Bobby Tänzel blieb an diesem Tag unter seinen Möglichkeiten – eine Steigerung ist im Finale möglich.

Das Buffett ist beim EBV immer reichhaltig. Der Dank gilt allen Helferinnen.

(mbor/mvor/dkar) Das Team der U 14 bestritt sein letztes Heimturnier der zu Ende gehenden  Saison 2025/26 vor guter Kulisse gegen Teams aus Mahlow und Lauchhammer. Gegen den Mahlower SV 1977 reichte es sehr knapp zu einem 57:56, gegen die Gäste aus der Lausitz benötigte der Gastgeber eine zweimalige Overtime, um am Ende Lauchhammer mit 88:82 niederzuringen.

Die Mahlower traten mit 12 Spielern an, der EBV setzte 9 Spielerinnen und Spieler ein. Das erste Viertel war von den Aktionen der beiden EBV-Center Jannis Karls und Maksymilian Drozdek gekennzeichnet. Eisenhüttenstadt legte mit 7:0 vor (3.Min.), die Gäste verkürzten auf 6:/ (4.Min.), der EBV legte wieder vor 12:6 (6.Min.), Mahlow konterte erneut zum 12:12 (bis zur 10.Minute).

Dabei kam den Gästen die insgesamt zu langsame Rückwärtsbewegung der Gastgeber entgegen. Der EBV brauchte einfach zu lange, bis die Defensive wieder so stand, um Korbaktionen des Gegners entscheidend zu verhindern.

Collin Spanehl ist ein wichtiger Zuspieler seines Teams.

Das zweite Viertel gestaltete der EBV wesentlich besser. Mit einer relativ beruhigenden 34:23-Führung ging es in die Halbzeitpause. Trainer Marcus Vorhoff hob in dieser Phase eine gute Teamleistung sowie das gute Zusammenspiel hervor.

Auch Franz Peter Budach hat dank seiner Größe noch Steigerungspotential!

Nach dem Seitenwechsel, besonders jedoch im letzten Viertel, verloren die Gastgeber jegliche Ordnung und Linie. Die Defensive war erschreckend schwach. Kaum einer war bereit, den vorn verlorenen Ball in der Defensive zurückzuerobern. So kann man sich einfach nicht präsentieren.

Sehr schwache Zuspiele, grobe Fehler bei den Einwürfen und reihenweises Verlegen einfacher Korbleger führten zu einem 17:20 im dritten Viertel und einem noch schwächeren 6:13 im 4.Spielabschnitt. Das war mehr als eine deutliche Mahlower Ansage und Warnung zugleich. Pech für die Gäste aus Randberlin, dass sie ihre letzte Korbaktion nicht trafen und der EBV noch einmal traf. Damit kam der EBV noch einmal mit einem blauen Auge davon und gewann dieses Zitterspiel glücklich mit 57:56.

Maksymilian Drozdek war wie immer ein Stützpfeiler seiner Mannschaft.

EBV-Team gegen Mahlow mit: Bobby Tänzel 2 Pkt. 0/0 FW, Nick Vorhoff 9 Pkt. 0/1 FW 3 Dreier, Collin Spanehl und Louis Mielenz beide 0 Pkt., Franz Peter Budach 3 Pkt. 1/1 FW, Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 4/6 FW, Jannis Karls 19 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/10 = 43%, 4 Dreier, Mahlow: 3/8 = 46% 0 Dreier                                      

Team U 14 mit Coach Daniel Karls.

Dass es für den EBV nach einem Spiel Pause nicht noch einmal so weitergehen würde wie zuvor, wünschten sich alle Anwesenden: Trainer Daniel Karls (1.Spiel: Marcus Vorhoff), die Zuschauer und die Spieler auf dem Parkett. Dieses Spiel wurde eine Partie der Taktik, des Abwartens. Kein Team wollte, dass das andere Team punktemäßig zu weit enteilte. So spielten die Teams denn auch. Die Lausitzer hatten zwei Unterschiedsspieler: Zum einen L. Geissler als sehr überzeugender Guard. Er verteilte den Ball auf seine Außenspieler, bestimmte Rhythmus und Tempo beim Spielaufbau und erzielte selbst gute 15 Punkte (1 Dreier). Und zum anderen den Center A.Erbert, der alle übrigen Spieler auf dem Feld überragte. Er machte zwar keinen einzigen Punkt, war aber für Lauchhammer bei der Reboundarbeit sehr wichtig.

Jannis Karls war in der gesamten Saison der Führungsspieler der U 14. In diesem Turnier machte er wieder starke 50 Punkte.

Beim EBV versuchten sich am Spielaufbau Bobby Tänzel, Nick Vorhoff und Paul Zucknick. Alle drei Spieler erreichten nicht die Ausstrahlung ihres Gegenparts. Paul Zucknick machte von diesen Spielern noch die beste Figur, was Übersicht und Aufbau des EBV-Spiels betraf. Seine Aktionen wirkten überzeugend, seine 13 Punkte und davon 5/7 Freiwürfe sind ein sehr guter Beleg dafür. Ihm eiferte der noch junge Nick Vorhoff nach, der bekanntlich ein guter Dreierschütze ist. Er wirkte aber insgesamt noch zu verspielt und nahm mit seinen unnötigen Dribblings vor der Dreierlinie seinem Team wertvolle Angriffszeit. Trotz seiner noch vorhandenen Steigerungsmöglichkeiten erzielte er mit 12 Punkten, davon 5/6 Freiwürfen und 1 erfolgreichen Dreier ein respekables Resultat für sein Team.

Louis Mielenz hat sich in dieser Saison spielerisch weiterentwickelt.

Bei den Gästen waren auch die „kleineren“ Spieler überaus wichtig. Diese waren es, die den unaufmerksamen, teilweise zu lässig wirkenden, zu langsam agierenden EBV-Spielern mehrmals (zu oft!) entwischten und punkteten. In einem insgesamt zerfahrenen, aber jederzeit spannenden Spiel, ging der Gast zur Halbzeit nach einem 20:20 und 16:15 mit 36:35 in die Pause. Nach der Pause setzte Lauchhammer mit einem geduldigen Aufbauspiel weitere Akzente. Auch das dritte Viertel ging mit 16:13 an die Lausitzer. Erst im 4.Viertel übernahmen die Gastgeber das Kommando, erspielten sich ein 18:14 und damit eine zweimalige Verlängerung.

Sorgt mit seinen Aktionen beim Gegner stets für Unruhe – Nick Vorhoff (sehr gut seine 21 Pkt. und 4 Dreier).

 

Die Kräfte aller Spieler beider Teams waren schon am Limit. Nach 45 Minuten gab es immer noch keinen Sieger – 78:78. Erst die 2.Overtime mit nochmaligen 5 Minuten erbrachte mit 10:4 die endgültige Entscheidung zugunsten des Gastgebers und einen überglücklichen 88:82 – Gastgebersieg. Die anwesenden Zuschauer zollten dem Team den anerkennenden Beifall.

EBV-Team gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 2 Pkt., Nick Vorhoff 12 Pkt. 5/6 FW 1 Dreier, Collin Spanehl 0 Pkt., Louis Mielenz 2 Pkt., Franz Peter Budach 2 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 13 Pkt. 5/7 FW, Maksymilian Drozdek 26 Pkt.2/4 FW, Jannis Karls 31 Pkt. 5/6 FW; Freiwürfe EBV: 17/23 = 74%, 1 Dreier, Lauchhammer: 3/8 = 38% 1 Dreier

Alle Fotos von Manja Karls und Bernd Pflughöft.