Bezirksliga Herren Staffel Süd: Klare Niederlage mit 58:84 in Fürstenwalde

(mbor/rzuck) Eine derbe 58:84 – Klatsche fing sich das EBV – Herrenteam zum Jahresauftakt in Fürstenwalde. Eisenhüttenstadt reiste mit nur 8 Spielern in die Domstadt. Das waren schon vornherein 3 bis 4 Spieler zu wenig. Erwartet wurden die Männer von 11 erfahrenen Oberliga- und Ü 40-Spielern sowie einigen jungen Nachwuchstalenten.

Vitali Palkin als erfolgreichster Werfer beim unterlegenen EBV-Team mit 28 Punkten.

In der engen Spielhalle in der Grünstraße hatten natürlich die Gastgeber einige Vorteile, die die Eisenhüttenstädter mit Schnelligkeit und breit angelegtem Spiel wettmachen wollten. Defensiv sollte es sehr konzentriert zugehen, um die Räume der WSG möglichst zu minimieren und die bekannten Fürstenwalder Dreierschützen eng zu markieren. Eisenhüttenstadt erzielte zwar die ersten beiden Punkte des Spiels; diese Führung sollte auch die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben.

Es entwickelte sich im ersten Viertel noch ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Fürstenwalde. Drei schnelle Dreier durch den Fürstenwalder J. Koucham brachten eine erste komfortable Führung (11:5/5. Minute) für die WSG. Mehrere Einzelaktionen durch Vitali Palkin hielten den EBV in dieser Phase im Spiel. So ging es mit 4 Punkten Rückstand (13:17) in die Viertelpause.

Im 2.Viertel gelangen den Gastgebern zwei lange Erfolgsphasen. Die Eisenhüttenstädter gerieten in dieser Zeit in einen hohen Rückstand, nämlich mit 15:30/ bis zur 15. Minute und mit 20:42/ bis zur Halbzeit in der 20. Minute. Der EBV war vollkommen von der Rolle.  Insbesondere defensiv haperte es überall. Fürstenwalde konnte sich viele zweite, ja sogar dritte Chancen (mit Rebounds) erarbeiten und diese dann spätestens verwerten.  Eisenhüttenstadt blieb auf der Gegenseite sowohl im 1:1 als auch aus der Distanz (fast) erfolglos. Es gelang im 2.Viertel kein einziger „normaler“ Punkt aus dem Feld. Fürstenwalde bekam 5 Fouls, die 10 Freiwürfe für den EBV nach sich zogen. Der Gast verwandelte 7 von 10 Würfen von der Linie.

Arian Schneider steuerte 13 Punkte zum EBV-Ergebnis bei.

In der Halbzeit wurden einige kritische Punkte angesprochen. Es ging nun mit neuer Energie in die zweite Halbzeit. Und siehe da, die Pause zeigte beim EBV eine positive Wirkung: Eine bessere Team-Verteidigung, mehrere schnelle Gegenangriffe und das entsprechende Wurfglück sorgen für eine zwischenzeitlich nur noch einstellige Führung der Gastgeber in der 32. Minute mit 59:51. Dieses Viertel gewann der EBV mit guten 26:15.

Dennis Herkt ( vorn verdeckt, in grüner Spielerkleidung) brachte es auf 7 Scorerpunkte.

Dieser Spirit sollte für die letzten 8 Minuten das Maß aller Dinge sein. Das war jedoch mitnichten der Fall. Der Knackpunkt war erneut die wiederum schwache Verteidigung. Mehrere unnötige Nachlässigkeiten in der Defense sowie zunehmende Foulprobleme dreier Schlüsselspieler sorgten für einen ähnlichen Spielverlauf wie im 2. Viertel. Der Gastgeber punktete nach Belieben, zwei Run´s (33. bis 36. Minute zum 71:58 und 37.bis 39. Minute zum 80:58) taten ihr Übriges. Trainer Robert Zucknick nach diesem Spiel: „Wir hatten es sehr schwer, überhaupt aus dem Feld heraus (nur 4x im 4.Viertel/davon 2 erfolgreiche Dreier) zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Fürstenwalde hat die eigene Zone clever immer wieder dicht gemacht. Damit hatten unsere beiden Center Dennis Herkt und Max Kalisch wenig Spielraum.

Außerdem haben wir es einfach viel zu selten geschafft, den Ball zu den Centern überhaupt erst einmal hin zu bewegen; entweder weil unsere Flügel vorher schon ins 1:1 gegangen sind oder weil Fürstenwalde eine Hand im Pass hatte. Dazu kommt, dass unser Spiel von sehr vielen Individualaktionen und von zu wenig von Teambasketball geprägt. So können wir ein Team wie Fürstenwalde nicht aus den Angeln heben. Am Ende siegte leider Fürstenwalde, auch in dieser Höhe völlig verdient, bei einem 26-Punkte-Vorsprung mit 84:58.“

Die besten Scorer bei den Gästen waren Vitali Palkin mit 28 Punkten und drei erfolgreichen Dreiern und Arian Schneider mit 13 Punkten sowie Dennis Herkt mit 7 Punkten, beide mit je einem Dreier.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Arian Schneider 13 Pkt. 9/14 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 28 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Egor Sorokin 4 Pkt., Jaime Gomez 3 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 0 Pkt., Tobias Laabs 0 Pkt., Dennis Herkt 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/24 = 59% 4 Dreier, Fürstenwalde 2: 17/24 = 71% 7 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft beim Heimspiel gegen BBC Cottbus 3.

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Sieg und Niederlage beim Heimturnier  

Max Kalisch vertrat den erkrankten Trainer David Kiutra. Er machte diese Aufgabe sehr gut und steuerte als Spielertrainer seine Punkte zu den Ergebnissen bei.

(mbor/mkal) Das Herrenteam ging aus seinem Heimturnier mit wechselndem Erfolg hervor. Gegen die 2.Vertretung aus Fürstenwalde verloren die Männer um Kapitän Max Kalisch mit 64:75 (30:45), gegen die 5. Vertretung (!) des Teams Kings&Queens Potsdam gewannen die Gastgeber klar mit mit 75:42 (34:15).

Lange Zeit, jetzt wieder wichtiger U 18 – Spieler und Stütze des Männerteams, der dynamische Arian Schneider.

Zum ersten Spiel des Turniers traten die Teams aus Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt mit jeweils 12 Spielern an. Das ließ ein intensives und kampfbetontes Spiel erwarten, zumal beide Teams mit Oberligaspielern aus der Saison 2025/26 durchsetzt waren.  So kam es denn auch.

Der EBV begann forsch mit einer guten Manndefensive. Offensiv erzielten gleich zu Beginn Vitali Palkin und Julian Schallhorn je einen erfolgreichen Dreier. Das trug aber nicht zur Beruhigung des Offensivspiels beim EBV bei. Zu viele Chancen blieben ungenutzt bzw. verteidigten die Fürstenwalder gut weg. Sie ließen den EBV-Spielern außerdem wenig Platz zu freien Würfen. Außerdem „zockten“ einige Spieler über die Maßen, das Teamspiel blieb auf oft genug der Strecke.

Egor Sorokin, ein U 20 – Spieler, ist sehr einsatzstark und immer gut für eine zweistellige Punkteausbeute.

Ein großes Manko ist beim EBV zurzeit ein fehlender durchschlagkräftige Aufbauspieler, der dem Team Sicherheit und Struktur geben könnte. So probierten sich drei, vier Spieler darin aus, ohne jedoch spielentscheidend zu wirken.

Ab der 3.Minute gingen die Gäste erstmalig in Führung, die sie bis zum Ende des 1.Viertels mit 19:16 ausbauten und über das gesamte Spiel nicht mehr aus der Hand gaben. In der 15.Minute kamen die Gastgeber noch ein letztes Mal auf 24:25 heran. Ab dieser Zeit bewiesen die Fürstenwalder ihre taktische Reife und ihre Cleverness. Sie wirkten insgesamt abgezockter gegenüber den teilweise unerfahreneren Gastgebern, und das unter beiden Körben. Obwohl im EBV – Team auch einige ehemalige Oberligaspieler agierten. Zur Halbzeit führte der Gast beruhigend mit 43:30.

Damian Garczyk, mit Ball, körperlich robust und sehr spielstark, wird in jedem EBV-Spiel gebraucht.

Julian Schallhorn, mit Ball, ist jederzeit in der Lage, mit seinen Dreiern Spiele zu entscheiden!

Nach der großen Pause versuchten die Gastgeber noch einmal alles, um den 13-Punkte-Rückstand mit aggressiver Defensive und einem guten Offensivdrang wettzumachen. Eisenhüttenstadt ließ niemals abreißen, hatte aber insgesamt nicht die nötige Durchschlagskraft und nicht die spielerischen Fähigkeiten, auch nicht die entscheidenden Spieler, um die Fürstenwalder ernsthaft zu gefährden.

Nach 30 Minuten führten die Gäste mit 57:45. Dem EBV gelang es nicht mehr entscheidend heranzukommen, auch wenn in der 39. und 40.Minute jeweils ein Dreier von Vitali Palkin und Julian Schallhorn in den gegenerischen Korb fielen. Am verdienten Fürstenwalder Sieg von 75:64 war nicht mehr zu rütteln.

Der EBV-Trainer Max Kalisch in Vertretung, nach diesem verlorenen Spiel: „Defensiv standen wir in der Mannverteidigung phasenweise nicht eng genug, um Fürstenwalde besser verteidigen. Offensiv haben wir verständlicherweise noch große Reserven, denn das neu zusammengestellte Team muss sich nach der letzten Saison erst wieder gemeinsam finden. Bei meinem Spieler waren alle Spieler der Meinung, unbedingt gewinnen zu wollen. Einige Automatismen fehlen noch. Noch ausbaufähig ist auch die erzielte 44%-ige Freiwurfquote.“

Vitali Palkin, in weißer Spielerkleidung, ist eine wichtige Stütze im EBV-Team, offensiv wie defensiv.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde 2: Linus Zühlke 0 Pkt., Ruiyi Yu 0 Pkt., Vitali Palkin 18 Pkt. 0/1 FW  2 Dreier, Jeremy Kohnert 2 Pkt., Julian Schallhorn 11 Pkt. 3 Dreier, Egor Sorokin 2 Pkt., Robert Kreßler 0 Pkt., Arian Schneider 8 Pkt. 4/6 FW, Max Kalisch 0 Pkt. 0/2 FW, Damian Garczyk 11 Pkt. 1/3 FW, Daniel Karls 1 Pkt. 1/2 FW, Dennis Herkt 9 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/16 = 44% 5 Dreier, Fürstenwalde 2: 6/17 = 35% 3 Dreier

Beim zweiten Spiel des EBV fehlten Jeremy Kohnert und Damian Garczyk; es spielten jetzt 10 EBV-Spieler gegen 9 Potsdamer. In deren Reihen spielten mit Steffen Wersing und Peter Osburg zwei EBV-Ehemalige.

Linus Zühlke gehört zu unseren Nachwuchsspielern und bringt sich gut ins Team ein.

Nach dem ersten Heimspiel wollte sich der Gastgeber gegen die Potsdamer schadlos halten. Das gelang eindrucksvoll. Die Defensive, wieder mit Mannverteidigung, stand sehr gut, offensiv wanderte der Ball gut durch die EBV-Reihen, so lange bis ein Mitspieler frei genug stand, um einen Dreier „abzufeuern.“ Egor Sorokin (2 Dreier), Julian Schallhorn (1/insg. 3 Dreier) und Dennis Herkt (1 Dreier) ließen das Ergebnis in den Anfangsminuten schnell auf 19:9 klettern.

Der Gastgeber baute das Ergebnis auf 34:15 zu Halbzeit aus, leider immer noch sehr fehlerhaft im Zusammenspiel. Auffällig waren die vielen technischen Fehler bei einigen Spielern.

Dennis Herkt, einer unserer wichtigen Center bei Zuspiel.

Der drahtige und effektive Arian Schneider (EBV) wurde mit vielen Fastbreaks (besonders im 3.Viertel) „gefüttert“. Er erzielte 9 seiner insgesamt 12 Punkte in dieser Spielphase, wobei er oft nur durch Fouls gestoppt werden konnte. Zweistellig punkteten gleich 5 Spieler des EBV: Vitali Palkin (13 Pkt., davon 3/4 FW), Arian Schneider und Egor Sorokin (12) sowie Julian Schallhorn und Dennis Herkt mit 11 Punkten.

Ruini Yu, kommt aus China, lernt in Neuzelle am Gymnasium, und spielt sehr gern im EBV-Team.

Center Max Kalisch (7 Pkt, davon 3/4 Freiwürfe) und Linus Zühlke (6 Pkt.) konnten ebenfalls wichti-ge Punkte zum Ergebnis beisteuern. Bis zum Ende des dritten Viertels führte der Gastgeber souverän mit 61:24. Das letzte Viertel ging aber mit 14:18 verloren. Der 75:42-Sieg war jedoch jederzeit ungefährdet.

EBV-Punkte gegen Potsdam 5: Linus Zühlke 6 Pkt., Ruiyi Yu 3 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 13 Pkt. 3/4 FW, Julian Schallhorn 11 Pkt. 3 Dreier, Egor Sorokin 12 Pkt., Robert Kreßler 0 Pkt., Arian Schneider 12 Pkt. 4/10 FW, Max Kalisch 7 Pkt. 3/4 FW, Daniel Karls 0 Pkt. 1/2 FW, Dennis Herkt 11 Pkt. 2/3 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 13/23 = 57% 6 Dreier, Potsdam 5: 9/15 = 60% 1 Dreier

Alle Bilder – auch in der EBV – Bildergalerie – von Bernd Pflughöft.

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Zwei vermeidbare Heimniederlagen gegen Teams aus Fürstenwalde und Ludwigsfelde

(mbor) Die zweite Herrenmannschaft des EBV 1971 hatte Teams aus Fürstenwalde und Ludwigsfelde zuGast. Die Gastgeber unterlagen dem Ortsnachbarn aus Fürstenwalde klar mit 51:71 (22:47). Gegen den BV Ludwigsfelde 1999 hieß es am Ende 58:51 (19:22) für die Randberliner.

Daniel Karls wird hier gleich von drei Fürstenwalder Spielern in die „Zange“ genommen.

Gegen Fürstenwalde kam das Team des EBV zu fast keiner Zeit in Tritt. Chancen wurden zwar viele kreiert, jedoch mit der nächsten Wurfaktion bzw. mit einem fehlerhaften Zuspiel wieder zunichte gemacht. Im Bemühen, das Spiel an sich zu reißen, versagten bei manchem Spieler die Nerven. Nach 10 Minuten führte Fürstenwalde bereits mit 30:12. Erst so ganz langsam fing sich der Gastgeber und spielte von Minute zu Minute besser, ohne vollends zu überzeugen. Beim Stand von 47:22 für Fürstenwalde wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause ergriff der EBV mehr und mehr die Initiative. Aber die Chancenverwertung war an diesem Tag – in eigener Halle – sehr schlecht. Es wurden zu viele Würfe auf des Gegners Korb abgegeben, bei einer Wurfausbeute von ca. 25%. Das reichte nicht, um den Fürstenwaldern an diesem Tag eine Niederlage beizubringen. Das Beste an diesem Vormittag war die zweite Halbzeit, ein 16:16 im dritten Viertel und sogar ein 13:8 im vierten Viertel trösteten darüber hinweg, dass Fürstenwalde die bessere Mannschaft war, die verdient am Ende mit 71:51 gewann. Lobenswert der unermüdliche Kampfgeist des EBV-Teams, lobenswert auch die Freiwurfquote des Teams mit 10/12 = 83%. Topscorer beim EBV waren David Kiutra mit 10, Roman Theißen und Julian Schallhorn mit 9 und Dennis Herkt mit 8 Punkten.

David Kiutra war bemüht, die Angriffe des EBV forciert nach vorn zu bringen, hatte aber im Korbabschluss nicht immer das nötige Glück.

EBV-Punkte gegen WSG Fürstenwalde 2: Dennis Herkt 8 Pkt. 2/2 FW, Daniel Karls 4 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Julian Schallhorn 9 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Thomas Schneider 7 Pkt. 5/6 FW, Robert Zucknick 2 Pkt., Roman Theißen 9 Pkt. 1 Dreier, Robert Kreßler 0 Pkt., David Kiutra 10 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/12 = 83%, 2 Dreier, Freiwürfe Fürstenwalde 10/15 = 67%, 5 Dreier

Nach einem Spiel Pause wartete das Team aus Ludwigsfelde auf den EBV. Die Ludwigsfelder Jungs, eine gute Mischung aus jungen U 18 Spielern und gestandenen Recken, hatten zuvor knapp gegen Fürstenwalde verloren (60:64), wollten also unbedingt gegen den Gastgeber gewinnen.

Dennis Herkt, hier im Luftkampf mit einem Fürstenwalder Spieler, hatte vor allem im zweiten Spiel seine Spielszenen und erzielte beachtliche 22 Punkte.

Dieses Spiel war bis zur Halbzeit ein Spiel der Minimalisten, denn nach 20 Minuten stand es nur 21:19 für den Gastgeber. Ein „Handballergebnis“ auf dem Basketballparkett.

Das Spiel wogte von Anfang an hin und her. Kein Team schaffte einen größeren eigenen Vorsprung mit mehr als zwei Punkten.

Auch nach der Pause – das gleiche Bild. Kleine Niedlichkeiten – auf beiden Seiten – ließen die nicht immer souveränen Schiedsrichter mal durchgehen, mal wurde abgepfiffen. Nach 30 Minuten führte Ludwigsfelde mit 1 Punkt – 38:37.

Die Ludwigsfelder Spieler beherrschten sich mit ihren Äußerungen, die Eisenhüttenstädter „meckerten“ mal hier, „meckerten“ mal dort, fingen sich zwei Unsportliche Fouls und ein Technisches Foul. Das alles wurde mit Freiwürfen für Ludwigsfelde geahndet.

Roman Theißen war gut in der Defensive und ein kämpferischer offensiver Spieler des EBV.

Im letzten Viertel gelang es dem EBV noch einmal sich zu sammeln, besser zu spielen und auch zu treffen: 47:43 stand es für den EBV nach 35 Minuten.

Thomas Schneider: Konzentrationsphase bei seinem Freiwurf.

Doch dann war es mit der Ruhe beim EBV vorbei. Ludwigsfelde war jetzt am Drücker. Die Randberliner gewannen das 3.Viertel mit 19:16 und das 4.Viertel mit 20:14. Ludwigsfelde freute sich diebisch, versenkte in den letzten entscheidenden zwei Minuten zwei Dreier und 3/5 Freiwürfe. Der Gastgeber machte nur noch einen Korb aus dem Spiel heraus und prompt war die 51:58 – Niederlage perfekt. Der Gastgeber war psychisch und physisch nicht auf der Höhe des Geschehens. Topscorer des Spiels war Dennis Herkt mit sehr guten 22 Punkten, gefolgt von Thomas Schneider mit 12 Punkten, bei 2 erfolgreichen Dreiern. Wenn es noch eines Beweises der mangelnden Durchschlagskraft zum Korb des Gegners bedarf: Der EBV bekam nur einen einzigen Freiwurf im gesamten Spiel zugesprochen. Diese Niederlage war sehr vermeidbar!

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Dennis Herkt 22 Pkt. 0/0 FW, Daniel Karls 2 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Julian Schallhorn 2 Pkt., Thomas Schneider 12 Pkt., 2 Dreier, Robert Zucknick 2 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt., Robert Kreßler 2 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 1/1 = 100%, 2 Dreier, Freiwürfe Ludwigsfelde 11/15 = 67%, 5 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

Bezirksliga Herren: Zwei Auswärtsniederlagen gegen Fürstenwalde 2 und Ludwigsfelde

(dkiu/mbor) Zum Saisonstart verlor das Bezirksliga Herrenteam in Fürstenwalde gegen den Gastgeber WSG Fürstenwalde 2 mit 55:60 (34:30) und gegen den BV Ludwigsfelde 1999 klar mit 36:72 (13:43).

Das Spiel gegen den „Orts-Nachbarn“ war von Anfang eines, was der EBV gewinnen wollte. Die Gäste konnten im gesamten Spiel immer wieder zeigen, dass das vorher Angesprochene auch umgesetzt wurde. Das ganze Team fand sehr gut ins Spiel. Alle Spieler ließen den Ball zum schnellsten Mitspieler werden, der Ball lief gut durch die EBV-Reihen, so lange, bis der freie Spieler dann auch leichte Punkte erzielen konnte. Nach einer knappen Führung (20:19) seitens des Gastgebers nach 10 Minuten, drehte der EBV das Spiel und ging mit 34:30 in die Halbzeit. Auch nach 30 Minuten waren die Gäste mit 45:36 die spielbestimmende Mannschaft.

Im 4.Viertel kam ein unerklärlicher Einbruch der Oderstädter. Die bis dahin klar dominierende Mannschaft verlor den Spielfaden. Es lief absolut nichts mehr zusammen, das vorher so komfortable Zusammenspiel brach komplett zusammen. Es kamen keine ordentlichen, präzisen Pässe mehr zustande, Korbaktionen wurden von den Fürstenwalder Spielern teilweise schon im Ansatz unterbunden oder die EBV-Spieler versagten selbst bei einfachen Korbaktionen.

Fürstenwalde spielte seine Erfahrung aus, drehte das Spiel völlig zu seinen Gunsten und gewann am Ende 60:55.

EBV gegen Fürstenwalde 2: Thomas Schneider 2 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Robert Zucknick 0 Pkt., David Kiutra 9 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Patrick Köster 7 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Peter Haubold-Kretschmer, Robert Kreßler, Nico Schulpig alle 0 Pkt., Niklas Nitsche 2 Pkt., Roman Theißen 8 Pkt. 2/2 FW, Arian Schneider 16 Pkt. 1/1 FW, 1 Dreier, Marcus Vorhoff 4 Pkt., Dennis Herkt 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 7/13 = 39% 5 Dreier, Fürstenwalde 2 9/16= 56% 3 Dreier

Geich anschließend erwartete der BV Ludwigsfelde 1999 die Eisenhüttenstädter Spieler. Der EBV – ausgelaugt von dem Fight zuvor – brachte keinen Fuß mehr auf das Parkett. Mit 7:23 ging man bereits im ersten Viertel unter. Das setzte sich mi7  einem 6:230 im zweiten Viertel fort. Mit 13:43 ging es in die große Pause.  Es mangelte beim EBV an allen Ecken, sei es das Passpiel, sei es die Bereitschaft sich freizulaufen, sei es an der Konzentration bei eigenen Korbwürfen. An ein Ausboxen war überhaupt nicht zu denken. Die EBV-Gegenspieler hatten es leicht, sich bietende 2.Chancen zu nutzen, weil sie unter dem Brett auch einfach zu groß waren und keine EBV-Gegenwehr bekamen.

Nach einem kleinen Aufflackern im dritten Viertel (12:21) und einem sogar gewonnenen vierten Viertel (11:8) mussten die Eisenhüttenstädter schließlich den hohen 72:36 – Sieg der Ludwigsfelder neidlos anerkennen.

EBV gegen Ludwigsfelde: Thomas Schneider 2 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Robert Zucknick, David Kiutra beide 0 Pkt., Patrick Köster 0 Pkt. 0/2 FW, Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Robert Kreßler 0 Pkt., Max Kalisch 4 Pkt., Niklas Nitsche 0 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt., Arian Schneider 8 Pkt. 4/6 FW, Marcus Vorhoff 7 Pkt. 1/4 FW, Dennis Herkt 9 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV 5/14 = 35%  1 Dreier, Ludwigsfelde 12/18= 67% 4 Dreier

 

Bezirksliga Herren: Knapper, aber verdienter Heimsieg gegen WSG Fürstenwalde 2

Julian Schallhorn – mit starkem Zug zum Korb und 3 erfolgreichen Dreiern.

(mscha/mbor) Die Gastgeber hatten im Rückspiel der Bezirksliga die 2.Vertretung aus der Spreestadt zu Gast. In einem lange hoch emotionalen, vom Ergebnis her zum Ende hin immer knapper werdenden Spiel hatte der EBV mit 68:62 (38:30) zum Schluss die Oberhand.

Beide Teams hatten „lange“ Bänke, konnten also aus dem „Vollen“ schöpfen und nutzten dies auch. Die Eisenhüttenstädter legten los wie die Feuerwehr, spielten harte Mannverteidigung und führten nach 4 Minuten mit 9:2. Kapitän Marcus Vorhoff machte die Pace, seine Mitspieler blieben ebenfalls immer auf Ballhöhe.

Patrick Köster setzt zum Korbwurf an; er erzielte insgesamt 10 Punkte.

Patrick Köster brachte, im Wechsel mit weiteren Spielern den Ball. Mit ab und an eingestreuten schnellen Angriffen konnte der EBV nach 10 Minuten mit 17:13 in Führung gehen. Dabei war die Fehlerquote beim Aufbau viel geringer als in manchen Spielen zuvor.

Aggressive Verteidigung bereits an der der Grundlinie durch Daniel Karls.

In den zweiten 10 Minuten baute der Gastgeber seinen Vorsprung auf 38:30 aus. Hier waren es besonders Marcus Bohlig und Thomas Nagel, die immer eine Defensivhand bei den WSG-Angriffen dazwischen hatten. Beim Gast punkteten in dieser Phase Thomas Gestewitz (10 Pkt.) und Uwe Sarnow (7) für die WSG.

Nach der Halbzeit drückten die Gäste mächtig, landeten weitere Dreier. Der EBV konterte mit Punkten von Martin Schade sowie mit schön herausgespielten Angriffen und Abschlüssen durch Julian Schallhorn (3 Dreier!), Marcus Vorhoff und Arian Schneider (spielt erst U 16). Der Lohn war die höchste Führung in diesem Spiel mit 56:43.

Zu Beginn des vierten Viertels musste das Gastgeberteam mit „klein“ spielen, da mit Marcus Vorhoff der einzige „Lange“ in Foulprobleme geriet. Robert Zucknick und Daniel Karls vertraten ihn sehr ordentlich auf der für sie ungewohnten Position. Die Gäste kamen jetzt sehr oft an die Freiwurflinie, schafften in dieser Phase von der Linie ein 20:8 und sorgten noch einmal für Spannung. Der Vorsprung des EBV schmolz mehr und mehr, aus einem 56:43 wurde ein 60:50 (35.Minute), 63:56 (38.) und ein 64:61 (40.) Es wurde also noch einmal sehr eng.

Flügelspieler Martin Schade beim Dribbling.

Dieses 4.Viertel ging für den EBV mit 12:19 klar verloren, doch Trainer Jörg Hohlbein führte das EBV-„Schiff“ knapp in den sicheren Hafen, sprich zum umjubelten 68:62-Sieg. Die letzten 4 Punkte machte Kapitän Marcus Vorhoff mit einem Treffer aus dem Feld und 2/2 Freiwürfen (insgesamt 4/4 FW = 100% Trefferquote).

Topscorer Arian Schneider erzielte insgesamt sehr gute 12 Punkte.

Fazit des Beobachters und Berichterstatters Martin Schade: „Wir haben uns alle 12 Spieler den Sieg erkämpft und erspielt. Nico Schulpig mit seiner abgeklärten Mischung aus Scoring und sicherem Spielaufbau brachte den Sieg ebenfalls mit unter Dach und Fach, ebenso wie Rückkehrer Roman Theißen, der seine ersten 2 Punkte für unser Team erzielte. Zu guter Letzt erwähne ich Robert Kreßler. Er war als 12.Mann im Team insgesamt zwar wenige Minuten auf dem Parkett, hatte aber als Starter beider Halbzeiten mit all den kleinen Dingen, welche nicht auf dem Spielberichtsbogen erwähnt werden können, ebenfalls seinen Anteil am Heimsieg der 2.Herren“.

Topscorer beim EBV wurden gegen Fürstenwalde Marcus Vorhoff mit 14 Punkten, Arian Schneider mit 12 und Patrick Köster mit 10 Punkten.

Aufbauspieler Nico Schulpig erzielte ebenfalls 9 Punkte.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Robert Zucknick 2 Pkt., Martin Schade 6 Pkt. 2 Dreier, Patrick Köster 10 Pkt. 1/8 FW 1 Dreier, Daniel Karls 2 Pkt. 2/2 FW, Marcus Bohlig und Robert Kreßler beide 0 Pkt., Nico Schulpig 9 Pkt. 1/2 FW, Thomas Nagel 0 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt., Julian Schallhorn 11 Pkt. 3 Dreier, Arian Schneider 12 Pkt. 4/10 FW, Marcus Vorhoff 14 Pkt. 4/4 FW; Freiwürfe EBV: 12/26 = 46%; 13/29 = 45%

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