Oberliga U 14 Staffel 2 – Überzeugender Sieg gegen Rathenow, hohe Niederlage gegen USV Potsdam 2

(mbor) Die Mädchen und Jungen der OL U 14 hatten kürzlich in Potsdam einen wechselnden Erfolg der Spielergebnisse. Gegen das Team der Red Eagles Rathenow gewann die Mannschaft mit 66:44 (44:22), gegen die Gastgeber verlor das Team sehr hoch 28:78 (18:50).

Die Rathenower waren bereits in der Hauptrunde Gegner des EBV; das Spiel ging klar verloren. Das wollten die Eisenhüttenstädter dieses Mal besser machen. Und das gelang am Ende eindrucksvoll.

Bester Spieler und Topscorer mit 19 Punkten im ersten Spiel gegen Rathenow war Lennard Robert (hier bei der Ausführung eines Freiwurfes).

Das Spiel des EBV lief vorrangig sehr gut über Ben Schmidt (11 Pkt.) und Lennard Robert (Topscorer mit 19 Pkt.). Diese beiden Spieler schafften es neben ihren eigenen Korberfolgen, genug Lücken in die Abwehrreihen der Red Eagles zu reißen, damit Platz für die anderen EBV-Spieler geschaffen werden konnnte. Baran Dalhancer (sehr gute 14 Punkte), Oskar Schulz (8 Pkt.) und Laurynas Lukosius (6 Pkt.) bedankten sich für die vielen guten Zuspiele.

Defensiv orientierten sich Trainer Manfred Borchert und das Team darauf, den besten Rathenower Spieler Mujtaba Nabizadeh möglichst wenig zum eigenen Korb ziehen zu lassen. Das gelang über weite Strecken des Spiels.

Außerdem schaffte es das EBV-Team gemeinsam, diesen Spieler offensiv so lange zu „bearbeiten“, dass er letztlich sein 4. und 5. Foul bekam, und demzufolge vom Parkett musste.

Der Rathenower Spieler musste auch zwischendurch schon pausieren, so dass der EBV viel befreiter aufspielen konnte. Bis zur 13. Minute stand es 17:17, zur Halbzeit hatte sich das Blatt mit 35:22 bereits für den EBV gewendet. Das ging auch in der zweiten Halbzeit für die Stahlstädter so positiv weiter; viele schnelle Angriffe konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Ein nochmaliges Aufbäumen brachte im 3.Viertel für Rathenow ein 15:16, für den EBV ein 51:37 nach 30 Minuten. Auch die letzten 10 Minuten gehörten den Oderstädtern mit einem 15:8. Am Ende freuten sich der Trainer, die mitgereisten Eltern und das gesamte Team über ein verdientes 66:45.

EBV-Punkte gegen Rathenow: Lena Nagel 2 Pkt., Lias Ettmeier und Maximilian Witzel beide 0 Pkt., Ben Schmidt 11 Pkt. 1/5 FW, Lennard Robert 19 Pkt. 1/4 FW, Baran Dalhancer 14 Pkt., Tim Schilling 2 Pkt., Oskar Schulz 8 Pkt. 2/9 FW, Monty Preusche und Thea Weidauer beide 0 Pkt., Emil Gliese 4 Pkt., Laurynas Lukosius 6 Pkt.; Freiwürfe EBV 4/18 = 22%, Rathenow 4/17 = 24%

Bereits wenige Minuten nach Beginn des 2.Spiels gegen den USV Potsdam 2 erkannte der Trainer des EBV, dass das vorige Spiel gegen Rathenow sehr sehr viel Kraft gekostet hatte. Die Eisenhüttenstädter waren regelrecht ausgelaugt.

Die Potsdamer hatten in ihren Reihen 2 große Spieler, die die Vorherrschaft unter beiden Körben hatten. So hatten die Stahlstädter bei den Rebounds immer wieder das Nachsehen. Am eigenen EBV-Korb „versenkte“ Potsdam im zweiten bzw. dritten „Zupacken“ den Ball.

Wenn dem EBV dann doch einmal ein Angriff bis zum Potsdamer Korb gelang, versagte das EBV-Team beim Wurf sehr oft kläglich. Die Kraft war einfach nicht mehr vorhanden. Die Rebounds waren eine „Beute“ von Potsdam und ab ging es über zwei, drei Stationen in die andere Richtung. So sind die Spielstände von 8:12, 16:34 und 22:62 überhaupt nicht verwunderlich. Zum Schluss war der EBV mit einem 28:78 noch gut bedient.

Absoluter Höhepunkt war ein erfolgreicher 3-Punkte-Wurf vom Potsdamer J.Prigenitz mit dem Ertönen der Schlusssirene. Bemerkenswert beim EBV war der durchaus positive erstmalige Einsatz des groß gewachsenen Spielers Monty Preusche in beiden Spielen.

EBV-Punkte gegen Potsdam 2: Lena Nagel und Lukas Felgenträger beide 0 Pkt., Lias Ettmeier und Maximilian Witzel beide je 2 Pkt., Ben Schmidt 12 Pkt. 0/2 FW, Lennard Robert 6 Pkt., Baran Dalhancer 2 Pkt., Tim Schilling 0 Pkt., Oskar Schulz 2 Pkt., Monty Preusche und Thea Weidauer beide 0 Pkt., Laurynas Lukosius 2 Pkt. 0/10 FW; Freiwürfe EBV 0/12 = 0%, Potsdam 2/13 = 23%

 

Senioren II mit Heimsieg gegen Kings&Queens Basketball Potsdam und Niederlage gegen WSG Fürstenwalde

Robert Kreßler, links, ist energisch und durchsetzungsfreudig.

(scha/mbor) Mit einem Heimsieg und einer Heimniederlage startete das Senioren II – Team in das Jahr 2023. Gegen die neu gegründete und erstmals an den Punktspielen teilnehmende Mannschaft der Kings&Queens Basketball aus Potsdam gewannen die Herren mit 55:36 (29:16), gegen das Team der WSG Fürstenwalde verlor die Heimmannschaft deutlich mit 45:75 (30:40).

Bereits zu Beginn des Spiels gegen Potsdam konnte mit einem 6:0 Lauf der Grundstein für den späteren Sieg gelegt werden. Besonders hervorgetan haben sich über die gesamte Spielzeit Steffen Schneider mit 13 Pkt. (1 erfolgreicher Dreier) und Marcus Vorhoff mit sehr guten 25 Punkten.

Marcus Vorhoff gehörte zu den Besten in beiden Heimspielen.

Bis zur Halbzeit erspielte sich der EBV einen 29:16 Vorsprung heraus. Am insgesamt sehr niedrigen Scoring ist zu erkennen, dass das Spiel auf beiden Seiten einerseits von einer guten Defensive geprägt war und andererseits aber auch von einer Vielzahl ausgelassener Wurfchancen.

So hat der EBV zum Beispiel eine Freiwurfquote von nur 33% (6/18). Die Potsdamer lagen dort bei 50% (10/20) etwas besser.

Steffen Schneider freute sich im ersten Spiel gegen K&Q über seine erzielten 13 Punkte.

In der zweiten Halbzeit war die EBV-Trefferquote deutlich effektiver. In die Scorerliste konnten sich fast alle Eisenhüttenstädter Spieler eintragen.

Am Ende war es ein verdient heraus gespielter 55:39 Sieg gegen die Spieler aus der Landeshauptstadt.

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Basketball Potsdam: Robert Zucknick 2 Pkt., Steffen Schneider 13 Pkt. 1 Dreier, Rico Kettenbeil und Thomas Nagel 0 Pkt., Daniel Karls 4 Pkt. 0/5 Freiwürfe, Peter Haubold-Kretschmer 6 Pkt., Robert Kreßler 3 Pkt. 1/4 FW, Martin Schade 2 Pkt. 2/2 FW, Marcus Vorhoff 25 3/7 FW, Freiwürfe EBV: 6/18 = 33%, Potsdam: 10/20 = 50%

Robert Zucknick hatte an diesem Tag kein Wurfglück; er erzielte in beiden Spielen 5 Punkte bei guter Verteidigung.

Nach einem anstrengenden ersten Spiel und einer Pause hieß für den EBV der zweite Gegner WSG Fürstenwalde. Rico Kettenbeil und Steffen Schneider fielen für dieses Spiel leider aus. So mussten die Gastgeber mit 7 Spielern gegen die mit 12 Spielern angetretenen Fürstenwalder bestehen.

Dies tat der EBV im ersten Viertel und über weite Teile des zweiten Viertels sehr bravourös. Marcus Vorhoff (18 Punkte und 8/10 Freiwürfe!) übernahm weitestgehend den Spielaufbau. Das Spiel gestaltete sich abwechslungsreich und spannend, wobei die WSG die etwas bessere technische Klinge schlug.

Thomas Nagel, hier beim Wurf, findet immer besser ins Team des Gastgebers.

Das EBV-Spiel lief recht gut über Peter Haubold-Kretschmer (sehr gute 10 Punkte), welcher konditionsstark einen nach den anderen Fastbreak lief und auch mit seinen Punkten die Gastgeber bis zur 20.Minute mit 30:34 „am Leben“ hielt.

Kurz vor der Halbzeit versenkten die Fürstenwalder durch zwei ihrer Außenschützen zum 30:40 aus EBV-Sicht.

Nach der Halbzeitpause zogen die Fürstenwalder Spieler – sichtlich unzufrieden mit der starken Gegenwehr seitens des EBV – das Tempo deutlich an. Sie nutzten ihre „tiefe Bank“. Die WSG konnte durchwechseln, der EBV fuhr so langsam „auf der letzten Rille“. Der Gast löste sich mit 54:39 zum Ende des 3.Viertels. Beim EBV fielen die Würfe nicht mehr so sicher.  Stattdessen traf Fürstenwalde gleich 8 Dreipunktewürfe = macht allein 24 Punkte. Auch damit wurde das Spiel schließlich entschieden. Trotz großem Kampf und großem Einsatz seitens der Eisenhüttenstädter mussten sich die Gastgeber am Ende mit einem klaren 45:75 geschlagen geben.

Martin Schade, rechts mit Ball, war immer wieder Ankurbler des EBV-Spiels.

Die anwesenden Zuschauer waren sich im Fazit einig: Das waren zwei der besten Spiele der Eisenhüttenstädter Senioren seit langer Zeit.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Robert Zucknick 2 Pkt., Daniel Karls 6 Pkt. 3/4 FW, Robert Kreßler 3 Pkt. 1/4 FW, Peter Haubold-Kretschmer 10 Pkt., Thomas Nagel 2 Pkt., Martin Schade 3 Pkt. 1 Dreier, Marcus Vorhoff 18 Pkt. 8/10 FW; Freiwürfe EBV: 11/17 = 64%, Fürstenwalde 4/14 = 20%

Oberliga U 18: EBV-Team hat beide Spiele in Bandenburg klar verloren

Arian Schneider aus der U 16 ist weiter sehr gut dabei, sich in der U 18 solide durchzusetzen (hier aus einem früheren Spiel).

(kal/mbor) Ein unerwartet schweres Spiel gegen das Team der Red Hawks Potsdam verlor der EBV mit 55:81 (24:43). Auch das zweite Spiel ging mit 59:94 (24:48) an den Gastgeber SFB 94 Basket Brandenburg.

Nur 6 Minuten konnte der EBV gegen die Red Hawks mit 8:12 gut mithalten. Danach machte der EBV bis zum Ende des 1.Viertels nur noch 2 Punkte (10:19). Auch das zweite Viertel begann aus EBV-Sicht zwar verheißungsvoll. Nach 15 Minuten stand es „nur“ 18:31. Danach ging bis zur Halbzeit fast wieder nichts mehr.  Der EBV stellte auf eine Zone um. Damit lud er jedoch die Potsdamer förmlich dazu ein, Dreier zu werfen. 4 x trafen die Red Hawks ins Ziel – Fazit 24:43 zur Halbzeit.

Nach der Pause war das Spiel von beiden Seiten in etwa gleich verteilt, der EBV konnte aber nicht weiter herankommen. So ging das Spiel dahin, über 39:63 (30.Minute) und 45:73 (35.) machten die Potsdamer „den Sack zu“ und gewannen am Ende verdient mit 81:55.

Trainer Max Kalisch war etwas genervt als er nach dem Spiel feststellte: „Es mangelt uns immer wieder an einer starken und effektiven Offensive. Wir kreieren offensiv nicht genug, um zu werfen nutzen und unsere Chancen auch viel zu wenig.

Jeremy Kohnert erzielte gegen die Potsdamer für ihn sehr gute 16 Punkte.

Wenn es dann doch einmal geklappt hat, den Ball zum Korb durchzubringen, war es vor allem Jeremy Kohnert mit seinen sehr guten 16 Punkten. Diese wurden durch sauberes Passspiel von Adrian Schubel und Nico Schulpig ermöglicht. Arian Schneider (U 16) konnte sich in diesem Spiel noch nicht so gut mit Punkten etablieren, auch die Pässe sitzen noch nicht so ganz. Trotzdem war er offensiv eine starke Kraft, indem er als Backup für Adrian Schubel den Ball sicher nach vorn gebracht hat und das Spiel ankurbelte.“

Noch einmal Max Kalisch: „Defensiv sind wir oft zu unsauber, zu fehlerhaft. Den Potsdamern wurde mehrmals zu wenig Gegenwehr entgegengebracht, um zu unserem Korb zu ziehen und dann zu punkten.

Insgesamt war es eine vermeidbare Niederlage. Unsere Stärken haben wir zu wenig ausgenutzt. Das machte es Potsdam leicht, diesen Sieg einzufahren.“

EBV-Punkte gegen Red Hawks: Nico Schulpig 6 Pkt., Marvin Schlegel 0 Pkt. 0/2 FW, Adrian Schubel 13 Pkt. 3/7 FW, Timon Bastian 4 Pkt., Jeremy Kohnert 16 Pkt. 1/2 FW, Dominik Reger 4 Pkt. 2/4FW, Tom Schlegel 2 Pkt., Kim-Lucas Mattig 8 Pkt. 0/4 FW., Arian Schneider 3 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 7/21 = 33%, Potsdam: 9/18 = 50%

Gleich danach ging es gegen den aktuellen Tabellenführer, den SFB 94 Basket Brandenburg. Der EBV-Trainer spricht von einem soliden ersten Viertel seines Teams. Mit guten Aktionen gegen die sehr starken Brandenburger stand es nach 10 Minuten 20:14 für die Brandenburger. Es hätte aber der Ausgleich sein können, wenn der EBV nicht 6 Freiwürfe verworfen hätte.

Zu Beginn des 2. Viertels drehten die Brandenburger richtig auf und zogen unwiderstehlich mit einem 15:0 auf und davon, schon stand es uneinholbar 48:24 zur Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit wechselten die Brandenburger durch, die Eisenhüttenstädter kamen mit 17:25 (3.Viertel) und 18:21 (4.Viertel) etwas auf.

Dominik Reger bewies seine Offensivfähigkeiten in beiden Spielen.

Im vierten Viertel war es für den EBV ein ausgeglichenes Spiel, die Brandenburger nahmen den Druck etwas weg. Hiervon profitierte besonders Arian Schneider, der das Spiel auf Grund einer leichten Verletzung von Adrian Schubel gut leitete. Mit 2 Dreiern und insgesamt 18 Punkten trug er sich in die Scorerliste ein. Auch Dominik Reger unterstrich mit schöner Pick & Roll – Offensive und 8 Punkten seine gute Leistung. Gefährden konnte der EBV den hohen und auch verdienten 94:59 Erfolg für den SFB 94 aber in keiner Phase.

EBV-Punkte gegen Brandenburg: Nico Schulpig 0 Pkt., Marvin Schlegel 2 Pkt. 0/2 FW, Adrian Schubel 18 Pkt. 2/5 FW, Timon Bastian 0 Pkt., Jeremy Kohnert 11 Pkt., Connor Kästner 0 Pkt., Dominik Reger 8 Pkt. 2/4 FW., Tom Schlegel 0 Pkt., Kim-Lucas Mattig 0 Pkt., Arian Schneider 18 Pkt. 3/4 FW; Freiwürfe EBV: 7/15 = 47%, Brandenburg: 5/9 = 56%

Landesliga Herren: Zum neuen Jahr ein Heimsieg gegen USV Potsdam II

(sch/mbor) Nach einem sehr spannenden, jederzeit umkämpften Spiel setzte sich der EBV 1971 vor eigener Kulisse mit 67:61 (36:25) durch. Das geplante zweite Spiel gegen RedHawks Potsdam 2 musste leider ausfallen.

Der Start ins erste Viertel gestaltete sich leider wieder sehr holprig für den EBV. Das Team war zwar motiviert, jedoch es fehlte die dazu gehörige Körpersprache. Der Gastgeber konnte sich offensiv nicht durchsetzen, verpasste den Start und ging nach 3 Minuten mit 1:5 in Rückstand. Eine Auszeit und eine kurze Ansprache halfen, den Rückstand auf 5:6 zu verkürzen. Das von Anbeginn sehr physische Spiel wurde mit vielen Fouls in dieser Periode unter den Körben entschieden. Schon hier deutete sich an, dass der EBV von der Freiwurflinie einen sehr schlechten Tag erwischt hatte. Das belegen die Zahlen in dieser Phase, 5/12 FW für EBV gegen 10/14 FW für Potsdam. Allein Marc René Raue hält den EBV mit 7 starken Punkten und dadurch 13:14 nach 10 Minuten im Spiel.

Im 2.Viertel verlief das Spiel ähnlich wie zuvor. Nach 12 Minuten und einem 15:18 Rückstand erwachte der EBV endlich aus seinem „Tiefschlaf“ und wurde offensiv besser. Dennis Herkt und Thomas Schneider versenkten zwei Dreier in Folge, gefolgt von drei Punkten, durch den hart am Korb kämpfenden Jaime Gomez. Daraus wurde ein 9:0 Lauf für den EBV und eine erstmalige 24:18 Führung.

Anschließend konnten Adrian Schubel und Marc René Raue noch einmal mit Punkten nachlegen; Dennis Herkt belohnt sich mit seinem zweiten Dreier, gefolgt von einem Dreier von Jaime Gomez. Ein erneuter diesmal 12:0 Lauf durch die Gastgeber belohnt den EBV zum 36:19. Der EBV „arbeitete“ sich an den USV-Spielern förmlich am gegnerischen Korb ab, hatte aber, wie bereits erwähnt an der Freiwurflinie schlechte Optionen; nur 1/14 FW in diesem 2.Viertel. Zur Halbzeit stand es 36:25 vor sehr gut mitgehender heimischer Kulisse.

Den Start nach der Halbzeit verschläft der EBV vollends und kassiert einen 0:8 Lauf; aber noch führen die Stahlstädter mit 36:33. Offensiv läuft überhaupt nichts zusammen, ab der 24.Minute folgt der zweite 9:0 Lauf der Potsdamer und der Führungswechsel – 44:40 für den USV. Der EBV schleppt sich mit nur 10 Punkten in diesem Viertel zum Ausgleich zum Ende des 3.Viertel in ein 46:46. Wie wenig die kämpferische Einstellung in diesem Viertel war, beweisen unter anderen 0 erkämpfte Freiwürfe. Dazu kamen leider immer mehr individuelle Aktionen, zu oft unmotivierte Dreier, zu viele unnütze Dribblings, ein viel zu schwaches Teamspiel. Es war einfach nicht schön, das Spiel des EBV anzuschauen.

Offensiv versagte der EBV wie gesagt kläglich – Potsdam kann sich in der 33.Minute nach einem erneuten 6:0 Lauf mit 54:49 in Führung bringen. Eine wichtige Auszeit folgte durch Spielertrainer Paul Schulz.

Und – auf einmal ist der EBV wieder präsent, die Zuschauer gehen noch einmal sehr stark mit und ein 6:0 Lauf ab der 35.Minute bringt den EBV kurzzeitig zum 55:54 in Führung.

Das Spiel nähert sich dem Ende. Ein Dreier für Potsdam zum 57:55, Adrian Schubel gleicht mit 2 verwandelten Freiwürfen zum 57:57 aus, anschließend ein ganz wichtiger Dreier von Vitali Palkin, der EBV führt mit 60:57.

In der 40.Minute steht es 62:61, es bleibt sehr spannend. In den letzten Sekunden des Spiels behält der EBV die Ruhe und bringt sich mit einem 5:0 Lauf in Führung und gewinnt das Spiel mit 67:61. Marc Raue sehr stark mit noch einmal 7 Zählern im 4.Viertel. Der EBV „verbessert“ seine miserable Freiwurfquote durch ein 6/8 in diesem Viertel. Topscorer beim EBV war Marc René Raue mit 16 Punkten, gefolgt von Dennis Herkt und Adrian Schubel mit je 11 Punkten.

Trainer Paul Schulz nach dem Spiel: „Es ist schwer nach solch einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Wir haben das Spiel zwar am Ende noch gewonnen. Jedoch war es eine der schwächsten Offensivleistungen der Saison. Defensiv war unsere Leistung solide. Das der USV nur 61 Punkte machte, war nicht der Defensivstärke des EBV – Teams, sondern der Offensivschwäche der Potsdamer geschuldet. Dazu kommt unsere Freiwurfschwäche – 20 Punkte gehen allein an der Freiwurflinie verloren. Unerklärlich war für mich als Spielertrainer, dass wir trotz einer respektablen Halbzeitführung die 2.Halbzeit mit 36:31 an den USV Potsdam abgeben. Und das vor eigener Kulisse.“

EBV-Punkte gegen Potsdam: Marc René Raue 16 Pkt. 4/8 FW, Dennis Herkt 11 Pkt. 1/2 FW, 1 Dreier, Adrian Schubel 11 Pkt. 3/10 FW, Teoman Prahst 8 Pkt., Paul Schulz 7 Pkt. 3/6 FW, Jaime Gomez 6 Pkt. 1/6 FW 1 Dreier, Thomas Schneider 5 Pkt., 1 Dreier, Vitali Palkin 3 Pkt. 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 12/32 = 38%; Freiwürfe Potsdam: 14/24 = 58%

Team Oberliga U 16: Sieg in Schwedt gegen K&Q Basketball Potsdam, Niederlage gegen Gastgeber

(schn/mbor) Personell stark ersatzgeschwächt fuhr das EBV – Team zu zwei Nachholspielen nach Schwedt. Der erste Gegner, Kings&Queens Basketball Potsdam 2 reiste ebenfalls, wie der EBV nur mit 7 Spielern an. Die Stahlstädter gewannen ihr erstes Spiel gegen diese Mannschaft hoch mit 96:41 (50:23), verloren ihr zweites Spiel gegen die BG 94 Schwedt genauso hoch mit 51:109 (39:50).

Die Oderstädter starteten konzentriert, führten bereits nach 5 Minuten mit 12:2 gegen Kings&Queens. Das Spiel der K&Q lief vornehmlich über A. Fischer. Dieser Spieler wurde von Arian Schneider „zugedeckt“. Die übrigen K&Q-Spieler agierten relativ statisch, sodass der EBV auch diese Spieler gut kontrollieren konnte.

Tom Schlegel ist jetzt angekommen. Das, was er tut, hat Hand und Fuß. In der Defensive stark; offensiv hat er noch Luft nach oben.

Die EBV-Angriffe gingen über Arian Schneider, der den Ball brachte. Hugo Tesche, Tom Schlegel (wieder sehr gut)oder Emilia Schneider blockten. So konnte sich das Team recht gut aussuchen, ob gepasst wird oder ob selbst zum Korb gezogen wird. Nach 7 Minuten zog aber beim EBV etwas der Schlendrian ein. Da es offensichtlich der „leichtere“ Gegner war, wurde defensiv nicht mehr jeder Schritt gemacht. Offensiv vergab das Team in dieser Phase durch leichte Fehler eine höhere Führung. Nach 9 Minuten stand es nur noch 19:13. Eine Auszeit half über dieses „Problem“ hinweg. Sofort spielte das EBV-Team wieder konzen-trierter und effektiver, 25:13 nach 10 Minuten war das Ergebnis.

Der EBV machte auch im zweiten Viertel recht souverän weiter, „wechselte“ seine 7 Spieler durch, wohlwissend, dass danach noch Schwedt als 2.Gegner wartete. Das zweite Viertel erbrachte ein 25:10, daraus der Halbzeitstand von 50:23.

Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild – das Team aus Potsdam konnte dem Angriffsdruck des EBV nicht standhalten. K&Q musste dem ersten Spiel recht früh Tribut zollen. Außerdem hatte A. Fischer bereits nach 27 Minuten sein 5.Foul und musste das Spielfeld verlassen. Die Viertelergebniss von 24:10 und 22:8 ergaben insgesamt einen hohen 96:41- Sieg für den EBV.

Trainer Steffen Schneider: „Alle Spieler trugen sich in die Punkteliste ein. Tom Schlegel agierte offensiv wie defensiv gleich stark. Er wird mehr und mehr ein sicherer Anspielpunkt und Ballverteiler. Seine Chancenverwertung von ca. 33% ist durchaus kritisch zu hinterfragen. Arian Schneider (guter Regisseur des Spiels, aber mit schlechter Freiwurfquote von 3/18!) und Hugo Tesche (guter Center) spielten ordentlich, trotz einigermaßen überstandener Erkältung von beiden Spielern. Gustav Kohn hängte sich defensiv mächtig reins. Im Spiel nach vorn war er zwar schnell und oft anspielbar, traf aber nicht immer seinen freien Wurf. Emilia Schneider spielte als Einzige beide Partien durch. Sie war sehr stark, hatte einige Steals und spielte viele Assists. Linus Zühlke arbeitete gut, ebenso Lennard Robert aus der U 14. Gemessen an seinen eigenen Ansprüchen überzeugte Lennard Robert jedoch nicht durchgehend.

Fazit: Ein leichter Gegner, der zeitweise ohne richtigen Trainer spielte. Es war unsererseits eine gute Teamleistung, wobei das Ergebnis noch deutlich hätte höher ausfallen können.“

EBV-Punkte gegen K&Q: Emilia Schneider 6 Pkt., Gustav Kohn 4 Pkt. 0/2 FW, Linus Zühlke 4 Pkt., Tom Schlegel 25 Pkt. 1/2 FW, Lennard Robert 2 Pkt., Hugo Tesche 18 Pkt. FW 0/3, Arian Schneider 37 Pkt. 3/18 FW; 1 Dreier; Freiwürfe: EBV 3/18 = 17%, Kings&Queens FW 3/7 = 43%

Im Spiel gleich anschließend traf der Erste (Schwedt) auf den Zweiten (EBV). Beide Teams waren bis dahin ungeschlagen. Von Potsdam wurde kein 2.Schiedsrichter gestellt, sodass der Hauptschiedsrichter allein pfeifen musste. Das führte leider zu einigen Fehlent-scheidungen. So gab es viele Foul“verdachts“-Pfiffe, wobei nicht einmal ein Kontakt war, nur weil die Bewegung so aussah. Diese Fehler verteilten sich anfangs auf beide Seiten gleichmäßig.

Schwedt trat mit 9 Spielern an, die teilweise sehr groß und sehr athletisch waren. Der EBV startete, bedingt durch eine gute Verteidigung, sehr gut,. Eine schlechte Trefferquote hinderten die Gäste an ein besseres Ergebnis als ein 25:28 nach 10 Minuten. Schwedt hatten einen Unterschiedsspieler mit einem extrem schnellen ersten Schritt. Dieser konnte von keinem EBV-Spieler gestoppt werden – 15 Punkte in 10 Minuten für ihn belegen das eindeutig.

Emilia Schneider kam erst vor 1 1/2 Jahren zu unserer Sportart. Sie offensiv sehr gut, hat immer einen guten Blick für den besser postierten Mitspieler. Sie ist sich nicht zu schade, für ihr Team positiv zu wirken.

Im zweiten Viertel zeigte sich, dass die Spieler des EBV nicht 100%ig fit waren – jeder Schritt fiel schwer; nach Balleroberungen und schnellem Spiel nach vorn wurde die Wurfchance ein um das andere Mal, eben viel zu oft, vergeben. Defensiv konnte die Mannschaft den entscheidenden letzten Schritt nicht mehr gehen, insoweit musste Arian Schneider aushelfen. Er stand leider dann auch im „Blick“ des alleinigen Schiedsrichters, der zwischen der 15. bis 18. Spielminute beinahe jede Defensivaktion als Foul pfiff. A.Schneider bekam 4 Fouls in drei Minuten; das war das Spielende für ihn in der 19. Minute.

Im zweiten Viertel hielt der EBV mit 14:22 noch gut dagegen.

In der 2.Halbzeit brachen beim EBV alle Dämme. Nun ging gar nichts mehr. Offensiv schleppten sich die Spieler nach vorn. Tom Schlegel, Hugo Tesche und Gustav Kohn waren am Ende ihrer Kräfte, Lennard Robert konnte kein Ersatz sein. Emilia Schneider kämpfte und kämpfte, konnte aber allein nichts bewirken. Wenn der EBV aufgrund ihrer Leistung einmal schnell nach vorn spielte, dann wurde verworfen. Und – es war anders als im ersten Spiel, der EBV bekam keine Rebounds mehr. Insoweit machte Schwedt viele einfache Punkte. Bis zur 25. Minute stand es noch akzeptabel 43:58, dann – in den nächsten 5 Minuten: 25:2 für Schwedt, Eisenhüttenstadt ging stehend k.o. Die Ergebnisse des 3.Viertels von 6:33 und des 4.Viertels von 6:26 aus EBV-Sicht seien der Volständigkeit halber genannt. Das ergab ein ernüchterndes 51:109 am Ende für die Gäste und einen verdienten Sieger an diesem Tag für die Gastgeber.

EBV-Punkte gegen Schwedt: Emilia Schneider 1 Pkt. FW 1/2, Gustav Kohn 0 Pkt., Linus Zühlke 6 Pkt., Tom Schlegel 16 Pkt. 2/4 FW, Lennard Robert 0 Pkt., Hugo Tesche 9 Pkt. FW 0/2, Arian Schneider 19 Pkt. 9/11 FW;Freiwürfe: EBV 12/19 = 63%; Schwedt FW 11/22 = 50% 

Das Weihnachtsturnier 2022 war ein voller Erfolg

4 Jugend- und Erwachsenenteams, 3 Nachwuchsteams und 4 daraus gebildete gemischte Teams Eltern/Kinder trafen sich zum alljährlichen traditionellen Weihnachtsturnier.

Nachdem das Turnier 2020 und 2021 ausgefallen war, formierten sich Frauen und Männer in 4 Teams, um sich nach dem Weihnachtsbraten sportlich fair zu betätigen. Viele ehemalige Spielerinnen und Spieler, Aktive aus Fürstenwalde und des EBV 1971 spielten gegeneinander. In 2 x 8 Minuten wurde der Sieger ermittelt.

Im letzten Spiel des Tages mussten sogar eine Verlängerung und ein Freiwurfschießen über den Sieger entscheiden. Das Spiel gewann das Team mit Kapitän Uwe Sarnow (Fürstenwalde) hauchdünn gegen das Team Toni Meinhardt (EBV). Ältester Teilnehmer war Jörg Hohlbein / EBV 1971.

Sehr wichtig war dem Veranstalter im Jahr 2022 die mehr als 20 Kinder sportlich mit einzubeziehen. Das gelang in den drei gebildeten Teams vortrefflich. Gespielt wurde in gemischten Teams mit jeweils 6 bis 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf tiefer gelegenen Körben.

Da spielten Kinder der U 14 des EBV 1971 zusammen mit Aktiven aus Berlin und mit Kindern, die überhaupt noch keinen Basketball in der Hand hatten. Die jüngsten Teilnehmer waren mit 6 Jahren Effi Jockel und Mathilda Hellwig.

Der Bürgermeister der Stadt Eisenhüttenstadt ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen unser Gast zu sein. Frank Balzer war selbst einige Jahre als Aktiver im EBV 1971 tätig.

Mit dem 2.Vorsitzenden des EBV, Manfred Borchert, wurde so manche knifflige Korbsituation noch einmal analysiert. Der Dank gilt Frank Balzer auch für eine Spende in Höhe von 100,00 EURO.

Ein weiterer Höhepunkt war die Bildung von 4 gemischten Eltern-/Kind-Teams, die gegeneinander antraten. Es spielten zum Beispiel die Familien Jockel/Püschel-Liebe gegen die Familien Türk/Nagel, die Familien Zucknick/Schuster gegen die Familien Helwig/Müller. Hier wurden insgesamt 6 Spiele ausgetragen.

Sowohl bei diesen Spielen als auch bei den Kinderbegegnungen wurden keine Sieger ermittelt. In allen Spielen stand in jedem Fall der Spaß im Vordergrund.

Nach 6 Stunden waren Sieger und Platzierte bei den Erwachsenen ermittelt. Kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer rundeten bei einer sehr guten Versorgung das positive Bild der Veranstaltung ab.

Ergebnisse des Seniorenturniers:

  1. Team 2 mit Juliane Hensel, Gunnar und Erik Hermann, Danny Püschel, Jörg Hohlbein, Uwe Sarnow, Jonas Kraske
  2. Team 3 mit Thomas Nagel, Linda Püschel-Liebe, Steffen Schneider, Alexander Schönfeld, Max Hoyer, Alexander Türk
  3. Team 1 mit Adrian Schubel, Nico Schulpig, Marvin Schlegel, Arian Schneider, Tom Schlegel
  4. Team 4 mit Nena Müller, Toni Meinhardt, Thomas Schneider, Tim Jockel, Till Schuster, Robert Zucknick, Dennis Herkt

Der Dank gilt allen Aktiven und Schiedsrichtern, allen Helfern, insbesondere an Frau Madlen Felgenträger, an Herrn Steffen Weidauer und Herrn Robert Schlegel, die sich um das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung kümmerten, sowie an die beiden Kampfrichter aus der U 14, Maximilian Witzel und Lukas Felgenträger.

Alle Beteiligten waren sich einig: Solch ein Turnier muss es auch im Jahre 2023 wieder geben.