29.Apr..2026 | Featured, LL U18 m 25-26, Saison 2025/2026 |
Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen erzielt

Ben Schmidt war in beiden Spielen der Lenker der EBV-Angriffe.
(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 erspielten sich in Ludwigsfelde überzeugend den Landesmeis-tertitel der Landesliga. Sie gewannen das Halbfinale souverän mit 90:76 gegen den Gastgeber BV Ludwigsfelde 99 und auch das Finalspiel gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam 2 ging mit 80:66 (37:26) klar an den EBV.

Die Ludwigsfelder Cheerleader – eine große Bereicherung der Veranstaltung.
Beide Teams waren so gut wie vollzählig, Ludwigsfelde trat mit 9 Spielern an, beim EBV (mit 10 Spielern) fehlten nur Monty Preusche und der zurzeit verletzte Lias Ettmeier. Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe, eher einem Finalspiel würdig. Die Teams schenkten sich in keiner Phase etwas. Es ging hin und her, das Spiel war sehr physisch geprägt, mit vielen Fouls, die auch geahndet wurden. So gab es von Anfang an viele Freiwürfe, bei denen Ludwigsfelde insgesamt die Nase leicht vorn hatte (57%:55%). Nach 6 Minuten führten die Gastgeber mit 18:11. Das EBV-Spiel war anfangs noch zu ungenau.
Das besserte sich dann. Das Teamspiel wurde jetzt ebenfalls präziser, die Spieler zogen aktiv zum Korb und wurden mit Freiwürfen belohnt. In dieser Phase erzielten Ben Schmidt 4/4 Treffer, Arian Schneider 5/6 Treffer und Laurynas Lukosius 1/2 Treffer. Das Blatt wendete sich zugunsten des EBV (12:0 Lauf) zu einem 23:18. Das Team spielte eine sehr gute Defensive, kam mit wenigen Fouls aus und ließ trotzdem keine leichten Punkte zu.

Arian Schneider (mit Ball) ist ein nahezu perfekter Spieler: Er lenkte die Angriffe, zog zum Korb, erzielte 6 Dreier und erreichte als bester Spieler des Tages in beiden Spielen 80 Punkte. Überragend!
Mit einem 25:20 (10.Minute) verkürzte Ludwigsfelde auf ein 25:26 aus Gastgebersicht; anschließend gab es drei erfolgreiche Dreier durch den EBV, 1 Dreier von Ludwigsfelde und es stand 40:30 für die Gäste. Bei einem 45:38 für den EBV wurden die Seiten gewechselt.

Kyrylo Baibakov im Kampf um den Ball.
Ab der 21. Minute wollte es Ludwigsfelde noch einmal wissen. Die Jungen verkürzten 42:45 und gingen durch ihren besten Spieler Ricardo Boede (26 Pkt., 3/4 FW und 3 Dreier!) sogar in Führung (50:49). Aber der EBV hielt dagegen: 26.Minute – erneute 62:53 – Führung. Offensiv lieferte der EBV ein excellentes Passspiel ab, so dass Lennard Robert und Baran Dalhancer ihre Dreier versenken konnten. Mit einem 69:58 ging es ins letzte Viertel. Nach eigenen wichtigen Ballgewinnen glänzte der EBV nun mit sehenswerten Offensivaktionen. Der EBV hielt den Abstand, vergrößerte ihn weiter über 79:64 (33.), 85:69 (36.) und schließlich zum verdienten 90:76 – Sieg. Die Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben eine jederzeit reife Leistung unseres Teams gesehen. Jeder kämpfte, besonders defensiv wie Oskar Pfaffe, Ben Vorhoff und Binyao Hao.

Ben Vorhoff in der Defensive.
Fazit insgesamt: Ein gewonnenes Spiel, das umkämpft und sehr physisch geführt wurde. Ben Schmidt war ein sehr guter Lenker des EBV-Spiels. Arian Schneider behielt in den entscheidenden Momenten Ruhe und Übersicht und strahlte diese auch auf seine Mitspieler aus. Das Team behielt immer die Köpfe oben. Es war eine super Mannschaftsleistung.“
EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lennard Robert: 3 Pkt, 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt, Laurynas Lukosius 16 Pkt. 5/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 46 Pkt. 9/14 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt 1/8 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt 1 Dreier, Ben Schmidt 11 Pkt. 6/8 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt. 2/6 FW; EBV: Freiwürfe 23/42 = 55% 6 Dreier; Ludwigsfelde: Freiwürfe 16/28 = 57%, 6 Dreier

Binyao Hao beim Korberfolg.
Tags darauf traf der EBV auf 12 Spieler der Kings&Queens Basketball Potsdam 2, die sich gegen den Oranienburger SV durchsetzen konnten. Um es vorweg zu nehmen: Eisenhüttenstadt wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann auch dieses Spiel mit 80:66 (37:26) und wurde verdient Landesmeister der Landesliga.

Baran Dalhancer in der Defensive, gewohnt stark.
Potsdam begann mit einer 3-2-Zone, wie am Vortag. Darauf war der EBV eingestellt. Mit einer eigenen harten Verteidigung und einem schnellen Umschaltspiel wollte der EBV diese Zone knacken. Die Potsdamer Zone sollte sich gar nicht erst aufstellen können. Diese Aufgabe wurde herausragend umgesetzt. Potsdam fand überhaupt nicht zum eigenen Spiel. Der EBV überrannte Potsdam mit einem 9:0 Lauf, erst nach 4 Minuten erzielte Potsdam erste eigene Punkte.

Auch Zhong Zheng (2.v.li.) leistete einen sehr wichtigen Beitrag zum Gewinn des Titels.
Nach 6 Minuten stand es 15:6, nach 7 Minuten 17:8. In die erste kleine Pause ging der EBV mit einem 26:8. Alle Achtung.

Es ist geschafft – die Freude über den Titel war sehr groß.
Das zweite Viertel begann mit zwei erfolgreichen Dreiern durch Arda Kühn / Potsdam. Beim EBV lief es gerade vorn nicht so gut. Erhaltene Freiwürfe wurden verworfen, individuelle Fehler führten dazu, dass der Vorsprung schmolz (31:26). Eine Auszeit half dem Team, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Flugs wurde der Abstand vergrößert, mit 11 Punkten Führung ging es in die Halbzeit-pause (37:26).

Steffen Schneider – ein glücklicher Trainer…

… gemeinsam mit Max Kalisch.
Das dritte Viertel hatte nach der 30. Minute mit 22:17 zwar in Potsdam einen Viertelgewinner, jedoch zehrte der EBV von seinem Vorsprung. Die Kings kamen zwischendurch noch einmal auf 41:38 heran, sehr lautstark unterstützt von ihren zahlreichen Fans. Eisenhüttenstadt hielt mit guter Defensive, schnellen erfolgreichen Würfen sowie je einem Dreier von Laurynas Lukosius und Lennard Robert dagegen. Die Potsdamer wollten unbedingt herankommen und sie schafften ein 48:54 aus ihrer Sicht nach 30 Minuten.

Die Sieger.
Zu Beginn des 4.Viertels blieb nach wechselseitigem Korberfolg der vorherige 11-Punkte-Abstand gleich. Potsdam traf nicht, die Rebounds landeten beim EBV. Zwei schnelle Körbe durch Ben Schmidt – und wieder stand es 61:50 für den EBV. Dabei agierte die EBV-Defense überragend, der ballführende Spieler wurde konsequent attackiert. Auch das Umschalten funktionierte, sodass einfache Punkte im Fastbreak, Binyao Hao ist hervorzuheben, erzielt wurden. Er erkämpfte defensiv den Ball und war auch sofort offensiv anspielbar. Er punktete oder legte klug ab. Potsdam kam 3 Minuten vor Schluss noch einmal auf 62:72 heran. Das reichte jedoch nicht, um den EBV noch zu gefährden. Ein 80:66 – Sieg ergab den viel umjubelten Landesmeistertitel für das EBV-Team und für beide Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch. Herzlichen Glückwunsch.

Das Siegerteam.
Fazit beider Trainer: „Das erste Viertel gegen Potsdam, war das Beste, was wir von der Mannschaft bislang gesehen haben. Auch ein Zwischentief wurde überwunden, da die sehr gute Mann-Mann-Verteidigung keine einfachen Würfe zuließ. Die sehr weit geworfenen Dreier (Potsdam) fielen nicht. Kompliment an das gesamte Team. Egal ob Oskar Pfaffe, der einen Ball nach schlechtem Pass doch noch rettete, was zu Punkten führte oder Laurynas Lukosius, der einen gegnerischen Dreier aus der Ecke wegblockte und gleich zum Angriff passte. Oder Binyao Hao, Lennard Robert oder Ben Vorhoff, die ihren Gegenspielern auf den Zehen standen oder auch Kyrylo Baibakov und Zhong Zheng, die körperlich unter den Körben überzeugten. Desweiteren sind zu nennen Baran Dalhancer, der keinen Ball verloren gab sowie Ben Schmidt und Arian Schneider, die den Spielaufbau koordinierten. Jeder spielte für das Team!“
EBV-Punkte gegen Kings&Queens Potsdam 2: Lennard Robert 4 Pkt. 1/2 FW Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 2/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 34 Pkt. 13/17 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Ben Schmidt 11 Pkt. 1/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 3 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 19/36 = 53% 5 Dreier: Potsdam 2: 13/30 = 7%, 9 Dreier
Alle Fotos von Stefan Schmidt.
29.Apr..2026 | Featured, LL U14 m 25-26 |

Bobby Tänzel beim Korbwurf.
(dkar/mbor) Die Mädchen und Jungen des EBV 1971 belegten in Hennigsdorf nach zwei starken Spielen einen sehr guten 3.Platz in der Landesliga. Das erste Spiel bestritt das Team gegen die Mannschaft aus Lauchhammer. Bevor dieses Spiel begann hielt Trainerin Anne Vorhoff eine „flammende“ Rede, bei der sie die Leistung des Teams über die gesamte Saison in den Mittelpunkt stellte. Der EBV spielt mit 8 Spielerinnen und Spielern, ohne Collin Spanehl.

Jannis Karls beim Wurf, einer der Eckpfeiler des EBV-Teams, erzielte in beiden Spielen 45 Punkte!
Die Lausitzer begannen das Spiel gewohnt sicher über ihren Spielmacher L. Geissler, der schwer zu stoppen war und 42 Punkte erzielte. Er drückte dem gesamten Spiel seinen Stempel auf. Jannis Karls, Paul Zucknick und Maksymilian Drozdek versuchten ihn zu bremsen, was relativ selten gelang. Lauchhammer nutzte seine vorhandenen Größenvorteile und bekam mehrmals den 2. oder 3.Ball im Rebound, um dann zu punkten. Mit 11:18 lag der EBV nach 10 Minuten hinten, zur Pause gab es einen 10-Punkte-Rückstand von 33:43.

Maksymilian Drozdek (mit Ball/Gesamt 40 Pkt.) ein weiterer sicherer Garant für die gezeigte Saisonleistung des Teams.
Trotz intensiven Einsatzes gelang es dem EBV nicht, diesen Rückstand aufzuholen, im Gegenteil: Lauchhammer baute seinen Vorsprung noch aus, auf 62:44 (30. Minute). Das letzte Viertel gewann der EBV zwar mit 15:14, was aber am verdienten 76:59 – Sieg von Lauchhammer, dem späteren Landesmeister, nichts mehr änderte.
Trainer Daniel Karls nach diesem Spiel: „Wir konnten in diesem Spiel unsere Leistung, die wir über die Saison hinweg gezeigt haben, nicht abrufen. Unser Spiel ging nicht in die Breite und nicht genug in die Tiefe. Da war es für die Spieler von Lauchhammer recht einfach, unsere Spielerinnen und Spieler „auszulesen“ und den Ball zu erobern. Unter dem gegnerischen Korb waren wir mit zu vielen Fehlwürfen und einer 3/14 – Freiwurfquote zu fehlerbehaftet, um Lauchhammer an diesem Tag evtl. zu schlagen. Ansätze der Blockarbeit blieben im Keime stecken. Da müssen wir gegen den kommenden Gegner (Schwedt) besser arbeiten. Sehr gut haben uns die oft auf der Bank sitzende/n Spielerin Hannah Dembinska und Spieler Louis Mielenz und Nick Vorhoff unterstützt.“

Auch Franz Peter Budach steigerte sich von Spiel zu Spiel.
EBV 1971 gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 5 Pkt. 1/4 FW, Nick Vorhoff 2 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 6 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 18 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 20 Pkt. 0/6 FW; Freiwürfe EBV: 3/14 = 21%, kein Dreier, Lauchhammer: 6/13 = 46% kein Dreier
Am Sonntag erwartete den EBV das Team der BG 94 Schwedt zum Spiel um den 3.Platz. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Bronzeplatz wurde durch ein besseres Zusammenspiel und eine sehr gute Team – Defensivleistung erorbert. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch. In diesem Spiel waren bei einem hochmotivierten EBV-Team leichte Größenvorteile mit Maksymilian Drozdek, Jannis Karls und Franz Peter Budach auf Seiten des EBV. Das machte sich bei der Reboundarbeit deutlich bemerkbar.

Auch Paul Zucknick war ein wichtiger Motor des EBV-Teams.
Ein wichtiges Augenmerk legten die EBV-Trainer darauf, den Schwedter Spielmacher und Kapitän des Teams (B. Paegelov/23 Pkt.) in seinem Tatendrang einzuschränken. Das gelang, teilweise auch mit Doppeln durch zwei EBV-Spieler. So führte der EBV nach 10 Minuten mit 15:9 und zur Halbzeit mit 29:22. In der 30.Minute war es ein 10-Punktevorsprung (48:38), dem die Oderstädter im letzten Viertel ein klares 14:6 folgen ließen. Am Ende siegte der EBV verdient mit 62:44, was den völlig verdienten 3.Platz bedeutete.
Den Eisenhüttenstädtern gelang es, ihr Spiel den Schwedtern aufzudrücken, so mit guten Zügen im 1 gegen 1 zum Korb (Maksymilian Drozdek und Jannis Karls), gut herausgearbeiteten Blöcken (Paul Zucknick und Bobby Tänzel) sowie einem funktionierenden Give and Go (mit Nick Vorhoff). Das Team setzte gegen Schwedt das um, was sich die Mannschaft in den vielen Trainingstagen erarbeitet hat.

Stellvertretend für alle weiteren U 14-Spieler – Nick Vorhoff, der sich ebenfalls in den Dienst der Mannschaft stellte.
Noch einmal Trainer Daniel Karls: „Heute hat sich ein Team präsentiert, welches über die Saison hinweg zusammengewachsen ist. Wir als Trainerteam (Anne Vorhoff und Marcus Vorhoff) sind stolz darauf zu sehen, wie die Trainingsarbeit im Spiel Anwendung fand. Wir danken allen Eltern, allen Fans, die bei jedem Spiel an der Seitenlinie mitgefiebert, mitgelitten haben, für die Unterstützung während der Saison.“
EBV 1971 gegen Schwedt mit: Bobby Tänzel 0 Pkt., Nick Vorhoff 4 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 4 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt. FW, Paul Zucknick 5 Pkt. 1/2 FW, Maksymilian Drozdek 22 Pkt. 0/2 FW, Jannis Karls 25 Pkt. 2/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 3/9 = 33%, 1 Dreier, Freiwürfe Schwedt 4/16 = 25% kein Dreier
Alle Fotos sind von Manja Karls.
24.Apr..2026 | Featured, LL U14 m 25-26, LL U18 m 25-26, Saison 2025/2026 |
(mbor) Am Samstag und Sonntag spielen beide Landesliga-Teams des EBV 1971 um den Landesmeistertitel. Das Team der U 14 spielt als Vorrundenzweiter, mit der Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls in Hennigsdorf gegen den Tabellennachbarn (3.Platz) um den Einzug ins Finale, gegen die BG Lauchhammer 1950. Anschließend spielt der Gastgeber aus Hennigsdorf gegen die Vertretung der BG 94 Schwedt.
Am Sonntag sind die Finalspiele: die Verlierer beider Samstag-Spiele treten gegeneinander an, danach ist das Finalspiel beider Samstagsieger.
Die Jungen der U 18 mit Trainer Steffen Schneider reisen als Hauptrundenvierter nach Ludwigsfelde. Dort erwartet sie der Gastgeber als
Vorrundenerster. Anschließend heißt die Partie King&Queens Basketball Potsdam 2 gegen den Oranienburger SV.
Am Sonntag sind hier ebenfalls die Finalspiele: beide Verlierer der ersten Partie treffen zuerst aufeinander, anschließend erfolgt die Finalbegegnung beider Gewinner.
Beide EBV-Teams haben gute Aussichten auf das Finalspiel. Sie haben gegen ihren jeweils ersten Samstag – Gegner (U 14 / Lauchhammer und U 18 / Ludwigsfelde) einmal gewonnen und einmal verloren. Das heißt also die Tagesform wird in Hennigsdorf und Ludwigsfelde entscheiden, wer letztlich zu den Siegern gehören wird. Alles ist möglich.
27.März.2026 | Featured, Saison 2025/2026 |

Vor jedem Spiel – Erwärmung.
(mbor/orüd) Im Rahmen der stattfindenden Minitour Brandenburg wurde das Team der U 9 zum Miniturnier nach Bernau eingeladen, in die Turnhalle Am Wasserturm. Dabei standen für die Jüngsten des Vereins fünf Spiele auf dem Turnierplan.
Spiel 1: EBV – USV Potsdam/Mädchen, 24:6

Wichtige Auszeit!
Der EBV begann sein erstes Turnierspiel mit Karl Stolz, Philipp Richter, Henry Matteo Pirke und Tomke Domachowski. Das Team startete anfänglich sehr nervös und ließ genau wie die Potsdamer einige klare Chancen aus. Das erste Viertel endete nur 2:2. Erst so allmählich konnten sich die nun eingesetzten Eisenhüttenstädter Lenny Rüdiger, Lukas Berg, Otto Engelien und Billy Domachowski steigern. Dabei sprang ein sehr gutes 8:2 heraus. Bei einem 10:4 für den EBV wurden die Seiten gewechselt. Mit guten Einzelaktionen mit Durchbrüchen zum gegnerischen Korb sowie durch gutes Zusammenspiel der Spieler erzielte das Team ein 4:2 im dritten Viertel und ein 10:2 im letzten Viertel, so dass dieses erste Spiel mit 24:6 gewonnen werden konnte.
Lenny Rüdiger machte sehr gute 12 Punkte, gefolgt von Henry Matteo Pirke mit 11 Punkten.

Erholung in den Pausen auf der Matte.
Spiel 2: EBV 1971 – Strausberg Mustangs, 14:6
Der EBV begann mit der gleichen Startaufstellung. Wieder taten sich beide Teams schwer in ihr Spiel zu finden. Nach dem ersten Viertel gab es ein 2:2. Anschließend konnten sich die Oderstädter mit ihrem zweiten Vierer sehr viel besser in Szene setzen, prompt gab es ein 6:0, bei einem Halbzeitstand von 8:2 für den EBV. Betont werden muss an dieser Stelle, dass sowohl die Schiedsrichter als auch die Spieler selbst darauf achteten, Schrittfehler und Doppeldribbling zu vermeiden. Denn schon bei den Jüngsten muss hier konsequent darauf geachtet werden.

Team U 9 mit Trainer Oliver Rüdiger.
Mit einem 4:2 nach dem Seitenwechsel ging es weiter, gefolgt von einem nochmaligen 2:2 zum Schluss. Die Strausberger kamen damit noch einmal etwas auf. Der 14:6 – Sieg des EBV war jedoch nicht gefährdet. Topscorer waren in diesem Spiel Otto Engelien und Lenny Rüdiger mit jeweils 4 Punkten.
Spiel 3: EBV – StarWings Glienicke, 14:36
EBV-Trainer Oliver Rüdiger beobachtete in den Pausen die noch kommenden Gegner und sah, dass jetzt technisch stärkere Teams auf seine Mannschaft treffen werden. So kam es denn auch gleich gegen die StarWings aus Glienicke. Dieses Team war spielerisch sehr gut aufgestellt und hatte einige größere Spieler in seinen Reihen. Vor allem bei den Rebounds war das zu sehen.
Der EBV lag nach dem 1.Viertel bereits 0:16 hinten, die zweiten Vier schafften ein 8:2 in ihrem Spielabschnitt. Die Seiten wurden bei 8:18 gewechselt. Danach bemühten sich die EBV-Jungen um den Anschluss. Die Kondition ging so langsam zu Ende. Mehr als ein 0:12 und ein 6:6 – Achtungserfolg waren nicht drin. So gewann Glienicke ganz klar mit 36:14. Lenny Rüdiger war mit 8 Punkten Topscorer seines Teams.
Spiel 4: EBV – Leok Bernau 1.Mannschaft, 7:42

Spielszene gegen Bernau 1.Mannschaft
Wieder begannen die Jungen der ersten Reihe. Dabei zeigte sich, dass man anfangs auch gegen eine starke Mannschaft mithalten konnte. Denn nur ein 1:4 war mehr als nur ein Achtungserfolg gegen die Bernauer Spieler. Doch ab dem 2.Viertel war Bernau sehr dominant, technisch und spielerisch sehr überlegen. Die Viertelergebnisse von 17:2 (Halbzeit 21:3), 10:0 und 11:4 für den Favoriten belegen diese Aussage eindrucksvoll. Bernau gewann mit 42:7. Topscorer beim EBV war Otto Engelien mit 6 Punkten.

Urkunde für jeden Turnierteilnehmer.
Spiel 5: EBV – Lok Bernau 2.Mannschaft, 10:20
Im letzten Turnierspiel versuchten die Gäste von der Oder noch einmal mit ganzem Einsatz gegen die zweite Vertretung von Bernau dagegen zu halten. Obwohl dieses Spiel letzten Endes mit 10:20 verloren ging, konnte Trainer Oliver Rüdiger in diesem Spiel und im gesamten Turnier „dem Team Leidenschaft, Kampfeswillen und Einsatzbereitschaft bescheinigen. Mit den Viertelergebnissen von 2:7, 4:5, 2:2 und 2:6 können wir ganz gut leben. Wir wissen nach diesem Turnier genau, was wir im wöchentlichen Training noch verbessern müssen. Das betrifft vor allem die Chancenverwertung am gegnerischen Korb sowie die generelle Reboundtätigkeit.“ Topscorer in diesem Spiel wurden Henry Matteo Pirke und Otto Engelien mit jeweils 4 Punkten.
Der EBV spielte das Turnier mit: Otto Engelien, Billy Domachowski, Tomke Domachowski, Lenny Rüdiger, Philipp Richter, Henry Matteo Pirke, Lucas Berg, Karl Stolz
Alle Fotos von Anne Pirke, Annika Stolz, Wade Wilson und Frank Balzer
20.März.2026 | BL U12 m 25-26, Featured |

Sprungball Spieleröffnung – erstes Spiel gegen Hennigsdorf.
(mvor/mbor) Das Team der U 12 reiste zu seinem letzten Turnier der Saison nach Woltersdorf. Gegen Konkurrenz aus Hennigsdorf und Woltersdorf hatten die Jungen und Mädchen in beiden Spielen das Nachsehen. Sie verloren sowohl gegen die Hennigsdorfer Tornados mit 67:81 (31:47) als auch anschließend gegen die Gastgeber aus Woltersdorf mit 61:75 (20:44).

Kampf um den Ball mit Aaron Kettenbeil
In beiden Spielen zeigten sich erneut die zwei Seiten der Eisenhüttenstädter Spielerinnen und Spieler. In diesem Team spielen teilweise schon sehr erfahrene Spieler, wie Hannah Greger, Nick Vorhoff und Louis Mielenz an der Seite mit noch unerfahrenen und gerade erst in den Verein eingetretenen Spielern, wie Leon Pascal Koppitz zusammen. Das führte zu vielen Schwierigkeiten im Spielverständnis miteinander und zu mehreren Ungenauigkeiten beim Passen und Fangen.
Gegen das Team aus dem Nordwesten Berlins – Hennigsdorf – war der Start etwas holprig. Defensiv war das EBV-Team zwar besser auf seinen Gegner als in den letzten Spielen eingestellt. Die Spieler wurden schneller aufgenommen und gestellt. Offensiv hatten einige EBV-Spielerinnen und -Spieler deutliche Angst, mit ihrem Dribbling zu beginnen. Die Zuspiele zum Mitspieler kamen recht gut, nur beim Fangen gab es einige Probleme. Vorn wiederum wurden einige freie Korbleger liegengelassen.

Sprungball zum 2.Spiel gegen Woltersdorf mit Louis Mielenz.
So erzielte das Team bis zur Halbzeit die Achtelergebnisse: 7:14, 9:8, 3:11 und 12:14. Das ergab einen Halbzeitstandrückstand von 31:47. Nach dem Seitenwechsel begann der EBV ganz schwach mit einen 3:11 – Debakel. Davon konnte er sich trotz aller Bemühungen mit 9:10, 13:2 und einem 11:11 im 8.Achtel nicht mehr erholen. Das ergibt zwar eine leichte Führung von 36:34 für die 2.Halbzeit. Aber die Oderstädter hatten schon in der ersten Halbzeit zu viele Punkte kassiert, so dass dieses Spiel mit 67:81 verlorenging. Am Ende war es die insgesamt fehlende Kondition und Ausdauer des Teams, die das Spiel für Hennigsdorf kippen ließen.
In der nur kurzen Auswertung nach diesem Spiel und in Vorbereitung auf das sofort folgende Spiel gegen die Gastgeber aus Woltersdorf versuchte die EBV-Trainerin ihrer Mannschaft noch einmal einzuschärfen, dass es nur gemeinsam als Team geht, wenn alle mitziehen, vor allem konditionell, gute Leistungen zu vollbringen.
Der EBV gegen Hennigsdorf mit: Nick Vorhoff 39 Punkte 6/13 FW 5 Dreier, Louis Mielenz 15 Pkt. 0/2 FW 5 Dreier, Emilia Dembinska 2 Pkt, Hannah Greger 4 Pkt., Leon Pascal Koppitz und Miriam Zucknick beide 0 Pkt., Jasmin Bisch 3 Pkt. 1 Dreier, Aaron Kettenbeil 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 6/15 = 40 % 11 Dreier, Freiwürfe Hennigsdorf 6 Dreier

Hannah Greger beim Dribbling.
Eine gute Woltersdorfer Defensive gleich zu Beginn des Spiels machte es dem EBV-Team sehr schwer, sich zu entfalten. Leichte offensive Fehler, wie zum Beispiel beim Dribbling in den Gegner hineindribbeln, machten es den Woltersdorfern einfach, sich den Ball zu erobern und vorn Punkte zu machen.
Außerdem müssen die Eisenhüttenstädter schneller passen und viel mehr abspielen, als sich am eigenen langen Dribbling zu erfreuen. Dazu kam noch, dass der EBV offensiv zu wenige Ideen entwickelte, sich entscheidend freizulaufen.

Der erfolgreichste Topscorer der Saison 25/26 – Nick Vorhoff. Dazu herzlichen Glückwunsch.
Trotz der Umständnisse und Gegegebenheiten war Trainerin Alexandra Zucknick nicht so unzufrieden mit den Ergebnissen: „Natürlich waren gegen Woltersdorf schon der Start mit 0:8 im ersten Achtel und das 0:14 im dritten Achtel bitter. Zumal wir diese Rückstände insgesamt nicht mehr aufholen konnten. Dafür sind die Leistungsunterschiede im Team eben einfach zu groß.
Aber wir konnten uns immer wieder herankämpfen. Davon zeugen das 9:10 (2.Achtel) und das 11:12 (4.Achtel), sowie das 7:8 (5.Achtel) und sogar die zwei gewonnenen 6. und 7.Achtel mit 17:3 bzw. 11:6. Darauf können wir im weiteren Training, auch im Hinblick auf die neue Saison 2026/27, aufbauen.“
Das Spiel wurde nach dem 7.Achtel mit 55:61 noch relativ knapp. Aber Woltersdorf machte mit einem 14:6 im 8.Achtel den „Sack zu“ und gewann letztlich verdient mit 75:61.
Der EBV gegen Woltersdorf mit: Nick Vorhoff 43 Punkte 4/7 FW 5 Dreier, Louis Mielenz 2 Pkt., Emilia Dembinska 2 Pkt, Hannah Greger 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Leon Pascal Koppitz 2 Pkt., Miriam Zucknick 0 Pkt., Jasmin Bisch 4 Pkt., Aaron Kettenbeil 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV 5/13 = 38 % 6 Dreier, Freiwürfe Woltersdorf 3 Dreier
Alle Fotos von Alexandra Zucknick.