14.Jan..2026 | Featured, LL U16 m 25-26, Saison 2025/2026 |
(mbor/mvor) Zwei Niederlagen erlitt das U 16-Team letzten Sonntag in Lauchhammer. Zuerst wurde es derb mit 37:79 (22:36) gegen den Gastgeber. Recht knapp war es dann im anschließenden Spiel gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen mit 51:56 (21:39).

Laurynas Lukosius – hier beim Sprungball (in schwarz) im Heimspiel gegen Lauchhammer – war dieses Mal einer der besten in einem insgesamt recht schwachen EBV-Team.
Das Spiel gegen Lauchhammer fasste der mitgereiste Trainer Marcus Vorhoff kurz so zusammen: „Wir fanden in keiner Spielphase gegen die körperlich überlegenen Gastgeber zu unserem Spiel. Unser Defensivspiel verdiente nicht den Namen, wie es heißt. Verteidigen heißt eigentlich, sich bewegen, sich anstrengen, eigene Aktionen gegen den Gegner inszenieren. Davon waren wir in vielen Phasen sehr weit entfernt.“
Die Quittung hat das Team im gesamten Spiel erhalten. Alle vier Viertel gingen mit 13:20, 9:16, 5:21 und 10:22 verloren. Die Gäste trafen im 2.Viertel nur dreimal aus dem Feld, im 3.Viertel sogar nur zweimal. Allein das spricht schon Bände.
Die Gastgeber spielten ihre sich bietenden Chancen sehr clever aus. Sie fanden immer den besser postierten Mitspieler, dieser wiederum fand einen weiteren Mitspieler, welcher dann seelenruhig einnetzen konnte. Oder sie nutzten einfache Zuspielfehler des EBV zu erfolgreichen Konterattacken.
Die EBV-Spieler hatten offensiv überhaupt keinen Plan. Da half es auch nicht, dass der vorher kaum Training habende Laurynas Lukosius starke 23 Punkte erzielte und dass Ben Vorhoff nur magere 8 Punkte beisteuern konnte. Die Körperlichkeit fehlte beim EBV insgesamt. Marcus Vorhoff sprach auch davon, dass „einige Spieler das Kämpferische vermissen ließen, um Lauchhammer an diesem Tag aus den Angeln zu heben.“ So geht denn auch der hohe Sieg von 79:37 für Lauchhammer voll in Ordnung.
EBV spielte gegen Lauchhammer mit: Laurynas Lukosius 23 Pkt. 3/6 FW, Lias Ettmeier 0 Pkt., Sean Noack 2 Pkt., Paul Zucknick 0 Pkt., Ben Vorhoff 8 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 2 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 7/15 47 FW; Freiwürfe EBV: = 73%, Dreier, Lauchhammer: 5/10 = 50%, 2 Dreier

So lange die Kraft reichte – Ben Vorhoff (in der Mitte) in der Verteidigung.
Im Spiel danach war der EBV – nur mit 7 Spielern angetreten – noch einmal stark gefordert. Die Oderstädter hatten die SG Rot-Weiß Neuenhagen im ersten Spiel noch klar mit 70:55 bezwungen.
Die Neuenhagener reisten mit 12 teilweise großen Spielern an. Sie spielten von Beginn an recht hart, teilweise auch unfair. Einer von den beiden Schiedsrichtern war dem nicht gewachsen. Er pfiff zu wenige Fouls bei Neuenhagen. Die Leidtragenden waren die nur 7 EBV-Spieler.
Unabhängig dieser Tatsache war es ein hart umkämpftes Spiel. Defensiv war der EBV wie auch gegen Lauchhammer im Umkehrspiel einfach zu langsam, zu reaktionsträge. Das nutzten die Neuenhagener für ihr Spiel und zu den für den EBV bitteren Gegenpunkten. Nach 10 Minuten führte Neuenhagen mit 19:12, zur Halbzeit schon mit 39:21.
Die Oderstädter besannen sich im Laufe des Spiels trotzdem noch ihrer an diesem Tag leider nur begrenzten Mittel. Eine Halbzeitansprache von Marcus Vorhoff tat ihr Übriges, sie zeigte in der zweiten Halbzeit Wirkung. Die Eisenhüttenstädter kamen näher. Mehr als 80% der erfolgreichen Angriffe gingen über den wieder sehr gut agierenden Laurynas Lukosius (36 Punkte). Lias Ettmeier kam allmählich aus seiner Komfortzone heraus, erzielte 6 Punkte, Jannis Karls steuerte 4 Punkte bei.
Aber – es reichte am Ende nicht zum Sieg. Dazu hätte es über das gesamte Spiel hinweg von allen 7 anwesenden EBV-Spielern eines 100%igen Einsatzes bedurft. Neuenhagen hatte sein erstes Spiel des Tages. Der EBV war am Ende, im wahrsten Sinne des Wortes, seines zweiten Spiels. Ein 12:10 im dritten Viertel und ein aufhorchendes 18:7 im vierten Viertel genügten nicht mehr, um diese sehr bittere 56:61 – Niederlage zu verhindern.
EBV spielte gegen Neuenhagen mit: Laurynas Lukosius 36 Pkt. 6/12 FW, Lias Ettmeier 6 Pkt., Sean Noack 0 Pkt., Paul Zucknick 2 Pkt., Ben Vorhoff 1 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 4 Pkt., Maksymilian Drozdek 2 Pkt. 0/4 FW; Freiwürfe EBV: 7/20 = 35%, 0 Dreier, Neuenhagen: 3/11= 27%, 0 Dreier
Alle Fotos von Bernd Pflughöft.
29.Dez..2025 | Featured, LL U14 m 25-26, Saison 2025/2026 |

Der groß gewachsene Franz-Peter Budach, hier beim Korbwurf.
(mbor/dkar) Mit zwei Heimsiegen und sehr viel Engagement in beiden Spielen beendeten die Mädchen und Jungen der U 14 das Jahr 2025. Das EBV-Team von Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls gewann gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen klar mit 84:61 (39:27). Spannender wurde es nach einem Spiel Pause gegen die SV Stahl Hennigsdorf Tornados. Hier glänzten die Gastgeber nach hartem Kampf nach einem Rückstand bis ins 4. Viertel hinein noch mit einem spektakulären 76:69 (29:39) – Sieg.

Bobby Tänzel (mit Ball) springt engagiert hier gegen mehrere Gegenspieler.
Der EBV spielte mit Hanna Dembinska und dem einsatzstarken Louis Mielenz (U 12); Nick Vorhoff kam ebenfalls aus der U 12. Das erste Viertel gegen Neuenhagen war ein Abtasten beider Teams.

Louis Mielenz /mit Ball (U 12!) mutig, unerschrocken und selbstbewusst.
Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.
Neuenhagen wechselte immer wieder mit seinen 11 Spielern durch, so dass das Team das Tempo hochhalten konnte.
Der Gastgeber musste mit seinen nur 8 Spielern etwas haushalten, zumal Jannis Karls schon in der 8.Minute sein 2.Foul erhielt und zur Halbzeit bereits mit 3 Fouls belastet war.
So erspielte sich der EBV ein 16:11 nach 10 Minuten und mit einem 23:15 im zweiten Viertel ein 39:27 zur Halbzeit. Das war alles andere als komfortabel, zumal auch einige klare Punkte liegen gelassen wurden. Nach der Pause – das gleiche Bild.

Paul Zucknick´s Formkurve geht nach oben – hier springt er höher als sein Gegenspieler.
Neuenhagen versuchte noch einmal, das Tempo anzuziehen und den EBV aus der Reserve zu locken. Das gelang jedoch nicht. Im Gegenteil. Die Eisenhüttenstädter bauten mit 7 Punkten im dritten und mit 4 Punkten im vierten Viertel den Vorsprung sogar noch weiter aus und gewannen schließlich verdient sicher mit 84:61.
Drei Oderstädter punkteten zweistellig: Der überzeugende Jannis Karls mit 28 Punkten und 5/7 Freiwurftreffern, Maksymilian Drozdek mit sehr guten 22 Punkten sowie der immer besser werdende Paul Zucknick mit guten 12 Punkten.

Auch Hanna Dembinska (mit Ball) behauptete sich gegen teilweise größere Gegenspieler.
EBV 1971 gegen SV Rot-Weiß Neuenhagen mit: Hanna Dembinska 0 Pkt., Louis Mielenz 2 Pkt., Bobby Tänzel 2 Pkt., Paul Zucknick 12 Pkt. 0/6 FW, Maksymilian Drozdek 22 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 28 Pkt. 5/7 FW, Nick Vorhoff 6 Pkt. 0/4 FW, Franz-Peter Budach 4 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/23 = 30%, 0 Dreier, Neuenhagen: 1/3 FW = 33% 1 Dreier

Maksymilian Drozdek (Nr.55), defensiv sehr gut und offensiv immer für mehr als 10 bis 20 Punkte anspielbereit und treffsicher.
gen (92:47) im dritten Sonntagsspiel – EBV gegen Hennigsdorf. Der EBV lief 85% der Gesamtspielzeit (34 Minuten) einem Rückstand hinterher. Die Gäste aus Hennigsdorf, mit 11 Spielern angereist, kamen wesentlich besser aus den Startlöchern. Sie spielten viel druckvoller, vor allem aber schneller und präziser. Außerdem hatten sie 2 Spieler – teilweise auch größer und körperlich stärker – in ihren Reihen, die der EBV einfach nicht stoppen konnte. Da hatten einige Eisenhüttenstädter große Schwierigkeiten, ihrem Gegenspieler überhaupt zu folgen. Nach 10 Minuten führten die Hennigsdorfer mit 21:15, zur Halbzeit bereits mit 10 Punkten (39:29).

Jannis Karls machte in beiden sehr sehr vieles richtig (!!) und erzielte insgesamt starke 58 Punkte.
Erst so ganz allmählich stemmten sich einige EBV-Spieler gegen die drohende Niederlage. Im dritten Viertel (25:20 für den EBV) schmolz der Rückstand bis zur 30.Minute auf nur noch 54:59. Die Hennigsdorfer hatten wenig Glück bei ihren Würfen. Jetzt bäumte sich der Gastgeber so richtig auf. In der 34.Minute war es endlich so weit. Jannis Karls (tolle 30 Punkte!!) erzielte die erstmalige 64:61-Führung (ein Freiwurftreffer und ein Feldkorb). Die Hennigsdorfer wurden zusehends schwächer, die Kraft ging ihnen aus. Sie hatte sich vorher gegen Neuenhagen wahrscheinlich zu sehr verausgabt.

Auf Nick Vorhoff (erst U 12) ist in jedem Spiel Verlass. Er glänzte defensiv wie offensiv und erzielte insgesamt 22 Punkte.
Der EBV spürte die Chance, die sich dem Team bot, und legte einen furiosen Schlussspurt hin. Das Team hatte am Ende konditionell den Vorteil auf seiner Seite. Der EBV war aggressiver, war bei den Rebounds jetzt im Vorteil und erzielte mehr wichtige Ballgewinne. Das 4.Viertel gewannen die Oderstädter fast schon sensationell mit 22:10.
Die Gastgeber siegten unter dem Beifall der anwesenden Zuschauer überglücklich mit 76:69.
Die Trainer nach dem Spiel: „Wir sind sprachlos. Obwohl wir unser Team gut nach vorn gepuscht haben, hatten wir es nicht für möglich gehalten, dass wir das ungemein spannende Spiel noch gewinnen werden. Ein dickes Lob an das gesamte Team. Die Spielgestalter waren die Spieler, die zweistellig punkteten. Sie wurden großartig unterstützt von Paul Zucknick, Bobby Tänzel, Franz-Peter Budach, Hanna Dembinska und Louis Mielenz.“
EBV 1971 gegen SV Stahl Hennigsdorf Tornados mit: Hanna Dembinska 0 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Bobby Tänzel 6 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt. 0/6 FW, Maksymilian Drozdek 16 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 30 Pkt. 5/7 FW 1 Dreier, Nick Vorhoff 16 Pkt. 0/2 FW, Franz-Peter Budach 8 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/23 = 30%, 1 Dreier, Hennigsdorf: 7/21 = 33% 0 Dreier
Alle Fotos – auch in den dazugehörigen Bildergalerien – Manja Karls.
18.Nov..2025 | Featured |

Auszeit.
(mbor/mvor) Das Team der U 14 konnte am letzten Wochenende seine beiden Auswärtsspiele siegreich gestalten. Gegen das Team von Lok Templin gewannen die Jungen sicher mit 87:42 (51:18), gegen die Mannschaft der SG Rot-Weiß Neuenhagen gab es für die Oderstädter mit 106:52 (48:27) einen „Hunderter“.

Sehr verbesserte Defensive!
Der EBV spielte zum ersten Mal gegen ein Team aus Templin, weit im Norden Brandenburgs. Die Jungen begannen schwungvoll, hatten jedoch anfangs einige technische Fehler im Aufbauspiel, die sie aber bereits im Laufe des ersten Viertels abstellen konnten.

Center Franz-Peter Budach in Aktion.
Der EBV machte defensiv die Räume recht eng, so dass die Templiner wenig Möglichkeiten hatten, sich offensiv frei zu entfalten. Die ersten drei Viertel mit 28:9, 23:9 / Halbzeit 51:18 und 27:9 (3.Viertel) sprechen eine deutliche Sprache für das Offensivfeuerwerk des EBV.
Beide Trainer, Marcus Vorhoff und Daniel Karls, waren denn auch angetan von der genannten besseren Defensivarbeit, von der verbes-
serten Reboundarbeit gegenüber den letzten Spielen sowie dem guten und effektiven Passspiel untereinander.
Vor dem letzten Viertel stand es 78:26 für die EBV-Spieler. Die Trainer setzten im letzten Viertel für die Spieler noch einmal einen anderen Akzent, indem sie ihnen bestimmte Offensivaufgaben zuordneten. Diese setzte das Team leider nur mäßig um. Die Konzentration war wohl schon ob des späteren sicheren und verdienten 87:42 – Sieges dahin.

Das Teamspiel wurde an diesem Spieltag weiter verbessert.
Die Trainer sprachen danach von „einem soliden Spiel“, welches das Team zeigte. „Ausbaufähig sind vor allem die Offensivrebounds und deren Verwertung. Daran müssen wir noch gemeinsam arbeiten.“
EBV 1971 gegen Lok Templin mit: Bobby Tänzel 0 Pkt. 0/2 FW, Paul Zucknick 8 Pkt. 0/3 FW, Maksymilian Drozdek 25 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 33 Pkt. 4/6 FW 1 Dreier, Tom Kohlack 1 Pkt. 1/2 FW, Franz-Peter Budach 8 Pkt. 0/3 FW, Louis Mielenz 4 Pkt. 2/6 FW, Nick Vorhoff 8 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 11/27 = 41%, 2 Dreier, Templin: 4/22 = 18% 0 Dreier

Nick Vorhoff nutzt die Sperre von Jannis Karls zum 1:1 zum Korbdurchbruch.
Beim zweiten Spiel in Folge gegen den Gasgeber aus Neuenhagen ließen die acht angetretenen Eisenhüttenstädter ebenfalls nichts anbrennen. Sie dominierten auch dieses Spiel. Neuenhagen konnte zu Beginn noch gut mithalten und machte es dem EBV schwer. Ja, sie führten sogar bis zur 5.Minute mit 7:5.

Bobby Tänzel – stark formverbessert.
Danach gab es einen 19:2-Run und schon stand es 24:9 für den EBV nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel hielt Neuenhagen ebenfalls relativ gut dagegen. Das EBV-Team hatte so nach und nach mit der schwindenden Kondition zu kämpfen.
Der EBV baute seinen Vorsprung kontinuierlich zum 48:28 bis zur Halbzeit und zu einem sehr sicheren 78:34 (3.Viertel – 30:6 für den EBV) nach 30 Minuten aus. Die Gastgeber versuchten immer wieder, dagegen zu halten. Das gelang ihnen aber nur sporadisch. Zu übermächtig war der Gegendruck seitens des EBV.

Auch Louis Mielenz aus der U 12 war ein ständiger Unruheherd.
Die „tragenden“ Säulen der Oderstädter, wie Jannis Karls mit 39 Punkten, Maksymilian Drozdek mit 31 Punkten sowie Nick Vorhoff mit 14 Punkten machten das Spiel. Hervorragend wurden sie unterstützt von Bobby Tänzel (8 Pkt.), Paul Zucknick (4 Pkt.), Louis Mielenz (6 Pkt.), Franz-Peter Budach (2) und Tom Kohlack (2 Pkt.). Esehr gutes 106:52 belohnte das Team für seine Mühen. Noch einmal die Trainer nach dem Spiel: „Dieses zweite Spiel überzeugte uns vollends von der Spielstärke unseres Teams, alle Achtung. Die defensiven Mechanismen greifen als Team immer besser. Wie auch im ersten Spiel gab es Offensivrebound-Probleme, ebenso bei der anschließend möglichen Chancenverwertung. Daran werden wir arbeiten. Zum Schluss machten sich Konditionsprobleme bemerkbar; es wurde nicht mehr hinter jedem Ball mit vollem Einsatz hinterhergegangen. Das wird genauso angesprochen.“

Einfach stark – Maksymilian Drozdek!
EBV 1971 gegen Neuenhagen mit: Bobby Tänzel 8 Pkt., Paul Zucknick 4 Pkt., Maksymilian Drozdek 31 Pkt. 1/3 FW, Jannis Karls 39 Pkt. 2/11 FW, Tom Kohlack 2 Pkt., Franz-Peter Budach 2 Pkt., Louis Mielenz 6 Pkt., Nick Vorhoff 14 Pkt. 2 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/39 = 44%, 2 Dreier, Neuenhagen: 5/11 = 45% 0 Dreier
Alle Bilder von Manja Karls.
6.Okt..2025 | BL U12 m 25-26, Featured, Saison 2025/2026 |
(mbor/mvor) Nach einem Spiel Pause wartete die SG Rot-Weiß Neuenhagen auf den EBV. Die Gastgeber zeigten sich in absoluter Spiellaune. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und enormem Offensivdruck gewann der EBV deutlich mit 103:42.
Von Beginn an dominierten die Hausherren das Geschehen. Schon nach dem ersten Achtel stand es 10:5. Im zweiten Achtel mit 0:4 gab es wieder die gleichen Defensivprobleme wie im Spiel 1.
Erst danach übernahm der EBV die endgültige Kontrolle: 3.Achtel – 13:12 und 4.Achtel – 20:0, Halbzeitergebnis: 33:12. Besonders beeindruckend war auch diese Mal der Zug im 1:1 zum gegnerischen Korb.
Neuenhagen fand kaum Mittel gegen das schnelle Umschalten des EBV. In der kompletten zweiten Halbzeit spielten die Gastgeber offensiv auf hohem Niveau, die Mannschaft drehte richtig auf.
Das sechste Achtel ging mit 25:8 (zuvor wieder 7:10) klar an Eisenhüttenstadt, im siebten Viertel blieb das Team konzentriert (7:0). In den letzten Minuten spielte sich der EBV regelrecht in einen Rausch: Präzise Pässe, schnelles Umschalten, viele Fastbreaks und sichere Korbaktionen mit effektiven Abschlüssen.
Der achte Abschnitt endete mit einem dominanten 21:3. Alle jubelten, als die seltene 100-Punkte-Marke geknackt wurde.
Trainerin Anne Vorhoff und Co-Trainerin Alex Zucknick zeigten sich – offensiv – nach dem Spiel recht zufrieden mit der konzentrierten
Leistung. Jedoch trübten die mäßige Verteidigungsleistung und Schnelligkeit den Gesamteindruck. Trotz der Einschränkungen „überzeugte das Team mit Leidenschaft, Teamgeist und Spielfreude auf ganzer Linie,“ so die einhellige Trainermeinung.
Für den EBV spielten in diesem Turnier: Nick Vorhoff, Louis Mielenz, Hannah Greger, Max Ewert, Jasmin Bisch, Leon Berg, Miriam Zucknick, Emilia Dembinska
Weitere Bilder auch in der EBV-Bildergalerie. Alle Fotos von Anne Vorhoff und Alexandra Zucknick.
25.Sep..2025 | Bezirksliga Süd Herren 25-26, Featured, Saison 2025/2026 |
(mbor/rzuck) Zu Beginn der neuen Saison 2025/26 mussten die Herren der Bezirksliga Süd zwei Niederlagen hinnehmen. Gegen den Gastgeber KSC Strausberg hieß es am Ende 65:76 (33:35), gegen die erstmals startenden Männer der SG Rot-Weiß Neuenhagen gab es ebenso eine 64:77 (28:36) – Niederlage.
Nach dem unerwarteten Rückzug des Oberliga Herrenteams des EBV 1971 wurde dieses Team neu zusammengestellt, aus dem OL-Team, den Teams der U 20 und der Ü 35. Bis zum Punktspielstart gab es leider nur ein gemeinsames Training. Schon von vorherein war es sehr positiv, dass die Gäste von der Oder mit einem 10-Mann-Kader antreten konnten.
Beide Teams starteten vielversprechend und spielten in den ersten beiden Vierteln auf Augenhöhe und ausgeglichen. Strausberg als Gast-
geber hatte zur Pause die Nase mit 35:33 leicht vorn. Beim EBV fehlte es an Konsequenz beim Korbabschluss. Bei einigen Spielern war die Konzentration zu wenig ausgeprägt, um langfristig einen Vorsprung herauszuarbeiten. Zwei Schlüsselspieler, Julian Schallhorn und Vitali Palkin, gerieten frühzeitig früh in Foulprobleme. Die dadurch notwendigen Wechsel haben aufgrund noch verständlicher fehlender Team-Eingespieltheit zu Brüchen im Spiel geführt. So ging es in die Pause.
Die Gäste verschliefen komplett den Beginn des 3. Viertels. Der daraus resultierende Rückstand von 11 bis 13 Punkten konnte nicht mehr aufgeholt werden. So lagen die Gäste nach 3 Vierteln mit 46:59 hinten, am Ende wie bereits geschrieben verlor der EBV das Spiel mit 65:76.
Fazit des Trainerteams: „Insgesamt hat das Team die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Die Konsequenz im Defensivverhalten ließ doch zu wünschen übrig. Das muss gegen Neuenhagen besser werden. Das Team war noch nicht genug eingespielt. ,Quereinsteiger‘ Tobias Laabs (trainiert erst seit einem halben Jahr) kam zu seinen ersten Spielminuten.“
EBV-Punkte gegen Strausberg: Linus Zühlke und Ruiyi Yu beide 0 Pkt., Vitali Palkin 22 Pkt. 3/7 FW 1 Dreier, Jeremy Kohnert 11 Pkt. 1/3 FW 2 Dreier, Julian Schallhorn 7 Pkt. 1 Dreier, Egor Sorokin 11 Pkt. 1 Dreier,Jaime Gomez 11 Pkt. 7/14 FW, Tobias Laabs 0 Pkt., Max Kalisch 3 Pkt. 1 Dreier, Daniel Karls 0 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 11/26 = 42% 6 Dreier, Strausberg: 10/20 = 50% 2 Dreier
Das Neuenhagener Team, unmittelbar nach dem Strausbergspiel 2.EBV-Gegner, war eine Mischung aus erfahrenen Veteranen (ehem. aus Bernau und Stahnsdorf) und jungen Talenten aus dem Neuenhagener Umfeld. 11 Spieler traten an und machten von Beginn an den Eisenhüttenstädtern „Dampf“. Der EBV verschlief die ersten Minuten, 17:25 war die Folge. Eine notwendige Auszeit mit wenigen taktischen Anpassungen in der Verteidigung ließ den EBV ins Spiel zurückfinden. Viel kämperischer Einsatz führte dazu, dass der EBV zwar nicht abreißen ließ, jedoch zur Halbzeit einer Führung des Gastgebers mit 36:28 hinterlief.
Der EBV bewies großes Engagement zu Beginn der 2.Halbzeit, prompt gingen die Oderstädter Mitte des dritten Viertels mit 53:47 in Führung
(28.Minute). Dazu trugen auch jeweils wichtige erfolgreiche Dreier von Egor Sorokin und Vitali Palkin bei. Aber nur zwei Minuten (!) reichten den Neuenhagenern (29./30.Minute) aus, um aus einem 53:47-Rückstand eine 56:53-Führung zu initiieren. Der EBV schwächelte zusehends, die Kräfte ließen augenscheinlich sehr nach. Der EBV ging ohne große Gegenwehr ins letzte Viertel, erzielte nur noch ein 11:21. Die vermeidbare 64:77-Niederlage war damit besiegelt.
Noch einmal das Trainerteam des EBV: „Ausschlaggebend für diese Niederlage waren die fehlende Frische des Teams, die mangelnde Abstimmung untereinander und ein sehr verbesserungswürdiges Defensivverhalten über die gesamte Spielzeit hinweg.“
EBV-Punkte gegen Neuenhagen: Linus Zühlke und Ruiyi Yu beide jeweils 2 Pkt., Vitali Palkin 33 Pkt. 3/5 FW 2 Dreier, Jeremy Kohnert 2 Pkt., Julian Schallhorn 2 Pkt., Egor Sorokin 10 Pkt. 2 Dreier, Jaime Gomez 10 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Tobias Laabs 0 Pkt., Max Kalisch 3 Pkt. 1/4 FW, Daniel Karls 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 5/14 = 36% 5 Dreier, Neuenhagen: 12/22 = 55% 5 Dreier