Chronik

 

Geburtsstunde (1971 – 1973)

Es war sicherlich ein Zufall, doch es sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Die Gründung des „Eisenhüttenstädter Basketball-Verein 1971 e.V.“ fand in einem Jahr statt, in dem sich ein besonderes Ereignis für den Basketballsport jährte. 1891 gilt als das Geburtsjahr des Welt-Basketballs. Und so geschieht es, dass der Eisenhüttenstädter und der Welt-Basketball in jedem ersten Jahr einer Dekade ihr Jubiläum begehen.

Das erste Spiel der Basketball-Geschichte fand am 21. Dezember 1891 statt und endete mit 1:0. Ein geradezu lächerliches Ergebnis aus heutiger Sicht. William R. Chase hieß der glückliche Korbschütze und ging damit in die Analen der Sportgeschichte ein.

Gehen wir 80 Jahre weiter in der Weltgeschichte und ein paar tausend Kilometer weiter nach Osten, an die Oder. Wieder versucht ein Lehrer eine sinnvolle sportliche Beschäftigung für seine Schüler zu finden und wieder waren es ein Großteil Engagement und einige Zufälle, die die Sache ins Rollen brachten. Im Jahr 1971 kam der damals frisch gebackene Berufsschullehrer Manfred Borchert im Rahmen der Absolventenlenkung aus Dresden an die Betriebsberufschule des BMK Ost nach Eisenhüttenstadt. „Damals wirkte die Stadt nicht gerade einladend auf mich. Als ich mit dem Zug ankam, brannte kein Licht auf dem Bahnhof. Das war mein erster Eindruck“, erinnert sich Borchert. Er war nicht hierher gekommen, um Sportgeschichte zu schreiben. Nein, er wollte seinem Beruf, den er mit aller Leidenschaft ausübt, nachgehen und eine neue Heimat finden. Doch neben seinem Beruf hatte er noch eine Liebe, den Basketballsport.

Angefangen hatte für Manfred Borchert alles in der Basketballhochburg Bernau. Hier war es sein Klassenlehrer Klaus Wegener an der Erweiterten Oberschule, der bei den damals 15-jährigen die Begeisterung für diese Sportart weckte. „Doch schon immer hatte er sich mehr dazu berufen gefühlt, anderen den Spaß an diesem Sport zu vermitteln, als selbst mit aller Macht als Spieler zu glänzen“, sagte einer, der während seines Studiums für vier Jahre in der DDR-Liga-Mannschaft von HfV Lok Dresden spielte. Als lediglich 1,74 Meter großer Spieler eine beachtliche Leistung.

Basketball war für die damaligen Verhältnisse eine nicht gerade populäre Sportart in der DDR. Denn sie wurde nicht gefördert. Offensichtlich rechnete man in der SED-Führung nicht mit solchen Basketballenthusiasten wie Manfred Borchert. Trotz aller Einschränkungen und ohne Förderung gingen sie mit unvermitteltem Engagement daran, diesen schönen Sport weiterhin am Leben zu erhalten.

Die erste Schulmannschaft 1972: Stehend v.l.: Rainer Babisch, Peter Kleinert, Axel Kuntzagk, Übungsleiter Norbert Schleusener; Hockend v.l.: Thomas Ruch, Steffen Heese

Und wenn es auch in einer Stadt war, die überhaupt gar keine Tradition auf diesem Gebiet hatte. Dass die Basketballbewegung in Eisenhüttenstadt Anfang der 70er Jahre wirklich fast aus dem Nichts entstand, mag auch ein Blick in ein historisches Dokument des Deutschen Basketball-Verbandes beweisen. In dem Planentwurf für das Jahr 1967 findet der Basketballsport in Eisenhüttenstadt keine Erwähnung, während für die Kreise Eberswalde, Freienwalde und Fürstenwalde wenigsten eine „Basketballentwicklung auf Schulbasis“ registriert wurde.

Wenn auch damals in dieser Sportart nie die Chance bestand, Kinder und Jugendliche mit der erstrebenswerten Perspektive einer Olympiateilnahme zu gewinnen, trug die leidenschaftliche und engagierte Arbeit von Manfred Borchert doch ihre ersten Früchte. In der Betriebsberufsschule des BMK Ost fand er Interessenten, die ebenfalls Gefallen an diesem Sport fanden. Es war zunächst eine kleine Trainingsgruppe, die sich regelmäßig in der Turnhalle der Betriebsberufsschule in der Zementstraße (heute Oderland-straße) traf. So entstand noch 1971 eine Basketballmannschaft. Zu den Lehrlingen, die am Anfang mitzogen, gehörten Hartmut Nowak, Wolfgang Bressem, Ernst-Ulrich Ewert, Andreas Hölle, Norbert Schleusener, Kurt Schuch, Burkhard Werk, Gerd Hergeselle, Detlef Günther und Uwe Danneberg.

 

Es begann mit der Jugend (1973 – 1985)

Eisenhüttenstadt war für den Basketballsport Niemandsland. So war es nur logisch, dass man für den Aufbau dieser Sportart bei der Jugend anfing. „Diese Sportart ist bei uns historische gewachsen“, begründet Manfred Borchert die Ursache für den Erfolg des Basketballsports in der Stadt. „Vor allem haben wir immer dem Nachwuchs große Aufmerksamkeit gewidmet, stets für einen regelmäßigen Übungs- und Wettkampfbetrieb gesorgt.“

Zum Anfang waren es vorwiegend circa 15 Lehrlinge aus der Betriebsberufsschule des BMK, die sich zum Training und zum Wettkampf trafen. In den Schulen entstanden nach und nach Arbeits- und Schulsportgemeinschaften, in denen neben Handball und Fußball auch Basketball gespielt wurde. Engagierte Sportlehrer, wie Erich Liebich, Volker Franze und Hans Dudek sorgten dafür, dass die Jungen und Mädchen erste Kenntnisse über diese Sportart erhielten. In der Saison 1972/73 beteiligten sich bereits acht Mannschaften aus Eisenhüttenstadt an Bezirks-meisterschaften und Pokalturnieren. Die von Manfred Borchert und Rainer Schulz trainierte männliche A-Jugend der BBS BMK Ost nahm an der Bezirksmeisterschaft und am DDR – FDJ Pokal teil. In der Meisterschaft belegte sie den 3. Platz. Sehr erfolgreich spielten die Mädchen der BSG Stahl Eisenhüttenstadt unter Übungsleiter Jürgen Porzig. Sie belegten erste Plätze sowohl im Pokal als auch in der Meisterschaft. Außerdem beteiligten sich Schülermannschaften aus der 2. und 4. Oberschule Eisenhüttenstadt am Spielbetrieb.

Sommerlager Bad Schmiedeberg 1973: Norbert Schleusener (u. l.), Kurt Schuch (Stehend 2.v.l.) und Manfred Borchert (Stehend 2.v.r.) mit zwei Mannschaften

Trotz dieser Anfangserfolge musste man, um dem Basketballsport in Eisenhüttenstadt eine solide Basis zu geben, die Bindung an eine Sportgemeinschaft suchen. Man wandte sich an die Betriebssportgemeinschaft des BMK Ost, dem Trägerbetrieb der Betriebsberufsschule. Gemeinsam mit dem leider bereits verstorbenen Fritz Saß gründete Manfred Borchert im September 1973 bei der BSG Aufbau die Abteilung Basketball. Innerhalb weniger Wochen waren 50 Mitglieder gewonnen und vier Mannschaften standen im Spielbetrieb. So konnte die BSG Aufbau Eisenhüttenstadt mit einem Männerteam, den A-Jugend-mannschaften der Jungen und Mädchen sowie einer A-Schüler-mannschaft in die Meisterschaftsrunde 1973/74 starten. Die Männermannschaft belegte sofort einen guten 3. Platz. Sehr erfolgreich im Bezirksmaßstab war in dieser Saison vor allem die Schulsportgemeinschaft der Erweiterten Oberschule Eisenhüttenstadt, deren 15- bis 16-jährige Jungen Bezirksmeister wur-den. Unterstützt wurde diese Mannschaft durch Kurt Schuch und Norbert Schleusener von der Betriebsberufsschule. Die weiblichen Schüler A der BSG Stahl unter Trainer Jürgen Porzig nahm in dieser Spielzeit an den DDR-Meisterschaften und am DBV-Pokal teil.

In der Saison 1974/75 war die BSG Aufbau bereits mit sieben Mannschaften im Spielbetrieb. Die Männer etablierten sich in den 70er Jahren in der Bezirksmeisterschaft. Im Nachwuchsbereich spielten die Mannschaften neben der Meisterschaft, bei der Bezirksspartakiade und nahmen an den Wettkämpfen um die Wanderpokale der FDJ und der Pionierorganisation teil. Insbesondere der Nachwuchs der Sportgemeinschaft war in diesen Jahren erfolgreich. Dieser wurde von Trainern und Übungsleitern betreut, die selbst noch jung an Jahren waren und aktiv im Spielbetrieb standen, wie Astrid Presch, Katrin Paulick, Dirk Zimmermann, Uwe Lange und Ulf Scheibel. Mit einem abwechslungsreichen Vereinsleben wurde versucht, vor allem die Jugendlichen langfristig an den Verein zu binden. Dazu gehörten regelmäßige Kegelabende und Ausflüge, wie z. B. Schiffsfahrten auf einemDampfer der Eisenhüttenstädter Flotte, aber auch die gegenseitige Hilfe bei Umzug oder Gartenarbeit.

Mädchenmannschaft BSG Aufbau Eisenhüttenstadt (DDR Liga) 1979/80: Stehend v. l.: Trainer Manfred Borchert, Elke Böhm, Yvonne Kellermann, Heike Fabian, Marika Müller, Kerstin Seeger, Evelin Simon Sitzend v. l.: Ramona Kubzyk, Jana Giesel, Irina Kowatsch, Heike Kroschel, Karin Giesel

Seit Ende der 70er Jahre war die Sektion in der Lage, eine Frauenmannschaft aufzustellen. Hier bewies sich die gute Nachwuchsarbeit der vorangegangenen Jahre. 1980 gelang der Mädchenmannschaft der Sprung in die DDR – Liga, der damals zweithöchsten Spielklasse des Landes. Ein Riesenerfolg für das junge Team von Trainer Manfred Borchert. Spielerinnen wie Karin und Jana Giesel, Ramona Kubzyk, Elke Böhm, Evelin Simon, Yvonne Kellermann, Dorit Winkler, Heike Fabian, Marita Mentzel, Heike Kroschel sowie Marika Müller gehörten zu dieser Mannschaft. Leider blieb es nur eine einjährige Episode in dieser Spielklasse. Die Mannschaft stieg wieder ab und sie fiel aus unterschiedlichsten Gründen auseinander. Für einige Spielerinnen blieb dieses Jahr jedoch eine große Erfahrung, die sie später auch als Übungsleiterin weitergeben konnten.

Vieles entstand in Handarbeit: Hier Dirk Zimmermann 1985

In der Saison 1982/83 errangen die Mädchen der Alterklasse 15/16 den Bezirksmeistertitel. Astrid Presch und Katrin Paulick gehörten zu den Stützen des Teams. Die 12-jährigen Mädchen um Doreen Schröder und Anja Brückner errangen im gleichen Jahr den Vizemeistertitel und übertrumpften damit sogar die erste Mannschaft der BSG.
Im Jahr 1984 bekamen die Basketballer der BSG Aufbau dank der Unterstützung der Stadt ein neues Domizil. Es war die Turnhalle der ehemaligen 14.Oberschule „Werner Lamberz“ in der Eisenbahnstraße. Es gab viel zu tun, um eine funktionierende Wettkampf- und Trainingsstätte zu schaffen. Die obligatorischen VMI – Einsätze nach der Arbeit oder Schule wurden deshalb dazu genutzt, die eigenen Trainings- und Spielmöglichkeiten zu verbessern. Fast alles musste selber gemacht werden. Zusätzliche Basketballkörbe und -bretter, außer der Grund-ausstattung, gab es nicht. Die Bretter wurden von den Sektionsmitgliedern selbst zurechtgesägt, gestrichen und angebracht. Auch die Körbe waren Handanfertigung. Es gibt noch heute einige davon in der Halle des später eingezogenen Fürstenberger Gymnasiums (mittlerweile aufgelöst). So entstanden in Eigeninitiative und Handarbeit noch einmal acht Basketballanlagen.

 

Erfolge unter schweren Bedingungen (1985 – 1990)

Mit den Erfolgen, die sich insbesondere im Nachwuchsbereich einstellten, wuchs auch die Attraktivität der Sportart. Gab es 1985 lediglich 40 aktive Basketballer in Eisenhüttenstadt, so waren es 1989 schon 130 Mitglieder. Ursachen für diese positive Entwicklung des Basketballsports, die sich in diesen Jahren nach Handball zur zweiten Ballsportart an den Schulen Eisenhüttenstadts entwickelte, gab es viele. Da war zuallererst die Sektion der BSG Aufbau mit ihrer großen Ausstrahlungskraft. 1985 hatte sich aus der Jugendabteilung eine eigene Sektion entwickelt. Die Jugendlichen von einst waren erwachsen geworden. Viele gingen, einige blieben. Es entstand eine leistungsstarke Sektion Basketball. Diese Entwicklung war nicht zuletzt das Resultat der aufopferungsvollen Arbeit und des persönlichen Engagements aller Spieler, Übungsleiter und Verantwortlichen der Sektion.

Sieger Kreismeisterschaft 1986: Schülermannschaft der EOS Eisenhüttenstadt mit Dirk Zimmermann/rechts und Axel Wollmann (3.v.rechts)

In der Spielzeit 1985/86 waren fünf Mannschaften der Sektion im Spielbetrieb. Die Herren erreichten einen guten 3.Platz, ebenso die Jungen der Altersklasse 15/16. Noch erfolgreicher waren die Mädchen der Altersklasse 17/18, die den Bezirks-meistertitel errangen und die Mädchen der Altersklasse 15/16, die Zweiter wurden. Die 17- bis 18-jährigen Jungen belegten einen 4.Platz. Im September 1986 beging die Sektion ihr 15-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand ein Herrenturnier um den Pokal des Vorsitzenden der AWG Eisenhüttenstadt statt. Teilnehmer waren Teams aus Bernau, Frankfurt (Oder), Dresden, Ottendorf-Okrilla und dem ehemaligen Karl-Marx-Stadt. Sieger wurde der Favorit von der HfV Lok Dresden. Die Mannschaft der BSG Aufbau kam über den letzten Platz nicht hinaus. Im Jahr 1989 fand eine Neuauflage dieses Turniers statt.

Neben den Erfolgen gab es Ende der 80er Jahre eine Vielzahl von Problemen. So waren zu wenige und vor allem zu wenige gute Kampf- und Schiedsrichter vorhanden, um einen regelmäßigen Wettkampfbetrieb zu gewährleisten. Außerdem hatte die Sektion nur geringe finanzielle Reserven für die weitere Unterstützung der Jugendarbeit. Trotz dieser immer schlechter werdenden Lage konnten die Mannschaften der Sektion Basketball an bisherige erfolgreiche Jahre anknüpfen.

Seit 1985 gab es im Bezirk stets vordere Plätze der Jugendmannschaften. Hinzu kamen Siege bei Spartakiaden auf Bezirksebene und zahlreiche gute Platzierungen in den verschiedenen Altersklassen. Die Junioren spielten in der Saison 1988/89 sogar in der höchsten Spielklasse des Landes und erreichten einen hervorragenden 5.Platz. Diese Platzierung war das bis dahin beste Ergebnis einer Mannschaft der Sektion. Trainer Manfred Borchert formte eine homogene Mannschaft. Zum Team gehörten in dieser Spielzeit Steffen Gust, Mario Lemanczyk, Olaf Eichner, Ulf Scheibel, Thomas Göres, Christian Leetsch (verstorben) sowie die Nachwuchsspie-ler Jörg Bastian, Franko Löser und Denis Herzog. Mit 261 Punkten, dass waren beeindruckende 47,8 % der Mannschaft, war Steffen Gust der überragende Spieler dieser Mannschaft. Einige dieser Spieler sind heute noch im Senioren II – Team unseres Vereins aktiv.

Mario Lemanczyk beim Wurf: Die Jugendmannschaft spielte in der Saison 1988/89 erfolgreich in der Junioren-Oberliga der DDR. (Im Vordergrund: Schiedsrichter Klaus Lehmann)

Im Jahr 1989 stieg die Männermannschaft in die DDR-Liga, Staffel Nord, auf. Dies war das Ergebnis der jahrelangen, konsequenten Jugendarbeit im Verein, denn diese Mannschaft war aus dem eigenen Nachwuchs entstanden und gereift. Das Durchschnittsalter des 12-köpfigen Spielerstamms um den 28-jährigen Kapitän Jörg Hohlbein betrug 24 Jahre. Zu den Leistungsträgern dieses Teams gehörten der 34-jährige Hartmut Nowak und der erst 18-jährige Steffen Gust, der bereits in der Junioren-Oberliga erfolgreich war. Ziel konnte unter diesen Umständen im ersten Jahr nur der Klassenerhalt sein. Leider misslang der Start. Am 14. Oktober verlor die Mannschaft in eigener Halle ihr erstes Spiel gegen Staffelfavorit Lok KIM Bernau mit 61:83. Nach mehreren Niederlagen gelang gegen die WGK Rostock mit 72:50 der erste Sieg. Mario Fejfar und Thomas Hänlein waren die Besten in einem ausgeglichen Team. Den zweiten Sieg errang man bei der heimstarken Mannschaft von ZBO Greifswald mit 67:62. In dieser spannenden und hart umkämpften Partie gehörten Axel Wollmann, Thomas Hänlein und Jörg Bastian zu den Besten. Trotzdem reichte es am Ende der Saison lediglich zum neunten und damit letzten Platz. Die Mannschaft musste in die Relegation, scheiterte und stieg ab.

Gegen Ende der 80er Jahre hatte die Sektion Basketball der BSG Aufbau ca. 130 Mitglieder; an vier Oberschulen der Stadt arbeiteten Arbeitsgemeinschaften. Insgesamt standen von der Alterklasse 13 bis zu den Damen und Herren 13 Mannschaften im Wettkampfbetrieb. Neben der Ligamannschaft spielten alle ande-ren 12 Mannschaften auf Bezirksebene. Die Mädchen der Altersklasse 13/14 von Übungsleiterin Astrid Presch wurden in der Saison 1988/89 Bezirksmeister und errangen den Bezirkspokal.

 

Ein eigenständiger Verein – EBV 1971 e.V. (1990 – 2001)

Die Wende ging auch am Basketballsport nicht spurlos vorüber. In diesen turbulen-ten Zeiten waren auch die Bereiche des Sports von Unsicherheit und Zerstörung be- droht. Anfang 1990 demonstrierten deshalb Sportler aus Eisenhüttenstadt, darunter auch die Basketballer der BSG Aufbau, gegen den Abbau des Sports, insbesonde-re im Kinder- und Jugendbereich. Im Juni 1990 verabschiedete der Ministerrat der DDR einen Beschluss, der die Verantwortlichkeit der Betriebe für den Sport aufhob. Für die BSG Aufbau fielen mit dieser Entscheidung die Fördermittel aus dem Kultur- und Sozialfonds des BMK Ost aus. Die Gemeinschaft und ihre Sektionen mussten nun andere Wege zur Finanzierung ihres Sports suchen.

Basketballtunrier in Rimini 1991 (Italien): Stehend v. l. Jörg Bastian, Peter Schmidt (Gastspieler Lok Bernau), Franko Löser, Steffen Kurz, Dirk Zimmermann; Hockend v. l. Denis Herzog, Ulf Scheibel

Die Sektion Basketball stand also vor der Entscheidung weiterhin unter dem Dach der Sportgemeinschaft zu bleiben oder einen eigenständigen Verein zu gründen. Die Eisenhüttenstädter Basketballer entschieden sich für den zweiten Weg, der nicht un-kompliziert, letztlich aber erfolgreicher war. Für die Verantwortlichen und die Mitglie-der des neu gegründeten Vereins waren damit ungewöhnliche Aufgaben verbunden. Man musste sich mit dem Vereinsrecht vertraut machen und die verschiedenen Be-sonderheiten eines eigenständigen Vereins erlernen. Erster Vorsitzender wurde Manfred Borchert, sein Stellvertreter war Hartmut Nowak, Kassenwart Birgit Borchert, Jugendwart Doreen Westphal, Schiedsrichterwart Steffen Gust, Pressewart Peggy Schenk. Zunächst nannte man sich „Eisenhüttenstädter Basketball-Verein 1990 e.V.“ und seit 1991 tragen wir den Traditionsnamen „Eisenhüttenstädter Basketball -Verein 1971 e. V“.

Zu den Veränderungen der neuen Zeit zählte auch, dass durch die Auflösung der ehemaligen Bezirke und der Entstehung des Landes Brandenburg die Mannschaften nun nicht mehr um die Bezirksmeisterschaft Frankfurt (Oder), sondern in der Ober-liga oder Landesliga Brandenburgs spielten. Neuerungen gab es vor allem im Nach-wuchsbereich. Nach Abschluss der Punktspiele in diesen Spielklassen waren Brandenburgs Landesmeister und Vizemeister qualifiziert, in einem Qualifikationsturnier zur Ostdeutschen Meisterschaft gegen die Gleichplatzierten von Sachsen-Anhalt und Berlin zu spielen.

Weiterbildungslehrgang für Sportlehrer und Basketballtrainer 1994: Jack Lehane, erfolgreicher Coach aus den USA in Eisenhüttenstadt, männliche Jugend C war das Demonstrationsteam

Viele neue Dinge kamen auf den Verein zu. Das Ende der DDR brachte auch ein Ende des Leistungssportbeschlusses von 1969. Die Probleme für den neuen Basketballverein wurden dadurch nicht kleiner. Man musste Sponsoren suchen, denn nur mit Mitgliedsbeiträgen war auf Dauer kein Vereinsbetrieb zu finanzieren. Hinzu kam ein merklicher Rückgang der Mitgliederzahl. Aufgrund von Arbeitslosigkeit und Arbeitsplatzwechsel verlor der EBV in diesen Jahren zahlreiche Spieler und Spielerinnen. Zu seinem 20-jährigen Bestehen im Jahre 1991 hatte der Verein nur noch 80 Mitglieder.

Obwohl zahlreiche Leistungsträger aus unterschiedlichen Gründen den Verein verließen, konnte relativ nahtlos an die Erfolge der 80er Jahre angeknüpft werden. Unsere männliche Jugend C gewann in der Saison 1992/93 in Eberwalde den Landesmeistertitel. Es war die Mannschaft der drei „Daniels“, mit Daniel Karl, Daniel Ehrke und Daniel Schröder. Auch die anderen Jugendmannschaften platzierten sich in dieser Spielzeit auf den vorderen Rängen. In ihrem ersten Oberligajahr waren die Herren des EBV erfolgreich und erreichten einen guten 5.Platz. Erstmals seit Jahren konnte eine Damenmannschaft gemeldet werden, die am Ende ebenfalls einen guten 5.Platz belegte. Den Basketballern aus Eisenhüttenstadt gelang es trotz der Wirren der Wendezeit sofort das Niveau in der Oderregion und vereinzelt auch im Land Brandenburg mitzubestimmen. Damit setzte sich eine Entwicklung fort, die auch bis heute anhält.

Herrenteam Saison 1996/97: Stehend v. l. Martin Baumelt, Axel Wollmann, Jörg Bastian, Danny Püschel, Bernd Richter; Hockend v. l. Alexander Block, Denis Herzog, Mario Krüger, Steffen Gust

Mit den Erfolgen wuchs auch die Mitgliederzahl des EBV wieder an. Im September 1993 hatte der Verein 132 Mitglieder, davon waren 116 Kinder und Jugendliche. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch den ungeheuren Aufschwung, den der Basketball in den 90er Jahren erlebte. Nach den Auftritten des NBA-Dream-Teams bei den Olympischen Spielen in Barcelona 1992 und nach dem überraschenden Europameistertitel für Deutschland 1993 kam es im ganzen Land zu einem regelrechten Basketball-Boom. Zahlreiche Jugendliche wollten es ihren Idolen aus Übersee wie Michael Jordan, Denis Rodman oder Charles Barkley oder den deutschen Größen wie Henning Hanisch, Henrik Rödl oder Detlef Schrempf gleich tun. Nicht mehr Fußball war der Freizeitsport Nummer 1 in Deutschland, sondern Basketball. Überall entstanden Courts und eine besondere Art des Basketballspiels, der Streetball, feierte seinen Siegeszug auf Deutschlands Schulhöfen und Sporthallen. 1994 war der Deutsche Basketball Verband (DBV) der Verband mit dem höchsten prozentualen Mitgliederzuwachs im Land.

Der Aufschwung brachte auch Probleme mit sich. Sorgen bereiteten auch unseren Verein, neben dem stets akuten Mangel an guten Schiedsrichtern und Trainern, sowie den nicht vorhandenen finanziellen Reserven, vor allem zu wenige Trainingszeiten in schlecht ausgestatteten Sporthallen. Eine der größten Sorgen unseres Vereins waren die kaum ausreichenden Trainingszeiten. Darum musste die Mitgliederzahl beschränkt bleiben. Darüber hinaus hatte diese Tatsache auch Einfluss auf die Leistungen der Mannschaften. Fragen der Finanzen blieben immer ein heikles Problem und so war man dankbar für Spenden durch Sponsoren. Im Januar 1993 förderte beispielsweise die Dresdener Bank die Vereinsarbeit im Rahmen der Aktion „Grünes Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ mit 10.000,00 DM.

Seniorenteam 1997/98: Stehend v. l. Manfred Block, Christian Kroschel, Mario Vorhoff, Jörg Hohlbein, Heinz Rose, Uwe Achterberg; Hockend v. l. Uwe Lange, Manfred Borchert, Jürgen Porzig, Jörg Buchholz, Jörg Franke

Anliegen des EBV war und ist es, auf Grund der sozialen Lage in der Stadt, weiterhin niedrige Mitgliedsbeiträge zu erheben. Das war aber nur möglich, wenn die Eltern aktiv mithalfen. Sie organisierten den Transport zu den Wettkämpfen oder finanzierten teilweise die Spielkleidung. Besonders engagiert waren in dieser Zeit die Familien Block, Tobela, Ollnow, Sader, Schmieder, Neumann, Schuster und Lehmann, um nur einige zu nennen.
Vom Basketballboom profitierten Mitte der 90er Jahre besonders die Nachwuchsmannschaften des Vereins. Eine wichtige Veranstaltung für die Gewinnung des Nachwuchses war der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“.
Jährlich spielten im Rahmen dieser Aktion Eisenhüttenstädter Schüler um den Stadtmeistertitel. Fast alle Schulen der Stadt mit einer Sekundarstufe I bzw. II waren an diesem Ausscheid vertreten. 1994 spielten beispielsweise 28 Mannschaften in vier Altersklassen. Die sportlichen Maßstäbe setzten bei den Wettkämpfen zumeist die Schüler des Städtischen Gymnasiums, später auch die des Fürstenberger Gymnasiums. Aus diesem Spielerreservoir schöpfte der EBV. Damit gelang es, die Erfolge im Nachwuchsbereich fortzusetzen. Fast jedes Jahr errang mindestens ein Team den Landesmeistertitel. In der Saison 1993/94 waren das die Jungen der D-Jugend. In souveräner Manier wurden sie Landesbester. Trainerin Ina Korch formte eine homogene Mannschaft. Zu diesem Zeitpunkt ahnten nur wenige, dass die damals 12-jährigen Andreas Grimm, Oliver Seelisch, Mathias Goertz, Silvio Diehl, Silvio Lübke und Mathias Block zu einem Jahrgang gehörten, der noch zahlreiche Erfolge in anderen Altersklassen erspielen würde. Ein Jahr danach errangen die 12- bis 13-jährigen Jungen von Trainer Jürgen Porzig überraschend in ihrer Altersklasse den Bestentitel des Landes Brandenburg. Stützen dieses Teams waren Kapitän Andreas Grimm, Silvio Diehl, Ronny Guleiof, Matthias Eggert, Oliver Holz auf der Haide und Christian Schönsee.

Eines der erfolgreichsten Teams des EBV, Jugend B Saison 1997/98: Stehend v. l. Oliver Holz auf der Haide, Andreas Grimm, Trainer Alexander Block, Stefan Mirsch, Robert Plietz, Norman Jentsch, Denny Moschik; Hockend v. l. Mathias Goertz, Mathias Block, Stefan Machno, Oliver Seelisch

Im September 1993 nahmen fünf Trainer des EBV an einem Lehrgang des Basketballverbandes Sachsen-Anhalt in Halle teil. Erfahrene Trainer aus Deutschland und Tschechien führten diese Fortbildung durch. Im Juni 1994 leitete Jack Lehane, ein erfolgreicher Coach aus den USA, der bereits Spitzenteams in England, Deutschland und Griechenland trainiert hatte, einen Weiterbildungslehrgang für Sportlehrer in Eisenhüttenstadt, an dem auch Spieler als Demonstrationsteam und Trainer des EBV teilnahmen.

Im Jahr 1994 begannen beim EBV Kinder von acht Jahren an, in einem Mini-Team zu punkten. Mit Unterstützung der Stadt war es möglich, in der Turnhalle der 5.Grundschule eine Anlage mit tiefer hängenden Körben (2,75 m) zu erwerben. Neben dieser Turnhalle in der Eisenbahnstraße waren ab 1994 auch die Hallen der beiden Gymnasien und der Realschule 1 für den Trainingsbetrieb des EBV belegt. Damit konnten die Bedingungen für die 180 Mitglieder des Vereins etwas verbessert werden. Immerhin war der EBV nun in dreizehn Altersklassen, angefangen von den Mini-Teams über die weiblichen und männlichen Jugendmannschaften bis hin zu den Damen, Herren und Senioren, in der Landesmeisterschaft bzw. bei den bei Bestenspielen vertreten. Kontinuierlich wurde die Trainingsarbeit verbessert.

Oberliga Damen Saison 1997/98: V. l. Sandra Tobela, Jeannette Lindecke, Ulrike Schleinitz, Peggy Schenk, Andrea Richter, Trainer Jörg Bastian, Franziska Thomas, Linda Ollnow, Peggy Jarling, Astrid Presch, Doreen Westphal

Im August 1994 weilten fünf Sportler des EBV im Hoop Camp in Bremen. An sieben Tagen anstrengenden Trainings mit erfahrenen Trainern aus den USA und ganz Europa lernten Sandra und Sebastian Tobela, Andre Sader, Mathias und Alexander Block viele neue Techniken, Ideen und Praktiken kennen.

Neben dem Trainings- und Wettkampfbetrieb gab es eine Vielzahl von Aktivitäten der einzelnen Teams, um ein reges Vereinsleben zu entwickeln. Man traf sich regelmässig zu Bowlingabenden oder ging zu den Geburtstagen der Mannschaftsmitglieder. Die jüngeren Vereinsmitglieder unternahmen gemeinsam mit den Eltern Wochenendausflüge. Höhepunkt ist seit 1990 am Jahresende und seit 1994 auch im Juni das traditionelle Familienkegeln auf allen Bowlingbahnen des Bowling Point. Dort treffen sich die Vereinsmitglieder mit Trainern und Eltern, um das Jahr bzw. die Saison ausklingen zu lassen.

Mit einem ausgezeichneten 3.Platz in der Oberliga übertrafen die Herren in der Spielzeit 1994/95 alle Erwartungen. Die Mannschaft um Spielertrainer Steffen Gust, Kapitän Jörg Hohlbein und Topscorer der Saison, Jörg Bastian, spielte eine hervorragende Saison. Doch bereits im nächsten Jahr gab es Probleme im Team. Es fehlte am nötigen Engagement der Spieler, die Beteiligung am Training und am Spielbetrieb war mangelhaft. Der Vereinsvorstand erwog sogar, die Mannschaft aus dem Spielbetrieb auszuschließen und abzumelden. Es war ein Signal zur rechten Zeit. Der Mannschaft gelang noch ein 5.Platz in der Oberliga. Es sollte für Jahre die beste Platzierung eines Herrenteams bleiben. Der sportliche Abstieg konnte nicht verhindert werden.

Landesmeister 1998/99 männliche Jugend B: Stehend v. l. Thomas Borchert, Christian Pleßow, Matthias Höhn, Michael Dagenbach, Oliver Holz auf der Haide, Denny Moschik, Trainer Manfred Borchert; Hockend v. l. Alexander Türk, Stefan Machno, Andreas Grimm, Silvio Diehl, Maik Seiring, Gordon Nowak

In der Saison 1995/96 wurde die männliche Jugend C ungeschlagen Landesmeister. Unter der Leitung von Trainer Alexander Block waren vor allem Spielmacher Oliver Seelisch, Topscorer Stefan Mirsch sowie die Defensivspieler Mathias Block und Mathias Goertz die Erfolgsgaranten in einem ausgeglichenen Eisenhüttenstädter Team. Im gleichen Jahr gewannen auch die weibliche Jugend D sowie die Basketballspielerinnen und -spieler des Mini-Teams, trainiert von Stefan Mirsch die Landesmeisterschaft. Die Herrenmannschaft musste sich nach einem achten Platz aus der Oberliga verabschieden. EBV – Topscorer Jörg Bastian gehörte trotzdem zu den erfolgreichsten Korbjägern Brandenburgs.

An den 1.Landesjugendspielen in Potsdam 1996 nahmen drei Teams des EBV teil. Die weibliche D-Jugend holte sich dabei ebenso wie die männliche C-Jugend den Titel. Mit zwei Niederlagen enttäuschten die Jungen der B-Jugend. Wie ein Jahr zuvor gelang es den Jungen der C-Jugend auch 1997 den Landesmeistertitel zu gewinnen und sich damit für die Jugendmeisterschaft des Regionalbereiches Nord zu qualifizieren. Dabei trafen sie auf die Meister und Vizemeister von Berlin und Sachsen-Anhalt. Die Mannschaft um Silvio Diehl, Andreas Grimm, Stefan Machno, Matthias Höhn und Trainer Manfred Borchert scheiterten nach guten Spielen erst im Halbfinale.

Szene aus einem Punktspiel OL Damen 1998: EBV 1971 gegen Preußen Frankfurt (Oder)

Die erfolgreichsten EBV – Spieler wurden regelmäßig in die Auswahlteams des Landes Brandenburg berufen. Im Jahr 1997 erhielten Maja Stettnisch, Judith Gollata sowie Christian Pleßow, Robert Schröder, Alexander Türk und Michael Dagenbach eine solche Einladung. Christian Pleßow, Robert Schröder und Alexander Türk weilten Anfang 1997 mit der Landesauswahl Brandenburgs zum Bundesjugendtreffen in Heidelberg. Dort trafen die Brandenburger auf Auswahlmannschaften aus der gesamten Bundesrepublik. Christian Pleßow spielte in der „Starting five“ und war bester Rebounder der Auswahl. Robert Schröder gelangen trotz kurzer Einsatzzeiten immerhin 24 Punkte.

Die Damenmannschaft des EBV hatte sich in diesem Zeitraum in der Oberliga etabliert und mit dem 3. Platz 1997 ihre beste Platzierung erreicht. Im gleichen Jahr gelang den Spielerinnen um Astrid Presch, Anne Padel, Doreen Westphal und Jaqueline Lindecke erstmals auch der Einzug ins Pokalfinale des Landes Branden-burgs. Dort scheiterten sie nach großem Spiel am späteren Pokalgewinner Lok Bernau.

Bei der Wahl der „Sportler des Jahres 1998“ wurden die B – Junioren des EBV in Eisenhüttenstadt zur Mannschaft des Jahres gewählt. Das Team von Trainer Alexander Block, erst 19 Jahre jung, hatte sich aus den Anfängen der Minibasketballbewegung bis hin zur B-Jugendmannschaft kontinuierlich entwickelt. Ausdruck dessen war der Gewinn der Landesmeisterschaft 1998. Garant für den Erfolg war die ausgeglichene Besetzung und der langjährige Zusammenhalt der Mannschaft. Andreas Grimm, Silvio Diehl, Oliver Seelisch und Stefan Machno waren für das Spiel des Teams verantwortlich. In der Verteidigung ackerten vor allem Mathias Goertz und Mathias „Bulle“ Block. Sie hielten die gegnerischen Angreifer vom Korb fern und der 2,01 große Center Stefan Mirsch erzielte viele Punkte. Er war in dieser Saison ein wertvoller Spieler des Teams. Aufgrund seiner guten Leistungen erhielt er eine Delegierung zum Bundesligisten TV Rhöndorf. Auch die „Bank“ mit Robert Plietz, Denny Moschik und Oliver Holz auf der Haide war eine wichtige Größe im EBV – Team.

Landesmeister U20 Saison 2000/01: Stehend v.l. David Albrecht, Stefan Machno, Maik Seiring, Michael Dagenbach, Norman Jentsch, Thomas Borchert, Tilo Karschunke Hockend; v.l. Denny Moschik, Matthias Höhn, Spielertrainer Andreas Grimm, Alexander Türk

In der Saison 1998/99 setzte unser Damenteam, geleitet von Trainer Jörg Bastian, ihre erfolgreiche Bilanz der Vorjahre fort und errang in der Oberliga einen sehr guten 3.Platz sowie im Pokal einen ausgezeichneten 2.Platz. Die Mannschaft hatte sich als Spitzenmannschaft in Brandenburg etabliert. Kontinuierlich wurden Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs an das hohe Niveau herangeführt und damit entstandene Lücken geschlossen. Großen Anteil daran hatten Spielerinnen wie Astrid Presch, Andrea Richter, Doreen Westphal und Peggy Jarling, die den Kern der Mannschaft bildeten.

Peggy Jarling und Doreen Westphal waren in dieser Saison mit jeweils über 300 Punkten in 14 Spielen die beiden erfolgreichsten Korbwerferinnen der Saison aller Oberligateams. Doreen Westphal bewies mit 79,3 % eine traumhafte Sicherheit an der Freiwurflinie. Beide Spielerinnen gehörten auch zu den Stützen der A-Jugendmannschaft, die ebenfalls einen 3.Rang belegte.

Die Jungen der B-Jugend konnten ihren Titel vom Vorjahr verteidigen. Ähnlich erfolgreich schnitten die Kinder von der gemischten Mini-Mannschaft bei ihrer Bestenermittlung ab. Mit Björn Kaiser, Norman Leitzke, Janine Pfeufer, Tanja Dagenbach und Christian Badorrek wuchs ein hoffnungsvoller Nachwuchs heran. Das Team der männlichen Jugend C qualifizierte sich für die höchste Spielklasse – für die Oberliga.

In der Saison 2000/2001 knüpfte das Team der männlichen U 20 an vorherige Erfolge an und gewann erneut einen Landesmeistertitel. Aufgrund einer über mehrere Jahre stabilen Mannschaftszusammensetzung und einer systematischen Trainingsarbeit der Trainer Manfred Borchert, Alexander Block und Andreas Grimm wurde das hohe Spielniveau ständig ausgebaut. Die errungenen Titel in fast allen Altersklassen sind ein Beweis für die Ausnahmestellung solcher Spieler wie Norman Jentsch, Stefan Machno, Tilo Karschunke, Maik Seiring, Michael Dagenbach,
Thomas Borchert, Denny Moschik, Matthias Höhn und Alexander Türk.

 

Unser Verein in den ersten Jahren der Jahrtausendwende (2001 – 2006)

Die Jahre 2001 – 2006 boten für den Eisenhüttenstädter Basketballverein viele, viele Highlights. Den Anfang machte auch für Basketballspieler 2001 die Übergabe der Millioneninvestition “Inselhalle” durch das EKO an die Stadt Eisenhüttenstadt. Mit dieser neuen Spiel- und Trainingsstätte ist es sowohl für den Gastgeber, die Gäste als auch für die Zuschauer auf jeden Fall angenehmer geworden, bei uns gegen den EBV 1971 e.V. zu spielen bzw. zuzuschauen. Aber auch unsere Fürstenberger Halle als Traditionsstätte wollen viele Spielerinnen und Spieler nicht missen.
Das erste große Event des EBV erlebte die Inselhalle schon im gleichen Jahr, als die Turniere und Contests anlässlich des 30-jährigen Jubiläums ausgetragen wurden. Ein Jahr später, im Juni 2002, veranstaltete der Eisenhüttenstädter Basketballverein in der Inselhalle ein “24-Stunden-Turnier”.

Landesmeister weiblich U 18 Saison 2002/03: Hinten v.l. Juliane Hensel, Silvana Retzer, Maja Stettnisch, Linda Liebe, Nena Henck, Josefine Pietzer; Vorn v.l. Anja Vorhoff, Julia Päschke, Annika Kroschel, Steffi Schneider

Im Sommer 2003 fand in Eisenhüttenstadt in einer Kooperation zwischen dem EBV und dem Opel Autohaus zum ersten Mal die n-joy Basketball Tour von Opel in Eisenhüttenstadt statt. Bei bestem Wetter wurde auf einem aufgebauten Fullcourt, einem Extrakorb sowie einer Wurfwand gespielt, gepasst, gedunkt und sich so mit dem Basketball beschäftigt. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, der den Aktiven, den Zuschauern sowie auch der njoy – Crew viel Freude bereitet hat. Nur ein Jahr später fand das Event zum zweiten Mal statt, wobei alle Beteiligten wieder sehr viel Spaß hatten.
Ebenfalls zum zweiten Mal fand 2003 die 2.Müllroser Streetballnacht statt. Das Amt Schlaubetal und der EBV 1971 richteten in der Schlaubehalle Müllrose ein Turnier unter Beteiligung auch einheimischer Jugendlicher aus.

Ein mittlerweile fester Bestandteil im Vereinsleben des EBV ist das alljährlich stattfindende Turnier um die Jahreswende. Damit beendet der EBV das Kalenderjahr bzw. startet gemeinsam mit seinen Mitgliedern sportlich in das neue Jahr.

Neben all diesen sportlichen Veranstaltungen bemüht sich unser Verein, seine Mitglieder auch außerhalb der Turnhalle zu aktivieren. So veranstaltet unser EBV in immer wieder kehrender Regelmäßigkeit Fahrten zu Spielen von ALBA Berlin oder auch zu Spielen der deutschen Nationalmannschaft.

Weiterhin fuhr die männliche U 18 mit seinem Trainer Manfred Borchert im Jahr 2004 zu einem einwöchigen Skiurlaub nach Tschechien.
Auch organisiert der Verein traditionell ein Weihnachts- und ein Sommerbowling, an dem neben den Mitgliedern auch ihre Familie, sowie Freunde und Bekannte willkommen sind.

Neben all diesen Events, darf natürlich der sportliche Erfolg des EBV nicht außer Acht gelassen werden. Eine sehr erfolgreiche Saison war die Spielzeit 2004/2005. Außer dem Erringen von drei Landesmeistertiteln der weiblichen U 18 (waren bereits 2002/2003 Landesmeister), der männlichen U 14 und der männlichen U 16, erzielten die Teams des EBV vordere Ränge. Man kann feststellen, dass alle Teams unseres Vereins in den letzten zehn Jahren im Land Brandenburg sehr erfolgreich vertreten. So vertrat die männliche A-Jugend des EBV im Jahre 2001 den Verein als Landesmeister bei der Wahl der Sportler des Jahres. 2005 vertraten gleich drei Teams den Eisenhüttenstädter Basketball Verein bei dieser Ehrung. Diese Teams waren die bereits erwähnten Landesmeister der weiblichen U 18 sowie der männlichen U 14 und U 16. Aber auch bei den Qualifikationsspielen für die ostdeutschen Meisterschaften waren regelmäßig Mannschaften des Eisenhütten-städter Basketballvereins vertreten. Zwar konnten hier meist nur kleinere Erfolge gefeiert werden, wie das Endergebnis nicht so hoch für die Favoriten aus Sachsen-Anhalt und Berlin zu gestalten. Trotzdem war es jedes Mal ein krönender Abschluss der Saison.

Als besonderes Highlight im Jahre 2004 kann die Teilnahme von EBV – Teams bei den deutschen Streetball – Meisterschaften in Berlin angesehen werden. Jeweils vier Spielerinnen und Spieler der weiblichen U 18, der männlichen U 16 und der männlichen U 18 kämpften gegen Teams aus ganz Deutschland um die Krone im deutschen Basketball. Als erfolgreichstes Team zeigten sich die Mädchen der U 18 und die Jungen der U 16.

Weibliche Jugend A 2004/05

Das Jahr 2005 stand für viele junge Spieler im Zeichen der “Karriere”. Ob nun die Teilnahme bei den Try – Outs der U 19 für die Nachwuchs – BBL oder die Try – Outs für unsere Kleinsten der U 14 mit Dirk Nowitzki, jeder Akteur hat bei seiner Teilnahme einiges dazu gelernt und seinen Verein erfolgreich vertreten.
Die Hallenkapazitäten und die Zeit der Trainer ließen es nicht zu, alle talentierten Spieler ausreichend zu fördern. Spielerinnen und Spieler wie Julia Päschke, Carsten Wehlmann, Steffen Haustein, Oliver Schwanz, Paul Schulz und Leonard Mätzke nutzten die Gelegenheit in Hoop Camps oder hochkarätigen Basketballcamps, unter fachkundiger Anleitung von Trainern der Bundesliga oder Trainern bzw. Spielern der NBA, ihre Fähigkeiten zu verbessern. Das kommt natürlich unmittelbar dem Verein zugute. Junge Spieler wie Kevin Köster, Nico Mehley und Max Uecker besuchten im Jahre 2006 ein Junior Camp des DBB in Cottbus, bei dem sie ebenfalls viele gute Tipps für ihre Entwicklung in unserer Sportart Basketball mitnehmen konnten.

Unser Verein hat in diesem Zeitraum, wie auch schon zuvor, Spielerinnen und Spieler für Auswahlaufgaben des Landes zur Verfügung stellen können, so zum Beispiel Julia Schulze, Ria Henck, Julia Hoyer, Mandy Grimm, Sebastian Michaelis, Gunter Hermann, Raik Lübbe, Florian Konnegen und Paul Schulz. Die Zahl dieser Auswahlspieler ist ein guter Beweis für die Qualität der vorwiegend jungen Trainer, die zwischen den Jahren 2001 bis 2006 sehr gute Arbeit geleistet haben. Besonders zu erwähnen sind an dieser Stelle Maja Stettnisch, Julia Päschke, Juliane Hensel, Anja Vorhoff und Jörg Bastian für den weiblichen Bereich sowie Michael Dagenbach, Carsten Wehlmann, Steffen Haustein und David Kiutra für den männlichen Bereich. Für den Nachwuchs unseres Vereins haben sich in den Jahren seit 2001 Trainer verdient gemacht, wie Anja Lemke, Tilo Karschunke, Marcus Vorhoff und Torsten Rennefanz.

Was wäre ein Spiel ohne Kampfrichter und Schiedsrichter. Zu den aktivsten Kampfrichtern sind stellvertretend für alle jetzt nicht Genannten Mandy Grimm und Marco Witoszek, in den letzten Jahren Elisa Mintken und Annika Wegener zu nennen. Alle unsere Kampfrichter werden durch uns selbst ausgebildet und erhalten eine vereinsinterne Lizenz. Das ist beispielgebend im Land Brandenburg und hat bei vielen Vereinen Nachahmer gefunden.
Personalprobleme haben wir auch nicht bei unseren Schiedsrichtern. Es gab immer und es gibt auch in der jetzigen Zeit eine Vielzahl von Aktiven, die bereit sind, ein Spiel zu leiten. Da sind zum Beispiel Linda Liebe und Anja Vorhoff im weiblichen Bereich und Gordon Nowak, Peter Bogutzki, Gunter Hermann, Alexander Block und Boris Klempa bei den Herren oder beim männlichen Nachwuchs. Ein Schiedsrichter muss an dieser Stelle unbedingt besonders erwähnt werden: Danny Püschel. Seit vielen Jahren ist er Mitglied unseres Vereins. Neben seiner spielerischen Karriere, die in der Saison 2005/2006 zu Ende ging, hat er es in beharrlicher Arbeit bis zu einem Schiedsrichter in der Regionalliga gebracht. Auch darauf können alle Vereinsmitglieder anlässlich unseres Jubiläums stolz sein.

 

Unser Verein in den letzten Jahren (2006 – 2011)

Die letzten fünf Jahre unseres 40-jährigen Bestehens haben Spielerinnen und Spieler wie Mandy Grimm, Ria Henck, Linda Liebe, Karoline Siewert, Kevin Köster, Paul van den Brandt, Paul Reichardt, Jan Grünberg, Paul Schulz, Max Hoyer, Christian Kummelt, David Kiutra, Waldemar Rannev, Chris Lück, Sebastian Michaelis, Gunter und Erik Hermann, Jörg Bastian und Jörg Hohlbein unserem Verein ihren Stempel aufgedrückt.
Trainerinnen und Trainer wie Mandy Grimm, Ria Henck, Linda Liebe, Jörg Hohlbein, Carsten Wehlmann, Oliver Otto, Andreas Bernhardt, David Kiutra, Paul van den Brandt und Jan Grünberg haben einen sehr großen Anteil daran, dass wir weiterhin solch stabile Mitgliederzahlen haben, wie es die nachstehende Tabelle aufzeigt. Darauf können alle Genannten mit Recht stolz sein.

Welche Erfolge hatten wir in den letzten Jahren, was können wir Positives in diesen fünf Jahren vorweisen, wo haben wir noch Reserven?
Nach dem ‚Geburtenknick‘ in den späten 90er Jahren und zu Beginn des neuen Jahrtausends hat sich die Mitgliederzahl auf ca. mehr als 90 stabilisiert. Diese Zahl allein ist schon ein Beweis genug, dass die oben genannten Trainer eine gute Arbeit leisten. Sie stehen Woche für Woche zweimal in der Sporthalle, fahren an den Wochenenden zu den Punktspielen und bringen sich mit ihrem ganzen persönlichen Engagement für unseren Sport ein.

Landesliga U 20 männlich Final Four Sieger 2007/08: Stehend oben v.l. Oliver Otto, Marco Witoszek, Max Hoyer; darunter stehend v.l. Patrick Köster, Trainer Manfred Borchert, Assistenztrainer Andreas Bernhardt, Waldemar Rannev, Christian Kummelt; unten v.l. Paul Schulz, David Kiutra

An dieser Stelle ist es einmal angebracht, auch den Eltern Dank zu sagen, die oft, manche Eltern fast immer, ihr Kind und weitere Teammitglieder zu den Auswärtsturnieren fahren. Dazu zählen zum Beispiel Frau Herkt, Frau Reichardt, Frau und Herr Theißen, Frau und Herr Mintken, Frau und Herr Schulz, Frau und Herr Eichner, Frau und Herr Post, Herr Rabe, Herr Förster und Herr Nieschalk. Wie bereits geschrieben, diese Eltern sind beispielgebend in Bezug auf Einsatzbereitschaft ein Aushängeschild für unseren Verein.

Kommen wir zu den Ergebnissen während der letzten fünf Jahre. Die Entwicklung, auch im Basketball, ist nicht stehen geblieben. Wir mussten, vornehmlich im älteren Jugendbereich und im Erwachsenenbereich viel Lehrgeld zahlen. Vereine, wie der BBC Cottbus, RSV Stahnsdorf, USV Potsdam, SSV Lok Bernau sind aufgrund ihrer solideren Grundlage besser aufgestellt. Diese Vereine haben je Jahrgang 10 Spieler und mehr. Wir müssen uns seit 2007/2008 mit teilweise gerade einmal 8 bis 10 Spielerinnen und Spielern je Altersklasse begnügen.

In der Saison 2007/2008 schaffte es das Team der U 20 männlich im Final four-Turnier in Eisenhüttenstadt, den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen. David Kiutra, Marco Witoszek und Max Hoyer waren mit ihren Punkten unter den TOP 5 der Liga. Nicht zu vergessen die weiteren Spieler dieses sehr guten Teams, das alle Spiele der Saison gewonnen hatte: Waldemar Rannev, Paul Schulz, Patrick Köster, Oliver Otto und Christian Kummelt.

Landesmeister U 16 männlich Saison 2008/09: Stehend v.l. Paul van den Brandt, Dennis Elchhom, Alexander Elchhom, Dennis Herkt, Richard Wulfert, Paul Raschke; unten v.l. Kevin Köster, Trainer Andreas Bernhardt, Tom Nolton, Jan Grünberg, Emanuel Raasch

Dass es unser Verein trotz dieser sehr ‚kurzen‘ Spielerdecke immer wieder schafft, vordere Platzierungen und Meistertitel zu erringen, ist umso beachtenswerter. In den letzten 5 Jahren gelang es den Senioren in der Saison 2006/2007 endlich einmal den Landesmeistertitel nach Eisenhüttenstadt zu holen.

Seit dem Spieljahr 2008/2009 bestimmen EBV-Spieler der Jahrgänge 1992 bis 1996 die Szenerie im männlichen Nachwuchsbereich des Landes Brandenburg. Das Team der U 16 männlich errang den Landesmeistertitel in der Saison 2008/2009 und konnte den Erfolg aus der Saison 2009/2010 in der U 18 männlich mit einem zweiten Titel wiederholen. In der zurückliegenden Saison 2010/2011 gelangen diesen Jahr-gängen die Vizemeisterschaften in der U 18 männlich und in der U 20 männlich.

Team U 16 männlich Sportlerehrung 2009: Vorn v.l. Trainer Andreas Bernhardt, Kevin Köster, Richard Wulfert, Tom Nolten; hinten v.l. Dennis Herkt, Emanuel Raasch, Paul van den Brandt, Jan Grünberg

Hervorzuheben sind an dieser Stelle Paul Reichardt, der mehrmals Kapitän der jeweiligen Teams war, Paul van den Brandt, Jan Grünberg, Dennis Herkt und Kevin Köster. Diese in den letzten drei Jahren errungenen Erfolge waren nicht ohne das persönliche Engagement, ohne den Einsatz vom jungen Trainer Andreas Bernhardt möglich. Er ist mit viel Herzblut dabei, so dass es schwer ist, ihm zu widerstehen. Die aufgezeigten Erfolge geben ihm Recht. Er hat das verantwortungsvolle Amt des Herrentrainers in der Landesliga für die kommende Saison 2011/2012 übernommen.

Die Teams der U 16 männlich (2010) und der U 18 männlich (2011) nahmen an der traditionellen Sportlerehrung teil. Bei dieser festlichen Veranstaltung werden die Meister des jeweils vergangenen Jahres nach Beeskow eingeladen und gebührend gewürdigt.

Landesmeister U 18 männlich Saison 2009/10: Hinten v.l. Toni Meinhardt, Emanuel Raasch, Dennis Herkt, Paul van den Brandt, Alexander Eichhorn, Paul Reichardt, Trainer Andreas Bernhardt; vorn v.l. Dennis Eichhorn, Jan Grünberg, Tom Nolten, Chris Lück, Richard Wulfert

Ein ebenfalls sehr engagierter Trainer der jungen Generation ist David Kiutra. Unter seiner Leitung hat es das Bezirksligateam der Herren in der abgelaufenen Saison geschafft, ab der Saison 2011/2012 in der zweithöchsten Spielklasse, der Landesliga, zu spielen. Neben seiner guten Arbeit, auch als Nachwuchstrainer, ist David Kiutra ständig bemüht, seine sehr guten vorhandenen Fähigkeiten und Anlagen auf dem Gebiet des Schiedsrichterwesen zu perfektionieren.

Team U 18 männlich Sportlerehrung 2010: v.l. Sportredakteur der MOZ, Trainer Andreas Bernhardt, Paul Reichardt, Chris Lück, Dennis Herkt (einige Spieler/Trainer waren an diesem Tag sportlich im Einsatz)

Beide Trainer geben dem EBV 1971 ein neues Profil, sie engagieren sich in unserem Verein auch als Mitglied des Vorstandes, so David Kiutra als Sportwart und Andreas Bernhardt als Jugendwart. Außerdem sind sie jedes Jahr in den Grundschulen und weiter führenden Schulen der Stadt Eisenhüttenstadt unterwegs, um Nachwuchs für den EBV 1971 zu gewinnen.
Es war und ist für uns als Verein zu jeder Zeit wichtig, neue junge Trainer aus den Reihen der Spielerinnen und Spieler zu gewinnen. Erfolg hatte die EBV-Leitung bei Elisa Mintken, Paul van den Brandt und Jan Grünberg, die sich besonders engagieren.

Elisa Mintken ist Kapitänin unseres U 19 – Teams und Vizetrainerin ihres Teams. Diese Mannschaft nahm als U 17 weiblich in der Saison 2010/2011 erstmals an den Wettkämpfen teil und schlug sich achtbar. Außerdem wird Elisa Mintken in der kommenden Saison im Minibereich arbeiten.
Jan Grünberg und Paul van den Brandt waren in der abgelaufenen Saison 2010/2011 gemeinsam verantwortliche Trainer der Jungen und Mädchen der Altersklasse U 12 und jünger. Für diese jungen aktiven Spielerinnen und Spieler mit einer Betreuerlizenz war es von Anfang wichtig, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen und so den Basketballnachwuchs im Alter zwischen 7 und 11 Jahren für unseren Verein zu begeistern.