Das Weihnachtsturnier 2022 war ein voller Erfolg

4 Jugend- und Erwachsenenteams, 3 Nachwuchsteams und 4 daraus gebildete gemischte Teams Eltern/Kinder trafen sich zum alljährlichen traditionellen Weihnachtsturnier.

Nachdem das Turnier 2020 und 2021 ausgefallen war, formierten sich Frauen und Männer in 4 Teams, um sich nach dem Weihnachtsbraten sportlich fair zu betätigen. Viele ehemalige Spielerinnen und Spieler, Aktive aus Fürstenwalde und des EBV 1971 spielten gegeneinander. In 2 x 8 Minuten wurde der Sieger ermittelt.

Im letzten Spiel des Tages mussten sogar eine Verlängerung und ein Freiwurfschießen über den Sieger entscheiden. Das Spiel gewann das Team mit Kapitän Uwe Sarnow (Fürstenwalde) hauchdünn gegen das Team Toni Meinhardt (EBV). Ältester Teilnehmer war Jörg Hohlbein / EBV 1971.

Sehr wichtig war dem Veranstalter im Jahr 2022 die mehr als 20 Kinder sportlich mit einzubeziehen. Das gelang in den drei gebildeten Teams vortrefflich. Gespielt wurde in gemischten Teams mit jeweils 6 bis 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf tiefer gelegenen Körben.

Da spielten Kinder der U 14 des EBV 1971 zusammen mit Aktiven aus Berlin und mit Kindern, die überhaupt noch keinen Basketball in der Hand hatten. Die jüngsten Teilnehmer waren mit 6 Jahren Effi Jockel und Mathilda Hellwig.

Der Bürgermeister der Stadt Eisenhüttenstadt ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen unser Gast zu sein. Frank Balzer war selbst einige Jahre als Aktiver im EBV 1971 tätig.

Mit dem 2.Vorsitzenden des EBV, Manfred Borchert, wurde so manche knifflige Korbsituation noch einmal analysiert. Der Dank gilt Frank Balzer auch für eine Spende in Höhe von 100,00 EURO.

Ein weiterer Höhepunkt war die Bildung von 4 gemischten Eltern-/Kind-Teams, die gegeneinander antraten. Es spielten zum Beispiel die Familien Jockel/Püschel-Liebe gegen die Familien Türk/Nagel, die Familien Zucknick/Schuster gegen die Familien Helwig/Müller. Hier wurden insgesamt 6 Spiele ausgetragen.

Sowohl bei diesen Spielen als auch bei den Kinderbegegnungen wurden keine Sieger ermittelt. In allen Spielen stand in jedem Fall der Spaß im Vordergrund.

Nach 6 Stunden waren Sieger und Platzierte bei den Erwachsenen ermittelt. Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer rundeten bei einer sehr guten Versorgung das positive Bild der Veranstaltung ab.

Ergebnisse des Seniorenturniers:

  1. Team 2 mit Juliane Hensel, Gunnar und Erik Hermann, Danny Püschel, Jörg Hohlbein, Uwe Sarnow, Jonas Kraske
  2. Team 3 mit Thomas Nagel, Linda Püschel-Liebe, Steffen Schneider, Alexander Schönfeld, Max Hoyer, Alexander Türk
  3. Team 1 mit Adrian Schubel, Nico Schulpig, Marvin Schlegel, Arian Schneider, Tom Schlegel
  4. Team 4 mit Nena Müller, Toni Meinhardt, Thomas Schneider, Tim Jockel, Till Schuster, Robert Zucknick, Dennis Herkt

Der Dank gilt allen Aktiven und Schiedsrichtern, allen Helfern, insbesondere an Frau Madlen Felgenträger, an Herrn Steffen Weidauer und Herrn Robert Schlegel, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, sowie an die beiden Kampfrichter aus der U 14, Maximilian Witzel und Lukas Felgenträger.

Alle Beteiligten waren sich einig: Solch ein Turnier muss es auch im Jahre 2023 wieder geben.

OL U 14 Staffel 2 – 2 Niederlagen zu Hause – gegen den USV 2 reichte die Kraft nicht bis zum Schluss

Marvin Adam, als Neuling, einer der besten im ersten Spiel!

(mbor) Trotz großer Unterstützung von vielen Zuschauern reichte es am letzten Heimspiel-wochenende für das U 14 – Team nicht für einen Sieg. Gegen die total überlegenen Jungen des SFB 94 Brandenburg kamen die Gastgeber arg mit 56:113 (22:64) unter die Räder, gegen die Mannschaft des USV Potsdam 2 war der EBV zum Schluss der Begegnung mit seinen Kräften am Ende und verlor knapp mit 62:68 (37:30).

Die Oderstädter mussten in beiden Spielen fast auf ihren kompletten ersten Fünfer verzichten. Nur Ben Schmidt konnte anwesend sein. Alle übrigen Spieler waren krank bzw. verhindert. Brandenburg hatte 5 Spieler dabei, die einige EBV-Spielerinnen und -Spieler bei Weitem an Größe überragten. Um zu illustrieren, wie groß die Unterschiede in diesem Spiel größenmäßig waren: Der Brandenburger Center Mika Nadollek (1,88 m) und Lena Nagel (1,56 m).

Lena Nagel, hatte trotz ihrer Körpergröße (1,56m) keine Angst vor den ganz großen Gegnern.

Schnell gingen die Gäste verdient mit 34:6 (10.Minute) und 44:16 (15.) in Führung. Dem hatte der EBV wenig entgegenzusetzen. Aus der Stamm-Zwölf waren noch Lena Nagel, Evelyn Theel, Lukas Felgenträger, Laura Knust und Thea Weidauer übriggeblieben. Dazu kamen 4 Spieler, die ihr allerersten Punktspiel für die Oderstädter absolvierten. Herausragend von den soeben Genannten waren in diesem Spiel Laura Knust und Marvin Adam. Neben dem wieder überragend agierenden und Punkte machenden Ben Schmidt (32 Punkte!) erzielten Laura Knust 6 Punkte und Neuling Marvin Adam 9 Punkte.

Neuling Emil Gliese – eine unbedingte Bereicherung des EBV-Teams.

Auch sonst ließ sich das gesamte Team nicht hängen. Zur Halbzeit führte Brandenburg klar mit 64:22, der EBV jedoch entwickelte im 2.Spielabschnitt sein Kämpferherz und schaffte hier ein 44:59. Das ist aller Ehren wert. Das die Gastgeber nicht noch mehr Punkten erzielt haben, lag an der mangelnden Chancenverwertung einiger Spielerinnen und Spieler.

Trainer Manfred Borchert nach dem verlorenen 56:113 – Spiel: „Ein großes Lob gilt meinem Team, das trotz aussichtslosem Rückstand kämpfte und sich immer aufopfernd der Übermacht Brandenburgs entgegenstellte.“

EBV-Punkte gegen Brandenburg: Lena Nagel 0 Pkt., Marvin Adam 9 Pkt. 1/2 FW, Lukas Felgenträger 2 Pkt., Ben Schmidt 32 Pkt. 0/1 FW, Tim Schilling 2 Pkt., Laura Knust 6 Pkt., Oskar Schulz 0 Pkt., Evelyn Theel 2 Pkt., Thea Weidauer 3 Pkt. 1/2 FW, Emil Gliese 0 Pkt.; Freiwürfe EBV 2/5 = 40%, Brandenburg 1/9 = 11%

Ben Schmidt erzielte in beiden Spielen insgesamt 60 (sechzig) Punkte. Ohne Worte! Und trotzdem war er ein sehr guter Teamspieler.

Dass es am Ende dieses Spiels 2.Spiels gegen den USV Potsdam 2 eine wenn auch knappe Niederlage geben würde, davon ahnten anfangs weder Spieler, Trainer noch die Zuschauer etwas. Denn der EBV ging schnell mit 12:6 (5.Minute) und 24:18 nach dem 1.Viertel in Führung. Marvin Adam, ein großer Aktivposten im ersten Spiel musste jetzt leider verletzt passen, dafür konnten Maxilian Witzel und Ben Vorhoff (Team U 12) mitwirken. Besonders Ben Vorhoff war bis weit nach der Halbzeitpause sehr gut. Er riss mit seinen Dribblings oft immer wieder Lücken in der USV-Abwehr und machte für ihn stolze 10 Punkte, wohlgemerkt in der nächsthöheren Altersklasse.

Laura Knust ist gehörte mit ihrer Ruhe und Abgeklärtheit ebenfalls zu den Stützen des Teams.

Zur Halbzeit führten die Gastgeber immer noch mit 37:30, selbst nach 30 Minuten stand es 58:48 für die Hausherren. Doch danach ging dem EBV vollkommen die Luft aus. Ganze 3 Punkte schafften die Oderstädter in den letzten 10 Minuten. Das Team war am Ende seiner Kräfte. Das Fehlen der 4 Leistungsträger in zwei Spielen war einfach nicht zu kompensieren.

So ging es ins letzte Viertel. Innerhalb von 4 Minuten war es um den EBV geschehen, aus einer Führung wurde ein 60:62 – Rückstand und schließlich eine vermeidbare 62:68 -Niederlage.

Oskar Schulz, ebenfalls ein Neuling, hatte als Linkshänder immer ein Dribbling und einen guten Wurf parat.

Nach diesem Spiel merkte der Trainer an: „Unabhängig vom Ergebnis, Hut ab vor allen vier Neulingen, die ihre Sache wirklich gut machten. Selbstredend auch vor Ben Schmidt (noch einmal 28 Punkte – macht zusammen in zwei Spielen 60 Punkte; aber leider nur 2/10 Freiwürfe) und vor Ben Vorhoff. Einen tollen Einstand hatten Oskar Schulz mit starken 10 Punkten und Emil Gliese mit 3 Punkten, sowie die „Alteingesesseen“ Laura Knust (5 Pkt.) und Evelyn Theel, die lange Zeit verletzt war, mit 2 Punkten.

Evelyn Theel als Langzeitverletzte machte zwei gute Spiele nach dieser Pause.

Besonders lobenswert unsere Kleinste, Lena Nagel, die mit zu den Aktivposten gehörte. Aber: Das Team muss es insgesamt lernen, dass zu einem Team 12 Spielerinnen und Spieler gehören. Ich vermisste in diesem Spiel den unbedingten Siegeswillen bei einigen gestandenen Spielern. Auch die Chancenverwertung, der Biss unter dem gegnerischen Korb gehören zu solch einem Spiel unbedingt dazu.

EBV-Punkte gegen USV Potsdam 2: Lena Nagel 0 Pkt., Marvin Adam 2 Pkt., Lukas Felgenträger, Maximilian Witzel beide 0 Pkt., Pkt., Ben Schmidt 28 Pkt. 2/10 FW, Ben Vorhoff 10 Pkt. 0/2 FW, Tim Schilling 0 Pkt., Laura Knust 5 Pkt. 1/2 FW, Oskar Schulz 10 Pkt., Evelyn Theel 2 Pkt., Thea Weidauer 2 Pkt., Emil Gliese 3 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV 4/16 = 25%, Potsdam 2 2/5 = 40%

 

Oberliga U 14 Staffel 2 – Auswärtsspiel in Lauchhammer gewonnen

(nag/mbor) Mit einer personell gut besetzten Mannschaft fuhr das EBV-Team in den Süden, nach Lauchhammer in die Lausitz. Leider hat wieder eine zweite Gastmannschaft aus Potsdam sehr kurzfristig abgeagt. Dafür zahlen die Vereine zwar saftige Strafen, jedoch tut das dem Spielverkehr nicht gut.  Außerdem ist das für die Spielerinnen und Spieler gerade in diesem Alter, die sich im ständigen Lernprozess, basketballspefisch befinden gar nicht entwicklungsfördernd.

Die Jungen und Mädchen warten auf ihr Spiel gegen Lauchhammer.

Neun Mädchen und Jungen gingen hoch motiviert ins einzige Spiel, denn sie hatten ja 2 Wochen zuvor bereits in Nauen gewonnen. Das Team versuchte die gegnerische Mannschaft von Anfang an unter Druck zu setzen, was jedoch nicht vollends und durchgehend gelang.

Die Führung wechsete im ersten Viertel ständig, bis zu einem 12:11 nach 10 Minuten für den EBV. Zwischen der 9. und 14. Minute hatte der EBV einen 10:0 Lauf. Damit setzten sich die Oderstädter mit 20:13 /14.Minute etwas ab. Diesen 5 bis 6 Punkte-Abstand hielten die Gäste bis zur Pause mit 26:21.

Offensiv brachte Lennard Robert (wiederum gute 10 Punkte) den Ball zügig nach vorn. Dort waren Ben Schmidt (Topscorer mit 22 Punkten) und Laura Knust mit beachtlichen 8 Punkten bereit, die Pässe abzunehmen und zu punkten. Lena Nagel, aus der U 12 gekommen, erzielte ihre ersten beiden Punkte für den EBV 1971. Auch Lias Ettmeier (4 Pkt.!), Baran Dalhancer mit ebenfalls 4 Punkten sowie Lucas Knust mit 2 Punkten gelang es, das Spiel immer wieder für den EBV zu entscheiden.

Auszeit – Beratungszeit mit Trainer Thomas Nagel

Etwas knapper wurde es zwischen der 26. und 30.Minute bei noch einmal wechselnder Führung. Nach 30 Minuten führte der EBV wiederum knapp mit 40:39.

Erst im letzten Viertel machten vier Spieler von der Oder die entscheidenden Punkte zum am Ende verdienten 55:47 Sieg für die Eisenhüttenstädter.

Lena Nagel war sehr stolz, ihre ersten zwei Punkte im Team der U 14 getroffen zu haben.

Vertretungstrainer Thomas Nagel konstatierte nach dem gewonnenen Spiel: „Ein Lob an das Team. Wir konnten aus einer zumeist sicheren Defensive gute Angriffe über die Flügelpositionen starten. Durch schnelle Fastbreaks gelang es uns immer wieder zu punkten. Leider gab es auch Schwächephasen, die Lauchhammer wieder etwas rankommen ließen. Insgesamt bin ich mit dem Spiel und der persönlichen Einstellung des Teams zufrieden.“

 

EBV-Punkte gegen Lauchhammer: Lena Nagel 2 Pkt., Lias Ettmeier 4 Pkt., Maximiliam Witzel, Thea Weidauer beide 0 Pkt., Ben Schmidt 22 Pkt., Lennard Robert 10 Pkt. 0/4 FW, Baran Dalhancer 4 Pkt., Lucas Knust 4 Pkt. 0/1 FW, Laura Knust 8 Pkt.; Freiwürfe EBV 0/5 = 0%, Lauchhammer 3/6 = 50%

Oberliga U 14: 41:70 spielte der EBV 1971 gegen Team aus Königs Wusterhausen

Ben Schmidt, Mitte mit weiß/grüner Spielerkleidung, überzeugte gegen Königs Wusterhausen mit einer sehr guten Defensive.

(schn/mbor) Erstmals in dieser Saison konnte der Trainer Steffen Schneider auf 8 Spieler zurückgreifen. Dabei fehlten leider noch 5 wichtige Spielerinnen und Spieler, so Thea Weidauer, Evelyn Theel, Juri Bohlig, Linus Schulze und Baran Dalhancer aus unterschiedlichen Gründen.

Die Randberliner waren mit 9 Spielern angereist und demonstrierten im Verlaufe des Spiels ihre körperliche Überlegenheit.

Ben Vorhoff (links) und Emilia Schneider (rechts) gaben ihr Bestes und verteidigten stets aggressiv, aber fair.

Der EBV begann mit Emilia und Arian Schneider, Lennard Robert, Ben Schmidt und Ben Vorhoff ordentlich. Das Team agierte auf Augenhöhe. Nach 6 Minuten stand es 6:8 aus EBV-Sicht, dabei 2 von 2 verwandelten Freiwürfen von Lennard Robert. Dann drehte Königs Wusterhausen das erste Mal richtig auf und erreichte nach 10 Minuten ein 22:14. Entscheidend war beim EBV, dass es immer wieder einfache Fehler im Aufbauspiel gab. Außerdem ging auch der ein und der andere Wurf daneben.

Obwohl – noch – klein von Körperwuchs war Lennard Robert einer der besten Spieler gegen Königs Wusterhausen. Er verteidigte aggressiv, erzielte bei einem guten dynamischen Antritt offensiv sehr gute 16 Punkte bei 2/2 verwandelten Freiwürfen.

Das zweite Viertel startete der EBV engagierter. Das Team spielte eine sehr gute Defensive und machte den Ball zum schnellsten Mitspieler. Arian Schneider war der wichtigste Passgeber, Lennard Robert und Emilia Schneider waren die Empfänger und Korbwerfer. Das gelang insgesamt sehr gut, ein 14:10 für dieses Viertel für den EBV waren ein gutes Ergebnis.

Im dritten Viertel verfiel das EBV-Team wieder in alte Muster. Die Mannschaft schafft es einfach noch nicht variabel anzugreifen. Wenn zum Beispiel ein Fastbreak gespielt wird und das Team abbrechen muss, gelingt es dann nicht in ein ruhiges Spiel überzugehen. Dazu kamen einige Würfe von kleineren Spielern gegen Größere aus KW, die wiederum ein Leichtes für den Gegner waren, ihrerseits ein schnelles Spiel aufzuziehen und zu punkten.

Die zweite Halbzeit ging klar an Königs Wusterhausen. Am Ende gewannen die Gäste nach einem zwischen-zeitlich guten 33:44 aus EBV-Sicht hochverdient mit 70:41.

Arian Schneider versucht stets den aggressiven Zug zum Korb, auch wenn es nicht mehr leicht ist, durch die vielbeinige Verteidigung durchzukommen.

Trainer Steffen Schneider seinerseits meinte nach dem Spiel: „Wir haben phasenweise gut gespielt, unsere Möglichkeit dabei ausgeschöpft. Die Coronazeit warf uns um Einiges zurück, zumal ja auch 5 Spieler dieses Mal nicht dabei waren. Der Gegner bekam in Laufe dees Spiels so langsam mit, dass wir immer mit langen Pässen arbeiteten. Da die Kräfte auch beim Kapitän Arian Schneider schwanden, kam natürlich nicht mehr jeder Pass vorn an. Erfreulich für uns, dass wieder die Zwillinge Laura und Lucas Knust dabei waren, auch wenn sie noch keine „Bäume ausrissen“. Sehr positiv Lennard Robert mit stolzen 16 Punkten. Leider mit 0 Punkten belastet – Ben Schmidt. Er muss unbedingt an sich arbeiten. Als großer Spieler sollte er mutig genug sein, um zum Korb zu ziehen und zu punkten. Was das geplante Systemspiel betrifft, gelang uns das auch meist nicht. Da haben wir im Training noch viel zu tun. Neben den bereits psotiv erwähnten Spielern machte wiederum der erst 9-jährige Ben Vorhoff seine Sache gut, Emilia Schneider überzeugte vornehmlich durch Laufbereitschaft und einer guten Defensive.“

EBV-Punkte: Emilia Schneider 3 Pkt. 1/2 Freiwürfe, Ben Schmidt 0 Pkt. 0/4 FW, Ben Vorhof 0 Pkt., Lennard Robert 16 Pkt. 2/2 FW, Tara Bastian 0 Pkt., Lucas Knust 1 Pkt. 1/4 FW, Laura Knust 0 Pkt., Arian Schneider 26 Pkt. 6/9 FW; EBV-Freiwürfe: 10/21 = 48%; Königs Wusterhausen 1/10 = 10% 

 

EBV-Team verliert Heimspiel hoch gegen überlegene Brandenburger

Der stark spielende Aufbauspieler Arian Schneider (grüne Spielerkleidung) hier beim Korbwurf gegen Brandenburg.

(schn/mbor) Die Mädchen und Jungen der Oberliga U 14 verloren zu Hause ihr Heimspiel gegen SFB Brandenburg klar mit 52:99 (28:33). Die Gäste aus Brandenburg reisten mit 7 Spielern an, körperlich deutlich überlegen, vier Spieler waren größer als der größte EBV-Spieler. Ein eingespieltes Team stand der Gastgebermannschaft gegenüber.

Die Stahlstädter spielten anfangs mit Arian Schneider, Juri Bohlig, Ben Schmidt, Baran Dalhancer und Linus Schulze sehr konzentriert. Diese zeichnete auch gute Defensivarbeit und schnelles Spiel nach vorne aus. Der EBV führte 18:12 nach 10 Minuten.  Das Spiel war leider im ersten Viertel von einer kurzen Schrecksekunde gekennzeichnet. J. Henning (Brandenburg) war am Knie getroffen und saß verletzt auf der Bank. Er konnte jedoch ab dem zweiten Viertel ohne Einschränkungen weiterspielen und wurde mit 36 Punkten und 4 erfolgreichen Dreiern (bei 5 Versuchen) zum Matchwinner für die Gäste.

Ein ums andere Mal hatten den EBV-Spieler das Nachsehen gegen die klar dominierenden Brandenburger. 

Die Oderstädter spielten im 2.Viertel mit der annähernd gleichen Aufstellung, jetzt aber unkonzentriert und mit einige Fehlpässen behaftet. Brandenburg hatte sich auf die tiefen Bälle von Arian Schneider auf den freien Mann eingestellt. Offensiv war er mehr und mehr allein auf sich gestellt. Seine Mitspieler agierten nur noch statisch, es herrschte kaum Bewegung. Das Team bewies zu wenig Engagement, gegen die stärker werdenden Brandenburger dagegen zu halten. Die Quittung war ein 10:26 im 2.Viertel, also zur Halbzeit 28:38.

Im dritten Viertel dominierte Brandenburg mehr und mehr. J. Henning erzielte drei weitere Dreier. Der SFB wurde immer überlegener. 16:31 für den dritten Spielabschnitt waren wiederum deutlich. So verging auch das 4.Viertel. Der EBV hatte der körperlichen Überlegenheit nichts entgegenzusetzen. Mit 52:99 verabschiedeten sich die Teams nach Spielschluss voneinander.

Trainer Steffen Schneider nach dem verlorenen Spiel: „Insgesamt körperlich und technisch unterlegen haben wir nicht aufgegeben und im Rahmen der Möglichkeiten gut gespielt. Ich habe alle Spieler eingesetzt, auch auf Kosten weiterer Gegenpunkte. Eine schlechte Trefferquote, einige unnötige Würfe und zu viele einfache Fehler hinderten uns daran besser zu punkten. Thea Weidauer, Evelyn Theel und Laura Knust bemühten sich so gut es ging in der Defensive, nach vorne waren sie einfach zu aufgeregt. Lennard Robert arbeitete sehr gut nach vorne, bekam aber noch zu wenig verwertbare Zuspiele. Wir werden im gerade laufenden Trainingslager an all diesen Problemen hart arbeiten.“

EBV-Punkte: Laura Knust, Lucas Knust, Evelyn Theel, Thea Weidauer, Jonas Lau, Linus Schulze alle 0 Punkte, Baran Dalhancer 2 Pkt., Ben Schmidt 2 Pkt. 0/2 FW, Juri Bohlig 4 Pkt, Lennard Robert 14 Pkt. 2/2 FW, Arian Schneider 30 Pkt. 4/6 FW; EBV-Freiwürfe: 6/10 = 60 %; Brandenburg: 1/2 = 50%

alle Fotos: Bernd Pflughöft