26.März.2012 | Featured, LL U 18 m |

Emanuel Raasch, eine der Stützen des EBV-Team, beim Sprungwurf gegen Jerome Podoloff (Glienicke/Nr.10); Fotos: Andreas Kannemann
Das Team des EBV 1971 wurde am letzten Wochenende verdienter Meister der Landesliga. In zwei gutklassigen Spielen bezwangen die Jungen von Trainer David Kiutra in der Finalrunde die Mannschaften von StarWings Glienicke mit 83:68 (40:28) und des BV Eberswalde 99 mit 104:72 (56:32).
Die Gastgeber begannen ihr Spiel gegen Glienicke sehr nervös. Sowohl defensiv (unnötige Fouls) als auch in der Offensive (einfache Ballverluste) ließen die Gäste aus dem Norden Berlins mit 11:5 führen (6.Minute) Erst nach und nach legte sich die Nervosität, eine notwendige Auszeit seitens Eisenhüttenstadt zeigte Wirkung. Die Gastgeber fanden zu ihrem Spielrhythmus und führten nach 10 Minuten mit 19:13. Von nun an war Eisenhüttenstadt spielbestimmend. Die Defensive stabilisierte sich, die Chancenverwertung, bis dahin ebenfalls ein Schwachpunkt, wurde besser. Unter den Körben war Emanuel Raasch der „Reboundkönig“, der alles abräumte, an seiner Seite gut unterstützt von Jan Grünberg und Kevin Köster. Zur Halbzeit lag der EBV mit 40:28 vorn. Auch nach der Pause änderte sich nichts an der Überlegenheit der Eisenhüttenstädter. Die Bankspieler, wie René Friedrich, Benedikt Post, Vadim Stroka, Tim Raasch und Niklas Nieschalk erhielten ihren akzentuierten Einsatz, ohne dass das EBV-Spiel darunter litt. Nach 30 Minuten führte der EBV mit 62:49. Zwischen der 31. und 34.Minute nahmen sich die Gastgeber plötzlich selbst eine kleine „Auszeit“. Denn nicht anders ist es zu erklären, dass Glienicke auf 57:63 herankam und sich noch einmal Siegchancen ausrechnete. Der EBV spielte in der Defensive zu fahrlässig, ließ die Glienicker Spieler ungehindert zum Korb ziehen, ohne einzugreifen. In der EBV-Offensive fehlte die ordnende Hand. Das vorher praktizierte Systemspiel gab es auf einmal nicht mehr. Zwei Auszeiten waren notwendig, um die Gastgeber wach zu rütteln. Anschließend war der EBV nicht mehr zu halten. Eine sehr aggressive Defensive, starke Ballgewinne und das berüchtigte EBV-Konterspiel erlösten die zahlreichen Zuschauer und das EBV-Team vor einer möglichen Niederlage. Aus einem 63:57 (34.) wurde ein 74:59 (37.) und ein am Ende klarer 83:68 – Sieg.
EBV-Punkte gegen Glienicke: Benedikt Post (0), Kevin Köster (19/2:3/1 Dreier), Jan Grünberg (23/3:5), Max Schulz (9/1:2), Tim Raasch (0), Emanuel Raasch (16/2:2), Rene Friedrich (5/1:2), Niklas Nieschalk (4), Sven Wander (7/1 Dreier), Vadim Stroka (0); Freiwürfe EBV: 9:14/64%, Glienicke: 16:31/52%
Nach einem Spiel Pause kam es zu der Partie Eisenhüttenstadt gegen BV Eberswalde 99 (2.der Hauptrunde). Tabellarisch gesehen sollte das Team von Eberswalde dem Gastgeber alles abfordern. Dem war jedoch bei weitem nicht so. Nur in den ersten fünf Minuten des Spiels war eine Ausgeglichenheit (12:12) zwischen den Teams erkennbar. Der EBV hatte noch eine kleine „Rechnung“ offen, gewann das Team doch in Schwedt nur mit 6 Punkten (88:82) gegen Eberswalde. So dachten sicher auch die Eberswalder Spieler. Es war anfangs kein ansehenswertes Spiel. Die Begegnung wurde durch viele Fouls seitens Eberswalde und daraus resultierenden Freiwürfen für den EBV unterbrochen. Von 11 erhaltenen Freiwürfen verwandelte der EBV jedoch nur vier. Daraus folgte eine relativ knappe 26:21-Führung nach 10 Minuten. Bis zur Halbzeit war es nicht anders, Eberswalde „bewies“ seine körperliche Präsenz durch Fouls (insg. 22). Der EBV besann sich jetzt aber endlich auf sein Spiel. Innerhalb von weniger als drei Minuten war die Partie durch ein 10:0-Run des EBV von 33:25 auf 43:25 vorentschieden. Zur Pause führte der EBV souverän mit 56:32. Sehr großen Anteil an der klaren Führung hatten in dieser Phase Jan Grünberg (21 von 37 Gesamtpunkten) und Max Schulz (18 von 22), die sich für kein Nachsetzen im Kampf um jeden Ball zu schade waren. Das trifft auch auf Emanuel Raasch, Sven Wander und Kevin Köster zu. Nach dem Seitenwechsel ließ es der EBV etwas ruhiger angehen, ohne die Führung aus der Hand zu geben, der EBV setzte alle Spieler ein. Bei einem 76:56 für den EBV ging es in die letzten zehn Minuten der Saison. Die Zuschauer gaben viel Beifall für gekonnte Aktionen des EBV. Es war jetzt ein Schaulaufen des Gastgebers. Am Ende siegten die Eisenhüttenstädter mit 104:72, auch in dieser Höhe hoch verdient. Bester und wertvollster EBV-Spieler (MVP) wurde Kevin Köster, der über die gesamte Saison hinweg, auch in den Finalspielen, glänzte und ganz „nebenbei“ Dreierschützenkönig der Liga mit 23 erfolgreichen Dreiern wurde. Auf den ersten drei Plätzen bei den Punkten liegen zwei Eisenhüttenstädter. Platz eins errang Jan Grünberg mit 348 Punkten. Er verdrängte in den letzten beiden Spielen noch Jerome Podoloff (Glienicke), der 345 Punkte erreichte, gefolgt von Kevin Köster mit 259 Punkten auf Platz drei.
EBV-Punkte gegen Eberswalde: Benedikt Post (2), Kevin Köster (23/3:6/2 Dreier), Jan Grünberg (37/5:9), Max Schulz (22/4:7/2 Dreier), Tim Raasch (0/0:2), Emanuel Raasch (15/1:5), Rene Friedrich (2), Niklas Nieschalk (3/1:1), Sven Wander und Vadim Stroka (beide 0); Freiwürfe EBV: 14:30/47%, Eberswalde: 4:17/24%
Weitere Fotos: siehe Facebook
22.März.2012 | BL U 14 mix, LL U 18 m |
Am kommenden Samstag und Sonntag haben zwei Teams des EBV 1971 Finalspiele. Dabei hat die Mannschaft der U 14 im Gegensatz zur U 18 m die ungleich schwerere Aufgabe zu erfüllen.
Das Team der U 14 reist zum Final Four nach Potsdam und trifft dort im 2.Vorrundenspiel (1.Spiel: Potsdam gegen Bernau) auf den Angstgegner WSG Fürstenwalde. Die Oderstädter haben das letzte Spiel in Fürstenwalde hoch mit 75:98 verloren. Das EBV-Team mit Trainer Manfred Borchert muss sich sehr anstrengen, um mit einem durchaus möglichen Sieg gegen die WSG doch noch das Finale zu erreichen. Viel wird davon abhängen, wie das Team als Ganzes in der Defensive funktioniert, um in der Offensive nach schnellem Umschalten positive Impulse setzen zu können. Dann ist auch der USV Potsdam, der sich voraussichtlich gegen Bernau durchsetzen wird, verwundbar.
Das Team der U 18 männlich hat in einem Finalturnier am Sonntag Heimrecht in der Inselhalle. Die Mannschaft von Trainer David Kiutra hat in der Hauptrunde alle Spiele in der Landesliga souverän gewonnen. Um 10.00 Uhr trifft das Team zuerst auf die Jungen von StarWings Glienicke. Die Glienicker (3.Platz nach der Hauptrunde) haben schon nach dem Rückspiel angekündigt, es dem EBV nicht mehr so leicht zu machen. Die Eisenhüttenstädter haben gut trainieren können und werden vor sicherlich sehr zahlreichen Zuschauern alles geben. Nach dem Spiel StarWings Glienicke gegen BV Eberswalde 99 treffen die Gastgeber um 14.45 Uhr auf die Mannschaft von Eberswalde (2.Platz vor dem Finalturnier). Natürlich wird auch Eberswalde auf Sieg spielen wollen, jedoch ist der EBV sehr ausgeglichen besetzt und wird aus einer sicheren Defensive heraus das Spiel nach vorn schnell machen und so punkten.
20.Feb..2012 | Senioren II |
Nach mehreren Wochen Spielpause hatten das Senioren II-Team letzten Samstag Heimrecht. Nach einer desaströsen Leistung verloren die Gastgeber gegen das Team der WSG Fürstenwalde hoch mit 36:61 (14:33), konnten sich aber gegen StarWings Glienicke mit 53:39 (27:17) etwas rehabilitieren.
Der Gastgeber wartete mit seinem gesamten Kader von 14 Spielern auf. Nur Steffen Gust (verletzt) und Andreas Kannemann (dienstlich verhindert) fehlten. Der EBV startete sehr schlecht. Das mangelnde gemeinsame Training wirkte sich verheerend sowohl in der Defensive, aber auch in der Offensive, aus. Defensiv gelang es den Gastgebern in weiten Teilen des Spiels nicht, die Kreise aller Fürstenwalder Spieler einzuengen. Das Bemühen war zwar in Ansätzen erkennbar, aber es fehlte die konkrete Abstimmung untereinander. Trainer Manfred Borchert bemängelte auch die fehlende körperliche und geistige Frische und Bereitschaft, um dem Spreeteam die Grenzen aufzuzeigen. So lag der EBV nach 10 Minuten mit 5:20 hinten, zur Halbzeit mit 14:33. Eine Umstellung auf Mannverteidigung zeigte nur insofern Wirkung, dass beim EBV die Foulquote stark anstieg und Fürstenwalde sich mit einer Freiwurfquote von 24:30/80% bedankte. In der EBV-Offensive sah es bei den Eisenhüttenstädtern nicht viel besser aus. Alle etatmäßigen als Center eingesetzten 5 Spieler brachten es auf insgesamt 14 Punkte, wobei Silvio Kallinich allein 6 Punkte verbuchen konnte. Das war einfach viel zu wenig. Nimmt man die Freiwurf„ausbeute“ beim EBV von 3:7/43% hinzu, so konnten die Außenstehenden klar erkennen, dass dem Gastgeber sowohl die Durchschlagskraft zum gegnerischen Korb als auch das Reboundverhalten in diesem Spiel völlig abhanden gekommen waren. So ‚plätscherte‘ das Spiel dahin. Das vierte Viertel gehörte fast komplett den Bankspielern des EBV, die ein 12:10 in diesem Abschnitt erarbeiteten. Fürstenwalde gelang der Coup und gewann hoch mit 61:36.
EBV gegen Fürstenwalde: Mario Krüger (0 Pkt./0:2 Freiwürfe), Jannis Papachristos (6/2 Dreier), Jörg Hohlbein, Jörg Franke, Franko Löser, Daniel Karls (alle 0), Steffen Schneider (2), Silvio Kallinich (6), Klaus-Dieter Schultz (4), Jörg Bastian (6/1:2/1 Dreier), Steffen Wersing (2/2:2), Stephan Schulte (10/0:1); Freiwürfe EBV: 3:7/43%, Fürstenwalde: 24:30/80%
Im zweiten Spiel des Tages gewann StarWings Glienicke gegen Fürstenwalde mit 66:60. Zuschauer und einige Spieler des EBV befürchteten schon Arges für den gebeutelten Gastgeber. Aber, schlechter konnte der EBV bald nicht mehr spielen. Das Spiel des EBV gegen Glienicke war geprägt von einem über die gesamte Spielzeit hinweg verbissen geführten Kampf. Die frühzeitigen Fünf-Foul“opfer“ waren auf Seiten des EBV Stephan Schulte (20.), anschließend Jörg Hohlbein (21.) und Steffen Schneider (33.Minute). Glienicke hatte einen Spieler mit fünf und drei weitere Spieler mit jeweils vier Fouls. Das Spiel war sehr zerfahren und immer wieder durch Freiwürfe auf beiden Seiten unterbrochen. Die Anzahl der Freiwürfe beider Teams von jeweils 20:36 (56%) sprechen dafür. In allen Spielphasen war das Spiel eng. Kein Team konnte sich einen größeren Vorsprung erarbeiteten. Beim EBV stimmten jetzt besser die Einstellung und das mannschaftlich geschlossene Auftreten. Von den Bankspielern kamen ebenfalls die nötigen positiven Impulse. Nach 10 Minuten führte der EBV knapp mit 11:10, zur Halbzeit mit 27:17, nach 28 Minuten gar mit 34:21. Die EBV-Defensive wirkte kompakter, wenige freie Würfe wurden zugelassen. Aufbauspieler Jörg Bastian machte ein besseres zweites Spiel, das Centerduo Mario Krüger und Steffen Wersing steuerte 39 Punkte zum EBV-Sieg bei. Glienicke kam noch einmal bedrohlich auf 39:45 (39.Minute) heran. Steffen Schneider (5 Pkt.) und Jannis Papachristos (5) trugen, wie auch Franko Löser mit seinen unnachahmlichen Dreiern (6), dazu bei, dass es für den EBV doch noch einen versöhnlichen Abschluss und einen 53:39 – Erfolg gab.
EBV gegen Glienicke: Mario Krüger (12 Pkt./2:7 Freiwürfe), Jannis Papachristos (5/3:4), Jörg Hohlbein, Jörg Buchholz (0), Franko Löser (6/2 Dreier), Daniel Karls (2/0:3), Steffen Schneider (5/5:8), Silvio Kallinich, Klaus-Dieter Schultz (beide 0), Jörg Bastian (6/3:6/1 Dreier), Steffen Wersing (17/7:8), Stephan Schulte (0); Freiwürfe EBV: 20:36/56%, Glienicke: 20:36/56%
20.Feb..2012 | BL U 11 mix, OL U 19 w, Senioren II |
Von den am letzten Wochenende gestarteten EBV-Teams hat nur eine Mannschaft ein Spiel gewonnen. Das Team der Senioren II gewann zu Hause gegen StarWings Glienicke mit 53:36 (27:17), nachdem es zuvor sensationell klar gegen die WSG Fürstenwalde mit 36:61 (14:33) verlor.
Die U 11-Minis hatten vor eigenem Publikum trotz spielerischer Steigerung keine Chance und verloren sowohl gegen den BBC Cottbus mit 5:76 (2:32) als auch gegen den USV Potsdam mit 22:69 (13:29).
Das Team der weiblichen U 19 war zu Gast in Bernau. Auch dieses Eisenhüttenstädter Team musste die Überlegenheit der Gegnerinnen anerkennen. Die Mädchen verloren gegen die BG Lauchhammer 1950 klar mit 50:115 und gegen die Gastgeber puttygen download , SSV Lok Bernau, ebenso hoch mit 45:80.
Weitere Spielberichte zu den Turnieren folgen in Kürze.
15.Feb..2012 | BL U 11 mix, Featured, OL U 19 w, Senioren II, U 12 mix a.K. |
Von am Samstag und Sonntag spielenden drei EBV-Teams haben zwei Heimvorteil. Alle Heimspiele finden in der Sporthalle Eisenbahnstraße statt. Den Auftakt machen die Senioren-II am Samstag um 11.00 Uhr gegen die WSG Fürstenwalde, um 15.00 Uhr trifft das Team auf die Mannschaft von StarWings Glienicke. Beide Gegner hat der EBV bereits in der letzten Saison bezwungen. Vorsicht ist dennoch geboten, weil sich sowohl die Gäste aus Fürstenwalde als auch aus Glienicke personell verstärkt haben. Viel wird beim Gastgeber darauf ankommen, dass alle Spieler fit anreisen und dass das Teamspiel gepflegt wird.
An gleicher Stelle spielt am Sonntag das Team der U 11. Das geplante Turnier der U 12 (außer Konkurrenz) wird am 01.04.2012 in gleicher Halle nachgeholt.
Die U 11 haben um 10.00 Uhr den BBC Cottbus als Gegner, gegen 14.00 Uhr spielt das Team gegen den USV Potsdam. Beide Gastmannschaften führen überlegen die Tabelle an.
Das einzige Team, welches Auswärtsaufgaben zu bewältigen hat, ist die Mädchenmannschaft der U 19. Das Team reist nach Bernau und spielt dort gegen den Gastgeber und die sehr starke Mannschaft aus Lauchhammer. Trainer David Kiutra wird trotz der Schwere der Aufgaben versuchen, dass sein Team sich achtbar aus der Affäre zieht.