 bis zur 9.Minute, erst dann machte Cottbus seine ersten Punkte. Fehlwürfe verhinderten eine noch größere Führung des EBV. Hugo Tesche und Lias Ettmeier erzielten in dieser Phase jeweils 6 Punkte, 23:4 stand es nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel konnte der EBV seine Führung weiter ausbauen. Dabei versuchten die Gäste umzusetzen, was im Training geübt wurde. Lennard Robert brachte jetzt 8 Punkte unter. Zur Halbzeit führte der EBV bereits hoch 50:9.
Nach der Halbzeit, bei einer etwas ruhigeren Defense, mit einer Raumverteidigung baute der EBV seine Führung auf 76:21 aus. Im letzten Spielabschnitt ging ohne Hugo Tesche kaum etwas, 18 Punkte im vierten Viertel und 34 Punkte insgesamt, gefolgt von Kyrylo Baibakov und Lennard Robert jeweils mit 18 Punkten, waren sein Ergebnis. Letztlich gewann der EBV mit 108:27.
EBV-Punkte gegen Cottbus 2: Oskar Paffe 5 Pkt. 3/4 FW, Lias Ettmeier 10 Pkt., Lennard Robert 18 Pkt. 4/4 FW, Hugo Tesche 34 Pkt. 0/3 FW, Laurynas Lukosius nicht gespielt, Linus Zühlke 8 Pkt. 2/4 FW, Kyrylo Baibakov 18 Pkt., Arian Schneider 15 Pkt, 6/9 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 15/24 = 63% 1 Dreier, Cottbus 2: FW 3/7 = 43% 2 Dreier
Gleich anschließend hieß der Gegner Kings&Queens Basketball Potsdam 2. Die Potsdamer, athletisch durchgebildet, waren technisch und körperlich etwa gleichstark. Da auch diese Mannschaft mit 11 Spielern antrat, durchwechseln konnte und erst ihr erstes Spiel hatte, wäre beim EBV mit voller Besetzung vielleicht mehr drin gewesen.
Im ersten Viertel war es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei mehreren Führungswechseln, mit dem etwas besseren Ende für Potsdam mit 16:14. Ab dem zweiten Viertel zeigte sich, dass der Athletik der Potsdamer nichts entgegenzusetzen war, die noch dazu schnell und ballsicher agierten. So gelangen den Potsdamern einfache Punkte, hinzu kam bei ihnen eine sehr hohe Trefferquote. Ihnen gelangen unter anderem neun erfolgreiche Dreier. Der EBV musste sich seine Würfe hart erarbeiten und traf außerdem nicht jeden Wurf. Später stellte Potsdam auf Zonenverteidigung um, spielte dabei ‚box and one‘, sodass der ballführende Guard, vorrangig Arian Schneider, Mann gegen Mann verteidigt wurde. Damit war der EBV überfordert. Zur Halbzeit führte Potsdam 37:27.
Im dritten Viertel gingen die Eisenhüttenstädter stehend k.o., einzig allein Arian Schneider konnte noch mithalten. Der EBV erzielte nur 7 Punkte bei 26 Gegentreffern, das ist der Beleg für die Überlegenheit – 62:34 nach 30 Minuten das Ergebnis.
Im letzten Viertel wurden die Potsdamer nachlässig. Sie verteidigten nicht mehr so konsequent wie vorher, sodass es einigermaßen ausgeglichen war. Am Schluss stand ein 76:45 für Potsdam zu Buche.
Fazit des Trainers Steffen Schneider: „Potsdam war an diesem Tag klar überlegen, zumal es für den EBV das zweite Spiel war, welches immer eine Herausforderung mit kleiner Besetzung ist. Im ersten Spiel haben alle gezeigt, was sie können. Sie konnten Selbstsicherheit tanken. Im zweiten Spiel haben alle gegeben, was möglich war und gekämpft bis zum Schluss.“
EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Oskar Paffe 2 Pkt., Lias Ettmeier und Lennard Robert beide 0 Pkt., Hugo Tesche 13 Pkt. 1/6 FW, Laurynas Lukosius 3 Pkt. 1/4 FW, Linus Zühlke 0 Pkt. 0/2 FW, Kyrylo Baibakov 4 Pkt. 0/2 FW, Arian Schneider 23 Pkt, 11/20 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV 13/34 = 63% 2 Dreier, Potsdam 2: FW 7/13 = 54% 9 Dreier
2.Okt..2024 | Featured, Landesliga U 18, Saison 2024/2025 |
(schn/mbor) Das U 18-Team gewann seine beiden Heimspiele recht souverän. Gegen den SV 1919 Wolterdorf hieß es zum Schluss 62:40 (28:26), gegen die BG Lauchhammer 1950 stand es mit dem Schlusspfiff 91:39 (47:19)
Die ersten Minuten des Spiels gegen Woltersdorf waren nervös. Der EBV bewies mit 10 Spielern (davon 4 U 18-Spieler und 6 U-16-Spieler) zwar eine gute Defensive. Das Team ließ die ersten Punkte von Woltersdorf (mit 8 Spielern) erst in der 5. Minute zu, es wurde jedoch offensiv von einer Zonenverteidigung überrascht. Dem begegnete der Gastgeber durch schnelles Passspiel, aber die freien Würfe wurden nicht gemacht. So stand es nach 10 Minuten 11:9. Auch das zweite Viertel konnte der EBV nicht souverän gestalten. Zu viele technische Fehler (Schrittfehler, Fangfehler, Fehlpässe) verhinderten ein besseres Ergebnis als ein mageres 28:26 zur Halbzeit. Die Gastgeber standen zu weit von ihren Gegnern, das lud Woltersdorf geradezu ein, drei freie Dreier zu treffen.
Erst in der 2.Halbzeit waren die Eisenhüttenstädter deutlich verbessert. Mit einer starken Defence
ließen sie nur vier Punkte in der 28. und 29. Minute zu. Offensiv erzielte das Team durch konsequentes Spiel 18 Punkte, so dass es nach 30 Minuten 46:30 (3.Viertel 18:4!) stand. Das setzte sich im 4.Viertel fort. Gleich zu Beginn kassierten die Oderstädter zwei Dreier, dann gab es wieder eine ordentliche Verteidigungsleistung. Ben Schmidt, Laurynas Lukosius, Kyrylo Baibakov und Arian Schneider spielten prächtig zudsammen. So gewann der EBV am Ende hoch verdient mit 62:40.
Trainer Steffen Schneider war mit dem Saisonstart insgesamt zufrieden, auch mit dem Ergebnis. Weiter sagte er: „Meine Spieler müssen mehr ihren eigenen Stärken vertrauen, manchen technischen Fehler abstellen. Dazu kommt, dass wir in eigener Halle unsere Freiwürfe nicht treffen (47%). Das müssen wir verbessern.“
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Emilia Schneider, 0 Pkt, 0/4 FW; Ben Schmidt 9 Pkt.1/2 FW; Baran Dalhancer 1 Pkt, 1/2 FW; Oskar
Pfaffe, Lias Ettmeier, Emil Gliese, Linus Zühlke alle 0 Pkt; Kyrylo Baibakov 6 Pkt; Arian Schneider 36 Pkt. 6/8 FW, Laurynas Lukosius 10 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe EBV 8/17 = 47%, Woltersdorf: FW 3/4 = 75% 5 Dreier
Nachdem die BG Lauchhammer ihr Spiel gegen Woltersdorf mit 30:59 verloren hatte, mussten die Lausitzer gegen den EBV ran. Lauchhammer trat mit 8 Spielern an, darunter zwei Mädchen.
Dieses Team war dem EBV 1971 technisch und körperlich unterlegen. Nach einem verhaltenen Start (6:6 nach 4 Minuten), einem 20:2 Run in den weiteren 6 Minuten des 1. Viertels war das Spiel praktisch schon vorentschieden. Das setzte sich über die restliche Spielzeit konsequent fort. Einem 26:8 im ersten Viertel folgte im zweiten Viertel ein 21:11. Hier waren es vorrangig Arian Schneider und Kyrylo Baibakov, die für die Punkte sorgten. So ging es mit 47:19 in die Pause.
Im dritten Viertel erzielte allein Laurynas Lukosius sehr gute 12 Punkte. Ein großes Plus im Spiel gegen
Lauchhammer war, dass alle Spieler zwischen 15 und 22 Minuten Spielzeit bekamen. Alle Spieler konnten punkten, dabei vier Spieler zweistellig, wie Arian Schneider (18 Pkt.), Kyrylo Baibakov (16 Pkt.) Ben Schmidt (13 Pkt.), und Laurynas Lukosius (10 Pkt.).
Fazit nach dem Turnier von Trainer Steffen Schneider, der zufrieden war. „Alle konnten zeigen, was sie können, insbesondere defensiv mit kleinen Ausnahmen in der HelpDefense. Das Spiel war sehr fair bei nur 6 Mannschaftsfouls im 2. Spiel. Unser einziges Mädchen, Emilia Schneider, möchte ich in ihrer Defensivarbeit mit sehr starkem Auftritt hervorheben. Auch Baran Dalhancer und Oskar Pfaffe mit je einem Dreier konnten sich auszeichnen. Am Rest, wie bei der Erffektivität und bei der Reboundarbeit werden wir im Training weiter arbeiten.“

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Emilia Schneider, 2 Pkt, 0/2 FW; Ben Schmidt 13 Pkt, 1 Dreier; Baran Dalhancer 7 Pkt, 1 Dreier; Oskar Pfaffe 9 Pkt, 1 Dreier, Lias Ettmeier 6 Pkt; Emil Gliese 2 Pkt; Linus Zühlke 2 Pkt, 0/2 FW; Kyrylo Baibakov 16 Pkt; Arian Schneider 18 Pkt. 2/3 FW, Laurynas Lukosius 10 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe EBV 2/7 = 29%, 3 Dreier, Lauchhammer 2/3 = 67%, 1 Dreier
Alle Bilder Bernd Pflughöft.
26.Feb..2024 | Oberliga U16 männlich, Saison 2023/2024 |

Ben Schmidt vertrat den etatmäßigen Spielmacher Arian Schneider sehr gut und steuerte in beiden Spielen sehr 23 Punkte bei.
(mvor/mbor) Beim letzten Spieltag der Saison 23/24 erreichte das Oberligateam der U 16 männlich in Bernau je einen Sieg gegen den USV Potsdam mit 76:58 (40:33) und einer Niederlage gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau mit 64:76 (33:39).
Die Eisenhüttenstädter mussten auf ihren Taktgeber, Spielmacher und Topscorer Arian Schneider sowie auf Emilia Schneider und Hugo Tesche verzichten. Alle drei Spielerin und Spieler weilen bei einem Schüleraustausch in Kolumbien. Obwohl der U 16-Kader mit 18 Spielerin und Spielern sehr komfortabel ist, konnten nur ganz sechs Spieler antreten. So zog der Trainer in Vertretung Marcus Vorhoff seinen Sohn Ben Vorhoff (U 14) nach, der, um es vorweg zu nehmen, seine Aufgaben sehr gut erfüllte.

Lennard Robert trat vor allem im Spiel gegen Potsdam sehr gut auf.
Das Team von der Oder bewies gegen den USV Potsdam ein sehr gutes Teamspiel. In der Verteidigung wurde, wenn der gegnerische Spieler durchgebrochen war, sehr gut ausgeholfen. Ben Schmidt brachte offensiv den Ball und verteilte geschickt und gekonnt auf die Flügelspieler oder auf den Center David Gretschko. Das Team „erlaubte“ sich im ganzen Spiel relativ wenige Turnover. Das machte das Spiel des EBV fundierter. Eine gute Wurfausbeute und ebenso eine gute Trefferquote trugen dazu bei, dass es nach 10 Minuten 17:17 und zur Pause 40:33 für die Stahlstädter hieß.

Michel Orlitz – 22 Punkte gegen den USV Potsdam, sein bisheriger Spitzenwert.
Nach dem Seitenwechsel versuchte der USV alles, um auf die Siegerstraße zu kommen. Das war an diesem Tag vergeblich. Defensiv stand der EBV sehr kompakt. Offensiv waren es Ben Schmidt (gute 17 Punkte!), Lennard Robert mit 13 Punkten und David Gretschko mit 12 Punkten, die den EBV bis zur 30. Minute auf 52:43 brachten. EBV-Spieler Michel Orlitz schoß mit erzielten 22 Punkten gegen den USV den Vogel ab. Er wurde immer wieder schnell geschickt und verwertete gandenlos bis zu einem verdienten Endstand von 76:58. Die letzten 4 EBV-Punkte machte der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Lennard Robert.
EBV spielte mit Ben Vorhoff 0 Pkt., Ben Schmidt 17 Punkte 3/4 FW; David Gretschko 12 Pkt., Oskar Pfaffe 6 Pkt., Baran Dalhancer 6 Pkt. 0/2 FW, Lennard Robert 13 Pkt. 1/4 FW, Michel Orlitz 22 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV 4/12 = 33%, Potsdam 2/2 = 100 %;

David Gretschko war in beiden Spielen als Center eine Klasse für sich.
Gleich danach lautete die Partie SSV Lok Bernau gegen EBV 1971. Die 7 Jungen des EBV hatten gegen 11 Bernauer Spieler so ihre liebe Not, den Ball zu bringen. Ben Schmidt wurde recht hart verteidigt. Von seinen Mitspielern kam da zu wenig Hilfe, um den Ball über die Mittellinie zu bringen oder an die Mitspieler zu adressieren. Eine erhöhte Turnover-Quote war die Folge. Bernau als Team verteidigte sehr gut, so dass auch die übrigen EBV-Spieler wenig Möglichkeiten hatten, gute Würfe zu kreieren.
Trainer Marcus Vorhoff sprach dann auch „mit 7 Spielern einfach von zu wenigen Spielern, die diese „harte Bernauer Nuss“ an diesem Tag nicht knacken konnte. Trotz dessen – Kompliment an die sieben Jungen, die sich teuer verkauften.“

U 14-Spieler Ben Vorhof hatte sowohl gegen Potsdam als auch gegen Bernau keine Angst vor Größe und Alter – er erzielte sehr gute 11 Punkte gegen Bernau.
Nachlassende Kräfte im zweiten Spiel nacheinander brachten den EBV auf die Verliererstraße. Mit 23:31 zur Halbzeit deutete sich das schon an. Die Oderstädter bäumten sich noch einmal auf. Ein 15:21 im dritten Viertel und sogar ein 14:14 im letzten Viertel – mehr war nicht drin. Am Ende gewann Bernau 76:64 völlig verdient. Ein Sonderlob verdienten sich an diesem Tag, in diesem Sopiel Ben Vorhoff, der sehr gut mitspielte und eigene 11 Punkte, bei einem Dreier, beisteuerte sowie Center David Gretschko mit starken 23 Punkten.
EBV spielte mit Ben Vorhoff 11 Pkt. 1 Dreier, Ben Schmidt 6 Punkte 0/2 FW; David Gretschko 23 Pkt. 1/3 FW, Oskar Pfaffe 8 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 0/2 FW, Lennard Robert 4 Pkt. 0/2 FW, Michel Orlitz 7 Pkt. 3/5 FW;Freiwürfe EBV 4/14 = 29% 2 Dreier, Bernau 2/4 = 50 % 1 Dreier
Damit schließt das Team der U 16 männlich, mit Emilia Schneider, die Saison mit einem guten 6.Platz ab.
25.Jan..2024 | Oberliga U16 männlich, Saison 2023/2024 |

Arian Schneider, der Leader des Teams machte in beiden Spielen überragende 91 Punkte!!
(schn/mbor) Zwei Niederlagen musste das EBV-Team der U 16 männlich letztes Wochenende zu Hause einstecken. Gegen Basket Brandenburg hieß es am Ende 72:83 (27:31), gegen den zweiten Gegner BV StarWings Glienicke stand es mit dem Schlusspiff 68:73 (37:40).
Brandenburg trat als Tabellenzweiter mit 8 Spielern an. Der Gastgeber (EBV ist 6.) begann mit 12 Spielern; drei Verletzungen von Hugo Tesche (1.Spiel) sowie von Ben Schmidt und Juri Bohlig (beide 2.Spiel) führten am Ende des 2.Spiels zu einem personellen, aber auch spielerischen Handicap.

Michel Orlitz (mit Ball) kommt im EBV-Spiel immer besser zur Geltung.
EBV-Trainer Steffen Schneider war insgesamt mit beiden Spielen zwar zufrieden, „wenn wir jeweils das Viertel nach der Halbzeit ausklammern könnten. Wir haben in beiden Spielen dort die Punkte bekommen, die uns zweimal den Sieg kosteten.“
Der EBV erarbeitete sich ein 4:4, anschließend verwarfen Ben Schmidt und Hugo Tesche 4 Freiwürfe. Brandenburg hatte jetzt einen 7:0-Lauf, dann kam die Verletzung von Hugo Tesche. Noch einmal erzielte Ben Schmidt einen schönen Drive zum zwischenzeitlichen 6:11. Nach 10 Minuten führte Brandenburg mit 15:10.
Im zweiten Viertel investierten die Gastgeber physisch etwas mehr, erzielten auch ein 17:16-Viertelergebnis. Eine sehr gute Teamdefensive bewies, dass der EBV durchaus in der Lage ist, in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. Aber – offensiv lässt das Team sehr viel, zu viel liegen. Was nützen insgesamt sensationelle 50 Punkte, bei 7/8 Freiwürfen und 5 Dreiern vom überragenden Arian Schneider (69,4% aller EBV-Punkte), wenn der EBV als Team zu viele freie Korbleger liegen lässt und selbst zweite und dritte Wurfchancen reihenweise nicht getroffen hat. In diesem Punkt wurde die eigentliche Führung mehrmals vergeben. In die Pause ging es mit einem knappen 27:31 – Rückstand des Gastgebers.

Hugo Tesche machte als Center ein gutes Spiel, verletzte sich aber leider im ersten Spiel nach 3 Minuten.
Bei einem katastrophalen dritten Viertel von 18:33 schoss sich der EBV aus dem evtl. Siegesrennen heraus. Die Stahlstädter starteten zwar gut, kamen auf 32:34 (22.Min.) heran und ließen danach etwas abreißen (36:42/25.Min.). Anschließend ging gar nichts mehr. Brandenburg hatte innerhalb von 3 Minuten einen 14:0-Lauf. Der Gastgeber war völlig von der Rolle: Zuspielfehler, Fangfehler, mehrere Schrittfehler verhalfen Brandenburg zum 58:38 in der 28.Minute. In der 30. Minute stellte Arian Schneider durch einen BuzzerBeaterDreier das 45:64 aus EBV-Sicht her. Das war ernüchternd.
Im 4.Viertel bewies der Gastgeber noch einmal Charakter. Das Team wollte das Spiel drehen, gab sich nicht auf. Jetzt spielte die Mannschaft! Arian Schneider hatte eine gute Wurfauswahl und erzielte wichtige Dreier; Ben Schmidt und Laurynas Lukosius bekamen gute Pässe zu weiteren Punkten serviert. Man glaubte daran, das Spiel noch zu drehen. Offensiv lief es gut, es wurde so gespielt, wie es der Trainer vorgab. Letztlich reichte ein 27:19 nicht mehr um den zu hohen Rückstand wettzumachen. Eine Niederlage von 72:83 war die Konsequenz.
EBV-Punkte gegen Brandenburg: Ben Schmidt 12 Punkte, 0/2 FW; David Gretschko 6 Pkt. 0/2 FW; Hugo Tesche 0 Pkt., 0/2 FW (verletzt nach 3 Minuten); Oscar Pfaffe, Baran Dalhancer, Lennard Robert, John Gerber, Juri Bohlig und Linus Schulze alle 0 Pkt.; Michel Orlitz 2 Pkt.; Arian Schneider 50 Pkt. 7/8 FW 5 Dreier, Laurynas Lukosius 2 Pkt.; Freiwürfe EBV 9/14 = 64% 5 Dreier, Brandenburg 5/9 = 56% 2 Dreier

Center David Gretschko erzielte in beiden Spielen für ihn beachtliche 22 Punkte. Er musste gegen Glienicke auf Grund der Verletzungen die alleinige Last eines Centers tragen.
Auch das zweite Spiel gegen Glienicke ging für die Gastgeber an diesem Tag verloren. Der Gast hatte ein Mädchen dabei, welches technisch versiert, schnell und ballsicher war sowie zwei große Center-Spieler mit knapp 2 m Körpergröße.
Nach einem schwachen Beginn des EBV, 5.Minute 5:11, hatte Arian Schneider einen 10:2-Lauf, welcher zum 15:13 führte. Anschließend machte Oskar Pfaffe 6 Punkte in Folge, das ein 21:18 für den EBV brachte.
Glienicke kam mit einem 8:2 besser aus der Viertelpause. Danach punkteten Arian Schneider, Juri Bohlig und David Gretschko zu einem zwischenzeitlichen 33:34/18.Minute. Die starke EBV-Defensive wurde offensiv nicht belohnt. Das Team hatte aber endlich auch einmal Fastbreaksituationen, die es im 1.Spiel kaum gab. In die Pause ging es mit 40:37 für die Glienicker, wobei es mit 16:22 für das 2.Viertel noch gut aussah.

Ben Schmidt war defensiv und offensiv immer am Ball. Seine Verletzung nach 8 sec. im zweiten Spiel zwangen ihn danach zum Zuschauen.
Nach der Pause waren die StarWings die Beherrscher des Geschehens. Der EBV erreichte nur 8 Punkte. Wenn der EBV nicht traf, hatte er auch keine Offensiv-Rebounds, da „die Großen“ von Glienicke beide Körbe kontrollierten. Ein 8:19 – Ergebnis des Viertels und ein 45:59 nach 30 Minuten sprechen für sich.
Im letzten Viertel schaltete das EBV-Team den „Gewinnen-Wollen-Schalter“ wieder an. Das Team besann sich seiner Fähigkeiten, erzielte ein gutes 23:14 Viertelergebnis, jedoch mehr als ein 57:67/38.Minute und sogar ein 66:71 in der letzten Minute waren nicht drin.
Trainer Steffen Schneiders Fazit: „Wir müssen unsere Schwächenphasen unbedingt überwinden. Das Team versuchte im 4.Viertel gegen Glienicke alles. Wir schafften in der 40.Minute 9 Punkte, Linus Schulze erzielte einen schönen Halbfeldtreffer. Wir spielten eine Ganzfeldpresse, die aber völlig daneben ging. Das müssen wir noch im Training trainieren. David Gretschko war als einziger Center nach den Verletzungsausfällen auf sich allein gestellt; er erreichte 13 Punkte. John Gerber krönte mit seinen ersten 2 EBV-Punkten seine Tagesleistung. Ein Endstand von 68:73 steht uns gut zu Gesicht, aber es hätte ein Sieg sein müssen.“

Lennard Robert (links) war immer anspielbereit und bereit lange Wege zu gehen.
Der neutrale Beobachter registrierte bei einem etwas verbesserten Teamspiel des EBV noch einmal Arian Schneider mit sehr guten 41 Punkten, gefolgt von David Gretschko mit 13 Punkten.
EBV-Punkte gegen Glienicke: Emilia Schneider 4 Pkt.; Ben Schmidt 0 Punkte (verletzt nach 8 Sek.); David Gretschko 13 Pkt. 1/2 FW; Oscar Pfaffe 6 Pkt., Baran Dalhancer und Lennard Robert beide 0 Pkt.; Hugo Tesche 0 Pkt. (verletzt/nicht gespielt); John Gerber 2 Pkt.; Juri Bohlig 0 Pkt. (verletzt im 3.Viertel); Linus Schulze 2 Pkt.; Michel Orlitz 0 Pkt.; Arian Schneider 41 Pkt. 8/10 FW 1 Dreier, Freiwürfe EBV 9/12 = 75%, Glienicke 3/10 = 30%
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