U 9 männlich: Starke Defensive und Leistungssteigerung beim Mini-Turnier in Bernau

Vor jedem Spiel – Erwärmung.

(mbor/orüd) Im Rahmen der stattfindenden Minitour Brandenburg wurde das Team der U 9 zum Miniturnier nach Bernau eingeladen, in die Turnhalle Am Wasserturm. Dabei standen für die Jüngsten des Vereins fünf Spiele auf dem Turnierplan.

Spiel 1: EBV – USV Potsdam/Mädchen, 24:6

Wichtige Auszeit!

Der EBV begann sein erstes Turnierspiel mit Karl Stolz, Philipp Richter, Henry Matteo Pirke und Tomke Domachowski. Das Team startete anfänglich sehr nervös und ließ genau wie die Potsdamer einige klare Chancen aus. Das erste Viertel endete nur 2:2. Erst so allmählich konnten sich die nun eingesetzten Eisenhüttenstädter Lenny Rüdiger, Lukas Berg, Otto Engelien und Billy Domachowski steigern. Dabei sprang ein sehr gutes 8:2 heraus. Bei einem 10:4 für den EBV wurden die Seiten gewechselt. Mit guten Einzelaktionen mit Durchbrüchen zum gegnerischen Korb sowie durch gutes Zusammenspiel der Spieler erzielte das Team ein 4:2 im dritten Viertel und ein 10:2 im letzten Viertel, so dass dieses erste Spiel mit 24:6 gewonnen werden konnte.

Lenny Rüdiger machte sehr gute 12 Punkte, gefolgt von Henry Matteo Pirke mit 11 Punkten.

Erholung in den Pausen auf der Matte.

Spiel 2: EBV 1971 – Strausberg Mustangs, 14:6

Der EBV begann mit der gleichen Startaufstellung. Wieder taten sich beide Teams schwer in ihr Spiel zu finden. Nach dem ersten Viertel gab es ein 2:2. Anschließend konnten sich die Oderstädter mit ihrem zweiten Vierer sehr viel besser in Szene setzen, prompt gab es ein 6:0, bei einem Halbzeitstand von 8:2 für den EBV. Betont werden muss an dieser Stelle, dass sowohl die Schiedsrichter als auch die Spieler selbst darauf achteten, Schrittfehler und Doppeldribbling zu vermeiden. Denn schon bei den Jüngsten muss hier konsequent darauf geachtet werden.

Team U 9 mit Trainer Oliver Rüdiger.

Mit einem 4:2 nach dem Seitenwechsel ging es weiter, gefolgt von einem nochmaligen 2:2 zum Schluss. Die Strausberger kamen damit noch einmal etwas auf. Der 14:6 – Sieg des EBV war jedoch nicht gefährdet. Topscorer waren in diesem Spiel Otto Engelien und Lenny Rüdiger mit jeweils 4 Punkten.

Spiel 3: EBV – StarWings Glienicke, 14:36

EBV-Trainer Oliver Rüdiger beobachtete in den Pausen die noch kommenden Gegner und sah, dass jetzt technisch stärkere Teams auf seine Mannschaft treffen werden. So kam es denn auch gleich gegen die StarWings aus Glienicke. Dieses Team war spielerisch sehr gut aufgestellt und hatte einige größere Spieler in seinen Reihen. Vor allem bei den Rebounds war das zu sehen.

Der EBV lag nach dem 1.Viertel bereits 0:16 hinten, die zweiten Vier schafften ein 8:2 in ihrem Spielabschnitt. Die Seiten wurden bei 8:18 gewechselt. Danach bemühten sich die EBV-Jungen um den Anschluss. Die Kondition ging so langsam zu Ende. Mehr als ein 0:12 und ein 6:6 – Achtungserfolg waren nicht drin. So gewann Glienicke ganz klar mit 36:14. Lenny Rüdiger war mit 8 Punkten Topscorer seines Teams.

Spiel 4: EBV – Leok Bernau 1.Mannschaft, 7:42

Spielszene gegen Bernau 1.Mannschaft

Wieder begannen die Jungen der ersten Reihe. Dabei zeigte sich, dass man anfangs auch gegen eine starke Mannschaft mithalten konnte. Denn nur ein 1:4 war mehr als nur ein Achtungserfolg gegen die Bernauer Spieler. Doch ab dem 2.Viertel war Bernau sehr dominant, technisch und spielerisch sehr überlegen. Die Viertelergebnisse von 17:2 (Halbzeit 21:3), 10:0 und 11:4 für den Favoriten belegen diese Aussage eindrucksvoll. Bernau gewann mit 42:7. Topscorer beim EBV war Otto Engelien mit 6 Punkten.

Urkunde für jeden Turnierteilnehmer.

Spiel 5: EBV – Lok Bernau 2.Mannschaft, 10:20

Im letzten Turnierspiel versuchten die Gäste von der Oder noch einmal mit ganzem Einsatz gegen die zweite Vertretung von Bernau dagegen zu halten. Obwohl dieses Spiel letzten Endes mit 10:20 verloren ging, konnte Trainer Oliver Rüdiger in diesem Spiel und im gesamten Turnier „dem Team Leidenschaft, Kampfeswillen und Einsatzbereitschaft bescheinigen. Mit den Viertelergebnissen von 2:7, 4:5, 2:2 und 2:6 können wir ganz gut leben. Wir wissen nach diesem Turnier genau, was wir im wöchentlichen Training noch verbessern müssen. Das betrifft vor allem die Chancenverwertung am gegnerischen Korb sowie die generelle Reboundtätigkeit.“ Topscorer in diesem Spiel wurden Henry Matteo Pirke und Otto Engelien mit jeweils 4 Punkten.

Der EBV spielte das Turnier mit: Otto Engelien, Billy Domachowski, Tomke Domachowski, Lenny Rüdiger, Philipp Richter, Henry Matteo Pirke, Lucas Berg, Karl Stolz

Alle Fotos von Anne Pirke, Annika Stolz, Wade Wilson und Frank Balzer

 

Landesliga U 14: Auswärtsspiele mit je einem Sieg und einer Niederlage

Nick Vorhoff – mit 21 Punkten und 5 Dreiern im ersten Spiel! In beiden Spielen insgesamt 31 Pkt. Sehr beachtlich.

(dkar/mvor) Das Team der U 14 absolvierte seine Auswärtsspiele mit wechselndem Erfolg. Gegen die zweite Vertretung der SSV Lok Bernau gewannen die Eisenhüttenstädter klar mit 82:61 (40:26), gegen die starken Rathenower verlor das EBV-Team deutlich mit 51:80 (23:26).

Auch Hannah Dembinska konnte eigene Punkte zu den Ergebnissen beisteuern.

Der EBV reiste leider nur mit sieben Spielerinnen und Spielern an. Auch diese sieben waren teilweise schon gesundheitlich geschwächt. Die EBV-Aufbauspieler versuchten das Angriffsspiel in die Breite zu ziehen, um in der Zone Platz zu schaffen für ihre Aktionen zum Korb. Das gelang auch weitestgehend gut. Jeder Spieler war an den Korbdurchbrüchen beteiligt. Nach einem Viertel führte der EBV knapp mit 23:18. Das Problem war, dass noch zu viele einfache Würfe daneben gingen, denn die Bernauer hatten leichte Größenvorteile.

Bobby Tänzel – Unruhe-herd vor allem gegen Bernau (gesamt 17 Pkt.)

Erst im zweiten Viertel konnten die Gäste diese knappe Führung auf einen passablen 40:26 -Halbzeitstand ausbauen. Großen Anteil daran hatte der Jüngste des Teams, Nick Vorhoff, mit seinen fünf (!) erfolgreichen Dreipunktewürfen. Eine gute Defensivarbeit des gesamten Teams war bis hierher ebenfalls die Grundlagen des Erfolgs.

Nach der großen Pause gab es ab der 34.Minute eine Schwächephase des EBV. Außerdem musste der bis dahin gute Maksymilian Drozdek in der 37.Minute mit 5 persönlichen Fouls das Feld verlassen. Das war eine große Schwächung der Mannschaft, zumal nur noch ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Das dritte Viertel ergab ein 18:18.

Die taktische Marschroute für das vierte Viertel lautete: 1:1-Situationen zum gegnerischen Korb, um so Bernau zu Fouls zu zwingen. Das gelang gut. Im Gegensatz dazu vergab Bernau seine sich bietenden Chancen leichtfertig.  Der EBV nutzte seine gute Bockarbeit und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sowie die freien Räume nach eigenen Doppelpässen zu weiteren Punkten zum letztlich überzeugenden 82:61 – Sieg.

Jannis Karls – Chef und Motor der Mann-schaft (insgesamt 40 Pkt.)

EBV 1971 gegen Bernau 2 mit: Collin Spanehl 4 Pkt., Nick Vorhoff 21 Pkt. 5 Dreier, Bobby Tänzel 9 Pkt. 1 Dreier, Hannah Dembinska 2 Pkt., Paul Zucknick 6 Pkt. 0/1 FW, Maksymilian Drozdek 7 Pkt. 1/5 FW, Jannis Karls 33 Pkt. 6/10 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 17/39 = 43%, 7 Dreier, Bernau 2: 3/10 = 30% 0 Dreier

Das zweite Spiel, unmittelbar danach, war gegen das Team der Red Eagles Rathenow. Die Rathenower gingen ins erste Spiel, der EBV in sein zweites. Eine nur kurze Erholungszeit für den EBV zwischen den Spielen reichte nur für die ersten 10 Minuten. Das erste Viertel gestalteten die Oderstädter mit 11:8 noch siegreich. An der Effekitvität bei den in dieser Phase gegebenen Freiwürfen von 3/8 = 38% erkannte Trainer Daniel Karls bereits, dass die Kräfte nachließen. So war es denn auch sichtbar ab dem zweiten Viertel. Einem 12:18 (Halbzeit 23:26) folgte ein ernüchterndes 12:32 im dritten Viertel, so dass es nach 30 Minuten mit 58:35 klar für die Rathenower stand.

Paul Zucknick, obwohl gesundheitlich angeschla-gen, machte seine Sache gut (gesamt 10 Pkt.)

Trainer Daniel Karls stellte fest: „Bereits ab dem 2.Viertel ließen bei uns die Kräfte stark nach. Es wurden oft einfache Körbe zugelassen, ohne dass eine Verteidigung wirklich vorhanden war. Das zog sich über das ganze Spiel hinweg. Im vierten Viertel (16:22) ging es nur noch um Schadensbegrenzung, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Am Ende hieß es 80:51 verdient für die Red Eagles“.

Maksymilian Drozdek – ein Fels in der Defensive und ein Scorer in der Offensive (gesamt 27 Pkt.)

In der Auswertung nach 2 Spielen hieß es dann vom EBV-Trainer: „Die Mannschaft zeigte eine sehr gute Teamleistung. Einige Punkte aus dem Training haben wir phasenweise gut umsetzen können, wie die Blockarbeit und das Hineinziehen in die Zone.  Ein paar einfache Ballverluste in beiden Spielen, wie beim Einwurf die Linie übertreten oder das Passen in den Rücken des Mitspielers kosteten uns mehrere Punkte. Im zweiten Spiel haben alle, wie gesagt nur sieben Spieler, um ein noch achtbares Ergebnis gekämpft.“

EBV 1971 gegen Rathenow mit: Collin Spanehl 2 Pkt., Nick Vorhoff 10 Pkt. 0/2 FW 2 Dreier, Bobby Tänzel 8 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 4 Pkt. 0/2 FW, Maksymilian Drozdek 20 4/9 FW, Jannis Karls 7 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV: 5/14 = 36%, 1 Dreier, Rathenow: 0/9 = 0% 2 Dreier

Alle Fotos von Manja Karls.

 

Landesliga U 18 männlich: Zwei Auswärtssiege in Bernau

Arian Schneider – Dreh- und Angelpunkt der EBV-Spiele.

(mbor/sschn) Mit zwei Auswärtssiegen kehrte das Team der U 18 unlängst aus Bernau zurück. Dabei gab es nur einen Gegner, das Team der SSV Lok Bernau. Gegen die zweite Vertretung gab es auf des Gegners Platz ein Hin- und Rückspiel. Beide Spiele gewannen die Eisenhüttenstädter jeweils klar mit 80:58 (36:20) sowie mit 74:60 (51:24).

Trainer Steffen Schneider konnte auf ein zahlenmäßig starkes Team mit 10 Spielern zurückgreifen. Der Gastgeber trat mit 11 Spielern an. Es entwickelte sich eine muntere Partie, bei der die Panketaler aus dem Norden Berlins sehr oft den EBV-Spielern hinterherliefen. Im ersten Viertel des ersten Spiels schlug sich das im Ergebnis von 20:15 für die Gäste noch nicht so klar nieder. Mit einem Run von 10:0 im zweiten Viertel zwischen der 6.und 10.Minute zogen die Gäste auf und davon. Ein 36:20 zur Halbzeit schaffte schon vom Ergebnis her einen Abstand zwischen beiden Teams.

Kyrylo Baibakov war ebenfalls ein guter Scorer in beiden Spielen mit 14 bzw. 12 Punkten.

Nach der Halbzeitpause war es ein ähnliches Bild: Bernau rannte an, der EBV spielte eine gute Defensive und kaufte dem Gegner mit überlegten Offensivaktionen den Schneid ab. Mit einem 66:36 (3.Viertel: 30:16) ging es ins vierte Viertel. Die Gastgeber bäumten sich noch einmal auf, erzielten ihrerseits ein gutes 22:14. Am souveränen Gesamtsieg der Gäste von 80:58 konnten sie aber nichts mehr ändern.

Laurynas Lukosius (erst U 16) wird hier von zwei Bernauer Spielern in die Zange genommen.

EBV-Punkte gegen Bernau 2, 1.Spiel: Lennard Robert 3 Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 21 Pkt. 7/9 FW, Arian Schneider 27 Pkt. 12/15 FW 1 Dreier, Kyrylo Baibakov 14 Pkt. 0/1 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Lias Ettmeier 2 Pkt. 0/1 FW, Ben Schmidt 6 Pkt. 4/5 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt. 0/2 FW, Ben Vorhoff 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 24/35 = 69% 2 Dreier, Bernau 2: 7/16 = 44% 3 Dreier

 

Baran Dalhancer überzeugt sehr oft durch gute Defensive. Er kann sich offensiv noch mehr entfalten.

Nach einer Pause wollte natürlich der Gastgeber im Rückspiel vieles besser machen. Davon war in der ersten Halbzeit wenig zu sehen. Die Oderstädter überzeugten durch konsequente Defensive und durchdachte Angriffe. Beide Viertel von 27:12 und 24:12 erbrachten eine klare 51:24 – Halbzeitführung. Das zweite Spiel war phasenweise davon gekennzeichnet, dass der leider nur eine leitende Schiedsrichter sehr wenige Fouls bei Bernau ahndete. Zum Vergleich: 1.Spiel 35 Freiwürfe für Ehst., 2. Spiel 14 Freiwürfe für den Gast. Natürlich kam auch etwas die Müdigkeit dazu, weshalb nicht mehr jeder Ball den Korb von Bernau traf. Der EBV mussten dem schnellen und intensiven Spiel zuvor Tribut zollen. Bernau schaffte ein beachtliches 17:13 im dritten und ein 19:10 im vierten Viertel. Die zweite Halbzeit ging mit 36:23 an Bernau. Diese Teilerfolge täuschten jedoch nicht darüber hinweg, dass auch das zweite Spiel mit 74:60 an die Gäste von der Oder ging.

Trainer Steffen Schneider nach beiden Spielen: „Ich war mit dem Auftreten meines Teams sehr zufrieden. In beiden Spielen punkteten drei bzw. vier Spieler zweistellig. Topscorer in beiden Spielen wurden Arian Schneider mit 27/19 Pkt., Laurynas Lukosius mit 21/18, Kyrlylo Baibakov mit 14/12 Wichtiger war die gute Defensive, vor allem die Helpverteidigung klappte überwiegend, jeder spielte für seinen Mitspieler. Das hat mir sehr gut gefallen. Alle Spieler waren auch im zweiten Spiel auf der Höhe der Aufgabe. Lobenswert besonders die gute Freiwurfquote bei den meisten Spielern im ersten Spiel, insgesamt eine gute Teamleistung.

Lennard Robert war besonders im zweiten Spiel mit seinen erfolgreichen Dreiern und seinem Passspiel überzeugend.

So wurde im Vergleich zu den letzten Spielen, statt einen schwierigen Wurf mit Gegner aus der Mitteldistanz zu nehmen, der Pass nach außen gespielt, so das zum Beispiel Lennard Robert seine beiden wichtigen Dreier im zweiten Spiel (insgesamt 10 Punkte) in Folge frei werfen konnte. Beim dritten Mal war die Verteidigung darauf aus, den Dreier zu verhindern, Lennard Robert konnte daraufhin einen guten Pass/Assist spielen. Anerkennung für Lennard Robert, gerade im zweiten Spiel. Neben den bereits Erwähnten sind bemerkenswert Baran Dalhancer, Oskar Pfaffe und Binyao Hao für die Defensive und Ben Schmidt für den Spielaufbau.

EBV-Punkte gegen Bernau 2, 2.Spiel: Lennard Robert 10 Pkt. 2 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt., Laurynas Lukosius 18 Pkt. 6/9 FW, Arian Schneider 19 Pkt. 1/3 FW, Kyrylo Baibakov 12 Pkt. 0/2 FW, Baran Dalhancer 2 Pkt., Lias Ettmeier 2 Pkt., Ben Schmidt 8 Pkt., Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 3 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 7/14 = 50% 3 Dreier, Bernau 2: 9/20= 45% 1 Dreier

Alle Fotos von Lars Ettmeier.

 

 

 

Oberliga Herren/BBV-Pokal: 49:80 – Heimniederlage gegen Lok Bernsau 2 zum Saisonabschluss

Jaime Gomez beim Wurf. Er wurde Topscorer mit 14 Punkten.

Steigerung für Max Kalisch im letzten Saisonspiel – er erzielte 10 Punkte.

(dkiu/mbor) Mit 49:80 (12:34) verabschiedeten sich die EBV – Herren aus dem Landespokal des Brandenburgischen Basketball-Verbandes. Das war gleichzeitig das letzte Pflichtspiel der Saison 2024/2025.

„Standesgemäß“ übernahmen die Gäste die Position der Macher. Schnell war für die Gastgeber klar, dass Bernau am Drücker sein wollte. Der EBV hatte aus der ersten Mannschaft einige Ausfälle zu beklagen. So füllten die Eisenhüttenstädter aus der zweiten Mannschaft auf. Diese machten ihre Sache recht gut, mussten natürlich den Leistungsunterschied anerkennen. Bernau drückte im ersten Viertel mächtig, aber der EBV hielt dieses lange offen. Erst kurz vor dem Viertelende setzte sich Bernau mit 18:4 ab.

Rückkehrer Max Schulz, hier beim Dribbling.

Vitali Palkin – war überall auf dem Parkett aktiv. Er überzeugte stets mit Explosivität und Dynamik.

Ein zusätzliches Handicap musste der EBV bereits ab der 4. Minute schmerzlich hinnehmen, denn David Kiutra verletzte sich bei einer Aktion schwer am Fuß und musste ins Krankenhaus gefahren werden. Das war natürlich für den EBV ein Schock.

Die Gastgeber versuchten mit einer aggressiven Mannverteidigung die Angriffe der Lokspieler aus Bernau zu stoppen, um selbst eigene Angriffe initiieren zu können. Bernau erspielte sich seine Korbsituationen geduldig, erzielte so seine Treffer und einen kontinuierlich anwachsenden Vorsprung. Im Rebound – Verhalten hatten die Gäste Vorteile unter beiden Körben, die sie im zweiten oder auch dritten Zupacken weidlich zu weiteren Punkten nutzten. Zur Pause ging es mit einer 34:12 – Gästeführung.

 

Yuriy Vasylyev konnte erst später ins Spiel eingreifen. Er erzielte im Pokalspiel 12 Punkte. Yuriy war der beste EBV-Spieler der abgelaufenen Oberliga-Saison.

Nach dem Seitenwechsel setzte der Gastgeber erfreulicherweise einige gute Akzente mit einer weiterhin stabilen Teamverteidigung und einer spielerischen Steigerung. Offensiv trugen Jaime Gomez (14 Punkte / 2 Dreier), Yuriy Vasylyev (12 Punkte), Center Max Kalisch mit sehr guten 10 Punkten (1/1 Freiwürfe), Wirbelwind Vitali Palkin mit 8 Punkten sowie Robert Zucknick mit 3 Punkten / 1 Dreier mit ihren Punkten zu einem insgesamt guten Ergebnis bei.

Einem 20:21 im dritten Viertel folgte ein17:25 im Viertel aus EBV-Sicht. Dass ergab, dass die Oderstädter ihr Pokalspiel zwar verloren, es am Ende aber nur 49:80 stand. Damit zog sich das EBV-Team mit einem positiven Schlusspunkt der Saison sehr viel mehr als achtbar aus der Affäre.

Ein ausdrücklicher Dank an die Spieler der 2.Mannschaft der Herren, die in diesem Spiel mitgewirkt haben. Ohne sie wäre die 1.Mannschaft nicht spielfähig gewesen.

EBV-Punkte gegen Bernau 2: David Kiutra 0 Pkt., Robert Zucknick 3 Pkt. 1 Dreier, Vitali Palkin 8 Pkt. 2/4 FW, Yuriy Vasylyev 12 Pkt. 2/7 FW, Max Schulz und Peter Haubold Kretschmer beide 0 Pkt., Jaime Gomez 14 Pkt. 2/5 FW 2 Dreier, Marcus Vorhoff 2 Pkt., Max Kalisch 10 Pkt. 1/1 FW, Dennis Herkt 0 Pkt.; Freiwürfe EBV: 7/19 = 37% 4 Dreier, Freiwürfe Bernau: 12/20 = 60% 5 Dreier

                        Alle Bilder von Bernd Pflughöft.

Oberliga Herren: Klare Heimniederlage gegen Bernau – Aus für die Playoffs

Dieses Ergebnis bedeutet für den EBV – Spiele in den Playdowns.

(jscha/mbor) Mit einem klaren 66:87 (35:45) verabschiedeten sich die Herren der Oberliga Brandenburg leider in die Playdowns-Runde der letzten Vier.

Dabei fing das Spiel in der Inselhalle nach Wunsch der Hausherren sehr gut an. Innerhalb von 4 Minuten stand es durch 4 verwandelte Dreier von Michal Patryk Jercha 12:7. So konnte es weitergehen.

Auszeit für den EBV – noch ist alles möglich …

Doch dagegen hatten die Panketaler etwas. Besonders die Brüder Meiling erzielten innerhalb kurzer Zeit entscheidende Punkte für Bernau für ein 21:20 für die Gäste (Lukas M. 6 Pkt./Gesamt 23 Pkt., und Kapitän Christoph M. 8 Pkt./Gesamt 24 Pkt.).

Kleinliche Schiedsrichterpfiffe brachten die Eisenhüttenstädter im zweiten Viertel relativ schnell in Zugzwang; der erste Fünfer musste Auswechselspielern teilweise Platz machen. Beim 11:2 Run von Bernau (12. bis 15.) sah der EBV nicht gut aus. Und auch bei den 3 erfolgreichen Dreiern von Bernau gegen Ende des zweiten Viertels war einfach zu wenig EBV-Gegenwehr. Fazit nach zwei Vierteln: Offensiv hatte der EBV zu wenig Durchschlagskraft und defensiv war er zu löchrig.

Michal Patryk Jercha – einer seiner erfolgreichen 4 Dreier.

Und so stand es zur Pause 35:45 aus EBV-Sicht. Dem Gastgeber gelang es nicht entscheidend genug zum gegnerischen Korb zu ziehen, dabei entweder zu punkten oder wenigstens gefoult zu werden, um Freiwürfe zu erhalten.

Eine motivierende Ansprache in der Halbzeit sollte das EBV-Team noch einmal wachrütteln, auch mit mithilfe der zahlreichen Zuschauer besser aufzutrumpfen. Jedoch weit gefehlt. Es gelang nur ein Spielzug direkt am Anfang des Viertels, der aufzeigte, wie einfach es gehen kann.

Yuriy Vasylyev – verlässlich wie in jedem Spiel, mit 22 Punkten erfolgreichster Schütze beim EBV gegen Bernau 2

Defensiv spielte der EBV jetzt etwas besser, aber nicht genug, um Bernau entscheidend Paroli zu bieten. Aus dem Feld heraus gelangen dem EBV im 3. Viertel nur 10 Punkte plus 1 Freiwurfpunkt, Bernau dagegen 17 Punkte, davon 3 Dreier. Und schon stand es 64:46 für Bernau.

Das 4.Viertel sollte es richten. Der EBV kam auch tatsächlich auf 11 Punkte / 57:68 heran (34.Min.). Eine (!) unnötige Aktion von Jaime Gomez, daraus folgernd sein 5.Foul und für ihn dazu ein Disqualifizierendes Foul brachten den Vorteil wieder auf die Bernauer Seite. Diese hatten einen 11:2 Lauf zwischen der 35. und 37.Minute. Damit wurde das Spiel entschieden. Bernau steht jetzt als 4. in den Playoffs, der EBV muss sich als 5. mit den Playdowns zufriedengeben.

Dank auch an das Kampfgericht, welche präzise und sicher das Spiel dokumentierte. (von links: Roman Theißen, Emilia Schneider, Paul Zucknick, Robert Zucknick)

Beim Gastgeber überzeugten defensiv als auch offensiv mit 22 Punkten nur Yuriy Vasylyev (3 verwandelte Dreier) und Michal Patryk Jercha mit 17 Punkten, davon 4 verwandelten Dreiern in der Anfangsphase. Jugendspieler Arian Schneider hatte 11 Minuten Spielzeit, war mit vollem Einsatz dabei und steuerte 4 Pkt. und 2/4 FW zum Ergebnis dabei. Alle anderen Spieler blieben unter ihren Möglichkeiten.

Das Trainerduo des EBV nach dem Spiel: „Wir haben als Team nicht überzeugt und zurecht verloren. Das Zusammenspiel innerhalb des Teams war zu fehlerbehaftet und phasenweise zu ausrechenbar. Dazu kommt, dass einige Spieler, vor allem in der zweiten Halbzeit regelrecht Angst vor dem Korbwurf bzw. vor einem Durchbruch zum gegnerischen Korb hatten.

Teamdefensive beim EBV.

Der Verlauf der Saison wird dem EBV leider insgesamt nicht gerecht. Viele Spieler haben einen Sprung nach vorne gemacht, wir hatten Phasen, wo wir sehr guten Basketball gespielt haben. Mittendrin kam jedoch ein Bruch, den wir uns als Trainer nur schwer erklären können. Das nächste Ziel ist es, die Playdowns zu gewinnen und ungeschlagen zu beenden. Danach werden wir die Saison aufarbeiten und besser in die neue Saison starten. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den vielen Zuschauern und bei allen Verantwortlichen unseres Vereins.“

EBV-Punkte gegen Bernau 2: Szymon Latecki 10 Pkt. 1/3 FW 1 Dreier, Arian Schneider 4 Pkt. 2/4 FW, Michal Patryk Jercha 17 Pkt. 3/6 FW 4 Dreier, Yuriy Vasylyev 22 Pkt. 1/2 FW 3 Dreier, Max Kalisch 4 Pkt. 2/2 FW, Jaime Gomez 4 Pkt., Marcus Vorhoff nicht gespielt, Marcin Kiedrowicz 4 Pkt., Teoman Prahst 0 Pkt., Dennis Herkt 1 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 10/19 = 53% 8 Dreier, Freiwürfe Bernau: 14/27 = 52% 9 Dreier

Alle Bilder von Bernd Pflughöft.