U 12 männlich: 76:50 – Sieg vor Heimpublikum gegen Fürstenwalde, 67:81 – Niederlage im Rückspiel gegen den gleichen Gegner

Hannah Greger beim Dribbling.

(mbor) Das Team der U 12 erlebte vor eigenem Publikum zwei Heimspiele mit wechselndem Erfolg. Weil die Mannschaft der BG 94 Schwedt nicht anreiste, vereinbarten die Trainer des EBV und der WSG Fürstenwalde ein Hin- und Rückspiel. Im ersten Spiel gewann der Gast-geber mit 76:50 (37:31), im Rückspiel drehte Fürstenwalde den Spieß um und siegte ebenso klar mit 81:67 (33:34).

Nick Vorhoff – der Allrounder.

Bei den Gastgebern kam der erst 8jährige Henry Matteo Pirke zu seinem ersten Einsatz. Der EBV begann    mit   Hannah Greger, Jasmin Bisch, Tjaden Korm und Nick Vorhoff. Leider musste Jasmin Bisch bereits nach   wenigen Minuten wegen Unwohlseins die Segel streichen und ausgewechselt werden. EBV-Trainerin Anne Vorhoff hatte vor der Partie zwei Spielteams zusammengestellt, die sich gegen Fürstenwalde sehr gut behaupteten. Beide 4er-Mannschaften arbeiteten in den ersten der vier Achteln bis zur Halbzeit auch gut zusammen und erkämpften sich durch phasenweise gute Defensive und einige sehenswerte Angriffsaktionen ein 14:9, 4:14, 12:2 und ein 7:6. So stand nach 20 Minuten 37:31 für den EBV.

Emilia Dembinska in der Offensive.

Nach der sehr verdienten Halbzeitpause für beide Teams ging es kämpferisch in die 2.Halbzeit. Auch dort spielten alle Beteiligten, sowohl die der Gastgeber als auch die der Gästespieler sehr einsatzstark. Beim EBV war es einmal mehr Nick Vorhoff, der mit 43 Punkten und 2 erfolgreichen Dreiern in den Mittelpunkt rückte. Ihm standen in keiner Weise zum Beispiel die Spielerin Hannah Greger mit 10 Punkten sowie Tjaden Korm mit 5 Punkten und Max Ebert mit 3 Punkten nach. Bei den Gästen war es der Spieler M. Altmann. Er machte mit seinen gekonnten Dribblings und oft genug erfolgreichen Würfen auf sich aufmerksam.

Der Gastgeber erhöhte mit einem 14:4 auf 51:35, musste jedoch mit 0:9 (6.Achtel) eine 51:44-Verkürzung hinnehmen. Es wurde noch einmal spannend. Die letzten beiden Achtel gingen mit 12:0 und 13:6 klar an die Gastgeber, die sich schließlich glücklich mit 76:50 von den Zuschauern verabschiedeten.

Spiel 1: für den EBV spielten gegen WSG Fürstenwalde: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt. 0/2 Freiwürfe 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 43 Pkt. 1/3 FW 2 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 10 Pkt., Max Ewert 3 Pkt. 1 Dreier, Jasmin Bisch 0 Pkt., Tjaden Korm 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 1/7 = 14% 5 Dreier, Fürstenwalde: 1 Dreier

Kampf um jeden Ball.

Max Ewert (mit Ball) in Aktion.

Nach einer etwas längere Pause baten beide Eisenhüttenstädter Schiedsrichter zum Rückspiel an den Mittelkreis. Bereits von Beginn an war zu erkennen, dass Fürstenwalde dieses 2.Spiel unbedingt gewinnen wollte. Das Team bewies Nehmerqualitäten und spielte jetzt wesentlich besser als Team. Aber auch die Gastgeber wollten ihren Teil zum guten Spiel beitragen. Sie bewiesen im Teamspiel weiter ansteigende Tendenz, auch wenn nicht alles glückte. In den ersten beiden Achteln dominierte der EBV mit 15:9 und 6:4. Nick Vorhoff brachte den Ball und zog zum Korb, bei einem Fehlwurf waren Hannah Greger bzw. Tjaden Korm da, um den Rebound einzusammeln und den fälligen Korbleger einzunetzen. Louis Mielenz dribbelte auch unter Bedrängnis sicher und spielte im Teamwork. Ein großes Lob gab es noch einmal von der Trainerin für Henry Matteo Pirke, der defensiv richtig arbeitete und im Umkehrspiel Akzente setzte. Auch die übrigen bis dato Nichtgenannten wie Leon Berg, Miriam Zucknick und Emilia Dembinska setzten sich stark in Szene.

Louis Mielenz im Kampf um den Ball.

So ganz allmählich hatten die Gäste Oberwasser. Wenn deren Defensive stand, hatte es der EBV sehr schwer, den Ball zu bewegen, verzettelte sich in Einzelaktionen und nahm zu viele schwere Würfe. Die WSG-Spieler erhöhten den Druck, trafen am EBV-Brett recht gut und gewannen beide Achtel mit 14:12 und 7:0 zu einem insgesamt 34:33 – Halbzeitstand.

… und die Kapelle ist auch schon da.

Nach der Pause war der EBV drei Achtel fast nur Zuschauer des Geschehens. Der EBV verlor oft den Ball in seiner Offensive und war in der Rückwärtsbewegung zu langsam. Fürstenwalde punktete sich mit 16:4, 16:6 und einem 10:8 zu einem beruhigenden 76:51  Vorsprung. Erst im letzten Achtel gab es noch eine kleine „Ergebniskosmetik“, indem der EBV diesen Abschnitt bei jetzt guter Teamdefensive mit 16:5 gewann. Noch einmal die Heim-Trainerin: „Ich bin trotz der Niederlage im 2.Spiel stolz auf mein Team. Alle kämpften bis zum Schluss. Ich sah Verbesserungen in der Defensive im Vergleich zu den letzten Turnieren. Daran müssen wir weiterarbeiten. Wir haben bei den Rebounds unter den Körben oft nur zugeschaut. Auch das können wir positiv beeinflussen.“ Am verdienten 81:67 WSG-Sieg konnten die Gastgeber jedoch nichts mehr ändern.

Spiel 2: für den EBV spielten gegen Fürstenwalde: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 15 Pkt. 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 33 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 13 Pkt. 1 Dreier, Max Ewert 2 Pkt., Jasmin Bisch 0 Pkt. nicht gespielt, Tjaden Korm 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/4 = 50% 3 Dreier, Fürstenwalde: 2 Dreier

Landesliga U 16 männlich: Zwei klare Niederlagen in Lauchhammer

(mbor/mvor) Zwei Niederlagen erlitt das U 16-Team letzten Sonntag in Lauchhammer. Zuerst wurde es derb mit 37:79 (22:36) gegen den Gastgeber. Recht knapp war es dann im anschließenden Spiel gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen mit 51:56 (21:39).

Laurynas Lukosius – hier beim Sprungball (in schwarz) im Heimspiel gegen Lauchhammer – war dieses Mal einer der besten in einem insgesamt recht schwachen EBV-Team.

Das Spiel gegen Lauchhammer fasste der mitgereiste Trainer Marcus Vorhoff kurz so zusammen: „Wir fanden in keiner Spielphase gegen die körperlich überlegenen Gastgeber zu unserem Spiel. Unser Defensivspiel verdiente nicht den Namen, wie es heißt. Verteidigen heißt eigentlich, sich bewegen, sich anstrengen, eigene Aktionen gegen den Gegner inszenieren. Davon waren wir in vielen Phasen sehr weit entfernt.“

Die Quittung hat das Team im gesamten Spiel erhalten. Alle vier Viertel gingen mit 13:20, 9:16, 5:21 und 10:22 verloren. Die Gäste trafen im 2.Viertel nur dreimal aus dem Feld, im 3.Viertel sogar nur zweimal. Allein das spricht schon Bände.

Die Gastgeber spielten ihre sich bietenden Chancen sehr clever aus. Sie fanden immer den besser postierten Mitspieler, dieser wiederum fand einen weiteren Mitspieler, welcher dann seelenruhig einnetzen konnte. Oder sie nutzten einfache Zuspielfehler des EBV zu erfolgreichen Konterattacken.

Die EBV-Spieler hatten offensiv überhaupt keinen Plan. Da half es auch nicht, dass der vorher kaum Training habende Laurynas Lukosius starke 23 Punkte erzielte und dass Ben Vorhoff nur magere 8 Punkte beisteuern konnte. Die Körperlichkeit fehlte beim EBV insgesamt. Marcus Vorhoff sprach auch davon, dass „einige Spieler das Kämpferische vermissen ließen, um Lauchhammer an diesem Tag aus den Angeln zu heben.“ So geht denn auch der hohe Sieg von 79:37 für Lauchhammer voll in Ordnung.

EBV spielte gegen Lauchhammer mit: Laurynas Lukosius 23 Pkt. 3/6 FW, Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 8 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 7/15 47 FW; Freiwürfe EBV:  = 73%, Dreier, Lauchhammer: 5/10 = 50%, 2 Dreier

So lange die Kraft reichte – Ben Vorhoff (in der Mitte) in der Verteidigung.

Im Spiel danach war der EBV – nur mit 7 Spielern angetreten – noch einmal stark gefordert. Die Oderstädter hatten die SG Rot-Weiß Neuenhagen im ersten Spiel noch klar mit 70:55 bezwungen.

Die Neuenhagener reisten mit 12 teilweise großen Spielern an. Sie spielten von Beginn an recht hart, teilweise auch unfair. Einer von den beiden Schiedsrichtern war dem nicht gewachsen. Er pfiff zu wenige Fouls bei Neuenhagen. Die Leidtragenden waren die nur 7 EBV-Spieler.

Unabhängig dieser Tatsache war es ein hart umkämpftes Spiel. Defensiv war der EBV wie auch gegen Lauchhammer im Umkehrspiel einfach zu langsam, zu reaktionsträge. Das nutzten die Neuenhagener für ihr Spiel und zu den für den EBV bitteren Gegenpunkten. Nach 10 Minuten führte Neuenhagen mit 19:12, zur Halbzeit schon mit 39:21.

Die Oderstädter besannen sich im Laufe des Spiels trotzdem noch ihrer an diesem Tag leider nur begrenzten Mittel. Eine Halbzeitansprache von Marcus Vorhoff tat ihr Übriges, sie zeigte in der zweiten Halbzeit Wirkung. Die Eisenhüttenstädter kamen näher. Mehr als 80% der erfolgreichen Angriffe gingen über den wieder sehr gut agierenden Laurynas Lukosius (36 Punkte). Lias Ettmeier kam allmählich aus seiner Komfortzone heraus, erzielte 6 Punkte, Jannis Karls steuerte 4 Punkte bei.

Aber – es reichte am Ende nicht zum Sieg. Dazu hätte es über das gesamte Spiel hinweg von allen 7 anwesenden EBV-Spielern eines 100%igen Einsatzes bedurft. Neuenhagen hatte sein erstes Spiel des Tages. Der EBV war am Ende, im wahrsten Sinne des Wortes, seines zweiten Spiels. Ein 12:10 im dritten Viertel und ein aufhorchendes 18:7 im vierten Viertel genügten nicht mehr, um diese sehr bittere 56:61 – Niederlage zu verhindern.

EBV spielte gegen Neuenhagen mit: Laurynas Lukosius 36 Pkt. 6/12 FW, Lias Ettmeier 6 Pkt., Sean Noack 0 Pkt., Paul Zucknick 2 Pkt., Ben Vorhoff 1 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 4 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 7/20 = 35%, 0 Dreier, Neuenhagen: 3/11= 27%, 0 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft.

 

 

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Klare Niederlage mit 58:84 in Fürstenwalde

(mbor/rzuck) Eine derbe 58:84 – Klatsche fing sich das EBV – Herrenteam zum Jahresauftakt in Fürstenwalde. Eisenhüttenstadt reiste mit nur 8 Spielern in die Domstadt. Das waren schon vornherein 3 bis 4 Spieler zu wenig. Erwartet wurden die Männer von 11 erfahrenen Oberliga- und Ü 40-Spielern sowie einigen jungen Nachwuchstalenten.

Vitali Palkin als erfolgreichster Werfer beim unterlegenen EBV-Team mit 28 Punkten.

In der engen Spielhalle in der Grünstraße hatten natürlich die Gastgeber einige Vorteile, die die Eisenhüttenstädter mit Schnelligkeit und breit angelegtem Spiel wettmachen wollten. Defensiv sollte es sehr konzentriert zugehen, um die Räume der WSG möglichst zu minimieren und die bekannten Fürstenwalder Dreierschützen eng zu markieren. Eisenhüttenstadt erzielte zwar die ersten beiden Punkte des Spiels; diese Führung sollte auch die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben.

Es entwickelte sich im ersten Viertel noch ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Fürstenwalde. Drei schnelle Dreier durch den Fürstenwalder J. Koucham brachten eine erste komfortable Führung (11:5/5. Minute) für die WSG. Mehrere Einzelaktionen durch Vitali Palkin hielten den EBV in dieser Phase im Spiel. So ging es mit 4 Punkten Rückstand (13:17) in die Viertelpause.

Im 2.Viertel gelangen den Gastgebern zwei lange Erfolgsphasen. Die Eisenhüttenstädter gerieten in dieser Zeit in einen hohen Rückstand, nämlich mit 15:30/ bis zur 15. Minute und mit 20:42/ bis zur Halbzeit in der 20. Minute. Der EBV war vollkommen von der Rolle.  Insbesondere defensiv haperte es überall. Fürstenwalde konnte sich viele zweite, ja sogar dritte Chancen (mit Rebounds) erarbeiten und diese dann spätestens verwerten.  Eisenhüttenstadt blieb auf der Gegenseite sowohl im 1:1 als auch aus der Distanz (fast) erfolglos. Es gelang im 2.Viertel kein einziger „normaler“ Punkt aus dem Feld. Fürstenwalde bekam 5 Fouls, die 10 Freiwürfe für den EBV nach sich zogen. Der Gast verwandelte 7 von 10 Würfen von der Linie.

Arian Schneider steuerte 13 Punkte zum EBV-Ergebnis bei.

In der Halbzeit wurden einige kritische Punkte angesprochen. Es ging nun mit neuer Energie in die zweite Halbzeit. Und siehe da, die Pause zeigte beim EBV eine positive Wirkung: Eine bessere Team-Verteidigung, mehrere schnelle Gegenangriffe und das entsprechende Wurfglück sorgen für eine zwischenzeitlich nur noch einstellige Führung der Gastgeber in der 32. Minute mit 59:51. Dieses Viertel gewann der EBV mit guten 26:15.

Dennis Herkt ( vorn verdeckt, in grüner Spielerkleidung) brachte es auf 7 Scorerpunkte.

Dieser Spirit sollte für die letzten 8 Minuten das Maß aller Dinge sein. Das war jedoch mitnichten der Fall. Der Knackpunkt war erneut die wiederum schwache Verteidigung. Mehrere unnötige Nachlässigkeiten in der Defense sowie zunehmende Foulprobleme dreier Schlüsselspieler sorgten für einen ähnlichen Spielverlauf wie im 2. Viertel. Der Gastgeber punktete nach Belieben, zwei Run´s (33. bis 36. Minute zum 71:58 und 37.bis 39. Minute zum 80:58) taten ihr Übriges. Trainer Robert Zucknick nach diesem Spiel: „Wir hatten es sehr schwer, überhaupt aus dem Feld heraus (nur 4x im 4.Viertel/davon 2 erfolgreiche Dreier) zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Fürstenwalde hat die eigene Zone clever immer wieder dicht gemacht. Damit hatten unsere beiden Center Dennis Herkt und Max Kalisch wenig Spielraum.

Außerdem haben wir es einfach viel zu selten geschafft, den Ball zu den Centern überhaupt erst einmal hin zu bewegen; entweder weil unsere Flügel vorher schon ins 1:1 gegangen sind oder weil Fürstenwalde eine Hand im Pass hatte. Dazu kommt, dass unser Spiel von sehr vielen Individualaktionen und von zu wenig von Teambasketball geprägt. So können wir ein Team wie Fürstenwalde nicht aus den Angeln heben. Am Ende siegte leider Fürstenwalde, auch in dieser Höhe völlig verdient, bei einem 26-Punkte-Vorsprung mit 84:58.“

Die besten Scorer bei den Gästen waren Vitali Palkin mit 28 Punkten und drei erfolgreichen Dreiern und Arian Schneider mit 13 Punkten sowie Dennis Herkt mit 7 Punkten, beide mit je einem Dreier.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Arian Schneider 13 Pkt. 9/14 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 28 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Egor Sorokin 4 Pkt., Jaime Gomez 3 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 0 Pkt., Tobias Laabs 0 Pkt., Dennis Herkt 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/24 = 59% 4 Dreier, Fürstenwalde 2: 17/24 = 71% 7 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft beim Heimspiel gegen BBC Cottbus 3.

Das Jahresabschlussturnier 2025 – ein voller Erfolg

(mbor) Nach den bei Manchen üppigen Weihnachtsfeiertagen, was die Ernährung betrifft, war danach endlich wieder sportliche Betätigung angesagt. Mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer inclusive Begleittross trafen sich in der Turnhalle An der Schleuse zum angesagten Turnier der Basketball-Fans.

Bei den Allerjüngsten sowie bei den beiden Kinderteams ging es in der Hauptsache nur um die körperliche Bewegung. Neben den eigentlichen Spielen stand in der Sporthalle eine über 10 m lange Hüpfburg, die für die Kinder während der Veranstaltung Spaß am laufenden Band bereithielt.

Auch einige Kinder und Jugendliche von unserem Nachwuchs waren mit großem Einsatz dabei.

Bei den Kinderbegegnungen spielten dieses Mal leider nur 2 Teams gegeneinander. Einige davon durften auch bei den Älteren mitspielen.

Jannis Karls, Daniel Karls, Ben Vorhoff, Organisationsleiter Robert Zucknick, Sprecher Manfred Borchert (von links)

Nach fast 6 Stunden und insgesamt 21 teilweise spannenden Spielen waren Sieger und Platzierte der teilnehmenden 7 Jugend- und Erwachsenenteams ermittelt.

 

Erst im letzten Spiel gab es eine Turnierpremiere: Als es nach der regulären Spielzeit Untentschieden stand, mussten je Team 10 Freiwürfe über Sieg und Platz entscheiden. Auch dabei gab es noch einmal eine Verlängerung. Erst Jannis Karls (U 14) erlöste mit seinem Freiwurftreffer sein Team „Die grauen Wölfe“; welches dieses 21.Spiel gegen „Die Unvollendeten“ gewann.

Die fleißigen Helferinnen und Helfer (von links): Manja Karls, Sabine Kalisch, Maren Robert, Karin Buchholz, Jörg Buchholz, Alexandra Zucknick, Daniel Karls (nicht auf dem Bild)

Der Dank gilt allen Aktiven und Organisationschef Robert Zucknick, sowie allen Sportlerinnen und Sportlern aus den Teams, die sowohl Kampfrichter- als auch Schiedsrichteraufgaben während des Turniers übernahmen.

Besonders den Helfern am Imbissstand gilt ein großer Dank. All jenen, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, wie Karin und Jörg Buchholz, Manja und Daniel Karls, Alexandra Zucknick, Maren Robert und Sabine Kalisch nochmals unseren ausdrücklichen Dank.

Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und je ein Siegerpokal für jedes beteiligte Team rundeten das sehr positive Bild der Veranstaltung ab.

Das Siegerteam: von links mit Toni Scrock, Vitali Palkin, Max Kalisch, Arian Schneider und Dominik Reger (nicht auf dem Bild)

Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass diese Veranstaltung bei freiem Eintritt für alle Teilnehmer und für die Zuschauer stattfand. Eine große Zahl von den Anwesenden ließ es sich nicht nehmen eine kleine finanzielle Spende in die Spendenbox zu legen. Dafür sagt der Vorstand des EBV herzlichst – D A N K E.

 

Ergebnisse des Erwachsenen-Turniers:

  1. Team Assist Killer, 6 Siege, 120:55 Punkte, 12 Siegpunkte mit Max Kalisch, Vitali Palkin, Arian Schneider, Toni Scrock und Dominik Reger
  1. Team Iron Hut Wolves, 4 Siege, 116:65 Punkte, 8 Siegpunkte mit Ludwig Radt, Jonas Kraske, Benedikt Post, René Friedrich, Eric Mintken, Leo Lüben
  1. Team Oklahoma, 4 Siege, 68:60 Punkte, 8 Siegpunkte mit Tilo Karschunke, Tim Jockel – verletzt ausgeschieden), Linda Liebe-Püschel, Danny Püschel, Peter Kirsch, Michael Dagenbach, Till Schuster, Alexander Türk
  1. Team Die Unvollendeten, 3 Siege, 98:75 Punkte, 6 Siegpunkte mit Steffen Haustein, Gunter Hermann, Erik Hermann, Carsten Wehlmann, Felix Gimpel, Maik Seiring, Robert Seiring, Alfred Reisner
  1. Team Die grauen Wölfe, 2 Siege, 64:99 Punkte, 4 Siegpunkte mit Uwe Sarnow, Thea Weidauer, Robert Zucknick, Daniel Karls, Thomas Gestewitz
  1. Team SG Hangelsberg, 1 Sieg, 54:96 Punkte, 2 Siegpunkte u.a. mit Nico Schulpig
  1. Team LeckEier, 1 Sieg, 44:114 Punkte, 2 Siegpunkte mit Linus Zühlke, Baran Dalhancer, Lias Ettmeier, Lennard Robert, Felix Blasche, Moritz Rauer

Alle Fotos: privat

Landesliga U 14 männlich: Zwei Heimsiege zum Jahresabschluss

Der groß gewachsene Franz-Peter Budach, hier beim Korbwurf.

(mbor/dkar) Mit zwei Heimsiegen und sehr viel Engagement in beiden Spielen beendeten die Mädchen und Jungen der U 14 das Jahr 2025. Das EBV-Team von Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls gewann gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen klar mit 84:61 (39:27). Spannender wurde es nach einem Spiel Pause gegen die SV Stahl Hennigsdorf Tornados. Hier glänzten die Gastgeber nach hartem Kampf nach einem  Rückstand bis ins 4. Viertel hinein noch mit einem spektakulären 76:69 (29:39) – Sieg.

Bobby Tänzel (mit Ball) springt engagiert hier gegen mehrere Gegenspieler.

Der EBV spielte mit Hanna Dembinska und dem einsatzstarken Louis Mielenz (U 12); Nick Vorhoff kam ebenfalls aus der U 12. Das erste Viertel gegen Neuenhagen war ein Abtasten beider Teams.

Louis Mielenz /mit Ball (U 12!) mutig, unerschrocken und selbstbewusst.

Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.

Neuenhagen wechselte immer wieder mit seinen 11 Spielern durch, so dass das Team das Tempo hochhalten konnte.

Der Gastgeber musste mit seinen nur 8 Spielern etwas haushalten, zumal Jannis Karls schon in der 8.Minute sein 2.Foul erhielt und zur Halbzeit bereits mit 3 Fouls belastet war.

So erspielte sich der EBV ein 16:11 nach 10 Minuten und mit einem 23:15 im zweiten Viertel ein 39:27 zur Halbzeit. Das war alles andere als komfortabel, zumal auch einige klare Punkte liegen gelassen wurden. Nach der Pause – das gleiche Bild.

Paul Zucknick´s Formkurve geht nach oben – hier springt er höher als sein Gegenspieler.

Neuenhagen versuchte noch einmal, das Tempo anzuziehen und den EBV aus der Reserve zu locken. Das gelang jedoch nicht. Im Gegenteil. Die Eisenhüttenstädter bauten mit 7 Punkten im dritten und mit 4 Punkten im vierten Viertel den Vorsprung sogar noch weiter aus und gewannen schließlich verdient sicher mit 84:61.

Drei Oderstädter punkteten zweistellig: Der überzeugende Jannis Karls mit 28 Punkten und 5/7 Freiwurftreffern, Maksymilian Drozdek mit sehr guten 22 Punkten sowie der immer besser werdende Paul Zucknick mit guten 12 Punkten.

Auch Hanna Dembinska (mit Ball) behauptete sich gegen teilweise größere Gegenspieler.

EBV 1971 gegen SV Rot-Weiß Neuenhagen mit: Hanna Dembinska 0 Pkt., Louis Mielenz 2 Pkt., Bobby Tänzel 2 Pkt., Paul Zucknick 12 Pkt. 0/6 FW, Maksymilian Drozdek 22 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 28 Pkt. 5/7 FW, Nick Vorhoff 6 Pkt. 0/4 FW, Franz-Peter Budach 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/23 = 30%, 0 Dreier, Neuenhagen: 1/3 FW = 33% 1 Dreier

Maksymilian Drozdek (Nr.55), defensiv sehr gut und offensiv immer für mehr als 10 bis 20 Punkte anspielbereit und treffsicher.

gen (92:47) im dritten Sonntagsspiel – EBV gegen Hennigsdorf. Der EBV lief 85% der Gesamtspielzeit (34 Minuten) einem Rückstand hinterher. Die Gäste aus Hennigsdorf, mit 11 Spielern angereist, kamen wesentlich besser aus den Startlöchern. Sie spielten viel druckvoller, vor allem aber schneller und präziser. Außerdem hatten sie 2 Spieler – teilweise auch größer und körperlich stärker – in ihren Reihen, die der EBV einfach nicht stoppen konnte. Da hatten einige Eisenhüttenstädter große Schwierigkeiten, ihrem Gegenspieler überhaupt zu folgen. Nach 10 Minuten führten die Hennigsdorfer mit 21:15, zur Halbzeit bereits mit 10 Punkten (39:29).

Jannis Karls machte in beiden sehr sehr vieles richtig (!!) und erzielte insgesamt starke 58 Punkte.

Erst so ganz allmählich stemmten sich einige EBV-Spieler gegen die drohende Niederlage. Im dritten Viertel (25:20 für den EBV) schmolz der Rückstand bis zur 30.Minute auf nur noch 54:59. Die Hennigsdorfer hatten wenig Glück bei ihren Würfen. Jetzt bäumte sich der Gastgeber so richtig auf. In der 34.Minute war es endlich so weit. Jannis Karls (tolle 30 Punkte!!) erzielte die erstmalige 64:61-Führung (ein Freiwurftreffer und ein Feldkorb). Die Hennigsdorfer wurden zusehends schwächer, die Kraft ging ihnen aus. Sie hatte sich vorher gegen Neuenhagen wahrscheinlich zu sehr verausgabt.

Auf Nick Vorhoff (erst U 12) ist in jedem Spiel Verlass. Er glänzte defensiv wie offensiv und erzielte insgesamt 22 Punkte.

Der EBV spürte die Chance, die sich dem Team bot, und legte einen furiosen Schlussspurt hin. Das Team hatte am Ende konditionell den Vorteil auf seiner Seite. Der EBV war aggressiver, war bei den Rebounds jetzt im Vorteil und erzielte mehr wichtige Ballgewinne.  Das 4.Viertel gewannen die Oderstädter fast schon sensationell mit 22:10.

Die Gastgeber siegten unter dem Beifall der anwesenden Zuschauer überglücklich mit 76:69.

Die Trainer nach dem Spiel: „Wir sind sprachlos. Obwohl wir unser Team gut nach vorn gepuscht haben, hatten wir es nicht für möglich gehalten, dass wir das ungemein spannende Spiel noch gewinnen werden. Ein dickes Lob an das gesamte Team. Die Spielgestalter waren die Spieler, die zweistellig punkteten. Sie wurden großartig unterstützt von Paul Zucknick, Bobby Tänzel, Franz-Peter Budach, Hanna Dembinska und Louis Mielenz.“

EBV 1971 gegen SV Stahl Hennigsdorf Tornados mit: Hanna Dembinska 0 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Bobby Tänzel 6 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt. 0/6 FW, Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 30 Pkt. 5/7 FW 1 Dreier, Nick Vorhoff 16 Pkt. 0/2 FW, Franz-Peter Budach 8 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/23 = 30%, 1 Dreier, Hennigsdorf: 7/21 = 33% 0 Dreier

 

Alle Fotos – auch in den dazugehörigen Bildergalerien – Manja Karls.