Nick Vorhoff – mit 21 Punkten und 5 Dreiern im ersten Spiel! In beiden Spielen insgesamt 31 Pkt. Sehr beachtlich.

(dkar/mvor) Das Team der U 14 absolvierte seine Auswärtsspiele mit wechselndem Erfolg. Gegen die zweite Vertretung der SSV Lok Bernau gewannen die Eisenhüttenstädter klar mit 82:61 (40:26), gegen die starken Rathenower verlor das EBV-Team deutlich mit 51:80 (23:26).

Auch Hannah Dembinska konnte eigene Punkte zu den Ergebnissen beisteuern.

Der EBV reiste leider nur mit sieben Spielerinnen und Spielern an. Auch diese sieben waren teilweise schon gesundheitlich geschwächt. Die EBV-Aufbauspieler versuchten das Angriffsspiel in die Breite zu ziehen, um in der Zone Platz zu schaffen für ihre Aktionen zum Korb. Das gelang auch weitestgehend gut. Jeder Spieler war an den Korbdurchbrüchen beteiligt. Nach einem Viertel führte der EBV knapp mit 23:18. Das Problem war, dass noch zu viele einfache Würfe daneben gingen, denn die Bernauer hatten leichte Größenvorteile.

Bobby Tänzel – Unruhe-herd vor allem gegen Bernau (gesamt 17 Pkt.)

Erst im zweiten Viertel konnten die Gäste diese knappe Führung auf einen passablen 40:26 -Halbzeitstand ausbauen. Großen Anteil daran hatte der Jüngste des Teams, Nick Vorhoff, mit seinen fünf (!) erfolgreichen Dreipunktewürfen. Eine gute Defensivarbeit des gesamten Teams war bis hierher ebenfalls die Grundlagen des Erfolgs.

Nach der großen Pause gab es ab der 34.Minute eine Schwächephase des EBV. Außerdem musste der bis dahin gute Maksymilian Drozdek in der 37.Minute mit 5 persönlichen Fouls das Feld verlassen. Das war eine große Schwächung der Mannschaft, zumal nur noch ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Das dritte Viertel ergab ein 18:18.

Die taktische Marschroute für das vierte Viertel lautete: 1:1-Situationen zum gegnerischen Korb, um so Bernau zu Fouls zu zwingen. Das gelang gut. Im Gegensatz dazu vergab Bernau seine sich bietenden Chancen leichtfertig.  Der EBV nutzte seine gute Bockarbeit und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sowie die freien Räume nach eigenen Doppelpässen zu weiteren Punkten zum letztlich überzeugenden 82:61 – Sieg.

Jannis Karls – Chef und Motor der Mann-schaft (insgesamt 40 Pkt.)

EBV 1971 gegen Bernau 2 mit: Collin Spanehl 4 Pkt., Nick Vorhoff 21 Pkt. 5 Dreier, Bobby Tänzel 9 Pkt. 1 Dreier, Hannah Dembinska 2 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 7 Pkt. 1/5 FW, Jannis Karls 33 Pkt. 6/10 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/39 = 43%, 7 Dreier, Bernau 2: 3/10 = 30% 0 Dreier

Das zweite Spiel, unmittelbar danach, war gegen das Team der Red Eagles Rathenow. Die Rathenower gingen ins erste Spiel, der EBV in sein zweites. Eine nur kurze Erholungszeit für den EBV zwischen den Spielen reichte nur für die ersten 10 Minuten. Das erste Viertel gestalteten die Oderstädter mit 11:8 noch siegreich. An der Effekitvität bei den in dieser Phase gegebenen Freiwürfen von 3/8 = 38% erkannte Trainer Daniel Karls bereits, dass die Kräfte nachließen. So war es denn auch sichtbar ab dem zweiten Viertel. Einem 12:18 (Halbzeit 23:26) folgte ein ernüchterndes 12:32 im dritten Viertel, so dass es nach 30 Minuten mit 58:35 klar für die Rathenower stand.

Paul Zucknick, obwohl gesundheitlich angeschla-gen, machte seine Sache gut (gesamt 10 Pkt.)

Trainer Daniel Karls stellte fest: „Bereits ab dem 2.Viertel ließen bei uns die Kräfte stark nach. Es wurden oft einfache Körbe zugelassen, ohne dass eine Verteidigung wirklich vorhanden war. Das zog sich über das ganze Spiel hinweg. Im vierten Viertel (16:22) ging es nur noch um Schadensbegrenzung, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Am Ende hieß es 80:51 verdient für die Red Eagles“.

Maksymilian Drozdek – ein Fels in der Defensive und ein Scorer in der Offensive (gesamt 27 Pkt.)

In der Auswertung nach 2 Spielen hieß es dann vom EBV-Trainer: „Die Mannschaft zeigte eine sehr gute Teamleistung. Einige Punkte aus dem Training haben wir phasenweise gut umsetzen können, wie die Blockarbeit und das Hineinziehen in die Zone.  Ein paar einfache Ballverluste in beiden Spielen, wie beim Einwurf die Linie übertreten oder das Passen in den Rücken des Mitspielers kosteten uns mehrere Punkte. Im zweiten Spiel haben alle, wie gesagt nur sieben Spieler, um ein noch achtbares Ergebnis gekämpft.“

EBV 1971 gegen Rathenow mit: Collin Spanehl 2 Pkt., Nick Vorhoff 10 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Bobby Tänzel 8 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 4 Pkt. 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 20 4/9 FW, Jannis Karls 7 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 5/14 = 36%, 1 Dreier, Rathenow: 0/9 = 0% 2 Dreier

Alle Fotos von Manja Karls.