9.Feb..2014 | BK U 13/14 mix II, BL U 13/14 mix I, Featured, Saison 2013/2014, U 12 mix a.K. |

Johannes Leuther im Fitnessstudio
(mbor) In den letzten drei Ferientagen bzw. -wochen haben sich Mädchen und Jungen unseres Eisenhüttenstädter Basketball Vereins 1971 e.V. bereit erklärt, mit den Trainern Jan Grünberg (U 12) und Manfred Borchert (U 14) in ein Trainingslager zu gehen. Das war sowohl in den Oktoberferien, als auch kurz nach dem Jahreswechsel (nur U 14) und in den zurückliegenden Winterferien so. Anliegen beider Trainer war es in diesen freien Tagen, dass die Kinder weiterhin Spaß daran hatten, dem roten Ball hinterher zu jagen. Es ging an allen Tagen darum, dass die Mädchen und Jungen weiter an ihren individuellen Fähigkeiten mit und ohne Ball arbeiteten. Außerdem stand die Teamfestigung in beiden Teams im Mittelpunkt der Arbeit der Trainer. Für einen kleinen täglichen Obulus hatten alle Teilnehmer im Oktober und im Februar (beide Teams) jede Menge Spaß und Abwechslung. Alle erhielten jeden Tag eine warme Mahlzeit, bekamen Obst, Joghurt und ausreichend Getränke zur Verfügung gestellt. Die Kindern besuchten für diesen Preis die Schwimmhalle, wetteiferten um Punkte bei einem Tischtennisturnier der U 12 und U 14 und kämpften jeden Tag um die Besten in ihren Altersklassen.

Jan Grünberg gewann die internen Trainerwettbewerbe im Tischtennis und im Bowling
Am letzten Tag der Trainingslager im Oktober und im Februar gab es Vergleichskämpfe zwischen gemischten U 12- und U 14-Teams, die von allen Spielerinnen und Spielern sehr ernst genommen, wollten die Jüngeren sich doch gegen die Älteren beweisen. Die Älteren wollten natürlich gegenüber den Jüngeren auch nicht klein beigeben. So entstanden immer spannende kleine Spiele mit viel Intensität und spielerisch-taktischem Können. Im Januar weilten die Teilnehmer der U 14 an beiden Tagen im Fitnessstudio „bonitas“ und konnten dort ihre Kräfte messen bzw. ihre koordinativen Fähigkeiten überprüfen. Überhaupt legte der Trainer der U 14 im Februar Wert auf Koordination und individuelle Fähigkeiten, zum Beispiel war ein großes Thema die Freiwurfeffektivität. Außerdem trainierten die Kinder einige Elemente aus der Basketball-Academy, die drei Jungen unseres Vereins unlängst besuchten (siehe vorigen Bericht). Bei den Mädchen und Jungen der U 12 waren die Schwerpunkte der letzten Woche, die Physis der Kinder zu verbessern und einfache technisch-taktische Elemente zu festigen.

Vereinsvorsitzender Manfred Borchert übergibt Max Kahlisch als bestem Neueinsteiger (U 12) die Urkunde und ein Geschenk
Höhepunkt und Abschluss bildete im Oktober und Februar das allseits beliebte Bowlingturnier im Bowling Point bei E. Krinke. Auch hier gab es getrennte Wertungen der U 12 und U 14. Danach wurden die jeweils Besten der wöchentlichen Trainingslager in den Altersklassen der U 12 und der U 14 sowie die Sieger im Tischtennisturnier und beim Bowlingturnier in diesen beiden Altersklassen mit je einer Urkunde und einem kleinen Preis ausgezeichnet.
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder M.Borchert, L. Wendland)
29.Jan..2014 | BK U 13/14 mix II, Saison 2013/2014 |

Joey Lehmann äußerst starker Center – holte defensiv wie offensiv insgesamt 17 Rebounds; ein Spieler mit Perspektive
(mbor) Eine hohe 42:61 (17:28) – Niederlage musste die zweite Mannschaft der U 14 in Woltersdorf hinnehmen. Damit hat das punktgleiche EBV-Team die Tabellenführung an Woltersdorf abgeben müssen.
Die Gäste spielten fast in Bestbesetzung, leider fehlten Tim Sprenger (Handverletzung) und Eric Mintken. Die Woltersdorfer waren größenmäßig klar im Vorteil, nur Joey Lehmann und Neuzugang Armin Steinicke konnten da mithalten. Der EBV kam nur schwer ins Spiel. Die Gastgeber hatten große Unterstützung durch ihre Fans und durch eine Gruppe Chearleader – Mädchen, die in den Pausen auftraten. Woltersdorf begann furios, führte nach 10 Minuten mit 14:10 und zur Halbzeit 28:17. Das Spiel der Eisenhüttenstädter lief zu mehr als 80% über Dean Hölzel und Joey Lehmann. Unterstützt wurden sie von Slawa Böhm, der sich nach über einem Jahr Pause wieder beim EBV angemeldet hat. In der Defensive waren Joey Lehmann mit seinen Rebounds und Tim Engler mit seinem unermüdlichen kämpferischen Einsatz diejenigen, die den EBV im Spiel hielten. Nach der Pause legte der EBV in der Defensive noch einmal zu. Auch Neuling Armin Steinicke, körperlich stark und großgewachsen, machte in seinem ersten Punktspiel seine Sache gut. Offensiv entschied der EBV dieses Viertel mit 12:9 für sich. Nach 30 Minuten führte Woltersdorf trotz der EBV-Energieleistung mit 37:29. Die letzten 10 Minuten sollten die Entscheidung bringen. Leider musste Tim Engler mit 5 Fouls vom Feld. Damit war für Woltersdorf der Weg frei, einfache Punkte zu erzielen, weil die kompakte Defensive des EBV bröckelte. Bei den Spielerinnen und Spielern Lea Hilcken, Amadeus Bergel, Angelina Oppen und Lisa Semmisch fehlte teilweise die letzte Konsequenz, sich in der Defensive dem Gegner in den Weg zu stellen. Im Angriff waren Dean Hölzel und Joey Lehmann fast auf sich allein gestellt, nur selten wirkungsvoll unterstützt von Slawa Böhm und Lisa Semmisch. Dean Hölzel versuchte sich zu sehr in Einzelaktionen, erzielte denn auch in der zweiten Halbzeit zwar 17 seiner insgesamt 21 Punkte, brauchte aber zu viele Chancen um diese Punkte zu erzielen (27% Effektivität). Joey Lehmann war da mit seinen erzielten 19 Punkten und 38% Wurfeffausbeute wesentlich effektiver. Bei den Freiwürfen nehmen sich beide nicht viel, wie Dean Hölzel mit 3/12 = 25% und Joey Lehmann 1/6 = 17%. Trainer Emanuel Raasch nach dem Spiel: „Mein Team hat sich als solches trotz der klaren Niederlage gut präsentiert. Wir haben es versäumt, das dritte Viertel als Maßstab für das gesamte Spiel zu nehmen und die Woltersdorfer durch unsere aggressive Defensive über das gesamte Spiel hinweg zu fordern. Die besten Spieler ohne Zweifel waren Dean Hölzel, Joey Lehmann und Tim Engler. Großes Lob auch an Lisa Semmisch und Slawa Böhm. Im Training müssen wir darauf Wert legen, dass das gesamte Team über die komplette Spielzeit eine sehr gute Defensive zeigt. Außerdem müssen die Wurf- und Freiwurfeffektivät unbedingt verbessert werden, um für die letzten beiden Turniere in Glienicke und Fürstenwalde gewappnet zu sein.“
EBV-Punkte gegen Woltersdorf: Joey Lehmann: 19 Pkt., 1/4 Freiwürfe; Dean Hölzel: 21 Pkt., 3/12 Freiwürfe; Slawa Böhm: 2 Pkt.; Tim Engler, Angelina Oppen, Lisa Semmisch, Lea Hilcken, Armin Steinicke, Amadeus Bergel: alle 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 4:16/25%, Woltersdorf: 1:18/6%
21.Jan..2014 | BL U 14 mix, Featured, Saison 2013/2014 |

Florian Wendland (Nr.14/rot) gegen den besten Spieler aus Potsdam Jan Volck (Nr.11/blau)
Basketball Bestenspiele U 14: Letzte Saisonspiele mit zwei Heimniederlagen
(mbor) Das EBV – Nachwuchsteam der U 14 männlich musste letzten Sonntag über zwei Heimniederlagen quittieren. Gegen die BG 94 Schwedt verlor das Mixed-Team mit 51:71 (24:33), gegen den USV Potsdam hieß es nach 40 Minuten 44:69 (21:36). Damit ist für die Mannschaft die Saison beendet, denn nur ein 4.Platz war die Berechtigung zur Teilnahme am Final four im März. Das Team belegt nach diesen beiden Spielen den 6.Platz.
Sieht man das nüchterne Ergebnis, so könnte der Leser meinen, dass dies zwei klare Niederlagen seien. Ergebnismäßig ist das richtig, spielerisch jedoch hat sich das Team in den letzten beiden Turnieren erheblich gesteigert. Sowohl am vergangenen Samstag in Cottbus als auch bei diesem Heimturnier konnte Trainer Manfred Borchert feststellen, dass sich die Mannschaft gut präsentiert hat. Leider fehlten erneut Tim Slobar (Handverletzung) und Jannik Benk (Fußverletzung) sowie Bastian Krauß und Johannes Leuther. Der Gastgeber begann das Spiel sehr konzentriert und couragiert. Schwedt hatte in Grzegors Kalusynski und Erik Petrak zwei hoch aufgeschossene Jungen, die dem EBV das Leben sehr schwer machten. Beide erzielten denn auch die meisten der Schwedter Punkte (34 bzw. 19 Pkt.). In der EBV-Defensive wurden diese beiden Spieler von Teoman Prahst und Florian Wendland „bewacht“. Teoman Prahst war schon frühzeitig mit 4 Fouls belastet. So musste er minutenlang auf der Bank sitzen und frustriert zuschauen. Die Teamdefensive als solche klappte beim EBV recht gut. Natürlich konnte man die großen Schwedter Spieler nie vollends ausschalten, jedoch muss das große Engagement des Gastgeberteams unbedingt anerkannt werden. Im Angriff verstanden es die Eisenhüttenstädter dieses Mal wesentlich besser als im ersten Turnier Anfang September in Potsdam ihr eigenes Spiel zu machen. Wechselweise spielten Laurin Wendland und Teoman Prahst auf der Aufbauposition. Die anderen drei Spieler sollten in Position laufen und sich so gegenseitig frei blocken, dass sie angespielt werden können. Obwohl hier noch Reserven liegen, haben die meisten EBV-Spieler akzeptiert, dass Laufbereitschaft und Einsatzwille dazu gehören, um erfolgreich zu sein. Die Schwedter führten zur Halbzeit mit 33:24 und ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen. Sie zogen weiter ihre Kreise, bauten ihre Führung weiter auf 52:38 (30.Minute) und 65:41 (34.) aus. Am Ende gewannen die Uckermärker klar und verdient mit 71:51. Die Besten des EBV waren auch die erfolgreichsten Korbschützen beim Gastgeber wie Teoman Prahst (16 Pkt.), Landesauswahlspieler Laurin Wendland (15 Pkt.) und Florian Wendland mit 8 Punkten.

Cassandra Theißen (rote Kleidung) versucht einen gegnerischen Potsdamer im Zug zum Korb aufzuhalten.
EBV-Punkte gegen Schwedt: Jean-Marc Hintze: 2 Pkt.; Moritz Mahlich, Jonas Kraske: beide 0 Pkt.; Daniel Zickuhr: 2 Pkt.; Laurin Wendland: 15 Pkt., 1/4 Freiwürfe; Cassandra Theißen: 4 Pkt.; Eric Mintken: 2 Pkt.; Florian Wendland: 8 Pkt., 0:2 FW; Teoman Prahst: 16 Pkt., 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 1/12 = 1%, Schwedt: 3/8 = 38%
Das zweite Spiel des EBV gegen USV Potsdam ähnelte vom Verlauf her dem des Spiels gegen Schwedt. Die Potsdamer, eigentlich größenmäßig klar im Vorteil, setzten zwei dieser großen Spieler nicht ein. So blieben die Größenvorteile moderat. Der EBV spielte mit bewährtem Konzept, ähnlich wie gegen Schwedt. EBV-Trainer setzte bewusst, im Rotationsprinzip, alle Spieler ein, um auch den Bankspielern zu vermitteln, wie hoch die Belastung in solch einem Spiel ist. Das gleiche tat auch der Trainer von Potsdam, Jan Brzezinski. So kam es zu einer sehr interessanten, jederzeit fairen, und nicht einmal einseitigen Partie. Der USV hatte die etwas erfahrenen Spieler in seinen Reihen, der EBV setzte auf Kampfkraft und Einsatz. Nach 10 Minuten hieß es noch 10:14 gegen den EBV, zur Halbzeit schon 21:36. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich der Gastgeber ein 11:10 im dritten Viertel. Sofort war die Zuschauerkulisse wieder da. Das letzte Viertel gehörte mit 23:12 dann wiederum klar den Gästen aus der Landeshauptstadt. So gewann der USV mit 69:44. Damit ist die Punktspielsaison für die Stahlstädter wie bereits erwähnt beendet. In den kommenden Wochen inklusive des Trainingslagers während der Februarferien werden Schwerpunkte des Trainings wie Ausboxen, Blockarbeit und Defensivverhalten sein. Höhepunkt und Saisonabschluss wird für dieses Team eine 10-tägige Spiel- und Erholungsfahrt nach Malgrat/Spanien über die Osterfeiertage sein.
EBV-Punkte gegen Potsdam: Jean-Marc Hintze: 2 Pkt.; Moritz Mahlich, Jonas Kraske, Daniel Zickuhr, Eric Mintken: alle 0 Pkt.; Laurin Wendland: 8 Pkt., 2/8 Freiwürfe), Cassandra Theißen: 8 Pkt.; Florian Wendland: 5 Pkt., 1 Dreier; Teoman Prahst: 17 Pkt., 3/14 FW; Freiwürfe EBV: 5/24 = 21%, Potsdam: 4/14 = 29%
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)
16.Jan..2014 | BL U 14 mix, Saison 2013/2014 |

Florian Wendland gehörte zusammen mit seinem jüngeren Bruder Laurin Wendland zu den Besten in beiden Spielen.
(mbor) Die letzten beiden Auswärtsspiele waren für das Team der männlichen U 14 nicht zu gewinnen. Gegen den vor dem Spieltag amtierenden Tabellenführer BBC Cottbus wurde genauso hoch mit 67:115 (40:59) verloren wie gegen den Tabellenzweiten WSG Fürstenwalde mit 44:96.
Beim EBV fehlten leider sehr schmerzlich Tim Engler, Tim Slobar, Jannik Benk und Jonas Kraske. Trotz beider hoher Niederlagen konnte Trainer Manfred Borchert seinen Spielern nach beiden Partien eine gewisse Leistungssteigerung bescheinigen, obwohl es beide Ergebnisse nicht widerspiegeln. Aufbauspieler Teoman Prahst musste mit „angezogener Handbremse“ spielen, weil er sich gesundheitlich nicht fühlte. Dem EBV gelang gegen Cottbus sogar das Kunststück nach 10 Minuten ein 25:25 erreicht zu haben. Da merkten die Oderstädter, dass es möglich ist, auch gegen den Favoriten zu bestehen. Trotz seiner Verletzung erreichte Teoman Prahst, gemeinsam mit den Brüdern Florian und Laurin Wendland sowie Moritz Mahlich und Eric Mintken eine Gleichwertigkeit, die die Zuschauer in der Halle erstaunen ließen. Die Defensive stand sehr stabil und vorn punkteten Laurin Wendland und Teoman Prahst. Nach diesen ersten Minuten sprang dann jedoch der Cottbuser Motor an. Sie beherrschten danach eindeutig die Szenerie und gingen mit 59:40 zur Halbzeit klar in Führung. Beim EBV fehlten mit Tim Slobar und Tim Engler zwei wichtige Spieler im Aufbau- und Centerbereich, die für mehr Unruhe bei den Cottbusern hätte sorgen können. So verlief auch die zweite Halbzeit für den Favoriten sehr normal. Der BBC bauten seinen Vorsprung aus, ohne dass die EBV-Spieler energisch eingreifen konnten. Denn solche Spieler wie zum Beispiel Johannes Leuther, Daniel Zickuhr, Bastian Krauß oder Moritz Mahlich waren körperlich bzw. auch technisch viel zu wenig beschlagen, um die erfahrenen Cottbuser aus dem Gleichgewicht zu bringen. Selbst Cassandra Theißen, hoch aufgeschossene Centerin beim EBV, kapitulierte frühzeitig ob der Dominanz und Wendigkeit ihrer Gegenspieler. Nach 30 Minuten stand es 91:60, zum Schlusspfiff 115:67 für den Gastgeber. Ein verdienter Sieg und eine wiederum bittere Lehrstunde für den EBV. Topscorer wurde gegen Cottbus Laurin Wendland (28 Pkt.), gefolgt von Teoman Prahst (24) und dem sehr gut spielenden Florian Wendland mit 12 Punkten. Eine gute Hand hatten alle beteiligten EBV-Spieler von der Freiwurflinie, denn mit 75% (21/28) gelang ein starkes Ergebnis.
EBV-Punkte gegen Cottbus: Daniel Zickuhr, Johannes Leuther (beide 0 Punkte), Moritz Mahlich (2 Pkt.), Laurin Wendland (28 Pkt./10:15 Freiwürfe), Cassandra Theißen (1 Pkt., 1/2 FW), Bastian Krauß, Eric Mintken (beide 0 Pkt.), Florian Wendland 12), Teoman Prahst (24/4:11 FW); Freiwürfe EBV: 21:28/75%, Cottbus: 2:7/29%
Im Anschluss forderte den EBV die WSG Fürstenwalde von Beginn des Spiels an so stark, dass den Stahlstädtern die Luft weg blieb. 3:37 stand es nach 10 Minuten, 14:55 zur Halbzeit. Die Spreestädter ließen die Oderstädter nicht die Spur einer Chance. Die Fürstenwalde hatten in dem bekannten Auswahlspieler Paul Greszkowiak einen Spieler in ihren Reihen, der in den Unterschied ausmacht. Er ist groß gewachsenen, ist umsichtig, passt rechtzeitig zu seinem besser postierten Mitspieler oder punktete selbst mit 32 Punkten, davon zwei Dreiern. Die EBV-Spieler wurden zu Statisten degradiert, niemand konnte in diese „Höhen des Basketballs“ einbrechen. Die tragenden Spieler des EBV waren nach dem Spiel gegen Cottbus erschöpft genug, mussten erst einmal wechselweise pausieren. Florian Wendland versuchte energisch, das Spiel zu machen, hatte aber in seinen Mitspielern an diesem Tag nicht den Erfolg, den er sich selber wünschte. Erst nach der Halbzeitpause gelang den Eisenhüttenstädtern etwas sich zu befreien, „erspielte“ sich im dritten Viertel ein 7:23 und gewann das vierte und letzte Viertel sogar mit 23:18. Die Fürstenwalder ruhten sich bereits etwas aus, um noch genug Kraft für das nachfolgende Spiel gegen Cottbus zu haben. Das gewann Fürstenwalde genauso souverän mit 63:50. Damit ist dieses Team rein rechnerisch Meister der Saison 2013/2014. Für den EBV war es das letzte Auswärtsspiel. Jetzt gilt es alle Kraft für die letzten beiden Saisonspiele am kommenden Sonntag zusammenzunehmen, um vor eigenem Publikum gegen die BG 94 Schwedt und den USV Potsdam positiv zu bestehen.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Daniel Zickuhr, Johannes Leuther, Bastian Krauß, Moritz Mahlich (alle 0 Punkte), Laurin Wendland (18/2:6 Freiwürfe), Cassandra Theißen (2), Florian Wendland (7/1:4 FW), Teoman Prahst (15/1:5 FW); Freiwürfe EBV: 4:15/27%, Fürstenwalde: 2:7/29%
16.Jan..2014 | BK U 13/14 mix II, BL U 14 mix, Saison 2013/2014 |

Lea Hilcken zeigte vornehmlich in der Defensive gegen Lauchhammer eine gute Leistung.
(mbor) Mit 73:55 (35:29) gewann die zweite EBV-Vertretung der U 14 ihr Heimspiel gegen die BG Lauchhammer 1950. Der BBC Cottbus trat aus Personalmangel leider nicht an.
Der EBV begann sehr unkonzentriert und nervös, sodass die Gäste aus Lauchhammer nach 5 Minuten, mit 6:5 führten. Bei den Eisenhüttenstädtern fehlten Eric Mintken, Tim Engler und Angelina Oppen. Dass der Gastgeber trotzdem zur ersten Viertelpause führte, haben sie ihrem wieder einmal sehr guten Center Joey Lehmann zu verdanken, welcher bereits im 1. Viertel 11 Punkte seiner 22 Punkte erzielte. So stand es zur Viertelpause 17:10 für den EBV. Dank sehr guter Defensivarbeit des Teams, besonders von Lea Hilcken und Dean Hölzel baute der EBV seinen Vorsprung etwas aus. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 35:29 vorn.
Nach dem Seitenwechsel hatte der EBV eine Schwächeperiode zu überwinden, Lauchhammer kam mit 35:37 noch einmal bedrohlich heran. Die Defensive der Eisenhüttenstädter war nicht mehr so intensiv, in der Offensive wurden zu viele Chancen vergeben. Der Angriffsmotor des EBV, Dean Hölzel, zeigte einmal mehr, was in ihm steckt. Ohne sich voll verausgaben zu müssen, riss er jetzt das Spiel an sich, verteilte klug die Bälle zu seinen Mitspielern und wurde selbst mit sehr guten 27 Punkten Topscorer der Partie. Der EBV enteilte damit den Lausitzern unaufhaltsam. Trainer Emanuel Raasch gab seinen Bankspieler jetzt genügend Spielmöglichkeiten. „Meine Spieler setzten sich mit viel Willenskraft, vor allem in der Defense gut ein. Namentlich möchte ich besonders Tim Sprenger (U12-Spieler) erwähnen, welcher sich als drittbester Scorer für den EBV mit 12 Punkten hervortat,“ so Trainer Raasch. Auf Grund der klaren Führung verlor das Spiel an Spannung. Durch sehr gutes Passspiel von Slawa Böhm (4 Pkt.), Lea Hilcken (2 Pkt.) und Dean Hölzel baute der Gastgeber seinen Vorsprung aus und gewann am Ende hochverdient mit 55:73. „Auch wenn dieses Spiel eines unserer besten war, bleibt noch eine Menge zu tun. Vor allem dürfen wir uns nicht auf unsere beiden Topscorer in der Offense verlassen. Deswegen freute es mich besonders, dass mehrere Spieler ansteigende Form bewiesen haben. Zu viele Offensivrebounds des Gegners sowie Mängel in der Chancenverwertung zeigen mir, dass wir im Training auch daran noch arbeiten müssen. Alles in allem – ein gutes Spiel und ein verdienter Sieg meines Teams.“
EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Joey Lehmann (22 Pkt., 4/9 Freiwürfe), Dean Hölzel (27 Pkt., 1/3 FW), Tim Sprenger (12 Pkt., 2/4 FW), Lea Hilcken (2 Pkt.), Amadeus Bergel (0 Pkt., 0/2 FW), Slawa Böhm (4 Pkt.), Lisa Semmisch (0 Pkt.); Freiwürfe EBV: 7:18/39%, Lauchhammer: 1:8/13%