13.Okt..2018 | Featured, OL U 18, Saison 2018/2019 |
(mbor/thei) Die Jungen der U 18 spielten ihre beiden Heimspiele mit wechselndem Erfolg. Das erste Spiel verlor das Oberligateam knapp gegen den USV Potsdam mit 49:53 (29:28), gegen den SSV Lok Bernau hieß es am Ende deutlich 93:36 (50:21).

In beiden Spielen bemerkenswert – der Einsatz um jeden Ball (von links: Roman Heißen, Laurin Wendland, Eric Mintken und Tim Sprenger.
Der Gastgeber ging hoch motoviert in das Potsdamer Spiel. Eine deutliche Überlegenheit des EBV war in der Anfangsphase zu verzeichnen. Obwohl die Gäste durchschnittlich größer waren erreichten die Eisenhüttenstädter nach 10 Minuten ein 17:12. Im zweiten Viertel wuchs der Abstand phasenweise sogar auf 17 Punkte an. Potsdam gab jedoch nicht auf. USV-Trainer Sebastian Müller erkannte die Schwächen im Aufbauspiel des EBV und setzte seine Spieler daraufhin ein, bereits in der eigenen Hälfte der Oderstädter den Ballbesitzer mit 2 Spielern anzugreifen, zu attackieren. Das zeigte ein um das andere Mal Wirkung. Ballverluste des EBV und Punkte für den USV waren die Folge. Zur Halbzeit stand es nur noch 29:28 für den Gastgeber.
Nach der Pause motivierte EBV – Trainer Teoman Prahst sein Team noch einmal mächtig. Das Team agierte ansprechend, konnte sich jedoch keine Führung mehr heraus spielen. Die Teams kämpften um jeden Ball. Beide Mannschaften gingen bei 42:42 ins letzte Viertel. In dieser Phase und zu Beginn des vierten Viertels war das EBV-Team bei der Verwertung von Korbaktionen schwach. Zu viele Würfe fanden nicht den gegnerischen Korb. Die Jungen des EBV gaben sich aber nicht auf und probierten weiterhin alles um noch zu gewinnen Das Team geriet in einen knappen Rückstand, den die Mannschaft bis zum Schlusspfiff nicht mehr aufholte. Eine bittere 49:53 – Heimniederlage war die Folge. Nur drei Spieler konnten zweistellig punkten. Topscorer war Ludwig Radt mit 13 Punkten, gefolgt vom sehr gut aufgelegten Laurin Wendland mit 12 Punkten, das sind 4 erfolgreiche Dreipunktwürfe und von Tim Sprenger mit 10 Punkten.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Tim Sprenger 10 Pkt. 2/5 FW 2 Dreier, Carlos van den Brandt 4 Pkt., Leo Lüben 8 Pkt., Moritz Mahlich 2 Pkt. 0/2 FW, Ludwig Radt 13 Pkt. 2/5 FW 1 Dreier, Laurin Wendland 12 Pkt. 4 Dreier, Eric Mintken, Roman Theißen, Jonas Kraske und Paul Ullrich alle 0 Punkte. EBV-Freiwürfe 4/12 = 33%, Potsdam 8/15 = 53%

Tim Sprenger (vorn rechts) in der Defensive gegen einen Spieler (Nr.10) der SSV Lok Bernau.
Das zweite Heimspiel des EBV hatte die Mannschaft des SSV Lok Bernau als Gegner. Dieses Team war dem EBV in allen Belangen sehr deutlich unterlegen. Bernau gelang es kaum, die Mittellinie zu überqueren. Die Gastgeber erzeugten unheimlichen Druck auf den Ball. Sehr viele Ballverluste seitens Bernau waren die Folge. Durch den ersten EBV-Fünfer gelang es, eine Führung von 21 Punkten (29:8) nach zehn Minuten zu erspielen. Dann brachte Teoman Prahst konsequent seine zweite Reihe. Defensiv hatte dieser Fünfer anfangs einige Probleme mit der Zuordnung. Im Laufe der Spielzeit stabilisierte sich das. Lenker und Leiter des Spiels war Eric Mintken. Er war der spiritus rector, der Ballvortragende und er setzte seine Mitspieler sehr gut in Szene. Es gelangen viele gute Spielszenen, das Team erzielte bis zur Halbzeit eine beruhigende 50:21 – Führung. Neuling Paul Ulrich hatte seinen ersten Einsatz in einem Punktspiel, er erreichte auch gleich vier Punkte.
Nach der Halbzeit kam die Mannschaft weiter stark aus der Pause und knüpfte nahtlos an die ersten 20 Minuten an. Der EBV bestimmte das Spielgeschehen und die Mannschaft lag am Ende des dritten Viertels mit 41 Punkten Unterschied vorn (67:28). Auch im vierten Viertel bewies der Gastgeber seine Stärken gegen den immer mehr abbauenden Gegner. Bernau konnte kaum noch zurücklaufen. Ein 26:8 – Lauf in diesem Viertel war die logische Folge. Das EBV-Team gewann souverän und hoch verdient letztlich mit 93:36. Vier Spieler punkteten zweistellig, Laurin Wendland 20 Pkt./4 Dreier, Leo Lüben 17 Pkt./1 Dreier, Ludwig Radt 13 Pkt. und dem guten Roman Theißen mit 11 Punkten und einem erfolgreichen Dreier.
Trainer Teoman Prahst nach beiden Spielen: „Zu welchen spielerischen Möglichkeiten mein Team fähig ist bewies es streckenweise gegen Potsdam. Daran müssen wir weiter arbeiten. Maßstab muss das für alle Spieler in allen Spielen durchgängig sein. Wir haben zwar einen guten Kader, jedoch sind wir gegen die Spitzenteams größenmäßig deutlich im Nachteil.“
Anmerkung: Durch einen Nachmeldefehler wurden beide Spiele für den EBV leider mit 0:20 gewertet. Dadurch rutscht der EBV auf Platz 7 zurück.
EBV-Punkte gegen Bernau: Tim Sprenger 5 Pkt. 1 Dreier, Eric Mintken 9 Pkt. 3/7 FW, Carlos van den Brandt 4 Pkt., Leo Lüben 17 Pkt., 1 Dreier, Roman Theißen 11 Pkt. 1 Dreier, Moritz Mahlich 4 Pkt., Ludwig Radt 13 Pkt. 1/2 FW, Jonas Kraske 6 Pkt. 0/2 FW, Laurin Wendland 20 Pkt. 4 Dreier, Paul Ullrich 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4/11 = 36%; Bernau: 9/20 = 45%
1.Okt..2018 | Bestenliga Ü 35, Featured, OL U 16, OL U 18 |
(mbor) Gegen „harte Brocken“ müssen alle drei EBV-Teams am Wochenende spielen. Am Sonnabend reist die U 16 – Mannschaft nach Glienicke. Die Mädchen und Jungen werden alles tun, um mit Trainer Kevin Köster gegen den Gastgeber und gegen das Team der BG 94 Schwedt zu gewinnen. Alle Spielerinnen und Spieler sind fit und haben sich im Training sehr gut vorbereitet.
Ebenfalls am Sonnabend reist das Senioren II – Team (Ü 35) nach Cottbus. Dort erwarten sie die Mannschaften von BBC Cottbus und WSG Fürstenwalde. Die Eisenhüttenstädter fahren mit Trainer Jörg Bastian sehr stark ersatzgeschwächt dorthin, denn eine ganzes Team von mindestens 10 Spielern ist krank, verletzt oder privat verhindert.
Bleibt noch das Team der Oberliga U 18, welches momentan punktgleich mit Oranienburg und Potsdam auf Platz 4 liegt. Die Jungen von Trainer Teoman Prahst haben es in ihren Spielen gegen USV Potsdam (11.00 Uhr/Platz 3) und SSV Lok Bernau (15.00 Uhr/Platz 6) selbst in der Hand, am Tabellennachbarn Potsdam mit zwei Siegen vorbeizuziehen. Leider ist Center Jean-Marc Hintze zurzeit nicht im Kader. Das macht die Aufgabe gewiss nicht einfacher. Gespielt wird in der Turnhalle An der Schleuse. Getränke und Imbisswaren sind natürlich im Angebot.
14.Sep..2018 | OL U 16, Saison 2018/2019 |
(mbor/koe) Das teilweise neu formierte Team der U 16 startete seine Saison mit einem Auftaktsieg von 85:38 (44:15) gegen die WSG 81 Red Dragons Königs Wusterhausen und verlor gleich anschließend gegen den Gastgeber BBC Cottbus mit 55:38 (21:18).
Beim EBV fehlte leider Tobias Buhlau aus privaten Gründen. Gegen das Team aus Königs Wusterhausen starteten die Mädchen und Jungen sehr konzentriert. Der Gegner war technisch nicht so versiert. Die Eisenhüttenstädter boten zu Beginn ihre „erste Fünf“ auf. Diese standen in Defensive äußerst kompakt, machten in einer guten Mann-Mann-Verteidigung die Passwege zu und konnten dadurch Bälle erobern. Offensiv hob Trainer Kevin Köster besonders die guten Laufwege und das Zusammenspiel hervor. Adrian Schubel bzw. Sandro Lay (beide U 14-Spieler) als Aufbauspieler setzten ihre Mitspieler geschickt ein. Sowohl Leonard Lay (7 Pkt.) als auch Vitali Palkin (14 Pkt.) wie auch Center Max Kalisch (sehr gute 21 Pkt.!) punkteten am gegnerischen Korb.

EBV-Kapitän Max Kalisch machte zwei sehr gute Spiele. Er erzielte in beiden Spielen 28 Punkte.
Der Gegner kam mit dem Tempo des EBV nicht hinterher, denn sie hatten ja bereits gegen Cottbus unmittelbar zuvor gespielt.
Nach einer sehr guten 44:15 – Halbzeit bekam die zweite Reihe ihre Möglichkeiten. Siespielte defensiv gut, hatte jedoch offensiv noch Schwächen, die es im kommenden Trainingsprozess zu minimieren gilt. Der Trainer konnte weitere Erkenntnisse sammeln. Das Schlussviertel ging mit 29:6 noch einmal klar an den EBV. Der erste Fünfer war regelrecht „bissig“ ein gutes Spiel hinzulegen. Das ist dem Team denn auch insgesamt gut gelungen.
Trainer Kevin Köster nach dem Spiel: „Einstellung, Motivation, Teamgeist und körperliche Fitness waren bis zum Schlusspfiff sehr präsent. Der Start ist uns gelungen und jeder wollte seinen Teil dazu beitragen.“
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen: Max Kalisch 21 Pkt. 3/6 Freiwürfe, Leonard Lay 7 Pkt. 1/4 FW, Sandro Lay 8 Pkt., Adrian Schubel 23 Pkt. 1 Dreier, Vitali Palkin 14 Pkt. 0/8 FW, Jil Schmidt 8 Pkt., Tobias Lätsch 4 Pkt. 0/1 FW, Josefine Hentze und Patrice Bisch beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 4/19 = 21%, Königs Wusterhausen 4/10 = 40%
Der BBC Cottbus war aus einem anderen Holz geschnitzt. Das Spiel des EBV war sehr strukturlos. Auf beiden Seiten gab es anfangs sehr viele unnötige Ballverluste. Dieses Mal war der EBV in der Hinterhand. Cottbus war ausgeruht, der EBV hatte sich zu sehr gegen Königs Wusterhausen verausgabt. Die Kräfte reichten bei allen Spielerinnen und Spielern durchweg nicht für 2 Spiele.

Jil Schmidt behauptet sich zusammen mit Josefine Hentze im Jungenteam äußerst beachtlich und war in der Defensive erfolgreich.
Defensiv stand das Team zwar gut. Oft genug wurde ausgeholfen. Das gefiel dem Trainer. Wenn ein Cottbuser Spieler jedoch in die Zone zog, hatte keiner den Mut auch einmal ein taktisches Foul zu begehen. Der EBV spielte ordentlich, lag nach 10 Minute nur 8:6 und zur Halbzeit mit 18:21 zurück. Aber nach der Pause ging für den EBV fast nichts mehr. 13:22 im dritten Viertel und noch einmal ein knappes 7:12 im vierten Viertel ließen die Cottbuser am Ende mit 55:38 verdient gewinnen.
Der Trainer Köster des EBV betonte positiv noch einmal „beide U 14 – Akteure Sandro Lay und Adrian Schubel. Sie riefen alles ab, was ihnen von mir aufgegeben wurde, sowohl defensiv als auch offensiv. Wir können als Team und ich als Trainer mit dem Auftakt zufrieden sein. Die Möglichkeiten, die meine Mannschaft hat, wurden weitestgehend ausgeschöpft. Offensiv müssen die Freiwurfquoten in beiden Spielen unbedingt besser werden. Möglichkeiten hatten wir genug, auch dieses Spiel für uns zu entscheiden. Meine Spieler müssen sich im Angriff noch mehr befleißigen, sich körperlich einzusetzen. Dann kann jeder Schiedsrichter nicht anders und muss ein Foul beim Gegner pfeifen. Das habe ich vermisst. Die Foulquote von 10:22 (EBV:BBC) spricht eine deutliche Sprache.“
EBV-Punkte gegen Cottbus: Max Kalisch 7 Pkt. 1/4 Freiwürfe, Leonard Lay 8 Pkt. 2/4 FW, Sandro Lay 6 Pkt. 2/5 FW, Adrian Schubel 6 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 6 Pkt. 0/2 FW, Jil Schmidt 2 Pkt. 2/4 FW, Tobias Lätsch 3 Pkt. 1/2 FW, Josefine Hentze und Patrice Bisch beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 7/25 = 28%, Cottbus 1/8 = 13%
13.Sep..2018 | Featured, OL U 18, Saison 2018/2019 |

Moritz Mahlich, alle überragender EBV-Center, kommt immer besser ins Spiel. Er erzielte gute 20 Punkte in beiden Spielen.
(mbor) In ihrem zweiten Turnier spielten die Jungen der U 18 mit unterschiedlichem Erfolg. Gegen den Oranienburger SV verlor das Team mit 49:59 (16:30), gegen die Gastgeber von StarWings Glienicke hieß es am Ende knapp 55:54 (20:29) für den EBV.
Der Start gegen Oranienburg fiel dem EBV-Team sichtlich schwer. Mit Leo Lüben (Topscorer im ersten Turnier) fehlte ein sehr wichtiger Spieler. Die Verteidigung stand zu passiv gegen die wuchtigen Aktionen der Randberliner. Schnell wurde aus einem 10:12 nach 10 Minuten ein 16:30 zur Halbzeit. Die Oranienburger waren in Aktionen und Reaktionen einfach motivierter als die Spieler des EBV. Der EBV versuchte eine Zonenpresse, schnell wurde daraus aber eine normale Mannverteidigung. Aber auch diese Defensive war zu unkonzentriert, so dass das Team seine Gegner nicht hart genug markierte und attackierte.
Offensiv gingen sehr viele Bälle daneben. Die Mannschaft war einfach zu unkonzentriert. Prozentual nur etwa 30 bis 40% fanden das Ziel im Oranienburger Korb.
Erst nach der Halbzeit änderte sich das Bild etwas. Die Stahlstädter standen in der Defensive besser, hatten ihre Gegner mehr unter Kontrolle. Zu allem Unglück verletzte sich Laurin Wendland Mitte des dritten Viertels am Auge schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er stand ab sofort für beide Spiele nicht mehr zur Verfügung.
Das EBV-Team „berappelte“ sich jetzt etwas. Die zweite Halbzeit gewann der EBV zwar mit gutem Spiel mit 33:29. Leider hat die Mannschaft die erste Halbzeit komplett verschlafen und musste eine durchaus vermeidbare 49:59 Niederlage hinnehmen.
EBV-Punkte gegen Oranienburg: Laurin Wendland 3 Pkt. 1 Dreier, Jean-Marc Hintze 6 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Ludwig Radt 20 Pkt. 0/4 FW 2 Dreier, Eric Mintken 0 Pkt., Moritz Mahlich 10 Pkt. 2/5 FW, Carlos van den Brandt 1 Pkt. 1/4 FW, Jonas Kraske 0 Pkt. 0/4 FW, Tim Sprenger 4 Pkt., Dominik Träder 0 Pkt., Roman Theißen 5 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 3/19 = 16%, Oranienburg: 11/24 = 46%

Ludwig Radt sprang in die Bresche des verletzten Laurin Wendland. Er war Lenker des EBV-Spiels und machte sehr gute 30 Punkte in beiden Spielen.
Die Jungen der StarWings Glienicke spielten zu Hause mit nur 7 Akteuren. Natürlich war die Augenverletzung des EBV-Spielers Laurin Wendland ein Handicap. Die Gäste von der Oder versuchten trotz dessen ein besseres Spiel als zuvor gegen Oranienburg aufzuziehen. Das gelang ihnen jedoch nicht. Sie starteten genauso schwach wie gegen den ersten Gegner. Ein mageres 10:10 nach dem ersten Viertel war die „Ausbeute“. Ja, es kam noch schlimmer. Trotz einer Auszeit gelang es Trainer Teoman Prahst nicht, sein Team wachzurütteln. Das zweite Viertel gaben die Oderstädter leider 10:19 ganz ab. So führte Glienicke zur Halbzeit mit 29:20.
Erst nach einer „Kopfwäsche“ in der Pause merkten die EBV-Spieler zu Beginn der zweiten Halbzeit, dass noch nicht alles verloren war. Jetzt zeigten die Jungen endlich, was in ihnen steckt. Der Glienicker Scorer Leonard Mirtschin machte sein 5. Foul. Der EBV erzielte offensiv zum gegnerischen Korb mehr Durchschlagskraft. Nach 30 Minuten lagen die Oderstädter nur noch 41:47 zurück, gewannen also diese 10 Minuten mit 21:18. Das letzte Viertel verlief sehr spannend. Glienicke war stehend k.o., das Schlussviertel ging mit 14:7 eindeutig an die Gäste. Der Gastgeber führte zwar bis kurz vor Schluss noch mit 53:52 ehe der EBV mit zwei guten Korbaktionen glücklich zum 55:54 – Endstand verwandeln konnte.
Der Trainer nach beiden Spielen: „Es ist mir vollkommen unerklärlich, wie schlecht mein Team im Vergleich zum ersten Turnier gespielt hat. Beide Gegner waren nicht überragend. Wir haben uns ihnen leider in unserer Spielweise angepasst und fanden in beiden Spielen vornehmlich in den ersten beiden Halbzeiten nie zu unserem Rhythmus. Die Jungen waren zu lethargisch und eben zu oft zu fehlerhaft. Sonst wären bessere Ergebnisse herausge-kommen. Neben einigen wichtigen taktischen Erkenntnissen, die wir intern auswerten, ist die Freiwurfquote meines Teams (16% und 29%) immer noch stark verbesserungswürdig.“
EBV-Punkte gegen Glienicke: Laurin Wendland verletzt, Jean-Marc Hintze 2 Pkt., Ludwig Radt 10 Pkt. 5/13 Freiwürfe 1 Dreier, Eric Mintken 4 Pkt., Moritz Mahlich 16 Pkt. 2/6 FW, Carlos van den Brandt 2 Pkt. 0/4 FW, Jonas Kraske 6 Pkt. 0/1 FW, Tim Sprenger 8 Pkt. 2 Dreier, Dominik Träder 0 Pkt., Roman Theißen 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/24 = 29%, Glienicke: 8/13 = 62%
11.Sep..2018 | Featured, OL U 14, Saison 2018/2019 |
(mbor) Die Jungen des EBV 1971 knüpften mit zwei sehr guten Spielen nahtlos an die vergangene Saison an. Unter Leitung von Trainer Daniel Engelien gelangen ihnen gegen gute Konkurrenz zwei Auftaktsiege. Gegen den Mahlower SV 1977 gewann die Mannschaft mit 66:40 (38:17), gegen den BBC Cottbus verdient mit 67:58 (34:20).
Beim EBV fehlten mit Nico Schulpig, Georg Jorkisch und Dominik Reger leider 3 Spieler. Die Hausherren begannen zielstrebig und führten nach 8 Minuten bereits mit 17:4. Das Team aus Mahlow war dem schnellen Spiel und dem Angriffsdruck vornehmlich von Adrian Schubel und Sandro Lay nicht gewachsen. Ein um das andere Mal versetzten beide Landesauswahlspieler mit technischem Geschick bzw. mit schnellem Antritt ihre gegnerischen Spieler. Dabei hatten diese bereits einen Tag zuvor zwei anstrengende Spiele in Cottbus beim EBV-Team U 16 sehr ansprechend absolviert. Nach 10 Minuten führten die Gastgeber mit 20:8. Im zweiten Viertel machte Jeremy Kohnert von sich reden. Er erzielte in diesem Spielabschnitt nach guten Zuspielen allein 10 der 18 Punkte. Zur Halbzeit stand es bereits 28:17 für den EBV.

Hugo Engelien verteidigte in beiden Spielen sehr gut und steuerte insgesamt 12 Punkte zum Ergebnis bei.
Nach der Pause setzte der Heimtrainer konsequent seine Wechselspieler ein. Auch diese konnten mit guter Defensive und herausgespielten Korbaktionen auf sich aufmerksam machen, wie zum Beispiel Arian Schneider, Marvin Schlegel und Luis Weber. Mit dem Stand von 50:31 ging es ins letzte Viertel. Das Spiel war entschieden. Mahlow musste sich noch etwas Kraft für das zweite Spiel aufsparen. Die Gastgeber waren mit weiteren Punkten gut dabei und erzielten im vierten Viertel noch einmal 16 Punkte zu einem Endstand von 66:40. Hugo Engelien machte in diesem Spielabschnitt 9 Punkte.
Nach dem Spiel der EBV-Trainer: „Ich bin mit dem Spiel meines Teams zufrieden. Wir haben im Training immer wieder an der Chancenverwertung gearbeitet. Das hat sich wesentlich verbessert. Wir haben jedoch noch Reserven in der Effektivität von der Freiwurflinie.“
EBV-Punkte gegen Mahlow: Marvin Schlegel 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Tom Schlegel, Liam Wegner, Jamie Hennlein, Niklas Schmidt, Conor Joel Kästner alle 0 Pkt., Arian Schneider 2 Pkt. 0/2 FW, Jeremy Kohnert 10 Pkt. 2/10 FW, Adrian Schubel 14 Pkt. 0/3 FW 2 Dreier, Sandro Lay 26 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Hugo Engelien 10 Pkt. 0/1 FW, Luis Weber 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 6/24 = 25%, Mahlow 2/4 = 50%

Auswahlspieler Sandro Lay – bester Spieler des Tages und er erzielte in beiden Spielen 56 Punkte.
Der zweite Gegner BBC Cottbus, hatte mit Aufbauspieler Urs Albrecht einen Spieler von Format, der auch in der Landesauswahl Brandenburg spielt. Er musste in seinem Aktionsradius eingeschränkt werden. Das gelang zwar nicht immer, denn er erzielte gute 18 Punkte. An seinen Fersen hingen vor allem Hugo Engelien und Jamie Hennlein. Für den BBC wichtig war ebenfalls die alle anderen Spielerin überragende Anita Glodny (12 Pkt.).
Beim EBV hieß die Maßgabe Teamspiel. Das Spiel sollte in die Breite gezogen werden, um dann in die gegnerische Zone einzubrechen und zu punkten. Cottbus kam mit dem EBV-Duo Adrian Schubel und Sandro Lay überhaupt nicht zurecht. Der Filigrantechniker Schubel und der robust und energisch zu Werke gehende Sandro Lay bestimmten das Spiel weitestgehend. Sie machten zusammen 47 Punkte. Positiv erwähnte der Trainer auch Jeremy Kohnert mit erzielten 10 Punkten, davon einige gute Fastbreaks, defensiv Luis Weber (4 Punkte) sowie Marvin Schlegel, der in der in der Defensive sehr solide spielte und 4 Punkte erzielte.

Flügelspieler Luis Weber bewies in den Heimspielen eine ansteigende Formkurve.
Nach 20 Minuten stand es souverän 34:20 für den EBV, nach 30 Minuten 48:40. Der BBC kam noch einmal stark auf. In der 33. Minute verkürzten die Cottbuser auf 46:50. Der Gastgeber traf drei Minuten gar nicht. Das Spiel blieb eng, denn mit 52:48 (35.) und 59:54 (38.) für den EBV ging es auf die Zielgerade, dem Schlusspfiff entgegen. Erst in den letzten beiden Minuten befreiten sich die Oderstädter, spielten ihre etwas größere Erfahrung aus und trafen jetzt besser. Wichtig waren ein erfolgreicher Dreipunktewurf von Adrian Schubel und noch einmal 9 Punkte von Sandro Lay in der Schlussphase. Bester Spieler in beiden Partien wurde Sandro Lay. Er überzeugte mit äußerst positiver Einstellung und nie erlahmendem Einsatz.
EBV-Punkte gegen Cottbus: Marvin Schlegel 4 Pkt., Tom Schlegel, Liam Wegner, Jamie Hennlein, Niklas Schmidt, Conor-Joel Kästner alle 0 Pkt., Arian Schneider 0 Pkt. 0/2 FW, Jeremy Kohnert 10 Pkt., Adrian Schubel 17 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Sandro Lay 30 Pkt. 4/10 FW, Hugo Engelien 2 Pkt. 0/2 FW, Luis Weber 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 6/18 = 33%, Cottbus 4/6 = 33%