Oberliga Herren: Abstieg in die Landesliga durch 72:76-Niederlage am 29.03. gegen WSG Fürstenwalde

…. Es hing alles am seidenen Faden…

(jscha/mbor) Es war von Anfang an ein kampfbetontes und intensives Spiel. Beide Teams zeigten in mehreren Phasen des Spiels Nerven, weil die Spieler wussten, worum es ging. Diese spielten fast über die ganze Spielzeit eine gute, teilweise sehr gute Mannverteidigung, die ihnen einige Ballgewinne einbrachte.

Yuriy Vasylyev der mit Abstand beste EBV-Spieler. Er erzielte 29 Punkte!

Der EBV startete sicher, ließ den Ball wandern und war auch mit Aktionen zum Korb erfolgreich. Bis zur 5.Minute erspielte sich das Team ein souveränes 14:3.

Damian Garczyk ungemein einsatzstark und überall, vor allem defensiv zu finden.

Knackpunkt der Partie aus EBV-Sicht war das disqualifizierende Foul von Michal Patryk Jercha bereits in der 10.Minute. Das bedeutete eine sehr sehr große Schwächung der Gastgeber. Damit hat der Spieler seinem Team einen Bärendienst erwiesen. Nach dem erzielten 14:3 in der 5.Minute begannen beim Gastgeber die ersten Fehler im Aufbauspiel. Das Team kam bis zum Viertelpfiff zu keinem erfolgreichen Abschluss mehr. Fürstenwalde erholte sich vom schlechten Beginn und schaffte ein 12:14 bis zur 10.Minute.

Im 2.Viertel verstärkten die Eisenhüttenstädter – ohne Michal Patryk Jercha – ihre Angriffsbemühungen erfolgreich. Die Giants aus Fürstenwalde hielten immer wieder dagegen. Über ein 23:23 (16.Min.), 28:28 (18.Min.) gab es bis zur Halbzeit ein knappes 36:29 für den EBV.

Auch nach der Pause war es weiter ein zerfahrenes, nervöses Spiel. Beide Teams konnten ohne wesentlich erkennbare Spielkultur kaum ihre geführten Angriffe zum erfolgreichen Abschluss bringen. Die weiter gute Mannverteidigung des EBV zeigte Wirkung. Beim Gastgeber trug die (fast alleinige) Hauptlast in der der Offensive Yuriy Vasylyev. Er war defensiv wie offensiv der herausragende Spieler. Gute Akzente konnten in diesem wichtigen Spiel auch Vitali Palkin und Damian Garczyk setzen. Obwohl sich alle redlich mühten, auch die Fürstenwalder verteidigten aufopferungsvoll, die Räume wurden recht eng. Da war kaum ein Durchkommen. Und trotzdem erzwang sich der EBV durch gutes Teamspiel ein beachtliches 55:44 nach dem dritten Viertel. Das sollte eigentlich insgesamt zum Sieg reichen. Doch leider war dem nicht so.

Vital Palkin steuerte gute 12 Punkte zum Ergebnis bei.

Die Kräfte ließen bei beiden Teams nach, die Konzentration ebenso. Fürstenwalde hatte 11 Spieler aufgeboten, Ehst. nur 8 Spieler, nach dem Ausfall M.P. Jercha. Die Fouls verteilten sich also beim EBV auf nur 8 Männer, bei Fürstenwalde auf 11 Spieler. Das sollte sich später noch bemerkbar machen. In der 38.Minute machte Dennis Herkt sein 5.Foul, in der 39.Minute erging es so Vitali Palkin und in der 40.Minute war es Max Kalisch, der vom Feld musste.

Die Lage spitzte sich zu. Die Angriffe im vierten Viertel bestanden bei beiden Teams fast nur noch aus: In die Zone ziehen und Fouls beim Gegner erwirken, Freiwürfe treffen. Da hatte Fürstenwalde die Nase vorn. Sie bekamen 14 Freiwürfe, verwandelten davon 8, Yuriy Vasylyev erhielt in diesem Viertel allein 5 Freiwürfe und konnte leider nur 2 davon verwandeln. Dieses Viertel gab der EBV mit 12:23 komplett ab, gab also eine 55:44 – Führung noch aus der Hand. Am Ende war es ein 67:67 mit dem Schlusspfiff. Das bedeutete Verlängerung.

Jaime Gomez, nicht zimperlich in der Defensive.

Sowohl in diesen einmal 5 Minuten, wie auch schon zuvor, setzten die Gäste mit 2 erfolgreichen Dreiern zwei Ausrufezeichen (insgesamt 7 Dreier). Davon konnte sich der EBV nicht mehr erholen. Beide Teams spielten sehr fehlerhaft, vor allem aber der EBV. Die Gastgeber spielten zu guter Letzt auch nur noch mit 4 Spielern, weil Damian Garczyk sein 5.Foul bekam. Die WSG gewann nach einmaliger Verlängerung das Spiel mit 76:72.

Dieses letzte Punktspiel bedeutet: Brandenburg, Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt haben je 8 Punkte. Bei drei punktgleichen Teams bedeutete das auf Grund der schlechtesten Korbdifferenz leider den Abstieg in die Landesliga. Das ist für den EBV sehr bitter, zumal diese Niederlage überhaupt nicht nötig war.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Thomas Schneider 0 Pkt., Roman Theißen 1 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 12 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Michal Patryk Jercha 5 Pkt. 1/1 FW, Yuriy Vasylyev 29 Pkt. 8/13 FW 1 Dreier, Jaime Gomez 6 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Max Kalisch 7 Pkt. 1/2 FW, Dennis Herkt 6 Pkt. 2/2 FW, Damian Garczyk 6 Pkt. 4/6 FW; Freiwürfe EBV: 19/31 = 61% 3 Dreier, Fürstenwalde 21/40 = 53% 7 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft.

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Zwei vermeidbare Heimniederlagen gegen Teams aus Fürstenwalde und Ludwigsfelde

(mbor) Die zweite Herrenmannschaft des EBV 1971 hatte Teams aus Fürstenwalde und Ludwigsfelde zuGast. Die Gastgeber unterlagen dem Ortsnachbarn aus Fürstenwalde klar mit 51:71 (22:47). Gegen den BV Ludwigsfelde 1999 hieß es am Ende 58:51 (19:22) für die Randberliner.

Daniel Karls wird hier gleich von drei Fürstenwalder Spielern in die „Zange“ genommen.

Gegen Fürstenwalde kam das Team des EBV zu fast keiner Zeit in Tritt. Chancen wurden zwar viele kreiert, jedoch mit der nächsten Wurfaktion bzw. mit einem fehlerhaften Zuspiel wieder zunichte gemacht. Im Bemühen, das Spiel an sich zu reißen, versagten bei manchem Spieler die Nerven. Nach 10 Minuten führte Fürstenwalde bereits mit 30:12. Erst so ganz langsam fing sich der Gastgeber und spielte von Minute zu Minute besser, ohne vollends zu überzeugen. Beim Stand von 47:22 für Fürstenwalde wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause ergriff der EBV mehr und mehr die Initiative. Aber die Chancenverwertung war an diesem Tag – in eigener Halle – sehr schlecht. Es wurden zu viele Würfe auf des Gegners Korb abgegeben, bei einer Wurfausbeute von ca. 25%. Das reichte nicht, um den Fürstenwaldern an diesem Tag eine Niederlage beizubringen. Das Beste an diesem Vormittag war die zweite Halbzeit, ein 16:16 im dritten Viertel und sogar ein 13:8 im vierten Viertel trösteten darüber hinweg, dass Fürstenwalde die bessere Mannschaft war, die verdient am Ende mit 71:51 gewann. Lobenswert der unermüdliche Kampfgeist des EBV-Teams, lobenswert auch die Freiwurfquote des Teams mit 10/12 = 83%. Topscorer beim EBV waren David Kiutra mit 10, Roman Theißen und Julian Schallhorn mit 9 und Dennis Herkt mit 8 Punkten.

David Kiutra war bemüht, die Angriffe des EBV forciert nach vorn zu bringen, hatte aber im Korbabschluss nicht immer das nötige Glück.

EBV-Punkte gegen WSG Fürstenwalde 2: Dennis Herkt 8 Pkt. 2/2 FW, Daniel Karls 4 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Julian Schallhorn 9 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Thomas Schneider 7 Pkt. 5/6 FW, Robert Zucknick 2 Pkt., Roman Theißen 9 Pkt. 1 Dreier, Robert Kreßler 0 Pkt., David Kiutra 10 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/12 = 83%, 2 Dreier, Freiwürfe Fürstenwalde 10/15 = 67%, 5 Dreier

Nach einem Spiel Pause wartete das Team aus Ludwigsfelde auf den EBV. Die Ludwigsfelder Jungs, eine gute Mischung aus jungen U 18 Spielern und gestandenen Recken, hatten zuvor knapp gegen Fürstenwalde verloren (60:64), wollten also unbedingt gegen den Gastgeber gewinnen.

Dennis Herkt, hier im Luftkampf mit einem Fürstenwalder Spieler, hatte vor allem im zweiten Spiel seine Spielszenen und erzielte beachtliche 22 Punkte.

Dieses Spiel war bis zur Halbzeit ein Spiel der Minimalisten, denn nach 20 Minuten stand es nur 21:19 für den Gastgeber. Ein „Handballergebnis“ auf dem Basketballparkett.

Das Spiel wogte von Anfang an hin und her. Kein Team schaffte einen größeren eigenen Vorsprung mit mehr als zwei Punkten.

Auch nach der Pause – das gleiche Bild. Kleine Niedlichkeiten – auf beiden Seiten – ließen die nicht immer souveränen Schiedsrichter mal durchgehen, mal wurde abgepfiffen. Nach 30 Minuten führte Ludwigsfelde mit 1 Punkt – 38:37.

Die Ludwigsfelder Spieler beherrschten sich mit ihren Äußerungen, die Eisenhüttenstädter „meckerten“ mal hier, „meckerten“ mal dort, fingen sich zwei Unsportliche Fouls und ein Technisches Foul. Das alles wurde mit Freiwürfen für Ludwigsfelde geahndet.

Roman Theißen war gut in der Defensive und ein kämpferischer offensiver Spieler des EBV.

Im letzten Viertel gelang es dem EBV noch einmal sich zu sammeln, besser zu spielen und auch zu treffen: 47:43 stand es für den EBV nach 35 Minuten.

Thomas Schneider: Konzentrationsphase bei seinem Freiwurf.

Doch dann war es mit der Ruhe beim EBV vorbei. Ludwigsfelde war jetzt am Drücker. Die Randberliner gewannen das 3.Viertel mit 19:16 und das 4.Viertel mit 20:14. Ludwigsfelde freute sich diebisch, versenkte in den letzten entscheidenden zwei Minuten zwei Dreier und 3/5 Freiwürfe. Der Gastgeber machte nur noch einen Korb aus dem Spiel heraus und prompt war die 51:58 – Niederlage perfekt. Der Gastgeber war psychisch und physisch nicht auf der Höhe des Geschehens. Topscorer des Spiels war Dennis Herkt mit sehr guten 22 Punkten, gefolgt von Thomas Schneider mit 12 Punkten, bei 2 erfolgreichen Dreiern. Wenn es noch eines Beweises der mangelnden Durchschlagskraft zum Korb des Gegners bedarf: Der EBV bekam nur einen einzigen Freiwurf im gesamten Spiel zugesprochen. Diese Niederlage war sehr vermeidbar!

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Dennis Herkt 22 Pkt. 0/0 FW, Daniel Karls 2 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Julian Schallhorn 2 Pkt., Thomas Schneider 12 Pkt., 2 Dreier, Robert Zucknick 2 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt., Robert Kreßler 2 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 1/1 = 100%, 2 Dreier, Freiwürfe Ludwigsfelde 11/15 = 67%, 5 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

Oberliga Herren: Klarer 78:65 (27:32) – Auswärtssieg gegen WSG Fürstenwalde

(jscha/mbor) Der EBV gewann auch sein Rückspiel in der Domstadt Fürstenwalde nach anfänglichen Schwierigkeiten vor allem in der ersten Halbzeit gegen die WSG am Ende klar mit 78:65 (27:32). Der Gast wollte in Fürstenwalde unbedingt gewinnen, weil davon ein Playoff-Platz abhängt.

Team EBV – das Siegerteam in Fürstenwalde

Der EBV startete sehr unruhig ins Spiel. Defensiv gab es zu viele Abstimmungsfehler, die die Fürstenwalder Spieler zu einfachen Punkten nutzten. Offensiv gelang es dem EBV immer wieder offene Würfe am Brett zu erspielen, doch leider war die Trefferquote mies.

Dadurch gelang es Fürstenwalde, im Spiel zu bleiben. Nach 10 Minuten lagen die WSG-Spieler mit 15:10 vorn. Auch im zweiten Viertel änderte sich am Spiel wenig. Defensiv wurden zu leicht Punkte zugelassen, offensiv beste Chancen ausgelassen.

Die lethargische, teilweise auch überhebliche Spielweise einiger EBV-Spieler trug dazu bei, dass Fürstenwalde weiter mit 32:27 in die Pause gehen konnte.

Die positive Wende für den EBV leitete Trainer David Kiutra mit einer mächtigen Halbzeitansprache ein. Er rüttelte die Spieler aus ihrem „Winterschlaf“ wach und bereitete sie mental auf die zweite Hälfte vor.

Wie ausgewechselt begann der EBV aggressiv und fokussiert mit einem 10:0 Lauf. Die Defensive in dieser Phase war eine Machtdemon-stration. Michal Jercha gab den Ton in der defensiv an und zog so das gesamte Team mit sich. Offensiv wurden nun endlich auch die einfachen Punkte genutzt. Ein 28:16 im 3.Viertel und ein 55:48 nach 30 Minuten waren die Folge.

Michai Patryk Jercha – eine Macht offensiv mit 19 Punkten –  und der Dominator in der Defensive gegen Fürstenwalde.

Im vierten Viertel war es das gleiche Bild wie zuvor. Der EBV bewies mit einem eindeutigen Willen, diese schlechte erste Halbzeit vergessen zu machen. Die Eisenhüttenstädter „produzierten“ bei den Fürstenwaldern durch ihre sehr aggressive Defense Steals und Ballverluste und münzten ihre eigenen Angriffe in einfache Punkte um.

Auch wenn Fürstenwalde sich noch einmal kurz vor dem Schlusspfiff aufbäumte und versuchte dagegenzuhalten, am 23:17 im letzten Viertel und am deutlichen 78:65-Sieg für den EBV war nicht mehr zu rütteln.

Ein Wermutstropfen für den EBV: Marcus Vorhoff verletzte sich im ersten Viertel am Knie, er konnte den Rest des Spiels leider nicht mehr spielen.

Fazit beider Trainer nach dem rasanten und wichtigen Spiel: „Wir hatten zwei Seiten, die eine, die der ersten Halbzeit, der Schwächen defensiv und offensiv offenbarte. Die zweite Halbzeit war so, wie wir das Team sehen wollen. Wille und Einsatzbereitschaft – das brauchen wir nahezu bedingungslos. Unsere Stärke ist die Defense. Wenn unsere Verteidigung steht, dann hat jeder Gegner Probleme gegen uns Punkte zu erzielen. Darauf bauen wir weiter auf, denn das Ziel der Playoffs ist immer noch möglich.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Szymon Latecki 14 Pkt. 3/5 FW 1 Dreier, Thomas Schneider 1 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 2 Pkt. 2/2 FW, Michal Patryk Jercha 19 Pkt. 6/8 FW 1 Dreier, Yuriy Vasylyev 11 Pkt. 3/4 FW, Jaime Gomez 5 Pkt. 1/5 FW, Marcus Vorhoff 0 Pkt., Marcin Kiedrowicz 12 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Dennis Herkt 14 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/30 = 57% 5 Dreier, Freiwürfe Fürstenwalde 14/22 = 64% 5 Dreier

 

Bezirksliga Herren, Staffel Süd: Empfindlich hohe Auswärtsniederlagen in Potsdam

(dkiu/mbor) Zwei unerwartet klare Niederlagen musste das Team der 2.Herren des EBV 1971 in Potsdam einstecken. Zuerst verloren die Männer von Kapitän David Kiutra gegen die aufstiegshungrigen jungen Spieler der RedHawks Potsdam 2 sehr hoch mit 47:119 (21:53), gleich danach setzte es ebenfalls eine Klatsche gegen die Mannschaft der Kings&Queens Basketball 3 von 50:94 (36:48).

Die Gäste konnten nur mit 7 Spielern die Auswärtsreise in die Landeshauptstadt antreten. Das war leider personell viel zu wenig gegen zwei Mannschaften, die es an diesem Tag wissen wollten. Sowohl die Reserve der RedHawks als auch die 3.Vertretung der Kings&Queens traten mit, voller Kapelle‘, also mit jeweils 12 jungen, teilweise heißblütigen Spielern an, die phasenweise nur so vor Selbstbewusstsein, Tatendrang und dynamischer Energie strotzten.

Obwohl die Aufstiegsaspiranten der RedHawks ihr zweiten Spiel hintereinander hatten, tat es dem Team Potsdamer Spiel von Beginn an keinen Abbruch. Das Team legte los, wie die sprichwörtliche Feuerwehr, so dass den EBV-Männern Hören und Sehen verging. Ganze drei Mal trafen die Gäste im ersten Viertel, dagegen zehnmal die Potsdamer. Dieses Team war den gestandenen Männern des EBV in physischer Hinsicht einfach mehr als deutlich überlegen. Es war in jedem Spielzug zu spüren, dass die RedHawks nicht das erste Mal zusammen so auf dem Feld standen. Das setzte sich leider über die gesamte Spielzeit derart fort, dass Einem um das Endergebnis aus Eisenhüttenstädter Sicht angst und bange werden konnte.

Zur Halbzeit führten die RedHawks bereits mit 53:21, nach 30 Minuten gar 87:32. Die Potsdamer ließen in keiner Weise locker. Auch das vierte Viertel gewannen sie eindeutig mit 32:15 und damit das Spiel für den EBV sehr hoch, aber leider auch verdient, mit 119:47.

Spielertrainer David Kiutra nach dem Spiel: „Das junge RedHawks-Team spielte eine 1-2-2-Presse, der wir uns spielerisch einfach entziehen konnten. So gab es bei uns genug Fehler im Zuspielbereich, die die Potsdamer gnadenlos zu einfachen Punkten nutzen konnten. Dieser hohe Sieg völlig in Ordnung.“

EBV-Punkte gegen RedHawks Potsdam 2: Dennis Herkt 14 Pkt., Daniel Karls 4 Pkt. 2/4 FW, Patrick Köster 14 Pkt. 3/5 FW 1 Dreier, Julian Schallhorn 1 Pkt. 1/4 FW, Thomas Schneider 7 Pkt. 3/4 FW, Robert Zucknick 2 Pkt., David Kiutra 5 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 10/18 = 56%, 1 Dreier, Freiwürfe RedHawks Potsdam 13/24 = 54%, 5 Dreier

Gleich danach wollten die Gäste aus Eisenhüttenstadt gegen den Tabellenvorletzten beweisen, dass sie auch anders können. Die EBV-Männer begannen ihr Spiel gut. Das Spiel wurde jedoch gleich zu Beginn innerhalb weniger Minuten vom Ausfall von Julian Schallhorn und Patrick Köster überschattet. Danach war es müßig, über Erholungsphasen für die Spieler zu reden, denn kein Wechselspieler stand zur Verfügung.  Die Verteidigung stand über weite Phasen der ersten Halbzeit. Aus Fehlern des Gastgebers generierten die Gäste selbst einige schnelle Angriffe, die erfolgreich abgeschlossen werden konnten. So kommen auch die Viertelergebnisse von 19:22 und 17:26 zustande. Bis zur Halbzeit führten die Kings&Queens mit 48:36.

Nach der großen Pause jedoch brach das Gästeteam auseinander. Die Physis der 5 verbliebenen Spieler schwand zusehends. Die Widerstandskraft des EBV wurde zunehmend kleiner, die Kings konnten, wie bereits beschrieben, aus dem Vollen schöpfen. Kamen die EBV-Spieler vor der Halbzeit wenigstens mehrmals zu erfolgreichen Korbabschlüssen aus dem Spiel heraus (jeweils sechsmal), so gelang ihnen das im 3.Viertel nur dreimal und im vierten Viertel nur zweimal. So wunderte sich vom EBV niemand mehr über ein 8:26 – (30.Minute) bzw. 6:20 – (4.Viertel) und das 50:94 – Endergebnis.

EBV-Punkte gegen King&Queens Potsdam 3: Dennis Herkt 20 Pkt. 2 Dreier, Daniel Karls 5 Pkt. 3/4 FW, Patrick Köster 1 Pkt. 1/2 FW verletzt ausgeschieden, Julian Schallhorn verletzt ausgeschieden, Thomas Schneider 13 Pkt. 5/7 FW 2 Dreier, Robert Zucknick 3 Pkt. 1/2 FW, David Kiutra 8 Pkt. 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 12/17 = 71%, 4 Dreier, Freiwürfe Kings&Queens Potsdam 3 6/10 = 60%, 8 Dreier

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Hauchdünner Heimsieg gegen BBC Cottbus 3

Dennis Herkt wurde Topscorer des EBV mit 17 Punkten.

(scha/mbor) Nachdem das Team des USV Potsdam 3 kurzfristig abgesagt hatte, absolvierte die 2.Mannschaft des EBV 1971 nur noch das Spiel gegen den BBC Cottbus 3.  Der Gastgeber gewann dieses äußerst knappe Spiel hauchdünn mit 64:63 (35:34).

Patrick machte den letzten Punkt – einen Freiwurf – zum 64:63 EBV-Sieg.

Die anwesenden Zuschauer sahen eine sehr spannende Begegnung, bei der sich beide Teams nichts schenkten. Mit Patrick Köster, Thomas Schneider, Robert Kreßler, Roman Theißen und Dennis Herkt starteten gestandene Spieler, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams jedoch nicht ihren zielsichersten Tag hatten. Eine Umstellung auf Zonendefense ermöglichte ein schnelleres Umschalten auf Fastbreakoffense bei vielen guten und erfolgreichen Würfen. Die höchste Führung hatte der EBV beim Stand von 12:6 Mitte des ersten Viertels. Mit 12:8 nach sieben und 16:14 nach 10 Minuten führte der EBV weiter knapp. Auch im weiteren Verlauf des Spiels setzte sich kein Team mit mehr als 3 bis 4 Punkten vom anderen ab. Cottbus kam noch etwas heran, der EBV führte nach 20 Minuten mit 35:34.

Julian Schallhorn überzeugte mit seiner Spielübersicht.

Peter Haubold-Kretschmer (vorn links) holte unter den Brettern einige gute Rebounds.

Das dritte Viertel geriet ergebnismäßig mit 8:8 zu einem wahren Handballergebnis. Mit einem 43:42 ging es ins letzte Viertel. Auch hier egalisierten sich beide Teams völlig, was ein 21:21 deutlich zeigt. Die frühe Teamfoulbelastung des BBC nutzten die Männer des EBV, um immer wieder an die Freiwurflinie zu gelangen und so beständig zu punkten. Ein 4-Punkte-Spiel von Youngster Arian Schneider, der einen eng verteidigten Dreier trotz Foul mit Brett traf, brachte ein 52:50 (36.Minute) für den EBV. Der BBC antwortete mit 3 erfolgreichen Dreipunktewürfen innerhalb von 2 Minuten (56:52 für Cottbus-35./36.Minute). Dennis Herkt antwortete noch einmal mit einem Dreier zum 56:55.

 

Martin Schade (mit Ball) war sehr oft der Antreiber des EBV-Spiels.

Die letzten Freiwürfe für beide Teams entschieden das Spiel. Während in der 40.Minute Cottbus nur von zwei zugesprochenen Freiwürfen einen Freiwurf zum 63:62 für den BBC verwandelte, bekam Arian Schneider zwei Freiwürfe und schließlich Patrick Köster 8 Sekunden vor dem Schlusspfiff zwei Freiwürfe zugesprochen, wovon beide EBV-Spieler je einen Freiwurf zum 63:63 – Ausgleich und zum 64:63 – Sieg verwandelten.  Neben Dennis Herkt (17 Punkte) und Arian Schneider (15 Punkte) überzeugte besonders Roman Theißen (insgesamt 14 Punkte).

Bei einer insgesamt trotz der vielen Fouls fairen Begegnung vor guter Kulisse machte dieses Mal den Unterschied beider Teams die gute Mischung zwischen erfahrenen Spielern und den aufstrebenden Jungen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren.

Mit Thomas Schneider (mit Ball) hatte die BBC-Abwehr oft ihre Probleme.

EBV gegen Cottbus 3: Thomas Schneider 5 Pkt. 1/2 FW, Robert Zucknick 2 Pkt. Patrick Köster 7 Pkt. 3/6 FW, Martin Schade, Julian Schallhorn, Peter Haubold-Kretschmer und Robert Kreßler alle 0 Pkt., Roman Theißen 14 Pkt. 2 Dreier, Timon Bastian 4 Pkt., Arian Schneider 15 Pkt. 5/8 FW, 2 Dreier, Dennis Herkt 17 Pkt. 0/1 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 9/17 = % 5 Dreier, Cottbus 3 12/16 = 75% 6 Dreier

Alle Bilder Bernd Pflughöft.