Bezirksliga Herren: Zwei Auswärtsniederlagen gegen Fürstenwalde 2 und Ludwigsfelde

(dkiu/mbor) Zum Saisonstart verlor das Bezirksliga Herrenteam in Fürstenwalde gegen den Gastgeber WSG Fürstenwalde 2 mit 55:60 (34:30) und gegen den BV Ludwigsfelde 1999 klar mit 36:72 (13:43).

Das Spiel gegen den „Orts-Nachbarn“ war von Anfang eines, was der EBV gewinnen wollte. Die Gäste konnten im gesamten Spiel immer wieder zeigen, dass das vorher Angesprochene auch umgesetzt wurde. Das ganze Team fand sehr gut ins Spiel. Alle Spieler ließen den Ball zum schnellsten Mitspieler werden, der Ball lief gut durch die EBV-Reihen, so lange, bis der freie Spieler dann auch leichte Punkte erzielen konnte. Nach einer knappen Führung (20:19) seitens des Gastgebers nach 10 Minuten, drehte der EBV das Spiel und ging mit 34:30 in die Halbzeit. Auch nach 30 Minuten waren die Gäste mit 45:36 die spielbestimmende Mannschaft.

Im 4.Viertel kam ein unerklärlicher Einbruch der Oderstädter. Die bis dahin klar dominierende Mannschaft verlor den Spielfaden. Es lief absolut nichts mehr zusammen, das vorher so komfortable Zusammenspiel brach komplett zusammen. Es kamen keine ordentlichen, präzisen Pässe mehr zustande, Korbaktionen wurden von den Fürstenwalder Spielern teilweise schon im Ansatz unterbunden oder die EBV-Spieler versagten selbst bei einfachen Korbaktionen.

Fürstenwalde spielte seine Erfahrung aus, drehte das Spiel völlig zu seinen Gunsten und gewann am Ende 60:55.

EBV gegen Fürstenwalde 2: Thomas Schneider 2 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Robert Zucknick 0 Pkt., David Kiutra 9 Pkt. 1/4 FW 1 Dreier, Patrick Köster 7 Pkt. 2/2 FW 1 Dreier, Peter Haubold-Kretschmer, Robert Kreßler, Nico Schulpig alle 0 Pkt., Niklas Nitsche 2 Pkt., Roman Theißen 8 Pkt. 2/2 FW, Arian Schneider 16 Pkt. 1/1 FW, 1 Dreier, Marcus Vorhoff 4 Pkt., Dennis Herkt 8 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV 7/13 = 39% 5 Dreier, Fürstenwalde 2 9/16= 56% 3 Dreier

Geich anschließend erwartete der BV Ludwigsfelde 1999 die Eisenhüttenstädter Spieler. Der EBV – ausgelaugt von dem Fight zuvor – brachte keinen Fuß mehr auf das Parkett. Mit 7:23 ging man bereits im ersten Viertel unter. Das setzte sich mi7  einem 6:230 im zweiten Viertel fort. Mit 13:43 ging es in die große Pause.  Es mangelte beim EBV an allen Ecken, sei es das Passpiel, sei es die Bereitschaft sich freizulaufen, sei es an der Konzentration bei eigenen Korbwürfen. An ein Ausboxen war überhaupt nicht zu denken. Die EBV-Gegenspieler hatten es leicht, sich bietende 2.Chancen zu nutzen, weil sie unter dem Brett auch einfach zu groß waren und keine EBV-Gegenwehr bekamen.

Nach einem kleinen Aufflackern im dritten Viertel (12:21) und einem sogar gewonnenen vierten Viertel (11:8) mussten die Eisenhüttenstädter schließlich den hohen 72:36 – Sieg der Ludwigsfelder neidlos anerkennen.

EBV gegen Ludwigsfelde: Thomas Schneider 2 Pkt. 0/2 Freiwürfe, Robert Zucknick, David Kiutra beide 0 Pkt., Patrick Köster 0 Pkt. 0/2 FW, Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Robert Kreßler 0 Pkt., Max Kalisch 4 Pkt., Niklas Nitsche 0 Pkt., Roman Theißen 2 Pkt., Arian Schneider 8 Pkt. 4/6 FW, Marcus Vorhoff 7 Pkt. 1/4 FW, Dennis Herkt 9 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV 5/14 = 35%  1 Dreier, Ludwigsfelde 12/18= 67% 4 Dreier

 

Oberliga U 18 männlich: Hohe Niederlage in Fürstenwalde

(kal/mbor) Das EBV-Jungenteam der U 18 war zu Gast beim Tabellenführer, der WSG Fürstenwalde. Beide Teams hatten keinen vollzähligen Kader, der EBV fuhr mit nur 7 Spielern, Fürstenwalde brachte immerhin 9 Spieler auf das Parkett.

Dominik Reger war mit 15 erzielten Punkten Topscorer seines Teams.

Nach nur wenigen Minuten war klar, wer der Sieger des Spiels sein wird. Zu dominant war der Gastgeber. „Das Spiel gegen Fürstenwalde war eines der schwersten der bisherigen Saison“, so Trainer Max Kalisch nach dem Spiel.

Dem EBV fehlte es an ausreichender Defensive, um das äußerst variable Aufbauspiel der WSG zu unterbinden.  Offensiv musste U 16-Spieler Arian Schneider den etatmäßigen Guard Adrian Schubel vertreten, der mit der Oberliga Herren unterwegs war. Arian Schneider übernahm den Aufbau, konnte allerdings keinen Rhythmus finden. Die Fürstenwalder machten auf ihn mächtig Druck und erzwangen immer wieder Ballverluste. Da sind seine erzielten 10 Punkte noch das positive Momentum.

Die EBV-Flügelspieler Dominik Reger und Tom Schlegel punkteten ordentlich und brachten sich mit 15 bzw. 7 Punkten gut in das Spiel des EBV ein.

Positiv überrascht war Max Kalisch von einem seiner Center – Niklas Nitsche. Er hatte keine Angst vor seinen jeweiligen Gegnern. 14 Punkte waren für ihn der verdiente Lohn.

Neuzugang Niklas Nitsche erfreute Trainer und sein Team mit seiner unbekümmerten Art zu spielen und zu punkten.

Völlig inakzeptabel war die Freiwurfquote der Gäste insgesamt mit nur 4 verwandelten von 25 erhaltenen Freiwürfen. Das sind unterirdische 16% Effizienz. Allein in dieser Teildisziplin ließen die Gäste sage und schreibe 21 Punkten liegen.

Während des Spiels glitt dem Team aus Eisenhüttenstadt die Partie phasenweise vollkommen aus den Händen. Die Giants konnten mit mehreren Läufen, darunter 19:2 (7. bis 10.Minute), 18:2 (18. bis 22.Minute) und 15:2 (30. bis 36.Minute), ihre Führung locker ausbauen.

Schon nach 10 Minuten war es mit 35:12 eine so gut wie dreifache Überlegenheit. Nach 20 Minuten führte die WSG schon mit 63:28, ehe es in die Halbzeitpause ging.

Das „Scheibenschießen“ ging so munter weiter. Der EBV ergab sich zwar nicht so einfach, jedoch war die Dominanz des Gastgebers einfach zu groß, zu übermächtig. Nach 3 Vierteln lag der EBV schon mit 40:90 zurück, ehe es am Ende dann mit 54:123 ein „Hunderter“ für die Hausherren wurde.

Fazit des EBV-Trainers: „Das ganze Spiel wurden wir von Fürstenwalde dominiert, aber ich denke wir konnten für uns trotzdem etwas Positives abgewinnen.“

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Marvin Schlegel 4 Pkt. 2/4 FW; Timon Bastian 4 Pkt. 0/2 FW; Dominik Reger 15 Pkt. 1/2 FW; Linus Zühlke 0 Pkt.; Tom Schlegel 7 Pkt. 0/5 FW 1 Dreier; Niklas Nitsche 14 Pkt. 0/4 FW; Arian Schneider 10 Pkt. 1/8 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 4/25 = 16%, Fürstenwalde: 17/29 = 59%

Oberliga U 18 männlich a.K.: Klarer Sieg gegen BG 94 Schwedt

Nico Schulpig trägt ruhig und überlegen einen EBV-Angriff vor.

(ka/mbor) Nur ein Heimspiel hatte das Team der U 18 männlich des EBV 1971 letztes Wochenende. Nach einer knappen 30:28 – Halbzeitführung steigerte sich der Gastgeber und gewann am Ende verdient mit 71:54.

Unterstützt wurde das Team von den jungen Oberliga-Herrenspielern Vitali Palkin und Adrian Schubel. Diese beiden Spieler übernahmen auch die Führung des Spiels, konnten gute Aktionen für ihre Mitspieler initiieren bzw. auch selbst punkten.

Jeremy Kohnert im Kampf um den Ball.

Das Spiel begann für den EBV nicht optimal. Die Defence stand zwar recht gut, so dass Schwedt im 1.Viertel nur viermal punkten konnte. Jedoch hatte der EBV große Schwierigkeiten seine Offensive so zu gestalten, dass er gegen eine sehr locker stehende Schwedter Verteidigung den gegnerischen Korb traf. Die Spieler von Trainer Max Kalisch brauchten einfach zu lange, um Druck aufzubauen. Somit ging das erste Viertel nur 12:9 für den EBV aus.

 

Nach der Halbzeitpause kam der EBV endlich besser in Fahrt. Das Team startete mit der Starting Five, wobei Jeremy Kohnert den Platz von Patrice Bisch einnahm. In der Defence stand der EBV sehr gut in der Zone und machte auf die Schwedter Spieler sehr viel Druck. Das Schwedter Team brachte den Ball sehr verunsichert nach vorn.  Die Eisenhüttenstädter spielten offensiv deutlich druckvoller. 25 erzielte Punkte – das beste Viertel des Spiels. Den größten Anteil daran hatte Timon Bastian, der, wenn er nicht beim ersten Wurf selbst traf, viele starke Rebounds holte und daraufhin auch punktete. 10 seiner 16 Punkte erzielte er allein im 3.Viertel. Aber auch Adrian Schubel punktete stark. Er ließ mit einem guten Zug zum Korb immer wieder die Schwedter Defence hinter sich. In der Defence überraschte einmal mehr Linus Zühlke, der gute Steals holte und stark verteidigte. Das Viertel ging mit 25:15 Punkten zu Ende – der EBV führte nach 30.Minuten mit 55:43.

Timon Bastian, mit Ball, steigert sich von Spiel. Er erzielte gegen Schwedt sehr gute 16 Punkte.

Im 4. Viertel konnte der EBV seine Führung auf 21 Punkte ausbauen und noch einmal alle Spieler auf das Feld bringen. Das Spiel ging verdient mit 71:54 für den EBV aus.

Fazit des Trainers: „Ich bin mit der Leistung meines Teams zufrieden, wir konnten viele positive Erfahrungen sammeln. Das Spiel gab unseren jüngeren und unerfahrenen Spielern gute Gelegenheiten sich zu beweisen und Vertrauen in sich selbst aufzubauen. Besondere Verbesserungen waren heute bei Niklas Nitsche und Timon Bastian zu sehen. Topscorer des Spiels wurden Timon Bastian und Vitali Palkin mit jeweils 16 Punkten.“

EBV-Punkte gegen BG Schwedt: Vitali Palkin 16 Pkt. 2/4 FW, 2 Dreier; Patrice Bisch 6 Pkt. 2/2 FW; Marvin Schlegel 4 Pkt.; Adrian Schubel 11 Pkt. 1/1 FW; Timon Bastian 16 Pkt. 0/2 FW; Jeremy Kohnert 5 Pkt. 1/2 FW; Dominik Reger 4 Pkt. 0/2 FW; Nico Schulpig 2 Pkt.; Linus Zühlke 0 Pkt.; Tom Schlegel 2 Pkt. 0/2 FW; Niklas Nitsche 5 Pkt. 3/6 FW; Freiwürfe EBV: 9/21 = 43%%, Schwedt: 3/10 = 30%

Oberliga U 18 männlich a.K.: Sieg und Niederlage in Cottbus

(schu/mbor) Das U 18-Team a.K. des EBV 1971 fuhr am letzten Wochenende mit einem Sieg und einer Niederlage nach Hause zurück. Gegen den BBC Cottbus gewann die Mannschaft mit 71:64 (38:33), gegen die SSV Lok Bernau verlor sie hoch mit 38:96 (14:54).

Die Oderstädter reisten mit 7 Spielern, davon mit 5 Centern an. Trainer Adrian Schubel stellte personell etwas um; die Mannschaft war gegen den Gastgeber klar überlegen. Vitali Palkin und Dominik Reger spielten auf den Flügeln. Der EBV-Trainer ließ eine Mannverteidigung spielen.

Das pick and roll zwischen Vitali Palkin und Timon Bastian bzw. Patrice Bisch funktionierte gut Das Team fand aber nicht gut ins Spiel, viele Turnover verhinderten eine höhere Führung als ein 20:13 nach 10 Minuten.

Im 2.Viertel hatte der EBV eine kurze „Schlafphase“. Dabei kassierte der EBV zu viele Punkte. Auch eine 3-2-Zone half nicht viel; so blieb es bei einem knappen 38:33 (18:20 in diesem Viertel) für die Gäste.

Dieses knappe Ergebnis sollte sich im 3.Viertel fortsetzen. Der EBV-Trainer ließ defensiv weiter die 3-2-Zone spielen. Diese war aber zu löchrig, so dass die Cottbuser Spieler immer wieder Mittel und Wege fanden zu punkten. Mit einer 49:47 EBV-Führung ging es ins letzte Viertel.

Hier machten sich beim EBV Schnelligkeit und Treffsicherheit bezahlt. Nutznießer von Steals waren vor allem Vitali Palkin mit 33 Punkten und Dominik Reger mit 13 Punkten. Patrice Bisch überzeugte ebenfalls mit 11 Punkten, Niklas Nitsche hatte einem guten Einstand beim EBV, war defensiv stark und erzielte 2 Punkte.

Fazit des Gästetrainers: „Wir haben zu lange gebraucht, um unser Spiel zu machen. Die 3-2-Zone funktionierte insgesamt gut. Durch teilweise fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen ließen sich drei EBV-Spieler zu unnötigen unsportlichen Fouls hinreißen. Das war fehl am Platze. Trotz des Sieges hatten wir insgesamt noch sehr viele Würfe, die nicht in den BBC-Korb gingen.“

EBV-Punkte gegen Cottbus: Vitali Palkin 33 Pkt. 5/8 Freiwürfe 4 Dreier; Dominik Reger 13 Pkt. 1/2 FW; Marvin Schlegel 0 Pkt.; Niklas Nitsche 2 Pkt.; Patrice Bisch 11 Pkt. 1/1 FW; Timon Bastian 10 Pkt.; Tom Schlegel 2 Pkt. 2/2 FW; Freiwürfe EBV: 9/13 = 69%, Cottbus 9/23 = 39%

Gleich anschließend musste der EBV gegen Lok Bernau spielen. Das erste Spiel hatte bei den Stahlstädtern seine Spuren hinterlassen. Bernau legte denn auch los, überrannte förmlich den EBV. Einem 8:27 nach 10 Minuten folgte ein 14:54 zur Halbzeit.

Bernau ließ auch in der 2.Halbzeit nicht locker. Bernau traf, der EBV kaum – die meisten Rebounds waren Geschenke an die Panketaler. So schraubte Bernau das Ergebnis auf 78:21 nach 30 Minuten und auf 96:38 bis zum Schlusspfiff. Der EBV hatte ein „Ziel“ – keine 100 Punkte für Bernau. Das haben die Jungen „geschafft“.

Noch einmal Trainer Adrian Schubel: „Wir hatten sehr wenig Kraft gehabt. Das erste Spiel hat tüchtig gezehrt. Mit zu wenigen eigenen Ideen waren wir gegen Bernau chancenlos. Bernau hat uns viele Male überrannt. Unsere offenen Würfe haben wir nicht getroffen, hier vor allem offene 3er. Das Team hat bis zum Ende durchgehalten, es hat den Kopf nicht hängen gelassen, sondern gekämpft bis zum Ende.“

EBV-Punkte gegen Bernau: Vitali Palkin 9 Pkt. 4/8 Freiwürfe 1 Dreier; Dominik Reger 3 Pkt. 1/2 FW; Marvin Schlegel 4 Pkt. 0/1 FW; Niklas Nitsche 7 Pkt. 3/6 FW; Patrice Bisch 4 Pkt. 0/2 FW; Timon Bastian 8 Pkt. 2/2 FW, Tom Schlegel 3 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 10/21 = 48%, Bernau 5/9 = 56%