Bestenspiele U 14: Zum Saisonabschluss Sieg gegen Schwedt

U 14 I Eric Mintken (2)

Eric Mintken war in allen seinen Spielen überagender Aufbauspieler und war so eine wichtige Persönlichkeit über die gesamte Saison 2014-2015.

(mbor) In ihren letzten beiden Punktspielen der Saison 2014-2015 konnte das Team der U 14 noch einmal seinen Aufwärtstrend bestätigen. Obwohl mit Johannes Leuther und Ludwig Radt leider wiederum zwei wichtige Spieler verletzungsbedingt fehlten konnte das Team in Bernau überzeugen. Gegen den favorisierten Gastgeber verlor das Team mit 46:74 (16:34), gegen die erstarkten Mädchen und Jungen der BG 94 Schwedt gewann die Mannschaft nach hartem Kampf knapp mit 72:71 (34:33).
Der Gastgeber der SSV Lok Bernau überzeugte in seinem Spiel gegen die Eisenhüttenstädter mit Treffsicherheit und insgesamt besserer Reboundarbeit unter den Körben. Defensiv gelang es dem EBV durchaus, die Spielgestalter und Korbschützen Lucas Meiling (18 Punkte) und Yngbe Nehls (12 Punkte) auf „Sparflamme“ zu halten. Überhaupt trat die Verteidigung der Stahlstädter insgesamt geschlossen als Team auf. Lediglich, wenn ein Bernauer Spieler durchgebrochen war, gab es zu wenig Hilfe vom Mitspieler. Die Misere des EBV lag in der Offensive. Eine Unmenge an Ballverlusten bei Zuspielen und Dribblings erlaubte es den Gastgebern immer wieder dazwischen zu gehen und selbst zu punkten. Damit vergab sich der EBV einen sehr viele besseren Punktstand. So stand es nach 10 Minuten schon zum wiederholten Mal klar 16:5 für den Gastgeber. Zur Halbzeit führte Bernau bereits mit 34:16.
Nach der Halbzeitpause bäumte sich der EBV noch einmal auf. Besonders Eric Mintken als überragender Aufbauspieler und Lenker des EBV-Spiels gelang es, das Spiel zu beruhigen, seine Mitspieler wie Jean-Marc Hintze, Jannik Benk, Moritz Mahlich und Tim Sprenger gut in Szene zu setzen. Alle mitgereisten Spieler konnten punkten. Im dritten Viertel schonte Bernau seine ersten Fünf, der EBV erspielte sich ein 15:16, ehe im vierten Viertel das Pendel mit 24:15 wieder zugunsten des Gastgebers ausschlug. Bernau gewann insgesamt verdient mit 74:46. Trainer Manfred Borchert: „Wir verloren als Team etwas zu hoch. Wir hatten genug Möglichkeiten, das Spiel viel enger zu gestalten. Defensiv war unser Spiel sehr ordentlich, offensiv scheiterten wir jedoch, wie schon die gesamte Saison, unter anderen an unseren technischen Unzulänglichkeiten und an der mangelnden Konsequenz am gegnerischen Korb zu punkten. Das gilt es unbedingt auszumerzen.“
EBV-Punkte gegen Bernau: Leo Lüben 2 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Jonas Kraske 2 Pkt., Alida Nell 2 Pkt., Jannik Benk 7 Pkt. 5/8 FW, Tim Sprenger 6 Pkt. 1 Dreier 1/2 FW, Eric Mintken 7 Pkt. 1/2 FW, Jean-Marc Hintze 11 Pkt. 1 Dreier 0/2 FW, Moritz Mahlich 9 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 8/20 = 40%, Bernau: 4/11= 36%

U 14 I Jannik Benk (2)

Jannik Benk wusste als Topscorer dieses Spiels mit sehr guten 23 Punkten einmal mehr zu überzeugen.

Das Hinspiel gegen die BG 94 Schwedt lautete am ersten Spieltag 53:51 für die Schwedter. Die BG 94 konnte sich im Laufe der Saison mit dem sehr groß gewachsenen Spieler Tillmann Bartelt verstärken. Er war der Topscorer seines Teams mit 49 von insgesamt 71 Punkten (69 % aller Schwedter Punkte). Fast alle Angriffe liefen über diesen Spieler. Die EBV-Spieler Jean-Marc Hintze und Moritz Mahlich hatten sehr große Mühe diesen Spieler aus der Zone herauszuhalten. Den Schwedtern gelang es nach 10 Minuten mit 13:10 zu führen. Der EBV musste sich erst auf diese Defensivsituation einstellen. Das gelang im zweiten und dritten Viertel wesentlich besser. Eine knappe EBV-Halbzeitführung von 34:33 und ein 55:49 nach 30 Minuten waren die Folge dieser positiven Spielweise. Defensiv stand der EBV sehr gut. Die im ersten Spiel angesprochene fehlende „Hilfe“ kam jetzt etwas besser. Offensiv spielte der EBV zielstrebiger, die Ballverluste minimierten sich drastisch. Topscorer und bester Spieler in diesem Spiel war Jannik Benk. Er wurde immer wieder sehr gut angespielt und verwandelte viele 1:1 Situationen erfolgreich. Insgesamt 23 Punkte waren der verdiente Lohn. Neben dieser starken Leistung überzeugten Tim Sprenger (13 Pkt.) und der in beiden Spielen sehr gute Eric Mintken (16 Pkt.).
Am Ende wurde es noch einmal sehr spannend. Dem EBV ging nach fast Spielen die Puste aus, die Kraft ließ nach und Schwedt hatte mehrere gute „Läufe“, bei denen der EBV nicht mehr gegenhalten konnte. In der 38.Minute hieß es 68:66 für den EBV, in der 39.Minute 70:69. Jeder Korb konnte entscheiden. Am Ende machte Jannik Benk den entscheidenden Korb zum 72:69, ehe Tillmann Bartelt noch auf 72:71 verkürzen konnte. „Alles in allem ein knapper, verdienter Sieg, auch ein Sieg der gewachsenen Kampfkraft und der individuellen Verbesserungen der EBV-Spieler. Neuzugang Leo Lüben, der nur im ersten Spiel mitgewirkt hat, war eine wichtige Verstärkung des EBV und wird noch von sich hören lassen. Mein Team war die gesamte Saison von vielen Verletzungen geplagt. So konnte in kaum einem Spiel die wahre Teamleistung abgerufen werden. Außerdem müssen die unerfahrenen Spieler noch mehr profilieren, erst können wir weitere Aufgaben angehen,“ so Trainer Manfred Borchert nach dem Turnier und nach der abgelaufenen Saison.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Leo Lüben 0 Pkt., Jonas Kraske 4 Pkt., Alida Nell 4 Pkt., Jannik Benk 23 Pkt. 1/2 FW, Tim Sprenger 13 Pkt. 1/2 FW, Eric Mintken 16 Pkt., Jean-Marc Hintze 6 Pkt. 2/2 FW, Moritz Mahlich 6 Pkt. 0/3 FW; Freiwürfe EBV: 2/7 = 40%, Bernau: 4/11= 36%

Landesliga Herren: Zwei wichtige Spiele mit kleinem Aufgebot verloren

EBV-USV II 5

Emanuel Raasch (weiße Spielerkleidung) wird von zwei Potsdamer Spielern bedrängt. Bild aus einem Heimspiel (Foto Bernd Pflughöft)

(mbor) Das Team der Landesliga Herren verlor in Schwedt zwei wichtige Punktspiele im Kampf gegen den Abstieg. Gegen den USV Potsdam IV verloren die Herren relativ knapp mit 63:69 (37:37), gegen den Gastgeber kam man mit 46:90 (21:39) arg unter die Räder.
Die Eisenhüttenstädter traten nur mit 7 Spielern an. Dass mit Oliver Schwanz, Jan Grünberg und Benedikt Post drei zahlenmäßig wichtige Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen fehlten, wurde schon im ersten Spiel sehr deutlich.
Wie schon in den letzten Spielen verschlief der EBV wieder einmal das erste Viertel. Die Verteidigung stand nicht so eng genug, dass immer wieder Potsdamer Punkte hätten verhindert werden können. So stand es nach 10 Minuten leider 18:27 aus EBV-Sicht. Erst im zweiten Viertel packten die Spieler aus Eisenhüttenstadt besser zu, liefen in der Defensive endlich die Wege, die nötig waren, um den Gegner auszumachen und am freien Wurf zu hindern. Das war eine sehr gute Teamleistung, die EBV-Spieler wurden defensiv immer aggressiver. Damit kam Potsdam nicht zurecht. Offensiv klappte das Passspiel bei den Stahlstädtern jetzt viel besser, die Spielerrotation wurde von fast allen Spielern auch gut mitgemacht. Der Lohn war ein 19:10 in diesem Viertel und ein 37:37 zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel ruhten sich beide Teams etwas aus, der EBV machte nur 7 und der USV 13 Punkte. Das war natürlich für den EBV zu wenig, um seine vor dem Spiel ausgegebene Devise unbedingt gewinnen zu wollen, umzusetzen. So musste das vierte Viertel entscheiden wer gewinnt. Der EBV spielte defensiv noch einen Tick besser, ließ bei Potsdam insgesamt nicht einen einzigen Dreipunktewurf zu. Das gelang dem USV im Spiel gegen Schwedt fünf Mal. Der EBV riss innerhalb von nur drei Minuten mit 56:50 die Führung an sich und behauptete diese bis zur 39. und vorletzten Minute. In den fast letzten beiden Minuten (!) dieses sehr wichtigen Spiels gingen dem EBV die Kräfte, die Konzentration aus und das Spiel wurde in 90 Sekunden verloren. Beim Stand von 63:60 für den EBV bekamen Carsten Wehlmann (39.Minute) und David Kiutra (40.) ihr 5.Foul, mussten somit vom Platz. Der EBV machte ab jetzt keinen Punkt mehr. Potsdam war eiskalt, nutzte fast jede seiner Chancen. Dem EBV lief die Zeit davon, auch eine Auszeit des Trainers half nichts. Fast tatenlos und ohnmächtig ob der Punkte des USV Potsdam sahen die EBV-Spieler zu, wie der USV aus einem 60:63 einen 69:63 Sieg enthusiastisch feierte. „Ich bin sehr erfreut, dass mit Carsten Wehlmann, Dennis Herkt und Kevin Köster gleich drei Spieler dreistellig punkteten. Emanuel Raasch zeigte sich gegenüber den letzten Spielen stark verbessert, was seine Spielübersicht betrifft. Meine Spieler haben bis zuletzt alles gegeben. Die knappe Führung durften wir nicht aus der Hand geben. Das Spiel hing am seidenen Faden. Das clevere Spiel und auch etwas Glück haben den Potsdamern zum Sieg gereicht. Uns fehlten zwischendurch immer wieder einmal die Bankspieler, um den ersten Fünf eine kurze Gelegenheit zu geben kurz zu verschnaufen und neue Kräfte zu sammeln. Schade für mein Team. Diese Niederlage ist sehr schmerzlich“, so Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel.
EBV-Punkte gegen Potsdam IV: Dennis Herkt 19 Pkt., 3/3 FW, David Kiutra 1 Pkt., 1/2 FW, Carsten Wehlmann 15 Pkt., 1 Dreier, 2/2 FW, , Emanuel Raasch 7 Pkt., 1/2 FW, Marcus Burde 3 Pkt., 1/1 FW, Tim Raasch 0 Pkt., 0/2 FW, Kevin Köster 18 Pkt., 2/2 FW, 4 Dreier, Freiwürfe EBV 10/14 = 71%, Potsdam IV 16:29 = 55%

Landesliga Herren Dennis Herkt (1)

Fels in der Brandung – Dennis Herkt; Neben seiner guten Laufbereitschaft in beiden Spielen überzeugt er immer mehr für sehr gutes Verständnis beim pick and roll bzw. give an go, in Zusammenarbeit mit seinem Mitspielern.

Gegen den Gastgeber BG 94 Schwedt war anschließend für den EBV gar nichts mehr zu holen. Schwedt konnte mit zwölf Spielern aus dem Vollen schöpfen. All ihre sehr guten Spieler waren vertreten. Alle hatten die Klasse und auch die körperliche Präsenz mit athletischen Spielern dem EBV Paroli zu bieten. Nach 10 Minuten lag der EBV bereits 5:25 aussichtslos zurück. Der Schwedter Trainer schonte im zweiten Viertel fast seine kompletten ersten Fünf, spielte mit der zweiten Reihe immer noch gut genug, um Eisenhüttenstadt mit 14:16 (aus Schwedter Sicht) auf Abstand zu halten. Bei 25:39 wurden die Seiten gewechselt. Schwedt musste in den zweiten 20 Minuten nur noch den klaren Vorsprung verwalten. Die Gastgeber wechselten munter durch, der EBV hatte ja nur sieben Spieler. Da gab es nicht viel zu wechseln. Jeder bekam einmal kurz Zeit durch zu schnaufen und dann ging es weiter, der hohen und verdienten klaren 46:90 Niederlage entgegen. Noch einmal der Trainer des EBV nach dem Schwedter Spiel: „Ein dickes Lob an Dennis Herkt für die enorme Laufbereitschaft in beiden Spielen und an Kevin Köster, der beide Spiele fast komplett durchspielen musste und trotzdem immer anspielbar war. Auch Marcus Burde brachte sich als U 18-Spieler sehr gut in das System der Herren ein und steuerte in diesem Spiel gute 6 Punkte zum Ergebnis bei. Meine Spieler waren vom ersten intensiv geführten Spiel gegen den USV Potsdam bereits physisch am Limit. In dieser großen Halle gehen zwei Spiele hintereinander an die Substanz. So war gegen den Gastgeber mit dem ausgedünnten Kader auch nicht mehr möglich.“
EBV-Punkte gegen BG 94 Schwedt: Dennis Herkt 6 Pkt., 0/1 FW, David Kiutra 9 Pkt., 2/3 FW, 1 Dreier, Carsten Wehlmann 6 Pkt., Emanuel Raasch 5 Pkt., 1 Dreier, Marcus Burde 6 Pkt., 2/2 FW, Tim Raasch 6 Pkt., 2 Dreier, Kevin Köster 8 Pkt., 2 Dreier, Freiwürfe EBV 4/6 = 67%, Schwedt 13:27 = 48%

Oberliga U 18: Die letzten Spiele des Jahres in Königs Wusterhausen verloren

U 18 Tim Raasch (2)

Tim Raasch – Topscorer im ersten Spiel mit 23 Punkten

(mbor/era) In Königs Wusterhausen präsentierte sich das Oberligateam der männlich U 18 leider wiederum nur mit 5 Spielern. Besonders die U 18-Spieler Tobias Krutenat, Niklas Nieschalk und Tonin Scrock wurden schmerzlich vermisst. Da war gegen starke Gegner aus Schwedt und gegen die Gastgeber nicht alles möglich. Die Jungen verloren gegen den Favoriten aus Schwedt mit 60:77 (33:40) und anschließend gegen die Randberliner mit 43:89 (24:47).
Der EBV begann das Spiel gegen den Gastgeber defensiv sehr konzentriert. Die Räume wurden eng gemacht, so dass den Schwedtern wenige Möglichkeiten geboten wurden, zum EBV-Korb zu ziehen. Offensiv gelang den Stahlstädtern nicht so viel. Nur dank ihres zu Anfang gut aufgelegten Kapitäns Benedikt Post (13 Punkte), welcher allein im ersten Viertel 8 Punkte erzielte, stand es nach 10 Minuten nur 17:22 gegen den EBV. Die immer besser werdende EBV-Defense gegen die großen Schwedter Spieler brachte den Eisenhüttenstädtern wiederum ein gutes zweites Viertel, auch wenn die dominanten Spieler der Gegner nie wirklich aus dem Spiel zu nehmen waren. Vor allem das Abfangen der hohen Zuspiele zu den Schwedtern durch den jeweils helfenden Mitspieler, besonders durch Tim Raasch und Paul Wilhelm gelang in dieser Phase sehr gut. Zur Halbzeit stand es 33:40 gegen den EBV. Der dritte Spielabschnitt war der beste des EBV in der Defensive. Leider passten wir uns offensiv dem Gegner in Sachen Wurfquote sehr an. Das dritte Viertel ging mit 13:12 an den EBV. Nach 30 Minuten stand es somit 45:53. Das vierte Viertel war für den EBV etwas zum Abgewöhnen. Defensiv kam keine Hilfe mehr durch Mitspieler, die Reboundarbeit wurde so gut wie eingestellt, obwohl die ersten drei Viertel in dieser Hinsicht gut waren. Offensiv gingen die fünf Spieler mit Zuspielen und Würfen zu lässig um, allein 6 Ballverluste gab es in dieser Phase. Der EBV suchte seinen zu selten an diesem Tag seinen besten Spieler – Tim Raasch, welcher hoch motiviert war und mit sehr guten 23 Punkten Topscorer seines Teams wurde. Marcus Burde belegte mit seinen erzielten 20 Punkten ebenfalls, was gegen solch einen Gegner möglich war. Einige Mitspieler zogen jedoch zu oft blindlings in die gut verteidigte Zone der Schwedter, ohne außen den freien Spieler zu sehen. So gab es auch hier Ballverluste, die den Gegner noch einmal einluden entscheidend zu punkten. Das Spiel endete 60:77 aus EBV-Sicht. Trainer Emanuel Raasch nach dem ersten Spiel: „Das Teamspiel kann mich nicht zufrieden stellen. Wir haben aufgrund des letzten Viertels das Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. Wir müssen zukünftig über 40 Minuten ein gutes Spiel abliefern. Das war an diesem Tag mit nur 5 Spielern sehr schwierig.“
EBV-Punkte gegen Schwedt: Benedikt Post 13 Pkt., 1/2 Freiwürfe, Marcus Burde 20 Pkt., 4/6 FW, Tim Raasch 23 Pkt., 3/4 FW, 2 Dreier, Paul Wilhelm und Ren Xuzhen beide 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/12 = 67%, Freiwürfe Schwedt: 3/9 = 33%

U 18 Marcus Burde (1)

Marcus Burde gehörte zu den Besten in beiden Auswärtsspielen

Das zweite Spiel gegen die Gastgeber aus Königs Wusterhausen begann für die Oderstädter bedeutend schlechter als das erste Spiel. Der Gastgeber spielte eine gute Defense, erzwang Ballverluste beim EBV und verwertete diese sogleich. Dank eines in beiden Spielen gut aufgelegten Marcus Burde, welcher schnelle 5 Punkte erzielte, stand es zur Viertelpause nur 9:19 gegen den EBV. Das zweite Viertel verlief in ähnlicher Weise, nur dass in diesem Viertel Paul Wilhelm (6 Punkte) der Antriebsmotor in der EBV-Offensive war. Königs Wusterhausen wurde offensiv jetzt aber bedeutend stärker. Innerhalb von nur 10 Minuten verzeichnete der EBV ein 15:28 und einen hohen Rückstand zur Halbzeit mit 24:47. In der zweiten Hälfte verbesserte sich das Spiel nicht wesentlich, da die Spieler des EBV zu erschöpft waren. Paul Wilhelm fiel kurz nach Beginn der zweiten Hälfte aus, sodass mit nur 4 Spielern weiter gespielt werden musste. Der Gastgeber war sportlich fair und spielte daraufhin ebenfalls nur mit 4 Spielern. Das tat der Überlegenheit der Gegner jedoch keinen Abbruch. Der EBV-Topscorer aus dem ersten Spiel Tim Raasch spielte trotz Knieproblemen weiter, konnte sich aber nicht mehr so einbringen. Außerdem gab es zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern. So endete das Spiel mit einer hohen 43:89 Niederlage. Trainer Emanuel Raasch: „Ich kann den eingesetzten fünf Spielern keinen Vorwurf machen. Sie haben physisch in beiden Spielen alles gegeben. Meine Kritik geht an die daheim gebliebenen Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen nicht den Weg mit uns fanden. Besonderes Lob gibt es von mir für Marcus Burde, welcher als einziger probiert hat mit seinen 19 Punkten die unterdurchschnittliche Leistung des angeschlagenen Tim Raasch zu kompensieren. Schlussendlich war das Spiel von der Erschöpfung der fünf EBV-Spieler geprägt. Es kamen viele Passfehler im Aufbauspiel und mangelnde Reboundarbeit zustande. Außerdem gab es gegen die Gastgeber zu wenig Bewegung im EBV-Spiel.“

EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Benedikt Post 11 Pkt., 1/1 Freiwürfe, Marcus Burde 19 Pkt., 3/5 FW, 2 Dreier, Tim Raasch 7 Pkt., 0/2 FW, 1 Dreier, Paul Wilhelm 6 Pkt., Ren Xuzhen 0 Pkt., 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 4/12 = 33%, Freiwürfe Königs Wusterhausen: 6/12 = 50%

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Oberliga U 18 m: Erneut zwei Niederlagen gegen Schwedt und Königs Wusterhausen

U 18 Toni Scrock (2)

Toni Scrock – eine der Stützen des Teams U 18 m

(mbor) Das Oberligateam der männlichen U 18 spielte am letzten Wochenende in Schwedt. Trotz phasenweise guter Leistungen reichte es nicht zu einem ersten Sieg in dieser noch jungen Saison. Gegen den Gastgeber wurde sehr hoch mit 56:98 (17:47) verloren, gegen das Team aus Königs Wusterhausen hieß es trotz einer Halbzeitführung am Ende 70:81 (45:38).
Gegen Schwedt begann der EBV konzentriert und nutzte die ersten 3 Minuten dieses Spiels um gegen die körperlich deutlich überlegenen Spieler aus Schwedt zwei schnelle Körbe zu erzielen. Das gelang erst wieder in der 10. Minute. Nach 10 Minuten stand es bereits 6:22 aus Gästesicht. Zu Anfang dieses Viertels war Schwedt zwar etwas überrascht von der schnellen athletischen Spielweise des EBV, welche aber leider schnell nachließ. Der EBV ließ sich immer mehr auf das statische Spiel der Schwedter ein. Damit konnten diese ihre körperliche Überlegenheit ausspielen. Schwedt gewann auch das zweite und dritte Viertel überlegen. Zwischenzeitlich stand es zur Halbzeit 17:47, nach 30 Minuten 30:77. Auf Grund dessen, dass die Spielmacher und Topscorer Tim Raasch (gesamt nur 13 Punkte, 3 Dreier, 2/4 Freiwürfe) und Kapitän Benedikt Post (ebenfalls nur 9 Pkt., 1/4 Freiwürfe) erst im vierten Abschnitt aufdrehten, war das Spiel bis dahin bereits für Schwedt gelaufen. Das vierte Viertel gewannen die Gäste mit 26:21. Das wirkte sich dann etwas freundlicher auf die dennoch hohe 56:98 – Niederlage aus. Trainer Emanuel Raasch nach diesem Spiel: „Ein großes Lob an Toni Scrock, der mit einer sehr guten Wurfquote (15 Pkt., 3 Dreier, 2/2 Freiwürfe) der beste Spieler des EBV war. Zu bemängeln habe ich, dass wir uns von Schwedt ihr langsames Spieltempo „aufzwingen ließen. Wir spielten nicht druckvoll und schnell genug. Zum anderen zeigte sich, wie bereits in den ersten beiden Spielen, dass unsere Rebound- und Ausblockarbeit dringend verbesserungswürdig ist. Leider verletzte sich Neuzugang Paul Wilhelm (ehemals BBC Cottbus bereits im ersten Viertel so stark am Fuß, dass er nicht mehr mitwirken konnte.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Tim Raasch 13 Pkt., 3 Dreier, 2:4 Freiwürfe; Benedikt Post 9 Pkt., 1:4 FW; Marcus Burde 7 Pkt., 1:4 FW; Paul Wilhelm 4 Pkt., 0:2 FW; Toni Scrock 15 Pkt., 3 Dreier, 2:2 FW; Niklas Nieschalk 6 Pkt., 0:1 FW; Tobias Krutenat beide 2 Pkt.; Oliver Müller 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6:17 = 35%, Freiwürfe Schwedt 5:7 =71%

U 18 Benedikt Post (2)

Benedikt Post – neben Tim Raasch einer der erfolgreichen Topscorer

Trotz der hohen Niederlage zuvor begann der EBV überraschend frisch das zweite Spiel gegen das Team aus Königs Wusterhausen. Nach 4 Minuten stand es 8:4 für den EBV. Der EBV hielt das gute spielerische Niveau vornehmlich in der Defense bis Ende der ersten Spielperiode und führte verdient klar mit 22:13. Dank eines überragendem Kapitäns Benedikt Post (21 Punkte, 9/11 Freiwürfe), welcher 10 seiner 21 Punkte im 2.Spielabschnitt machte, hielt der EBV die Führung bis in die Halbzeit hinein zum 45:38.
Im 3. Viertel ließen sowohl die Defensive als auch die Offensiv stark nach. Diese Chance nutzte der Gegner, um ins Spiel zurück zu kommen. Die zu hohe Foulbelastung der Führungsspieler des EBV tat ein Übriges – so ging dieser Spielabschnitt mit 30:10 an Königs Wusterhausen, zu einem 55:68 aus Sicht des EBV. Im vierten Viertel drehte der EBV noch einmal auf und spielte wieder eine gute Defense, wobei die Jungen von der Oder nur 13 Punkte des Gegners zuließen, selbst leider auch nur zu selten trafen (15 Pkt.). Insgesamt schmeichelt dem EBV das Endergebnis etwas, weil das Team nur durch ihre beiden Topscorer Tim Raasch (23 Pkt., 1 Dreier, 4/8 FW) und dem bereits erwähnten Benedikt Post am „Leben gehalten wurde“. Außerdem wurde die Defensive von Königs Wusterhausen zunehmend schwächer. So reichte es letztlich nur zu einer 70:81 Niederlage.
Trotz der Niederlage war Trainer Emanuel Raasch zufriedener als zuvor im Spiel gegen Schwedt. „Wir haben gezeigt, dass wir mit dem Niveau der Oberliga mithalten können. Wir haben gegen Königs Wusterhausen nur ein schwaches Viertel gehabt und deswegen verloren. Wir müssen es lernen, unsere gute Leistung über ein gesamtes Spiel hinweg durchzuhalten. Dann werden wir auch gewinnen.“

EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Tim Raasch 23 Pkt., 1 Dreier, 4:8 Freiwürfe; Benedikt Post 21 Pkt., 9:11 FW; Toni Scrock 5 Pkt., 1 Dreier, 0:2 FW; Marcus Burde 12 Pkt., 2 Dreier; Tobias Krutenat 4 Pkt., 2:4 FW; Niklas Nieschalk 5 Pkt., 1:2 FW; Oliver Müller 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 16:27 = 59%, Freiwürfe Königs Wusterhausen: 12:23 = 52%

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Oberliga U 16 männlich: Zwei Niederlagen in Bernau

U 16 I Lucian Arman Nekat (2)

Lucian Arman Nekat – stark in den Rebounds unter den Brettern

(mbor) Das Team der U 16 männlich verlor in den Oberligaspielen gegen die BG 94 Schwedt mit 64:65 (31:33) nach Verlängerung und gegen die SSV Lok Bernau mit 43:61 (19:34).
Der EBV startete gut in sein erstes Saisonspiel. Das vor allem dank eines im 1. Viertel sehr starken Lucian Arman Nekat, welcher unter beiden Körben fast alle Rebounds bekam und in diesem Viertel 6 Punkte erzielte. Somit stand es nach 10 min. 15:10 aus Sicht des EBV.
Bis zur Halbzeit fand Schwedt besser ins Spiel. Der EBV agierte sichtlich noch sehr unerfahren. Die Schwedter zwangen die Oderstädter zu Ballverlusten und bestraften sie obendrein noch mit eigenen Punkten. Zur Pause stand es 31:33 aus EBV-Sicht.
Das 3. Viertel verlief noch etwas schlechter für den EBV, da Topscorer Dean Hölzel (26 Pkt.) lange Zeit foulbelastet auf der Bank saß. So gewannen die Schwedter dieses Viertel mit 19:8. Nur dank eines wieder eingesetzten Dean Hölzel und dem weiter in den Rebounds starken Lucian Arman (18) kam der EBV zurück ins Spiel und erkämpfte sich ein 58:58 zum Ende der regulären Spielzeit. Leider musste Dean Hölzel kurz vor dem Schlusspfiff mit 5 Fouls auf die Bank – die Verlängerung musste der EBV zu viert spielen. Die Eisenhüttenstädter gingen zuerst sogar mit 3 Punkten in Führung; dieser knappe Vorsprung reichte leider nicht mehr bis zum Ende. 11 Sekunden erzielte Lucian Arman Nekat zwar noch das 64:65. Das war aber nur noch Ergebniskosmetik. Neben den bereits erwähnten Spielern konnte Trainer Emanuel Raasch die starke Defense von Tim Engler (2 Pkt.) in beiden Spielen und zwei wichtige erfolgreiche 3-Punktewürfe von Florian Wendland nennen.
„Auch wenn der Ausgang des Spiels zum Schluss etwas enttäuschend für uns war, kann ich mein Team für seinen guten kämpferischen Einsatz loben. Zumal es noch ein sehr unerfahrenes Team ist. Auf diese gute Leistung lässt es sich in den nächsten Spielen aufbauen“, so noch einmal der Trainer nach dem Spiel.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Dean Hölzel 26 Pkt., 2:6 Freiwürfe; Armin Steinicke 6 Pkt., 0:2 FW; Lucian Arman Nekat 18 Pkt.; Florian Wendland 6 Pkt., 0:2 FW; Teoman Prahst 6 Pkt., 0:2 FW, Tim Engler 2 Pkt.; Niklas Steidel und Johannes Leuther beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 2:12 = 17%; Freiwürfe Schwedt: 10:25 = 40%

U 16 I Teoman Prahst (3)

Teoman Prahst mit sehr guten 19 Punkten im zweiten Spiel gegen Bernau

Das EBV Team erwischte gegen den Gastgeber SSV Lok Bernau einen schlechten Start. Die Mannschaft war noch zu erschöpft vom vorherigen Spiel gegen Schwedt. Zu langsam waren die Jungen in der Defensive, zu unkonzentriert in der Offensive. Eine Auszeit vom Trainer Emanuel Raasch konnte den Spielfluss der Spieler aus Bernau nur begrenzt aufhalten. Somit stand es nach 10 Minuten 18:4 für Bernau. Im zweiten Viertel fing der EBV sich noch einmal dank ihres sehr guten Kapitäns Teoman Prahst (gesamt 19 Pkt.). Zur Halbzeit stand es 19:34 aus EBV-Sicht. Ab der zweiten Hälfte war das Spiel sehr zerfahren. Viele Ballverluste auf beiden Seiten und schlechte Freiwurfquoten beließen den Abstand in etwa gleich bis zu einem Endstand von 64:43 für die Gastgeber. Beiden Teams merkte man deutlich an, dass es das zweite schwere Spiel an einem Tag war. Die Panketaler hatten verdient das bessere Ende für sich, weil sie die technisch bessere Klinge schwangen und mehr Spielerfahrung in die Waagschale werfen konnten.

EBV-Punkte gegen Bernau: Dean Hölzel 15 Pkt., 3:10 Freiwürfe; Tim Engler 4 Pkt., 2:8 FW; Teoman Prahst 19 Pkt., 1:5 FW; Lucian Arman Nekat 4 Pkt.; Florian Wendland 2 Pkt.; Armin Steinicke, Johannes Leuther und Niklas Steidel alle 0 Pkt. Freiwürfe EBV: 6:23 =26% Freiwürfe Bernau: 5:29 = 17%

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