Bestenklasse U 14: Zwei Auswärtssiege in Glienicke

(mbor) Dem zweiten EBV-Team der U 14 gelangen in Glienicke zwei souveräne Auswärtssiege. Gegen die Gastgeber setzten sich die Jungen und Mädchen mit einem 69:52 (27:25) durch, gegen die zweite Vertretung aus Fürstenwalde gewannen die Oderstädter ebenfalls klar mit 82:66 (39:30)

Der EBV begann gegen die Glienicker sehr unsicher, sodass es nach acht Minuten 6:10 aus EBV-Sicht stand. Der Angriff lief leider viel zu oft nur über Dean Hölzel. Dieser traf in der Anfangsphase des Spiels aber noch nicht so gut, er musste sich erst an die Gegebenheiten gewöhnen. Außerdem fehlten ihm zwei wichtige Anspielstationen, nämlich Flügelspieler Eric Mintken wegen grippalen Infekts und der groß gewachsene Center Joey Lehmann auf Grund einer Fußverletzung.

Nur Tim Sprenger, Spieler der U 12, und schon einen Tag zuvor mit zwei schweren Spielen körperlich belastet, konnte offensiv Akzente setzen. Das erste Viertel ging dennoch mit 8:14 verloren. Eine deutliche Verbesserung war im zweiten Viertel zu erkennen, da mit Tim Engler und Slawa Böhm weitere Spieler offensiv besser ins Spiel fanden. Slawa Böhm spielte gekonnte Pässe zum Topscorer Dean Hölzel (sehr gute 33 Punkte) und zum Center Tim Engler (12 Punkte). So ging der EBV mit einer knappen 27:25-Führung in die Halbzeit, das heißt das zweite Viertel gewann der EBV mit 19:11.

Erst in der zweiten Spielhälfte zeigte der EBV das von Trainer Emanuel Raasch erwartete Teamspiel. So konnten auch Lea Hilcken (4) und Angelina Oppen (2) punkten. Auch die Defensive zeigte Verbesserungsansätze, hier vornehmlich durch Tim Engler, Slawa Böhm und Dean Hölzel. Die Glienicker Spieler wurden bei Ballbesitz ständig unter Druck gesetzt. Das führte bei ihnen zu Ballverlusten, die die Eisenhüttenstädter ihrerseits in einfache Punkte  ummünzten. Der EBV baute seine knappe Halbzeitführung auf 39:31 aus. Die Hausherren gaben sich jedoch damit noch nicht geschlagen und verkürzten nach weiteren fünf Minuten auf 41:37 (30.Minute). Das lag vor allem daran, dass Glienicke die Lufthoheit bei den Offensivrebounds hatte, weil eben mit Joey Lehmann ein wichtiger Center fehlte. Der vierte und letzte Spielabschnitt begann furios, erst ein 6:0 Run der Gäste, anschließend ein 6:0 Run für Glienicke. Die Gastgeber blieben weiter hartnäckig und kämpferisch. In dieser Phase des Spiels machten zwei Spieler den Unterschied aus – Kapitän Dean Hölzel und Tim Sprenger. Letzterer machte hier starke 6 seiner gesamten 12 Punkte. Außerdem erzwang er mit seiner aggressiven Defensive mehrere Ballgewinne. Der kämpferische Einsatz der eingesetzten Bankspieler muss in dieser Phase ebenfalls erwähnt werden, da dadurch beim  EBV das Defensivbollwerk nicht bröckelte. Der EBV siegte in einem von harter Defensive und vielen Fouls gekennzeichnetem Spiel am Ende klar mit 69:52.

EBV-Punkte gegen Glienicke: Dean Hölzel: 33 Pkt., 1/4 Freiwürfe; Tim Engler: 12 Pkt., 2/7 FW; Tim Sprenger: 12 Pkt., 0/2 FW; Slawa Böhm: 6 Pkt.; Lea Hilcken: 4 Pkt., 0/2 FW; Angelina Oppen: 2 Pkt.; Lisa Semmisch, Amadeus Bergel und Armin Steinicke: alle 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 3/15 = 20%; Glienicke: 2/10 = 20%

Dieses Spiel begann der EBV nicht mit der Starting Five, sondern mit zwei Bankspielerinnen. Die EBV-Spieler der ersten Fünf, die bereits ein anstrengendes Spiel hinter sich hatten,  wurden etwas geschont. Trotz dessen war von Beginn des Spiels an zu sehen, dass der EBV das eindeutig überlegene Team war. Das drückte sich zwar mit einem 19:17 für den EBV nach 10 Minuten noch nicht aus, jedoch legte der EBV im zweiten Viertel richtig los, vor allem mit guter Defense und sehr schnellem Passspiel nach vorn. Diese schnellen Pässe waren zuviel für die Fürstenwalde. Dean Hölzel konnte sich hier besonders auszeichnen. Er spielte nur insgesamt 12 Minuten und erzielte dennoch überragende 25 Punkte und 1/2 Freiwürfen. Vorn punkteten Slawa Böhm mit 14 Punkten und 2/4 Freiwürfe sowie Tim Sprenger (12) und Lea Hilcken (6).

U14m2_LisaSemmisch

Lisa Semmisch – als drittes Mädchen des Teams U 14 II – hat sich ebenfalls spielerisch verbessert.

So stand es zur Pause 35:24 aus EBV-Sicht, sodass  in der zweiten Hälfte fast alle Auswechselspieler 10 Minuten spielten und sich auf der Punktetafel eintragen konnten. Besonders in der Defense arbeiteten die Wechselspieler des EBV sehr gut und konsequent. Zu allem Unglück verletzte sich ein Fürstenwalder Spieler  so stark, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Der EBV, sportlich sehr fair,  reduzierte sein Team ebenfalls um einen Spieler, sodass es mit 4 gegen 4 weiterging. EBV-Trainer Emanuel Raasch gab seiner zweiten Reihe die Möglichkeit sich auszuzeichnen. Tim Sprenger fungierte als Aufbauspieler, dazu bis zum Schlusspfiff alle drei EBV-Mädchen, die das Spiel als Team ordentlich abschlossen.

Nach dem Schlusspfiff ein Wort des EBV-Trainers: „Ein großes Lob an mein Team für beide Spiele. Wir haben gesehen, wozu wir in der Lage sind, auch wenn wir uns, vor allem in den Rebounds und bei den Freiwürfen, noch stark verbessern können.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde II: Dean Hölzel: 25 Pkt.,1/2 Freiwürfe; Lea Hilcken: 6 Pkt.; Tim Engler: 10 Pkt., 0/2 FW; Tim Sprenger: 12 Pkt.; Slawa Böhm: 14 Pkt.; Lisa Semmisch: 2 Pkt. 0/2 FW; Angelina Oppen: 10 Pkt.; Armin Steinicke: 2 Pkt.; Amadeus Bergel: 1 Pkt.,  1/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/10 = 40%, Fürstenwalde: 4/12 = 33%

EBV-Training auch in den Ferien

text 1

Johannes Leuther im Fitnessstudio

(mbor) In den letzten drei Ferientagen bzw. -wochen haben sich Mädchen und Jungen unseres Eisenhüttenstädter Basketball Vereins 1971 e.V. bereit erklärt, mit den Trainern Jan Grünberg (U 12) und Manfred Borchert (U 14) in ein Trainingslager zu gehen. Das war sowohl in den Oktoberferien, als auch kurz nach dem Jahreswechsel (nur U 14) und in den zurückliegenden Winterferien so. Anliegen beider Trainer war es in diesen freien Tagen, dass die Kinder weiterhin Spaß daran hatten, dem roten Ball hinterher zu jagen. Es ging an allen Tagen darum, dass die Mädchen und  Jungen weiter an ihren individuellen Fähigkeiten mit und ohne Ball arbeiteten. Außerdem stand die  Teamfestigung in beiden Teams im Mittelpunkt der Arbeit der Trainer. Für einen kleinen täglichen Obulus hatten alle Teilnehmer im Oktober und im Februar (beide Teams) jede Menge Spaß und Abwechslung. Alle erhielten jeden Tag eine warme Mahlzeit, bekamen Obst, Joghurt und ausreichend Getränke zur Verfügung gestellt. Die Kindern besuchten für diesen Preis die Schwimmhalle, wetteiferten um Punkte bei einem Tischtennisturnier der U 12 und U 14 und kämpften jeden Tag um die Besten in ihren Altersklassen.

text 2

Jan Grünberg gewann die internen Trainerwettbewerbe im Tischtennis und im Bowling

Am letzten Tag der Trainingslager im Oktober und im Februar gab es Vergleichskämpfe zwischen gemischten U 12- und U 14-Teams, die von allen Spielerinnen und Spielern sehr ernst genommen, wollten die Jüngeren sich doch gegen die Älteren beweisen. Die Älteren wollten natürlich gegenüber den Jüngeren auch nicht klein beigeben. So entstanden immer spannende kleine Spiele mit viel Intensität und spielerisch-taktischem Können. Im Januar weilten die Teilnehmer der U 14 an beiden Tagen im Fitnessstudio „bonitas“ und konnten dort ihre Kräfte messen bzw. ihre koordinativen Fähigkeiten überprüfen. Überhaupt legte der Trainer der U 14 im Februar Wert auf Koordination und individuelle Fähigkeiten, zum Beispiel war ein großes Thema die Freiwurfeffektivität. Außerdem trainierten die Kinder einige Elemente aus der Basketball-Academy, die drei Jungen unseres Vereins unlängst besuchten (siehe vorigen Bericht). Bei den Mädchen und Jungen der U 12 waren die Schwerpunkte der letzten Woche, die Physis der Kinder zu verbessern und einfache technisch-taktische Elemente zu festigen.

text 3

Vereinsvorsitzender Manfred Borchert übergibt Max Kahlisch als bestem Neueinsteiger (U 12) die Urkunde und ein Geschenk

Höhepunkt und Abschluss bildete im Oktober und Februar das allseits beliebte Bowlingturnier im Bowling Point bei E. Krinke. Auch hier gab es getrennte Wertungen der U 12 und U 14. Danach wurden die jeweils Besten der wöchentlichen Trainingslager in den Altersklassen der U 12 und der U 14 sowie die Sieger im  Tischtennisturnier und beim Bowlingturnier in diesen beiden Altersklassen mit je einer Urkunde und einem kleinen Preis ausgezeichnet.

 

Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder M.Borchert, L. Wendland)

 

Bezirksliga Herren – Hohe Auswärtsniederlage gegen Bernau III

Bezirksliga Herren  Emanuel Raasch

Emanuel Raasch war sehr gut im Reboundverhalten unter beiden Körben und an der Freiwurflinie – in diesem Spiel 9 von 10 Freiwürfen.

(mbor) Mit einer deftigen 73:95 (37:46) – Niederlage fuhr das Bezirksliga Herrenteam aus Bernau nach Hause. Die dritte Vertretung von Lok Bernau  zeigten den leider wiederum nur sieben Spielern aus Eisenhüttenstadt deutlich ihre Grenzen. Die Panketaler waren den Stahlstädtern mit ihrer Robustheit, ihrer Routine und ihrer Cleverness klar im Vorteil. Der EBV begann relativ gut, konnte nach 10 Minuten nur einen 19:21 Rückstand verzeichnen. Auch nach 20 Minuten schien es, dass die Stahlstädter mit 37:46 dran bleiben konnten. Jedoch zeigten sich in dieser Phase bereits einige Schwächen beim EBV, die sich nach der Halbzeitpause noch mehr offenbarten. Die Herren von der Oder hatten defensiv wenig Chancen, das variable Spiel der  Bernauer zu stören. Bernau spielte nach Belieben auf, mal Kurzpässe, mal sehr präzise Zuspiele auf ihre Center – und zumeist waren diese Zuspiele mit Korberfolgen gekrönt. War das nicht der Fall, so punkteten die groß gewachsenen Gastgeber im zweiten oder auch im dritten Zupacken erfolgreich. Anders dagegen beim EBV: Die Spieler „bauten“ auf ihre Stärke bei Einzelaktionen, vornehmlich auf den Außenpositionen; aber von dort ging kaum ein Ball in den Korb des Gegners. Auch im individuellen Durchbruch zeigte der EBV Schwächen, zu robust hielt Bernau dagegen. Der EBV rotierte zu wenig in der Offensive, die Spieler wurden nach und nach ‚bewegungsmüde‘. Patrick Köster hatte nicht seinen besten Tag erwischt, Jan Grünberg und David Kiutra rieben sich in Einzelaktionen auf, ohne effektiv zu sein. Fast alle Spieler nahmen zu schnell einen Wurf, die Angriffszeit wurde selten ausgespielt. Wenn zum Korb gegangen wurde, sah der Ballbesitzer nicht den besser postierten Mitspieler. Anders dagegen Bernau. Nach dem Seitenwechsel spielten sie groß auf: ein 28:15 für Bernau im dritten Viertel besiegelte die drohende Niederlage für den EBV, nach 30 Minuten stand es schon 74:52 für die Gastgeber. Die Eisenhüttenstädter waren platt, gleichwertige Bankspieler waren nicht vorhanden. So mussten Marcus Burde und Tim Raasch (U18 m – Spieler) auf das Feld. Beide machten  ihre Sache gut, konnten aber nicht entscheidend eingreifen. So nahm denn die Niederlage ihren Lauf. Das vierte Viertel gestaltete der EBV mit einem 21:21, aber da war die Niederlage schon perfekt.

 

Trotz der aufgezeigten Teamschwächen gab es in diesem Spiel Lichtblicke. Zum einen punkteten offensiv vier Spieler zweistellig und zum anderen sind die 9 von 10 erreichten Freiwürfe von Emanuel Raasch Bezirksliga Spitzenniveau. Damit hat er sich mit 76% Effektivität von der Freiwurflinie in allen Spielen nach vorn katapultiert. Nimmt man die Gesamtanzahl und die verwandelten Freiwürfe, so gehört er in dieser Kategorie unbedingt zu den besten Spielern des Landes. Kevin Köster und David Kiutra mit ihren verwandelten Dreiern findet man damit ebenfalls in der Spitzengruppe der Liga.

Punkte des EBV-Teams gegen Bernau III: David Kiutra 19 Pkt., 0/4 Freiwürfe, 1 Dreier; Kevin Köster 14 Pkt., 4/6 FW, 2 Dreier; Jan Grünberg 19 Pkt., 3/6 FW; Patrick Köster 3 Pkt., 1/2 FW; Emanuel Raasch 17 Pkt., 9/10 FW; Tim Raasch 1 Pkt., 1/2 FW; Marcus Burde 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 18/30 = 60%, Bernau III: 6/16 = 38%

Bestenklasse U 14: Hohe Niederlage in Woltersdorf

U 14 männlich II Joey Lehmann

Joey Lehmann äußerst starker Center – holte defensiv wie offensiv insgesamt 17 Rebounds; ein Spieler mit Perspektive

(mbor) Eine hohe 42:61 (17:28) – Niederlage musste die zweite Mannschaft der U 14 in Woltersdorf hinnehmen. Damit hat das punktgleiche EBV-Team die Tabellenführung an Woltersdorf abgeben müssen.

Die Gäste spielten fast in Bestbesetzung, leider fehlten Tim Sprenger (Handverletzung) und Eric Mintken. Die Woltersdorfer waren größenmäßig klar im Vorteil, nur Joey Lehmann und Neuzugang Armin Steinicke konnten da mithalten. Der EBV kam nur schwer ins Spiel. Die Gastgeber hatten große Unterstützung durch ihre Fans und durch eine Gruppe Chearleader – Mädchen, die in den Pausen auftraten. Woltersdorf begann furios, führte nach 10 Minuten mit 14:10 und zur Halbzeit 28:17. Das Spiel der Eisenhüttenstädter lief zu mehr als 80% über Dean Hölzel und Joey Lehmann. Unterstützt wurden sie von Slawa Böhm, der sich nach über einem Jahr Pause wieder beim EBV angemeldet hat. In der Defensive waren Joey Lehmann mit seinen Rebounds und Tim Engler mit seinem unermüdlichen kämpferischen Einsatz diejenigen, die den EBV im Spiel hielten. Nach der Pause legte der EBV in der Defensive noch einmal zu. Auch Neuling Armin Steinicke, körperlich stark und großgewachsen,  machte in seinem ersten Punktspiel seine  Sache gut. Offensiv entschied der EBV dieses Viertel mit 12:9 für sich. Nach 30 Minuten führte Woltersdorf trotz der EBV-Energieleistung mit 37:29. Die letzten 10 Minuten sollten die Entscheidung bringen. Leider musste Tim Engler mit 5 Fouls vom Feld. Damit war für Woltersdorf der Weg frei, einfache Punkte zu erzielen, weil die kompakte Defensive des EBV bröckelte. Bei den Spielerinnen und Spielern Lea Hilcken, Amadeus Bergel, Angelina Oppen und Lisa Semmisch fehlte teilweise die letzte Konsequenz, sich in der Defensive dem Gegner in den Weg zu stellen. Im Angriff waren Dean Hölzel und  Joey Lehmann fast auf sich allein gestellt, nur selten wirkungsvoll unterstützt von Slawa Böhm und Lisa Semmisch. Dean Hölzel versuchte sich zu sehr in Einzelaktionen, erzielte denn auch  in der zweiten Halbzeit zwar 17 seiner insgesamt 21 Punkte, brauchte aber zu viele Chancen um diese Punkte zu erzielen (27% Effektivität). Joey Lehmann war da mit seinen erzielten 19 Punkten und 38% Wurfeffausbeute wesentlich effektiver. Bei den Freiwürfen nehmen sich beide nicht viel, wie Dean Hölzel mit 3/12 = 25% und Joey Lehmann 1/6  = 17%. Trainer Emanuel Raasch nach dem Spiel: „Mein Team hat sich als solches trotz der klaren Niederlage gut präsentiert. Wir haben es versäumt, das dritte Viertel als Maßstab für das gesamte Spiel zu nehmen und die Woltersdorfer durch unsere aggressive Defensive über das gesamte Spiel hinweg zu fordern. Die besten Spieler ohne Zweifel waren Dean Hölzel, Joey Lehmann und Tim Engler. Großes Lob auch an Lisa Semmisch und Slawa Böhm. Im Training müssen wir darauf Wert legen, dass das gesamte Team über die komplette Spielzeit eine sehr gute Defensive zeigt. Außerdem müssen die Wurf- und Freiwurfeffektivät unbedingt verbessert werden, um für die letzten beiden Turniere in Glienicke und Fürstenwalde gewappnet zu sein.“

EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Joey Lehmann: 19 Pkt., 1/4 Freiwürfe; Dean Hölzel: 21 Pkt., 3/12 Freiwürfe; Slawa Böhm: 2 Pkt.;  Tim Engler, Angelina Oppen, Lisa Semmisch, Lea Hilcken, Armin Steinicke, Amadeus Bergel: alle 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4:16/25%, Woltersdorf:  1:18/6%

Bestenspiele U 14: Letzte Saisonspiele mit zwei Heimniederlagen beendet

EhstBV-USVPotsdam-140119_36 Text 2

Florian Wendland (Nr.14/rot) gegen den besten Spieler aus Potsdam Jan Volck (Nr.11/blau)

 Basketball Bestenspiele  U 14: Letzte Saisonspiele mit zwei Heimniederlagen

(mbor) Das EBV – Nachwuchsteam der U 14 männlich musste letzten Sonntag über zwei Heimniederlagen quittieren. Gegen die BG 94 Schwedt verlor das Mixed-Team mit 51:71 (24:33), gegen den USV Potsdam hieß es nach 40 Minuten 44:69 (21:36). Damit ist für die Mannschaft die Saison beendet, denn nur ein 4.Platz war die Berechtigung zur Teilnahme am Final four im März. Das Team belegt nach diesen beiden Spielen den 6.Platz.

Sieht man das nüchterne Ergebnis, so könnte der Leser meinen, dass dies zwei klare Niederlagen seien. Ergebnismäßig ist das richtig, spielerisch jedoch hat sich das Team in den letzten beiden Turnieren erheblich gesteigert. Sowohl am vergangenen Samstag in Cottbus als auch bei diesem Heimturnier konnte Trainer Manfred Borchert feststellen, dass sich die Mannschaft gut präsentiert hat. Leider fehlten erneut Tim Slobar (Handverletzung) und Jannik Benk (Fußverletzung) sowie Bastian Krauß und Johannes Leuther. Der Gastgeber begann das Spiel sehr konzentriert und couragiert. Schwedt hatte in Grzegors Kalusynski und Erik Petrak zwei hoch aufgeschossene Jungen, die dem EBV das Leben sehr schwer machten. Beide erzielten denn auch die meisten der Schwedter Punkte (34 bzw. 19 Pkt.). In der EBV-Defensive wurden diese beiden Spieler von Teoman Prahst und Florian Wendland „bewacht“. Teoman Prahst war schon frühzeitig mit 4 Fouls belastet. So musste er minutenlang auf der Bank sitzen und frustriert zuschauen. Die Teamdefensive als solche klappte beim EBV recht gut. Natürlich konnte man die großen Schwedter Spieler nie vollends ausschalten, jedoch muss das große Engagement des Gastgeberteams  unbedingt anerkannt werden. Im Angriff verstanden es die Eisenhüttenstädter dieses Mal wesentlich besser als im ersten Turnier Anfang September in Potsdam ihr eigenes Spiel zu machen. Wechselweise spielten Laurin Wendland und Teoman Prahst auf der Aufbauposition. Die anderen drei Spieler sollten in Position laufen und sich so gegenseitig frei blocken, dass sie angespielt werden können. Obwohl hier noch Reserven liegen, haben die meisten EBV-Spieler akzeptiert, dass Laufbereitschaft und Einsatzwille dazu gehören, um erfolgreich zu sein. Die Schwedter führten zur Halbzeit mit 33:24 und ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen. Sie zogen weiter ihre Kreise, bauten ihre Führung weiter auf 52:38 (30.Minute) und 65:41 (34.) aus. Am Ende gewannen die Uckermärker klar und verdient mit 71:51. Die Besten des EBV waren auch die erfolgreichsten Korbschützen beim Gastgeber wie Teoman Prahst (16 Pkt.), Landesauswahlspieler Laurin Wendland (15 Pkt.) und Florian Wendland mit 8 Punkten.

 

EhstBV-USVPotsdam-140119_37 Text 1

Cassandra Theißen (rote Kleidung) versucht einen gegnerischen Potsdamer im Zug zum Korb aufzuhalten.

 

EBV-Punkte gegen Schwedt: Jean-Marc Hintze: 2 Pkt.; Moritz Mahlich, Jonas Kraske: beide 0 Pkt.; Daniel Zickuhr: 2 Pkt.; Laurin Wendland: 15 Pkt., 1/4 Freiwürfe;  Cassandra Theißen: 4 Pkt.; Eric Mintken: 2 Pkt.; Florian Wendland: 8 Pkt., 0:2 FW;  Teoman Prahst: 16 Pkt., 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 1/12 = 1%, Schwedt: 3/8 = 38%

 

Das zweite Spiel des EBV gegen USV Potsdam ähnelte vom Verlauf her dem des Spiels gegen Schwedt. Die Potsdamer, eigentlich größenmäßig klar im Vorteil, setzten zwei dieser großen Spieler nicht ein. So blieben die Größenvorteile moderat. Der EBV spielte mit bewährtem Konzept, ähnlich wie  gegen Schwedt. EBV-Trainer setzte bewusst, im Rotationsprinzip, alle Spieler ein, um auch den Bankspielern zu vermitteln, wie hoch die Belastung in solch einem Spiel ist. Das gleiche tat auch der Trainer von Potsdam, Jan Brzezinski. So kam es zu einer sehr interessanten, jederzeit fairen,  und nicht einmal einseitigen Partie. Der USV hatte die etwas erfahrenen Spieler in seinen Reihen, der EBV setzte auf Kampfkraft und Einsatz. Nach 10 Minuten hieß es noch 10:14 gegen den EBV, zur Halbzeit schon 21:36. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich der Gastgeber ein 11:10 im dritten Viertel. Sofort war die Zuschauerkulisse wieder da. Das letzte Viertel gehörte mit 23:12 dann wiederum klar den Gästen aus der Landeshauptstadt. So gewann der USV mit 69:44. Damit ist die Punktspielsaison für die Stahlstädter wie bereits erwähnt beendet. In den kommenden Wochen inklusive des Trainingslagers während der Februarferien werden Schwerpunkte des Trainings wie Ausboxen, Blockarbeit und Defensivverhalten sein. Höhepunkt und Saisonabschluss wird für dieses Team eine 10-tägige Spiel- und Erholungsfahrt nach Malgrat/Spanien über die Osterfeiertage sein.

 

EBV-Punkte gegen Potsdam: Jean-Marc Hintze: 2 Pkt.; Moritz Mahlich, Jonas Kraske, Daniel Zickuhr, Eric Mintken: alle 0 Pkt.; Laurin Wendland: 8 Pkt., 2/8 Freiwürfe),  Cassandra Theißen: 8 Pkt.; Florian Wendland: 5 Pkt., 1 Dreier;  Teoman Prahst: 17 Pkt., 3/14 FW; Freiwürfe EBV: 5/24 = 21%, Potsdam: 4/14 = 29%

 

 Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)