Landesliga U 14 männlich: Das EBV-Team erzielte in Hennigsdorf einen sehr guten 3.Platz

Bobby Tänzel beim Korbwurf.

(dkar/mbor) Die Mädchen und Jungen des EBV 1971 belegten in Hennigsdorf nach zwei starken Spielen einen sehr guten 3.Platz in der Landesliga. Das erste Spiel bestritt das Team gegen die Mannschaft aus Lauchhammer. Bevor dieses Spiel begann hielt Trainerin Anne Vorhoff eine „flammende“ Rede, bei der sie die Leistung des Teams über die gesamte Saison in den Mittelpunkt stellte. Der EBV spielt mit 8 Spielerinnen und Spielern, ohne Collin Spanehl.

Jannis Karls beim Wurf, einer der Eckpfeiler des EBV-Teams, erzielte in beiden Spielen 45 Punkte!

Die Lausitzer begannen das Spiel gewohnt sicher über ihren Spielmacher L. Geissler, der schwer zu stoppen war und 42 Punkte erzielte. Er drückte dem gesamten Spiel seinen Stempel auf. Jannis Karls, Paul Zucknick und Maksymilian Drozdek versuchten ihn zu bremsen, was relativ selten gelang. Lauchhammer nutzte seine vorhandenen Größenvorteile und bekam mehrmals den 2. oder 3.Ball im Rebound, um dann zu punkten. Mit 11:18 lag der EBV nach 10 Minuten hinten, zur Pause gab es einen 10-Punkte-Rückstand von 33:43.

Maksymilian Drozdek (mit Ball/Gesamt 40 Pkt.) ein weiterer sicherer Garant für die gezeigte Saisonleistung des Teams.

Trotz intensiven Einsatzes gelang es dem EBV nicht, diesen Rückstand aufzuholen, im Gegenteil: Lauchhammer baute seinen Vorsprung noch aus, auf 62:44 (30. Minute). Das letzte Viertel gewann der EBV zwar mit 15:14, was aber am verdienten 76:59 – Sieg von Lauchhammer, dem späteren Landesmeister,  nichts mehr änderte.

Trainer Daniel Karls nach diesem Spiel: „Wir konnten in diesem Spiel unsere Leistung, die wir über die Saison hinweg gezeigt haben, nicht abrufen. Unser Spiel ging nicht in die Breite und nicht genug in die Tiefe. Da war es für die Spieler von Lauchhammer recht einfach, unsere Spielerinnen und Spieler „auszulesen“ und den Ball zu erobern. Unter dem gegnerischen Korb waren wir mit zu vielen Fehlwürfen und einer 3/14 – Freiwurfquote zu fehlerbehaftet, um Lauchhammer an diesem Tag evtl. zu schlagen. Ansätze der Blockarbeit blieben im Keime stecken. Da müssen wir gegen den kommenden Gegner (Schwedt) besser arbeiten. Sehr gut haben uns die oft auf der Bank sitzende/n Spielerin Hannah Dembinska und Spieler Louis Mielenz und Nick Vorhoff unterstützt.“

Auch Franz Peter Budach steigerte sich von Spiel zu Spiel.

EBV 1971 gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 5 Pkt. 1/4 FW, Nick Vorhoff 2 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 6 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 18 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 20 Pkt. 0/6 FW; Freiwürfe EBV: 3/14 = 21%, kein Dreier, Lauchhammer: 6/13 = 46% kein Dreier

Am Sonntag erwartete den EBV das Team der BG 94 Schwedt zum Spiel um den 3.Platz. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Bronzeplatz wurde durch ein besseres Zusammenspiel und eine sehr gute Team – Defensivleistung erorbert. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch. In diesem Spiel waren bei einem hochmotivierten EBV-Team leichte Größenvorteile mit Maksymilian Drozdek, Jannis Karls und Franz Peter Budach auf Seiten des EBV. Das machte sich bei der Reboundarbeit deutlich bemerkbar.

Auch Paul Zucknick war ein wichtiger Motor des EBV-Teams.

Ein wichtiges Augenmerk legten die EBV-Trainer darauf, den Schwedter Spielmacher und Kapitän des Teams (B. Paegelov/23 Pkt.) in seinem Tatendrang einzuschränken. Das gelang, teilweise auch mit Doppeln durch zwei EBV-Spieler. So führte der EBV nach 10 Minuten mit 15:9 und zur Halbzeit mit 29:22. In der 30.Minute war es ein 10-Punktevorsprung (48:38), dem die Oderstädter im letzten Viertel ein klares 14:6 folgen ließen. Am Ende siegte der EBV verdient mit 62:44, was den völlig verdienten 3.Platz bedeutete.

Den Eisenhüttenstädtern gelang es, ihr Spiel den Schwedtern aufzudrücken, so mit guten Zügen im 1 gegen 1 zum Korb (Maksymilian Drozdek und Jannis Karls), gut herausgearbeiteten Blöcken (Paul Zucknick und Bobby Tänzel) sowie einem funktionierenden Give and Go (mit Nick Vorhoff). Das Team setzte gegen Schwedt das um, was sich die Mannschaft in den vielen Trainingstagen erarbeitet hat.

Stellvertretend für alle weiteren U 14-Spieler – Nick Vorhoff, der sich ebenfalls in den Dienst der Mannschaft stellte.

 

Noch einmal Trainer Daniel Karls: „Heute hat sich ein Team präsentiert, welches über die Saison hinweg zusammengewachsen ist. Wir als Trainerteam (Anne Vorhoff und Marcus Vorhoff) sind stolz darauf zu sehen, wie die Trainingsarbeit im Spiel Anwendung fand. Wir danken allen Eltern, allen Fans, die bei jedem Spiel an der Seitenlinie mitgefiebert, mitgelitten haben, für die Unterstützung während der Saison.“

 

EBV 1971 gegen Schwedt mit: Bobby Tänzel 0 Pkt., Nick Vorhoff 4 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 4 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt.  FW, Paul Zucknick 5 Pkt. 1/2 FW, Maksymilian Drozdek 22 Pkt. 0/2 FW, Jannis Karls 25 Pkt. 2/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 3/9 = 33%, 1 Dreier, Freiwürfe Schwedt 4/16 = 25% kein Dreier

Alle Fotos sind von Manja Karls.

Landesliga U 14 und Landesliga U 18: 2x Final Four in Hennigsdorf und Ludwigsfelde

(mbor) Am Samstag und Sonntag spielen beide Landesliga-Teams des EBV 1971 um den Landesmeistertitel. Das Team der U 14 spielt als Vorrundenzweiter, mit der Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls in Hennigsdorf gegen den Tabellennachbarn (3.Platz) um den Einzug ins Finale, gegen die BG Lauchhammer 1950. Anschließend spielt der Gastgeber aus Hennigsdorf gegen die Vertretung der BG 94 Schwedt.

Am Sonntag sind die Finalspiele: die Verlierer beider Samstag-Spiele treten gegeneinander an, danach ist das Finalspiel beider Samstagsieger.

Die Jungen der U 18 mit Trainer Steffen Schneider reisen als Hauptrundenvierter nach Ludwigsfelde. Dort erwartet sie der Gastgeber als Vorrundenerster. Anschließend heißt die Partie King&Queens Basketball Potsdam 2 gegen den Oranienburger SV.

Am Sonntag sind hier ebenfalls die Finalspiele: beide Verlierer der ersten Partie treffen zuerst aufeinander, anschließend erfolgt die Finalbegegnung beider Gewinner.

Beide EBV-Teams haben gute Aussichten auf das Finalspiel. Sie haben gegen ihren jeweils ersten Samstag – Gegner (U 14 / Lauchhammer und U 18 / Ludwigsfelde) einmal gewonnen und einmal verloren. Das heißt also die Tagesform wird in Hennigsdorf und Ludwigsfelde entscheiden, wer letztlich zu den Siegern gehören wird. Alles ist möglich.

Landesliga U 14 männlich: Denkbar knappe Spiele gehen an Gastgeber Eisenhüttenstadt

Bobby Tänzel blieb an diesem Tag unter seinen Möglichkeiten – eine Steigerung ist im Finale möglich.

Das Buffett ist beim EBV immer reichhaltig. Der Dank gilt allen Helferinnen.

(mbor/mvor/dkar) Das Team der U 14 bestritt sein letztes Heimturnier der zu Ende gehenden  Saison 2025/26 vor guter Kulisse gegen Teams aus Mahlow und Lauchhammer. Gegen den Mahlower SV 1977 reichte es sehr knapp zu einem 57:56, gegen die Gäste aus der Lausitz benötigte der Gastgeber eine zweimalige Overtime, um am Ende Lauchhammer mit 88:82 niederzuringen.

Die Mahlower traten mit 12 Spielern an, der EBV setzte 9 Spielerinnen und Spieler ein. Das erste Viertel war von den Aktionen der beiden EBV-Center Jannis Karls und Maksymilian Drozdek gekennzeichnet. Eisenhüttenstadt legte mit 7:0 vor (3.Min.), die Gäste verkürzten auf 6:/ (4.Min.), der EBV legte wieder vor 12:6 (6.Min.), Mahlow konterte erneut zum 12:12 (bis zur 10.Minute).

Dabei kam den Gästen die insgesamt zu langsame Rückwärtsbewegung der Gastgeber entgegen. Der EBV brauchte einfach zu lange, bis die Defensive wieder so stand, um Korbaktionen des Gegners entscheidend zu verhindern.

Collin Spanehl ist ein wichtiger Zuspieler seines Teams.

Das zweite Viertel gestaltete der EBV wesentlich besser. Mit einer relativ beruhigenden 34:23-Führung ging es in die Halbzeitpause. Trainer Marcus Vorhoff hob in dieser Phase eine gute Teamleistung sowie das gute Zusammenspiel hervor.

Auch Franz Peter Budach hat dank seiner Größe noch Steigerungspotential!

Nach dem Seitenwechsel, besonders jedoch im letzten Viertel, verloren die Gastgeber jegliche Ordnung und Linie. Die Defensive war erschreckend schwach. Kaum einer war bereit, den vorn verlorenen Ball in der Defensive zurückzuerobern. So kann man sich einfach nicht präsentieren.

Sehr schwache Zuspiele, grobe Fehler bei den Einwürfen und reihenweises Verlegen einfacher Korbleger führten zu einem 17:20 im dritten Viertel und einem noch schwächeren 6:13 im 4.Spielabschnitt. Das war mehr als eine deutliche Mahlower Ansage und Warnung zugleich. Pech für die Gäste aus Randberlin, dass sie ihre letzte Korbaktion nicht trafen und der EBV noch einmal traf. Damit kam der EBV noch einmal mit einem blauen Auge davon und gewann dieses Zitterspiel glücklich mit 57:56.

Maksymilian Drozdek war wie immer ein Stützpfeiler seiner Mannschaft.

EBV-Team gegen Mahlow mit: Bobby Tänzel 2 Pkt. 0/0 FW, Nick Vorhoff 9 Pkt. 0/1 FW 3 Dreier, Collin Spanehl und Louis Mielenz beide 0 Pkt., Franz Peter Budach 3 Pkt. 1/1 FW, Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 4/6 FW, Jannis Karls 19 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/10 = 43%, 4 Dreier, Mahlow: 3/8 = 46% 0 Dreier                                      

Team U 14 mit Coach Daniel Karls.

Dass es für den EBV nach einem Spiel Pause nicht noch einmal so weitergehen würde wie zuvor, wünschten sich alle Anwesenden: Trainer Daniel Karls (1.Spiel: Marcus Vorhoff), die Zuschauer und die Spieler auf dem Parkett. Dieses Spiel wurde eine Partie der Taktik, des Abwartens. Kein Team wollte, dass das andere Team punktemäßig zu weit enteilte. So spielten die Teams denn auch. Die Lausitzer hatten zwei Unterschiedsspieler: Zum einen L. Geissler als sehr überzeugender Guard. Er verteilte den Ball auf seine Außenspieler, bestimmte Rhythmus und Tempo beim Spielaufbau und erzielte selbst gute 15 Punkte (1 Dreier). Und zum anderen den Center A.Erbert, der alle übrigen Spieler auf dem Feld überragte. Er machte zwar keinen einzigen Punkt, war aber für Lauchhammer bei der Reboundarbeit sehr wichtig.

Jannis Karls war in der gesamten Saison der Führungsspieler der U 14. In diesem Turnier machte er wieder starke 50 Punkte.

Beim EBV versuchten sich am Spielaufbau Bobby Tänzel, Nick Vorhoff und Paul Zucknick. Alle drei Spieler erreichten nicht die Ausstrahlung ihres Gegenparts. Paul Zucknick machte von diesen Spielern noch die beste Figur, was Übersicht und Aufbau des EBV-Spiels betraf. Seine Aktionen wirkten überzeugend, seine 13 Punkte und davon 5/7 Freiwürfe sind ein sehr guter Beleg dafür. Ihm eiferte der noch junge Nick Vorhoff nach, der bekanntlich ein guter Dreierschütze ist. Er wirkte aber insgesamt noch zu verspielt und nahm mit seinen unnötigen Dribblings vor der Dreierlinie seinem Team wertvolle Angriffszeit. Trotz seiner noch vorhandenen Steigerungsmöglichkeiten erzielte er mit 12 Punkten, davon 5/6 Freiwürfen und 1 erfolgreichen Dreier ein respekables Resultat für sein Team.

Louis Mielenz hat sich in dieser Saison spielerisch weiterentwickelt.

Bei den Gästen waren auch die „kleineren“ Spieler überaus wichtig. Diese waren es, die den unaufmerksamen, teilweise zu lässig wirkenden, zu langsam agierenden EBV-Spielern mehrmals (zu oft!) entwischten und punkteten. In einem insgesamt zerfahrenen, aber jederzeit spannenden Spiel, ging der Gast zur Halbzeit nach einem 20:20 und 16:15 mit 36:35 in die Pause. Nach der Pause setzte Lauchhammer mit einem geduldigen Aufbauspiel weitere Akzente. Auch das dritte Viertel ging mit 16:13 an die Lausitzer. Erst im 4.Viertel übernahmen die Gastgeber das Kommando, erspielten sich ein 18:14 und damit eine zweimalige Verlängerung.

Sorgt mit seinen Aktionen beim Gegner stets für Unruhe – Nick Vorhoff (sehr gut seine 21 Pkt. und 4 Dreier).

 

Die Kräfte aller Spieler beider Teams waren schon am Limit. Nach 45 Minuten gab es immer noch keinen Sieger – 78:78. Erst die 2.Overtime mit nochmaligen 5 Minuten erbrachte mit 10:4 die endgültige Entscheidung zugunsten des Gastgebers und einen überglücklichen 88:82 – Gastgebersieg. Die anwesenden Zuschauer zollten dem Team den anerkennenden Beifall.

EBV-Team gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 2 Pkt., Nick Vorhoff 12 Pkt. 5/6 FW 1 Dreier, Collin Spanehl 0 Pkt., Louis Mielenz 2 Pkt., Franz Peter Budach 2 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 13 Pkt. 5/7 FW, Maksymilian Drozdek 26 Pkt.2/4 FW, Jannis Karls 31 Pkt. 5/6 FW; Freiwürfe EBV: 17/23 = 74%, 1 Dreier, Lauchhammer: 3/8 = 38% 1 Dreier

Alle Fotos von Manja Karls und Bernd Pflughöft.

 

 

Landesliga U 16: Zum Saisonabschluss Sieg und Niederlage in Potsdam gegen zwei unterschiedliche USV-Teams

(mbor) Zum letzten Turnier der Saison fuhr das Team der U 16 in die Landeshauptstadt nach Potsdam. Dabei traf die Mannschaft auf zwei Teams des USV Potsdam. Gegen die 1.Mannschaft des USV verloren die Jungen des EBV klar mit 43:125 (15:56), gegen die 2.Vertretung konnten sie sich mit 96:39 (50:15) schadlos halten.

Die Oderstädter traten zu acht an, leider ohne Laurynas Lukosius, Paul Waldinger und Felix Blasche. Da der USV kein Team in der Oberliga Brandenburg stellte, kam das 1.Team des USV praktisch einer Oberligamannschaft geich. Es war die Landesauswahl der U 16 gecoacht vom Landestrainer. Er konnte aus einem Pool von insgesamt 25 Spielern schöpfen!

Team der Landesliga U 16 mit Trainer Max Kalisch

Die Potsdamer bewiesen im ersten Spiel mit einer Ganzfeldpresse über weite Strecken des Spiels, dass sie klar die Besseren sind. Das zeigten die ersten beiden Viertel mit 28:8 und 28:7 überaus deutlich, bei einem Halbzeitstand von 56:15. Zu allem Unglück verletzte sich der EBV-Spieler Lias Ettmeier unmittelbar nach Beginn des Spiels so schwer, dass er nicht mehr weiterspielen konnte.

In der 2.Halbzeit drehte der USV weiter auf, wobei der EBV etwas mehr eigene Punkte zum Ergebnis beisteuern konnte als vorher. Und das vor allem durch 4 Dreier und sehr guten 18 Punkten von Ben Vorhoff. Jannis Karls überzeugte ebenfalls mit seinem Spiel, denn bei ihm standen nach dem Spiel 12 Punkte, 3/4 Freiwürfe und 1 Dreier zu Buche. Das heißt, diese beiden Spieler erzielten allein mit ihren 30 Punkten 70% aller EBV-Punkte. Dazu kommt noch Maksymilian Drozdek mit sechs erreichten 6. Alle anderen 5 eingesetzten Spieler blieben mit ihren Scorerpunkten weit hinter den Genannten zurück. Der USV zog sein Angriffsspiel konsequent weiter mit 31:16 und 38:12 in der zweiten Halbzeit durch und erreichte einen, auch in dieser Höhe, verdienten 125:43 – Sieg.

EBV-Punkte gegen USV Potsdam 1: Monty Preusche 4 Pkt., Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Hannes Saupe 1 Pkt. 1/4 FW, Ben Vorhoff 18 Pkt. 2/4 FW 4 Dreier, Jannis Karls 12 Pkt 3/4 FW 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 6 Pkt 0/4 FW; Freiwürfe EBV 6/16 = 38%, 5 Dreier, Potsdam 1: Freeiwürfe 9/14 = 64%, 1 Dreier

Die zweite Garnitur des USV lag den jetzt nur noch 7 Eisenhüttenstädter Spielern (ohne Lias Ettmeier) insgesamt viel besser. War es so, dass die Gäste sich auf die Verhältnisse in der sehr gut lichtdurchfluteten Halle (ein ehemaliger Reitstall) besser eingestellt hatten oder auch, dass die internen Abläufe jetzt besser passten? Oder, dass jeder einzelne EBV-Spieler gegen diesen etwas schwächeren Gegner mehr Mut gefasst hatte? Sei‘s drum.

So wie die 1.Mannschaft des USV im Spiel 1 dominierte, so überlegen waren die Gäste vom EBV in ihrem zweiten Spiel. Es war eine Freude, alle sieben Spieler in Aktion zu sehen. Jeder sah seinen vielleicht doch noch besser postierten Nebenmann. Alle Spieler konnten sich sehr gut in die Scorerliste eintragen. Über die Teamdefensive erreichte der EBV leichte Ballgewinne. Dann ging es mit Fastbreaks ab zum Potsdamer Korb. Nach einem überzeugenden 50:15 – Halbzeitstand (25:6 und 25:9) wurden die Seiten gewechselt.

Bei den EBV-Angriffen waren wechselweise Ben Vorhoff (6 Pkt.), Paul Zucknick (6) und Sean Noack (8) die Vorbereiter. Vorn scorten gleich drei Spieler zweistellig für weitere EBV-Punkte. Es freuten sich Jannis Karls über seine erzielten 34 Punkte sowie der endlich einmal aus sich herauskommende Monty Preusche mit 23 Punkten und Maksymilian Drozdek mit 12 Punkten. Unbedingt erwähnenswert sind die 7 Punkte von Hannes Saupe.

So gewann das EBV-Team über 19:15 / 3.Viertel und 27:9 im 4.Viertel sein letzten Saisonspiel nach einer spielerischen Steigerung klar mit 96:39 gegen den USV Potsdam 2. Damit belegten die Gäste zum Abschluss ihrer Saison 2025/2026 Platz sechs.

EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Monty Preusche 23 Pkt. 3/5 FW, Lias Ettmeier nicht gespielt, Sean Noack 8 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt. 0/1 FW, Hannes Saupe 7 Pkt. 1/6 FW, Ben Vorhoff 6 Pkt. 0/1 FW, Jannis Karls 34 Pkt 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 12 Pkt 0/7 FW; Freiwürfe EBV 4/22 = 18%, 0 Dreier, Potsdam 2: Freiwürfe 2/10 = 20% 1 Dreier

Landesliga U 14: Auswärtsspiele mit je einem Sieg und einer Niederlage

Nick Vorhoff – mit 21 Punkten und 5 Dreiern im ersten Spiel! In beiden Spielen insgesamt 31 Pkt. Sehr beachtlich.

(dkar/mvor) Das Team der U 14 absolvierte seine Auswärtsspiele mit wechselndem Erfolg. Gegen die zweite Vertretung der SSV Lok Bernau gewannen die Eisenhüttenstädter klar mit 82:61 (40:26), gegen die starken Rathenower verlor das EBV-Team deutlich mit 51:80 (23:26).

Auch Hannah Dembinska konnte eigene Punkte zu den Ergebnissen beisteuern.

Der EBV reiste leider nur mit sieben Spielerinnen und Spielern an. Auch diese sieben waren teilweise schon gesundheitlich geschwächt. Die EBV-Aufbauspieler versuchten das Angriffsspiel in die Breite zu ziehen, um in der Zone Platz zu schaffen für ihre Aktionen zum Korb. Das gelang auch weitestgehend gut. Jeder Spieler war an den Korbdurchbrüchen beteiligt. Nach einem Viertel führte der EBV knapp mit 23:18. Das Problem war, dass noch zu viele einfache Würfe daneben gingen, denn die Bernauer hatten leichte Größenvorteile.

Bobby Tänzel – Unruhe-herd vor allem gegen Bernau (gesamt 17 Pkt.)

Erst im zweiten Viertel konnten die Gäste diese knappe Führung auf einen passablen 40:26 -Halbzeitstand ausbauen. Großen Anteil daran hatte der Jüngste des Teams, Nick Vorhoff, mit seinen fünf (!) erfolgreichen Dreipunktewürfen. Eine gute Defensivarbeit des gesamten Teams war bis hierher ebenfalls die Grundlagen des Erfolgs.

Nach der großen Pause gab es ab der 34.Minute eine Schwächephase des EBV. Außerdem musste der bis dahin gute Maksymilian Drozdek in der 37.Minute mit 5 persönlichen Fouls das Feld verlassen. Das war eine große Schwächung der Mannschaft, zumal nur noch ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Das dritte Viertel ergab ein 18:18.

Die taktische Marschroute für das vierte Viertel lautete: 1:1-Situationen zum gegnerischen Korb, um so Bernau zu Fouls zu zwingen. Das gelang gut. Im Gegensatz dazu vergab Bernau seine sich bietenden Chancen leichtfertig.  Der EBV nutzte seine gute Bockarbeit und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sowie die freien Räume nach eigenen Doppelpässen zu weiteren Punkten zum letztlich überzeugenden 82:61 – Sieg.

Jannis Karls – Chef und Motor der Mann-schaft (insgesamt 40 Pkt.)

EBV 1971 gegen Bernau 2 mit: Collin Spanehl 4 Pkt., Nick Vorhoff 21 Pkt. 5 Dreier, Bobby Tänzel 9 Pkt. 1 Dreier, Hannah Dembinska 2 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 7 Pkt. 1/5 FW, Jannis Karls 33 Pkt. 6/10 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/39 = 43%, 7 Dreier, Bernau 2: 3/10 = 30% 0 Dreier

Das zweite Spiel, unmittelbar danach, war gegen das Team der Red Eagles Rathenow. Die Rathenower gingen ins erste Spiel, der EBV in sein zweites. Eine nur kurze Erholungszeit für den EBV zwischen den Spielen reichte nur für die ersten 10 Minuten. Das erste Viertel gestalteten die Oderstädter mit 11:8 noch siegreich. An der Effekitvität bei den in dieser Phase gegebenen Freiwürfen von 3/8 = 38% erkannte Trainer Daniel Karls bereits, dass die Kräfte nachließen. So war es denn auch sichtbar ab dem zweiten Viertel. Einem 12:18 (Halbzeit 23:26) folgte ein ernüchterndes 12:32 im dritten Viertel, so dass es nach 30 Minuten mit 58:35 klar für die Rathenower stand.

Paul Zucknick, obwohl gesundheitlich angeschla-gen, machte seine Sache gut (gesamt 10 Pkt.)

Trainer Daniel Karls stellte fest: „Bereits ab dem 2.Viertel ließen bei uns die Kräfte stark nach. Es wurden oft einfache Körbe zugelassen, ohne dass eine Verteidigung wirklich vorhanden war. Das zog sich über das ganze Spiel hinweg. Im vierten Viertel (16:22) ging es nur noch um Schadensbegrenzung, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Am Ende hieß es 80:51 verdient für die Red Eagles“.

Maksymilian Drozdek – ein Fels in der Defensive und ein Scorer in der Offensive (gesamt 27 Pkt.)

In der Auswertung nach 2 Spielen hieß es dann vom EBV-Trainer: „Die Mannschaft zeigte eine sehr gute Teamleistung. Einige Punkte aus dem Training haben wir phasenweise gut umsetzen können, wie die Blockarbeit und das Hineinziehen in die Zone.  Ein paar einfache Ballverluste in beiden Spielen, wie beim Einwurf die Linie übertreten oder das Passen in den Rücken des Mitspielers kosteten uns mehrere Punkte. Im zweiten Spiel haben alle, wie gesagt nur sieben Spieler, um ein noch achtbares Ergebnis gekämpft.“

EBV 1971 gegen Rathenow mit: Collin Spanehl 2 Pkt., Nick Vorhoff 10 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Bobby Tänzel 8 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 4 Pkt. 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 20 4/9 FW, Jannis Karls 7 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 5/14 = 36%, 1 Dreier, Rathenow: 0/9 = 0% 2 Dreier

Alle Fotos von Manja Karls.