Bestenspiele U 14: Deutliche spielerische Steigerung mit zwei klaren Siegen gegen schwache Gegner

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Tim Slobar – lange verletzt, kommt jetzt so langsam wieder in seine Form.

(mbor) Eine deutliche spielerische Steigerung bei einer mannschaftlich geschlossenen Leistung brachte dem Nachwuchsteam der U 14 männlich I in Mahlow vier Siegpunkte ein. Das Team gewann sowohl gegen den SV Nauen klar mit 109:33 (54:17) als auch gegen den Gastgeber, dem Mahlower SV, mit 93:48 (42:26).

Die Eisenhüttenstädter traten ohne Eric Mintken, Jonas Kraske und Jannik Benk und waren gegenüber den nur zu fünft antretenden Nauenern zehn Spieler. Die Nauener hatten keinen Spieler zum Einwechseln, der EBV konnte aus dem Vollen schöpfen. Schnell war klar, wer auf dem Spielfeld das „Sagen“ hatte, nämlich die Oderstädter. Im Gegensatz zum Hinspiel war der großgewachsene Teoman Prahst der Führungsspieler und gleichzeitig Kapitän des Teams. Nach 10 Minuten führte der EBV mit 23:4, zur Halbzeit mit 54:17. Eine sehr gut stehende EBV-Verteidigung deckte den spielstarken Nauener Gregor Voßbeck zu, vornehmlich das Verdienst von Laurin Wendland und Teoman Prahst. Gregor Voßbeck machte daher auch nur 19 Punkte. Die Gegner hatten schon ein Spiel gegen Mahlow (54:52 für Nauen) und hatten wie gesagt, keinen Spieler zum Einwechseln. Beim EBV ist der Einsatz von Teoman Prahst als Aufbauspieler ein unbedingter Gewinn. Er erzielte allein 26 Punkte und hatte trotzdem immer noch genügend Zeit und Spielraum, zum Beispiel Cassandra Theißen (starke 16 Punkte), Florian Wendland (ebenfalls sehr gute 15 Punkte) und Bastian Krauß (6 Punkte) mit langen Pässen zu „füttern“. Überhaupt waren beide Spiele eine neue Qualität des EBV.

„So geschlossen als Team habe ich meine Mannschaft noch nicht erlebt. Jeder dachte für den anderen. Das ging schon in der Defensive los. War einmal ein Spieler von Nauen in der Zone, wurde er von einem anderen Spieler „zugemacht“, so dass dieser nicht frei werfen konnte. Der Versuch, die Passwege der Nauener zu stören, gelang ebenfalls weitestgehend. So ergaben sich immer wieder genug Möglichkeiten des schnellen Umschaltens von der eigenen Defensive in viele Fastbreaksituationen. Da waren die Brüder Florian und Laurin Wendland (11 Pkt.) entweder die  richtigen Verwerter am gegnerischen Korb oder die gekonnten Assistsgeber für Daniel Zickuhr, Moritz Mahlich und Bastian Krauß. Alle Spieler punkteten. Besonderes Lob an Tim Slobar (15 Punkte!), dem es immer besser gelingt, sich nach langer Verletzung wieder ins Teamgefüge einzupassen und an Tim Engler, der mit einem unbändigen Ehrgeiz ausgestattet äußerst unbekümmert in alle Zweikämpfe geht und keinen Ball kampflos hergibt. Er punktete wie weitere 5 Spieler mit sehr guten 11 Punkten zweistellig“, so Trainer Manfred nach diesem Spiel.

Punkte des EBV-Teams gegen Nauen: Jean-Marc Hintze (4), Moritz Mahlich (2 Pkt.), Laurin Wendland (11 Pkt./1:2 Freiwürfe), Daniel Zickuhr (1 Pkt./1:2), Bastian Krauß (6), Cassandra Theißen (16), Tim Engler (11 Pkt./1:2 FW), Tim Slobar (15 Pkt./1:2 FW), Florian Wendland (15 Pkt./1:3 FW), Teoman Prahst (26 Pkt./0:1 FW); Freiwürfe EBV: 5:12/42%, Nauen: 1:8/13%

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Tim Engler äußerst kampfstark – geht keinem Zweikampf aus dem Weg.

Anschließend hieß der Gegner der Mahlower SV, der ein Spiel Pause hatte und ausgeruht war. Leider traten die Gastgeber ohne ihren sehr spielstarken Steven Maasch an, der in der U 18 aushelfen musste. Die Oderstädter hatten zu Beginn des Spiels einige kleinere Probleme, weil der Gegner versuchte mitzuhalten. Das gelang den Mahlowern auch die ersten 10 Minuten recht ordentlich, denn der EBV führte zu dieser Zeit ‚nur‘ mit 19:16. Dann liefen sich jedoch die Defensiv- und Offensivmotoren des EBV ordentlich warm und es kam ein ähnliches Spiel wie gegen Nauen zustande. Die Mahlower waren in ihrer Offensive von der starken EBV-Verteidigung am Mann überfordert und gaben viele Bälle so einfach aus der Hand. Außerdem gab es bei beiden EBV – Gegnern enorme technische Fehler, die die die Oderstädter immer wieder zu Punkten nutzen konnten. Den Stahlstädtern war förmlich anzumerken, wie sie vor Spielfreude sprühten, aber auch von gesundem Ehrgeiz, es besonders gut zu machen. Natürlich gab es den einen oder anderen Fehler in der Defensive, zum Beispiel bei der Übernahme des anderen gegnerischen Mitspielers, natürlich konnte man nicht erwarten, dass vorn jeder Wurf ein Treffer und zwei Punkte bedeuteten. Jedoch war die Mannschaft ein kompaktes Team, jeder freute sich bei einer guten Aktion mit und für den Anderen, jeder versuchte sein Bestes. Das ist das, was Trainer und Zuschauer bemerkten und was für die letzten vier Saisonspiele Anfang Januar äußerst positiv stimmen lässt. Der verdiente Lohn waren ein 42:26 zur Halbzeit, ein 69:35 nach 30 Minuten und ein hoher Sieg von 93:48 nach 40 Spielminuten. Wiederum punkteten 5 Spieler zweistellig; Topscorer wurde Teoman Prahst mit 22 Punkten, gefolgt vom noch einmal starken Tim Engler 20 Punkten sowie Cassandra Theißen mit 14 Punkten.

Punkte des EBV-Teams gegen Mahlow: Jean-Marc Hintze und Moritz Mahlich (beide 0 Punkte), Laurin Wendland (13 Pkt./1:2 Freiwürfe), Daniel Zickuhr (2 Pkt.), Bastian Krauß (6), Cassandra Theißen (14), Tim Engler (20 Pkt./2:4 FW), Tim Slobar (12 Pkt.), Florian Wendland (4), Teoman Prahst (22 Pkt.); Freiwürfe EBV: 3:6/50%, Mahlow: 8:19/42%

 

Bestenspiele U 14: Zwei lehrreiche Niederlagen in Bernau

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Cassandra Theißen erzielte gegen Bernau im ersten Spiel gemeinsam mit Teoman Prahst jeweils 12 Punkte aus dem Feld heraus.

(mbor) Für das EBV-Team der U 14 I waren trotz zweier Niederlagen gegen SSV Lok Bernau beide Spiele sehr lehrreich. Im Hinspiel unterlagen die EBV-Spielerin und –spieler 47:77 (24:35), im unmittelbaren darauffolgenden Rückspiel auf des Gegners Platz ging das Spiel mit 48:62 (18:40) etwas knapper aus. Kosten- und Termingründe spielten eine Rolle, als sich beide Teamtrainer geeinigt hatten, die Spiele in Bernau auszutragen. In der letzten Saison wurden diese beiden Spiele in Eisenhüttenstadt ausgetragen.

Der EBV tat sich in der großen Sporthalle in Bernau sehr schwer. Trainer Manfred Borchert gab vorher die Order aus, dass es wichtig sei, in der Defensive gut und aggressiv zu arbeiten und offensiv alle Spieler ins Aufbauspiel einzubinden. Davon war in allen vier Vierteln sowohl defensiv als auch offensiv viel zu wenig sehen. Bei Bernau war Dreh- und Angelpunkt und Topscorer mit 39 Punkten der sehr gute Auswahlspieler Lukas Meiling. Das sind 51% ihrer Gesamtpunkte. Dieser war von Laurin Wendland einfach nicht aufzuhalten. Wenn Lukas Meiling einmal nicht selbst auf den Korb warf, gelang es ihm stets, den Ball seinem Mitspieler zuzustecken, der dann eben verwandelte. Da war der EBV noch viel zu unerfahren, nicht clever genug, um dieses Spiel „zu lesen“. Dazu kam, dass die Oderstädter zu verkrampft und mit zu wenig kämpferischem Element spielten. Obwohl es zur Halbzeit nur 24:35 stand und und Lukas Meiling bereits 25 Punkte seiner Gesamtpunkte (64%) auf dem Konto hatte, fehlte beim EBV auch in der zweiten  Halbzeit das nötige Aufbäumen, um Bernau vielleicht ernsthaft zu gefährden. Offensiv vermochten es beide Aufbauspieler Laurin Wendland und Teoman Prahst über das gesamte Spiel hinweg nicht, Ruhe und Klarheit in die Angriffe zu bringen. Zu stark traten die Bernauer Spielerinnen und Spieler den Gästen „auf den Füßen“ herum. Die Konsequenz waren fehlerhafte Zuspiele und viele Fehlwürfe, die sich aus dieser Sachlage zwangsläufig ergaben. Die Freiwurfquote von 8:25, also nur 32%, spricht ebenfalls eine deutliche Sprache für das Auslassen von Chancen am Bernauer Korb. Der EBV versuchte es sehr oft mit langen Bällen, die aber eine sichere „Beute“ von Bernau wurden und dann ihren schnellen Gegenangriff einleiteten. Trainer Manfred Borchert konnte nach dem ersten Spiel feststellen, dass das Team sich bemühte, aber insgesamt als Mannschaft allzu schwach in diesem  Spiel arbeitete. Lobend erwähnte der Trainer Cassandra Theißen, die allein 12 Punkte zum Punktestand beisteuerte. Topscorer wurde Teoman Prahst mit 15 Punkten; er ließ aber sowohl bei den Würfen aus dem Feld und an der Freiwurflinie 3:21/21% ganz viele Punkte liegen.

Punkte des EBV-Teams gegen Bernau (Hinspiel): Johannes Leuther, Moritz Mahlich, Jonas Kraske, Jannik Benk (alle 0 Pkt.), Laurin Wendland (8 Pkt.,2:4 Freiwürfe), Bastian Krauß (2 Pkt.), Cassandra Theißen (12 Pkt., 2:4), Tim Slobar (1 Pkt.,1:2), Tim Engler (2), Eric Mintken (2 Pkt.,0:1), Florian Wendland (5 Pkt./3:9 FW), Teoman Prahst (15 Pkt.,3:14 FW); Freiwürfe EBV: 8:25 = 32%, Bernau: 7:21 = 33%

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Tim Engler war bisher in allen seinen Spielen der U 14 I und II in der Defensive ein starker Rückhalt.

Unmittelbar im Anschluss erfolgte das ‚Rückspiel‘. Der EBV wirkte wie ein anderes Team. Sei es, dass der Gastgeber wusste, dass die Eisenhüttenstädter nicht gegen sie gewinnen können oder sei es, dass jetzt Teoman Prahst Lukas Meiling sehr sicher und konsequent verteidigte. Sei’s drum: Die Gäste von der Oder spielten mindestens eine Niveaustufe höher als zuvor. Der Trainer wechselte blockweise. Das hieß, dass immer zwei bis vier Spieler zugleich eingewechselt wurden. Das gab dem EBV-Team die nötige Stabilität, die Sicherheit und die Ausstrahlung als Ganzes, eben als Team. Wurde die erste Halbzeit noch mit 18:40 verloren, so konnte der EBV mit einem Achtungserfolg die zweite Halbzeit mit 30:22 gewinnen. Das Team war über das gesamte Spiel hinweg bereit, den wirklichen Fight anzunehmen. Alle kämpften miteinander und spielten auch besser miteinander als im ersten Spiel. Auch dieses Spiel ging zwar mit 48:62 verloren, die Mannschaft präsentierte sich aber als Einheit – und das hat denn auch den Trainer des EBV über die Maßen gefreut. Die Freiwurfquote stieg mit 44% (4:9) etwas nach oben, daran hatten Laurin Wendland und Tim Slobar mit jeweils 2/2 Freiwurftreffern einen großen Anteil. Ausgezeichnet war wie gesagt die gesamte Einstellung, herausragend dabei Tim Engler, der keinen Ball aufgab und stark in der Defensive arbeitete. Positiv in den Punkten waren, neben den eigentlich schon zu erwartenden Topscorern Teoman Prahst (gute 18 Punkte) und Laurin Wendland mit verbesserten 12 Punkten, beide ‚kleineren‘ Spieler Eric Mintken und der U 12-Spieler Jannik Benk mit jeweils  sehr guten 6 Punkten. Den beiden Centern Cassandra Theißen und Florian Wendland gelangen in diesem Spiel keine Punkte, weil das Team gerade bei den Zuspielen oft genug zu ausrechenbar war oder die Effektivität beim Korbwurf nicht stimmte. Trainer Manfred Borchert: „Wie sehr es doch davon abhängt, wie ein Team ins Spiel geht, haben wir deutlich im Vergleich von Hin- und Rückspiel gesehen. Maßstab für die kommenden Aufgaben gegen Mahlow, Nauen, Potsdam und Schwedt ist das zweite Spiel. Meine noch jungen Spieler (erst etwas mehr als ein Jahr in unserem Verein) müssen es noch lernen, ihre Kräfte einzuteilen, besser zu verteidigen und die Effektivität stark zu verbessern.“

 Punkte des EBV-Teams gegen Bernau (Rückspiel): Johannes Leuther, Moritz Mahlich, Jonas Kraske, Bastian Krauß, Cassandra Theißen, Florian Wendland (alle 0 Pkt.); Jannik Benk (6 Pkt., 0/1 FW), Laurin Wendland (12 Pkt.,2:2 Freiwürfe), Tim Slobar (4 Pkt.,2:2 FW), Tim Engler (2/o:2), Eric Mintken (6 Pkt.), Teoman Prahst (18 Pkt./0:2 FW); Freiwürfe EBV: 4:9 = 44%, Bernau: 4:12 = 33%

 

Bestenspiele U 14: Zwei Heimniederlagen gegen Spitzenteams der Liga

(mbor) Zwei schwere Heimspiele musste das Team der U 14 I überstehen. Wie eigentlich erwartet verlor die Mannschaft von Trainer Manfred Borchert sowohl gegen den BBC Cottbus sehr hoch 49:91 (21:46) als auch gegen die WSG Fürstenwalde mit 48:66 (26:48). Obwohl diese Niederlagen die derzeitigen Kräfteverhältnisse klar widerspiegeln, hat sich der Gastgeber in keiner Phase der Spiele aufgegeben. Wohl wissend, dass das Team noch vor gut einem Jahr gegen beide Mannschaften  mit sehr viel mehr als jeweils 100 Punkten Differenz verlor.

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Teoman Prahst , einer der Aufsteiger der U 14 I, war überall zu finden, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive mit einer starken Leistung

Gegen die Cottbuser begann die Mannschaft des Gastgebers sehr konzentriert. Laurin Wendland war Aufbauspieler, der die gegnerische Hälfte attackierte und seine Center Florian Wendland (11 Punkte) und Teoman Prahst (14 Punkte) gut einsetze. Er hatte auch noch  genug „Zeit“, selbst Topscorer des Spiels mit sehr guten 17 Punkten zu werden. Auch Moritz Mahlich und Jannik Benk hatten in diesem Viertel einige gute Szenen. Der Lohn dieser guten  Arbeit war nur ein 13:17 aus EBV-Sicht. Dieses Ergebnis gefiel dem Cottbuser Trainer überhaupt nicht. Er forderte seine Spielerinnen und Spieler zur Viertelpause auf, mehr für die Defensive und für das eigene Punktekonto zu tun. Gesagt – getan. Je besser sich die Lausitzer in Szene setzen konnten, desto mehr verlor der EBV seine spielerische Linie. Laurin Wendland wurde härter genommen, verlor auch einige Bälle auf Höhe Mittellinie. Dem EBV gelangen in diesem Viertel nur 8 Punkte, dem BBC 29 Punkte. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, zur Halbzeit führten die Cottbuser schon klar mit 46:21. Nach der Pause legte der Gästetrainer großen Wert darauf, alle seine Spieler einzuwechseln. So hatten in den zweiten 20 Minuten auch die Bankspieler des EBV die Möglichkeit sich mehrmals auszuzeichnen, wie zum Beispiel Jonas Kraske (gut in der Defensive), Johannes Leuther, Jean-Marc Hintze und Daniel Zickuhr. Alle diese Spieler haben die Zukunft für sich, sind sie doch zumeist Spieler des jüngeren U 14er Jahrgangs. So sehen diese beiden Viertelergebnisse von 14:23 und 14:22 gar nicht so schlecht aus, am hohen 91:49 – Sieg der Cottbuser war jedoch nichts zu deuteln. Beim EBV konnten drei Spieler zweistellig punkten, bei den Lausitzern waren es vier Spieler.

EBV-Punkte gegen Cottbus: Jean-Marc Hintze, Daniel Zickuhr, Jonas Kraske, Johannes Leuther, Moritz Mahlich  (alle 0 Punkte), Laurin Wendland (17 Pkt./1:6 Freiwürfe),  Cassandra Theißen (4), Jannik Benk (3/1:2), Florian Wendland 11/3:4), Teoman Prahst (14/2:4); Freiwürfe EBV: 7:16/44%, Cottbus: 9:25/36%

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Jonas Kraske, immer anspielbar, immer den richtigen Blick für den Mitspieler, mit einer sehr guten Defensivleistung

Nach einem hochklassigen Zwischenspiel Cottbus gegen Fürstenwalde, das die Lausitzer knapp mit 63:59 (30:33) für sich entschieden, spielte der EBV gegen den nun Tabellenzweiten WSG Fürstenwalde. Die Spreestädter legten äußerst aggressiv los, ließen den EBV in den ersten 10 Minuten nicht die Spur einer Chance – 32:12 hieß es für die WSG. Paul Greszkowiak machte in diesen 10 Minuten allein 14 seiner insgesamt 30 Punkte, obwohl er leicht verletzt ins Spiel gegangen war. Anscheinend reichte das den Spielern von Fürstenwalde, um es danach ruhiger anzugehen, zumal das Team zuvor hart von Cottbus gefordert wurde. In Gedanken des klaren Vorsprungs für die WSG und eines EBV-Wechsels auf der Aufbauposition wurden die Gastgeber viel stärker. Teoman Prahst wurde jetzt nach einem schon recht guten ersten Spiel zum Dreh- und Angelpunkt. Er war überall zu finden, sowohl als Aufbauspieler, als auch als Vollstrecker – mit 27 Punkten wurde er bester EBV-Scorer seines Teams. In dieser Defensive leistete er Überragendes. Er verhinderte gemeinsam mit dem sich aufopfernden Florian Wendland und seinem Bruder Laurin, dem langsam die Kraft ausging, viele Punkte des Gegners. Der WSG-Trainer wechselte genauso durch wie Trainer Manfred Borchert; das zweite Viertel ging mit 16:14 noch knapp an Fürstenwalde. Nach dem Seitenwechsel dann ein ‚Einbruch‘ bei Fürstenwalde. Ein 12:2-Run des Gastgebers und eine gute Teamleistung, brachte den EBV auf 38:50 heran. Cassandra Theißen und Jonas Kraske sowie Teoman Prahst waren die Scorer in dieser Phase – ein 15:8 für den EBV im dritten Viertel und ein 41:56 nach 30 Minuten. Fürstenwalde, besonders der Spieler Greszkowiak, zeigte im vierten Viertel noch einmal seine ganze Teamklasse und fertigte den EBV insgesamt mit 66:48 ab. Nach beiden Spielen die Meinung des EBV-Trainers: „Mein Team hat sich weiter gesteigert. Obwohl wir verloren haben, war klar für mich erkennbar, dass die Mannschaft sich weiter entwickelt hat und woran wir im Training noch arbeiten müssen. Teoman Prahst, bester Spieler des Tages bei uns, wird zum Aufbauspieler entwickelt werden. An seiner Seite müssen sich alle Spieler noch  einmal mächtig steigern. In drei Wochen geht es um den vierten Playoff-Platz zu zwei vorentscheidenden Hin- und Rückspielen nach Bernau. Dort muss das Team alles von sich abfordern, um zu bestehen. Das betrifft besonders die Spieler der zweiten Reihe, die sich am Können der besten Spieler meines Teams messen lassen müssen, wie Daniel Zickuhr, Johannes Leuther und Jean-Marc Hintze, obwohl alle drei genannten auch gegen Fürstenwalde und Cottbus ihre Möglichkeiten ausgeschöpft haben.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Jean-Marc Hintze, Daniel Zickuhr,  Johannes Leuther, Moritz Mahlich, Jannik Benk (alle 0 Punkte), Jonas Kraske (4) Laurin Wendland (7/1:4), Cassandra Theißen (6), Florian Wendland (4), Teoman Prahst (27/1:3); Freiwürfe EBV: 2:7/29%, Fürstenwalde: 2:2/100%

Eine Ferienwoche Trainingslager für U 12 und U 14

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Auch mit 12 bzw. 13 Jahren ist es noch nicht zu spät, das Dribbling, ohne auf den Ball zu sehen, zu vervollkommnen.

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U 14 – Körperspannung und Körperbeherrschung

(mbor) Die zweite Oktoberferienwoche nutzten 20 Basketballspielerinnen und Basketballspieler, um dem roten Ball nachzujagen. Unter Leitung von Jan Grünberg (U 12) und Manfred Borchert (U 14), unterstützt von Tim Raasch, ging es in beiden Altersklassen weiter darum, die Grundfertigkeiten des Basketballspielens zu vervollkommnen und taktische Elemente einzuüben. Jeden Tag wurde von 09.00 – 16.00 Uhr äußerst fleißig trainiert. Bei der  Altersklasse U 14 war Montag, Dienstag und Freitag auch unser allseits beliebter Fitnesstrainer Mirko Waldera dabei, Körperspannung, Kraft- und Ausdauerelemente den Kindern nahe zu bringen.

Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Am Mittwochnachmittag waren wir für zwei Stunden in der Schwimmhalle Eisenhüttenstadt und am Freitag ging es für eine Stunde am Nachmittag auf die Bowlingbahn „Bowling Point“. Die Krake in der Schwimmhalle und eine „ruhige“ Kugel schieben bereitete den Beteiligten sichtlich Vergnügen. Ein Dank gilt ausdrücklich sowohl den beteiligten Trainern, unserem Fitnesstrainer Mirko Waldera, Jürgen Dexheimer, Frau Nell und Frau Kraske für den leckeren Kuchen als auch dem Eigentümer der Bowlingbahn „Bowling Point“, Herrn Ehrenfried Krinke für das kostengünstige Gesamtpaket aus Nutzung der Bowlingbahn incl. Schuhe, Mittagessen, Eis und 1 Getränk.

Wie immer wurden nach dem  Bowling die Besten der Trainingswoche, jeweils unterteilt in Oberliga und Liga, und die vier besten Bowler mit kleinen Preisen geehrt.

 

Sieger und Platzierte im Trainingslager:

Bester Oberliga U 12 – Jannik Benk – 50 Punkte (max. zu erreichende Höchstpunktzahl)

2.Platz Oberliga U 12 – Carlos van den Brandt – 49 Punkte

Bester Liga U 12 – Max Kalisch – 39 Punkte

2.Platz Liga U 12 – Dominik Träder – 37 Punkte

 Bester Oberliga U 14 – Teoman Prahst – 43 Punkte

2.Platz Oberliga U 14 – Cassandra Theißen – 41 Punkte

Bester Liga U 14 – Laurin Wendland – 43 Punkte

2.Platz Liga U 14 – Moritz Mahlich – 38 Punkte

 Sieger und Platzierte beim Bowling (2 Runden kamen in die Wertung):

1.Joey Lehmann U 14 – 284 Pins

2. Laurin Wendland U 14 – 239 Pins

3. Tim Sprenger U 12 – 207 Pins

4. Eric Mintken U 14 – 197 Pins

 

Team U 14: Knappe Niederlage im Halbfinale gegen Fürstenwalde

Ein knappes Spiel ging am Samstag leider mit einer 75:77 (32:33) – Niederlage des EBV gegen die WSG Fürstenwalde zu Ende. Damit verpasste der EBV das Finale, welches der Gastgeber USV Potsdam gegen Fürstenwalde mit 84:57 gewann und damit Landesmeister der U 14 wurde.

Mit nur sechs Stammspielern und drei „Reservisten“ aus der U 12 reiste der EBV zum Final four nach Potsdam. Cedric Rellier meldete sich kurzfristig krank, Dean Hölzel und Justin Stelke fehlten ebenfalls. Der Halbfinalgegner WSG Fürstenwalde hatte dagegen alle 11 Spieler zugegen. Die Partie begann für den EBV verhalten. Fürstenwalde kam besser aus den Startlöchern und führte nach vier Minuten 9:4. Der EBV musste sich strecken, um nicht gleich in ein großes Hintertreffen zu kommen. Die Jungen um Kapitän Tom Benk zogen das Tempo an und führten durch Treffer von Tom Benk, Kilian Schwabe und Lucas Beitel (insgesamt gute 6 Punkte) nach 10 Minuten mit 20:14. Das gesamte Spiel war gekennzeichnet vom verbissen geführten Kampf um jeden Ball. Die technisch feinere Klinge schlug Fürstenwalde, der EBV setzte körperliche Größe und Entschlossenheit  dagegen. Zur Halbzeit stand es 33:32 für die WSG.

Nach der Pause setzte sich Fürstenwalde mit 57:52 ab. Besonders Sebastian Richter (15 Pkt.) mit seinen Dribblings und seinen Pässen sowie Anton Schmidt (starke 24 Pkt.) machten der EBV-Abwehr zu schaffen. Die beiden allein machten 51% ihrer Punkte. Bei den Eisenhüttenstädtern waren es die Spielgestalter Tom Benk (17 Pkt.) und der wieder einmal überragende Kilian Schwabe mit 25 Punkten und 5 von 9 verwandelten Freiwürfen, die die Akzente setzten.  Tristan Foth steuerte mit einer durchschnittlichen Leistung 10 Punkte bei. Die etatmäßigen noch unerfahrenen EBV-Center bemühten sich, kämpften bis zur Erschöpfung und erzielten  7 Punkte/Tobias Krutenat und 8 Punkte/Max Domhardt. Beide haben sich von Spiel zu Spiel sehr gesteigert.

Das vierte Viertel war heiß umkämpft. Obwohl Fürstenwalde schon mit 73:64 (37.) schier aussichtslos vorn lag, gab der EBV noch einmal alles. Leider gelang es dem Team in dieser spielentscheidenden Phase nicht immer, kühlen Kopf zu bewahren und die möglichen 24 Sekunden lange auszuspielen. Überhastete Würfe führten zu drei WSG-Kontern, die dem EBV den wahrscheinlichen Sieg gekostet haben. In der 38.Minute holte der EBV 70:73 auf, Fürstenwalde kam durch die Konter zurück und baute seinen  Vorsprung auf 77:72 (39.) aus. Beim Stand von 72:77 gelang Tom Benk in der Schlusssekunde ein erfolgreicher Dreier, so dass es am Ende 75:77 aus EBV-Sicht hieß. Für den EBV konnte von der U 12 aufgrund des immer knappen Ergebnisses nur Oliver Jaß spielen, der sich  aber sehr mühte und entsprechend seinen Möglichkeiten agierte. Daniel Zickuhr und Tim Slobar kamen nicht zum Einsatz.

Für den EBV war nach dieser knappen Niederlage jedoch keine Untergangsstimmung zu erkennen. Trainer Manfred Borchert: „Die eingesetzten Spieler haben ihre Möglichkeiten ausgeschöpft. Hier und da gibt es immer etwas zu kritisieren. Uns fehlten in diesem Spiel entscheidend Cedric Rellier als guter und harter Verteidiger sowie über die gesamte Saison hinweg, wie bereits in der Saison 2010/2011, die so genannte lange Bank, also mehrere gute Spieler, die von der Bank kommen können, um den ersten Fünf auch einmal eine Verschnaufpause geben zu können.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde:  Tobias Krutenat (7/1:2), Tom Benk (17/2:6), Max Domhardt (8), Kilian Schwabe (25/5:9), Lucas Beitel (6), Tristan Foth (10); Oliver Jaß (0), Daniel Zickuhr, Tim Slobar (nicht gespielt); Freiwürfe EBV: 6:11/54%, Freiwürfe Fürstenwalde: 10:26/39%

 

Zwei EBV-Teams mit unterschiedlich schweren Finalaufgaben

Am kommenden Samstag und Sonntag haben zwei Teams des EBV 1971 Finalspiele. Dabei hat die Mannschaft der U 14 im Gegensatz zur U 18 m die ungleich schwerere Aufgabe zu erfüllen.

Das Team der U 14 reist zum Final Four nach Potsdam und trifft dort im 2.Vorrundenspiel (1.Spiel: Potsdam gegen Bernau) auf den Angstgegner WSG Fürstenwalde. Die Oderstädter haben das letzte Spiel in Fürstenwalde hoch mit 75:98 verloren. Das EBV-Team mit Trainer Manfred Borchert muss sich sehr anstrengen, um mit einem durchaus möglichen Sieg gegen die WSG doch noch das Finale zu erreichen. Viel wird davon abhängen, wie das Team als Ganzes in der Defensive funktioniert, um in der Offensive nach schnellem Umschalten positive Impulse setzen zu können. Dann ist auch der USV Potsdam, der sich voraussichtlich gegen Bernau durchsetzen wird, verwundbar.

Das Team der U 18 männlich hat in einem Finalturnier am Sonntag Heimrecht in der Inselhalle. Die Mannschaft von Trainer David Kiutra hat in der Hauptrunde alle Spiele in der Landesliga souverän gewonnen. Um 10.00 Uhr trifft das Team zuerst auf die Jungen von StarWings Glienicke. Die Glienicker (3.Platz nach der Hauptrunde) haben schon nach dem Rückspiel angekündigt, es dem EBV nicht mehr so leicht zu machen. Die Eisenhüttenstädter haben gut trainieren können und werden vor sicherlich sehr zahlreichen Zuschauern alles geben. Nach dem Spiel StarWings Glienicke gegen BV Eberswalde 99 treffen die Gastgeber um 14.45 Uhr auf die Mannschaft von Eberswalde (2.Platz vor dem Finalturnier). Natürlich wird auch Eberswalde auf Sieg spielen wollen, jedoch ist der EBV sehr ausgeglichen besetzt und wird aus einer sicheren Defensive heraus das Spiel nach vorn schnell machen und so punkten.