Emilia Dembinska aktiv in ihren Aktionen.

Hannah Greger stark im Dribbling.

(avor/mbor) Am vorletzten Spieltag zeigte das Team der U 12 zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Gegen das Team aus Königs Wusterhausen gewannen die Mädchen und Jungen sicher mit 71:52 (24:31), gegen das Team der BG Lauchhammer 1950 gingen sie komplett mit 45:114 (14:61) unter.

Der EBV war mit 10 Spielern sehr gut aufgestellt. Verletzungsbedingt fehlten die wichtigen Stützen Max Ewert und Tjaden Korm. Für Leon Pascal Koppitz war es das erste Spiel überhaupt, Aaron Kettenbeil konnte nach einer langen Verletzung endlich wieder spielen. Eisenhüttenstadt begann im 1.Achtel mit Hannah Greger, Emilia Dembinska, Louis Mielenz und Nick Vorhoff; diese vier Kinder holten nach 5 Minuten eine 8:3-Führung heraus. Danach waren die Gäste die Aktiveren.

Jasmin Bisch, im Kampf um jeden Ball.

Nick Vorhoff – der Unterschiedsspieler und das zum wiederholten Male. Seine 73 Punkte und 7 Dreier sprechen Bände. Einfach stark.

Über die Achtel 3:5, 3:16, 10:8 und 0:10 (Halbzeit 24:31) konnte sich Eisenhüttensdtadt erst im 6.Achtel wieder etwas fangen und dann das Spiel noch drehen. Bis dahin wollte der Ball einfach nicht in den gegnerischen Korb fallen, obwohl das EBV-Team immer wieder zum Korb zog. Nach 30 Minuten gingen die Oderstädter mit 47:43 in Führung. Die Kraft der Gäste aus KW ließ zusehends nach. In der EBV-Aufstellung Nick Vorhoff, Hannah Greger, Leon Berg und Leon Pascal Koppitz erzielte der EBV einen 23:2 Lauf. Danach war der Bann gebrochen. 12:7 und 12:2 hieß es im letzten Viertel und damit 71:52 mit dem Schlusspfiff. Auf dem Tableau steht Nick Vorhoff am Ende mit 51 Punkten, der aber sehr viel im Alleingang machte.

Wenn er auf dem Spielfeld stand, „ruhen sich seine Mitspieler leider aus, es fehlt die Bewegung ohne den Ball, das einfache Freilaufen,“ so die Trainerin Anne Vorhoff. Und weiter sagte sie: „Wir sind während der kompletten Saison als Team zu langsam. Defensiv kommen wir nicht vor den Gegner, offensiv haben wir keinen Spirit in unser Spiel. Die Spieler dribbeln noch unsicher, es gab zu viele Ballverluste. Bei den Würfen nehmen wir oft den schwierigeren Wurf, der leider nicht trifft. Unsere Mädchen haben noch zu wenig Selbstvertrauen. Im Training zeigen sie aber gute Ansätze. Diese gilt es im Spiel noch besser umzusetzen. Bei den Jungen klappte es in der Defensive bei Leon Berg gut. Aaron Kettenbeil dribbelte recht ballsicher und holte einige wichtige Rebounds. Einen guten Einstand hatte Leon Pascal Koppitz. Er bewies bis zum Schluss eine sehr gute kämpferische Einstellung.“

Louis Mielenz, der Wirbelwind – in zwei Spielen 23 Punkte und drei erfolgreiche Dreier. Beachtlich!!

Für den EBV spielten gegen Königs Wusterhausen: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 12 Pkt. 2 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 51 Pkt. 6/10 FW 3 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz 0 Pkt., Jasmin Bisch und Aaaron Kettenbeil beide je 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/10 = 60%, 5 Dreier

Viel K(r)ampf um den Ball, aber beim EBV zum wenig kämpferischer Einsatz.

Obwohl die EBV-Kinder ein Spiel Pause hatten und ausgeruht ins Spiel gingen, liefen sie gegen Lauchhammer von Anfang an wieder hinterher. Beim bereits dritten Spiel gegen diesen Gegner fehlten die Energie und die nötige Leidenschaft, gegen die körperlich fast durchweg Größeren evtl. besser zu bestehen.  Über die Stationen 2:16, 4:12, 4:17 und 4:16 stand es zur Halbzeit schon ausweglos 14:61 gegen den EBV. Die meisten Punkte erzielte das Team aus der Lausitz durch eine nicht vorhandene Teamverteidigung des EBV mit seinen vielen vielen Fastbreaks. Der Gegner brauchte sich kaum anzustrengen, um solche eine klare Führung zu erzielen.

Erst gegen Ende erreichten die Eisenhüttenstädter im dritten Viertel immerhin 18 Punkte (9:14 und 9:16), dann ein 2:19 und schließlich, ein sehr kleiner Lichtblick ein 11:4 für die Gastgeber im letzten Achtel. Die allseits bekannten spielgestaltenden EBV-Kräfte und Scorer wie Louis Mielenz, Hannah Greger und Nick Vorhoff kamen auch dieses Mal zum Zug. Lobend erwähnte die EBV-Trainerin ausdrücklich die Spielerin Miriam Zucknick in beiden Spielen. Sie erzielte gegen Lauchhammer sehr gute 7 Punkte. Mit dem Ende des Spiels stand eine blamable 45:114 – Niederlage auf der Anzeigetafel.

Miriam Zucknick erzielte für sich stolze 7 Punkte!

Die Trainerin nach diesem desaströsen Spiel: „Wir werden im Training weiterarbeiten, um wenigstens den letzten Spieltag noch zufriedenstellend abzuschließen. Überhaupt nicht zufrieden bin ich mit der Einstellung eines großen Teils meiner Spielerinnen und Spieler. Daran muss sich unbedingt etwas Entscheidendendes ändern.  Wir müssen alle kämpfen bis zum Schlusspfiff, egal wie es steht.“

Für den EBV spielten gegen Königs Wusterhausen: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 11 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Henry Matteo Pirke nicht gespielt, Nick Vorhoff 22 Pkt. 4/8 FW 4 Dreier, Emilia Dembinska 0 Pkt., Miriam Zucknick 7 Pkt. 1/2 FW, Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz 1 Pkt. 1/2 FW, Jasmin Bisch und Aaaron Kettenbeil beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/14 = 43%, 5 Dreier

Alle Fotos von Ina Mielenz und Christin Berg.