Malgrat 2014 – immer wieder eine Reise wert

text 1(mbor) 20 Sportlerinnen und Sportler mit ihren beiden Trainern Jan Grünberg und Manfred Borchert sowie 7 Gäste reisten über Ostern in die beliebte Ferienmetropole nach Malgrat/Spanien.
Nach 10 Tagen Aufenthalt inklusiver jeweils 24-stündiger Busreisen waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin einig, dass es ein tolles Erlebnis war.
Sportlich gesehen hat das Team der U 18 männlich mit einem Sieg den 4.Platz belegt. Bei etwas mehr Konsequenz wäre durchaus mehr drin gewesen. Das Team der U 14 schaffte mit einem Sieg, bei vier Niederlagen, bestimmt ein einmaliges Novum in der Geschichte des Turniers. Von den 5 angetreten Teams mussten 3 Teams disqualifiziert werden, weil sie überalterte Spieler eingesetzt haben. Da blieben nur noch ein Team aus Malgrat und unser Team übrig. Leider wurden wir erst unmittelbar vor dem Termin des Finalspiels informiert, so dass wir nicht mehr reagieren konnten und nicht spielen konnten. Das war dahingehend sehr schade, weil das EBV-Team der U 14 die einen Tag vorher vermeidbare knappe 30:34 – Niederlage gegen das gleiche Team hätte wiedergutmachen wollen. Zumal die Atmosphäre in der Malgrat an Begeisterung nichts zu wünschen übrig ließ. Sportlich sehr fair war das spanische Organisationsteam, dass sie uns trotzdem den 1.Platz zuerkannten, weil es ja nicht unser Verschulden war, dass wir nicht antreten konnten.
Bester Spieler wurde beim Team der U 18 männlich Niklas Püschel aus Fürstenwalde, der mit Dominik Thiede eine wesentliche Verstärkung der text 2EBV-Mannschaft war. Bei den „Kleinen“ war Laurin Wendland unangefochtener Bester. Er überzeugte durch ganz starken kämpferischen Einsatz, konnte es aber nicht verhindern, dass das Team seine Spiele verlor. Spielerisch zu unausgeglichen waren beide Teams, als dass sie hätten eine bessere Platzierung erreichen können.
Neben den Wettkämpfen waren die Tage ausgefüllt mit Baden im Pool oder im Mittelmeer, einer Fahrt nach Barcelona (U 14), einigen wenigen läuferischen Trainingseinheiten am Strand oder auf einem nahe gelegenen Berg und sehr viel freier Zeit, die gemeinsam in den Teams verbracht wurde. Da gab es gemeinsame Ausflüge am Strand oder in Malgrat und das Ansehen des Championsleagehalbfinals Real Madrid – Bayern München. Besonders hatte es uns das spanische Eis angetan.
Die Rundumversorgung morgens, mittags und zum Abendbrot war im Hotel Lunapark ausgezeichnet. Am Abend zog es die Gäste und die „Großen“ in die Disco, die U 14 hatte genug mit ihren Spielen auf den Tabletts zu tun oder wir pokerten in gemeinsamer großer Runde.
Unvergessliche 10 Tage belegen auch die Bilder auf Facebook Teil 1.  Die Bildergalerie Teil 2 folgt demnächst.

 

Weitere Bilder auf Facebook Teil 1

EBV-Training auch in den Ferien

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Johannes Leuther im Fitnessstudio

(mbor) In den letzten drei Ferientagen bzw. -wochen haben sich Mädchen und Jungen unseres Eisenhüttenstädter Basketball Vereins 1971 e.V. bereit erklärt, mit den Trainern Jan Grünberg (U 12) und Manfred Borchert (U 14) in ein Trainingslager zu gehen. Das war sowohl in den Oktoberferien, als auch kurz nach dem Jahreswechsel (nur U 14) und in den zurückliegenden Winterferien so. Anliegen beider Trainer war es in diesen freien Tagen, dass die Kinder weiterhin Spaß daran hatten, dem roten Ball hinterher zu jagen. Es ging an allen Tagen darum, dass die Mädchen und  Jungen weiter an ihren individuellen Fähigkeiten mit und ohne Ball arbeiteten. Außerdem stand die  Teamfestigung in beiden Teams im Mittelpunkt der Arbeit der Trainer. Für einen kleinen täglichen Obulus hatten alle Teilnehmer im Oktober und im Februar (beide Teams) jede Menge Spaß und Abwechslung. Alle erhielten jeden Tag eine warme Mahlzeit, bekamen Obst, Joghurt und ausreichend Getränke zur Verfügung gestellt. Die Kindern besuchten für diesen Preis die Schwimmhalle, wetteiferten um Punkte bei einem Tischtennisturnier der U 12 und U 14 und kämpften jeden Tag um die Besten in ihren Altersklassen.

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Jan Grünberg gewann die internen Trainerwettbewerbe im Tischtennis und im Bowling

Am letzten Tag der Trainingslager im Oktober und im Februar gab es Vergleichskämpfe zwischen gemischten U 12- und U 14-Teams, die von allen Spielerinnen und Spielern sehr ernst genommen, wollten die Jüngeren sich doch gegen die Älteren beweisen. Die Älteren wollten natürlich gegenüber den Jüngeren auch nicht klein beigeben. So entstanden immer spannende kleine Spiele mit viel Intensität und spielerisch-taktischem Können. Im Januar weilten die Teilnehmer der U 14 an beiden Tagen im Fitnessstudio „bonitas“ und konnten dort ihre Kräfte messen bzw. ihre koordinativen Fähigkeiten überprüfen. Überhaupt legte der Trainer der U 14 im Februar Wert auf Koordination und individuelle Fähigkeiten, zum Beispiel war ein großes Thema die Freiwurfeffektivität. Außerdem trainierten die Kinder einige Elemente aus der Basketball-Academy, die drei Jungen unseres Vereins unlängst besuchten (siehe vorigen Bericht). Bei den Mädchen und Jungen der U 12 waren die Schwerpunkte der letzten Woche, die Physis der Kinder zu verbessern und einfache technisch-taktische Elemente zu festigen.

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Vereinsvorsitzender Manfred Borchert übergibt Max Kahlisch als bestem Neueinsteiger (U 12) die Urkunde und ein Geschenk

Höhepunkt und Abschluss bildete im Oktober und Februar das allseits beliebte Bowlingturnier im Bowling Point bei E. Krinke. Auch hier gab es getrennte Wertungen der U 12 und U 14. Danach wurden die jeweils Besten der wöchentlichen Trainingslager in den Altersklassen der U 12 und der U 14 sowie die Sieger im  Tischtennisturnier und beim Bowlingturnier in diesen beiden Altersklassen mit je einer Urkunde und einem kleinen Preis ausgezeichnet.

 

Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder M.Borchert, L. Wendland)

 

Bestenspiele U 14: Letzte Saisonspiele mit zwei Heimniederlagen beendet

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Florian Wendland (Nr.14/rot) gegen den besten Spieler aus Potsdam Jan Volck (Nr.11/blau)

 Basketball Bestenspiele  U 14: Letzte Saisonspiele mit zwei Heimniederlagen

(mbor) Das EBV – Nachwuchsteam der U 14 männlich musste letzten Sonntag über zwei Heimniederlagen quittieren. Gegen die BG 94 Schwedt verlor das Mixed-Team mit 51:71 (24:33), gegen den USV Potsdam hieß es nach 40 Minuten 44:69 (21:36). Damit ist für die Mannschaft die Saison beendet, denn nur ein 4.Platz war die Berechtigung zur Teilnahme am Final four im März. Das Team belegt nach diesen beiden Spielen den 6.Platz.

Sieht man das nüchterne Ergebnis, so könnte der Leser meinen, dass dies zwei klare Niederlagen seien. Ergebnismäßig ist das richtig, spielerisch jedoch hat sich das Team in den letzten beiden Turnieren erheblich gesteigert. Sowohl am vergangenen Samstag in Cottbus als auch bei diesem Heimturnier konnte Trainer Manfred Borchert feststellen, dass sich die Mannschaft gut präsentiert hat. Leider fehlten erneut Tim Slobar (Handverletzung) und Jannik Benk (Fußverletzung) sowie Bastian Krauß und Johannes Leuther. Der Gastgeber begann das Spiel sehr konzentriert und couragiert. Schwedt hatte in Grzegors Kalusynski und Erik Petrak zwei hoch aufgeschossene Jungen, die dem EBV das Leben sehr schwer machten. Beide erzielten denn auch die meisten der Schwedter Punkte (34 bzw. 19 Pkt.). In der EBV-Defensive wurden diese beiden Spieler von Teoman Prahst und Florian Wendland „bewacht“. Teoman Prahst war schon frühzeitig mit 4 Fouls belastet. So musste er minutenlang auf der Bank sitzen und frustriert zuschauen. Die Teamdefensive als solche klappte beim EBV recht gut. Natürlich konnte man die großen Schwedter Spieler nie vollends ausschalten, jedoch muss das große Engagement des Gastgeberteams  unbedingt anerkannt werden. Im Angriff verstanden es die Eisenhüttenstädter dieses Mal wesentlich besser als im ersten Turnier Anfang September in Potsdam ihr eigenes Spiel zu machen. Wechselweise spielten Laurin Wendland und Teoman Prahst auf der Aufbauposition. Die anderen drei Spieler sollten in Position laufen und sich so gegenseitig frei blocken, dass sie angespielt werden können. Obwohl hier noch Reserven liegen, haben die meisten EBV-Spieler akzeptiert, dass Laufbereitschaft und Einsatzwille dazu gehören, um erfolgreich zu sein. Die Schwedter führten zur Halbzeit mit 33:24 und ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen. Sie zogen weiter ihre Kreise, bauten ihre Führung weiter auf 52:38 (30.Minute) und 65:41 (34.) aus. Am Ende gewannen die Uckermärker klar und verdient mit 71:51. Die Besten des EBV waren auch die erfolgreichsten Korbschützen beim Gastgeber wie Teoman Prahst (16 Pkt.), Landesauswahlspieler Laurin Wendland (15 Pkt.) und Florian Wendland mit 8 Punkten.

 

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Cassandra Theißen (rote Kleidung) versucht einen gegnerischen Potsdamer im Zug zum Korb aufzuhalten.

 

EBV-Punkte gegen Schwedt: Jean-Marc Hintze: 2 Pkt.; Moritz Mahlich, Jonas Kraske: beide 0 Pkt.; Daniel Zickuhr: 2 Pkt.; Laurin Wendland: 15 Pkt., 1/4 Freiwürfe;  Cassandra Theißen: 4 Pkt.; Eric Mintken: 2 Pkt.; Florian Wendland: 8 Pkt., 0:2 FW;  Teoman Prahst: 16 Pkt., 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 1/12 = 1%, Schwedt: 3/8 = 38%

 

Das zweite Spiel des EBV gegen USV Potsdam ähnelte vom Verlauf her dem des Spiels gegen Schwedt. Die Potsdamer, eigentlich größenmäßig klar im Vorteil, setzten zwei dieser großen Spieler nicht ein. So blieben die Größenvorteile moderat. Der EBV spielte mit bewährtem Konzept, ähnlich wie  gegen Schwedt. EBV-Trainer setzte bewusst, im Rotationsprinzip, alle Spieler ein, um auch den Bankspielern zu vermitteln, wie hoch die Belastung in solch einem Spiel ist. Das gleiche tat auch der Trainer von Potsdam, Jan Brzezinski. So kam es zu einer sehr interessanten, jederzeit fairen,  und nicht einmal einseitigen Partie. Der USV hatte die etwas erfahrenen Spieler in seinen Reihen, der EBV setzte auf Kampfkraft und Einsatz. Nach 10 Minuten hieß es noch 10:14 gegen den EBV, zur Halbzeit schon 21:36. Nach dem Seitenwechsel erspielte sich der Gastgeber ein 11:10 im dritten Viertel. Sofort war die Zuschauerkulisse wieder da. Das letzte Viertel gehörte mit 23:12 dann wiederum klar den Gästen aus der Landeshauptstadt. So gewann der USV mit 69:44. Damit ist die Punktspielsaison für die Stahlstädter wie bereits erwähnt beendet. In den kommenden Wochen inklusive des Trainingslagers während der Februarferien werden Schwerpunkte des Trainings wie Ausboxen, Blockarbeit und Defensivverhalten sein. Höhepunkt und Saisonabschluss wird für dieses Team eine 10-tägige Spiel- und Erholungsfahrt nach Malgrat/Spanien über die Osterfeiertage sein.

 

EBV-Punkte gegen Potsdam: Jean-Marc Hintze: 2 Pkt.; Moritz Mahlich, Jonas Kraske, Daniel Zickuhr, Eric Mintken: alle 0 Pkt.; Laurin Wendland: 8 Pkt., 2/8 Freiwürfe),  Cassandra Theißen: 8 Pkt.; Florian Wendland: 5 Pkt., 1 Dreier;  Teoman Prahst: 17 Pkt., 3/14 FW; Freiwürfe EBV: 5/24 = 21%, Potsdam: 4/14 = 29%

 

 Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)

 

 

 

 

Bestenspiele U 14: Deutliche spielerische Steigerung mit zwei klaren Siegen gegen schwache Gegner

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Tim Slobar – lange verletzt, kommt jetzt so langsam wieder in seine Form.

(mbor) Eine deutliche spielerische Steigerung bei einer mannschaftlich geschlossenen Leistung brachte dem Nachwuchsteam der U 14 männlich I in Mahlow vier Siegpunkte ein. Das Team gewann sowohl gegen den SV Nauen klar mit 109:33 (54:17) als auch gegen den Gastgeber, dem Mahlower SV, mit 93:48 (42:26).

Die Eisenhüttenstädter traten ohne Eric Mintken, Jonas Kraske und Jannik Benk und waren gegenüber den nur zu fünft antretenden Nauenern zehn Spieler. Die Nauener hatten keinen Spieler zum Einwechseln, der EBV konnte aus dem Vollen schöpfen. Schnell war klar, wer auf dem Spielfeld das „Sagen“ hatte, nämlich die Oderstädter. Im Gegensatz zum Hinspiel war der großgewachsene Teoman Prahst der Führungsspieler und gleichzeitig Kapitän des Teams. Nach 10 Minuten führte der EBV mit 23:4, zur Halbzeit mit 54:17. Eine sehr gut stehende EBV-Verteidigung deckte den spielstarken Nauener Gregor Voßbeck zu, vornehmlich das Verdienst von Laurin Wendland und Teoman Prahst. Gregor Voßbeck machte daher auch nur 19 Punkte. Die Gegner hatten schon ein Spiel gegen Mahlow (54:52 für Nauen) und hatten wie gesagt, keinen Spieler zum Einwechseln. Beim EBV ist der Einsatz von Teoman Prahst als Aufbauspieler ein unbedingter Gewinn. Er erzielte allein 26 Punkte und hatte trotzdem immer noch genügend Zeit und Spielraum, zum Beispiel Cassandra Theißen (starke 16 Punkte), Florian Wendland (ebenfalls sehr gute 15 Punkte) und Bastian Krauß (6 Punkte) mit langen Pässen zu „füttern“. Überhaupt waren beide Spiele eine neue Qualität des EBV.

„So geschlossen als Team habe ich meine Mannschaft noch nicht erlebt. Jeder dachte für den anderen. Das ging schon in der Defensive los. War einmal ein Spieler von Nauen in der Zone, wurde er von einem anderen Spieler „zugemacht“, so dass dieser nicht frei werfen konnte. Der Versuch, die Passwege der Nauener zu stören, gelang ebenfalls weitestgehend. So ergaben sich immer wieder genug Möglichkeiten des schnellen Umschaltens von der eigenen Defensive in viele Fastbreaksituationen. Da waren die Brüder Florian und Laurin Wendland (11 Pkt.) entweder die  richtigen Verwerter am gegnerischen Korb oder die gekonnten Assistsgeber für Daniel Zickuhr, Moritz Mahlich und Bastian Krauß. Alle Spieler punkteten. Besonderes Lob an Tim Slobar (15 Punkte!), dem es immer besser gelingt, sich nach langer Verletzung wieder ins Teamgefüge einzupassen und an Tim Engler, der mit einem unbändigen Ehrgeiz ausgestattet äußerst unbekümmert in alle Zweikämpfe geht und keinen Ball kampflos hergibt. Er punktete wie weitere 5 Spieler mit sehr guten 11 Punkten zweistellig“, so Trainer Manfred nach diesem Spiel.

Punkte des EBV-Teams gegen Nauen: Jean-Marc Hintze (4), Moritz Mahlich (2 Pkt.), Laurin Wendland (11 Pkt./1:2 Freiwürfe), Daniel Zickuhr (1 Pkt./1:2), Bastian Krauß (6), Cassandra Theißen (16), Tim Engler (11 Pkt./1:2 FW), Tim Slobar (15 Pkt./1:2 FW), Florian Wendland (15 Pkt./1:3 FW), Teoman Prahst (26 Pkt./0:1 FW); Freiwürfe EBV: 5:12/42%, Nauen: 1:8/13%

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Tim Engler äußerst kampfstark – geht keinem Zweikampf aus dem Weg.

Anschließend hieß der Gegner der Mahlower SV, der ein Spiel Pause hatte und ausgeruht war. Leider traten die Gastgeber ohne ihren sehr spielstarken Steven Maasch an, der in der U 18 aushelfen musste. Die Oderstädter hatten zu Beginn des Spiels einige kleinere Probleme, weil der Gegner versuchte mitzuhalten. Das gelang den Mahlowern auch die ersten 10 Minuten recht ordentlich, denn der EBV führte zu dieser Zeit ‚nur‘ mit 19:16. Dann liefen sich jedoch die Defensiv- und Offensivmotoren des EBV ordentlich warm und es kam ein ähnliches Spiel wie gegen Nauen zustande. Die Mahlower waren in ihrer Offensive von der starken EBV-Verteidigung am Mann überfordert und gaben viele Bälle so einfach aus der Hand. Außerdem gab es bei beiden EBV – Gegnern enorme technische Fehler, die die die Oderstädter immer wieder zu Punkten nutzen konnten. Den Stahlstädtern war förmlich anzumerken, wie sie vor Spielfreude sprühten, aber auch von gesundem Ehrgeiz, es besonders gut zu machen. Natürlich gab es den einen oder anderen Fehler in der Defensive, zum Beispiel bei der Übernahme des anderen gegnerischen Mitspielers, natürlich konnte man nicht erwarten, dass vorn jeder Wurf ein Treffer und zwei Punkte bedeuteten. Jedoch war die Mannschaft ein kompaktes Team, jeder freute sich bei einer guten Aktion mit und für den Anderen, jeder versuchte sein Bestes. Das ist das, was Trainer und Zuschauer bemerkten und was für die letzten vier Saisonspiele Anfang Januar äußerst positiv stimmen lässt. Der verdiente Lohn waren ein 42:26 zur Halbzeit, ein 69:35 nach 30 Minuten und ein hoher Sieg von 93:48 nach 40 Spielminuten. Wiederum punkteten 5 Spieler zweistellig; Topscorer wurde Teoman Prahst mit 22 Punkten, gefolgt vom noch einmal starken Tim Engler 20 Punkten sowie Cassandra Theißen mit 14 Punkten.

Punkte des EBV-Teams gegen Mahlow: Jean-Marc Hintze und Moritz Mahlich (beide 0 Punkte), Laurin Wendland (13 Pkt./1:2 Freiwürfe), Daniel Zickuhr (2 Pkt.), Bastian Krauß (6), Cassandra Theißen (14), Tim Engler (20 Pkt./2:4 FW), Tim Slobar (12 Pkt.), Florian Wendland (4), Teoman Prahst (22 Pkt.); Freiwürfe EBV: 3:6/50%, Mahlow: 8:19/42%

 

Bestenspiele U 14: Zwei Heimniederlagen gegen Spitzenteams der Liga

(mbor) Zwei schwere Heimspiele musste das Team der U 14 I überstehen. Wie eigentlich erwartet verlor die Mannschaft von Trainer Manfred Borchert sowohl gegen den BBC Cottbus sehr hoch 49:91 (21:46) als auch gegen die WSG Fürstenwalde mit 48:66 (26:48). Obwohl diese Niederlagen die derzeitigen Kräfteverhältnisse klar widerspiegeln, hat sich der Gastgeber in keiner Phase der Spiele aufgegeben. Wohl wissend, dass das Team noch vor gut einem Jahr gegen beide Mannschaften  mit sehr viel mehr als jeweils 100 Punkten Differenz verlor.

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Teoman Prahst , einer der Aufsteiger der U 14 I, war überall zu finden, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive mit einer starken Leistung

Gegen die Cottbuser begann die Mannschaft des Gastgebers sehr konzentriert. Laurin Wendland war Aufbauspieler, der die gegnerische Hälfte attackierte und seine Center Florian Wendland (11 Punkte) und Teoman Prahst (14 Punkte) gut einsetze. Er hatte auch noch  genug „Zeit“, selbst Topscorer des Spiels mit sehr guten 17 Punkten zu werden. Auch Moritz Mahlich und Jannik Benk hatten in diesem Viertel einige gute Szenen. Der Lohn dieser guten  Arbeit war nur ein 13:17 aus EBV-Sicht. Dieses Ergebnis gefiel dem Cottbuser Trainer überhaupt nicht. Er forderte seine Spielerinnen und Spieler zur Viertelpause auf, mehr für die Defensive und für das eigene Punktekonto zu tun. Gesagt – getan. Je besser sich die Lausitzer in Szene setzen konnten, desto mehr verlor der EBV seine spielerische Linie. Laurin Wendland wurde härter genommen, verlor auch einige Bälle auf Höhe Mittellinie. Dem EBV gelangen in diesem Viertel nur 8 Punkte, dem BBC 29 Punkte. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, zur Halbzeit führten die Cottbuser schon klar mit 46:21. Nach der Pause legte der Gästetrainer großen Wert darauf, alle seine Spieler einzuwechseln. So hatten in den zweiten 20 Minuten auch die Bankspieler des EBV die Möglichkeit sich mehrmals auszuzeichnen, wie zum Beispiel Jonas Kraske (gut in der Defensive), Johannes Leuther, Jean-Marc Hintze und Daniel Zickuhr. Alle diese Spieler haben die Zukunft für sich, sind sie doch zumeist Spieler des jüngeren U 14er Jahrgangs. So sehen diese beiden Viertelergebnisse von 14:23 und 14:22 gar nicht so schlecht aus, am hohen 91:49 – Sieg der Cottbuser war jedoch nichts zu deuteln. Beim EBV konnten drei Spieler zweistellig punkten, bei den Lausitzern waren es vier Spieler.

EBV-Punkte gegen Cottbus: Jean-Marc Hintze, Daniel Zickuhr, Jonas Kraske, Johannes Leuther, Moritz Mahlich  (alle 0 Punkte), Laurin Wendland (17 Pkt./1:6 Freiwürfe),  Cassandra Theißen (4), Jannik Benk (3/1:2), Florian Wendland 11/3:4), Teoman Prahst (14/2:4); Freiwürfe EBV: 7:16/44%, Cottbus: 9:25/36%

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Jonas Kraske, immer anspielbar, immer den richtigen Blick für den Mitspieler, mit einer sehr guten Defensivleistung

Nach einem hochklassigen Zwischenspiel Cottbus gegen Fürstenwalde, das die Lausitzer knapp mit 63:59 (30:33) für sich entschieden, spielte der EBV gegen den nun Tabellenzweiten WSG Fürstenwalde. Die Spreestädter legten äußerst aggressiv los, ließen den EBV in den ersten 10 Minuten nicht die Spur einer Chance – 32:12 hieß es für die WSG. Paul Greszkowiak machte in diesen 10 Minuten allein 14 seiner insgesamt 30 Punkte, obwohl er leicht verletzt ins Spiel gegangen war. Anscheinend reichte das den Spielern von Fürstenwalde, um es danach ruhiger anzugehen, zumal das Team zuvor hart von Cottbus gefordert wurde. In Gedanken des klaren Vorsprungs für die WSG und eines EBV-Wechsels auf der Aufbauposition wurden die Gastgeber viel stärker. Teoman Prahst wurde jetzt nach einem schon recht guten ersten Spiel zum Dreh- und Angelpunkt. Er war überall zu finden, sowohl als Aufbauspieler, als auch als Vollstrecker – mit 27 Punkten wurde er bester EBV-Scorer seines Teams. In dieser Defensive leistete er Überragendes. Er verhinderte gemeinsam mit dem sich aufopfernden Florian Wendland und seinem Bruder Laurin, dem langsam die Kraft ausging, viele Punkte des Gegners. Der WSG-Trainer wechselte genauso durch wie Trainer Manfred Borchert; das zweite Viertel ging mit 16:14 noch knapp an Fürstenwalde. Nach dem Seitenwechsel dann ein ‚Einbruch‘ bei Fürstenwalde. Ein 12:2-Run des Gastgebers und eine gute Teamleistung, brachte den EBV auf 38:50 heran. Cassandra Theißen und Jonas Kraske sowie Teoman Prahst waren die Scorer in dieser Phase – ein 15:8 für den EBV im dritten Viertel und ein 41:56 nach 30 Minuten. Fürstenwalde, besonders der Spieler Greszkowiak, zeigte im vierten Viertel noch einmal seine ganze Teamklasse und fertigte den EBV insgesamt mit 66:48 ab. Nach beiden Spielen die Meinung des EBV-Trainers: „Mein Team hat sich weiter gesteigert. Obwohl wir verloren haben, war klar für mich erkennbar, dass die Mannschaft sich weiter entwickelt hat und woran wir im Training noch arbeiten müssen. Teoman Prahst, bester Spieler des Tages bei uns, wird zum Aufbauspieler entwickelt werden. An seiner Seite müssen sich alle Spieler noch  einmal mächtig steigern. In drei Wochen geht es um den vierten Playoff-Platz zu zwei vorentscheidenden Hin- und Rückspielen nach Bernau. Dort muss das Team alles von sich abfordern, um zu bestehen. Das betrifft besonders die Spieler der zweiten Reihe, die sich am Können der besten Spieler meines Teams messen lassen müssen, wie Daniel Zickuhr, Johannes Leuther und Jean-Marc Hintze, obwohl alle drei genannten auch gegen Fürstenwalde und Cottbus ihre Möglichkeiten ausgeschöpft haben.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Jean-Marc Hintze, Daniel Zickuhr,  Johannes Leuther, Moritz Mahlich, Jannik Benk (alle 0 Punkte), Jonas Kraske (4) Laurin Wendland (7/1:4), Cassandra Theißen (6), Florian Wendland (4), Teoman Prahst (27/1:3); Freiwürfe EBV: 2:7/29%, Fürstenwalde: 2:2/100%