13.Jan..2026 | Bezirksliga Süd Herren 25-26, Featured |
(mbor/rzuck) Eine derbe 58:84 – Klatsche fing sich das EBV – Herrenteam zum Jahresauftakt in Fürstenwalde. Eisenhüttenstadt reiste mit nur 8 Spielern in die Domstadt. Das waren schon vornherein 3 bis 4 Spieler zu wenig. Erwartet wurden die Männer von 11 erfahrenen Oberliga- und Ü 40-Spielern sowie einigen jungen Nachwuchstalenten.

Vitali Palkin als erfolgreichster Werfer beim unterlegenen EBV-Team mit 28 Punkten.
In der engen Spielhalle in der Grünstraße hatten natürlich die Gastgeber einige Vorteile, die die Eisenhüttenstädter mit Schnelligkeit und breit angelegtem Spiel wettmachen wollten. Defensiv sollte es sehr konzentriert zugehen, um die Räume der WSG möglichst zu minimieren und die bekannten Fürstenwalder Dreierschützen eng zu markieren. Eisenhüttenstadt erzielte zwar die ersten beiden Punkte des Spiels; diese Führung sollte auch die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben.
Es entwickelte sich im ersten Viertel noch ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Fürstenwalde. Drei schnelle Dreier durch den Fürstenwalder J. Koucham brachten eine erste komfortable Führung (11:5/5. Minute) für die WSG. Mehrere Einzelaktionen durch Vitali Palkin hielten den EBV in dieser Phase im Spiel. So ging es mit 4 Punkten Rückstand (13:17) in die Viertelpause.
Im 2.Viertel gelangen den Gastgebern zwei lange Erfolgsphasen. Die Eisenhüttenstädter gerieten in dieser Zeit in einen hohen Rückstand, nämlich mit 15:30/ bis zur 15. Minute und mit 20:42/ bis zur Halbzeit in der 20. Minute. Der EBV war vollkommen von der Rolle. Insbesondere defensiv haperte es überall. Fürstenwalde konnte sich viele zweite, ja sogar dritte Chancen (mit Rebounds) erarbeiten und diese dann spätestens verwerten. Eisenhüttenstadt blieb auf der Gegenseite sowohl im 1:1 als auch aus der Distanz (fast) erfolglos. Es gelang im 2.Viertel kein einziger „normaler“ Punkt aus dem Feld. Fürstenwalde bekam 5 Fouls, die 10 Freiwürfe für den EBV nach sich zogen. Der Gast verwandelte 7 von 10 Würfen von der Linie.

Arian Schneider steuerte 13 Punkte zum EBV-Ergebnis bei.
In der Halbzeit wurden einige kritische Punkte angesprochen. Es ging nun mit neuer Energie in die zweite Halbzeit. Und siehe da, die Pause zeigte beim EBV eine positive Wirkung: Eine bessere Team-Verteidigung, mehrere schnelle Gegenangriffe und das entsprechende Wurfglück sorgen für eine zwischenzeitlich nur noch einstellige Führung der Gastgeber in der 32. Minute mit 59:51. Dieses Viertel gewann der EBV mit guten 26:15.

Dennis Herkt ( vorn verdeckt, in grüner Spielerkleidung) brachte es auf 7 Scorerpunkte.
Dieser Spirit sollte für die letzten 8 Minuten das Maß aller Dinge sein. Das war jedoch mitnichten der Fall. Der Knackpunkt war erneut die wiederum schwache Verteidigung. Mehrere unnötige Nachlässigkeiten in der Defense sowie zunehmende Foulprobleme dreier Schlüsselspieler sorgten für einen ähnlichen Spielverlauf wie im 2. Viertel. Der Gastgeber punktete nach Belieben, zwei Run´s (33. bis 36. Minute zum 71:58 und 37.bis 39. Minute zum 80:58) taten ihr Übriges. Trainer Robert Zucknick nach diesem Spiel: „Wir hatten es sehr schwer, überhaupt aus dem Feld heraus (nur 4x im 4.Viertel/davon 2 erfolgreiche Dreier) zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Fürstenwalde hat die eigene Zone clever immer wieder dicht gemacht. Damit hatten unsere beiden Center Dennis Herkt und Max Kalisch wenig Spielraum.
Außerdem haben wir es einfach viel zu selten geschafft, den Ball zu den Centern überhaupt erst einmal hin zu bewegen; entweder weil unsere Flügel vorher schon ins 1:1 gegangen sind oder weil Fürstenwalde eine Hand im Pass hatte. Dazu kommt, dass unser Spiel von sehr vielen Individualaktionen und von zu wenig von Teambasketball geprägt. So können wir ein Team wie Fürstenwalde nicht aus den Angeln heben. Am Ende siegte leider Fürstenwalde, auch in dieser Höhe völlig verdient, bei einem 26-Punkte-Vorsprung mit 84:58.“
Die besten Scorer bei den Gästen waren Vitali Palkin mit 28 Punkten und drei erfolgreichen Dreiern und Arian Schneider mit 13 Punkten sowie Dennis Herkt mit 7 Punkten, beide mit je einem Dreier.
EBV-Punkte gegen Fürstenwalde 2: Linus Zühlke 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Arian Schneider 13 Pkt. 9/14 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 28 Pkt. 3/6 FW 3 Dreier, Egor Sorokin 4 Pkt., Jaime Gomez 3 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 0 Pkt., Tobias Laabs 0 Pkt., Dennis Herkt 7 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 14/24 = 59% 4 Dreier, Fürstenwalde 2: 17/24 = 71% 7 Dreier
Alle Fotos von Bernd Pflughöft beim Heimspiel gegen BBC Cottbus 3.
31.Dez..2025 | Featured |
(mbor) Nach den bei Manchen üppigen Weihnachtsfeiertagen, was die Ernährung betrifft, war danach endlich wieder sportliche Betätigung angesagt. Mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer inclusive Begleittross trafen sich in der Turnhalle An der Schleuse zum angesagten Turnier der Basketball-Fans.
Bei den Allerjüngsten sowie bei den beiden Kinderteams ging es in der Hauptsache nur um die körperliche Bewegung. Neben den eigentlichen Spielen stand in der Sporthalle eine über 10 m lange Hüpfburg, die für die Kinder während der Veranstaltung Spaß am laufenden Band bereithielt.

Auch einige Kinder und Jugendliche von unserem Nachwuchs waren mit großem Einsatz dabei.
Bei den Kinderbegegnungen spielten dieses Mal leider nur 2 Teams gegeneinander. Einige davon durften auch bei den Älteren mitspielen.

Jannis Karls, Daniel Karls, Ben Vorhoff, Organisationsleiter Robert Zucknick, Sprecher Manfred Borchert (von links)
Nach fast 6 Stunden und insgesamt 21 teilweise spannenden Spielen waren Sieger und Platzierte der teilnehmenden 7 Jugend- und Erwachsenenteams ermittelt.
Erst im letzten Spiel gab es eine Turnierpremiere: Als es nach der regulären Spielzeit Untentschieden stand, mussten je Team 10 Freiwürfe über Sieg und Platz entscheiden. Auch dabei gab es noch einmal eine Verlängerung. Erst Jannis Karls (U 14) erlöste mit seinem Freiwurftreffer sein Team „Die grauen Wölfe“; welches dieses 21.Spiel gegen „Die Unvollendeten“ gewann.

Die fleißigen Helferinnen und Helfer (von links): Manja Karls, Sabine Kalisch, Maren Robert, Karin Buchholz, Jörg Buchholz, Alexandra Zucknick, Daniel Karls (nicht auf dem Bild)
Der Dank gilt allen Aktiven und Organisationschef Robert Zucknick, sowie allen Sportlerinnen und Sportlern aus den Teams, die sowohl Kampfrichter- als auch Schiedsrichteraufgaben während des Turniers übernahmen.
Besonders den Helfern am Imbissstand gilt ein großer Dank. All jenen, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, wie Karin und Jörg Buchholz, Manja und Daniel Karls, Alexandra Zucknick, Maren Robert und Sabine Kalisch nochmals unseren ausdrücklichen Dank.
Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und je ein Siegerpokal für jedes beteiligte Team rundeten das sehr positive Bild der Veranstaltung ab.

Das Siegerteam: von links mit Toni Scrock, Vitali Palkin, Max Kalisch, Arian Schneider und Dominik Reger (nicht auf dem Bild)
Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass diese Veranstaltung bei freiem Eintritt für alle Teilnehmer und für die Zuschauer stattfand. Eine große Zahl von den Anwesenden ließ es sich nicht nehmen eine kleine finanzielle Spende in die Spendenbox zu legen. Dafür sagt der Vorstand des EBV herzlichst – D A N K E.
Ergebnisse des Erwachsenen-Turniers:
- Team Assist Killer, 6 Siege, 120:55 Punkte, 12 Siegpunkte mit Max Kalisch, Vitali Palkin, Arian Schneider, Toni Scrock und Dominik Reger
- Team Iron Hut Wolves, 4 Siege, 116:65 Punkte, 8 Siegpunkte mit Ludwig Radt, Jonas Kraske, Benedikt Post, René Friedrich, Eric Mintken, Leo Lüben
- Team Oklahoma, 4 Siege, 68:60 Punkte, 8 Siegpunkte mit Tilo Karschunke, Tim Jockel – verletzt ausgeschieden), Linda Liebe-Püschel, Danny Püschel, Peter Kirsch, Michael Dagenbach, Till Schuster, Alexander Türk
- Team Die Unvollendeten, 3 Siege, 98:75 Punkte, 6 Siegpunkte mit Steffen Haustein, Gunter Hermann, Erik Hermann, Carsten Wehlmann, Felix Gimpel, Maik Seiring, Robert Seiring, Alfred Reisner
- Team Die grauen Wölfe, 2 Siege, 64:99 Punkte, 4 Siegpunkte mit Uwe Sarnow, Thea Weidauer, Robert Zucknick, Daniel Karls, Thomas Gestewitz
- Team SG Hangelsberg, 1 Sieg, 54:96 Punkte, 2 Siegpunkte u.a. mit Nico Schulpig
- Team LeckEier, 1 Sieg, 44:114 Punkte, 2 Siegpunkte mit Linus Zühlke, Baran Dalhancer, Lias Ettmeier, Lennard Robert, Felix Blasche, Moritz Rauer
Alle Fotos: privat
30.Nov..2025 | Featured |

Arian Schneider (mit Ball) gehörte in beiden Spielen zu den Besten seines Teams Er erzielte insgesamt 35 Punkte. (Hier ein Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)
(mbor/rzuck) Zwei Siege in Ludwigsfelde machten am letzten Wochenende das EBV-Team und den EBV-Trainer Robert Zucknick sehr stolz. Gegen die zweite Vertretung der Red Dragons aus Königs Wusterhausen gewannen die Herren knapp mit 75:69 (42:34), gegen die Hausherren, gegen den BV 99 Ludwigsfelde war es mit 74:58 (42:32) deutlicher. Der EBV nahm dieses Turnier sehr ernst und reiste mit 11 Spielern in Ludwigsfelde an. Das erste Turnierspiel des Tages (gegen Red Dragons 2) endete knapp mit 73:70 für die Gastgeber.
Eisenhüttenstadt begann gegen die Red Dragons verschlafen, obwohl die Partie erst um 13:00 Uhr begann. Denn Gegenspieler K. Moor versenkte innerhalb der ersten 7 (sieben!) Minuten 5x erfolgreich einen Dreier. Und schon lag der EBV nach 10 Minuten 13:19 im Rückstand. Nach diesem ‚Schock‘ erwachte das Team aus seinem Tiefschlaf.
Arian Schneider (U 18-Spieler!) war der Taktgeber und Dirigent des Spiels, Vitali Palkin glänzte als Scorer und Vorlagengeber. Der EBV machte das Spiel schnell, um bereits in der Transition zu scoren. Gelang dies nicht, wurde auf das trainierte Setplay zurückgegriffen, um neue Chancen zu kreieren. Der EBV zog ein überzeugendes Teamspiel auf, gewann das zweite Viertel klar mit 29:15 und lag nach den ersten 20 Minuten mit 42:34 vorn. Alle 11 Spieler waren mit vollem Einsatz dabei, jeder wollte Spielzeit sammeln. Einigen Spielern vom EBV fiel es dabei schwer, den einen oder anderen Mitspieler das Feld für einen Wechsel zu überlassen. Einige Nachlässigkeiten in der Defense verhinderten einen deutlicheren Spielverlauf.
Nach dem Seitenwechsel war das Spiel relativ ausgeglichen, im dritten Viertel schlug das Pendel mit 17:13 auf die EBV-Seite aus, im letzten Viertel hatten die Randberliner mit 22:16 knapp die Nase vorn. Der EBV gewann das Spiel am Ende mit 75:69.
Trainer Robert Zucknick nach dem Spiel: „Wir können positiv registrieren: Die gute Freiwurfquote von 76% (13/17) sticht heraus sowie, dass drei Spieler zweistellig punkteten, nämlich Arian Schneider (6/7 FW) und Vitali Palkin mit je 16 Punkten und Dennis Herkt mit 14 Punkten, davon starke 4/4 Freiwürfe. Kritisch ist zu werten, dass der bereits erwähnte Spieler 8 Dreier gegen uns treffen konnte. Außerdem ließen wir uns phasenweise von der Spielweise der Red Dragons anstecken. Eine zu frühe und zu hohe Foulbelastung von insgesamt 5 Spielern hätte uns fast noch den Sieg gekostet. Insgesamt war ich mit dem Teamspiel sehr zufrieden.“
EBV-Punkte gegen Red Dragons 2: Linus Zühlke 4 Pkt., Arian Schneider 16 Pkt. 6/7 FW, Vitali Palkin 16 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 7 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 9 Pkt. 1/2 FW, Max Kalisch 4 Pkt., Laurynas Lukosius 5 Pkt. 1/1 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 14 Pkt. 4/4 FW; Freiwürfe EBV: 13/17 = 76% 2 Dreier, Red Dragons 2: 12/27 = 59% 9 Dreier
Mit dem Sieg aus dem 1.Spiel im Rücken war das Ziel für das 2. Spiel klar, ebenfalls zu gewinnen. Ludwigsfelde spielte in seinen Reihen mit einem sehr guten ehemaligen EBV-Spieler – Max Hoyer.

Die Teamdefensive des EBV war die Grundlage für die Siege gegen Red Dragons 2 und Ludwigsfelde. (Foto aus einem Spiel gegen WSG Fürstenwalde)
Der EBV wollte wieder schnell spielen, um so bereits zum Korberfolg kommen, bevor die gegnerische Defense stand. Das gelang im 1.Viertel mit 25:10 hervorragend. In einer Phase im 2. Viertel, in der beim EBV kein Korb fallen wollte, schaffte es Ludwigsfelde, den Rückstand etwas zu verkürzen (2.Viertel 17:22). In die Halbzeit ging es mit 42:32 für die Gäste.
Bei den Stahlstädtern wurden so langsam die Beine schwer, Ludwigsfelde hatte zuvor ein Spiel Pause. Trotzdem besann sich der EBV dann wieder auf seine Stärken, behauptete sich mit 14:9 (56:41 nach 30 Minuten) und 18:17 im Schlussviertel. So bauten die Eisenhüttenstädter den Vorsprung bis zum Spielende aus und gewannen verdient deutlich mit 74.58.
Der EBV-Trainer: „Ich bin stolz auf das Team. Wir haben zwei wichtige Siege auswärts erzielt und das mit einer guten Teamleistung. Ein gutes Zusammenspiel untereinander bewies das gewachsene Selbsvertrauen. Dass wiederum drei Spieler zweistellig punkteten ist sehr positiv. Bei den Freiwürfen werden wir uns noch verbessern. Diese sank auf Grund der zunehmenden Erschöpfung leider wieder auf das Saisonmittel (52%) zurück.“
EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Linus Zühlke 2 Pkt., Arian Schneider 19 Pkt. 3/6 FW 2 Dreier, Vitali Palkin 13 Pkt. 6/9 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 0 Pkt., Julian Schallhorn 13 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 0 Pkt., Max Kalisch 11 Pkt. 3/8 FW, Laurynas Lukosius 12 Pkt. 2/4 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Dennis Herkt 4 Pkt.; Freiwürfe EBV: 14/27 = 52% 4 Dreier, Ludwigsfelde: 7/12 = 58% 5 Dreier
12.Nov..2025 | Bezirksliga Süd Herren 25-26, Featured, Saison 2025/2026 |

Linus Zühlke wird hier in die Mangel gleich von zwei Cottbuser Spielern genommen. Auch er trägt seinen positiven Anteil an beiden Heimsiegen.

U 18-Spieler Arian Schneider, hier beim Korbwurf, ist nach seiner langen Verletzung wieder – defensiv wie offensiv – in sehr gute Verfassung. Das belegen seine erzielten 20 und 16 Punkte in beiden Spielen.
(mbor/rzuck) Die Herren des EBV 1971 empfingen in eigener Halle die jeweils 3.Vertretung aus Cotttbus und von Kings&Queens aus Potsdam. Gegen die Lausitzer gewann das EBV-Team sicher mit 67:58 (38:20); auch gegen das Team aus Potsdam setzten sich die Hausherren klar mit 89:70 (50:31) durch.
Der Gastgeber hatte 10 Spieler auf dem Spielberichtsbogen. Die Cottbuser spielten mit bekannten Spielern der letzten Jahre aus den Ü 35- und Ü 40-Teams, kräftig unterstützt von einigen jungen Spielern.
Assistenztrainer Robert Zucknick gab für das Spiel gegen Cottbus das Ziel aus, den Ball möglichst viel zu bewegen, dabei selbst in die Bewegung zu kommen und den mutmaßlichen Geschwindigkeitsvorteil auszuspielen. Das gelang im 1. und 2. Viertel des Spiels vortrefflich. Die Resultate nach dem 1. Viertel von 18:9 und nach dem 2. Viertel von 20:11 ergaben eine komfortable 38:20 – Führung zur Halbzeit.

Sprungball mit Dennis Herkt zum Auftakt des ersten Spiels gegen den BBC Cottbus 3.

Vor allem defensiv ackert Damian Garczyk unermüdlich. Er ist sich für keinen Weg zu schade (Hier bei einer Korbwurfaktion/insgesamt 15 Pkt. in beiden Spielen).
So lief es für den EBV in der 2.Halbzeit leider nicht weiter. Hier zeigte der Gastgeber sein „anderes“ Gesicht. Sehr viele Einzelaktionen und zu wenig eigene Bewegung abseits des Balls ließen die Cottbuser Oberwasser gewinnen.

Jaime Gomez (hier bei einer „luftigen“ Abwehr), verkörpert den temperamentvollen Typ eines Basketballers, der sich in den Heimspielen in den Dienst seiner Mannschaft stellte. In beiden Spielen kam er auf beachtliche 36 Punkte.
Die Quittung erhielt der EBV mit einen 12:20 nach diesem Viertel. Nach 30 Minuten also nur noch ein 50:40. Obwohl der Trainer in jeder Unterbrechung diese ‚Spielweise‘ monierte, auf dem Spielfeld haben die Führungsspieler die Forderungen nicht umgesetzt.
Im 4. Viertel (21:21) hat der EBV lediglich den vorhandenen Vorsprung verwaltet. Am Ende gewann der EBV verdient auf Grund der Leistung der 1.Halbzeit mit 67:58. Arian Schneider wurde mit 20 Punkten Topscorer des Spiels, gefolgt vom stark spielenden Damian Garczyk und von Vitali Palkin, beide mit 12 Punkten.

Vitali Palkin ist zurzeit in guter Form und immer ein wichtiger Zielspieler und Vollstrecker.
EBV-Punkte gegen Cottbus 3: Linus Zühlke 0 Pkt., Arian Schneider 20 Pkt. 3/7 FW 3 Dreier, Vitali Palkin 12 Pkt. 4/6 FW 1 Dreier, Ruiyi Yu 2 Pkt., Egor Sorokin 8 Pkt.1/4 FW 1 Dreier, Jaime Gomez 8 Pkt. 2/4 FW, Daniel Karls und Tobias Laabs beide 0 Pkt., Damian Garczyk 12 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Dennis Herkt 5 Pkt. 0/2 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 11/26 = 42% 6 Dreier, Cottbus 3: 11/21 = 51% 7 Dreier

Die EBV-Defensive stand in beiden Spielen gut. Hier mit Vitali Palkin (Nr.3) und dahinter Dennis Herkt (Nr.15).
Nach einem Spiel Pause wollte das EBV-Team die 2.Halbzeit gegen den BBC vergessen machen. Dabei kam der erst 15-jährige Laurynas Lukosius zu seinem ersten Männereinsatz. Die Gastgeber starteten furios, der Ball wurde gut in den eigenen Reihen bewegt. Ein 27:14 war der verdiente Lohn. Die Kings aus Potsdam agierten in der Defensive zu nachlässig, waren zu weit von ihren Gegenspielern weg. Obwohl die Potsdamer im 2.Viertel jetzt enger verteidigten, ihre Gegenspieler früher aufnahmen, spielte der EBV weiterhin schnell nach vorn, nutzte die sich bietenden Räume und hielt das Tempo hoch. Entgegen kam ihnen die eigene, tiefe Bank mit 11 Spielern, so dass Jeder Spielzeit bekam und sich positiv ins Team einbringen konnte. Zur Halbzeit lag der EBV mit 50:31 klar vorn.

Defensiv in Aktion: Egor Sorokin (links) und Dennis Herkt.
In der 2. Halbzeit bekam die 2. Reihe längere Einsatzzeiten. Allen Spielern merkte man an, dass sie bereits mehr als ein Spiel in den Beinen hatten. Die Potsdamer versuchten durch mehr Druck auf den Ball die EBV-Spieler früher und cleverer zu stören. Das gelang ihnen nur sporadisch. Nach einer taktischen Anpassung im Spielaufbau konnte der EBV auch diese Phase des Spiels überstehen. Die zweite Halbzeit war mit 18:18 und 21:21 komplett ausgeglichen.

Ohne ein ordentliches Kampfgericht kann es kein Spiel geben.
Dabei gibt es eine Anmerkung: Bei Potsdam mussten 2 Spieler wegen Unsportlichkeiten vorzeitig in die Kabine zum Duschen gehen. Am Ende wurde es ein sicherer 89:70-Sieg für die Hausherren. Die zahlreich anwesenden Zuschauer dankten dem EBV mit freundlichem Beifall. Der EBV-Trainer nach beiden Spielen: „Wir können insgesamt mit beiden Spielen zufrieden sein. Unsere Teamfreiwurfquote war nur im 2.Spiel gut. Einiges Weitere haben wir noch auf der Agenda, was wir unbedingt abstellen müssen. In einem guten Team (fast alle haben gepunktet) möchte ich Jaime Gomez mit starken 28 Punken erwähnen, gefolgt vom U 18-Spieler Arian Schneider (16 Punkte), von Vitali Palkin (11 Pkt.) und von Dennis Herkt mit 10 Punkten.
EBV-Punkte gegen Potsdam 3: Linus Zühlke 3 Pkt. 1 Dreier, Arian Schneider 16 Pkt. 9/13 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 11 Pkt. 3/4 FW 2 Dreier, Ruiyi Yu 3 Pkt. 1/2 FW, Egor Sorokin 8 Pkt., Jaime Gomez 28 Pkt. 2/4 FW 2 Dreier, Laurynas Lukosius 2 Pkt. 0/3 FW, Daniel Karls 5 Pkt. 1 Dreier, Tobias Laabs 0 Pkt., Damian Garczyk 3 Pkt. 1/2 FW, Dennis Herkt 10 Pkt.; Freiwürfe EBV: 16/28 = 57% 7 Dreier, Potsdam 3: 12/23 = 52% 6 Dreier
Alle Bilder von Bernd Pflughöft.
21.Okt..2025 | Bezirksliga Süd Herren 25-26, Featured, Saison 2025/2026 |
(mbor/rzuck) In Potsdam verlor der EBV 1971 leider seine beiden Punktspiele mit 8 bzw. 10 Punkten. Gegen die Gastgeber hieß es zum Schluß 59:67 (25:28), gegen die Strausberger Mustangs stand es zum Ende 83:93 (41:47).
Das Hinspiel hatten die damaligen Gastgeber (EBV) mit mehr als 30 Punkten gewonnen. Davon war dieses Mal nichts zu sehen. Mit einer leicht veränderten Aufstellung rotierte der EBV mit nur 8 Spielern.
Zu Beginn des Spiels traf der EBV den Korb der Kings nicht. Potsdam nutzte seinen Heimvorteil gut und ging mit 8:1 in Führung. Die Gäste eroberten sich danach einige Ballgewinne, prompt drehte sich der Spielverlauf zu einem 12:8 nach 10 Minuten.
Eine gut agierende 3-2-Zonenverteidigung von Potsdam machte dem EBV im 2. Viertel das Leben schwer. Erfolgreiche offensive Team-Lösungen wurden bei den Eisenhüttenstädtern zunehmend Mangelware.
Außerdem hatten vier EBV-Spieler bereits 2 bzw. 3 persönlichen Fouls, so dass sich diese defensiv nicht mehr so viel leisten konnten.
Es entwickelte sich ein offenes Spiel, kein Team setzte sich entscheidend ab. Zur Halbzeit führte Potsdam 28:25, nach 30 Minuten 50:44. Viele Einzelaktionen beim EBV führten erfolgreich zum Abschluss. Die Kings spielten den Ball geduldig in ihren Reihen, solange bis sie den eigenen freien Mann fanden und dann trafen. Zum Ende des 3. Viertels bzw. während 4. Viertel schieden drei wichtige Spieler des EBV durch ihr jeweils 5. persönliches Foul aus.
Eine nun qualitativ sehr dezimierte EBV-Mannschaft konnte trotz großen Krafteinsatzes über 53:55/33. Minute die knappe Niederlage von 59:67 nicht abwenden. Drei Spieler brachten sich beim EBV punktemäßig zweistellig ins Ergebnis ein: Arian Schneider mit 18 Pkt., Vitali Palkin mit 16 Pkt. und Jamie Gomez mit 12 Punkten.
EBV-Punkte gegen Potsdam 5: Linus Zühlke 0 Pkt., Arian Schneider 18 Pkt. 7/10 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 16 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Robert Zucknick 0 Pkt., Julian Schallhorn 6 Pkt. 2 Dreier, Jaime Gomez 12 Pkt. 3/6 FW 1 Dreier, Tobias Laabs 2 Pkt., Dennis Herkt 5 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 11/18 = 61% 6 Dreier, Potsdam 5: 13/20 = 65% kein Dreier
Obwohl die EBV-Spieler bereits ein Spiel in den Beinen hatten, starteten diese im 1. Viertel gegen den KSC Mustangs Strausberg konzentriert und erspielten sich eine starke 10 Punkte Führung heraus (22:12). Im 2. Viertel fand Strausberg besser ins Spiel und traf 2 wichtige Dreier und das trotz guter EBV-Verteidigung. Überhaupt nutzten die abgezockten „alten Recken“ des KSC insgesamt gesehen ihre Chancen viel besser als die EBV-Spieler. So gingen die Mustangs mit einer 47:41 – Führung in die Halbzeitpause.
Nach der Pause forderte das bereits vorher gespielte knapp ausgehende Match zunehmend seinen Tribut, die Kräfte ließen beim EBV rapide nach. Dazu kam, dass sich beide Teams auf sehr viele Nicklichkeiten und Diskussionen mit den Schiedsrichtern einließen, anstatt sich auf das Basketballspiel zu konzentrieren. Das zerstörte den Spielfluss vollends.
Kein Team konnte sich klar absetzen, so blieb es eine knappe Partie, wie das ein 66:69 nach 30 Minuten und ein 76:78 in der 35. Minute belegen.
Das EBV-Team tat sich nicht nur in dieser Phase keinen Gefallen, indem sich einige Spieler zunehmend über Einzelaktionen definierten, anstatt das im Training eingeübte Teamplay zu spielen. Zwar führten solche Einzelaktionen dann im 4. Viertel doch noch zum ersehnten 80:80 – Ausgleich (36. Minute). Jedoch konnte das Momentum im Anschluss nicht genutzt werden, um mit noch besserem cleverem Setplay einen Sieg herauszuspielen. Dazu kam eine grottenschlechte Team-Freiwurfquote von 33%. Die Strausberger hatten mit 69% auch in dieser „Disziplin“ die Nase vorn.
So war die zweite Niederlage mit 83:93 an diesem Tag genau so vermeidbar wie die zuvor gegen Potsdam 5, wurde aber eben Realität. Dass fast alle Spieler punkten konnten (davon 4 Spieler zweistellig), macht die Niederlage um keinen Deut schöner. Die besten Scorer waren Arian Schneider (U 18) mit sehr guten 27 Punkten und Jaime Gomez mit ebenfalls starken 25 Punkten.
Die Stimme des Spielertrainers Robert Zucknick nach beiden Spielen: „Es war bitter, aber wir müssen die Spiele abhaken. In den nächsten Wochen müssen wir im Training die gewonnenen Erkenntnisse aus diesen verloren gegangenen Spielen besser umsetzen und weiter am angestrebten Team-Basketball arbeiten.“
EBV-Punkte Strausberg: Linus Zühlke 1 Pkt. 1/2 FW, Arian Schneider 27 Pkt. 4/7 FW 1 Dreier, Vitali Palkin 14 Pkt. 0/6 FW, Julian Schallhorn 10 Pkt. 0/2 FW, Jaime Gomez 25 Pkt. 3/7 FW 3 Dreier, Tobias Laabs 0 Pkt., Dennis Herkt 6 Pkt.; Freiwürfe EBV: 8/24 = 33% 4 Dreier, Strausberg: 11/16 = 69% 7 Dreier