Landesliga U 18 männlich: Ein souveräner Sieg in Mahlow, Rathenow trat nicht an

(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 entledigten sich der Auswärtsaufgabe mit Bravour. Ein deutlicher 92:42 (49:22) – Sieg stellte die Weichen für eine noch mögliche Teilnahme an einem Final four – Turnier.

Die Gäste traten ohne Lias Ettmeier (Verletzung), ohne Oskar Pfaffe und ohne Ben Vorhoff an. Dafür waren Ben Schmidt und Laurynas Lukossius bei den 8 EBV-Spielern wieder dabei. Mahlow konnte 11 Spielern aufbieten.

Die Gastgeber spielten eine Zonenverteidigung. Darauf waren die Gäste vorbereitet. Der EBV ließ den Ball schnell in seinen Reihen wandern, zwar teilweise ab und an auch etwas hektisch. Das führte leider zu vermeidbaren Fehlern.

Zielstellung war es insgesamt, durch eine kompromisslose Verteidigung den Ball zu gewinnen, Fastbreaks zu starten und zu leichten Punkten zu kommen. Das gelang im ersten Viertel weniger gut, zu einem 24:16 reichte es nach 10 Minuten dennoch. Ab der 11.Minute zogen die Oderstädter das Tempo noch einmal an. Dem war Mahlow nicht mehr gewachsen. Besonders die Presse nach eigenem Korberfolg behagte den Gastgebern überhaupt nicht. Mahlow musste in diesem Viertel den Gegner auf 49:22 davonziehen lassen.

Team Landesliga U 18 mit Trainer Steffen Schneider

In der zweiten Halbzeit stellte der EBV seine Verteidigung auf Halbfeld-Defensive um. Diese war immer noch aggressiv, aber fair genug, um Ballgewinne zu erzielen. Die Gäste bauten ihren Vorsprung über ein 22:16 im dritten Viertel auf 71:38 weiter aus. Im letzten Viertel waren die EBV-Spieler weiter konzentriert genug, um mit einem souveränen 21:4 in diesem Spielabschnitt und so das Spiel klar 92:42 zu gewinnen. Trainer Steffen Schneider war mit der Leistung rundherum zufrieden: „Hervorheben möchte ich aus einem sehr gut spielenden Team unseren heutigen Topscorer Laurynas Lukosius, der 26 Punkte, 7/10 Freiwürfe und 1 Dreier erzielte. Sein Zusammenspiel mit Arian Schneider war Desöfteren sehenswert. Ben Schmidt mit eigenen 14 Punkten war ein guter Organisator unseres Spiels. An seiner Seite agierten Baran Dalhancer (7 Pkt., 2/2 FW und 1 Dreier) sowie Kyrylo Baibakov (15 Pkt., 1 Dreier) ebenfalls mit einer ansprechenden Leistung.“

Arian Schneider (6 Pkt.) war in diesem Spiel nicht der gewohnte Scorer, sondern er bediente seine Mitspieler immer wieder mit excellenten Zuspielen. Eine sehr hohe Korbdifferenz von plus 46 Punkten am Ende waren der verdiente Lohn dieser Team-Spielweise. Noch einmal Steffen Schneider: „Besser als zuletzt klappte bei uns auch das Aushelfen und das konsequentere Verteidigen am Ballführer. Insgesamt können wir mit der abgelaufenen Saison zufrieden sein. Es winkt ja sogar noch ein Final four – Platz.“

EBV-Punkte gegen Mahlow: Lennard Robert 6 Pkt., Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 26 Pkt. 7/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 6 Pkt. 0/3 FW, Kyrylo Baibakov 15 Pkt. 1/4 FW 3 Dreier, Baran Dalhancer 7 Pkt. 2/2 FW, 1 Dreier, Ben Schmidt 14 Pkt. 0/2 FW, Zheng Zhong 10 Pkt.; Freiwürfe EBV: 10/21 = 48% 2 Dreier, Mahlow: 3/8 = 38%, 3 Dreier

Landesliga U 14 männlich: Denkbar knappe Spiele gehen an Gastgeber Eisenhüttenstadt

Bobby Tänzel blieb an diesem Tag unter seinen Möglichkeiten – eine Steigerung ist im Finale möglich.

Das Buffett ist beim EBV immer reichhaltig. Der Dank gilt allen Helferinnen.

(mbor/mvor/dkar) Das Team der U 14 bestritt sein letztes Heimturnier der zu Ende gehenden  Saison 2025/26 vor guter Kulisse gegen Teams aus Mahlow und Lauchhammer. Gegen den Mahlower SV 1977 reichte es sehr knapp zu einem 57:56, gegen die Gäste aus der Lausitz benötigte der Gastgeber eine zweimalige Overtime, um am Ende Lauchhammer mit 88:82 niederzuringen.

Die Mahlower traten mit 12 Spielern an, der EBV setzte 9 Spielerinnen und Spieler ein. Das erste Viertel war von den Aktionen der beiden EBV-Center Jannis Karls und Maksymilian Drozdek gekennzeichnet. Eisenhüttenstadt legte mit 7:0 vor (3.Min.), die Gäste verkürzten auf 6:/ (4.Min.), der EBV legte wieder vor 12:6 (6.Min.), Mahlow konterte erneut zum 12:12 (bis zur 10.Minute).

Dabei kam den Gästen die insgesamt zu langsame Rückwärtsbewegung der Gastgeber entgegen. Der EBV brauchte einfach zu lange, bis die Defensive wieder so stand, um Korbaktionen des Gegners entscheidend zu verhindern.

Collin Spanehl ist ein wichtiger Zuspieler seines Teams.

Das zweite Viertel gestaltete der EBV wesentlich besser. Mit einer relativ beruhigenden 34:23-Führung ging es in die Halbzeitpause. Trainer Marcus Vorhoff hob in dieser Phase eine gute Teamleistung sowie das gute Zusammenspiel hervor.

Auch Franz Peter Budach hat dank seiner Größe noch Steigerungspotential!

Nach dem Seitenwechsel, besonders jedoch im letzten Viertel, verloren die Gastgeber jegliche Ordnung und Linie. Die Defensive war erschreckend schwach. Kaum einer war bereit, den vorn verlorenen Ball in der Defensive zurückzuerobern. So kann man sich einfach nicht präsentieren.

Sehr schwache Zuspiele, grobe Fehler bei den Einwürfen und reihenweises Verlegen einfacher Korbleger führten zu einem 17:20 im dritten Viertel und einem noch schwächeren 6:13 im 4.Spielabschnitt. Das war mehr als eine deutliche Mahlower Ansage und Warnung zugleich. Pech für die Gäste aus Randberlin, dass sie ihre letzte Korbaktion nicht trafen und der EBV noch einmal traf. Damit kam der EBV noch einmal mit einem blauen Auge davon und gewann dieses Zitterspiel glücklich mit 57:56.

Maksymilian Drozdek war wie immer ein Stützpfeiler seiner Mannschaft.

EBV-Team gegen Mahlow mit: Bobby Tänzel 2 Pkt. 0/0 FW, Nick Vorhoff 9 Pkt. 0/1 FW 3 Dreier, Collin Spanehl und Louis Mielenz beide 0 Pkt., Franz Peter Budach 3 Pkt. 1/1 FW, Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 4/6 FW, Jannis Karls 19 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/10 = 43%, 4 Dreier, Mahlow: 3/8 = 46% 0 Dreier                                      

Team U 14 mit Coach Daniel Karls.

Dass es für den EBV nach einem Spiel Pause nicht noch einmal so weitergehen würde wie zuvor, wünschten sich alle Anwesenden: Trainer Daniel Karls (1.Spiel: Marcus Vorhoff), die Zuschauer und die Spieler auf dem Parkett. Dieses Spiel wurde eine Partie der Taktik, des Abwartens. Kein Team wollte, dass das andere Team punktemäßig zu weit enteilte. So spielten die Teams denn auch. Die Lausitzer hatten zwei Unterschiedsspieler: Zum einen L. Geissler als sehr überzeugender Guard. Er verteilte den Ball auf seine Außenspieler, bestimmte Rhythmus und Tempo beim Spielaufbau und erzielte selbst gute 15 Punkte (1 Dreier). Und zum anderen den Center A.Erbert, der alle übrigen Spieler auf dem Feld überragte. Er machte zwar keinen einzigen Punkt, war aber für Lauchhammer bei der Reboundarbeit sehr wichtig.

Jannis Karls war in der gesamten Saison der Führungsspieler der U 14. In diesem Turnier machte er wieder starke 50 Punkte.

Beim EBV versuchten sich am Spielaufbau Bobby Tänzel, Nick Vorhoff und Paul Zucknick. Alle drei Spieler erreichten nicht die Ausstrahlung ihres Gegenparts. Paul Zucknick machte von diesen Spielern noch die beste Figur, was Übersicht und Aufbau des EBV-Spiels betraf. Seine Aktionen wirkten überzeugend, seine 13 Punkte und davon 5/7 Freiwürfe sind ein sehr guter Beleg dafür. Ihm eiferte der noch junge Nick Vorhoff nach, der bekanntlich ein guter Dreierschütze ist. Er wirkte aber insgesamt noch zu verspielt und nahm mit seinen unnötigen Dribblings vor der Dreierlinie seinem Team wertvolle Angriffszeit. Trotz seiner noch vorhandenen Steigerungsmöglichkeiten erzielte er mit 12 Punkten, davon 5/6 Freiwürfen und 1 erfolgreichen Dreier ein respekables Resultat für sein Team.

Louis Mielenz hat sich in dieser Saison spielerisch weiterentwickelt.

Bei den Gästen waren auch die „kleineren“ Spieler überaus wichtig. Diese waren es, die den unaufmerksamen, teilweise zu lässig wirkenden, zu langsam agierenden EBV-Spielern mehrmals (zu oft!) entwischten und punkteten. In einem insgesamt zerfahrenen, aber jederzeit spannenden Spiel, ging der Gast zur Halbzeit nach einem 20:20 und 16:15 mit 36:35 in die Pause. Nach der Pause setzte Lauchhammer mit einem geduldigen Aufbauspiel weitere Akzente. Auch das dritte Viertel ging mit 16:13 an die Lausitzer. Erst im 4.Viertel übernahmen die Gastgeber das Kommando, erspielten sich ein 18:14 und damit eine zweimalige Verlängerung.

Sorgt mit seinen Aktionen beim Gegner stets für Unruhe – Nick Vorhoff (sehr gut seine 21 Pkt. und 4 Dreier).

 

Die Kräfte aller Spieler beider Teams waren schon am Limit. Nach 45 Minuten gab es immer noch keinen Sieger – 78:78. Erst die 2.Overtime mit nochmaligen 5 Minuten erbrachte mit 10:4 die endgültige Entscheidung zugunsten des Gastgebers und einen überglücklichen 88:82 – Gastgebersieg. Die anwesenden Zuschauer zollten dem Team den anerkennenden Beifall.

EBV-Team gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 2 Pkt., Nick Vorhoff 12 Pkt. 5/6 FW 1 Dreier, Collin Spanehl 0 Pkt., Louis Mielenz 2 Pkt., Franz Peter Budach 2 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 13 Pkt. 5/7 FW, Maksymilian Drozdek 26 Pkt.2/4 FW, Jannis Karls 31 Pkt. 5/6 FW; Freiwürfe EBV: 17/23 = 74%, 1 Dreier, Lauchhammer: 3/8 = 38% 1 Dreier

Alle Fotos von Manja Karls und Bernd Pflughöft.

 

 

Landesliga U 16: Zum Saisonabschluss Sieg und Niederlage in Potsdam gegen zwei unterschiedliche USV-Teams

(mbor) Zum letzten Turnier der Saison fuhr das Team der U 16 in die Landeshauptstadt nach Potsdam. Dabei traf die Mannschaft auf zwei Teams des USV Potsdam. Gegen die 1.Mannschaft des USV verloren die Jungen des EBV klar mit 43:125 (15:56), gegen die 2.Vertretung konnten sie sich mit 96:39 (50:15) schadlos halten.

Die Oderstädter traten zu acht an, leider ohne Laurynas Lukosius, Paul Waldinger und Felix Blasche. Da der USV kein Team in der Oberliga Brandenburg stellte, kam das 1.Team des USV praktisch einer Oberligamannschaft geich. Es war die Landesauswahl der U 16 gecoacht vom Landestrainer. Er konnte aus einem Pool von insgesamt 25 Spielern schöpfen!

Team der Landesliga U 16 mit Trainer Max Kalisch

Die Potsdamer bewiesen im ersten Spiel mit einer Ganzfeldpresse über weite Strecken des Spiels, dass sie klar die Besseren sind. Das zeigten die ersten beiden Viertel mit 28:8 und 28:7 überaus deutlich, bei einem Halbzeitstand von 56:15. Zu allem Unglück verletzte sich der EBV-Spieler Lias Ettmeier unmittelbar nach Beginn des Spiels so schwer, dass er nicht mehr weiterspielen konnte.

In der 2.Halbzeit drehte der USV weiter auf, wobei der EBV etwas mehr eigene Punkte zum Ergebnis beisteuern konnte als vorher. Und das vor allem durch 4 Dreier und sehr guten 18 Punkten von Ben Vorhoff. Jannis Karls überzeugte ebenfalls mit seinem Spiel, denn bei ihm standen nach dem Spiel 12 Punkte, 3/4 Freiwürfe und 1 Dreier zu Buche. Das heißt, diese beiden Spieler erzielten allein mit ihren 30 Punkten 70% aller EBV-Punkte. Dazu kommt noch Maksymilian Drozdek mit sechs erreichten 6. Alle anderen 5 eingesetzten Spieler blieben mit ihren Scorerpunkten weit hinter den Genannten zurück. Der USV zog sein Angriffsspiel konsequent weiter mit 31:16 und 38:12 in der zweiten Halbzeit durch und erreichte einen, auch in dieser Höhe, verdienten 125:43 – Sieg.

EBV-Punkte gegen USV Potsdam 1: Monty Preusche 4 Pkt., Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Hannes Saupe 1 Pkt. 1/4 FW, Ben Vorhoff 18 Pkt. 2/4 FW 4 Dreier, Jannis Karls 12 Pkt 3/4 FW 1 Dreier, Maksymilian Drozdek 6 Pkt 0/4 FW; Freiwürfe EBV 6/16 = 38%, 5 Dreier, Potsdam 1: Freeiwürfe 9/14 = 64%, 1 Dreier

Die zweite Garnitur des USV lag den jetzt nur noch 7 Eisenhüttenstädter Spielern (ohne Lias Ettmeier) insgesamt viel besser. War es so, dass die Gäste sich auf die Verhältnisse in der sehr gut lichtdurchfluteten Halle (ein ehemaliger Reitstall) besser eingestellt hatten oder auch, dass die internen Abläufe jetzt besser passten? Oder, dass jeder einzelne EBV-Spieler gegen diesen etwas schwächeren Gegner mehr Mut gefasst hatte? Sei‘s drum.

So wie die 1.Mannschaft des USV im Spiel 1 dominierte, so überlegen waren die Gäste vom EBV in ihrem zweiten Spiel. Es war eine Freude, alle sieben Spieler in Aktion zu sehen. Jeder sah seinen vielleicht doch noch besser postierten Nebenmann. Alle Spieler konnten sich sehr gut in die Scorerliste eintragen. Über die Teamdefensive erreichte der EBV leichte Ballgewinne. Dann ging es mit Fastbreaks ab zum Potsdamer Korb. Nach einem überzeugenden 50:15 – Halbzeitstand (25:6 und 25:9) wurden die Seiten gewechselt.

Bei den EBV-Angriffen waren wechselweise Ben Vorhoff (6 Pkt.), Paul Zucknick (6) und Sean Noack (8) die Vorbereiter. Vorn scorten gleich drei Spieler zweistellig für weitere EBV-Punkte. Es freuten sich Jannis Karls über seine erzielten 34 Punkte sowie der endlich einmal aus sich herauskommende Monty Preusche mit 23 Punkten und Maksymilian Drozdek mit 12 Punkten. Unbedingt erwähnenswert sind die 7 Punkte von Hannes Saupe.

So gewann das EBV-Team über 19:15 / 3.Viertel und 27:9 im 4.Viertel sein letzten Saisonspiel nach einer spielerischen Steigerung klar mit 96:39 gegen den USV Potsdam 2. Damit belegten die Gäste zum Abschluss ihrer Saison 2025/2026 Platz sechs.

EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Monty Preusche 23 Pkt. 3/5 FW, Lias Ettmeier nicht gespielt, Sean Noack 8 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt. 0/1 FW, Hannes Saupe 7 Pkt. 1/6 FW, Ben Vorhoff 6 Pkt. 0/1 FW, Jannis Karls 34 Pkt 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 12 Pkt 0/7 FW; Freiwürfe EBV 4/22 = 18%, 0 Dreier, Potsdam 2: Freiwürfe 2/10 = 20% 1 Dreier

Landesliga U 18: Zwei souveräne Siege in Woltersdorf – Finalrunde in Ludwigsfelde winkt

(mbor) Mit zwei überzeugenden Siegen kehrte das Team der U 18 aus dem Spielort Woltersdorf nach Hause zurück. Sowohl gegen die Mannschaft aus Nauen (108:28) als auch gegen das Team des Gastgebers Woltersdorf (80:59) war der EBV bereits zur Halbzeit jeweils auf der Siegerstraße.

Der EBV musste beide Spiele ohne den erkrankten Ben Schmidt antreten. Das bedeutete eine Schwächung des Teams, die dennoch mit 10 Spielern antreten konnten. Die Mannschaft der SV Leonadro da Vinci Nauen hielt im ersten Viertel (19:14 für den EBV) noch recht gut mit. Beim EBV klappten die Abläufe noch nicht so richtig, zumal die relativ kleine Halle ungewohnt war.

Das Angriffsspiel der Eisenhüttenstädter kam erst ab dem zweiten Viertel so richtig auf Touren. Der EBV spielte den Ball gut durch die eigenen Reihen. Entweder wurde so lange und geduldig gespielt, bis durch einen Block einem Spieler ein guter Zug zum Korb gelang oder Lennard Robert erhielt wie in jüngster Zeit immer wieder verwertbare Zuspiele, um seine Treffsicherheit jenseits der Dreierlinie unter Beweis stellen zu können. Das gelang ihm sehenswert mit starken 19 Punkten, davon 4 erfolgreichen Dreiern. Neben Lennard Robert punkteten ebenfalls zweistellig der an diesem Tag wieder sehr überzeugende Arian Schneider mit 32 Punkten und 10/12 Freiwürfen = 82%, Laurynas Lukosius mit 20 Punkten und 4/5 Freiwürfen = 80% sowie Kyrylo Baibakov mit 15 Pkt. Überhaupt gab es in diesem Spiel keine Schwäche, der EBV erspielte sich sehr konzentriert einen Halbzeitstand von 53:35, einem 82:52 in der 30.Minute und einem recht souveränen 108:58-Sieg am Ende des Spiels.

EBV spielte gegen Nauen mit: Lennard Robert 19 Pkt. 1/2 FW 4 Dreier, Binyao Hao 4 Pkt. 0/2 FW, Laurynas Lukosius 20 Pkt. 4/5 FW, Monty Preusche 0 Pkt., Arian Schneider 32 Pkt. 10/12 FW, Kyrylo Baibakov 15 Pkt. 1/2 FW, Baran Dalhancer 8 Pkt., Lias Ettmeier 0 Pkt. 0/2 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zhong Zheng 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 16/25 = 64%, 4 Dreier, Nauen: 13/27 = 48%, 4 Dreier

Team der Landesliga U 18 mit Trainer Steffen Schneider

Das sich sofort anschließende Spiel des EBV gegen den Gastgeber Woltersdorf hatte einen recht ähnlichen Verlauf wie zuvor gegen Nauen. Die Woltersdorfer waren durch das vorher gesehene Spiel gewarnt, hatten natürlich die Zuschauer auf ihrer Seite. Davon ließen sich die Oderstädter jedoch überhaupt nicht beeindrucken. Sie deklassierten die Gastgeber förmlich an die Wand. Der EBV ließ im ersten Viertel nur drei Treffer (6 Pkt.) aus dem Feld zu. Bei einer kompromisslosen Defensive ihrerseits gab es zwar für Woltersdorf 14 Freiwürfe. Diese konnten davon jedoch nur 4 verwandeln.

Das der EBV so nicht weiterspielen konnte war klar. Den Gastgebern gelang es im weiteren Spielverlauf immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen. Der EBV setzte aber sein Siegspiel weiter unbeirrt fort. Nach einem 21:14 nach dem 2.Viertel (Halbzeit 51:24) folgte ein 14:12 (65:36 nach 30 Minuten). Die Gäste konnten im 4.Viertel durchwechseln. Sowohl die Kraft als auch die Konzentration ließen verständlicherweise etwas nach.  Woltersdorf erreichte im 4.Viertel mit 23:15 nur etwas mehr als einen Achtungserfolg. Trotz dessen war ihre Niederlage klar mit 59:80 besiegelt.

Die Gäste hatten ihre Topscorer mit den zweistelligen Punktlieferanten: Laurynas Lukosius 19 Pkt./ 4/5 FW, 1 Dreier, Arian Schneider 17 Pkt., 5/6 FW, 1 Dreier, Lennard Robert 15 Pkt./4 Dreier! und Kyrylo Baibakov 13 Pkt. 7/9 FW. Neben den Genannten überzeugte das gesamte Team mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit, die der Trainer Steffen Schneider über die Spielzeit durchweg nicht immer sah. Ob das „Neuling“ Zhong Zheng (9 Pkt.), Baran Dalhancer (1 Dreier) oder Binyao Hao (2 Pkt.) waren – alle Spieler gaben ihr Bestes, auch die Spieler, die dieses Mal keine Punkte erzielt haben. Für das Team gilt jetzt volle Konzetration auf die letzten beiden Punktspiele am 08.März in Mahlow gegen den Gastgeber und gegen das Team der Red Eagles Rathenow, um die Finalrunde 2 Wochen später (voraussichtlich in Ludwigsfelde) zu erreichen.

EBV spielte gegen Woltersdorf mit: Lennard Robert 15 Pkt. 1/2 FW 4 Dreier, Binyao Hao 2 Pkt., Laurynas Lukosius 19 Pkt. 4/5 FW 1 Dreier, Monty Preusche 0 Pkt. 0/2 FW, Arian Schneider 17 Pkt. 5/6 FW, Kyrylo Baibakov 13 Pkt. 7/9 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt. 1 Dreier, Lias Ettmeier 2 Pkt., Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 0 Pkt. nicht eingesetzt, Zhong Zheng 9 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 18/26 = 69%, 6 Dreier, Woltersdorf: 15/35 = 443%, 2 Dreier

Fotos: privat

 

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Zwei 100er – Packungen in Potsdam

(mbor/rzuck) Arg unter die Räder kam das Bezirksliga-Herrenteam letzten Sonntag in Potsdam. Zuerst unterlag das von Spielertrainer Robert Zucknick geführte Team gegen den BV Ludwigsfelde mit 41:100 (23:47), gleich anschließend gab es noch einen 100er gegen die 3.Reserve der Kings&Queens Potsdam mit 72:100 (37:43).

Der EBV konnte nur zu sechst anreisen. Krankheit, Verletzung und der am gleichen Tag stattfindende U 18-Spieltag dezimierte die Stahlstahlstädter zu sehr.

Ludwigsfelde war hochmotiviert gegen Eisenhüttenstadt, konnte das Team doch unmittelbar zuvor die Mannschaft von K&Q Potsdam 3 mit 61:60 niederringen. Ludwigsfelde spielte viel über seine großen Spieler; davon hatte der EBV aber nur einen, so dass Ludwigsfelde schon allein dadurch im Vorteil war. Hinzu kam erschwerend aus Sicht des EBV, dass Ludwigsfelde sehr treffsichere Schützen im Kader hatte, die von beliebigen Positionen besser trafen. Da der EBV nur 6 Spieler aufbieten konnte, mussten Spieler und Coach mit ihren Fouls clever umgehen, um nicht durch unnötige Fouls schnell dezimiert zu werden. Das gelang weitestgehendst. So nahm denn die drohende Niederlage seinen Lauf. Bereits zur Halbzeit führte Ludwigsfelde verdient mit 47:23. Am Ende eines sehr einseitigen Spiels gewann der BV Ludwigsfelde souverän mit 100:41. Beim EBV punkteten zwei Spieler zweistellig – Jaime Gomrz mit 18 Punkten und Vital Palkin mit 14 Punkten, beide Spieler erzielten je 2 Dreier.

EBV-Spielertrainer Robert Zucknick nach diesem Spiel: „Das klare Endergebnis zeigt leider nicht deutlich genug, dass ich als Trainer mit der Einstellung, der Moral und der gezeigten Disziplin sehr zufrieden war.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 0 Pkt., Ruiyi Yu 7 Pkt. 1/5 FW, Vitali Palkin 14 Pkt. 2 Dreier, Robert Zucknick 2 Pkt., Egor Sorokin 0 Pkt., Jaime Gomez 18 Pkt. 4/10 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/15 = 33% 4 Dreier, Ludwigsfelde: 8/13 = 62% 6 Dreier

Gleich im Anschluss erwartete die 3.Reserve der Kings&Queens aus Potsdam die Oderstädter. Ziel war es, mit schnellen Gegenangriffen des EBV die oft ungeordnete Defensive von Potsdam zu nutzen, um dann zu punkten. Das gelang nicht: Die eigene Defensive im 1. Viertel führte bereits zu einem zweistelligen Rückstand. Das änderte sich im 2. Viertel – eine wesentlich bessere Defensive und eigene positive Zielsetzungen in der Offensive trugen Früchte. Zwischenzeitlich kamen die Gäste bis auf 1 Punkt heran.

Nach einem doch knappen 37:43 – 2.Halbzeitstand gelang es dem stark ersatzgeschwächten EBV-Team nicht mehr, so viele physische Kräfte freizusetzen, um das Spiel noch zu drehen. Die Spieler waren zunehmend erschöpft. Die sehr kurze Bank mit nur einem Reservespieler und das notwendige Foulmanagement taten ihr Übrigens, um das Ergebnis sicher für Potsdam 3 zu gestalten. Am Ende erzielte auch Potsdam 3 ein 100er Ergebnis mit 100:72. Sehr bemerkenswert sind 13 (!) erfolgreichen Dreipunktewürfe der Potsdamer.

Noch einmal der EBV-Coach: „Wir können trotz der klaren Niederlagen erhobenen Hauptes vom Parkett gehen. Ich kann mich nur wiederholen. Ich bin genauso stolz auf den Einsatz, die bewiesene Moral und die gezeigte Disziplin meines Teams in diesem Spiel wie zuvor gegen Ludwigsfelde. Positiv möchte ich noch erwähnen: Alle Spieler konnten scoren.“

Die bereits im ersten Bericht erwähnten EBV-Spieler waren auch dieses Mal zweistellig unterwegs, nämlich Vital Palkin mit 30 Punkten, davon 4 Dreier und Jaime Gomez mit 20 Punkten, gefolgt von Egor Sorokin mit 9 Punkten.

EBV-Punkte gegen K&Q Potsdam 3: Linus Zühlke 4 Pkt., Ruiyi Yu 7 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 30 Pkt. 2/5 FW 4 Dreier, Robert Zucknick 2 Pkt., Egor Sorokin 9 Pkt. 1/2 FW, Jaime Gomez 20 Pkt. 2/8 FW; Freiwürfe EBV: 6/17 = 35% 4 Dreier, Potsdam 3: 12/29 = 41% 13 Dreier