19.Nov..2014 | Featured, LL Herren, Saison 2014/2015 |

Kevin Köster konnte auf Grund einer Verletzung leider nur im ersten Spiel gegen Potsdam sein ganzes Können zeigen.
(mbor) Das EBV-Team der Landesliga Herren konnte seine beiden Heimspiele leider nicht gewinnen. Gegen den Tabellenzweiten USV Potsdam II verloren die Männer mit 49:65 (23:35), gegen das Team des Tabellenfünften, der WSG Königs Wusterhausen II, hieß es zum Schlusspfiff sehr knapp 66:70 (32:42).2:73. Damit behält der EBV weiterhin die rote Laterne des Tabellenschlusslichtes.
Die Gastgeber konnten alle vorhandenen Spieler aufbieten, Marcus Vorhoff ist leider verletzt und der sehr wichtige Aufbauspieler Carsten Wehlmann war privat verhindert. Auffallend war beim EBV in beiden Spielen, dass das Team mindestens ein Viertel brauchte, um ins Spiel zu finden. So auch gegen den USV, nach 10 Minuten stand es aus EBV-Sicht 8:20. Die Gästespieler konnten relativ einfach zu freien Würfen kommen ohne dass sie großartig durch die Eisenhüttenstädter daran gehindert wurden. Erst nach 10 Minuten wurde die EBV-Defensive besser, weil aggressiver. Alle drei weiteren Viertel waren mit 15:15, 12:15 und 14:15 sehr ausgeglichen. Potsdam verwaltete seinen Vorsprung aus dem ersten Viertel sehr sicher. Der EBV rannte dem verschlafenen ersten Viertel hinterher, ohne erfolgreich genug zu sein, um das Spiel zu drehen. In der Offensive klappte beim EBV vieles, jedoch nicht alles. Das Spiel wurde oft gut in die Breite und die Tiefe des Feldes angelegt, jedoch waren fast alle Einwürfe im korbgefährlichen Raum des USV eine „Wackelnummer“. Die zahlreichen Zuschauer hielten zu ihrem Team, sie konnten jedoch die erste Saisonheimniederlage auch nicht aufhalten. Beim EBV verdiente sich ab dem zweiten Viertel das Team eine sehr gute Note in der Defensive. Alle Spieler kämpften und versuchten das Ergebnis noch umzudrehen. Kevin Köster erzielte gute 12 Punkte, bei 2/2 Freiwürfen und 2 erfolgreichen Dreipunktewürfen. Dahinter stehen mit Jan Grünberg (bei 5/5 erzielten Freiwürfen!) und Emanuel Raasch zwei Spieler mit jeweils 9 Punkten, die aber wie fast alle Spieler in der Chancenverwertung noch große Reserven haben. Trainer Manfred Borchert hatte eine insgesamt eine gut besetzte Bank. Er ließ allen anwesenden U 18-Spielern genug Spielzeit, damit diese sich gegen härtere Konkurrenz positiv beweisen konnten.
EBV-Punkte gegen Potsdam II: Dennis Herkt 8 Pkt., 0/2 FW, David Kiutra 5 Pkt., 1 Dreier, Jan Grünberg 9 Pkt., 5:5 FW, Oliver Schwanz 2 Pkt., Emanuel Raasch 9 Pkt., 1/2 FW, Patrick Köster 4 Pkt., Kevin Köster 12 Pkt., 2/2 FW, 2 Dreier, Toni Scrock, Benedikt Post und Marcus Burde alle 0 Pkt., Freiwürfe EBV 8/11 = 73%, Potsdam II 10:16 = 63%

David Kiutra (Nr.3) war Topscorer des Spiels mit 23 Punkten gegen Königs Wusterhausen, konnte aber die Niederlage auch nicht verhindern.
Das Spiel gegen Königs Wusterhausen fing genauso an wie das gegen den USV, mit 15:27 lag der EBV nach 10 Minuten schon wieder hinten. Wieder rannten die Gastgeber über die gesamte Spielzeit hinweg diesem Rückstand teilweise sehr aufopferungsvoll hinterher. Ab der 11.Minute legten sich fast alle EBV-Spieler mehr ins Zeug, um besser in der Defensive zu agieren, um vor allem den sehr starken Aufbauspieler Tim Belkin (22 Punkte) und den Center Tobias Urban (ebenfalls 22 Punkte) etwas zu binden. Die Verteidigung von Königs Wusterhausen war etwas offener als die des USV Potsdam, so gelang es immer wieder, vornehmlich David Kiutra, in die Zone zu ziehen und erfolgreich zu punkten. Er war in diesem Spiel mit 23 Punkten Topscorer, erzielte 5/8 Freiwürfen und 2 Dreier. Somit war er der beste Spieler des EBV-Teams. Center Dennis Herkt konnte ebenfalls zweistellig (12) punkten. Leider fehlten am Ende die Punkte eines verletzten und angeschlagenen Kevin Köster (nur 9 Pkt.) und eines in diesem Spiel völlig indisponierten Jan Grünberg (nur 2 Pkt.). Am Ende wurde es noch einmal spannend. Der EBV schaffte mit einer Energieleistung in der 40.Minute doch tatsächlich mit einem erfolgreichen Dreier vom gut aufgelegten Emanuel Raasch (aber zu viele Diskussionen mit dem Schiedsrichter) eine 66:64 – Führung. Diese Führung wurde jedoch in 48 Sekunden vom EBV mit einem Zuspielfehler und einem schwachen Wurf sehr leichtfertig verspielt. Königs Wusterhausen war clever genug und hielt den Ball in den eigenen Reihen. Das Gästeteam ließ noch ein EBV-Foul zu, was Tim Belkin (KW II) mit zwei erfolgreich verwandelten Freiwürfen bestrafte. So wurde aus der knappen Führung in nur wenigen Sekunden eine bittere 66:70 Niederlage.
Bleibt nur noch anzumerken, dass der EBV in der Defensive 34 Fouls machte, der Gegner aber nur 15 Fouls. Die Freiwurfquoten beider Teams sprechen mit 15:41 erhaltenen Würfen und 33%:54% Effektivität zugunsten des Gastes ebenfalls eine deutliche Sprache.
EBV-Punkte gegen Königs Wusterhausen II: Dennis Herkt 12 Pkt., 0/3 FW, David Kiutra 23 Pkt., 5/8 FW, 2 Dreier, Benedikt Post 2 Pkt., 0/2 FW, Jan Grünberg 2 Pkt., Oliver Schwanz 7 Pkt., 1 Dreier, Emanuel Raasch 7 Pkt., 1 Dreier, Toni Scrock, Marcus Burde beide 0 Pkt., Patrick Köster 4 Pkt., 0/ 2 FW, Kevin Köster 9 Pkt., 1 Dreier, Freiwürfe EBV 5/15 = 33%, Königs Wusterhausen II 22:41 = 54%
Weitere Bilder auf Facebook (alle Bilder Bernd Pflughöft)
2.Nov..2013 | Featured, LL Herren, Saison 2013/2014 |

Carsten Wehlmann/links, schied leider nach 2 Minuten verletzt aus.
(mbor) Das Herrenteam des EBV 1971 hatte am letzten Spieltag unterschiedlichen Erfolg. Zuerst verlor die Mannschaft als Gastgeber gegen den USV Potsdam II mit 64:73 (22:42), dann gewann das Team gegen die SG Schwanebeck mit 58:46 (22:27).
Das Spiel gegen den USV Potsdam stand unter einem sehr ungünstigen Stern. Die Männer von Trainer David Kiutra verloren gleich zu Beginn des Spiels ihren Kapitän Carsten Wehlmann auf Grund einer schweren Rückenverletzung. Davon waren alle Anwesenden sehr geschockt. Das übertrug sich auf das EBV-Spiel, obwohl die Herren sehr motiviert ins Spiel gingen. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive lief gar nichts zusammen. Die eintrainierten Absprachen fanden defensiv nicht statt, offensiv kam es zu zahlreichen Ballverlusten und zu einer schlechten Wurfquote. Die Freiwurfquote von 20:32 = 68% im gesamten Spiel spricht zwar positiv für den EBV, die Quote aus dem Spiel von 22/65 = 34% leider für eine schwach Chancenverwertung. Zur Halbzeit ging es mit blamablen 22:42 in die Kabine. Nach dem Pausenpfiff startete der Gastgeber wie ausgewechselt ins 3.Viertel. Defensiv lief noch nicht alles zusammen, die Abwehr war viel zu löchrig. Offensiv jedoch lief der Ball in den eigenen Reihen besser und der EBV kam zu einfachen Punkten. Nach 30 Minuten stand es aus EBV-Sicht 41:58. Der EBV war fast wieder dran. Dem Gastgeber gelang es im 4.Viertel auf Grund einer starken Defensivleistung nach einem 16:2 – Lauf sogar auf 2 Punkte zu verkürzen. Aber die Potsdamer waren zu abgezockt – beim EBV ging die Kraft so langsam zu Ende. Die Gastgeber gewannen die 2.Halbzeit zwar sicher mit 42:31, aber der USV rettete sich bis zum Schlusspfiff mit 73:64 und gewann das Spiel.

Auszeit für das EBV-Team mit Trainer David Kiutra
EBV-Punkte gegen Potsdam: Dennis Herkt (6 Pkt./2:2 Freiwürfe), Paul Schulz (12), Carsten Wehlmann (2/verletzt ausgeschieden), Jan Grünberg (9/1:2), Oliver Schwanz (2), Marcus Vorhoff (7/5:6), Toni Meinhardt (11/5:12), Gunter Hermann (13/3:6) Emanuel Raasch (2/2:2), Kevin Köster (0); Freiwürfe EBV: 20:32 (68%), Potsdam: 20:30 (67%)
Nach einem Spiel Pause hieß der nächste Gegner SG Schwanebeck. Dieses Team wollte mit ihrer Cleverness zum Erfolg kommen. Die Schwanebecker hatten ja schon ein Spiel in den Beinen. Der EBV war ausgeruhter. Und trotzdem passten sich die Gastgeber dem langsamen Spiel des Gastes von der Panke/bei Bernau an. Das Spiel des EBV war äußerst schleppend, ja, nahezu emotionslos ließen es die Hausherren über sich ergehen. Die Quittung war ein dürftiges 6:18. Das zweite Viertel hatte dann etwas mehr „Dampf“. Der EBV zog an, gewann diese 10 Minuten mit 16:9. Nach 20 Minuten lag der EBV mit 22:27 im Rückstand. Nach dem Seitenwechsel wiederum das gleiche Bild, der EBV war zu kraftlos, um das Steuer energisch herumzureißen, die Schwanebecker taten nicht mehr als notwendig. Ein 13:13 für diese 10 Minuten waren die Folge. So sollte das letzte Viertel entscheiden.

Paul van den Brandt/Mitte – eine wichtige Stütze der Gastgeber (alle Fotos Bernd Pflughöft)
Noch einmal der Heimtrainer: „Mein Team hat in beiden Spielen nur nach der Halbzeit überzeugt. Das ist unser Maßstab, kein anderer. Gegen Spitzenmann- schaften können wir uns solche „Ruhephasen“ nicht leisten. Sonst bleiben wir in der Abstiegszone. Das Team als Ganzes hatte in beiden Spiele Glanzpunkte, aber auch die schon beschriebenen Schwankungen. Das müssen wir abstellen. Dass sich fast alle Spieler relativ gleichmäßig an der Punktausbeute beteiligt haben, sehe ich als Positivum, auch das Teamverhalten als Ganzes – vor allem nach Rückständen – insgesamt. Kritisch sind die Freiwurfquote von 11:27/41% und die Wurfausbeute aus Halb- und Weitdistanz von 11:36/31% gegen Schwanebeck. Beides ist verbesserungswürdig.“
EBV-Punkte gegen Schwanebeck: Dennis Herkt (6 Pkt./0:2 Freiwürfe), Paul Schulz (10/4:6), Carsten Wehlmann (verletzt), Jan Grünberg (10/2:4), Paul van den Brandt (1/1:1) Oliver Schwanz (2), Marcus Vorhoff (5/1:4), Toni Meinhardt (0), Gunter Hermann (8/2:8) Emanuel Raasch (7/1:1), Kevin Köster (9/1 Dreier) Freiwürfe: EBV: 11:27 (41%), Schwanebeck: 10:22 (45%)
Weitere Bilder (alle Bernd Pflughöft) auf Facebook
6.März.2012 | BL U 11 mix, BL U 14 mix, LL Herren, U 12 mix a.K. |
Am Samstag fahren die Mädchen und Jungen der U 11 zu ihrem letzten Turnier der Saison nach Cottbus. Auch dieses Mal werden sie voraussichtlich nicht gewinnen. Die Trainingsleistungen des Teams von Trainer Jan Grünberg geben aber den berechtigten Grund zu der Annahme, dass die Mannschaft noch einmal Gas geben wird, um sich achtbar aus dieser Sehr schwierigen Saison zu verabschieden.
Die Mannschaft der Mädchen und Jungen der U 14 haben am Samstag scheinbar die leichtesten Aufgaben in Cottbus zu erfüllen. Nach dem vermeidbaren Debakel mit zwei Niederlagen in Fürstenwalde kann es für dieses Team nur wieder aufwärts gehen. Beide Gegner, das Team der Red Eagles aus Rathenow (110:61) und das Team des BBC Cottbus (67:49), wurden in den Hinspielen doch recht klar bezwungen. Jedoch ist Vorsicht am Platze. Die Eisenhüttenstädter haben mit Tobias Krutenat einen Verletzungsausfall zu beklagen und noch nicht alle Spieler der starting five sind nach überstandenen Krankheiten im Vollbesitz ihrer Kräfte. Der BBC hat mit Lars Jungnick einen Topscorer und Aufbauspieler, der zu sehr guten Leistungen fähig ist.
Das Team der U 12 reist in die Lausitz, nach Lauchhammer. Im vorletzten Saisonturnier gilt es für die Mädchen und Jungen sich eine gute Ausgangsposition für das alles entscheidende Nachholturnier im April in Eisenhüttenstadt zu schaffen.Die Mannschaft von Trainer Manfred Borchert ist punktgleich mit dem Team aus Bernau. Die Eisenhüttenstädter sind nach zwei Siegen gegen dieses Team in Folge moralisch zwar etwas im Aufwind. Jedoch ist Bernau sehr kampfstark und auf der Aufbauposition sehr gut besetzt. Wichtig wird für die EBV-Spielerinnen und Spieler eine gewohnt gute positive Grundeinstellung sein, sowie der Wille, mit guten Teamaktionen den Sieg an sich zu reißen.
Die Herren des Teams der Senioren II fahren nach Fürstenwalde. Auf Grund von anderen Verpflichtungen Fürstenwalder Spieler als Trainer wird der Gastgeber mit einem „Rumpfteam“ antreten müssen. Zu einer durchaus möglichen Spielverlegung Ende April kam es leider nicht, weil sich die drei beteiligten Teams nicht mehrheitlich auf einen neuen Termin einigen konnten. Zweiter Gegner des EBV wird die bisher ungeschlagene, siegeshungrige Mannschaft der SSV Lok Bernau sein. Beide EBV-Trainer, Jörg Hohlbein und Jörg Bastian, werden sehr bemüht sein, gegen Fürstenwalde zu gewinnen und sich gegen Bernau achtbar zu schlagen.
Die schwierigste Aufgabe steht am kommenden Sonntag dem Herrenteam der Landesliga bevor. Die Mannschaft von Trainer Andreas Bernhardt kann bei zwei eingeplanten Siegen gegen die Teams von Strausberg Mustangs und vom USV Potsdam III den zweiten Tabellenplatz erreichen. Zeitgleich spielen in Frankfurt die Teams des USV Potsdam II und aus Falkensee. Die Falkenseer spekulieren zwar auf Fehler des EBV, jedoch können, bei zwei Siegen des EBV, sowohl die Strausberger als auch die Falkenseer aus eigener Kraft nicht mehr den zweiten Platz nach der Hauptrunde erreichen. Einen oder zwei Ausrutscher will sich die EBV-Mannschaft dennoch nicht leisten. Denn die Männer aus Eisenhüttenstadt wollen sich für das Final Four am 28.April in Potsdam eine gute, auch moralische, Ausgangsposition schaffen. Positiv zu vermelden ist beim EBV, dass der ehemalige Fürstenwalder Oberligaspieler Marco Witoszek nach seiner work and travel – Zeit die Reihen des Herrenteams verstärken wird. Leider hat Stan Dobrzewski unseren Verein wieder verlassen.
7.Feb..2012 | BL U 14 mix, U 12 mix a.K. |
Nach dem etwas schwachen Abschneiden der Herren in Frankfurt (Oder) kommt es am kommenden Sonntag in Eisenhüttenstadt zum Aufeinandertreffen des Tabellendritten, EBV 1971, gegen den Tabellenzweiten, USV Potsdam II. Die Potsdamer haben wie der EBV 8 Spiele absolviert und haben bisher nur ein Spiel kampflos verloren, und das ausgerechnet gegen die Eisenhüttenstädter. Spannung pur ist als angesagt. Um 11.00 Uhr beginnt das Match in der Sporthalle Eisenbahnstraße. Anschließend spielen die Potsdamer gegen den ATV Frankfurt (Oder) Red Cocks. Um 15.00 Uhr hat der EBV noch einmal die Gelegenheit, vor hoffentlich guter Kulisse, sein Punktekonto gegen die Frankfurter aufzubessern.
Das EBV-Nachwuchsteam der U 14 ist zu Gast in Fürstenwalde. Dort sind die ersten drei Teams unter sich. Nachdem der Gastgeber (1.Platz/9 Siege/1 Niederlage – 18 Punkte) um 10.00 Uhr gegen den USV Potsdam (2.Platz/8 Siege – 16 Punkte) gespielt hat, kommt es um 12.00 Uhr zur Begegnung USV Potsdam gegen den EBV 1971 (3.Platz/8 Spiele/6 Siege/2 Niederlagen – 12 Punkte). Das Hinspiel hat der EBV in Eisenhüttenstadt mit 23 Punkten deutlich verloren. EBV-Trainer Manfred Borchert schätzt realistisch ein, wenn er sagt: „Wir haben derzeit noch nicht die insgesamte Klasse und auch nicht durchgängig die Bankspieler, die Potsdam Paroli bieten können. Zielstellung für mein Team ist es, die Differenz möglichst unter 10 Punkten zu halten. Alles Weitere wird sich dann finden.“ Danach muss der EBV gegen den Gastgeber ran. Das Hinspiel, das erste Punktspiel des EBV in der neu formierten U 14, wurde in Königs Wusterhausen mit 76:78 nach Verlängerung gegen die WSG Fürstenwalde verloren. In der letzten Woche fand ein Trainingslager des EBV statt. Die Spieler sind auf Sieg eingestellt und haben sich in der Ferienwoche gut vorbereitet, um Fürstenwalde den Kampf anzusagen.
7.Feb..2012 | LL Herren |
Mit je einer Niederlage und einem Sieg kehrte das Herrenteam des EBV aus Frankfurt (Oder) zurück. Gegen die zweite Vertretung der Red Dragons aus Königs Wusterhausen verlor das Team mit 78:87, gegen das Team von ATV Frankfurt (Oder) Red Cocks gewannen die Eisenhüttenstädter mit 80:69 (34:35).
Der EBV fand gegen die mit Regionalligaspielern gespickte Mannschaft nie zu richtig zu seinem Spiel. EBV-Trainer Andreas Bernhardt fand denn auch harte Worte, wenn er davon sprach, dass „die Mannschaft eine schlechte 1:1 Defensive und eine sehr schwache Mannschaftsdefensive insgesamt gespielt hat. Außerdem waren die Ballverluste bei meinen Spielern zu viel des Guten.“ Dabei hätten sich die Stahlstädter an den sehr guten Reboundleistungen von Gunter (18 Rebounds) und Erik Hermann (11, davon 8 in der Offensive) aufrichten können. Jedoch waren die Randberliner mit ihren Regionalligaspielern deutlich in der Vorhand. Aufbauspieler Mike Krebs (26), Center Maik Hasselberg (17) und Robby Tabor hatten ein leichtes Spiel gegen die sehr löchrige EBV-Abwehr. 46 Freiwürfe für die Red Dragons sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache zuungunsten der Defensive des EBV. Dazu kam noch ein gut aufgelegter Benjamin Jauerka, der 17 Punkte zum verdienten Red Dragons-Sieg beisteuerte. Der EBV hatte kurz vor Schluss das Blatt noch wenden können, als er auf drei Punkte am Gegner dran war. Jedoch reichte die individuelle Klasse nicht aus, um das Ergebnis noch zu drehen und zu gewinnen. Topscorer beim EBV war Florian Konnegen mit 21 Punkten und drei erfolgreichen Dreiern, gefolgt von Center Gunter Hermann mit 19 Punkten.
EBV-Punkte gegen Red Dragons Königs Wusterhausen II: Stan Dobrzewski (3 Punkte/1:2 Freiwürfe), Sebastian Michaelis (11/2:2/1 Dreier), Paul Schulz (10/0:2), Paul van den Brandt (3/1 Dreier), Roy Stark (0), Felix Zacharias (1/1:2), Erik Hermann (10/4:6), Florian Konnegen (21/2:4/3 Dreier), Gunter Hermann (19/5:8), Dennis Herkt (nicht eingesetzt), Gordon Nowak, Thomas Schneider (beide 0), Stephan Schulte (0/0:2); Freiwürfe EBV: 15:28/54%, Freiwürfe Red Dragons: 29:46/63%
Unmittelbar im Anschluss mussten die Männer um Kapitän Paul Schulz gegen den Gastgeber spielen. Die Spielweise, die Aktionen und die Fehler glichen sich denen im ersten Spiel. Die Frankfurter hatten keinen ausgesprochenen Topscorer in ihren Reihen. Und trotzdem machten es die Red Cocks-Spieler dem EBV schwer, sich abzusetzen. Nach 10 Minuten lag der EBV mit 13:14 zurück, ebenso zur Halbzeit mit 34:35. Erst in der zweiten Spielhälfte, vornehmlich zum Spielende hin, gelangen den Eisenhüttenstädtern sehenswertere Aktionen, die unterstrichen, dass der EBV die individuell besseren Spieler in seinen Reihen hatte. Auch die Defensive stand stabiler, einige Ballgewinne kamen dem EBV bei Fastbreakaktionen zugute. Trainer Andreas Bernhardt setzte fast alle Spieler ein, auch wenn es manchmal nur Minuten waren. Die zweite Halbzeit ging mit 46:34 klar an den EBV, was auch für das bessere Teamspiel in dieser Spielperiode spricht. Die letzten wichtigen Punkte machten Stan Dobrzewski (insgesamt 12 Pkt.) und Erik Hermann, der mit 23 Punkten bester Korbschütze, gefolgt von Florian Konnegen (15), wurde.
Bleibt zu hoffen, dass sich EBV-Team am kommenden Sonntag vor eigenem Publikum besser präsentieren kann. Dann kommen mit dem Tabellenzweiten, dem USV Potsdam II, und zum Rückspiel, das Team aus Frankfurt (Oder) nach Eisenhüttenstadt.
EBV-Punkte gegen Frankfurt (Oder): Stan Dobrzewski (12/2:4), Sebastian Michaelis (4), Paul Schulz (8), Paul van den Brandt, Roy Stark (beide nicht gespielt), Felix Zacharias (8/0:2), Erik Hermann (23/5:12), Florian Konnegen (15/4:4/1 Dreier), Gunter Hermann (8/0:2), Dennis Herkt, Gordon Nowak, Thomas Schneider (alle 0), Stephan Schulte (2); Freiwürfe EBV: 11:24/46%, Freiwürfe Frankfurt (Oder): 10:28/36%