Landesliga U 14: Auswärtsspiele mit je einem Sieg und einer Niederlage

Nick Vorhoff – mit 21 Punkten und 5 Dreiern im ersten Spiel! In beiden Spielen insgesamt 31 Pkt. Sehr beachtlich.

(dkar/mvor) Das Team der U 14 absolvierte seine Auswärtsspiele mit wechselndem Erfolg. Gegen die zweite Vertretung der SSV Lok Bernau gewannen die Eisenhüttenstädter klar mit 82:61 (40:26), gegen die starken Rathenower verlor das EBV-Team deutlich mit 51:80 (23:26).

Auch Hannah Dembinska konnte eigene Punkte zu den Ergebnissen beisteuern.

Der EBV reiste leider nur mit sieben Spielerinnen und Spielern an. Auch diese sieben waren teilweise schon gesundheitlich geschwächt. Die EBV-Aufbauspieler versuchten das Angriffsspiel in die Breite zu ziehen, um in der Zone Platz zu schaffen für ihre Aktionen zum Korb. Das gelang auch weitestgehend gut. Jeder Spieler war an den Korbdurchbrüchen beteiligt. Nach einem Viertel führte der EBV knapp mit 23:18. Das Problem war, dass noch zu viele einfache Würfe daneben gingen, denn die Bernauer hatten leichte Größenvorteile.

Bobby Tänzel – Unruhe-herd vor allem gegen Bernau (gesamt 17 Pkt.)

Erst im zweiten Viertel konnten die Gäste diese knappe Führung auf einen passablen 40:26 -Halbzeitstand ausbauen. Großen Anteil daran hatte der Jüngste des Teams, Nick Vorhoff, mit seinen fünf (!) erfolgreichen Dreipunktewürfen. Eine gute Defensivarbeit des gesamten Teams war bis hierher ebenfalls die Grundlagen des Erfolgs.

Nach der großen Pause gab es ab der 34.Minute eine Schwächephase des EBV. Außerdem musste der bis dahin gute Maksymilian Drozdek in der 37.Minute mit 5 persönlichen Fouls das Feld verlassen. Das war eine große Schwächung der Mannschaft, zumal nur noch ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Das dritte Viertel ergab ein 18:18.

Die taktische Marschroute für das vierte Viertel lautete: 1:1-Situationen zum gegnerischen Korb, um so Bernau zu Fouls zu zwingen. Das gelang gut. Im Gegensatz dazu vergab Bernau seine sich bietenden Chancen leichtfertig.  Der EBV nutzte seine gute Bockarbeit und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sowie die freien Räume nach eigenen Doppelpässen zu weiteren Punkten zum letztlich überzeugenden 82:61 – Sieg.

Jannis Karls – Chef und Motor der Mann-schaft (insgesamt 40 Pkt.)

EBV 1971 gegen Bernau 2 mit: Collin Spanehl 4 Pkt., Nick Vorhoff 21 Pkt. 5 Dreier, Bobby Tänzel 9 Pkt. 1 Dreier, Hannah Dembinska 2 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 7 Pkt. 1/5 FW, Jannis Karls 33 Pkt. 6/10 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/39 = 43%, 7 Dreier, Bernau 2: 3/10 = 30% 0 Dreier

Das zweite Spiel, unmittelbar danach, war gegen das Team der Red Eagles Rathenow. Die Rathenower gingen ins erste Spiel, der EBV in sein zweites. Eine nur kurze Erholungszeit für den EBV zwischen den Spielen reichte nur für die ersten 10 Minuten. Das erste Viertel gestalteten die Oderstädter mit 11:8 noch siegreich. An der Effekitvität bei den in dieser Phase gegebenen Freiwürfen von 3/8 = 38% erkannte Trainer Daniel Karls bereits, dass die Kräfte nachließen. So war es denn auch sichtbar ab dem zweiten Viertel. Einem 12:18 (Halbzeit 23:26) folgte ein ernüchterndes 12:32 im dritten Viertel, so dass es nach 30 Minuten mit 58:35 klar für die Rathenower stand.

Paul Zucknick, obwohl gesundheitlich angeschla-gen, machte seine Sache gut (gesamt 10 Pkt.)

Trainer Daniel Karls stellte fest: „Bereits ab dem 2.Viertel ließen bei uns die Kräfte stark nach. Es wurden oft einfache Körbe zugelassen, ohne dass eine Verteidigung wirklich vorhanden war. Das zog sich über das ganze Spiel hinweg. Im vierten Viertel (16:22) ging es nur noch um Schadensbegrenzung, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Am Ende hieß es 80:51 verdient für die Red Eagles“.

Maksymilian Drozdek – ein Fels in der Defensive und ein Scorer in der Offensive (gesamt 27 Pkt.)

In der Auswertung nach 2 Spielen hieß es dann vom EBV-Trainer: „Die Mannschaft zeigte eine sehr gute Teamleistung. Einige Punkte aus dem Training haben wir phasenweise gut umsetzen können, wie die Blockarbeit und das Hineinziehen in die Zone.  Ein paar einfache Ballverluste in beiden Spielen, wie beim Einwurf die Linie übertreten oder das Passen in den Rücken des Mitspielers kosteten uns mehrere Punkte. Im zweiten Spiel haben alle, wie gesagt nur sieben Spieler, um ein noch achtbares Ergebnis gekämpft.“

EBV 1971 gegen Rathenow mit: Collin Spanehl 2 Pkt., Nick Vorhoff 10 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Bobby Tänzel 8 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 4 Pkt. 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 20 4/9 FW, Jannis Karls 7 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 5/14 = 36%, 1 Dreier, Rathenow: 0/9 = 0% 2 Dreier

Alle Fotos von Manja Karls.

 

Landesliga U 14 männlich: Auswärtsspiele in Potsdam sehr hoch gewonnen

Bobby Tänzel  beteiligte sich mit jeweils zweistelliger Punktausbeute an den Ergebnissen.

 

(mvor/dkar) In Potsdam war das U 14-Team des EBV 1971 in seinen beiden Auswärtsspielen erneut erfolgreich. Gegen den Mahlower SV 1977 gewann das Team mit 81:42 (36:17), gegen die dritte Vertretung von RedHawks Potsdam lautete das Endergebnis sehr hoch 115:26 (71:12).

Hanna Dembinska – eine der Kleinsten auf dem Feld, aber sehr selbstbewusst.

Die Eisenhüttenstädter versuchten zu Beginn des Spiels ihre Angriffe schnell vorzutragen. Das gelang ihnen phasenweise auch. Aber das Aufbauspiel war fehlerhaft, oft genug gab es einfache Ballverluste, die die Mahlower zu eigenen Punkten nutzten. Das EBV-Team hatte insgesamt Größenvorteile. Das nutzten die Spieler vor allem defensiv, um die offensiven Fehler auszugleichen. So entwickelte sich ein munteres Spiel, das den EBV nach 10 Minuten mit 17:6 in Front sah.

Das Ergebnis hätte schon bedeutend höher sein müssen. Jedoch sowohl leichte Korbleger trafen nicht das Ziel als auch die EBV-Reboundarbeit wurde nicht mit Nachdruck und mit aller Konsequenz verfolgt. Das besserte sich nicht wesentlich im 2.Viertel (19:11).

 

Jannis Karls – mit 20 bzw. 35 Punkten Topscorer seines Teams.

In der Halbzeitansprache besprachen die Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls mit dem Team vor allem die erwähnten Mängel. Auch nach der Pause änderte sich beim EBV nichts Wesentliches. Im Gefühl eines „sicheren“ Vorsprungs von 36:17 war das Team immer noch nicht konzentriert genug bei der Sache. Das äußerte sich offensiv in weiteren leichten Ballverlusten und einer miserablen Freiwurfquote. Das Team erarbeitete sich viele 1:1 – Situationen und zog so auch zum Korb. Jedoch an der Freiwurflinie versagten alle Spieler – 5/22 = 23%.

Maksymilian Drozdek, immer körperlich einsatzstark und offensiv erfolgreich.

Erst nach einer nochmaligen Auszeit der Trainer wurde die Mannschaft endlich wachgerüttelt. Einem 54:29 nach 30 Minuten folgte ein versöhnliches 27:13 im letzten Viertel und ein standesgemäßes 81:42 am Ende der Begegnung. Der Trainer nach dem Spiel: „Fünf meiner Spieler punkteten zweistellig: Jannis Karls 20 Punkte/1 Dreier, Bobby Tänzel 17 Punkte/1 Dreier, Maksymilian Drozdek 16 Punkte, Nick Vorhoff 12 Punkte/2 Dreier, Franz-Peter Budach 10 Punkte. Das ist sehr erfreulich, genauso wie alle Teilnehmer punkteten.

Wir dürfen jedoch nicht die angesprochenen Mängel außer Acht lassen. Ein viel besseres Ergebnis bei Ausnutzen aller sich bietenden Chancen und dem Weglassen der vielen technischen Fehler hätte uns gut zu Gesicht gestanden.“

Paul Zucknick – einsatzstark wie immer.

EBV 1971 gegen Mahlower SV 1977 mit:  Louis Mielenz 0 Pkt., Nick Vorhoff 12 Pkt. 2 Dreier, Bobby Tänzel 17 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Hanna Dembinska 2 Pkt., Franz Peter Budach 10 Pkt. 2/6 FW, Paul Zucknick 4 Pkt. 2/6 FW, Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 0/3 FW, Jannis Karls 20 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/22 = 23%, 4 Dreier, Mahlow:  1/6 = 17% 1 Dreier

 

Louis Mielenz(rechts), in der Defensive hartnäckig und offensiv eine Bereicherung.

Auch das zweite, gleich darauf anschließende Spiel war für die Gäste von der Oder nicht unbedingt ein Maßstab für die zu zeigende Leistung des Teams insgesamt. Denn zu deutlich war das Endergebnis von 115:26 für den EBV. Schnell schraubte der EBV auf Grund körperlicher und technischer Überlegenheit das Ergebnis auf 36:10 (1.Viertel) und gar 36:2 im zweiten Viertel. Dem hatten die RedHawks-Spieler kaum etwas entgegenzusetzen. Ein guter EBV-Zug zum Korb führte oft zu Punkten, manchmal aber auch erst nach dem 2., 3. oder 4.Versuch. Schon zur Halbzeit führten die Gäste klar mit 71:12.

Auch Nick Vorhoff punktete in beiden Spielen zweistellig. Alle Achtung.

Der EBV-Trainer setzte jetzt verstärkt Spieler aus der 2.Reihe ein, wie zum Beispiel Louis Mielenz, Hannah Dem- binska und Franz Peter Budach. Die Praxiserfahrung im Spiel war dem Trainer wichtig. Alle diese Spieler erfüllten ihre Aufgaben mit Bravour. „In der 2.Halbzeit sollte etwas ruhiger und besonnener gespielt werden. Das gelang nicht immer, weil der Drang zum Korb, um zu punkten, stärker war als das ,ruhigere´ Spiel,“ so noch einmal der Trainer nach dem Spiel.

 

Franz Peter Budach beim Korbwurf.

Die gleichen 5 Spieler punkteten auch dieses Mal zweistellig: Jannis Karls 35 Pkt./1:1 FW/2 Dreier, Bobby Tänzel 20 Pkt./1:1 FW/1 Dreier, Maksymilian Drozdek 18 Pkt., Franz-Peter Budach 14 Pkt. und Nick Vorhoff 10 Punkte. Bei den Freiwürfen hielt sich das Team mit 2/2 = 100% in diesem Spiel schadlos.

Alle mitgereisten Spielerinnen und Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen.

EBV 1971 gegen RedHawks Potsdam 3 mit:  Louis Mielenz 8 Pkt., Nick Vorhoff 10 Pkt., Bobby Tänzel 20 Pkt. 1/1 FW 1 Dreier, Hanna Dembinska 2 Pkt., Franz Peter Budach 14 Pkt. 2/6 FW, Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 18 Pkt., Jannis Karls 35 Pkt. 1/1 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 2/2 = 100%, 3 Dreier, RedHawks Potsdam 3: keine Freiwürfe, keine Dreier

Alle Fotos von Manja Karls.

 

U 12 männlich: 76:50 – Sieg vor Heimpublikum gegen Fürstenwalde, 67:81 – Niederlage im Rückspiel gegen den gleichen Gegner

Hannah Greger beim Dribbling.

(mbor) Das Team der U 12 erlebte vor eigenem Publikum zwei Heimspiele mit wechselndem Erfolg. Weil die Mannschaft der BG 94 Schwedt nicht anreiste, vereinbarten die Trainer des EBV und der WSG Fürstenwalde ein Hin- und Rückspiel. Im ersten Spiel gewann der Gast-geber mit 76:50 (37:31), im Rückspiel drehte Fürstenwalde den Spieß um und siegte ebenso klar mit 81:67 (33:34).

Nick Vorhoff – der Allrounder.

Bei den Gastgebern kam der erst 8jährige Henry Matteo Pirke zu seinem ersten Einsatz. Der EBV begann    mit   Hannah Greger, Jasmin Bisch, Tjaden Korm und Nick Vorhoff. Leider musste Jasmin Bisch bereits nach   wenigen Minuten wegen Unwohlseins die Segel streichen und ausgewechselt werden. EBV-Trainerin Anne Vorhoff hatte vor der Partie zwei Spielteams zusammengestellt, die sich gegen Fürstenwalde sehr gut behaupteten. Beide 4er-Mannschaften arbeiteten in den ersten der vier Achteln bis zur Halbzeit auch gut zusammen und erkämpften sich durch phasenweise gute Defensive und einige sehenswerte Angriffsaktionen ein 14:9, 4:14, 12:2 und ein 7:6. So stand nach 20 Minuten 37:31 für den EBV.

Emilia Dembinska in der Offensive.

Nach der sehr verdienten Halbzeitpause für beide Teams ging es kämpferisch in die 2.Halbzeit. Auch dort spielten alle Beteiligten, sowohl die der Gastgeber als auch die der Gästespieler sehr einsatzstark. Beim EBV war es einmal mehr Nick Vorhoff, der mit 43 Punkten und 2 erfolgreichen Dreiern in den Mittelpunkt rückte. Ihm standen in keiner Weise zum Beispiel die Spielerin Hannah Greger mit 10 Punkten sowie Tjaden Korm mit 5 Punkten und Max Ebert mit 3 Punkten nach. Bei den Gästen war es der Spieler M. Altmann. Er machte mit seinen gekonnten Dribblings und oft genug erfolgreichen Würfen auf sich aufmerksam.

Der Gastgeber erhöhte mit einem 14:4 auf 51:35, musste jedoch mit 0:9 (6.Achtel) eine 51:44-Verkürzung hinnehmen. Es wurde noch einmal spannend. Die letzten beiden Achtel gingen mit 12:0 und 13:6 klar an die Gastgeber, die sich schließlich glücklich mit 76:50 von den Zuschauern verabschiedeten.

Spiel 1: für den EBV spielten gegen WSG Fürstenwalde: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt. 0/2 Freiwürfe 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 43 Pkt. 1/3 FW 2 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 10 Pkt., Max Ewert 3 Pkt. 1 Dreier, Jasmin Bisch 0 Pkt., Tjaden Korm 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 1/7 = 14% 5 Dreier, Fürstenwalde: 1 Dreier

Kampf um jeden Ball.

Max Ewert (mit Ball) in Aktion.

Nach einer etwas längere Pause baten beide Eisenhüttenstädter Schiedsrichter zum Rückspiel an den Mittelkreis. Bereits von Beginn an war zu erkennen, dass Fürstenwalde dieses 2.Spiel unbedingt gewinnen wollte. Das Team bewies Nehmerqualitäten und spielte jetzt wesentlich besser als Team. Aber auch die Gastgeber wollten ihren Teil zum guten Spiel beitragen. Sie bewiesen im Teamspiel weiter ansteigende Tendenz, auch wenn nicht alles glückte. In den ersten beiden Achteln dominierte der EBV mit 15:9 und 6:4. Nick Vorhoff brachte den Ball und zog zum Korb, bei einem Fehlwurf waren Hannah Greger bzw. Tjaden Korm da, um den Rebound einzusammeln und den fälligen Korbleger einzunetzen. Louis Mielenz dribbelte auch unter Bedrängnis sicher und spielte im Teamwork. Ein großes Lob gab es noch einmal von der Trainerin für Henry Matteo Pirke, der defensiv richtig arbeitete und im Umkehrspiel Akzente setzte. Auch die übrigen bis dato Nichtgenannten wie Leon Berg, Miriam Zucknick und Emilia Dembinska setzten sich stark in Szene.

Louis Mielenz im Kampf um den Ball.

So ganz allmählich hatten die Gäste Oberwasser. Wenn deren Defensive stand, hatte es der EBV sehr schwer, den Ball zu bewegen, verzettelte sich in Einzelaktionen und nahm zu viele schwere Würfe. Die WSG-Spieler erhöhten den Druck, trafen am EBV-Brett recht gut und gewannen beide Achtel mit 14:12 und 7:0 zu einem insgesamt 34:33 – Halbzeitstand.

… und die Kapelle ist auch schon da.

Nach der Pause war der EBV drei Achtel fast nur Zuschauer des Geschehens. Der EBV verlor oft den Ball in seiner Offensive und war in der Rückwärtsbewegung zu langsam. Fürstenwalde punktete sich mit 16:4, 16:6 und einem 10:8 zu einem beruhigenden 76:51  Vorsprung. Erst im letzten Achtel gab es noch eine kleine „Ergebniskosmetik“, indem der EBV diesen Abschnitt bei jetzt guter Teamdefensive mit 16:5 gewann. Noch einmal die Heim-Trainerin: „Ich bin trotz der Niederlage im 2.Spiel stolz auf mein Team. Alle kämpften bis zum Schluss. Ich sah Verbesserungen in der Defensive im Vergleich zu den letzten Turnieren. Daran müssen wir weiterarbeiten. Wir haben bei den Rebounds unter den Körben oft nur zugeschaut. Auch das können wir positiv beeinflussen.“ Am verdienten 81:67 WSG-Sieg konnten die Gastgeber jedoch nichts mehr ändern.

Spiel 2: für den EBV spielten gegen Fürstenwalde: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 15 Pkt. 1 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 33 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 13 Pkt. 1 Dreier, Max Ewert 2 Pkt., Jasmin Bisch 0 Pkt. nicht gespielt, Tjaden Korm 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2/4 = 50% 3 Dreier, Fürstenwalde: 2 Dreier

Landesliga U 14 männlich: Zwei Heimsiege zum Jahresabschluss

Der groß gewachsene Franz-Peter Budach, hier beim Korbwurf.

(mbor/dkar) Mit zwei Heimsiegen und sehr viel Engagement in beiden Spielen beendeten die Mädchen und Jungen der U 14 das Jahr 2025. Das EBV-Team von Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls gewann gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen klar mit 84:61 (39:27). Spannender wurde es nach einem Spiel Pause gegen die SV Stahl Hennigsdorf Tornados. Hier glänzten die Gastgeber nach hartem Kampf nach einem  Rückstand bis ins 4. Viertel hinein noch mit einem spektakulären 76:69 (29:39) – Sieg.

Bobby Tänzel (mit Ball) springt engagiert hier gegen mehrere Gegenspieler.

Der EBV spielte mit Hanna Dembinska und dem einsatzstarken Louis Mielenz (U 12); Nick Vorhoff kam ebenfalls aus der U 12. Das erste Viertel gegen Neuenhagen war ein Abtasten beider Teams.

Louis Mielenz /mit Ball (U 12!) mutig, unerschrocken und selbstbewusst.

Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.

Neuenhagen wechselte immer wieder mit seinen 11 Spielern durch, so dass das Team das Tempo hochhalten konnte.

Der Gastgeber musste mit seinen nur 8 Spielern etwas haushalten, zumal Jannis Karls schon in der 8.Minute sein 2.Foul erhielt und zur Halbzeit bereits mit 3 Fouls belastet war.

So erspielte sich der EBV ein 16:11 nach 10 Minuten und mit einem 23:15 im zweiten Viertel ein 39:27 zur Halbzeit. Das war alles andere als komfortabel, zumal auch einige klare Punkte liegen gelassen wurden. Nach der Pause – das gleiche Bild.

Paul Zucknick´s Formkurve geht nach oben – hier springt er höher als sein Gegenspieler.

Neuenhagen versuchte noch einmal, das Tempo anzuziehen und den EBV aus der Reserve zu locken. Das gelang jedoch nicht. Im Gegenteil. Die Eisenhüttenstädter bauten mit 7 Punkten im dritten und mit 4 Punkten im vierten Viertel den Vorsprung sogar noch weiter aus und gewannen schließlich verdient sicher mit 84:61.

Drei Oderstädter punkteten zweistellig: Der überzeugende Jannis Karls mit 28 Punkten und 5/7 Freiwurftreffern, Maksymilian Drozdek mit sehr guten 22 Punkten sowie der immer besser werdende Paul Zucknick mit guten 12 Punkten.

Auch Hanna Dembinska (mit Ball) behauptete sich gegen teilweise größere Gegenspieler.

EBV 1971 gegen SV Rot-Weiß Neuenhagen mit: Hanna Dembinska 0 Pkt., Louis Mielenz 2 Pkt., Bobby Tänzel 2 Pkt., Paul Zucknick 12 Pkt. 0/6 FW, Maksymilian Drozdek 22 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 28 Pkt. 5/7 FW, Nick Vorhoff 6 Pkt. 0/4 FW, Franz-Peter Budach 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/23 = 30%, 0 Dreier, Neuenhagen: 1/3 FW = 33% 1 Dreier

Maksymilian Drozdek (Nr.55), defensiv sehr gut und offensiv immer für mehr als 10 bis 20 Punkte anspielbereit und treffsicher.

gen (92:47) im dritten Sonntagsspiel – EBV gegen Hennigsdorf. Der EBV lief 85% der Gesamtspielzeit (34 Minuten) einem Rückstand hinterher. Die Gäste aus Hennigsdorf, mit 11 Spielern angereist, kamen wesentlich besser aus den Startlöchern. Sie spielten viel druckvoller, vor allem aber schneller und präziser. Außerdem hatten sie 2 Spieler – teilweise auch größer und körperlich stärker – in ihren Reihen, die der EBV einfach nicht stoppen konnte. Da hatten einige Eisenhüttenstädter große Schwierigkeiten, ihrem Gegenspieler überhaupt zu folgen. Nach 10 Minuten führten die Hennigsdorfer mit 21:15, zur Halbzeit bereits mit 10 Punkten (39:29).

Jannis Karls machte in beiden sehr sehr vieles richtig (!!) und erzielte insgesamt starke 58 Punkte.

Erst so ganz allmählich stemmten sich einige EBV-Spieler gegen die drohende Niederlage. Im dritten Viertel (25:20 für den EBV) schmolz der Rückstand bis zur 30.Minute auf nur noch 54:59. Die Hennigsdorfer hatten wenig Glück bei ihren Würfen. Jetzt bäumte sich der Gastgeber so richtig auf. In der 34.Minute war es endlich so weit. Jannis Karls (tolle 30 Punkte!!) erzielte die erstmalige 64:61-Führung (ein Freiwurftreffer und ein Feldkorb). Die Hennigsdorfer wurden zusehends schwächer, die Kraft ging ihnen aus. Sie hatte sich vorher gegen Neuenhagen wahrscheinlich zu sehr verausgabt.

Auf Nick Vorhoff (erst U 12) ist in jedem Spiel Verlass. Er glänzte defensiv wie offensiv und erzielte insgesamt 22 Punkte.

Der EBV spürte die Chance, die sich dem Team bot, und legte einen furiosen Schlussspurt hin. Das Team hatte am Ende konditionell den Vorteil auf seiner Seite. Der EBV war aggressiver, war bei den Rebounds jetzt im Vorteil und erzielte mehr wichtige Ballgewinne.  Das 4.Viertel gewannen die Oderstädter fast schon sensationell mit 22:10.

Die Gastgeber siegten unter dem Beifall der anwesenden Zuschauer überglücklich mit 76:69.

Die Trainer nach dem Spiel: „Wir sind sprachlos. Obwohl wir unser Team gut nach vorn gepuscht haben, hatten wir es nicht für möglich gehalten, dass wir das ungemein spannende Spiel noch gewinnen werden. Ein dickes Lob an das gesamte Team. Die Spielgestalter waren die Spieler, die zweistellig punkteten. Sie wurden großartig unterstützt von Paul Zucknick, Bobby Tänzel, Franz-Peter Budach, Hanna Dembinska und Louis Mielenz.“

EBV 1971 gegen SV Stahl Hennigsdorf Tornados mit: Hanna Dembinska 0 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Bobby Tänzel 6 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt. 0/6 FW, Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 30 Pkt. 5/7 FW 1 Dreier, Nick Vorhoff 16 Pkt. 0/2 FW, Franz-Peter Budach 8 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/23 = 30%, 1 Dreier, Hennigsdorf: 7/21 = 33% 0 Dreier

 

Alle Fotos – auch in den dazugehörigen Bildergalerien – Manja Karls. 

U 12 männlich: Zwei hohe Niederlagen in Lauchhammer

Hannah Greger im Spiel gegen BG Lauchhammer im 1:1 zum gegnerischen Korb.

(mbor/avor) Ersatzgeschwächt fuhr das Team der U 12 (4 Mädchen, 4 Jungen) in die Lausitz, zur BG 1950 Lauchhammer. Der einsatzstarke Louis Mielenz musste sich leider erkrankt abmelden.

Die Oderstädter verloren beide Spiele klar und deutlich: Gegen Lauchhammer mit 50:83 und gegen den BBC Cottbus mit 41:91.

Pause – heißt Beratungszeit mit den beiden Trainerinnen.

Ins erste Spiel gegen Lauchhammer ging der EBV zuerst mit Nick Vorhoff, Hannah Greger, Tjaden Korm und Max Ewert. Mit einem guten Start von 10:8 im ersten Achtel konnten beide Trainerinnen zufrieden sein. Nick Vorhoff übernahm, wie so oft, das Kommando und punktete. Im zweiten Achtel sah das mit 2:16 schon um einiges schlechter aus. „Es gab kaum offensiv aktive Laufbereitschaft, defensiv wurde der/die Gegner/in oft einfach vorbeigelassen, so dass diese/r zu sehr einfachen Punkten kam. Im weiteren Verlauf profilierten sich mit starken Dribblings auch Max Ewert sowie Tjaden Korm“, so Trainerin Anne Vorhoff.

Miriam Zucknick beim Freiwurf.

In zwei von acht Achteln hat der EBV leider gar keine Punkte gemacht. Das Gästeteam hatte seine Schwierigkeiten, beim Einwurf den Ball ins Spiel zu bringen. Vorteile hatten die vielfach größeren Lauchhammer Spielerinnen und Spieler im Reboundverhalten. Wenn der EBV einmal einen Rebound holte, warf man den Ball durch einen zu ungenauen Pass wieder in die Hände des Gegners.

 

Spielszene 1 gegen BBC Cottbus.

„Es war schön von außen zu sehen, wie die etwas ruhigeren Kinder wie Miriam Zucknick und Emilia Dembinska langsam ,auftauen‘ und sich nach und nach mehr zutrauen. Sie wurden immer mutiger und übernahmen Verantwortung,“ so die Trainerinnen.

 

Anne Vorhoff und Alexandra Zucknick „waren auf Grund der hohen Niederlagen sowohl gegen Lauchhammer als auch gleich danach gegen den BBC Cottbus mit der Einstellung und dem Kampfgeist insgesamt nicht zufrieden. Wir sind der Meinung, dass in einigen Spielerinnen und Spielern noch Potential schlummert. Das müssen wir  ihnen als Trainerinnen entlocken müssen, im Training und bei den Wettkämpfen.“

Spielszene 2 gegen BBC Cottbus.

„In der Vorbesprechung auf den Spieltag haben an das Team ausgegeben, die Defensive in beiden Spielen zu verbessern. Das haben wir als Team nur sehr mäßig erfüllt. Wir waren sowohl gegen Lauchhammer als auch gegen Cottbus zu langsam in der Rückwärtsbewegung, um uns schnell an unsere jeweiligen Gegner ,anzuheften´, sie aufzunehmen. Unsere Kinder nutzten auch nicht die Linie zwischen Mann und Korb konsquent genug, weshalb sie allzu schnell überrannt wurden.“

Für den EBV spielten in diesem Turnier: Nick Vorhoff, Hannah Greger, Max Ewert, Jasmin Bisch, Leon Berg, Miriam Zucknick, Emilia Dembinska, Tjaden Korm

 

Alle Fotos von Alexandra Zucknick.