Basketball Bestenspiele U 14: Zwei ärgerlich knappe Niederlagen zum Auftakt

U 14 I Eric Mintken (2)

Eric Mintken gehörte als Guard zu den Besten seines Teams.

(mbor) Zum Auftakt der Saison 2013/2014 verlor das Team der U 14 I. in Potsdam mit 53:59 (24:37) gegen den USV Potsdam und mit 51:53 (24:28) gegen die BG 94 Schwedt.
Das neu zusammengestellte Team der Jahrgänge 2001 und 2002 musste gleich zu Beginn der Saison einen harten Test bestehen. Sowohl die Gastgeber aus Potsdam als auch die Uckermärker aus Schwedt verlangten den Oderstädtern alles ab. Gegen den USV Potsdam benötigte der EBV mehr als 15 Minuten, also fast die erste Halbzeit, um seine Nervosität abzulegen. Das Aufbauspiel klappte nur schleppend, die vorher trainierten Möglichkeiten des Spielaufbaus waren entweder zu durchsichtig oder kamen erst gar nicht zustande. Allzu oft versuchten die Aufbauspieler die EBV-Center hoch in der Zone anzuspielen. Das klappte jedoch auch nicht so, dass daraus zählbare Punkte heraus kamen. Zur Halbzeit lag der EBV bereits deutlich mit 24:37 zurück. Nach dem Seitenwechsel kamen die EBV-Spielerinnen und -Spieler besser und zielstrebiger zurecht. War es die Halbzeitansprache oder auch nur, dass sich die Spieler an die anderen Hallenverhältnisse gewöhnt haben. Jedenfalls gewann der EBV das dritte Viertel mit 14:10. Entscheidend war hier, dass die Eisenhüttenstädter kämpferischer und bissiger waren und dass die Potsdamer ihre zweite Garde spielen, die aber immer noch kreuzgefährlich war. Der EBV hatte zwar einen 10:0 Run, musste aber die Potsdamer etwas herankommen lassen. Bei den Oderstädtern waren die besten Spieler die Aufbauspieler Eric Mintken (10 Pkt.) und Jannik Benk (13 Pkt.). Sie punkteten selbst sehr gut, verstanden es aber nicht durchgängig, ihre Mitspieler effektiv einzusetzen, was natürlich beidseitig betrachtet werden muss. Zum einen betrifft das den Zuspieler, zum anderen denjenigen, der den Ball bekommen soll.
So stand es nach 30 Minuten nur noch 38:47. Ein Auftaktsieg war im Bereich des Möglichen. Leider reichte es am Ende nicht mehr zu einem starken Aufbäumen. Trotz allen Bemühens seitens Jean-Marc Hintze (nur 4 Pkt.), Johannes Leuther (9 Pkt.), Tim Sprenger (6 Pkt.) sowie aller, die die letzten 10 Minuten bestritten, reichte es nicht mehr, das Blatt zu wenden und einen Sieg einzufahren.
Trainer Manfred Borchert nach dem Spiel: „Mein Team überzeugte heute in Bezug auf kämpferischen Einsatz. Da gibt es wenige Abstriche. Spielerisch ging noch einiges schief. Die Einwurfvarianten klappten schlecht. Die Aufbauspieler bemühten sich redlich, fanden jedoch nicht durchgängig ihre Mitspieler. Zu allem Übel war die Chancenverwertung des Teams unter 20 %. Das reicht insgesamt natürlich nicht, um gegen einen annähernd gleichwertigen Gegner einen Sieg aus dem Feuer zu reißen.“
Punkte des EBV-Teams gegen USV Potsdam: Jean-Marc Hintze (4 Pkt., 0:2 Freiwürfe), Jonas Kraske (2 Pkt.), Alida Nell (0 Pkt.), Johannes Leuther (9 Pkt., 1:2 Freiwürfe), Carlos van den Brandt (2 Pkt.), Jannik Benk (13 Pkt., 1:4 FW), Tim Sprenger (6 Pkt.), Eric Mintken (10 Pkt., 0:3 FW), Moritz Mahlich (7 Pkt., 1:2 FW); Freiwürfe EBV: 3:15/20%, Potsdam: 2:7/28%
Gleich anschließend hieß der Gegner, genau wie in der letzten Auftaktbegegnung, BG 94 Schwedt. Die Schwedter kamen ausgeruht, die Eisenhüttenstädter hatten bereits ein schweres, laufintensives Spiel in den Beinen. Die EBV-Spieler liefen, als wenn sie Bleisohlen in den Schuhen hatten. Sehr anfällig waren sie beim Konterspiel von Schwedt. Da die Effektivität des EBV ähnlich der wie gegen Potsdam lag, gelang es den Schwedter Spielern anschließend sehr häufig ein Übermachtspiel 3:2 bzw. 2:1 aufzuziehen und erfolgreich abzuschließen. Dazu kam auch noch, dass die beiden sehr wichtigen großen EBV-Spieler Johannes Leuther (8.Minute/4.Foul) und Jean-Marc Hintze (10.Minute/3.Foul) mit zu frühen Fouls belastet waren, die den Trainer zum Umstellen des Teams zwangen. Alida Nell war die einzige Spielerin beim EBV, die auf der Außenlinie zum Korb zog und mit 10 Punkten sehr erfolgreich war. Das gelang keinem der anderen EBV-Center so gut. So waren die „Kleinen“ gezwungen, von vorn zu kommen und sich durch die gegnerischen Reihen zu kämpfen. Nur ganz selten wurde ein Block für den Ballbesitzer gestellt, nicht ein einziges Mal gab es ein „give and go“, auch die bereits erwähnten „Boxen“ beim Einwurf von der Grundlinie bzw. von der Seite klappten unzureichend oder waren uneffektiv. Trotz dieser Mängel hielten die EBV-Spieler die Partie lange offen. Erst ein Schwedter 8:0 Run in der 37.Minute warf den EBV nach einer eigenen 45:44 Führung mit 47:52 zurück, ehe mit 51:53 Ergebniskosmetik betrieben werden konnte. Sehr niedergeschlagen gab das Team beide Spiele knapp ab. Das jeder es hätte besser machen können, wussten die Spieler. Unter dem Strich bleiben für EBV-Trainer und Mannschaft folgende Trainingsschwerpunkte: Maßgebliches Verstärken des Centerspiels, Verbesserung der Verteidigungsarbeit, konditionelle Verbesserung der Spieler, starke Verbesserung der Effektivität aller Spieler.
Punkte des EBV-Teams gegen Schwedt: Jean-Marc Hintze (6 Pkt., 0:2 Freiwürfe), Jonas Kraske (0 Pkt.), Alida Nell (10 Pkt., 0:2 Freiwürfe), Johannes Leuther (7 Pkt., 1:2 Freiwürfe), Carlos van den Brandt (5 Pkt., 3:4 FW), Jannik Benk (8 Pkt.), Tim Sprenger (6 Pkt.), Eric Mintken (7 Pkt., 3:4 FW), Moritz Mahlich (2 Pkt., 0:4 FW); Freiwürfe EBV: 4:14/28%, Schwedt: 7:24/29%

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Sechs EBV-Teams beim 20.Streetballturnier in Schwedt

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Johannes Leuther in einer guten Defensivposition

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Auch viel Spaß gehörte zum Turnier dazu

(mbor) Gleich mit sechs Teams in 5 Altersklassen reisten 18 Spieler des EBV 1971 zum Traditionsturnier nach Schwedt. Bei strahlendem Sonnenschein ging es in den Kategorien teilweise hart zur Sache. Besonders in der Männerklasse 94 offen hatten die Brüder Emanuel und Tim Raasch sowie Jan Grünberg alle „Hände voll“ zu tun, um die gegnerischen Distanzwürfe abzuwehren. Sie hielten aber gekonnt dagegen und errangen als Team „Hütte heat“ einen guten zweiten Platz.
In der Altersklasse 1997/1998 musste das Team „3 Pappnasen“ mit Toni Scrock, Tobias Krutenat und Neuzugang Niklas Steidel leider alle Spiele abgeben. Sie belegten den 6.Platz. Trotz dieser für sie enttäuschenden Platzierung war es für diese Spieler ein Lernprozess. Außerdem hatten sie wie alle EBV-Spieler großen Spaß am Turnier.
Joey Lehmann, Armin Steinicke und Dean Hölzel belegten als Team „Babocasso“ in der Altersklasse 1999/2000 einen sehr guten 2.Platz. Dean Hölzel bestach durch gekonnte Dribblings und gute Zuspiele vornehmlich zu Center Joey Lehmann. Sowohl Letzterer als auch Armin Steinicke erzielten viele Offensiv- und Defensivrebounds. Das ermöglichte den Jungen offensiv nach einem Fehlwurf dann doch noch punkten zu können.
Bei den Jahrgängen 2001/02 hatte der EBV zwei Teams am Start. Mit Jean-Marc Hintze, Johannes Leuther und Moritz Habel als Team „1.FC Alien“ gelang den Eisenhüttenstädtern ein guter 2.Platz. Sowohl diesen Jungen als auch das zweite EBV-Team „Bad Bob Boys“, welches mit Carlos van den Brandt, Hannes Müller-Kwaschnik und Norman Schnippa den 3.Platz belegte, merkte man an, dass einige Spieler noch nicht lange dem Basketball hinterher jagen. Zuspielfehler und Abstimmungsfehler, aber auch technische Fehler, ließen das Schwedter Team „Olaff“ alle Spiele gewinnen.

Sieger un Platzierte beim Turnier in Schwedt

Sieger un Platzierte beim Turnier in Schwedt

Die Jüngsten des EBV waren an diesem Tag die Besten. Max Kalisch, Toni Gilke und Peer Dishur errangen nach spannenden 4 Spielen den 1.Platz und damit die Goldmedaille. Dieses Team überzeugte durch ruhigem Aufbau und Teamspiel sowie phasenweise guter Trefferquote.
Bei den Rahmenwettbewerben belegte Jan Grünberg in den 3-Punktewürfen nach Stechen den 1.Platz und Jean-Marc Hintze den 3.Platz. Toni Scrock überzeugte bei den Freiwürfen und belegte nach Stechen den 2.Platz.
Der EBV dankte den Organisatoren der BG 94 Schwedt. Der Vorsitzende des EBV 1971 Manfred Borchert übereichte dem Chef der BG 94 Schwedt Uwe Schreiber bei diesem Streetballturnier anlässlich ihres 20jährigen Bestehens einen Pokal und wünschte allen Beteiligten weiterhin gute Zusammenarbeit.

Weitere Bilder (alle M.Borchert) auf Facebook

Landesliga Herren sichert sich nach Verlängerung gegen Cottbus III Klassenerhalt

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Toni Meinhardt, der starke etatmäßige EBV-Center macht aus beruflichen Gründen leider eine Pause.

(mbor) In einem packenden Spiel setzte sich das Landesliga Herrenteam gegen den BBC Cottbus III mit 91:77 (30:36/76:76)  nach Verlängerung durch und verbleibt damit in der Liga. Gegen den Oranienburger SV erreichte das Team ein beachtliches 65:82 (24:38).

Gegen Cottbus III war von Beginn des Spiels an zu merken, dass beide Teams wussten, dass es um den Abstieg aus der Landesliga ging. Sehr viele Zuspiele kamen bei beiden Teams nicht an, viele Ballverluste und Fehlwürfe waren die Folge. Cottbus fand in der 1.Halbzeit besser ins Spiel, der EBV hinkte die ersten 20 Minuten in allem hinterher. So stand es auch verdientermaßen nach 10 Minuten 13:10 bzw. zur Halbzeit 34:28 für den Gegner. Zum Glück hielt sich der EBV noch einigermaßen im Spiel, weil der BBC auch nicht alles traf und die Eisenhüttenstädter in dieser Phase mit einer guten Freiwurfquote von 11:13 glänzten.

In der Halbzeitansprache konnte Trainer David Kiutra sein Team noch einmal derart motivieren, so dass die Aufholjagd ab der 21.Minute begann. Es hatte sich bereits in der 17.Minute ein Aufwärtstrend bemerkbar gemacht, der auch die Zuschauer begeisterte. In der zweiten Halbzeit bewies der Gastgeber mit seiner Art zu spielen, dass er gewillt war, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Denn nur ein Sieg gegen die Lausitzer stand zur Debatte. Kevin Köster war es, der durch seine hervorragende Defensive alle mitriss und den entscheidenden Spieler der Gäste,  Marek Tojek (23 Punkte) kaum mehr treffen ließ. Da dieser später auch mit 4 Fouls belastet war, gab es für den EBV die Möglichkeit etwas freier aufzuspielen.

In der 31.Minute führte der EBV mit 56:54 das erste Mal, in der 37.Minute noch mit 69:63. Plötzlich wurde der Gastgeber wieder sehr nervös, die Zuordnung in der Defensive klappte nicht mehr und Cottbus kam in der regulären Spielzeit noch einmal zum 76:76 Ausgleich. Eine Verlängerung musste her. Diese gehörte unbedingt dem EBV, denn mit einem lange nicht gesehenen Siegeswillen fegten die Spieler mit 15:1 die Cottbuser regelrecht weg. Damit war der Klassenerhalt perfekt. Zur gleichen Zeit besiegte im Fernduell die BG 94 Schwedt die WSG Fürstenwalde II mit 83:40 und dem EBV war der rettende 6.Platz nicht mehr zu nehmen.

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Aufbauspieler Kevin Köster nahm mit seiner Defensive den besten Spieler der Cottbuser aus dem Spiel.

EBV-Team gegen Cottbus III: Dennis Herkt: 18 Punkte/2:4 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 22 Pkt./4:7 FW/2 Dreier, Jan Grünberg: 18 Pkt./3:7 FW/1 Dreier, Oliver Schwanz: 4 Pkt./1:2 FW/1 Dreier, Toni Meinhardt: 17 Pkt./5:10 FW, Patrick Köster: 0 Pkt., Emanuel Raasch: 5 Pkt./0:2 FW/1 Dreier, Kevin Köster: 7 Pkt./1:5 FW; Freiwürfe: EBV 16:37 = 43%, Cottbus 10:27 = 37%

Das zweite Spiel gegen den Tabellenzweiten Oranienburger SV war nicht mehr von Bedeutung. Trotzdem war es für die vielen Zuschauer sehr interessant und ansehenswert. Der EBV startete sehr gut einem 7:0, musste jedoch auch schnell wieder die Überlegenheit der kompakt stehenden Oranienburger Spieler anerkennen. Die Gäste hatten mit Marcel Landmann (25 Punkte), Friedrich Schenk und Berthold Kober (je 21 Punkte) drei Spieler in ihren Reihen, die Dreh- und Angelpunkt waren. Sie bestimmten den Rhythmus, sie erzielten mit 82% die Mehrzahl der erzielten Gästepunkte. Dazu kam bei den Gästen eine Effektivität  von  65% (22:34) an der  Freiwurflinie, die außerordentlich war.

Der EBV schlug sich beachtlich, nach 10 Minuten führte Oranienburg mit 17:15, zur Halbzeit mit 36:22. Der EBV mühte sich, konnte aber die Kreise des Gastes kaum einengen. Da Oranienburg nicht mehr tat, als zum Siegen notwendig, kam der EBV in der 36.Minute auf 63:68 noch einmal heran. Das wurmte jedoch die Gäste, sie zogen das Spiel noch einmal an sich und gewannen schließlich, auch in der Höhe verdient mit 82:65.

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Kapitän Carsten Wehlmann – ein Vorbild an kämpferischem Einsatz, Willensstärke und Spielintelligenz

Herausragender Spieler an diesem Tag war Carsten Wehlmann, der an seinem Geburtstag Dreh- und Angelpunkt war und mit seinen erzielten Punkten, seinen Zuspielen und seinem gesamten kämpferischen Auftreten Vorbild für alle Spieler auf dem Feld war.

Trainer David Kiutra zog nach dem Turnier eine positive Bilanz: „Wir haben nach einer verpatzten Vorrunde eine starke Rückrunde gespielt. Außer dem Aussetzer mit zwei leider verlorenen wichtigen Spielen in Mahlow lassen diese Spiele für die kommende Saison hoffen, dass wir uns im Mittelfeld der Landesliga etablieren können. Das Team verabschiedet sich für eventuell zwei Jahre vom starken Center Toni Meinhardt, der beruflich sehr angespannt ist, eine Auszeit benötigt. Er war immer ein Rückhalt unseres Teams. Außerdem danken wir den treuen Fans, die uns in der Inselhalle tatkräftig unterstützt haben.

EBV-Team gegen Oranienburg: Dennis Herkt: 13 Punkte/1:1 Freiwürfe, Carsten Wehlmann: 20 Pkt./2 Dreier, Jan Grünberg: 10 Pkt./2:4 FW, Oliver Schwanz: 8 Pkt./0:2 FW/2 Dreier, Toni Meinhardt: 7 Pkt./1 Dreier, Patrick Köster: 2 Pkt./1 Dreier, Emanuel Raasch: 3 Pkt./1 Dreier, Kevin Köster: 2 Pkt.; Freiwürfe: EBV 3:7 = 43%, Cottbus 22:34 = 65%

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Bestenspiele U 14: Letzte Saisonspiele mit zwei Heimniederlagen beendet

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Florian Wendland (Nr.14/rot) gegen den besten Spieler aus Potsdam Jan Volck (Nr.11/blau)

 Basketball Bestenspiele  U 14: Letzte Saisonspiele mit zwei Heimniederlagen

(mbor) Das EBV – Nachwuchsteam der U 14 männlich musste letzten Sonntag über zwei Heimniederlagen quittieren. Gegen die BG 94 Schwedt verlor das Mixed-Team mit 51:71 (24:33), gegen den USV Potsdam hieß es nach 40 Minuten 44:69 (21:36). Damit ist für die Mannschaft die Saison beendet, denn nur ein 4.Platz war die Berechtigung zur Teilnahme am Final four im März. Das Team belegt nach diesen beiden Spielen den 6.Platz.

Sieht man das nüchterne Ergebnis, so könnte der Leser meinen, dass dies zwei klare Niederlagen seien. Ergebnismäßig ist das richtig, spielerisch jedoch hat sich das Team in den letzten beiden Turnieren erheblich gesteigert. Sowohl am vergangenen Samstag in Cottbus als auch bei diesem Heimturnier konnte Trainer Manfred Borchert feststellen, dass sich die Mannschaft gut präsentiert hat. Leider fehlten erneut Tim Slobar (Handverletzung) und Jannik Benk (Fußverletzung) sowie Bastian Krauß und Johannes Leuther. Der Gastgeber begann das Spiel sehr konzentriert und couragiert. Schwedt hatte in Grzegors Kalusynski und Erik Petrak zwei hoch aufgeschossene Jungen, die dem EBV das Leben sehr schwer machten. Beide erzielten denn auch die meisten der Schwedter Punkte (34 bzw. 19 Pkt.). In der EBV-Defensive wurden diese beiden Spieler von Teoman Prahst und Florian Wendland „bewacht“. Teoman Prahst war schon frühzeitig mit 4 Fouls belastet. So musste er minutenlang auf der Bank sitzen und frustriert zuschauen. Die Teamdefensive als solche klappte beim EBV recht gut. Natürlich konnte man die großen Schwedter Spieler nie vollends ausschalten, jedoch muss das große Engagement des Gastgeberteams  unbedingt anerkannt werden. Im Angriff verstanden es die Eisenhüttenstädter dieses Mal wesentlich besser als im ersten Turnier Anfang September in Potsdam ihr eigenes Spiel zu machen. Wechselweise spielten Laurin Wendland und Teoman Prahst auf der Aufbauposition. Die anderen drei Spieler sollten in Position laufen und sich so gegenseitig frei blocken, dass sie angespielt werden können. Obwohl hier noch Reserven liegen, haben die meisten EBV-Spieler akzeptiert, dass Laufbereitschaft und Einsatzwille dazu gehören, um erfolgreich zu sein. Die Schwedter führten zur Halbzeit mit 33:24 und ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen. Sie zogen weiter ihre Kreise, bauten ihre Führung weiter auf 52:38 (30.Minute) und 65:41 (34.) aus. Am Ende gewannen die Uckermärker klar und verdient mit 71:51. Die Besten des EBV waren auch die erfolgreichsten Korbschützen beim Gastgeber wie Teoman Prahst (16 Pkt.), Landesauswahlspieler Laurin Wendland (15 Pkt.) und Florian Wendland mit 8 Punkten.

 

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Cassandra Theißen (rote Kleidung) versucht einen gegnerischen Potsdamer im Zug zum Korb aufzuhalten.

 

EBV-Punkte gegen Schwedt: Jean-Marc Hintze: 2 Pkt.; Moritz Mahlich, Jonas Kraske: beide 0 Pkt.; Daniel Zickuhr: 2 Pkt.; Laurin Wendland: 15 Pkt., 1/4 Freiwürfe;  Cassandra Theißen: 4 Pkt.; Eric Mintken: 2 Pkt.; Florian Wendland: 8 Pkt., 0:2 FW;  Teoman Prahst: 16 Pkt., 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 1/12 = 1%, Schwedt: 3/8 = 38%

 

Das zweite Spiel des EBV gegen USV Potsdam ähnelte vom Verlauf her dem des Spiels gegen Schwedt. Die Potsdamer, eigentlich größenmäßig klar im Vorteil, setzten zwei dieser großen Spieler nicht ein. So blieben die Größenvorteile moderat. Der EBV spielte mit bewährtem Konzept, ähnlich wie  gegen Schwedt. EBV-Trainer setzte bewusst, im Rotationsprinzip, alle Spieler ein, um auch den Bankspielern zu vermitteln, wie hoch die Belastung in solch einem Spiel ist. Das gleiche tat auch der Trainer von Potsdam, Jan Brzezinski. So kam es zu einer sehr interessanten, jederzeit fairen,  und nicht einmal einseitigen Partie. Der USV hatte die etwas erfahrenen Spieler in seinen Reihen, der EBV setzte auf Kampfkraft und Einsatz. Nach 10 Minuten hieß es noch 10:14 gegen den EBV, zur Halbzeit schon 21:36. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich der Gastgeber ein 11:10 im dritten Viertel. Sofort war die Zuschauerkulisse wieder da. Das letzte Viertel gehörte mit 23:12 dann wiederum klar den Gästen aus der Landeshauptstadt. So gewann der USV mit 69:44. Damit ist die Punktspielsaison für die Stahlstädter wie bereits erwähnt beendet. In den kommenden Wochen inklusive des Trainingslagers während der Februarferien werden Schwerpunkte des Trainings wie Ausboxen, Blockarbeit und Defensivverhalten sein. Höhepunkt und Saisonabschluss wird für dieses Team eine 10-tägige Spiel- und Erholungsfahrt nach Malgrat/Spanien über die Osterfeiertage sein.

 

EBV-Punkte gegen Potsdam: Jean-Marc Hintze: 2 Pkt.; Moritz Mahlich, Jonas Kraske, Daniel Zickuhr, Eric Mintken: alle 0 Pkt.; Laurin Wendland: 8 Pkt., 2/8 Freiwürfe),  Cassandra Theißen: 8 Pkt.; Florian Wendland: 5 Pkt., 1 Dreier;  Teoman Prahst: 17 Pkt., 3/14 FW; Freiwürfe EBV: 5/24 = 21%, Potsdam: 4/14 = 29%

 

 Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)

 

 

 

 

Oberliga U 18 m – Team kann beide Heimspiele erneut nicht gewinnen

(mbor) Das Jungenteam der U 18 erspielte sich am letzten Heimspielsamstag erneut nur einen Sieg und eine Niederlage. Gegen den USV Potsdam hieß es zuerst 53:80 (33:37), gegen die BV 94 Schwedt dann 89:79 (45:37).

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EBV-Center Niklas Nieschalk – endlich wieder in beiden Spielen dabei!

Die Gastgeber mussten gegen Potsdam leider auf ihren größten Spieler, den Center René Friedrich, verletzungsbedingt verzichten. Er konnte nur im Spiel gegen Schwedt mitwirken. Dafür spielte der zweite Center, Niklas Nieschalk nach langer Krankheit von Beginn an mit. Für den EBV war es eine große Schwächung, dass ein zweiter Center fehlte, weil René Friedrich oft der „überragende“ Turm im Spielgeschehen war. Bereits in der Defensive begannen für die Gastgeber die Probleme. Die Abstimmung untereinander war schlecht, so dass die Potsdamer leichtes Spiel hatten, einfache Punkte zu machen. Die Reboundunterlegenheit des EBV war deutlich zu sehen. Potsdam erkämpfte sich sehr oft mehrere Wurfchancen und traf dann endlich. Offensiv war beim EBV-Team viel zu wenig Bewegung im Spiel, das vor allem im ersten Viertel. Wenn der EBV dann einmal warf und nicht traf, war der Ball wieder bei den Gästen, die den Ball schnell nach vorn brachten. Zur Halbzeit gelang dem EBV noch ein 33:37. Nach dem Wiederanpfiff hatten die Gastgeber zwar einen kleinen „Lauf“ mit 9:2, der auch eine kurzzeitige Führung von 42:39 einbrachte. Das war aber nur Strohfeuer. Die Potsdamer erkannten die Gefahr und zogen das Tempo wieder an. Beim EBV verharrte man ob der Führung und dachte, dass es so weiter ginge. Nein, der USV war wieder am Ruder und gestattete dem EBV im dritten Viertel nach dem 42:39 nur noch zwei Punkte. Diese 10 Minuten gingen mit 23:11 klar an Potsdam. Nach 30 Minuten war mit 60:44 bereits alles auf Sieg für Potsdam eingestellt. Die Oderstädter wehrten sich in den letzten 10 Minuten kaum noch, sie ließen es über sich ergehen, ein 9:20 in diesem Viertel war die Quittung und eine 53:80 Niederlage letztlich der klare Ausdruck der Überlegenheit der Gäste aus der Landeshauptstadt.

Trainer Jan Grünberg nach dem Spiel: „Wir haben zu Recht so hoch verloren. Mein Team fand keine richtige Einstellung zu dem kompakteren und teilweise größeren Gegner. Wir spielten zu unkonzentriert, hatten bei den Rebounds unter beiden Körben die entscheidenden Nachteile, die uns frühzeitig auf die Verliererstraße brachte. Defensiv fehlte die notwendige Abstimmung, um Potsdam zu gefährden. Wenn Kevin Köster offensiv zum Korb zog, wurde kaum ein Foul gegen ihn gepfiffen, das nervt natürlich auch. Unabhängig der guten Leistung, auch der Auswechselspieler, war der Sieg des USV kaum, gefährdet.“

Punkte des EBV-Teams gegen USV Potsdam: Benedikt Post (4 Pkt.), Kevin Köster (18 Pkt./2 Dreier), Max Schulz (9 Pkt./3:6 Freiwürfe), Tim Raasch (14 Pkt.), Toni Scrock (0),  René Friedrich: verletzt; Tobias Krutenat (2 Pkt.), Niklas Nieschalk (6 Pkt.), Joey Lehmann (0 Pkt.); Freiwürfe EBV: 3:8/38%, Potsdam: 9:15/60%

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Tim Raasch beweist von Spiel zu Spiel ansteigende Form

Gegen Schwedt konnte René Friedrich nun mitwirken. Das war sofort zu spüren. Die Mannschaft trat wesentlich freudbetonter und insgesamt geschlossener auf. Kevin Köster und Max Schulz setzten über die gesamte Spielzeit hinweg durch ein ständiges Pick and Roll René Friedrich immer wieder sehr gut in Szene. Da konnte Schwedt nicht mithalten, auch deren „Längster“ Fabian Hahn nicht. René Friedrich bedankte sich denn auch mit in dieser Saison persönlichem Bestwert darstellenden 27 Punkten. Das erste Viertel ging mit 24:14 klar an den EBV. Im zweiten Viertel pausierten Max Schulz  und Kevin Köster, prompt ging dieses Viertel mit 23:21 an Schwedt. Die Wechselspieler bekamen ab jetzt in allen Vierteln mehr Spielzeit. Alle Spieler brachten sich punktemäßig ins Ergebnis ein, Benedikt Post punktete fast zweistellig. Tobias Krutenat, Toni Scrock und Marcus Burde sprühten vor Ehrgeiz, sich einbringen zu können und U 15-Spieler Joey Lehmann machte seine Sache ebenfalls gut und wirkte mannschaftsdienlich. Als der Schwedter Center Fabian sein 3. Bzw. 4.Foul erhielt hatten die Gastgeber mit EBV-Topscorer René Friedrich noch leichteres Spiel, weil dieser dann immer gegen kleinere Schwedter Spieler punkten konnte. So ging der Sieg des Gastgebers mit 89:79 vollends in Ordnung.

Noch einmal Trainer Jan Grünberg: „Uns gelingt es in dieser Saison nicht,  unser Leistungsvermögen gegen stärkere oder gleichwertige Teams abzurufen. Wir sind zu inkonstant in der Defensive und haben mit René Friedrich, Max Schulz und Kevin Köster vorn nur drei Topscorer. Dazu kommen Benedikt Post, der noch mehr Risiko an den Tag legen kann und der sich seit einigen Spielen weiter in ansteigender Form befindliche Tim Raasch, der mich auch gegen Potsdam und Schwedt überzeugt hat. Dahinter sieht es schon es schon etwas schwächer aus. Unsere Bank ist qualitativ noch nicht so weit, beständig auf dem Niveau des ersten Fünfers zu spielen. Andere Teams sind da schon weiter und haben mindestens noch zwei bis drei gute Bankspieler.“

Punkte des EBV-Teams gegen BV 94 Schwedt: Benedikt Post (9 Pkt./1:4 Freiwürfe), Kevin Köster (14 Pkt./2:2 FW/2 Dreier), Max Schulz (12 Pkt.), Tim Raasch (9 Pkt./1 Dreier), Toni Scrock (2),  René Friedrich (27 Pkt./3:9 FW), Tobias Krutenat (2 Pkt.), Niklas Nieschalk (8 Pkt.), Joey Lehmann (2 Pkt./0:2 FW); Freiwürfe EBV: 6:17/35%, Schwedt: nicht gemeldet