Oberliga Damen: Akzeptables Ergebnis trotz Niederlage gegen Team aus Potsdam

Emilia Schneider, mit Ball, verteilte oft den Ball gekonnt an ihre Mitspielerinnen. Sie erzielte 6 Punkte.

(jbas/mbor) Die Oberliga Damen verloren ihr Heimspiel gegen die Frauen des Teams Kings&Queens Basketball Potsdam am Ende klar 34:44. Dabei führte das Gastgeberteam mit dem Trainer Jörg Bastian noch 23:19 zur Halbzeit. Der EBV konnte das erste Mal 10 Spielerinnen aufbieten, die Potsdamer kamen ersatzgeschwächt nach Eisenhüttenstadt. Trotz der Trainingspause infolge der Feiertage sowie längerer Trainigsrückstände einiger Spielerinnen klappte das Zusammenspiel in der ersten Halbzeit recht gut.

 

 

Anja Zielinski (6 Punkte), hier bei einem Freiwurf, war die „Antreiberin“ des guten EBV-Teams und sorgte für den geordneten Aufbau..

Vor allem defensiv standen die Frauen sehr gut und ließen wenige Chancen seitens der Potsdamer zu. Der Spielstand belegt das eindeutig 13:12 nach 10 Minuten und einer Führung von 23:19 zur Pause. Die Aktivposten auf der EBV-Seite waren in dieser Phase Rasuole Lukose, Anja Zielinski und Maren Robert.

 

Maran Robert, 2.von rechts, behauptet sich im Dribbling gegen ein Potsdamer Spielerin. M. Robert erzielte sehr gute 6 Punkte.

 

Nach 30 Minuten führte Potsdam mit 34:27. Obwohl diese Führung relativ knapp war, hatte es beim Gastgeber nicht den Anschein, dass das Team noch in der Lage war zurückzuschlagen. Im Gegenteil: Die Gäste bauten den Vorsprung aus. Über die Station 37:27 (34.Min.) ging es in die Schlussphase des Spiels. Der EBV warf noch einmal alles in die Waagschale, erreichte zwar noch ein 34:39 in der 38.Minute. Zu mehr reichte es jedoch an diesem Tag nicht. Potsdam gewann verdient am Ende mit 44:34.T

Tara Bastian macht hier trotz starker gegnerischer Bedrängnis zwei Feldpunkte und erhält einen Bonusfreiwurf.

Nach dem Seitenwechsel kamen einige Schwächen wieder hoch, die vermeintlich abgestellt waren, wie das Reboundverhalten in der Verteidigung. Außerdem gab es viele unnötige Fehlpässe, die in direkten Schnellangriffen der Gegner mündeten und zu deren Punkten führten. So hatten die Potsdamerinnen zwei entscheideidende Läufe von 6:0 zum Ausgleich 25:25 (22. bis 25.Minute) und von 8:0 zum 34:25 (26. bis 28.Minute).

Diese beiden Phasen entschieden das bis zur Halbzeit ausgeglichene Spiel. Zumal die Kings-Spielerinnen in der zweiten Halbzeit ihr Spiel viel schneller machten; damit kam der EBV phasenweise nicht mit.

 

Trainer Jörg Bastian nach dem Spiel: „Das Spiel war meines Erachtens komplett ausgeglichen. Es hätte auch andersherum ausgehen können. Meine 10 Damen und Mädchen waren so noch nie zusammen bei einem Training. Bei einer regelmäßigen Trainingsbeteiligung in dieser Konstellation wäre mehr möglich gewesen. In vielen Situationen fehlten einfach das Zusammenspiel und die Routine, die man sich nur in Trainingsspielen holen kann. Trotzdem bin ich mit der Gesamtleistung gegen Potsdam als einer der Titelanwärterinnen zufrieden.“

EBV spielte mit: Diana Ryzhak 0 Pkt., Tara Bastian 10 Pkt. 2/3 FW, Anna-Kathleen Müller, Alexandra Zucknick und Stella Härchen alle 0 Pkt., Maren Robert 6 Pkt., Emilia Schneider 6 Pkt. 2/4 FW, Anja Zielinski 4 Pkt. 2/4 FW, Thea Weidauer 6 Pkt. 0/2 FW, Rasoule Lukose 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 6/15 = 40% kein Dreier, Potsdam: 4/10 = 40% 2 Dreier

 

Oberliga Herren: Sensationeller Rückrundenstart beim Tabellenführer Kings&Queens in Potsdam

(dki/mbor) Die Oberliga – Rückrunde begann für die Herren des EBV 1971 mit einem Traumstart. Beim Tabellenführer Kings&Queens Basketball Potsdam gewann das Team mit den Trainern David Kiutra und Julian Schallhorn sensationell mit 73:72 (35:40). Zu Hause verloren die EBV-Männer zu Saisonbeginn noch sehr klar und deutlich mit 54:85.

Der EBV hatte dieses Mal mit Marc René Raue und Dennis Herkt zwei Center mehr dabei. Beide überzeugten durch gute Reboundarbeit unter den Körben. Dadurch wurde das Gästespiel für Potsdam weniger ausrechenbar. Die Potsdamer übernahmen zu Hause dennoch die Initiative. Die EBV – Defensive war zu Beginn noch etwas zu löchrig. Zwei Dreier von Tim Drust und Tim Kraushaar (Potsdam) konterte Michal Patryk Jercha allein mit zwei erfolgreichen Dreiern. Nach 10 Minuten führte der Gastgeber mit 20:15.

In den folgenden zwei Spielperioden gelang es dem EBV zunächst nicht, diese fünf Punkte aufzuholen. Zwei Spieler taten sich „punktuell“ besonders hervor: Igor Stroh mit 26 Punkten von den Kings und Szymon Bartosz Latecki mit ebenfalls sehr guten 25 Punkten von den immer dagegen fightenden Gästen. Auch nach 30 Minuten gab es keine Vorentscheidung. Der Gastgeber führte weiter mit 5 Punkten (61:56).

Erst im letzten Viertel fiel die Entscheidung. Potsdam legte zum 65:57 (32.Minute) vor. In diesem Viertel versenkte Szymon Latecki drei Dreier zum 63:65 (35.), 68:66 (36.) und zum 71:66 (38.) für den EBV. Davon erholte sich Potsdam nicht mehr richtig. In der 39. und 40.Minute erhielten die Kings 6 Freiwürfe, konnten jedoch nur 2 verwandeln. Das war eine Vorentscheidung. Die Gäste gewannen dieses Viertel mit 17:11 und hielten eine 73:72 – Führung bis zum Schlusspfiff. Der EBV gewann das vielleicht wichtigste Spiel der Saison.

Trainer David Kiutra: „Wir agierten defensiv mit der bisher besten Teamleistung. Eine sehr gute Teamfreiwurfquote von 74%, davon in der 1.Halbzeit 13/14 = 93%, hielt uns immer im Spiel. Offensiv verinnerlichen die Männer immer mehr, dass wir es nur als Team noch weit bringen können. Jeder Spieler ist ein Zahnrad im Teamgetriebe und wenn alles sehr gut ineinandergreift, können wir in dieser Saison noch einiges erreichen. Auch wenn sich der beste Spieler von Potsdam Igor Stroh Sekunden vor dem Abpfiff verletzte, schmälert das unsere Leistung in keiner Weise. Vom EBV einen Spieler besonders zu erwähnen wäre eine negative Beurteilung der anderen Teammitglieder. Das Team hat gewonnen, mit uns als Trainerteam Julian Schallhorn und meiner Person.“

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Szymon Bartosz Latecki 25 Pkt. 2/2 FW 3 Dreier, Michal Patryk Jercha 17 Pkt. 7/8 FW 2 Dreier, Vitali Palkin 0 Pkt., Marc René Raue 10 Pkt. 2/2 FW, Marcus Vorhoff 2 Pkt. 2/2 FW, Max Kalisch 7 Pkt. 0/2 1 Dreier, Marcin Kiedrowicz 4 Pkt. 2/4 FW, Damian Garczyk 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 17/23 = 74% 6 Dreier, Kings&Queens Basketball Potsdam 18/31 = 58% 6 Dreier 

 

Oberliga Herren: Klare Niederlage bei erstem Saison-Heimspiel gegen Team aus Potsdam

(dki/mbor) Mit einer deutlichen 54:85 (22:49) – Niederlage startete das Oberliga-Herren-team des EBV 1971 in die neue Saison 24/25.

Der Gastgeber kam im 1.Viertel gut ins Spiel, konnte die vorgegebene Marschroute in dieser Phase recht gut umsetzen. Der gegnerische Korb wurde attackiert, die freien Mitspieler gut angespielt. Der Lohn war nach 10 Minuten ein nur knapper 15:22-Rückstand.

Das war jedoch nur Strohfeuer. Das 2.Viertel ging komplett in die andere Richtung, die Kings&Quees-Spieler hatten sich auf ihre Gegner besser eingestellt. Der EBV konnte nicht mehr an seinen Matchplan festhalten. Defensiv standen die EBV-Spieler zu weit weg, es wurde nicht genug ausgeholfen. Auch die Helpside funktionierte nicht, viele offene Würfe kassierte das Team, allein 5 Dreier, insgesamt in der ersten Halbzeit 9 Dreier. Meist waren die Potsdamer einen Schritt schneller oder gedanklich reagierten sie besser als die Gastgeber. Dazu kamen beim Passspiel einfache Ballverluste, die der Gegner gnadenlos ausnutzte. Der Ball wurde kaum noch bewegt, außerdem führten sehr oft zu wilde und schwierige Würfe ihr Ziel.  In der Auszeit angesprochen behielt das auch in diesen Viertel absolut keine Ruhe.

In guten Fastbreak-Situationen wurde der Ball einfach zu lange gehalten bzw. versuchten einige EBV-Spieler immer wieder über das Feld zu dribbeln anstatt den Ball schneller zu passen. Der Gastgeber erzielte in diesem Viertel magere 7 Punkte, die Potsdamer dagegen verdiente 27 Punkte, das war deutlich.

Trainer David Kiutra machte in der Halbzeitpause denn auch seinem Ärger Luft und wurde deutlich. Er sprach an, was unbedingt besser gemacht werden musste. Er legte vor allem Wert auf eine viel bessere Defensive und auf eine insgesamt bessere Ballbewegung.

Das Team zeigte ab der 21.Minute, dass es gewillt war, den klaren Rückstand zu verkürzen und zeigen wollte, dass man es besser kann. Und das sowohl defensiv als auch offensiv.

Der Ball wurde endlich zum schnellsten Mitspieler, somit konnte der Gastgeber viele leichte Punkte erzielen. In Fastbreak-Situationen spielte die Männer endlich auch clever und versuchte das Spielfeld mit schnellen Pässen zu überbrücken. Auch so erzielte so manch einfache Punkte. Defensiv stand das Team viel besser und nahm die guten Potsdamer Schützen aus dem Spiel, weil der EBV die verschiedenen Systeme vom Gegner verstanden hat. Das hatte auch mit einer besseren Kommunikation in der Verteidigung zu tun. In die Korbschützenliste des EBV trugen sich alle Spieler ein, Szymon Latecki mit 10 Pkt., gefolgt von Marcin Kiedrowicz und Max Kalisch mit jeweils 7 Pkt..

Der Trainer des EBV nach dem Spiel: „Auch wenn die 2.Halbzeit nicht perfekt lief waren diese 20 Minuten wesentlich besser als die 1.Halbzeit. Trotz der klaren Niederlage bin ich stolz auf mein Team. Wir konnten vieles umsetzen von dem, was vorher gesagt wurde. Das Team fand im laufenden Spiel wieder Selbstvertrauen zu sich. Und es hat verstanden, dass ein besseres Ergebnis nur über einen unermüdlichen Einsatz auf dem Feld realisiert werden kann. Auf dieses Spiel gilt es aufzubauen, um weiter hart im Training zu arbeiten und die Schwachstellen auszubessern, wie zum Beispiel ist die Dreipunkte-Trefferquote bei sicheren Würfen noch sehr ausbaufähig. Der nächste Gegner – USV Potsdam – wird eine nächste große Herausforderung, die wir aber angehen wollen um etwas Zählbares mitzunehmen. Das Team ist bereit, alles in der Saison zu geben.“

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Szymon Bartosz Latecki 10 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Arian Schneider 4 Pkt. 0/1 FW, Vitali Palkin 7 Pkt. 0/5 FW 1 Dreier, Adrian Schubel 6 Pkt., Jaime Gomez 6 Pkt. 2/2 FW, Marcus Vorhoff 1 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 8 Pkt., Marcin Kiedrowicz 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Damian Garczyk 4 Pkt.; Freiwürfe EBV 4/14 = 44% 4 Dreier, Kings&Queens Potsdam 3/9 = % 14 Dreier

Alle Fotos Bernd Pflughöft.

Bestenliga U 12 männlich: Sieg und Niederlage in Glienicke – Saisonabschluss mit einem sehr guten 3.Platz

Bobby Tänzel, hier beim Dribbling, hat sich sehr gut ins Team eingefügt.

Auch Jannis Karls, hier beim Freiwurf, hat sich wie alle Teammitglieder, enorm gesteigert.

(dkar/mbor) Mit einem 98:96 – Sieg gegen Gastgeber StarWings Glienicke und einer 103:130 – Niederlage gegen Kings&Queens Basketball Potsdam und einem stolzen dritten Platz verabschiedete sich das Team U 12 männlich von der Saison.

Das Team von Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls wollte gegen die vermeintlich schwächeren Glienicker unbedingt einen Sieg erzielen. Dass das nicht so einfach werden würde, merkten die Eisenhüttenstädter gleich zu Beginn. Den Heimvorteil nutzend und auf für den EBV ungewohnten tiefer gelegenen Körben spielend führte der Gastgeber nach 10 Minuten sicher mit 29:18. Vor allem die Rebounds, die zweiten Bälle, landeten in dieser Zeit zu oft beim Gegner.

Alle Spieler wie an einer Perlenkette aneinander gereiht.

Danach kamen die Stahlstädter besser ins Spiel. Im dritten Achtel erwachte der EBV, spielte druckvoller und prompt stand es in diesem Viertel 15:7. Der EBV hatte nur 8 Spieler zur Verfügung, musste also mit seinen Kräften etwas haushalten. Glienicke hatte eine „volle“ Bank, nutzte diese auch mit einem starken 4.Achtel. Das Team verteidigte sehr hart, die Schiedsrichter ließen viel laufen, dieses Viertel gewann Glienicke mit 14:10. Zur Halbzeit stand es aus EBV-Sicht 43:50.

Die Fans waren auch in diesem Turnier für alle Beteiligten sehr wichtig.

Die 2. Halbzeit begann sehr gut für den EBV, der Gegner wurde im Aufbau immer wieder gestört, der Ball wurde sehr oft erobert. Ansehenswerte Spielzüge und Durchbrüche zum Korb  von den Spielern Egon Engelien, Jannis Karls und Paul Zucknick ließen den EBV das 5.Achtel mit 17:11 für sich entscheiden.

In einem offenen Schlagabtausch schenkten sich beide Teams nichts, das 6. und 7. Achtel entschied Glienicke jeweils knapp für sich. Mit Minus 6 Punkten ging es ins letzte Achtel. Der EBV kämpfte sich bis zum Ausgleich heran, bekam dann zwei Freiwürfe, die der EBV zum vorentscheidenden 98:96 verwandelte.

Auch das gehört zum Teamgeist dazu, die gemeinsame Verabschiedung mit einem Spruch.

Es waren nur noch 50 Sekunden zu spielen, Glienicke traf im anschließenden Angriff nicht, der Ball landete beim EBV; jetzt hieß es den Ball nur noch zu sichern und die Zeit von der Uhr zu nehmen.

Daraufhin foulte Glienicke, wegen der Mannschaftsfoulgrenze gab es zwei Freiwürfe für den EBV, die nicht trafen. Glienicke erlangte noch einmal Ballbesitz. 10 Sekunden verblieben noch auf der Uhr. Die EBV-Jungen mobilisierten ihre letzten Kräfte, um einen Korbwurf zu verhindern.

Ein verzweifelter Glienicker Versuch kurz vor dem Schlusspfiff ging daneben. Der EBV sicherte sich den Ball und damit auch den hart umkämpften 98:96 – Sieg. Eine sehr dramatische Schlussphase, bei großer Begeisterung der mitgereisten Fans. Zwei Hightlights am Rande – Geburtstagskind Nick Vorhoff wieder mit einer sehr guten Leistung und Geburtstagskind Louis Mielenz belohnte sich mit einem Dreier für seine ebenfalls tolle Leistung.

Louis Mielenz, das EBV-Geburtstagskind, beim Wurfversuch.

Gleich danach erwartete der Tabellenzweite Kings&Queens aus Potsdam die Eisenhüttenstädter. Die EBV-Spieler waren komplett „platt“. Der physische Verschleiß beim ersten Spiel war enorm.

Die K&Q-Spieler waren körperlich überlegen, sie bauten ihren Vorsprung von Beginn an in den ersten 10 Minuten kontinuerlich auf 48:15 aus. Die „Luft“ war beim EBV raus.  Der EBV ließ verständlicherweise die Köpfe hängen. Beide Trainer bauten das Team wieder auf. Im 3. Achtel fand der EBV zu alter Stärke. Mit schnellen, langen Einwürfen wurde die Ganzfeldpresse des K&Q überwunden und erfolgreich gepunktet, 17:7 für EBV war das positive Ergebnis. Auch das 4.Achtel ging nur knapp an Potsdam. Zur Halbzeit führte Potsdam verdient mit 45:71.

Übergabe des Balles.

Im 5.Achtel ging die Aufholjagd weiter, ein starkes 16:12 für den EBV war die positive Folge. Im 6. Achtel standen die größten und stärksten Potsdamer auf dem Feld den eher kleineren EBV- Spielern gegenüber. Dieses Achtel gewannen die Potsdamer souverän mit 20:2.

Nick Vorhoff, am Spieltag gerade erst einmal 9 Jahre geworden,  einer unserer Jüngsten, stellte wieder sein Können unter Beweis.

Die letzten 2 Achtel gehörten aber wiederum dem EBV. Alle Spieler holten noch einmal alles aus sich heraus. Eine sehr gute Verteidigungsarbeit mit einer immer störenden Hand am Gegner und einer guten Reboundarbeit erbrachten für das 7. Achtel ein 19:16 und für das 8. Achtel ein 21:11. Mit einem achtbaren Endergebnis von 103:130 ging es für beide Teams in die Wettkampfpause.

Beide EBV-Trainer waren sich in der Wertung dieses Spiels und der abgelaufenen Saison komplett einig: „Das Spiel beider Teams hatte viel Tempo, bei einer aggressiven Defensive gab es schnelle Abschlüsse. Trotz der Bedeutung war das Spiel sehr fair.

Egon Engelien, unbestritten der beste Spieler in der kompletten Saison, in einem sonst insgesamt ausgeglichenen Team.

Das Team war über die gesamte Saison hinweg erfolgreich und hat mit Platz 3 einen sehr guten Saisoinabschluss erzielt. Es war über die gesamte Saison sehr schön zu beobachten, wie die Mannschaft zusammengewachsen ist und Ratschläge und Hinweise der Trainer in die Tat umgesetzt hat.“

EBV-Team spielte: Nick Vorhoff, Jannis Karls, Paul Zucknick, Bobby Tänzel, Louis Mielenz, Collin Spanehl, Egon Engelien, Max Ewert

Bezirksliga Herren: Auswärtssieg und -niederlage gegen Potsdamer Teams

(dkar/mbor) Bei den Rückspielen in der Bezirksliga Herren erreichte der EBV 1971 in Potsdam folgende Ergebnisse: EBV – SC Potsdam 62:54 (38:34); EBV 1971 – Kings&Queens Basketball Potsdam 28:113 (18:60).

Der Gastgeber SC Potsdam war der erste Gegner des EBV. Bis zur 5.Minute war es mit 8:11 ein ausgeglichenes Spiel. Danach verlor der EBV etwas die Kontrolle. Die Spieler waren unkonzentriert und leisteten sich dadurch unnötige Ballverluste. Potsdam baute seinen Vorsprung auf 10 Punkte in der 7. Minute (18:8) aus. Bis zur Viertelpause blieb der Abstand mit 8 Punkten (22:12) erhalten. Danach drehten die Stahlstädter auf und arbeitete sich konsequent zurück ins Spiel. Eine sehr gute Teamdefensive mit wenig Gegentreffer ermöglichte es den Gästen bis zum Ende der 1. Halbzeit die Führung zu übernehmen werden (38:34).

Dieser Vorsprung hätte noch größer ausfallen müssen, aber es wurden mit 4/12 = 33% zu viele Freiwürfe vergeben. Denn die Potsdamer verhinderten sehr oft nur mit Foul den Korberfolg ihres jeweiligen Gegenspielers.

Das 3. Viertel war für beide Team (14:13) sehr ausgeglichen; Fehlwürfe und Treffer hielten sich auf beiden Seiten in etwa die Waage. Im 4. Viertel konnte sich der EBV nicht weiter absetzen. Potsdam versuchte mit schnellen Angriffen noch das Spiel zu drehen. Dadurch ergaben sich foulbedingt mehr Freiwürfe für Potsdam, die sie mit 4/11 aber auch nicht nutzen konnten. Mit etwas Glück für den EBV wurde dieses Viertel gewonnen (10:7). Der Endstand lautete schließlich 62:54 für die Eisenhüttenstädter. Topscorer der Partie wurde Arian Schneider mit sehr guten 22 Punkten, gefolgt von Patrick Köster und Mindaugas Lukosius mit jeweils 10 Punkten.  Der Berichterstatter bescheinigte den Gästen eine „sehr gute Teamleistung bei hoher Einsatzbereitschaft und großem Kampf um jeden Ball.“

EBV gegen SC Potsdam: Robert Zucknick 4 Pkt., Steffen Schneider 2 Pkt., Patrick Köster 10 Pkt. 2/5 FW, Daniel Karls 0 Pkt., Marcus Bohlig 1 Pkt. 1/2 FW, Peter Haubold-Kretschmer und Robert Kressler beide 0 Pkt., Mindaugas Lukosius 10 Punkte 0/2 FW, Roman Theißen 5 Pkt. 1/4 FW, Arian Schneider 22 Pkt. 7/14 FW 1 Dreier, Marcus Vorhoff 8 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 12/31= 39%, Potsdam 10/21= 48%

Unmittelbar danach musste der EBV gegen das Team von Kings&Queens Basketball Potsdam spielen. Der EBV wusste, was die Spieler erwartet – einen sehr aggressiven Gegner mit starker Verteidigung, mit schnellem Spiel und mit sehr guter Reboundarbeit.

Die „Kings“ gingen von der ersten Sekunde an mit einer sehr großen Dominanz an das Spiel. Bei eigenem EBV-Korberfolg gab es eine Ganzfeldpresse. Der EBV tat sich sehr schwer, den Ball überhaupt über die Mittellinie zu bringen. Schnell lagen die Oderstädter mit 0:15 zurück, erst in der 5.Minute gelang dem EBV der erste Korb. Dieses Viertel ging mit 39:9 an Potsdam.

Im 2. Viertel nahm K&Q die Verteidigung erst ab der Mittellinie auf, der Ballführende wurde jedoch gleich von 2 Gegenspielern attackiert. Wiederum gab es viele Ballverluste, die konsequent mit Gegenkörben bestraft wurden. Wenn dem EBV mit guten Ballstafetten der Zug zum Korb gelang, ging der Ball leider zu oft daneben. In die Halbzeitpause ging es mit einem ernüchternden 60:18 für die Potsdamer.

Im 3. Viertel gelang dem EBV nur ein einiger Punkt nach einem Freiwurf wegen eines technischen Fouls von Potsdam, also keine Punkte aus dem Spiel heraus. K&Q fing fast jeden Pass ab, holte viele Rebounds und verwandelte danach eiskalt – 1:32 für dieses Viertel.

Trotz der drohenden hohen Niederlage gaben sich die Spieler des EBV nicht auf. Sie versuchten, die Zeit auszuspielen und den einen oder anderen Korberfolg zu verbuchen, was ihnen mit 9:20 in diesem Viertel auch gelang. Am verdienten Gesamtsieg von 113:28 für die Kings&Queens war jedoch nicht zu rütteln. Von den erzielten 28 Punkten machte Youngster allein 15 Punkte.

EBV gegen K&Q Potsdam: Robert Zucknick und Steffen Schneider beide 0 Pkt., Patrick Köster 0 Pkt.0/4 FW, Daniel Karls 0 Pkt., Marcus Bohlig 0 Pkt. 0/2 FW, Peter Haubold-Kretschmer 0 Pkt., Robert Kressler 3 Pkt.1/1 FW, Mindaugas Lukosius 0 Pkt., Roman Theißen 5 Pkt. 1 Dreier, Arian Schneider 15 Pkt. 7/11 FW, Marcus Vorhoff 5 Pkt. 1/4 FW; Freiwürfe EBV 9/22 = 41%, Potsdam 10/16 = 63%