Landesliga Herren: Zwei vermeidbare Niederlagen in Schwedt

Vitali Palkin hat seine neue Rolle als Guard und Lenker des Spiels hervorragend ausgefüllt.

(mbor/dkiu) Das Landesliga startete die Saison in Schwedt mit zwei jederzeit vermeidbaren Niederlagen. Gegen die Gastgeber (12 Spieler) hieß es nach anfänglicher Führung am Ende 63:78, gegen die Reserve der StarWings Glienicke etwas knapper 80:88.

Der EBV reiste mit einem klaren Handicap in die Uckermark. Nur 9 Spieler reisten mit, die U 18-Spieler fehlten, weil sie einen Tag zuvor 2 Spiele hatten. Der Kader besteht eigentlich aus mehr als 15 Spielern. Dementsprechend musste das Team in den 2 Spielen gleich nacheinander mit den Kräften haushalten.

Dem Team der Trainer David Kiutra und Robert Zucknick gelang es mit seinen ersten Fünf eine knappe 22:16 zu erzielen. Drei erfolgreiche Dreier von Vitali Palkin waren in dieser Frühphase des Spiels die Grundlage für diese Führung. Überhaupt hat Vitali Palkin seine neue Führungsrolle als Guard hervorragend interpretiert.

Max Kalisch, als einziger richtiger Center, kämpfte und rackerte unter beiden Körben vorbildlich.

Doch das war nur ein kurzer Moment. Bereits ab der 11.Minute zeigten die Gastgeber ihr wahres Gesicht. Sie fertigten den EBV mit 26:8 ab.. Dem EBV gelang 5 Minuten lang kein Punkt, Schwedt hatte dagegen einen 17:0 – Lauf und gleich anschließend einen 8:2 – Lauf. Die Hausherren schickten die Oderstädter mit einem 30:42 – Rückstand in die Halbzeit.

Nach der Pause bewies der EBV durchaus Nehmerqualitäten. Eine bessere Abstimmung in der Teamdefensive und einige sehenswerte offensive Aktionen erbrachten für dieses 3.Viertel ein 12:15. Die EBV-Spieler sollten ihr eintrainiertes Spiel spielen, mit vielen Durchbrüchen im 1:1. Der EBV hielt mit, aber der Abstand vergrößerte sich mit 42:57 trotzdem leicht.

Im vierten Viertel hielt sich Schwedt mit 21:21 schadlos. Die Gastgeber verwalteten den errungenen Vorsprung beharrlich. Den Oderstädtern gelang es nicht weiter heranzukommen. Zum Schluss ging der Schwedter 78:63 – Sieg in Ordnung.

Beide EBV-Trainer nach dem Spiel: „Unser Team war gegen Schwedt eine geschlossene Einheit, sowohl defensiv als auch offensiv. Das lässt uns hoffen.“

EBV spielte gegen Schwedt mit: Joey Lehmann 4 Pkt., Arian Schneider 32 Pkt. 13/15 FW 3 Dreier, Vitali Palkin 18 Pkt. 2/3 FW 4 Dreier, Toni Scrock 2 Pkt., Robert Zucknick 0 Pkt., Egor Sorokin 5 Pkt. 2/4 FW 1 Dreier, Max Kalisch 2 Pkt. 0/1 FW, Christian Thiele und Tobias Laabs beide 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 17/23 = 74%, 7 Dreier, Schwedt: 10/19 =0,526 53%, 4 Dreier

Arian Schneider – Topscorer in beiden Spielen mit 59 Punkten – und ein überaus talentierter Spieler.

Unmittelbar nach diesem Auftakt wartete die zweite Vertretung der StarWings Glienicke mit 11 Spielern auf den EBV. Die Strapazen gegen Schwedt in den Beinen starteten die Eisenhüttenstädter hoffnungsvoll – 18:16 nach 10 Minuten. Eine intensive Defensive war der Garant für diesen Spielstand. Leider konnte der EBV dieses Spiel nicht weiter so gut fortsetzen. Glienicke gewann die Oberhand und kippte das Spiel im 2.Viertel (26:21) zu einem 42:39 nach 20 Minuten.

Nach der großen Pause kam das EBV-Team mit neuen Instruktionen und neuem Mut ins 3.Viertel zurück. Nach 30 Minuten war trotz des 59:70 – Rückstandes der Sieg noch greifbar.

Bei den Stahlstädtern überzeugte Center Max Kalisch unter beiden Körben mit hervorragender Reboundarbeit. Christian Thiele, Tobias Laabs und Toni Scrock hatten insgesamt weniger Spielminuten als die Hauptakteure. Jedoch waren alle drei Spieler mit ihrem Einsatz voll dabei. Immer dann, wenn der EBV dachte, dass es noch zum Sieg reichen würde, streuten die Glienicker einen ihrer 7 erfolgreichen Dreipunktewürfe ein und führten weiterhin. Die Oderstädter kämpften sehr gut, bissen sich förmlich in die Partie. Jedoch war es mit einem 21:21 im 4.Viertel „nur“ ein Achtungserfolg, was eine 80:88 – Niederlage mit dem Schlusspfiff bedeutete.

Robert Zucknick und David Kiutra nach beiden verlorenen Spielen: „Wir sind trotz beider Niederlagen mit dem Team zufrieden. Etwas herausstellen möchten wir in einem guten Team Arian Schneider mit 59 Punkten in beiden Spielen und Vitali Palkin mit 50 Pkt. (beide Spiele), Sie zogen das Spiel an sich und drückten ihm unseren Stempel auf. Wir konnten viele im Training geübte Elemente umsetzen. Jetzt gilt es weiter daran anzuknüpfen, um das beim kommenden Heimturnier gegen Woltersdorf und Neuenhagen zu beweisen.“

EBV spielte gegen Glienicke 2 mit: Joey Lehmann 11 Pkt. 3/4 FW, Arian Schneider 27 Pkt. 8/14 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 31 Pkt. 5/7 FW 2 Dreier, Toni Scrock 3 Pkt. 1 Dreier, Robert Zucknick 0 Pkt., Egor Sorokin 1 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 6 Pkt. 2/6 FW, Christian Thiele 1 Pkt. 1/2 FW, Tobias Laabs 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 20/35 = 57% 4 Dreier, Glienicke 2: 12/21 = 57%, 7 Dreier

 

                                                

 

 

 

 

Bestenliga Ü 35: Mixed-Team unterliegt in Potsdam gegen die Kings&Queens und gegen Lauchhammer

(mbor/dkarl) Zum Saisonstart der Bestenliga Ü 35 wartete das Team des EBV 1971 mit einer Neuerung auf. Die Mannschaft startete als Mixed-Team. Da die Eisenhüttenstädter leider keine Damenmannschaft mehr haben, konnten die wenigen Frauen bei den Herren mitspielen. Das Mixed-Team verlor seine beiden Spiele gegen den Gastgeber Kings&Queens Basketball Potsdam mit 41:54 (12:26) und gegen BG Lauchhammer 1950 sehr hoch mit 28:103 (15:50).

Das erste Viertel beim Potsdamer Spiel war auf beiden Seiten eine Findungsphase, das Zusammenspiel betreffend. Das zweite Viertel gestaltete sich dermaßen, dass die Potsdamer ihre klaren Größenvorteile ausnutzten, an der Mittellinie einen Spieler „parkten“. Der bekam beim eigenen Rebound den langen Pass, lief den Gegenangriff 1 gegen 0 und machte Korb um Korb. So stand es zur Halbzeit 12:26 aus EBV-Sicht.

Nach der Halbzeit fing sich der EBV etwas und konnte diese schnellen Angriffe überwiegend unterbinden. Der EBV erzielte ein 12:12 im dritten Viertel und gewann sogar das vierte Viertel knapp mit 17:16. Leider war die Trefferquote von außen insgesamt recht schwach. Der Zug zum Korb im 1:1 gelang nicht mit aller Konsequenz. Außerdem gelangen den Kings-Spielern mehrere Blöcke bei Eisenhüttenstädter Wurfversuchen. Aber die Potsdamer trafen auch nicht alles, so dass der Viertelgewinn verdient und ein Achtungserfolg ist. Am Sieg von 54:41 war aber nicht zu rütteln.

EBV spielte gegen Potsdam mit: Robert Zucknick 0 Pkt., Anja Zielinski 4 Pkt., Steffen Schneider 7 Pkt. 5/6 FW, Robert Kreßler 0 Pkt. Daniel Karls 3 Pkt. 3/7 FW Pkt., Anna-Kathleen Müller 1 Pkt., Alexandra Zucknick 0 Pkt., Oliver Rüdiger 1 Pkt., Maren Robert 0 Pkt., Peter Haubold-Kretschmer 2 Pkt., Mindaugas Lukosius 19 Pkt. 1/2 FW, Freiwürfe EBV: 9/15 = 60%

Die Spieler von Lauchhammer gingen mit einem enormen Ergeiz in ihr erstes Spiel gegen den EBV 1971. Viele BG-ler waren den Oderstädter Damen (!) und Herren körperlich und dynamisch überlegen. Jeder Eisenhüttenstädter Ballverlust wurde mit einem Fastbreak und einem erfolgreichen Korb bestraft.

Die meisten Rebounds, defensiv wie offensiv, landeten immer wieder bei der BG Lauchhammer, ohne dass der EBV eingreifen konnte. Konditionsprobleme beim EBV so langsam kamen hinzu. Schließlich war es das zweite Spiel nacheinander. Lauchhammer schaltete aber keinen Gang zurück, die Spieler waren heiß auf den ersten 100-er der Saison. Über die Stationen der Viertel von 7:24, 8:26, 7:29 und 6:24 gelang ihnen mit 103:28 diese Zielstellung. Der EBV steckte nicht auf, alle gaben ihr Bestes.  Konzentrationsfehler, Fehlpässe und Fehlwürfe  taten jedoch zum hohen Ergebnis ihr Übriges.

EBV spielte gegen Lauchhammer mit: Robert Zucknick 2 Pkt., Anja Zielinski 2 Pkt., Steffen Schneider und Robert Kreßler 0 Pkt. Daniel Karls 14 Pkt., Anna-Kathleen Müller 0 Pkt., Alexandra Zucknick 2 Pkt., Oliver Rüdiger 2 Pkt., Maren Robert 0 Pkt. und Peter Haubold-Kretschmer beide 0 Pkt., Mindaugas Lukosius 6 Pkt. 2/3 FW; Freiwürfe EBV: 2/3 = 67%

 

 

 

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Zwei 100er – Packungen in Potsdam

(mbor/rzuck) Arg unter die Räder kam das Bezirksliga-Herrenteam letzten Sonntag in Potsdam. Zuerst unterlag das von Spielertrainer Robert Zucknick geführte Team gegen den BV Ludwigsfelde mit 41:100 (23:47), gleich anschließend gab es noch einen 100er gegen die 3.Reserve der Kings&Queens Potsdam mit 72:100 (37:43).

Der EBV konnte nur zu sechst anreisen. Krankheit, Verletzung und der am gleichen Tag stattfindende U 18-Spieltag dezimierte die Stahlstahlstädter zu sehr.

Ludwigsfelde war hochmotiviert gegen Eisenhüttenstadt, konnte das Team doch unmittelbar zuvor die Mannschaft von K&Q Potsdam 3 mit 61:60 niederringen. Ludwigsfelde spielte viel über seine großen Spieler; davon hatte der EBV aber nur einen, so dass Ludwigsfelde schon allein dadurch im Vorteil war. Hinzu kam erschwerend aus Sicht des EBV, dass Ludwigsfelde sehr treffsichere Schützen im Kader hatte, die von beliebigen Positionen besser trafen. Da der EBV nur 6 Spieler aufbieten konnte, mussten Spieler und Coach mit ihren Fouls clever umgehen, um nicht durch unnötige Fouls schnell dezimiert zu werden. Das gelang weitestgehendst. So nahm denn die drohende Niederlage seinen Lauf. Bereits zur Halbzeit führte Ludwigsfelde verdient mit 47:23. Am Ende eines sehr einseitigen Spiels gewann der BV Ludwigsfelde souverän mit 100:41. Beim EBV punkteten zwei Spieler zweistellig – Jaime Gomrz mit 18 Punkten und Vital Palkin mit 14 Punkten, beide Spieler erzielten je 2 Dreier.

EBV-Spielertrainer Robert Zucknick nach diesem Spiel: „Das klare Endergebnis zeigt leider nicht deutlich genug, dass ich als Trainer mit der Einstellung, der Moral und der gezeigten Disziplin sehr zufrieden war.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 0 Pkt., Ruiyi Yu 7 Pkt. 1/5 FW, Vitali Palkin 14 Pkt. 2 Dreier, Robert Zucknick 2 Pkt., Egor Sorokin 0 Pkt., Jaime Gomez 18 Pkt. 4/10 FW 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 5/15 = 33% 4 Dreier, Ludwigsfelde: 8/13 = 62% 6 Dreier

Gleich im Anschluss erwartete die 3.Reserve der Kings&Queens aus Potsdam die Oderstädter. Ziel war es, mit schnellen Gegenangriffen des EBV die oft ungeordnete Defensive von Potsdam zu nutzen, um dann zu punkten. Das gelang nicht: Die eigene Defensive im 1. Viertel führte bereits zu einem zweistelligen Rückstand. Das änderte sich im 2. Viertel – eine wesentlich bessere Defensive und eigene positive Zielsetzungen in der Offensive trugen Früchte. Zwischenzeitlich kamen die Gäste bis auf 1 Punkt heran.

Nach einem doch knappen 37:43 – 2.Halbzeitstand gelang es dem stark ersatzgeschwächten EBV-Team nicht mehr, so viele physische Kräfte freizusetzen, um das Spiel noch zu drehen. Die Spieler waren zunehmend erschöpft. Die sehr kurze Bank mit nur einem Reservespieler und das notwendige Foulmanagement taten ihr Übrigens, um das Ergebnis sicher für Potsdam 3 zu gestalten. Am Ende erzielte auch Potsdam 3 ein 100er Ergebnis mit 100:72. Sehr bemerkenswert sind 13 (!) erfolgreichen Dreipunktewürfe der Potsdamer.

Noch einmal der EBV-Coach: „Wir können trotz der klaren Niederlagen erhobenen Hauptes vom Parkett gehen. Ich kann mich nur wiederholen. Ich bin genauso stolz auf den Einsatz, die bewiesene Moral und die gezeigte Disziplin meines Teams in diesem Spiel wie zuvor gegen Ludwigsfelde. Positiv möchte ich noch erwähnen: Alle Spieler konnten scoren.“

Die bereits im ersten Bericht erwähnten EBV-Spieler waren auch dieses Mal zweistellig unterwegs, nämlich Vital Palkin mit 30 Punkten, davon 4 Dreier und Jaime Gomez mit 20 Punkten, gefolgt von Egor Sorokin mit 9 Punkten.

EBV-Punkte gegen K&Q Potsdam 3: Linus Zühlke 4 Pkt., Ruiyi Yu 7 Pkt. 1/2 FW, Vitali Palkin 30 Pkt. 2/5 FW 4 Dreier, Robert Zucknick 2 Pkt., Egor Sorokin 9 Pkt. 1/2 FW, Jaime Gomez 20 Pkt. 2/8 FW; Freiwürfe EBV: 6/17 = 35% 4 Dreier, Potsdam 3: 12/29 = 41% 13 Dreier

 

 

U 12 männlich: Sehr klare Niederlagen bei Auswärtsspielen in Cottbus

Emilia Dembinska – ein Wirbelwind überall.

(azuck/mbor) Das Team der U 12 reiste stark ersatzgeschwächt zu einem Hin- und Rückspiel nach Cottbus. Der Gästekader bestand aus nur 8 Kindern; zwei Kinder halfen in der U 14 aus. Dazu gehörte auch der Topscorer der U 12 – Nick Vorhoff. 2 Kinder wurden leider krank abgemeldet.

Bereits das Hinspiel ging mit 91:41 für den BBC Cottbus aus. Auch dieses Mal war von Anbeginn klar, wer diese Spiele gewinnen wird. Der Gastgeber waren viel aggressiver und ballsicherer und erlangte vor allem über schnelle Angriffe schnell eine 29:9 Führung nach dem 1.Viertel (15:6 und 14:3 – Achtelergebnisse).

Kunstwurf von Louis Mielenz.

So ging es für Cottbus mit 53:15 in die Pause und auch nach dem Seitenwechsel munter weiter, 69:28 (30.Minute) und schließlich stand es zum Schluss 101:34 für Cottbus.

 

Beide Trainer Alexandra und Robert Zucknick meinten nach diesem Hinspiel: „Der BBC zeigte unseren Mädchen und Jungen klar ihre momentanen Grenzen auf. Wir konnten uns aber auch freuen: Die Kinder blieben trotz des überaus klaren Rückstandes mit Spaß bei der Sache und freuten sich über jeden ihrer eigenen Körbe.“

 

Tjaden Korm bei einem seiner Dreierwürfe.

Bei den Gästen überzeugten vor allem die Spieler Tjaden Korm mit 6 Punkten, beides Dreier sowie Louis Mielenz mit 10 Punkten, ebenfalls 2 Dreier und die resolute Hannah Greger mit 14 Punkten, dabei mit 2 Dreiern.

Der EBV im 1.Spiel gegen Cottbus: Leon Berg, Emilia Dembinska, Henry Matteo Pirke alle 0 Punkte, Jasmin Bisch und Miriam Zucknick je 2 Punkte, Tjaden Korm 6 Punkte 2 Dreier, Louis Mielenz 10 Punkte 2 Dreier, Hannah Greger 14 Punkte 4/7 FW 2 Dreier; Freiwürfe Cottbus 1/8 = 12 %

Trotz der Niederlage – es wird um den Ball gekämpft; auf dem Boden – Henry Matteo Pirke.

Das nach einer angemessenen Pause durchgeführte Rückspiel verlief ähnlich wie zuvor das 1.Spiel. Das BBC – Team bestimmte das Tempo und den Spielrhytmus. Schnell führte Cottbus mit 30:9. Bis zur Halbzeit baute der Gastgeber seine Führung auf 55:18 aus. Man sah zunehmend beiden Teams die Erschöpfung an.

Trainerin Alexandra Zucknick stellte nach der Halbzeit ein reines Mädchenteam auf: Jasmin Bisch, Emilia Dembinska, Miriam Zucknick und Hannah Greger. Diese 4 Mädchen hielten gegen die Cottbusser Jungen recht gut mit. Sie zeigten ein gutes Aufbauspiel, bemüht, dass alle Spielerinnen angespielt werden. Sie konnten jedoch nicht so viele Punkte erzielen wie die BBC-Jungen.

Jasmin Bisch mit Ballbehauptung gegen einen fairen Gegner.

Die EBV-Trainerin: „Mir war es wichtig, unabhängig vom Ergebnis, dass unsere Mädchen und Jungen eine jeweils alleinige gemeinsame Spielzeit bekommen, um weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen. Das ist sehr gut gelungen.“

Denn anschließend hatten die EBV-Jungen mit Louis Mielenz, Tjaden Korm, Henry Matteo Pirke und Leon Berg ihren „großen“ Auftritt. Auch diese vier Kinder konnten einige Punkte erzielen. Natürlich war am 84:36 – Sieg des BBC überhaupt nicht zu rütteln. Absoluter Topscorer wurde beim EBV in diesem Spiel Louis Mielenz mit starken 22 Punkten, davon 2 Dreiern.

Der EBV im 2.Spiel gegen Cottbus: Leon Berg, Emilia Dembinska, Henry Matteo Pirke alle 0 Punkte, Jasmin Bisch 2 Pkt., Miriam Zucknick 2 Punkte 0/2 Freiwürfe, Tjaden Korm 6 Punkte, Louis Mielenz 22 Punkte 2 Dreier, Hannah Greger 4 Punkte 4; Freiwürfe Cottbus 2/5 = 40 %

Alle Fotos von Ina Mielenz.

Bezirksliga Herren Staffel Süd: Klare Niederlage mit 58:84 in Fürstenwalde

(mbor/rzuck) Eine derbe 58:84 – Klatsche fing sich das EBV – Herrenteam zum Jahresauftakt in Fürstenwalde. Eisenhüttenstadt reiste mit nur 8 Spielern in die Domstadt. Das waren schon vornherein 3 bis 4 Spieler zu wenig. Erwartet wurden die Männer von 11 erfahrenen Oberliga- und Ü 40-Spielern sowie einigen jungen Nachwuchstalenten.

Vitali Palkin als erfolgreichster Werfer beim unterlegenen EBV-Team mit 28 Punkten.

In der engen Spielhalle in der Grünstraße hatten natürlich die Gastgeber einige Vorteile, die die Eisenhüttenstädter mit Schnelligkeit und breit angelegtem Spiel wettmachen wollten. Defensiv sollte es sehr konzentriert zugehen, um die Räume der WSG möglichst zu minimieren und die bekannten Fürstenwalder Dreierschützen eng zu markieren. Eisenhüttenstadt erzielte zwar die ersten beiden Punkte des Spiels; diese Führung sollte auch die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben.

Es entwickelte sich im ersten Viertel noch ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Fürstenwalde. Drei schnelle Dreier durch den Fürstenwalder J. Koucham brachten eine erste komfortable Führung (11:5/5. Minute) für die WSG. Mehrere Einzelaktionen durch Vitali Palkin hielten den EBV in dieser Phase im Spiel. So ging es mit 4 Punkten Rückstand (13:17) in die Viertelpause.

Im 2.Viertel gelangen den Gastgebern zwei lange Erfolgsphasen. Die Eisenhüttenstädter gerieten in dieser Zeit in einen hohen Rückstand, nämlich mit 15:30/ bis zur 15. Minute und mit 20:42/ bis zur Halbzeit in der 20. Minute. Der EBV war vollkommen von der Rolle.  Insbesondere defensiv haperte es überall. Fürstenwalde konnte sich viele zweite, ja sogar dritte Chancen (mit Rebounds) erarbeiten und diese dann spätestens verwerten.  Eisenhüttenstadt blieb auf der Gegenseite sowohl im 1:1 als auch aus der Distanz (fast) erfolglos. Es gelang im 2.Viertel kein einziger „normaler“ Punkt aus dem Feld. Fürstenwalde bekam 5 Fouls, die 10 Freiwürfe für den EBV nach sich zogen. Der Gast verwandelte 7 von 10 Würfen von der Linie.

Arian Schneider steuerte 13 Punkte zum EBV-Ergebnis bei.

In der Halbzeit wurden einige kritische Punkte angesprochen. Es ging nun mit neuer Energie in die zweite Halbzeit. Und siehe da, die Pause zeigte beim EBV eine positive Wirkung: Eine bessere Team-Verteidigung, mehrere schnelle Gegenangriffe und das entsprechende Wurfglück sorgen für eine zwischenzeitlich nur noch einstellige Führung der Gastgeber in der 32. Minute mit 59:51. Dieses Viertel gewann der EBV mit guten 26:15.

Dennis Herkt ( vorn verdeckt, in grüner Spielerkleidung) brachte es auf 7 Scorerpunkte.

Dieser Spirit sollte für die letzten 8 Minuten das Maß aller Dinge sein. Das war jedoch mitnichten der Fall. Der Knackpunkt war erneut die wiederum schwache Verteidigung. Mehrere unnötige Nachlässigkeiten in der Defense sowie zunehmende Foulprobleme dreier Schlüsselspieler sorgten für einen ähnlichen Spielverlauf wie im 2. Viertel. Der Gastgeber punktete nach Belieben, zwei Run´s (33. bis 36. Minute zum 71:58 und 37.bis 39. Minute zum 80:58) taten ihr Übriges. Trainer Robert Zucknick nach diesem Spiel: „Wir hatten es sehr schwer, überhaupt aus dem Feld heraus (nur 4x im 4.Viertel/davon 2 erfolgreiche Dreier) zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Fürstenwalde hat die eigene Zone clever immer wieder dicht gemacht. Damit hatten unsere beiden Center Dennis Herkt und Max Kalisch wenig Spielraum.

Außerdem haben wir es einfach viel zu selten geschafft, den Ball zu den Centern überhaupt erst einmal hin zu bewegen; entweder weil unsere Flügel vorher schon ins 1:1 gegangen sind oder weil Fürstenwalde eine Hand im Pass hatte. Dazu kommt, dass unser Spiel von sehr vielen Individualaktionen und von zu wenig von Teambasketball geprägt. So können wir ein Team wie Fürstenwalde nicht aus den Angeln heben. Am Ende siegte leider Fürstenwalde, auch in dieser Höhe völlig verdient, bei einem 26-Punkte-Vorsprung mit 84:58.“

Die besten Scorer bei den Gästen waren Vitali Palkin mit 28 Punkten und drei erfolgreichen Dreiern und Arian Schneider mit 13 Punkten sowie Dennis Herkt mit 7 Punkten, beide mit je einem Dreier.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Arian Schneider 13 Pkt. 9/14 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 28 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Egor Sorokin 4 Pkt., Jaime Gomez 3 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 0 Pkt., Tobias Laabs 0 Pkt., Dennis Herkt 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/24 = 59% 4 Dreier, Fürstenwalde 2: 17/24 = 71% 7 Dreier

Alle Fotos von Bernd Pflughöft beim Heimspiel gegen BBC Cottbus 3.