22.Dez..2015 | Featured, OL U 20 männlich, Saison 2015/2016 |

Kevin Köster glänzte einmal mehr mit unglaublichen 58 Punkten.
(mbor/bur) Das älteste Nachwuchsteam des EBV 1971 der U 20 gewann sein zweites Punktspiel der Saison auswärts beim SC Potsdam hoch mit 130:39 (66:14). Damit wurde die Schmach vom letzten Heimspiel (mit 20 Punkten verloren) jedoch nur etwas getilgt.
Der EBV spielte mit 8 Spielern in der Landeshauptstadt gegen einen sehr unerfahrenen Gegner. Die Potsdamer haben bisher alles hoch verloren, sie sind noch die Lernenden.
Das Team startete wie gewohnt mit Kevin Köster, Marcus Burde, Toni Scrock, auf den Centerpositionen Joey Lehmann und der körperlich präsente Spieler der U 16, Florian Wendland. Vor allm er war den Potsdamer Centern spielerisch überlegen und setzte diese auch bewusst im 1:1 sehr gut ein. V on Anfang an wurde aus einer EBV – Zonenverteidigung viel Druck am Potsdamer Aufbauspiel gemacht, allen voran Kevin Köster, der extrem viele Ballgewinne zu verzeichnen hatte.
Durch Punkte von Florian Wendland und Kevin Köster setzte sich der EBV schnell mit 12:4 (3.Minute) ab. Eine kleine Flaute, bei der die Oderstädter etwas unkonzentriert waren wechselten mit einem 21:0 – Run in den letzten 5 Minuten des 1.Viertels. Im 2. Viertel boten die Oderstädter weiter eine aggressive und konzentrierte Verteidigung, sie kassierten lediglich 6 Punkte. Offensiv ging das Spiel mit schnellen Fastbreaks weiter. Ein verdient hoher 66:14 – Halbzeit waren der Lohn.

U 16 – Spieler Florian Wendland war auch im Team der U 20 ei n willkommener Spieler mit atarker Physis und gute Technik.
Die zweite Halbzeit begann etwas durchwachsen, nachdem Potsdam einen Dreier getroffen hatte. Diese bekamen wieder etwas mehr Selbstvertrauen und suchten häufiger und energischer den Zug zum Korb, wobei die Schwäche der EBV-Zonenverteidigung zum Vorschein kam: die Mitte war zu offen und gab dem Gegner die Gelegenheit zur Korbaktion.
Der EBV wechselte alle Spieler ein, alle beteiligten sich am Punktekonto. Spielertrainer Marcus Burde monierte jedoch immer wieder die Zonenverteidigung seines Teams. Sie gestattete im 4.Viertel so viel Punkte für den SC wie in den beiden Vierteln zusammen genommen.
Trotz dieser Kritik konnte das EBV-Team das Parkett als klarer Sieger mit 130:39 verlassen. Marcus Burde resümierte: „Wir haben das Ziel die Mitspieler besser als in Eisenhüttenstadt in Szene zu setzen als Team gut gelöst. Kevin Köster machte als Topscorer allein schon 58 Punkte. Zu beachten ist dabei aber auch, dass etwa 2/3 seiner Punkteausbeute nur durch eine gute Defense, durch sein schnelles Umschalten und durch das Passspiel seiner Mitspieler zustande kamen, so hatte jeder auch seinen Anteil an diesen Punkten.

Spielertrainer Marcus Burde war mit seinem Team sehr zufrieden. Er steuerte sehr 26 Punkte und 6/6 verwandelte Freiwürfe zum Sieg bei.
Florian Wendland, erst 15 Jahre alt, machte sein bisher bestes Spiel seiner noch jungen Karriere und brachte es auf beachtliche 29 Punkte. Das lässt für die weiteren Spiele sowohl in der U 20 als auch in der U 16 stark hoffen. Defensiv muss er noch viel dazu lernen, jedoch macht er offensiv vieles durch seine schon vorhandene Erfahrung und durch seine Spielintelligenz wett.
Die Laufleistung von jedem einzelnen im Team war zufriedenstellend. Wir haben aber als Team noch einige Defizite in der Verteidigung und verschenken offensiv noch zu viele leichte Punkte.“
Kurios und schön zugleich ist der fast letzte Punkterfolg des EBV kurz vor Schluss durch einen erfolgreichen Dreier von Dennis Grünberg. Neben Kevin Köster und Florian Wendland sind die erzielten 26 Punkte bei 6/6 verwandelten Freiwürfen von Marcus Burde unbedingt erwähnenswert.
EBV-Punkte: Armin Steinicke 4 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Joey Lehmann 4 Pkt., Niklas Steidel 2 Pkt., Toni Scrock 4 Pkt., Florian Wendland 29 Pkt. 3/5 FW, Dennis Grünberg 3 Pkt. 1 Dreier, Kevin Köster 58 Pkt. 1 Dreier 1/1 FW, Marcus Burde 26 Pkt. 6/6 FW; EBV-Freiwürfe: 10/14 = 71%; SC Potsdam: 5/11 = 45%
26.Jan..2015 | Featured, LL U16 männlich II, Saison 2014/2015 |

Eric MIntken entwickelt sich mehr zum „Spiritus rector“, ein Spieler der das Angriffsspiel trägt und viel Verantwortung übernimmt.
(mbor) Nach vielen erfolglosen Spielen mit teilweise sehr hohen Niederlagen gelang der zweiten Vertretung der U 16 des EBV 1971 gegen den SC Potsdam endlich ein 58:38 (28:23) – Sieg. Im zweiten Heimspiel des Tages unterlag das EBV-Team der Mannschaft aus Königs Wusterhausen mit 41:58 (15:29). Das Hinspiel gegen Königs Wusterhausen verloren die Eisenhüttenstädter noch hoch mit 50:101.
Bei stark mitfiebernden Zuschauern begann das Team des Gastgebers leider wie schon so oft. Trotz hohen Engagements in der Defensive wollte der Ball einfach nicht in den Korb der Potsdamer fallen. Nach 10 Minuten führte Potsdam mit einem Handballergebnis 6:5. Die Potsdamer spielten mit der gleichen Vertretung wie zu Hause, der EBV konnte erstmalig in dieser Saison fast seinen gesamten Kader aufbieten. Nur Ludwig Radt fehlte entschuldigt. Nach dem ersten Viertel lösten sich die Gastgeber etwas aus der Umklammerung. Die Defensive des EBV wurde immer besser und auch intensiver. Spieler, die aus Potsdam ohne EBV-Gegenwehr punkten konnten, wurden an der „kurzen Leine“ gehalten. Der EBV führte aber dennoch zur Halbzeit nur knapp mit 28:23, trotzdem war das schon ein Achtungserfolg.
Nach der Pause war der Bann in Richtung Erfolg gebrochen. Wie befreit spielte der EBV auf. In der Defensive „arbeitete“ der EBV als Team so, wie es sich der Trainer schon lange gewünscht hatte. Alle Eisenhüttenstädter schufteten förmlich, um den lang ersehnten Sieg festzuhalten und auszubauen. Die Wurfquote wurde nach der Pause von Minute zu Minute besser, nach 30 Minuten führte der EBV mit 40:27, am Ende des Spiels hieß es klar 58:38 für die Gastgeber.
Trainer Manfred Borchert nach diesem Sieg: „Meine Mannschaft hat als Team gekämpft und als Team gewonnen. Nach anfänglichen Problemen mit den Potsdamer Spielgestaltern Delarosa und Olms hat sich die Mannschaft hervorragend präsentiert und endlich das abrufen können, wozu es fähig ist. Fast alle Spieler punkteten, drei Spieler sogar zweistellig, so Tobias Krutenat 14 Punkte, Tim Slobar 13 Punkte und Jean-Marc Hintze 10 Punkte.“
EBV-Punkte gegen SC Potsdam: Tobias Krutenat 14 Pkt., Tim Slobar 13 Pkt. 1/4 Freiwürfe, Tim Sprenger 2 Pkt., Daniel Zickuhr 2 Pkt., Johannes Leuther 0 Pkt., Cassandra Theißen 9 Pkt. 1/1 FW, Moritz Mahlich 5 Pkt. 1/2 FW, Eric Mintken 3 Pkt. 3/8 FW, Jean-Marc Hintze 10 Pkt. 2/2 FW, Freiwürfe EBV: 8/18 = 44%, SC Potsdam 4/17 = 24%

Tobias Krutenat – Spieler der U 18; seine Punkte und seine Raebounds trugen wesentlich zu den guten Spielen der U 16 II bei.
Nach einem Spiel Pause hieß der schwerere Gegner das Team der WSG Königs Wusterhausen. Das Hinspiel wurde sehr klar verloren. Der EBV begann nicht ganz so zielstrebig wie gegen Potsdam, wohl im Hinterkopf wissend, wozu der Gegner fähig ist. Trotzdem blieb der EBV dran, nach 10 Minuten stand es aus EBV-Sicht 10:13. Die Gastgeber mussten auf den verletzt ausgeschiedenen Johannes Leuther, später auch auf Moritz Mahlich verzichten. Dadurch waren die Gastgeber stark geschwächt. Das konnten die verbleibenden sieben Spieler nicht vollends kompensieren. Die Gäste südlich von Berlin „rochen“ den Braten und spielten etwas besser als der EBV. Beim Gastgeber entwickelt sich Eric Mintken (1 Dreier) immer mehr zum Regisseur. Er bestimmte den guten Spielrhythmus, er verteilte den Ball, mal zu den Centern, mal zu den Flügeln oder stieß auch selbst ab und an in die sich auftuenden Lücken der Gästedefensive. Genauso zielstrebig und mit guter Übersicht handelte der um ein Jahr jüngere Tim Sprenger. Als Linkshänder hat er Vorteile im 1 gegen 1 – Spiel, nutzte das auch aus und erzielte sogar 2 erfolgreiche Dreier, davon einen fast mit der Schlusssirene. Der EBV spielte sehr oft mit einem Aufbauspieler und 4 „Großen“. Alle erfüllten ihre Aufgaben defensiv und offensiv sehr ordentlich. Am Ende hieß es 41:58).
Noch einmal der Trainer nach diesem Spiel: „Hervorheben möchte ich meine Mannschaft trotz der Niederlage, dass sie ihre ansteigende Form auch gegen Königs Wusterhausen unter Beweis stellte. Neben den bereits genannten Spielern ist Daniel Zickuhr zu erwähnen, der schon in Potsdam seine physischen Möglichkeiten voll ausschöpfte und in den Dienst des Teams stellte. Außerdem die Center Tim Slobar und Tobias Krutenat, die neben Jean-Marc Hintze, der sich erst ins Spiel kämpfte, für die Reboundarbeit zuständig waren. Dem gesamten Team noch einmal ein extra Lob für ihre Spielweise und ihren nie erlahmenden Kampfgeist.“
EBV-Punkte gegen WSG Königs Wusterhausen: Tobias Krutenat 17 Pkt. 1/3 Freiwürfe, Tim Slobar 4 Pkt., Tim Sprenger 7 Pkt. 1/4 FW 2 Dreier, Daniel Zickuhr und Cassandra Theißen 0 Pkt., Johannes Leuther verletzt, Moritz Mahlich 0 Pkt. 0/2 FW, Eric Mintken 5 Pkt. 1 Dreier, Jean-Marc Hintze 8 Pkt., 4/8 FW, Freiwürfe EBV: 7/11 = 64%, Königs Wusterhausen 8:12 = 67%