Bestenliga U 12 männlich: Vermeidbare Niederlagen beim Saisonabschluss bei Auswärtsspielen in Woltersdorf

Sprungball Spieleröffnung – erstes Spiel gegen Hennigsdorf.

(mvor/mbor) Das Team der U 12 reiste zu seinem letzten Turnier der Saison nach Woltersdorf. Gegen Konkurrenz aus Hennigsdorf und Woltersdorf hatten die Jungen und Mädchen in beiden Spielen das Nachsehen. Sie verloren sowohl gegen die Hennigsdorfer Tornados mit 67:81 (31:47) als auch anschließend gegen die Gastgeber aus Woltersdorf mit 61:75 (20:44).

Kampf um den Ball mit Aaron Kettenbeil

In beiden Spielen zeigten sich erneut die zwei Seiten der Eisenhüttenstädter Spielerinnen und Spieler. In diesem Team spielen teilweise schon sehr erfahrene Spieler, wie Hannah Greger, Nick Vorhoff und Louis Mielenz an der Seite mit noch unerfahrenen und gerade erst in den Verein eingetretenen Spielern, wie Leon Pascal Koppitz  zusammen. Das führte zu vielen Schwierigkeiten im Spielverständnis miteinander und zu mehreren Ungenauigkeiten beim Passen und Fangen.

Gegen das Team aus dem Nordwesten Berlins – Hennigsdorf – war der Start etwas holprig. Defensiv war das EBV-Team zwar besser auf seinen Gegner als in den letzten Spielen eingestellt. Die Spieler wurden schneller aufgenommen und gestellt. Offensiv hatten einige EBV-Spielerinnen und -Spieler deutliche Angst, mit ihrem Dribbling zu beginnen. Die Zuspiele zum Mitspieler kamen recht gut, nur beim Fangen gab es einige Probleme. Vorn wiederum wurden einige freie Korbleger liegengelassen.

Sprungball zum 2.Spiel gegen Woltersdorf mit Louis Mielenz.

So erzielte das Team bis zur Halbzeit die Achtelergebnisse: 7:14, 9:8, 3:11 und 12:14. Das ergab einen Halbzeitstandrückstand von 31:47. Nach dem Seitenwechsel begann der EBV ganz schwach mit einen 3:11 – Debakel. Davon konnte er sich trotz aller Bemühungen mit 9:10, 13:2 und einem 11:11 im 8.Achtel nicht mehr erholen. Das ergibt zwar eine leichte Führung von 36:34 für die 2.Halbzeit. Aber die Oderstädter hatten schon in der ersten Halbzeit zu viele Punkte kassiert, so dass dieses Spiel mit 67:81 verlorenging. Am Ende war es die insgesamt fehlende Kondition und Ausdauer des Teams, die das Spiel für Hennigsdorf kippen ließen.

In der nur kurzen Auswertung nach diesem Spiel und in Vorbereitung auf das sofort folgende Spiel gegen die Gastgeber aus Woltersdorf versuchte die EBV-Trainerin ihrer Mannschaft noch einmal einzuschärfen, dass es nur gemeinsam als Team geht, wenn alle mitziehen, vor allem konditionell, gute Leistungen zu vollbringen.

Der EBV gegen Hennigsdorf mit: Nick Vorhoff 39 Punkte 6/13 FW 5 Dreier, Louis Mielenz 15 Pkt. 0/2 FW 5 Dreier, Emilia Dembinska 2 Pkt, Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Jasmin Bisch 3 Pkt. 1 Dreier, Aaron Kettenbeil 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 6/15 = 40 % 11 Dreier, Freiwürfe Hennigsdorf 6 Dreier

Hannah Greger beim Dribbling.

Eine gute Woltersdorfer Defensive gleich zu Beginn des Spiels machte es dem EBV-Team sehr schwer, sich zu entfalten. Leichte offensive Fehler, wie zum Beispiel beim Dribbling in den Gegner hineindribbeln, machten es den Woltersdorfern einfach, sich den Ball zu erobern und vorn Punkte zu machen.

Außerdem müssen die Eisenhüttenstädter schneller passen und viel mehr abspielen, als sich am eigenen langen Dribbling zu erfreuen. Dazu kam noch, dass der EBV offensiv zu wenige Ideen entwickelte, sich entscheidend freizulaufen.

Der erfolgreichste Topscorer der Saison 25/26 – Nick Vorhoff. Dazu herzlichen Glückwunsch.

Trotz der Umständnisse und Gegegebenheiten war Trainerin Alexandra Zucknick nicht so unzufrieden mit den Ergebnissen: „Natürlich waren gegen Woltersdorf schon der Start mit 0:8 im ersten Achtel und das 0:14 im dritten Achtel bitter. Zumal wir diese Rückstände insgesamt nicht mehr aufholen konnten. Dafür sind die Leistungsunterschiede im Team eben einfach zu groß.

Aber wir konnten uns immer wieder herankämpfen. Davon zeugen das 9:10 (2.Achtel) und das 11:12 (4.Achtel), sowie das 7:8 (5.Achtel) und sogar die zwei gewonnenen 6. und 7.Achtel mit 17:3 bzw. 11:6. Darauf können wir im weiteren Training, auch im Hinblick auf die neue Saison 2026/27, aufbauen.“

Das Spiel wurde nach dem 7.Achtel mit 55:61 noch relativ knapp. Aber Woltersdorf machte mit einem 14:6 im 8.Achtel den „Sack zu“ und gewann letztlich verdient mit 75:61.

Der EBV gegen Woltersdorf mit: Nick Vorhoff 43 Punkte 4/7 FW 5 Dreier, Louis Mielenz 2 Pkt., Emilia Dembinska 2 Pkt, Hannah Greger 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Leon Pascal Koppitz 2 Pkt., Miriam Zucknick 0 Pkt., Jasmin Bisch 4 Pkt., Aaron Kettenbeil 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV 5/13 = 38 % 6 Dreier, Freiwürfe Woltersdorf 3 Dreier

Alle Fotos von Alexandra Zucknick.

Bestenklasse U 14: Knappe Niederlage gegen Team aus Nauen

(mbor/koe) Das Landesligateam der U 14 hat sich in seinen beiden Heimspielen tapfer geschlagen. Gegen Woltersdorf gewannen die Mädchen und Jungen mit 100:19 (54:8), gegen die Mannschaft aus Nauen verlor das Team nach hartem Kampf knapp mit 56:64 (25:32).

Im ersten Spiel des Tages gab der EBV von Anfang an gegen Nauen den Ton an. Aus einer starken mannschaftlichen Geschlos-senheit in der Defensive ging das Team offensiv mit einer 14:6 nach 10 Minuten heraus. Die zweiten zehn Minuten waren vom Gastgeber schwächer. Einfache Korbleger wurden verworfen oder es wurde zu spät erkannt, den Durchbruch zum Korb zu suchen. Die jüngeren, noch unerfahrenen Spieler kämpften vorbildlich, es reichte nach 20 Minuten für eine 32:25 – Führung des Gast- gebers.

Das dritte Viertel ging mit 22:13 klar an die Gäste aus Nauen. Der EBV bewies nicht die nötige Konzentration, nicht die nötige Routine die Randberliner in die Knie zu zwingen. Außerdem waren die Arbeit unter den Körben (Rebounds) und die Freiwurfschwäche eklatant. Allein schon an der Linie hätte der EBV dieses Spiel entscheiden müssen, denn nur 30% (6/20) sind einfach zum Siegen zu wenig. Das sollte sich später noch gravierender zeigen. Bei den Korbaktionen unter dem EBV-Korb nutzten die Nauener ihre Überlegenheit aus und bekamen sehr oft den 2. oder 3.Ball, so dass sie dann punkten konnten.

In den letzten Minuten wurde das Spiel immer spannender. Bis zur 30.Minute stand es noch 45:45, in der 36. Minute führten die Gastgeber letztmalig mit 56:53. Nauen setzte alles auf eine Karte und sorgte mit einem aggressiven Zug zum Korb dafür, dass Leonard Lay in der 37.Minute, bis dahin gute 18 Punkte (aber leider nur 4 von 14 Freiwürfen!!), mit 5 Fouls das Spielfeld verlassen musste. Die EBV-Defensive wankte und fiel in den letzten drei Minuten trotz aufopferungsvollen Kampfes der Nauener Offensive zum Opfer. Nauen erzielte in diesen letzten drei Minuten noch 11 Punkte, der EBV machte keinen einzigen Korberfolg mehr. Damit war die unglückliche 56:64 – Niederlage besiegelt. Der EBV-Trainer nach diesem Spiel: „Es ist bitter, dass wir das Spiel noch aus der Hand gegeben haben. Auf Grund der aufgeführten mangelnden Chancenverwertung und der in diesem Spiel schwachen Reboundarbeit ist die Niederlage erklärbar. Die Spielerinnen und Spieler müssen aus diesem Spiel die richtigen Schlussfolge-rungen ziehen. Nauen spielte in der letzten Phase des Spiels einfach cleverer als mein Team.“

EBV-Punkte gegen Nauen: Tobias Buhlau 4 Pkt. 0/2 FW, Patrice Bisch 0 Pkt., Maximilian Keitz 0 Pkt., Florian Tietz 0 Pkt., Jil Schmidt 11 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 14 Pkt., Leonard Lay 18 Pkt. 4/14 FW, Hugo Bengsch 4 Pkt., Josefine Hentze 5 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe Team EBV: 6/20 = 30%, Team Nauen: 2/16 = 13%

 

Jil Schmidt gehört zwar zu den jüngsten Spielerinnen im Team, besticht aber schon durch sehr gute Einsatzbereitschaft, Defensivarbeit und erzielte 25 Punkten in beiden Heimspielen.

Im zweiten Spiel des Tages gegen Woltersdorf zeigte sich, dass diese in ihrem Spielaufbau sehr unerfahren waren. Immer wieder gelang es den Gastgebern, den Ball des Gegners abzufangen und eigene Angriffe zu starten. Nach 10 Minuten führten die Eisen-hüttenstädter 28:4, zur Halbzeit sehr hoch mit 54:8. Unter Leitung von Trainer Kevin Köster wurden die Oderstädter immer effektiver. Der Trainer setzte sehr oft die Bankspieler ein, damit diese auch Spielpraxis bekamen. Sein erstes Spiel für die Grün- Weißen hatte Patrice Bisch, der erst unlängst zum Verein gestoßen ist. Er steuerte zwei  Punkte zum Ergebnis bei und konnte mit seiner Leistung zufrieden sein.

Alle EBV-Spieler punkteten. Die Harmonie im Team war hervorragend. Die Einsatzbereitschaft aller Spieler war enorm und trieb das Team noch einmal zusätzlich an. Kapitän Max Kalisch war ein sehr guter Kapitän und erzielte selbst 23 Punkte bei 1/1 Freiwürfen. Bester Center beim EBV war Leonard Lay mit 22 erzielten Punkten. Trainer Kevin Köster hob noch einmal „die starke Teamdefensive hervor“ und meinte, „dass man auf diese Art zu spielen, auch in den kommenden Spielen anknüpfen muss.“ „Ich konnte ständig alle Spieler nacheinander einsetzen, ohne dass ein spielerischer Abfall zu sehen war. Alle kämpften großartig, waren läuferisch stark und unter den Körben im Reboundverhalten vortrefflich. Wir haben verdient mit 100:19 gewonnen.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Tobias Buhlau 14 Pkt., Patrice Bisch 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Maximilian Keitz 4 Pkt. 0/4 FW, Florian Tietz 2 Pkt., Jil Schmidt 14 Pkt., Max Kalisch 23 Pkt. 1/1 FW, Leonard Lay 22 Pkt. 0/1 FW, Hugo Bengsch 6 Pkt., Josefine Hentze 12 Pkt. 0/1 FW; Freiwürfe Team EBV: 2/9 = 22%, Team Woltersdorf: 3/18 = 17%

 

Bestenklasse U 14: Je ein Sieg und eine Niederlage zum Saisonbeginn

(mbor) Das Team der Bestenklasse U 14 wusste in Woltersdorf im Spiel gegen den Gastgeber zu überzeugen und gewann gegen die Warriors mit 60:33 (35:26). Gegen den zweiten Gegner der BG 94 Schwedt setzte es eine hohe 35:84 (20:47) – Niederlage.

Tobias Buhlau

Tobias Buhlau – erkämpfte sich in beiden Spielen sehr gute 19 Punkte.

Die Gäste von der Oder bewiesen gegen die unerfahreneren, aber teilweise etwas älteren  Woltersdorfer ihre bessere Spielanlage. Alle Spieler zeigten einen guten kämpferischen Einsatz, auch die neu zum Team gekommenen Florian Tietz und Maximilian Keitz. Der Siegeswille war durchaus erkennbar. Gleich zu Beginn des Spiels konnten sich die Eisenhüttenstädter mit 16:8 etwas absetzen. Besonders Leonard Lay, Tim Thierbach, Tobias Buhlau (1 verwandelter Dreier!) und Max Kalisch punkteten in diesem Viertel, welches der EBV mit 21:13 gewann. Der Gast konnte seine bisher im Training erarbeiteten Fähigkeiten abrufen. Defensiv überzeugte das Team gegen die groß gewachsenen Woltersdorfer. Offensiv gelang es den Oderstädtern gut, energisch in die gegnerische Zone einzubrechen und zu punkten. Zur Halbzeit führte der EBV mit 35:26. In der zweiten Spielhälfte setzte das Team noch besser die Hinweise von Trainer Kevin Köster um. Nach 30 Minuten stand es 45:33. Das letzte Viertel gehörte ganz dem EBV. Mit 15:0 fertigten die Mädchen und Jungen die Warriors ab. Jil Schmidt und Josefine Hentze bewiesen ihre Scorerqualitäten nach ansehnlichen Zuspielen durch die Mitspieler. Die Topscorer des Spiels Leonard Lay (15 Pkt.), Max Kalisch und Tim Thierbach (je 12) überzeugten. Ein großes Lob an Jil Schmidt für ihre erzielten 8 Punkte. Trainer Kevin Köster nach dem Spiel: „Mein Team war defensiv eine  Mannschaft und offensiv hatten wir viele gute spielerische Elemente. Sehr oft unterbanden die Woltersdorfer die EBV-Korbwurfaktionen durch ein Foul. Leider ist unsere Freiwurfquote von 21% stark verbesserungswürdig.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Tobias Buhlau 8 Pkt. 1/ Freiwürfe 1 Dreier, Tim Thierbach 12 Pkt. 3/10 FW 1 Dreier, Jil Schmidt 8 Pkt. 0/4 FW, Maximilian Keitz und Florian Tietz beide 0 Pkt.,  Max Kalisch 12 Pkt. 2/8 Pkt., Leonard Lay 15 Pkt. 3/8 FW, Hugo Bengsch 1 Pkt. 1/2 FW, Josefine Hentze 4 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 7/33 = 21%, Team Woltersdorf: 2/19 = 11%

Leonard Lay

Topscorer in beiden Spielen wurde der groß gewachsene, physisch gute, Leonard Lay mit sehr gute 15 bzw. 12 Punkten.

Das Team BG 94 Schwedt war ein viel stärkerer Gegner. Hier haben die meisten schon einige Jahre Basketballerfahrung. Besonders der Schwedter Tom Förstenberg ragte mit seinen erzielten 38 Punkten heraus. Der EBV konnte diesen Spieler kaum an seinen Würfen hindern. Viele, teilweise auch unnötige, Fouls „produzierten“ sowohl die Schwedter als auch die Eisenhüttenstädter. Daraus resultierten Freiwürfe, die die Schwedter (30%) besser verwandelten als der EBV (18%). Den Stahlstädtern bekam die Spielpause schlecht. Mit 3:19 kamen sie gleich arg ins Hintertreffen. Kaum einer bewies kämpferische Qualitäten, keiner hatte „Biss“. Nach 10 Minuten änderte sich das ein wenig, der EBV erspielte sich ein 17:28. Zur Halbzeit stand es aber bereits 30:47. Nach dem Seitenwechsel gab sich das Team vollends auf. Das Team kam aus der Kabine, ohne den psychischen Willen, das Spiel noch drehen zu wollen. Der EBV-Trainer erreichte die Spielerinnen und Spieler kaum noch. Da wurden die eigenen Fehler beim Schiedsrichter oder bei der Aggressivität des Gegners gesucht. Ein deklassierendes 7:21 (3.Viertel) und 8:16 (4.Viertel) folgten. Es setzte eine derbe 35:84 – Niederlage. Die noch Aktivsten in diesem insgesamt sehr schwachen Spiel seitens des EBV waren Tobias Buhlau (gute 11 Punkte/leider immer zu viele Fouls), Jil Schmidt, Tim Thierbach (1 erfolgreicher Dreier) und der wiederum Topscorer des Spiels Leonard Lay mit 12 Punkten. Unter ihren Möglichkeiten blieben gegen Schwedt Hugo Bengsch und Max Kalisch. Fasst man beide Spiele zusammen, so ist beim EBV zu erkennen, dass das Team gute spielerische Ansätze hat. Es benötigt aber weitere intensive Trainingseinheiten, um sowohl physisch als auch technisch mit den führenden Mannschaften mitzuhalten.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Tobias Buhlau 11 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tim Thierbach 6 Pkt. 3/10 FW 1 Dreier, Jil Schmidt 4 Pkt., Maximilian Keitz und Florian Tietz beide 0 Pkt.,  Max Kalisch 2 Pkt. 0/5 Pkt., Leonard Lay 12 Pkt. 0/5 FW, Hugo Bengsch 1 Pkt. 1/4 FW, Josefine Hentze 0 Pkt.; Freiwürfe Team EBV: 4/22 = 18%, Team Schwedt: 9/30 = 30%