Bezirksliga Herren: Kaltstart in die Meisterrunde mit 2 Niederlagen

Center Dennis Horn bekam viele gute Anspiele von seinen Mitspielern. Er bedankte sich couragiert mit 13 Punkten.

(mbor) Das Bezirksliga-Herrenteam des EBV 1971 startete in die Meisterrunde mit zwei Niederlagen. Zum wiederholten Mal konnte das Team nicht in Bestbesetzung antreten, weil Krankheiten und Urlaub die Mannschaft auf nur 7 Spieler reduzierte. Gegen den Gastgeber USV Potsdam hielten die Oderstädter mit einem 54:69 (20:28) noch recht gut mit, gegen die WSG Fürstenwalde II hieß es am Ende hoch 55:101 (35:51).

Der USV konnte ebenfalls nur 7 Spieler einsetzen. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, bei dem die Gastgeber nach 10 Minuten mit 14:11 vorn lagen. Bis zur Halbzeit gelang es den EBV-Spielern das Ergebnis mit 20:28 offen zu halten. Die Gäste hatten mit Moritz Mahlich und Max Kalisch zwei Jugendspieler dabei, die gegen die körperlich viel robusteren Potsdamer Center kaum eine Chance hatten. Zu allem Unglück verletzte sich Moritz Mahlich im zweiten Viertel, so dass Eisenhüttenstadt nur noch einen Wechselspieler hatte. Trotz dieses Handicaps kämpfte der EBV unverdrossen weiter. Im weiteren Spielverlauf mussten die Stahlstädter die Reboundarbeit des USV, besonders defensiv anerkennen. Der EBV bekam auf Grund der körperlichen und größenmäßigen Unterlegenheit fast keine Gelegenheit den zweiten Ball zu bekommen und zu punkten. Dazu kamen an diesem Tag eklatante Abschlussschwächen und elementare Fehler, wie schlechte Zuspiele bzw. schwache Dribblings.

So gelang es Potsdam sich im zweiten Spielabschnitt etwas Luft zu machen. Nach 30 Minuten führte der USV mit 46:33. Dem EBV gelang es im vierten Viertel mit einem 15:4 – Run noch etwas aufzuholen. Die letztlich schmerzliche 54:69-Niederlage konnte das Gästeteam jedoch nicht verhindern.

Beste Scorer beim EBV waren Center Dennis Horn mit 13 Punkten, gefolgt von Patrick Köster mit 12 und Jan Grünberg mit  10 Punkten.

EBV-Punkte gegen Potsdam: Moritz Mahlich 2 Pkt., verletzt ausgeschieden, Patrick Köster 12 Pkt. 1/6 Freiwürfe 1 Dreier, Max Kalisch 4 Pkt. 0/2 FW, Dennis Horn 13 Pkt.  1/2 FW, Jan Grünberg 10 Pkt., Oliver Schwanz 7 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier; Marcus Vorhoff 6 Pkt. 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 6/14 = 43%, Potsdam: 2/6 = 33%

Gleich anschließend wartete die zweite Vertretung der WSG Fürstenwalde auf den EBV.

Oliver Schwanz (rechts/grünes Trikot) ist in jedem Spiel Dreh- und Angelpunkt des EBV. Auch in Potsdam überzeugte er mit einer soliden Leistung in beiden Spielen.

Die WSG konnte auch nur 7 Spieler aufbieten. Diese Spieler gingen ausgeruht in ihr Spiel, der EBV hatte schon ein konditionell anstrengendes Spiel in den Beinen. Der EBV hielt in der ersten Halbzeit trotzdem noch gut mit, nach dem ersten Viertel stand es 19:24, zur Halbzeit 35:51 gegen den EBV. Fürstenwalde war stark in seiner Effizienz am gegnerischen Brett. Außerdem nutzten die Spreestädter jede sich bietende Gelegenheit die Rebounds zu gewinnen und das Spiel mit Fastbreaks schnell zu machen. Es gelangen ihnen damit mindestens ein Drittel aller 101 Punkte.

Nach dem Seitenwechsel ging langsam die Kondition der 6 EBV-Spieler zu Ende. Das nutzte die WSG weidlich aus. Sie überrannten mit einem 21:8 im dritten Viertel förmlich die Eisenhüttenstädter. Fürstenwalde gewann mit dem Schlusspfiff völlig verdient und auch in dieser Höhe mit 101:55.

Beim EBV gelang es drei Spielern zweistellig zu punkten, der gut aufgelegte Patrick Köster mit 15 Punkten, der das ganze Spiel durchspielende (!) Aufbauspieler Oliver Schwanz mit 14 Punkten, davon 4 Dreier und Routinier Marcus Vorhoff mit 12 Punkten, davon 6/8 Freiwürfe.

Kapitän Oliver Schwanz nach beiden Spielen: „Meinen Spielern zolle ich Respekt vor der kämpferischen Leistung in beiden Spielen. Alle gaben ihr Bestes. Mehr war heute gegen beide Teams nicht drin.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Patrick Köster 15 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Max Kalisch 8 Pkt. 2/2 FW, Dennis Horn 4 Pkt.  4/6 FW, Jan Grünberg 2 Pkt., Oliver Schwanz 14 Pkt. 4 Dreier; Marcus Vorhoff 12 Pkt. 6/8 FW; Freiwürfe EBV: 13/18 = 72%, Fürstenwalde: 8/14 = 57%