Landesliga U 16: Zwei bittere Auswärtsniederlagen in Woltersdorf

(mka/mbor) Reichlich Lehrgeld musste das U 16 – Team in Woltersdorf bezahlen. Zuerst verloren die Eisenhüttenstädter gegen den Mahlower SV 1977 deklassierend mit 43:103 (18:48), danach auch noch gegen die Gastgeber, der SV 1919 Woltersdorf mit 63:70 (29:45). Damit ist der EBV noch einmal mit einem „blauen“ Auge davongekommen, denn das Team spielt nur dank der besseren Korbdifferenz (+ 4 Punkkte/bei Punktgleichheit mit Woltersdorf) als 2.der Landesliga im Landesfinale, welches am 22. März sein wird. Dort trifft das Team auf die Mannschaft aus Henningsdorf (1. in der Nordstaffel).

Ben Schmidt überragte an diesem Tag nicht nur mit seiner Größe, sondern zeigte auch mit seinen 44 Punkten wiederum beachtliche Regiequalitäten. (Foto aus dem Hinspiel gegen Woltersdorf)

Die Spieler des SV Mahlow wirkten am letzten Sonntag wesentlich agiler und waren sehr viel treffsicherer als die des EBV. Der EBV-Trainer sprach in seiner Auswertung von ca. 10 bis 15% Effektivität seines Teams. Mahlow war in seinem Umschaltspiel defensiv-offensiv äußerst präzise, die Zuspiele kamen fast immer an. Außerdem hatten die Mahlower in Mika Grünsteidel mit 29 erzielten Punkten einen exzellenten Korbschützen.

Beim EBV wurde der Ball viel zu lange, zu behäbig um die Mahlower Verteidigung herumgepasst, ehe, wenn überhaupt, deren Korb attackiert wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt des EBV-Trainers war die Einstellung seines Teams: „Für einige meiner Spieler war es ein schöner sonniger Sonntagsausflug mit „etwas Basketball‚zauber‘. Die Gesamteinstellung stimmte einfach nicht. Wir fanden nicht zu unserem Spiel. Dazu kommt, dass mit Ben Vorhoff und Jannis Karls zwei U 14 Spieler das Team „auffüllen“ mussten, weil einige U 16 – Spieler fehlten.“

Alles Weitere ist schnell aufgeschrieben: Das Team aus Mahlow war in allen Belangen besser, aggressiver, bissiger und treffsicherer. Sie hatten den unbedingten Siegeswillen. Zur Halbzeit führte Mahlow bereits mit 48:18, nach 30 Minuten sehr hoch mit 78:35 und am Ende verdient klar und überzeugend mit 108:43.

Trainer Max Kalisch nach diesem Spiel: „Ich wünsche mir, ja, ich fordere mein Team auf, dass es die richtigen Lehren aus diesem Debakel zieht und im Finale mit allen Sinnen dabei ist. Ansonsten erleben wir noch einmal solch eine Klatsche.“

EBV-Punkte gegen Mahlow: Ben Schmidt 22 Pkt. 3/6 FW 1 Dreier, Jannis Karls 0 Pkt., Baran Dalhancer 4 Pkt. 2/2 FW, Ben Vorhoff 0 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt.; Lennard Robert 9 Pkt. 1 Dreier, Lukas Felgenträger 2 Pkt. Monty Preusche 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/8 – 63% 2 Dreier, Mahlow: 10/13 – 77% 3 Dreier

Lennard Robert gegen mehrere Woltersdorfer SpielerInnen. (Foto aus dem Hinspiel gegen Woltersdorf)

Noch einmal so schlecht wie gegen Mahlow wollte der EBV nicht auftreten. Gegen die Hausherren kämpfte der EBV gegen sich selbst und gegen die Woltersdorfer. Natürlich steckte das Spiel zuvor im Kopf und in den Beinen. Woltersdorf legte mit 20:17 nach 10 Minuten vor. Da war für den EBV noch alles Ordnung. Im zweiten Viertel ließ der EBV etwas abreißen: 12:25. Die Defensive war zu halbherzig, Zu oft kamen zum Beispiel Mick Mikolaizak/ 23 Pkt. und 3/4 FW, Gustav Hanke 22 Pkt. und Tim Wötzel mit 14 Punkten (alle Woltersdorf) zum erfolgreichen Abschluss. Zur Halbzeit führte der Gastgeber schon mit 45:29.

Zur Pause „wusch“ Max Kalisch seinen Jungen erst einmal den Kopf. Das half immens. Die Jungen kamen sehr viel motivierter aus der Kabine. Das wirkte positiv auch auf die EBV-Spielweise. Ein EBV-Run von 15 Punkten bis zur 35. Minute zwang Woltersdorf zu einer Auszeit. Die Eisenhüttenstädter gewannen das 3.Viertel mit 19:14 und das letzte Viertel mit 15:11. Erreicht haben sie die Gastgeber jedoch nicht mehr. Denn trotz dieser Viertelergebnisse war der EBV teilweise zu fahrig, zu unkonzentriert, um bei einer eigenen Trefferquote von ca. 38% die Woltersdorfer noch besiegen. Am Ende stand die sehr vermeidbare Niederlage – 63:70.

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Ben Schmidt 22 Pkt. 4/4 FW 1 Dreier, Jannis Karls 0 Pkt. 0/1 FW, Baran Dalhancer 10 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Ben Vorhoff 9 Pkt. 0/2 FW 3 Dreier, Lias Ettmeier 5 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert 6 Pkt. 2/4 FW, Lukas Felgenträger 0 Pkt. Monty Preusche 7 Pkt. 1/3 FW; Freiwürfe EBV: 9/20 – 45% 4 Dreier, Woltersdorf: 6/14 – 77% 0 Dreier

(Beide Fotos von Bernd Pflughöft)

 

 

Landesliga U 14 männlich: Ersatzgeschwächt – Hohe Heimniederlage gegen Woltersdorf

Ben Vorhoff hatte als Kapitän eine gute Übersicht. Außerdem war sein Freiwurfquote von 15/17 = 88% überragend.

(dka/mbor) Aus dem Heimturnier wurde leider nur ein Einzelspiel. Der USV Potsdam 2 hatte kurzfristig abgesagt. Absagen mussten aus Krankheitsgründen beim Gastgeber der Topscorer der Liga Egon Engelien. Außerdem fehlten Collin Spanehl und Tom Kohlack.

Ben Vorhoff wird hier in die „Zange“ genommen.

Wie wertvoll die Fehlenden, natürlich vor allem Egon Engelien sind, verspürten die übrigen 8 Spieler am letzten Samstag.

Der SV 1919 Woltersdorf hatte in seinen Reihen 4 groß gewachsene Spielerinnen und Spieler. An deren Größe kam kein Feldspieler vom EBV heran.

Bobby Tänzel beim Wurfversuch gegen einen größeren Spieler.

Das Trainergerspann beim EBV Anne Vorhoff und Daniel Karls sah teilweise gute Angriffsspielzüge mit Blockarbeit und Abrollen. Das Team erarbeitete sich wichtige Korbwurfchancen, jedoch wurden einige Chancen oft genug kläglichlich vergeben. Nach 10 Minuten führte Woltersdorf bereits klar mit 24:12, zur Halbzeit weiter deutlich mit 47:30.

Vorbildliches Ausboxen von Jannis Karls!

Die Verteidungsarbeit war insgesamt zufriedenstellend, besonders Sean Noack und Jannis Karls überzeugten. Im dritten Viertel ließen die Woltersdorfer die Defensivarbeit etwas schleifen. Der EBV kam etwas auf und erreichte auch ein achtbares 24:19 Zwischenergebnis. Nach 30 Minuten führten die Randberliner hoch mit 71:49.

Maksymilian Drozdek – hier mit einem Durchbruch zum gegnerischen Korb.

Die Trainer bemängelten das phasenweise zu langsame Aufbauspiel. Der körperlich überlegene Gegner hatte immer genügend Zeit, sich zu positionieren. Außerdem versäumte es das Team, den Ball zum schnellsten Mitspieler zu machen – schnelle Angriffe waren Fehlanzeige.

Paul Zucknick hat sich in den letzten Wochen spielerisch gut entwickelt.

Im Bemühen um ordentliches Aufbauspiel gab es zu viele leichte Fehler, wie Fehlpässe auf kurzer Distanz sowie bei Einwürfen. Das letzte Viertel gab der EBV mit 8:32 kraftlos ab. Am Ende war es ein verdienter Sieg der Woltersdorfer mit 103:57 bei nachlassenden Kräften der kleineren Eisenhüttenstädter.

EBV-Spieler gegen Woltersdorf: Sean Noack 0 Pkt., Jannis Karls 6 Pkt., Ben Vorhoff 33 Pkt. 15/17 FW, Paul Zucknick 16 Pkt. 0/4 FW, Bobby Tänzel, Franz Peter Budach und Fynn Jonas Kreßler alle 0 Pkt.; Maksymilian Drozdek 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/21 = 21% 0 Dreier, Woltersdorf: 0/5 = 0% 1 Dreier

Alle Fotos Manja Karls und Frank Noack.

Landesliga U 18: Zwei bittere Auswärtsniederlagen in Ludwigsfelde

(schn/mbor) Zwei bittere Niederlagen musste das junge U 18-Team des EBV 1971 in Ludwigsfelde einstecken. Zuerst verlor das Team gegen den Gastgeber 45:54 (25:28) und anschließend gab es ein 45:80 (20:37) gegen die SV 1919 Woltersdorf.

EBV-Team Landesliga U 18

Ludwigsfelde, lautstark unterstützt vom eigenen Anhang legte gut los; sie spielten aggressiv, jedoch nicht unfair. Drei Ludwigsfelder Spieler hatten zum Spielende 5 Fouls, drei von ihnen 4 Fouls. Der EBV konnte mit 6:3 kurzzeitig in Führung gehen. Dann übernahmen die Gastgeber mit 10:6 und 17:10 nach 10 Minuten. Eigentlich spielte der Gast ordentlich, wechselweise waren Ben Schmidt, Ruiyi Yu (Startdebüt im EBV-Team) oder Linus Zühlke die Ballvortragenden. In Abwesenheit des Zwillingspares Emilia Schneider und Arian Schneider (Topscorer des EBV) versuchten diese Spieler die Fäden zu ziehen. Das gelang ihnen soweit auch. Nur an der Freiwurflinie versagten fast allen EBV-Spielern die Nerven. Das sollte sich noch negativ auswirken. Der EBV vergab im ersten Viertel 13 Freiwürfe (2/15), dass sind 13 vergebene Punkte.

Im zweiten Viertel fing sich das Gästeteam endlich etwas und erspielte!! sich ein 15:11 und lag zur Halbzeit nur noch mit 25:28 zurück.

Laurynas Lukosius erzielte gute 10 Punkte.

Nach dem Seitenwechsel kam der EBV gut aus der Kabine, konnte sich gegen die lautstarken Ludwigsfelder Fans behaupten. Und der Gast ging sogar mit 36:35 in Führung. Die Halle tobte. Weiter ging es, ins vierte Viertel. Unnötige Dreipunktewurf-Versuche seitens des EBV brachten gar nichts, zumal es keine EBV-Rebounds gab. In der 34.Minute führten die Gäste immer noch mit 40:39. Doch danach spielte bzw. „wirkte“ nur Ludwigsfelde. Defensiv foulten sie (9 Fouls), der EBV ging an die Freiwurflinie und – versagte noch einmal mit 3/10. Auch hier fehlen 7 vergebene Punkte. Mit 2 Auszeiten versuchte Trainer Steffen Schneider sein Team zu beruhigen, leider vergebens. Dieses Viertel ging mit 9:19 klar verloren. Und auch das Spiel gab das Team EBV mit 45:54 an Ludwigsfelde ab. Trauriger Negativrekord der Saison mit 11/41 Freiwürfen = 27%, damit kann man nicht gewinnen. Eine bittere Lektion für die Gäste!

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 1 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert und Binyao Hao beide 0 Pkt., Laurynas Lukosius 10 Pkt. 4/16 FW, Ruiyi Yu 7 Pkt. 1/7 FW, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 9 Pkt. 1/4 FW, Lias Ettmeier 0 Pkt., Ben Schmidt 10 Pkt. 2/3 FW, Oskar Pfaffe 2 Pkt. 2/6 FW, Hugo Tesche 6 Pkt. 0/3 FW; Freiwürfe EBV 1971: 11/41 = 27% Ludwigsfelde: 8/19 = 42%, 4 Dreier

 Es gab nach dem Spiel gegen Ludwigsfelde für den EBV kein langes Ausruhen. Woltersdorf stand schon in den Startlöchern. Nach der Niederlage gegen die Gastgeber musste Trainer Steffen Schneider seine Jungen zusätzlich motivieren, damit das Team wieder zu sich fand.

Binyao Hao erzielte 7 Punkte gegen Woltersdorf.

Zwei herausragende Spieler von Woltersdorf (gesamt 55 Pkt. = 69% der Pkt. von Woltersdorf) genügten um dem EBV den Schneid abzukaufen. Auch wenn das Spiel bis zur 5. Minute ausgeglichen war und der Gegner durchaus schlagbar war. Leider waren Wurfquote und Freriwurfquote wieder nicht zufriedenstellend, um auf Sieg zu stellen. Die Woltersdorfer spielten wie entfesselt. Besonders Malte Kellermann sorgte für Stimmung beim gegnerischen Team. Er erzielte 14 der ersten 21 Woltersdorfer Punkte. Im gesamten Spiel kam dieser Spieler auf 36 Punkte, mehr als so viele Punkte wie die komplette Eisenhüttenstädter Mannschaft in den ersten drei Vierteln. Das war schon beeindruckend.

Ben Schmidt war gegen Woltersdorf mit 13 Punkten und 5/6 Freiwürfen Topscorer seines Teams.

Eisenhüttenstadt tat sich schwer, den eigenen Spielrhytmus zu finden. Bei Woltersdorf suchten und fanden die Spieler immer wieder ihre beiden Topscorer, die jedem EBV-Spieler das Nachsehen gab. Da konnte der EBV nur neidvoll zuschauen. Woltersdorf führte nach 10 Minuten bereits mit 21:12. Der EBV zerfiel von Minute zu Minute, das Team gab sich nach und nach selbst auf. Die „Hypothek“ des vorher verlorenen Spiels war doch zu groß. Ben Schmidt war noch einer der Besten, mit 13 erzielten Punkten und 5/6 verwandelten Freiwürfen, gefolgt von Binyao Hao (ebenfalls EBV-Zugang) mit 7 Punkten, Kyrylo Baibakov und Hugo Tesche mit jeweils 5 Punkten.

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Linus Zühlke 0 Pkt., Lennard Robert 1 Pkt., Binyao Hao 7 Pkt. 1/2 FW., Laurynas Lukosius 4 Pkt., Ruiyi Yu 2 Pkt. 0/4 FW, Kyrylo Baibakov 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Baran Dalhancer 4 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 13 Pkt. 5/6 FW, 14 Oskar Pfaffe 2 Pkt., Hugo Tesche 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 1971: 8/18 44%, 1 Dreier, Woltersdorf: 6/14 = 43%, 2 Dreier

Oberliga Herren: 86:42 – Souveräner Auswärtssieg in Woltersdorf

Marc René Raue – als Center ein wichtiges Bindeglied im EBV-Team.

(mbor) Einen wichtigen Auswärtssieg erzielte das Team der Oberliga Herren des EBV 1971 in Woltersdorf. Mit 86:42 (45:19) bezwang die Mannschaft von Trainergespann David Kiutra und Julian Schallhorn die Gastgeber jederzeit souverän.

Die Gäste hatten bereits mit einem 21:10 nach 10 Minuten die Weichen auf Auswärtssieg gestellt. Dem klaren Aufbau- und Positionsspiel des EBV hatten die Woltersdorfer wenig entgegenzusetzen. Zu überlegen war Eisenhüttenstadt.

Das setzte sich im 2. Viertel des Spiels noch deutlicher fort. Ein 44:9 im Viertel und eine 45:19 – Führung zur Halbzeit waren die logische Folge.

In der großen Pause musste Trainer David Kiutra noch einmal seinen Standpunkt erläutern, um das Team auf die letzten ca. 10 Minuten wieder richtig zu fokussieren. Einige Spieler waren nicht mehr so bei der Sache, wie es sich die beiden Trainer gewünscht haben.

Nach der Pause, besonders im 4.Viertel gewährten die Trainer den Spielern mehr Spielzeit, die sonst nicht so im Fokus stehen, wie Damian Garczyk, Vitali Palkin und Marcus Vorhoff. Das tat der Teamleistung insgesamt wenig Abbruch. Das dritte Viertel gewann der EBV noch einmal souverän mit 28:12, zu einem 73:31 nach 30 Minuten. Das letzte Viertel ging mit 13:11 an den EBV, wobei hier das bereits hohe Ergebnis nach 3 Vierteln eine nicht unwesentliche Rolle spielte.

Szymon Bartosz Latecki – der beste Spieler in einem sehr gute Team.

Topscorer des EBV wurde der einmal mehr alle überragende Szymon Bartosz Latecki mit 26 Punkten, 4 erfolgreich verwandelten Dreiern und einer Freiwurfquote von 4/5 = 80%, gefolgt vom wieder erstarkten Marc René Raue (11 Pkt.), Marcin Kiedrowicz (10 Pkt.), Damian Garczyk, Yuriy Vasylyev und Michal Patryk Jercha alle Spieler mit 9 Punkten.

Mit diesem 86:42 beendet das Team das Kalenderjahr 2024, wohl weislich im Hinterkopf, dass bereits das erste Spiel im neuen Jahr – am Sonntag, 05.Januar, 12:00 Uhr, in der Turnhalle An der Schleuse 4, gegen das Team des SSV Lok Bernau 2 – die Weichenstellung für die weiteren Spiele bedeutet. Zum einen nach oben – mit den möglichen Playoffs – bzw. nach unten – mit den Abstiegsspielen.
Das Trainerteam nach dem Spiel: „Diesen Sieg, auch in dieser Höhe, hatten wir in unsere kommende Zielstellung für das Frühjahr 2025 fest eingeplant. Mein Team hat es als Mannschaft verstanden und gemeinsam gut umgesetzt, was wir erreichen wollen – Teamarbeit, und das defensiv wie offensiv. Ein großes Lob allen neun Spielern für diese abgelieferte Leistung.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Szymon Bartosz Latecki 26 Pkt. 4/5 FW 4 Dreier, Marc René Raue 11 Pkt. 1/1 FW, Vitali Palkin 5 Pkt. 1/3 FW, Michal Patryk Jercha 9 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Yuriy Vasylyev 9 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 4 Pkt., Max Kalisch 5 Pkt. 1/3 FW, Marcin Kiedrowicz 10 Pkt.; Damian Garczyk 9 Pkt. 3/3 FW; Freiwürfe EBV: 12/19 = 63% 6 Dreier, Freiwürfe Woltersdorf 13/21 = 62% 1 Dreier

Landesliga U 16: Heimspiele mit Sieg gegen Woltersdorf und Niederlage gegen Mahlow

Laurynas Lukosius hatte zusammen mit Ben Schmidt die meiste Spielzeit in beiden Spielen und erzielte als Topscorer seines Teams  sehr gute 40 Punkte.

(ka/mbor) Ihre beiden Heimspiele absolvierte das Team der U 16 mit unterschiedlichem Erfolg. Zuerst gewann das Team von Trainer Max Kalisch gegen den SV 1919 Woltersdorf mit 71:60 (36:28), dann verloren die Jungen gegen den Mahlower SV 1977 mit 44:61 (27:26).

Woltersdorf war an diesem Punktspieltag der etwas leichtere Gegner. Obwohl das gegnerische Team mehrere groß gewachsene Spielerinnen und Spieler in seinen Reihen hatte und sich der EBV anfangs etwas schwer tat (18:17 nach 10 Minuten), gelang es den Jungen von Trainer Max Kalisch im zweiten Viertel, sich etwas von den Woltersdorfern abzusetzen. Besonders hervorzuheben sind die gewohnten Säulen des EBV-Teams wie Ben Schmidt (10 Punkte), Baran Dalhancer (25) und Laurynas Lukosius (24), die das Spiel bestimmten.

Ben Vorhoff in vorbildlicher Verteidigungshaltung!

Defensiv waren bei den Gastgebern die Reihen gut geschlossen, wurde relativ wenig im Spiel des Gegners zugelassen. Lediglich der Woltersdorfer N. Mikolaizak entwischte seinem EBV-Verteidiger desöfteren; dabei erzielte er 15 Punkte.

Beim EBV waren es zumeist Ben Schmidt bzw. Ben Vorhoff (U 14), die für den Spielaufbau verantwortlich zeichneten. Daraus profitierten die bereits genannten EBV-Spieler mit der höchsten Punktausbeute am größten. Zur Halbzeit stand es immer noch relativ knapp 36:28 für den Gastgeber.

Lennard Robert (weiße Spielerkleidung) wird hier gleich von mehreren Woltersdorfern attackiert.

Erst in der 2.Halbzeit löste sich der Knoten bei den Hausherren, mit 55:41 ging es ins letzte Viertel. In diesem Viertel schonte sich der Gastgeber für das anstehende Spiel gegen Mahlow, die zweite Reihe bekam etwas mehr Spielzeit. Dieses Viertel gewann denn auch verdient Woltersdorf mit 19:16. Das Spiel insgesamt ging aber mit 71:60 an Eisenhüttenstadt.

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Ben Schmidt 10 Pkt. 2/4 FW; Jannis Karls 2 Pkt. 0/1 FW; Baran Dalhancer 25 Pkt. 2/6 FW 1 Dreier; Ben Vorhoff 5 Pkt. 1 Dreier; Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/2 FW; Lennard Robert 2 Pkt. 0/1 FW; Lukas Felgenträger 1 Pkt.  1/2 FW; Emil Gliese 0 Pkt., Laurynas Lukosius 24 Pkt. 6/11 FW; Freiwürfe EBV: 11/27 – 41% 2 Dreier, Woltersdorf: 5/12 – 42% 3 Dreier

… spielten sehr gut zusammen Laurynas Lukosius (vorn links) und Ben Schmidt (mit Ball).

Nach einem Spiel Pause wartete der Mahlower SV auf den Gastgeber. Zuvor hatte Mahlow bereits mit 90:36 gegen Woltersdorf gewonnen. Der Gastgeber war also gewarnt. Mahlow hatte jedoch das Momentum für sich. Das Team hatte sich gegen Woltersdorf gut eingespielt und machte anfangs genauso weiter. Relativ schnell führte das Team mit 9:2 nach vier und 17:8 nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel bäumte sich der EBV noch einmal auf, erzielte aus dem Rückstand eine 27:26 – Pausenführung. Maßgeblich waren daran vor allem Ben Schmidt (sein 4.Spiel in 2 Tagen) mit 15 Punkten und Laurynas Lukosius als Topscorer des Spiels mit 16 Punkten beteiligt.

Ben Schmidt (weiße Spielerkleidung) im Kampf um den Ball. Er erzielte in beiden Spielen gute 25 Punkten.

Nach dem Seitenwechsel war es jedoch mit der Kraft des Gastgebers zu Ende. Nur noch ganze 17 Punkte waren die „Ausbeute“, im Gegensatz zu den Mahlowern, die 35 Punkte erreichten. Das war für die Eisenhüttenstädter ein Nackenschlag, dem sie nichts entgegen zu setzen hatten. Im dritten Viertel schaffte der EBV es nur dreimal, im letzten Viertel fünfmal in den gegnerischen Korb zu treffen. So geht der 61:44, auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.

 

EBV-Punkte gegen Mahlow: Ben Schmidt 15 Pkt. 3/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt., Baran Dalhancer 7 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier Ben Vorhoff 0 Pkt., Lias Ettmeier 6 Pkt., Lennard Robert, Lukas Felgenträger und Emil Gliese alle 0 Pkt., Laurynas Lukosius 16 Pkt. 2/8 FW; Freiwürfe EBV: 5/14 – 36% 1 Dreier, Mahlow: 6/16 – 38% 1 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.