29.Apr..2026 | Featured, LL U14 m 25-26 |

Bobby Tänzel beim Korbwurf.
(dkar/mbor) Die Mädchen und Jungen des EBV 1971 belegten in Hennigsdorf nach zwei starken Spielen einen sehr guten 3.Platz in der Landesliga. Das erste Spiel bestritt das Team gegen die Mannschaft aus Lauchhammer. Bevor dieses Spiel begann hielt Trainerin Anne Vorhoff eine „flammende“ Rede, bei der sie die Leistung des Teams über die gesamte Saison in den Mittelpunkt stellte. Der EBV spielt mit 8 Spielerinnen und Spielern, ohne Collin Spanehl.

Jannis Karls beim Wurf, einer der Eckpfeiler des EBV-Teams, erzielte in beiden Spielen 45 Punkte!
Die Lausitzer begannen das Spiel gewohnt sicher über ihren Spielmacher L. Geissler, der schwer zu stoppen war und 42 Punkte erzielte. Er drückte dem gesamten Spiel seinen Stempel auf. Jannis Karls, Paul Zucknick und Maksymilian Drozdek versuchten ihn zu bremsen, was relativ selten gelang. Lauchhammer nutzte seine vorhandenen Größenvorteile und bekam mehrmals den 2. oder 3.Ball im Rebound, um dann zu punkten. Mit 11:18 lag der EBV nach 10 Minuten hinten, zur Pause gab es einen 10-Punkte-Rückstand von 33:43.

Maksymilian Drozdek (mit Ball/Gesamt 40 Pkt.) ein weiterer sicherer Garant für die gezeigte Saisonleistung des Teams.
Trotz intensiven Einsatzes gelang es dem EBV nicht, diesen Rückstand aufzuholen, im Gegenteil: Lauchhammer baute seinen Vorsprung noch aus, auf 62:44 (30. Minute). Das letzte Viertel gewann der EBV zwar mit 15:14, was aber am verdienten 76:59 – Sieg von Lauchhammer, dem späteren Landesmeister, nichts mehr änderte.
Trainer Daniel Karls nach diesem Spiel: „Wir konnten in diesem Spiel unsere Leistung, die wir über die Saison hinweg gezeigt haben, nicht abrufen. Unser Spiel ging nicht in die Breite und nicht genug in die Tiefe. Da war es für die Spieler von Lauchhammer recht einfach, unsere Spielerinnen und Spieler „auszulesen“ und den Ball zu erobern. Unter dem gegnerischen Korb waren wir mit zu vielen Fehlwürfen und einer 3/14 – Freiwurfquote zu fehlerbehaftet, um Lauchhammer an diesem Tag evtl. zu schlagen. Ansätze der Blockarbeit blieben im Keime stecken. Da müssen wir gegen den kommenden Gegner (Schwedt) besser arbeiten. Sehr gut haben uns die oft auf der Bank sitzende/n Spielerin Hannah Dembinska und Spieler Louis Mielenz und Nick Vorhoff unterstützt.“

Auch Franz Peter Budach steigerte sich von Spiel zu Spiel.
EBV 1971 gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 5 Pkt. 1/4 FW, Nick Vorhoff 2 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 6 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 18 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 20 Pkt. 0/6 FW; Freiwürfe EBV: 3/14 = 21%, kein Dreier, Lauchhammer: 6/13 = 46% kein Dreier
Am Sonntag erwartete den EBV das Team der BG 94 Schwedt zum Spiel um den 3.Platz. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Bronzeplatz wurde durch ein besseres Zusammenspiel und eine sehr gute Team – Defensivleistung erorbert. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch. In diesem Spiel waren bei einem hochmotivierten EBV-Team leichte Größenvorteile mit Maksymilian Drozdek, Jannis Karls und Franz Peter Budach auf Seiten des EBV. Das machte sich bei der Reboundarbeit deutlich bemerkbar.

Auch Paul Zucknick war ein wichtiger Motor des EBV-Teams.
Ein wichtiges Augenmerk legten die EBV-Trainer darauf, den Schwedter Spielmacher und Kapitän des Teams (B. Paegelov/23 Pkt.) in seinem Tatendrang einzuschränken. Das gelang, teilweise auch mit Doppeln durch zwei EBV-Spieler. So führte der EBV nach 10 Minuten mit 15:9 und zur Halbzeit mit 29:22. In der 30.Minute war es ein 10-Punktevorsprung (48:38), dem die Oderstädter im letzten Viertel ein klares 14:6 folgen ließen. Am Ende siegte der EBV verdient mit 62:44, was den völlig verdienten 3.Platz bedeutete.
Den Eisenhüttenstädtern gelang es, ihr Spiel den Schwedtern aufzudrücken, so mit guten Zügen im 1 gegen 1 zum Korb (Maksymilian Drozdek und Jannis Karls), gut herausgearbeiteten Blöcken (Paul Zucknick und Bobby Tänzel) sowie einem funktionierenden Give and Go (mit Nick Vorhoff). Das Team setzte gegen Schwedt das um, was sich die Mannschaft in den vielen Trainingstagen erarbeitet hat.

Stellvertretend für alle weiteren U 14-Spieler – Nick Vorhoff, der sich ebenfalls in den Dienst der Mannschaft stellte.
Noch einmal Trainer Daniel Karls: „Heute hat sich ein Team präsentiert, welches über die Saison hinweg zusammengewachsen ist. Wir als Trainerteam (Anne Vorhoff und Marcus Vorhoff) sind stolz darauf zu sehen, wie die Trainingsarbeit im Spiel Anwendung fand. Wir danken allen Eltern, allen Fans, die bei jedem Spiel an der Seitenlinie mitgefiebert, mitgelitten haben, für die Unterstützung während der Saison.“
EBV 1971 gegen Schwedt mit: Bobby Tänzel 0 Pkt., Nick Vorhoff 4 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 4 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt. FW, Paul Zucknick 5 Pkt. 1/2 FW, Maksymilian Drozdek 22 Pkt. 0/2 FW, Jannis Karls 25 Pkt. 2/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 3/9 = 33%, 1 Dreier, Freiwürfe Schwedt 4/16 = 25% kein Dreier
Alle Fotos sind von Manja Karls.
24.Apr..2026 | Featured, LL U14 m 25-26, LL U18 m 25-26, Saison 2025/2026 |
(mbor) Am Samstag und Sonntag spielen beide Landesliga-Teams des EBV 1971 um den Landesmeistertitel. Das Team der U 14 spielt als Vorrundenzweiter, mit der Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls in Hennigsdorf gegen den Tabellennachbarn (3.Platz) um den Einzug ins Finale, gegen die BG Lauchhammer 1950. Anschließend spielt der Gastgeber aus Hennigsdorf gegen die Vertretung der BG 94 Schwedt.
Am Sonntag sind die Finalspiele: die Verlierer beider Samstag-Spiele treten gegeneinander an, danach ist das Finalspiel beider Samstagsieger.
Die Jungen der U 18 mit Trainer Steffen Schneider reisen als Hauptrundenvierter nach Ludwigsfelde. Dort erwartet sie der Gastgeber als
Vorrundenerster. Anschließend heißt die Partie King&Queens Basketball Potsdam 2 gegen den Oranienburger SV.
Am Sonntag sind hier ebenfalls die Finalspiele: beide Verlierer der ersten Partie treffen zuerst aufeinander, anschließend erfolgt die Finalbegegnung beider Gewinner.
Beide EBV-Teams haben gute Aussichten auf das Finalspiel. Sie haben gegen ihren jeweils ersten Samstag – Gegner (U 14 / Lauchhammer und U 18 / Ludwigsfelde) einmal gewonnen und einmal verloren. Das heißt also die Tagesform wird in Hennigsdorf und Ludwigsfelde entscheiden, wer letztlich zu den Siegern gehören wird. Alles ist möglich.
14.März.2026 | Featured, LL U14 m 25-26, Saison 2025/2026 |

Bobby Tänzel blieb an diesem Tag unter seinen Möglichkeiten – eine Steigerung ist im Finale möglich.

Das Buffett ist beim EBV immer reichhaltig. Der Dank gilt allen Helferinnen.
(mbor/mvor/dkar) Das Team der U 14 bestritt sein letztes Heimturnier der zu Ende gehenden Saison 2025/26 vor guter Kulisse gegen Teams aus Mahlow und Lauchhammer. Gegen den Mahlower SV 1977 reichte es sehr knapp zu einem 57:56, gegen die Gäste aus der Lausitz benötigte der Gastgeber eine zweimalige Overtime, um am Ende Lauchhammer mit 88:82 niederzuringen.
Die Mahlower traten mit 12 Spielern an, der EBV setzte 9 Spielerinnen und Spieler ein. Das erste Viertel war von den Aktionen der beiden EBV-Center Jannis Karls und Maksymilian Drozdek gekennzeichnet. Eisenhüttenstadt legte mit 7:0 vor (3.Min.), die Gäste verkürzten auf 6:/ (4.Min.), der EBV legte wieder vor 12:6 (6.Min.), Mahlow konterte erneut zum 12:12 (bis zur 10.Minute).
Dabei kam den Gästen die insgesamt zu langsame Rückwärtsbewegung der Gastgeber entgegen. Der EBV brauchte einfach zu lange, bis die Defensive wieder so stand, um Korbaktionen des Gegners entscheidend zu verhindern.

Collin Spanehl ist ein wichtiger Zuspieler seines Teams.
Das zweite Viertel gestaltete der EBV wesentlich besser. Mit einer relativ beruhigenden 34:23-Führung ging es in die Halbzeitpause. Trainer Marcus Vorhoff hob in dieser Phase eine gute Teamleistung sowie das gute Zusammenspiel hervor.

Auch Franz Peter Budach hat dank seiner Größe noch Steigerungspotential!
Nach dem Seitenwechsel, besonders jedoch im letzten Viertel, verloren die Gastgeber jegliche Ordnung und Linie. Die Defensive war erschreckend schwach. Kaum einer war bereit, den vorn verlorenen Ball in der Defensive zurückzuerobern. So kann man sich einfach nicht präsentieren.
Sehr schwache Zuspiele, grobe Fehler bei den Einwürfen und reihenweises Verlegen einfacher Korbleger führten zu einem 17:20 im dritten Viertel und einem noch schwächeren 6:13 im 4.Spielabschnitt. Das war mehr als eine deutliche Mahlower Ansage und Warnung zugleich. Pech für die Gäste aus Randberlin, dass sie ihre letzte Korbaktion nicht trafen und der EBV noch einmal traf. Damit kam der EBV noch einmal mit einem blauen Auge davon und gewann dieses Zitterspiel glücklich mit 57:56.

Maksymilian Drozdek war wie immer ein Stützpfeiler seiner Mannschaft.
EBV-Team gegen Mahlow mit: Bobby Tänzel 2 Pkt. 0/0 FW, Nick Vorhoff 9 Pkt. 0/1 FW 3 Dreier, Collin Spanehl und Louis Mielenz beide 0 Pkt., Franz Peter Budach 3 Pkt. 1/1 FW, Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 4/6 FW, Jannis Karls 19 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/10 = 43%, 4 Dreier, Mahlow: 3/8 = 46% 0 Dreier

Team U 14 mit Coach Daniel Karls.
Dass es für den EBV nach einem Spiel Pause nicht noch einmal so weitergehen würde wie zuvor, wünschten sich alle Anwesenden: Trainer Daniel Karls (1.Spiel: Marcus Vorhoff), die Zuschauer und die Spieler auf dem Parkett. Dieses Spiel wurde eine Partie der Taktik, des Abwartens. Kein Team wollte, dass das andere Team punktemäßig zu weit enteilte. So spielten die Teams denn auch. Die Lausitzer hatten zwei Unterschiedsspieler: Zum einen L. Geissler als sehr überzeugender Guard. Er verteilte den Ball auf seine Außenspieler, bestimmte Rhythmus und Tempo beim Spielaufbau und erzielte selbst gute 15 Punkte (1 Dreier). Und zum anderen den Center A.Erbert, der alle übrigen Spieler auf dem Feld überragte. Er machte zwar keinen einzigen Punkt, war aber für Lauchhammer bei der Reboundarbeit sehr wichtig.

Jannis Karls war in der gesamten Saison der Führungsspieler der U 14. In diesem Turnier machte er wieder starke 50 Punkte.
Beim EBV versuchten sich am Spielaufbau Bobby Tänzel, Nick Vorhoff und Paul Zucknick. Alle drei Spieler erreichten nicht die Ausstrahlung ihres Gegenparts. Paul Zucknick machte von diesen Spielern noch die beste Figur, was Übersicht und Aufbau des EBV-Spiels betraf. Seine Aktionen wirkten überzeugend, seine 13 Punkte und davon 5/7 Freiwürfe sind ein sehr guter Beleg dafür. Ihm eiferte der noch junge Nick Vorhoff nach, der bekanntlich ein guter Dreierschütze ist. Er wirkte aber insgesamt noch zu verspielt und nahm mit seinen unnötigen Dribblings vor der Dreierlinie seinem Team wertvolle Angriffszeit. Trotz seiner noch vorhandenen Steigerungsmöglichkeiten erzielte er mit 12 Punkten, davon 5/6 Freiwürfen und 1 erfolgreichen Dreier ein respekables Resultat für sein Team.

Louis Mielenz hat sich in dieser Saison spielerisch weiterentwickelt.
Bei den Gästen waren auch die „kleineren“ Spieler überaus wichtig. Diese waren es, die den unaufmerksamen, teilweise zu lässig wirkenden, zu langsam agierenden EBV-Spielern mehrmals (zu oft!) entwischten und punkteten. In einem insgesamt zerfahrenen, aber jederzeit spannenden Spiel, ging der Gast zur Halbzeit nach einem 20:20 und 16:15 mit 36:35 in die Pause. Nach der Pause setzte Lauchhammer mit einem geduldigen Aufbauspiel weitere Akzente. Auch das dritte Viertel ging mit 16:13 an die Lausitzer. Erst im 4.Viertel übernahmen die Gastgeber das Kommando, erspielten sich ein 18:14 und damit eine zweimalige Verlängerung.

Sorgt mit seinen Aktionen beim Gegner stets für Unruhe – Nick Vorhoff (sehr gut seine 21 Pkt. und 4 Dreier).
Die Kräfte aller Spieler beider Teams waren schon am Limit. Nach 45 Minuten gab es immer noch keinen Sieger – 78:78. Erst die 2.Overtime mit nochmaligen 5 Minuten erbrachte mit 10:4 die endgültige Entscheidung zugunsten des Gastgebers und einen überglücklichen 88:82 – Gastgebersieg. Die anwesenden Zuschauer zollten dem Team den anerkennenden Beifall.
EBV-Team gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 2 Pkt., Nick Vorhoff 12 Pkt. 5/6 FW 1 Dreier, Collin Spanehl 0 Pkt., Louis Mielenz 2 Pkt., Franz Peter Budach 2 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 13 Pkt. 5/7 FW, Maksymilian Drozdek 26 Pkt.2/4 FW, Jannis Karls 31 Pkt. 5/6 FW; Freiwürfe EBV: 17/23 = 74%, 1 Dreier, Lauchhammer: 3/8 = 38% 1 Dreier
Alle Fotos von Manja Karls und Bernd Pflughöft.
28.Feb..2026 | BL U12 m 25-26, Featured, Saison 2025/2026 |

Emilia Dembinska aktiv in ihren Aktionen.

Hannah Greger stark im Dribbling.
(avor/mbor) Am vorletzten Spieltag zeigte das Team der U 12 zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Gegen das Team aus Königs Wusterhausen gewannen die Mädchen und Jungen sicher mit 71:52 (24:31), gegen das Team der BG Lauchhammer 1950 gingen sie komplett mit 45:114 (14:61) unter.
Der EBV war mit 10 Spielern sehr gut aufgestellt. Verletzungsbedingt fehlten die wichtigen Stützen Max Ewert und Tjaden Korm. Für Leon Pascal Koppitz war es das erste Spiel überhaupt, Aaron Kettenbeil konnte nach einer langen Verletzung endlich wieder spielen. Eisenhüttenstadt begann im 1.Achtel mit Hannah Greger, Emilia Dembinska, Louis Mielenz und Nick Vorhoff; diese vier Kinder holten nach 5 Minuten eine 8:3-Führung heraus. Danach waren die Gäste die Aktiveren.

Jasmin Bisch, im Kampf um jeden Ball.

Nick Vorhoff – der Unterschiedsspieler und das zum wiederholten Male. Seine 73 Punkte und 7 Dreier sprechen Bände. Einfach stark.
Über die Achtel 3:5, 3:16, 10:8 und 0:10 (Halbzeit 24:31) konnte sich Eisenhüttensdtadt erst im 6.Achtel wieder etwas fangen und dann das Spiel noch drehen. Bis dahin wollte der Ball einfach nicht in den gegnerischen Korb fallen, obwohl das EBV-Team immer wieder zum Korb zog. Nach 30 Minuten gingen die Oderstädter mit 47:43 in Führung. Die Kraft der Gäste aus KW ließ zusehends nach. In der EBV-Aufstellung Nick Vorhoff, Hannah Greger, Leon Berg und Leon Pascal Koppitz erzielte der EBV einen 23:2 Lauf. Danach war der Bann gebrochen. 12:7 und 12:2 hieß es im letzten Viertel und damit 71:52 mit dem Schlusspfiff. Auf dem Tableau steht Nick Vorhoff am Ende mit 51 Punkten, der aber sehr viel im Alleingang machte.
Wenn er auf dem Spielfeld stand, „ruhen sich seine Mitspieler leider aus, es fehlt die Bewegung ohne den Ball, das einfache Freilaufen,“ so die Trainerin Anne Vorhoff. Und weiter sagte sie: „Wir sind während der kompletten Saison als Team zu langsam. Defensiv kommen wir nicht vor den Gegner, offensiv haben wir keinen Spirit in unser Spiel. Die Spieler dribbeln noch unsicher, es gab zu viele Ballverluste. Bei den Würfen nehmen wir oft den schwierigeren Wurf, der leider nicht trifft. Unsere Mädchen haben noch zu wenig Selbstvertrauen. Im Training zeigen sie aber gute Ansätze. Diese gilt es im Spiel noch besser umzusetzen. Bei den Jungen klappte es in der Defensive bei Leon Berg gut. Aaron Kettenbeil dribbelte recht ballsicher und holte einige wichtige Rebounds. Einen guten Einstand hatte Leon Pascal Koppitz. Er bewies bis zum Schluss eine sehr gute kämpferische Einstellung.“

Louis Mielenz, der Wirbelwind – in zwei Spielen 23 Punkte und drei erfolgreiche Dreier. Beachtlich!!
Für den EBV spielten gegen Königs Wusterhausen: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 12 Pkt. 2 Dreier, Henry Matteo Pirke 0 Pkt., Nick Vorhoff 51 Pkt. 6/10 FW 3 Dreier, Emilia Dembinska und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz 0 Pkt., Jasmin Bisch und Aaaron Kettenbeil beide je 2 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/10 = 60%, 5 Dreier

Viel K(r)ampf um den Ball, aber beim EBV zum wenig kämpferischer Einsatz.
Obwohl die EBV-Kinder ein Spiel Pause hatten und ausgeruht ins Spiel gingen, liefen sie gegen Lauchhammer von Anfang an wieder hinterher. Beim bereits dritten Spiel gegen diesen Gegner fehlten die Energie und die nötige Leidenschaft, gegen die körperlich fast durchweg Größeren evtl. besser zu bestehen. Über die Stationen 2:16, 4:12, 4:17 und 4:16 stand es zur Halbzeit schon ausweglos 14:61 gegen den EBV. Die meisten Punkte erzielte das Team aus der Lausitz durch eine nicht vorhandene Teamverteidigung des EBV mit seinen vielen vielen Fastbreaks. Der Gegner brauchte sich kaum anzustrengen, um solche eine klare Führung zu erzielen.
Erst gegen Ende erreichten die Eisenhüttenstädter im dritten Viertel immerhin 18 Punkte (9:14 und 9:16), dann ein 2:19 und schließlich, ein sehr kleiner Lichtblick ein 11:4 für die Gastgeber im letzten Achtel. Die allseits bekannten spielgestaltenden EBV-Kräfte und Scorer wie Louis Mielenz, Hannah Greger und Nick Vorhoff kamen auch dieses Mal zum Zug. Lobend erwähnte die EBV-Trainerin ausdrücklich die Spielerin Miriam Zucknick in beiden Spielen. Sie erzielte gegen Lauchhammer sehr gute 7 Punkte. Mit dem Ende des Spiels stand eine blamable 45:114 – Niederlage auf der Anzeigetafel.

Miriam Zucknick erzielte für sich stolze 7 Punkte!
Die Trainerin nach diesem desaströsen Spiel: „Wir werden im Training weiterarbeiten, um wenigstens den letzten Spieltag noch zufriedenstellend abzuschließen. Überhaupt nicht zufrieden bin ich mit der Einstellung eines großen Teils meiner Spielerinnen und Spieler. Daran muss sich unbedingt etwas Entscheidendendes ändern. Wir müssen alle kämpfen bis zum Schlusspfiff, egal wie es steht.“
Für den EBV spielten gegen Königs Wusterhausen: Leon Berg 0 Pkt., Louis Mielenz 11 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier, Henry Matteo Pirke nicht gespielt, Nick Vorhoff 22 Pkt. 4/8 FW 4 Dreier, Emilia Dembinska 0 Pkt., Miriam Zucknick 7 Pkt. 1/2 FW, Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz 1 Pkt. 1/2 FW, Jasmin Bisch und Aaaron Kettenbeil beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 6/14 = 43%, 5 Dreier
Alle Fotos von Ina Mielenz und Christin Berg.
14.Jan..2026 | Featured, LL U16 m 25-26, Saison 2025/2026 |
(mbor/mvor) Zwei Niederlagen erlitt das U 16-Team letzten Sonntag in Lauchhammer. Zuerst wurde es derb mit 37:79 (22:36) gegen den Gastgeber. Recht knapp war es dann im anschließenden Spiel gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen mit 51:56 (21:39).

Laurynas Lukosius – hier beim Sprungball (in schwarz) im Heimspiel gegen Lauchhammer – war dieses Mal einer der besten in einem insgesamt recht schwachen EBV-Team.
Das Spiel gegen Lauchhammer fasste der mitgereiste Trainer Marcus Vorhoff kurz so zusammen: „Wir fanden in keiner Spielphase gegen die körperlich überlegenen Gastgeber zu unserem Spiel. Unser Defensivspiel verdiente nicht den Namen, wie es heißt. Verteidigen heißt eigentlich, sich bewegen, sich anstrengen, eigene Aktionen gegen den Gegner inszenieren. Davon waren wir in vielen Phasen sehr weit entfernt.“
Die Quittung hat das Team im gesamten Spiel erhalten. Alle vier Viertel gingen mit 13:20, 9:16, 5:21 und 10:22 verloren. Die Gäste trafen im 2.Viertel nur dreimal aus dem Feld, im 3.Viertel sogar nur zweimal. Allein das spricht schon Bände.
Die Gastgeber spielten ihre sich bietenden Chancen sehr clever aus. Sie fanden immer den besser postierten Mitspieler, dieser wiederum fand einen weiteren Mitspieler, welcher dann seelenruhig einnetzen konnte. Oder sie nutzten einfache Zuspielfehler des EBV zu erfolgreichen Konterattacken.
Die EBV-Spieler hatten offensiv überhaupt keinen Plan. Da half es auch nicht, dass der vorher kaum Training habende Laurynas Lukosius starke 23 Punkte erzielte und dass Ben Vorhoff nur magere 8 Punkte beisteuern konnte. Die Körperlichkeit fehlte beim EBV insgesamt. Marcus Vorhoff sprach auch davon, dass „einige Spieler das Kämpferische vermissen ließen, um Lauchhammer an diesem Tag aus den Angeln zu heben.“ So geht denn auch der hohe Sieg von 79:37 für Lauchhammer voll in Ordnung.
EBV spielte gegen Lauchhammer mit: Laurynas Lukosius 23 Pkt. 3/6 FW, Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 8 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 7/15 47 FW; Freiwürfe EBV: = 73%, Dreier, Lauchhammer: 5/10 = 50%, 2 Dreier

So lange die Kraft reichte – Ben Vorhoff (in der Mitte) in der Verteidigung.
Im Spiel danach war der EBV – nur mit 7 Spielern angetreten – noch einmal stark gefordert. Die Oderstädter hatten die SG Rot-Weiß Neuenhagen im ersten Spiel noch klar mit 70:55 bezwungen.
Die Neuenhagener reisten mit 12 teilweise großen Spielern an. Sie spielten von Beginn an recht hart, teilweise auch unfair. Einer von den beiden Schiedsrichtern war dem nicht gewachsen. Er pfiff zu wenige Fouls bei Neuenhagen. Die Leidtragenden waren die nur 7 EBV-Spieler.
Unabhängig dieser Tatsache war es ein hart umkämpftes Spiel. Defensiv war der EBV wie auch gegen Lauchhammer im Umkehrspiel einfach zu langsam, zu reaktionsträge. Das nutzten die Neuenhagener für ihr Spiel und zu den für den EBV bitteren Gegenpunkten. Nach 10 Minuten führte Neuenhagen mit 19:12, zur Halbzeit schon mit 39:21.
Die Oderstädter besannen sich im Laufe des Spiels trotzdem noch ihrer an diesem Tag leider nur begrenzten Mittel. Eine Halbzeitansprache von Marcus Vorhoff tat ihr Übriges, sie zeigte in der zweiten Halbzeit Wirkung. Die Eisenhüttenstädter kamen näher. Mehr als 80% der erfolgreichen Angriffe gingen über den wieder sehr gut agierenden Laurynas Lukosius (36 Punkte). Lias Ettmeier kam allmählich aus seiner Komfortzone heraus, erzielte 6 Punkte, Jannis Karls steuerte 4 Punkte bei.
Aber – es reichte am Ende nicht zum Sieg. Dazu hätte es über das gesamte Spiel hinweg von allen 7 anwesenden EBV-Spielern eines 100%igen Einsatzes bedurft. Neuenhagen hatte sein erstes Spiel des Tages. Der EBV war am Ende, im wahrsten Sinne des Wortes, seines zweiten Spiels. Ein 12:10 im dritten Viertel und ein aufhorchendes 18:7 im vierten Viertel genügten nicht mehr, um diese sehr bittere 56:61 – Niederlage zu verhindern.
EBV spielte gegen Neuenhagen mit: Laurynas Lukosius 36 Pkt. 6/12 FW, Lias Ettmeier 6 Pkt., Sean Noack 0 Pkt., Paul Zucknick 2 Pkt., Ben Vorhoff 1 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 4 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 7/20 = 35%, 0 Dreier, Neuenhagen: 3/11= 27%, 0 Dreier
Alle Fotos von Bernd Pflughöft.