Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen erzielt

Landesliga U 18 männlich: Landesmeistertitel nach zwei herausragenden Spielen erzielt

Ben Schmidt war in beiden Spielen der Lenker der EBV-Angriffe.

(mbor/sschn) Die Jungen der U 18 erspielten sich in Ludwigsfelde überzeugend den Landesmeis-tertitel der Landesliga. Sie gewannen das Halbfinale souverän mit 90:76 gegen den Gastgeber BV Ludwigsfelde 99 und auch das Finalspiel gegen das Team der Kings&Queens Basketball Potsdam 2 ging mit 80:66 (37:26) klar an den EBV.

Die Ludwigsfelder Cheerleader – eine große Bereicherung der Veranstaltung.

Beide Teams waren so gut wie vollzählig, Ludwigsfelde trat mit 9 Spielern an, beim EBV (mit 10 Spielern) fehlten nur Monty Preusche und der zurzeit verletzte Lias Ettmeier. Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe, eher einem Finalspiel würdig. Die Teams schenkten sich in keiner Phase etwas. Es ging hin und her, das Spiel war sehr physisch geprägt, mit vielen Fouls, die auch geahndet wurden. So gab es von Anfang an viele Freiwürfe, bei denen Ludwigsfelde insgesamt die Nase leicht vorn hatte (57%:55%). Nach 6 Minuten führten die Gastgeber mit 18:11. Das EBV-Spiel war anfangs noch zu ungenau.

Das besserte sich dann. Das Teamspiel wurde jetzt ebenfalls präziser, die Spieler zogen aktiv zum Korb und wurden mit Freiwürfen belohnt. In dieser Phase erzielten Ben Schmidt 4/4 Treffer, Arian Schneider 5/6 Treffer und Laurynas Lukosius 1/2 Treffer. Das Blatt wendete sich zugunsten des EBV (12:0 Lauf) zu einem 23:18. Das Team spielte eine sehr gute Defensive, kam mit wenigen Fouls aus und ließ trotzdem keine leichten Punkte zu.

Arian Schneider (mit Ball) ist ein nahezu perfekter Spieler: Er lenkte die Angriffe, zog zum Korb, erzielte 6 Dreier und erreichte als bester Spieler des Tages in beiden Spielen 80 Punkte. Überragend!

 Mit einem 25:20 (10.Minute) verkürzte Ludwigsfelde auf ein 25:26 aus Gastgebersicht; anschließend gab es drei erfolgreiche Dreier durch den EBV, 1 Dreier von Ludwigsfelde und es stand 40:30 für die Gäste. Bei einem 45:38 für den EBV wurden die Seiten gewechselt.

Kyrylo Baibakov im Kampf um den Ball.

Ab der 21. Minute wollte es Ludwigsfelde noch einmal wissen. Die Jungen verkürzten 42:45 und gingen durch ihren besten Spieler Ricardo Boede (26 Pkt., 3/4 FW und 3 Dreier!) sogar in Führung (50:49). Aber der EBV hielt dagegen: 26.Minute – erneute 62:53 – Führung. Offensiv lieferte der EBV ein excellentes Passspiel ab, so dass Lennard Robert und Baran Dalhancer ihre Dreier versenken konnten. Mit einem 69:58 ging es ins letzte Viertel. Nach eigenen wichtigen Ballgewinnen glänzte der EBV nun mit sehenswerten Offensivaktionen. Der EBV hielt den Abstand, vergrößerte ihn weiter über 79:64 (33.), 85:69 (36.) und schließlich zum verdienten 90:76 – Sieg. Die Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch nach dem Spiel: „Wir haben eine jederzeit reife Leistung unseres Teams gesehen. Jeder kämpfte, besonders defensiv wie Oskar Pfaffe, Ben Vorhoff und Binyao Hao.

Ben Vorhoff in der Defensive.

Fazit insgesamt: Ein gewonnenes Spiel, das umkämpft und sehr physisch geführt wurde. Ben Schmidt war ein sehr guter Lenker des EBV-Spiels. Arian Schneider behielt in den entscheidenden Momenten Ruhe und Übersicht und strahlte diese auch auf seine Mitspieler aus. Das Team behielt immer die Köpfe oben. Es war eine super Mannschaftsleistung.“

EBV-Punkte gegen Ludwigsfelde: Lennard Robert: 3 Pkt, 1 Dreier, Binyao Hao 0 Pkt, Laurynas Lukosius 16 Pkt. 5/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 46 Pkt. 9/14 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 5 Pkt 1/8 FW, Baran Dalhancer 3 Pkt 1 Dreier, Ben Schmidt 11 Pkt. 6/8 FW, Oskar Pfaffe und Ben Vorhoff beide 0 Pkt., Zhong Zheng 6 Pkt. 2/6 FW; EBV: Freiwürfe 23/42 = 55% 6 Dreier; Ludwigsfelde: Freiwürfe 16/28 = 57%, 6 Dreier

Binyao Hao beim Korberfolg.

Tags darauf traf der EBV auf 12 Spieler der Kings&Queens Basketball Potsdam 2, die sich gegen den Oranienburger SV durchsetzen konnten. Um es vorweg zu nehmen: Eisenhüttenstadt wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann auch dieses Spiel mit 80:66 (37:26) und wurde verdient Landesmeister der Landesliga.

Baran Dalhancer in der Defensive, gewohnt stark.

Potsdam begann mit einer 3-2-Zone, wie am Vortag. Darauf war der EBV eingestellt. Mit einer eigenen harten Verteidigung und einem schnellen Umschaltspiel wollte der EBV diese Zone knacken. Die Potsdamer Zone sollte sich gar nicht erst aufstellen können. Diese Aufgabe wurde herausragend umgesetzt. Potsdam fand überhaupt nicht zum eigenen Spiel. Der EBV überrannte Potsdam mit einem 9:0 Lauf, erst nach 4 Minuten erzielte Potsdam erste eigene Punkte.

Auch Zhong Zheng (2.v.li.) leistete einen sehr wichtigen Beitrag zum Gewinn des Titels.

Nach 6 Minuten stand es 15:6, nach 7 Minuten 17:8. In die erste kleine Pause ging der EBV mit einem 26:8. Alle Achtung.

Es ist geschafft – die Freude über den Titel war sehr groß.

Das zweite Viertel begann mit zwei erfolgreichen Dreiern durch Arda Kühn / Potsdam. Beim EBV lief es gerade vorn nicht so gut. Erhaltene Freiwürfe wurden verworfen, individuelle Fehler führten dazu, dass der Vorsprung schmolz (31:26). Eine Auszeit half dem Team, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Flugs wurde der Abstand vergrößert, mit 11 Punkten Führung ging es in die Halbzeit-pause (37:26).

Steffen Schneider – ein glücklicher Trainer…

… gemeinsam mit Max Kalisch.

Das dritte Viertel hatte nach der 30. Minute mit 22:17 zwar in Potsdam einen Viertelgewinner, jedoch zehrte der EBV von seinem Vorsprung. Die Kings kamen zwischendurch noch einmal auf 41:38 heran, sehr lautstark unterstützt von ihren zahlreichen Fans. Eisenhüttenstadt hielt mit guter Defensive, schnellen erfolgreichen Würfen sowie je einem Dreier von Laurynas Lukosius und Lennard Robert dagegen. Die Potsdamer wollten unbedingt herankommen und sie schafften ein 48:54 aus ihrer Sicht nach 30 Minuten.

Die Sieger.

Zu Beginn des 4.Viertels blieb nach wechselseitigem Korberfolg der vorherige 11-Punkte-Abstand gleich. Potsdam traf nicht, die Rebounds landeten beim EBV. Zwei schnelle Körbe durch Ben Schmidt – und wieder stand es 61:50 für den EBV. Dabei agierte die EBV-Defense überragend, der ballführende Spieler wurde konsequent attackiert. Auch das Umschalten funktionierte, sodass einfache Punkte im Fastbreak, Binyao Hao ist hervorzuheben, erzielt wurden. Er erkämpfte defensiv den Ball und war auch sofort offensiv anspielbar. Er punktete oder legte klug ab. Potsdam kam 3 Minuten vor Schluss noch einmal auf 62:72 heran. Das reichte jedoch nicht, um den EBV noch zu gefährden. Ein 80:66 – Sieg ergab den viel umjubelten Landesmeistertitel für das EBV-Team und für beide Trainer Steffen Schneider und Max Kalisch. Herzlichen Glückwunsch.

Das Siegerteam.

Fazit beider Trainer: „Das erste Viertel gegen Potsdam, war das Beste, was wir von der Mannschaft bislang gesehen haben. Auch ein Zwischentief wurde überwunden, da die sehr gute Mann-Mann-Verteidigung keine einfachen Würfe zuließ. Die sehr weit geworfenen Dreier (Potsdam) fielen nicht. Kompliment an das gesamte Team. Egal ob Oskar Pfaffe, der einen Ball nach schlechtem Pass doch noch rettete, was zu Punkten führte oder Laurynas Lukosius, der einen gegnerischen Dreier aus der Ecke wegblockte und gleich zum Angriff passte. Oder Binyao Hao, Lennard Robert oder Ben Vorhoff, die ihren Gegenspielern auf den Zehen standen oder auch Kyrylo Baibakov und Zhong Zheng, die körperlich unter den Körben überzeugten. Desweiteren sind zu nennen Baran Dalhancer, der keinen Ball verloren gab sowie Ben Schmidt und Arian Schneider, die den Spielaufbau koordinierten. Jeder spielte für das Team!“

EBV-Punkte gegen Kings&Queens Potsdam 2: Lennard Robert 4 Pkt. 1/2 FW Pkt. 1 Dreier, Binyao Hao 8 Pkt., Laurynas Lukosius 15 Pkt. 2/10 FW 1 Dreier, Arian Schneider 34 Pkt.  13/17 FW 3 Dreier, Kyrylo Baibakov 0 Pkt., Baran Dalhancer 3 Pkt. 1/2 FW, Ben Schmidt 11 Pkt. 1/4 FW, Oskar Pfaffe 0 Pkt., Ben Vorhoff 2 Pkt., Zheng Zhong 3 Pkt. 1/1 FW; Freiwürfe EBV:  19/36 = 53% 5 Dreier: Potsdam 2: 13/30 = 7%, 9 Dreier

Alle Fotos von Stefan Schmidt.

 

Landesliga U 14 männlich: Das EBV-Team erzielte in Hennigsdorf einen sehr guten 3.Platz

Bobby Tänzel beim Korbwurf.

(dkar/mbor) Die Mädchen und Jungen des EBV 1971 belegten in Hennigsdorf nach zwei starken Spielen einen sehr guten 3.Platz in der Landesliga. Das erste Spiel bestritt das Team gegen die Mannschaft aus Lauchhammer. Bevor dieses Spiel begann hielt Trainerin Anne Vorhoff eine „flammende“ Rede, bei der sie die Leistung des Teams über die gesamte Saison in den Mittelpunkt stellte. Der EBV spielt mit 8 Spielerinnen und Spielern, ohne Collin Spanehl.

Jannis Karls beim Wurf, einer der Eckpfeiler des EBV-Teams, erzielte in beiden Spielen 45 Punkte!

Die Lausitzer begannen das Spiel gewohnt sicher über ihren Spielmacher L. Geissler, der schwer zu stoppen war und 42 Punkte erzielte. Er drückte dem gesamten Spiel seinen Stempel auf. Jannis Karls, Paul Zucknick und Maksymilian Drozdek versuchten ihn zu bremsen, was relativ selten gelang. Lauchhammer nutzte seine vorhandenen Größenvorteile und bekam mehrmals den 2. oder 3.Ball im Rebound, um dann zu punkten. Mit 11:18 lag der EBV nach 10 Minuten hinten, zur Pause gab es einen 10-Punkte-Rückstand von 33:43.

Maksymilian Drozdek (mit Ball/Gesamt 40 Pkt.) ein weiterer sicherer Garant für die gezeigte Saisonleistung des Teams.

Trotz intensiven Einsatzes gelang es dem EBV nicht, diesen Rückstand aufzuholen, im Gegenteil: Lauchhammer baute seinen Vorsprung noch aus, auf 62:44 (30. Minute). Das letzte Viertel gewann der EBV zwar mit 15:14, was aber am verdienten 76:59 – Sieg von Lauchhammer, dem späteren Landesmeister,  nichts mehr änderte.

Trainer Daniel Karls nach diesem Spiel: „Wir konnten in diesem Spiel unsere Leistung, die wir über die Saison hinweg gezeigt haben, nicht abrufen. Unser Spiel ging nicht in die Breite und nicht genug in die Tiefe. Da war es für die Spieler von Lauchhammer recht einfach, unsere Spielerinnen und Spieler „auszulesen“ und den Ball zu erobern. Unter dem gegnerischen Korb waren wir mit zu vielen Fehlwürfen und einer 3/14 – Freiwurfquote zu fehlerbehaftet, um Lauchhammer an diesem Tag evtl. zu schlagen. Ansätze der Blockarbeit blieben im Keime stecken. Da müssen wir gegen den kommenden Gegner (Schwedt) besser arbeiten. Sehr gut haben uns die oft auf der Bank sitzende/n Spielerin Hannah Dembinska und Spieler Louis Mielenz und Nick Vorhoff unterstützt.“

Auch Franz Peter Budach steigerte sich von Spiel zu Spiel.

EBV 1971 gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 5 Pkt. 1/4 FW, Nick Vorhoff 2 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 6 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt., Paul Zucknick 8 Pkt., Maksymilian Drozdek 18 Pkt. 2/4 FW, Jannis Karls 20 Pkt. 0/6 FW; Freiwürfe EBV: 3/14 = 21%, kein Dreier, Lauchhammer: 6/13 = 46% kein Dreier

Am Sonntag erwartete den EBV das Team der BG 94 Schwedt zum Spiel um den 3.Platz. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Bronzeplatz wurde durch ein besseres Zusammenspiel und eine sehr gute Team – Defensivleistung erorbert. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch. In diesem Spiel waren bei einem hochmotivierten EBV-Team leichte Größenvorteile mit Maksymilian Drozdek, Jannis Karls und Franz Peter Budach auf Seiten des EBV. Das machte sich bei der Reboundarbeit deutlich bemerkbar.

Auch Paul Zucknick war ein wichtiger Motor des EBV-Teams.

Ein wichtiges Augenmerk legten die EBV-Trainer darauf, den Schwedter Spielmacher und Kapitän des Teams (B. Paegelov/23 Pkt.) in seinem Tatendrang einzuschränken. Das gelang, teilweise auch mit Doppeln durch zwei EBV-Spieler. So führte der EBV nach 10 Minuten mit 15:9 und zur Halbzeit mit 29:22. In der 30.Minute war es ein 10-Punktevorsprung (48:38), dem die Oderstädter im letzten Viertel ein klares 14:6 folgen ließen. Am Ende siegte der EBV verdient mit 62:44, was den völlig verdienten 3.Platz bedeutete.

Den Eisenhüttenstädtern gelang es, ihr Spiel den Schwedtern aufzudrücken, so mit guten Zügen im 1 gegen 1 zum Korb (Maksymilian Drozdek und Jannis Karls), gut herausgearbeiteten Blöcken (Paul Zucknick und Bobby Tänzel) sowie einem funktionierenden Give and Go (mit Nick Vorhoff). Das Team setzte gegen Schwedt das um, was sich die Mannschaft in den vielen Trainingstagen erarbeitet hat.

Stellvertretend für alle weiteren U 14-Spieler – Nick Vorhoff, der sich ebenfalls in den Dienst der Mannschaft stellte.

 

Noch einmal Trainer Daniel Karls: „Heute hat sich ein Team präsentiert, welches über die Saison hinweg zusammengewachsen ist. Wir als Trainerteam (Anne Vorhoff und Marcus Vorhoff) sind stolz darauf zu sehen, wie die Trainingsarbeit im Spiel Anwendung fand. Wir danken allen Eltern, allen Fans, die bei jedem Spiel an der Seitenlinie mitgefiebert, mitgelitten haben, für die Unterstützung während der Saison.“

 

EBV 1971 gegen Schwedt mit: Bobby Tänzel 0 Pkt., Nick Vorhoff 4 Pkt., Louis Mielenz 0 Pkt., Franz Peter Budach 4 Pkt., Hannah Dembinska 0 Pkt.  FW, Paul Zucknick 5 Pkt. 1/2 FW, Maksymilian Drozdek 22 Pkt. 0/2 FW, Jannis Karls 25 Pkt. 2/5 FW 1 Dreier; Freiwürfe EBV: 3/9 = 33%, 1 Dreier, Freiwürfe Schwedt 4/16 = 25% kein Dreier

Alle Fotos sind von Manja Karls.

Landesliga U 14 und Landesliga U 18: 2x Final Four in Hennigsdorf und Ludwigsfelde

(mbor) Am Samstag und Sonntag spielen beide Landesliga-Teams des EBV 1971 um den Landesmeistertitel. Das Team der U 14 spielt als Vorrundenzweiter, mit der Trainerin Anne Vorhoff und Trainer Daniel Karls in Hennigsdorf gegen den Tabellennachbarn (3.Platz) um den Einzug ins Finale, gegen die BG Lauchhammer 1950. Anschließend spielt der Gastgeber aus Hennigsdorf gegen die Vertretung der BG 94 Schwedt.

Am Sonntag sind die Finalspiele: die Verlierer beider Samstag-Spiele treten gegeneinander an, danach ist das Finalspiel beider Samstagsieger.

Die Jungen der U 18 mit Trainer Steffen Schneider reisen als Hauptrundenvierter nach Ludwigsfelde. Dort erwartet sie der Gastgeber als Vorrundenerster. Anschließend heißt die Partie King&Queens Basketball Potsdam 2 gegen den Oranienburger SV.

Am Sonntag sind hier ebenfalls die Finalspiele: beide Verlierer der ersten Partie treffen zuerst aufeinander, anschließend erfolgt die Finalbegegnung beider Gewinner.

Beide EBV-Teams haben gute Aussichten auf das Finalspiel. Sie haben gegen ihren jeweils ersten Samstag – Gegner (U 14 / Lauchhammer und U 18 / Ludwigsfelde) einmal gewonnen und einmal verloren. Das heißt also die Tagesform wird in Hennigsdorf und Ludwigsfelde entscheiden, wer letztlich zu den Siegern gehören wird. Alles ist möglich.

U 9: Viel Sport, viel Spiel und viel Spaß beim 3-tägigen Trainingslager

Kleine Essenspause

Das Trainingslager-Shirt

(mbor/orüd) Ein dreitägiges Trainingslager führte das Team während der Osterferien in unserer Turnhalle An der Schleuse durch. Unter Leitung von Trainer Oliver Rüdiger dienten diese Tage der weiteren Verbesserung der Teamchemie einerseits und der Vervollkommnung der individuellen und gruppentaktischen Fähigkeiten.

Im Mittelpunkt standen zum Beispiel einfache Defensiv- und Offensivübungen, wie Dribblings zum Korb, Zweierlauf, 1 gegen 1 und 2 gegen 2.

Die Zugfahrt

Vertieft wurden außerdem der Zwei-Kontakt-Rhythmus aus dem Stand, in der Bewegung und beim Korbwurf sowie die richtige Ausübung des Sternschritts.

Auch Basketball wurde gespielt.

Das ganze Programm wurde mit vielen lustigen Spielen und mit kleinen Basketballspielen aufgelockert.

Unser Vorsitzender, Marcus Vorhoff, ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen. Gemeinsam mit ihm gab es am zweiten Tag eine intensive Videoanalyse vom letzten Spieltag. Danach gab es das Abschlussspiel. Eine Überraschung hatte Frau Nicole Heinrich-Rüdiger, parat.

Kampf um die Plätze…

Sie entwarf ein tolles Logo für ein T-Shirt für jede Teilnehmerin/jeden Teilnehmer, welches sie auch selbst herstellte. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Der dritte Tag war dem Hallenspielplatz PoPaPo in Cottbus vorbehalten. Mit dem Zug ging es gemeinsam mit einigen Kindern aus der U 12 auf den dortigen Abenteuerspielplatz. Alle Teilnehmer der U 9 hatten selbstverständlich stolz ihr neues T-Shirt an.

Noch ein Gruppenfoto…

 

In Cottbus war für alle Kinder etwas dabei, seien es der Kletterturm, die Kletterwand, der Tischkicker, die Multiballwand, die Tretautos, eine Bolzfläche, das Tischtennisspiel, die Bumpercars und noch einiges mehr.

 

Glücklich und zufrieden, und einige Kinder auch etwas erschöpft, ging es am Nachmittag wieder mit dem Zug zurück nach Hause. Drei erlebnisreiche Tage vergingen wie im Flug.

Alle Fotos von Diana Schaeffer, Anne Vorhoff und Oliver Rüdiger.

 

 

U 9 männlich: Starke Defensive und Leistungssteigerung beim Mini-Turnier in Bernau

Vor jedem Spiel – Erwärmung.

(mbor/orüd) Im Rahmen der stattfindenden Minitour Brandenburg wurde das Team der U 9 zum Miniturnier nach Bernau eingeladen, in die Turnhalle Am Wasserturm. Dabei standen für die Jüngsten des Vereins fünf Spiele auf dem Turnierplan.

Spiel 1: EBV – USV Potsdam/Mädchen, 24:6

Wichtige Auszeit!

Der EBV begann sein erstes Turnierspiel mit Karl Stolz, Philipp Richter, Henry Matteo Pirke und Tomke Domachowski. Das Team startete anfänglich sehr nervös und ließ genau wie die Potsdamer einige klare Chancen aus. Das erste Viertel endete nur 2:2. Erst so allmählich konnten sich die nun eingesetzten Eisenhüttenstädter Lenny Rüdiger, Lukas Berg, Otto Engelien und Billy Domachowski steigern. Dabei sprang ein sehr gutes 8:2 heraus. Bei einem 10:4 für den EBV wurden die Seiten gewechselt. Mit guten Einzelaktionen mit Durchbrüchen zum gegnerischen Korb sowie durch gutes Zusammenspiel der Spieler erzielte das Team ein 4:2 im dritten Viertel und ein 10:2 im letzten Viertel, so dass dieses erste Spiel mit 24:6 gewonnen werden konnte.

Lenny Rüdiger machte sehr gute 12 Punkte, gefolgt von Henry Matteo Pirke mit 11 Punkten.

Erholung in den Pausen auf der Matte.

Spiel 2: EBV 1971 – Strausberg Mustangs, 14:6

Der EBV begann mit der gleichen Startaufstellung. Wieder taten sich beide Teams schwer in ihr Spiel zu finden. Nach dem ersten Viertel gab es ein 2:2. Anschließend konnten sich die Oderstädter mit ihrem zweiten Vierer sehr viel besser in Szene setzen, prompt gab es ein 6:0, bei einem Halbzeitstand von 8:2 für den EBV. Betont werden muss an dieser Stelle, dass sowohl die Schiedsrichter als auch die Spieler selbst darauf achteten, Schrittfehler und Doppeldribbling zu vermeiden. Denn schon bei den Jüngsten muss hier konsequent darauf geachtet werden.

Team U 9 mit Trainer Oliver Rüdiger.

Mit einem 4:2 nach dem Seitenwechsel ging es weiter, gefolgt von einem nochmaligen 2:2 zum Schluss. Die Strausberger kamen damit noch einmal etwas auf. Der 14:6 – Sieg des EBV war jedoch nicht gefährdet. Topscorer waren in diesem Spiel Otto Engelien und Lenny Rüdiger mit jeweils 4 Punkten.

Spiel 3: EBV – StarWings Glienicke, 14:36

EBV-Trainer Oliver Rüdiger beobachtete in den Pausen die noch kommenden Gegner und sah, dass jetzt technisch stärkere Teams auf seine Mannschaft treffen werden. So kam es denn auch gleich gegen die StarWings aus Glienicke. Dieses Team war spielerisch sehr gut aufgestellt und hatte einige größere Spieler in seinen Reihen. Vor allem bei den Rebounds war das zu sehen.

Der EBV lag nach dem 1.Viertel bereits 0:16 hinten, die zweiten Vier schafften ein 8:2 in ihrem Spielabschnitt. Die Seiten wurden bei 8:18 gewechselt. Danach bemühten sich die EBV-Jungen um den Anschluss. Die Kondition ging so langsam zu Ende. Mehr als ein 0:12 und ein 6:6 – Achtungserfolg waren nicht drin. So gewann Glienicke ganz klar mit 36:14. Lenny Rüdiger war mit 8 Punkten Topscorer seines Teams.

Spiel 4: EBV – Leok Bernau 1.Mannschaft, 7:42

Spielszene gegen Bernau 1.Mannschaft

Wieder begannen die Jungen der ersten Reihe. Dabei zeigte sich, dass man anfangs auch gegen eine starke Mannschaft mithalten konnte. Denn nur ein 1:4 war mehr als nur ein Achtungserfolg gegen die Bernauer Spieler. Doch ab dem 2.Viertel war Bernau sehr dominant, technisch und spielerisch sehr überlegen. Die Viertelergebnisse von 17:2 (Halbzeit 21:3), 10:0 und 11:4 für den Favoriten belegen diese Aussage eindrucksvoll. Bernau gewann mit 42:7. Topscorer beim EBV war Otto Engelien mit 6 Punkten.

Urkunde für jeden Turnierteilnehmer.

Spiel 5: EBV – Lok Bernau 2.Mannschaft, 10:20

Im letzten Turnierspiel versuchten die Gäste von der Oder noch einmal mit ganzem Einsatz gegen die zweite Vertretung von Bernau dagegen zu halten. Obwohl dieses Spiel letzten Endes mit 10:20 verloren ging, konnte Trainer Oliver Rüdiger in diesem Spiel und im gesamten Turnier „dem Team Leidenschaft, Kampfeswillen und Einsatzbereitschaft bescheinigen. Mit den Viertelergebnissen von 2:7, 4:5, 2:2 und 2:6 können wir ganz gut leben. Wir wissen nach diesem Turnier genau, was wir im wöchentlichen Training noch verbessern müssen. Das betrifft vor allem die Chancenverwertung am gegnerischen Korb sowie die generelle Reboundtätigkeit.“ Topscorer in diesem Spiel wurden Henry Matteo Pirke und Otto Engelien mit jeweils 4 Punkten.

Der EBV spielte das Turnier mit: Otto Engelien, Billy Domachowski, Tomke Domachowski, Lenny Rüdiger, Philipp Richter, Henry Matteo Pirke, Lucas Berg, Karl Stolz

Alle Fotos von Anne Pirke, Annika Stolz, Wade Wilson und Frank Balzer

 

Landesliga U 14: In Lauchhammer Einzug ins Finalfour in Hennigsdorf perfekt gemacht

Auszeit und aufmunternde Worte:

(dkar/mvor) Die Mädchen und Jungen der U 14 haben in Lauchhammer mit einem hervorragenden 2.Platz nach Abschluss der Hauptrunde das Finale in Hennigsdorf erreicht. Dabei gewann das Team mit der Trainerin Anne Vorhoff und dem Trainer Daniel Karls am letzten Sonntag gegen RedHawks Potsdam 2 klar mit 97:52 (44:23) und verlor gegen die Gastgeber, der BG 1950 Lauchhammer mit 47:67 (20:33).

Das 1.Spiel gegen die RedHawks stand mit dem ersten Sprungball im Zeichen des EBV. Die Eisenhüttenstädter gingen sehr konzentriert an das Spiel, wohlwissend, dass sie bei zwei Siegen das Finale zu Hause hätten spielen können. Defensiv ließ der EBV nichts anbrennen. Alle knieten sich in die Aufgabe, gewährten den Gegnern kaum freie Würfe. Selbst die jüngeren Spieler, wie Hannah Dembinska und Louis Mielenz scheuten sich nicht, ihre Gegner immer wieder defensiv zu ärgern. Nach einem 25:15 im ersten Viertel hieß es im 2.Viertel schon deutlicher 19:8. Das brachte einen Halbzeitstand von 44:23.

Bobby Tänzel will hoch hinaus.

Nach dem Seitenwechsel verschärfte der EBV noch einmal das Tempo, und schon war das Spiel mit einem 6:36 aus Potsdamer Sicht entschieden.

Jannis Karls (29 Pkt.) und Paul Zucknick (12 Pkt.) waren die Aufbauspieler. Durch gute Blockarbeit ihrer Mitspieler gelang es ihnen wieder stark zum Korb zu ziehen. Entweder punkteten beide dann selbst oder legten im richtigen Moment zu Maksymilian Drozdek (18 Pkt.) oder zu Franz Peter Budach (16 Pkt.) ab. Überhaupt war die Trefferquote in diesem Spiel für beide Trainer sehr zufriedenstellend. Alle Spieler konnten sehr gut ins Spiel integriert werden. Nick Vorhoff, einer der kleinsten und jüngsten Spieler im EBV, machte seine ,Größe´ durch Schnelligkeit wett. Er war wie ein Wirbelwind und sehr oft nur durch ein Foul zu stoppen.

Franz Peter Budach – mit starken und wichtigen Punkten.

Im 4.Viertel spielte, im Hinblick auf das gleich anschließende Spiel gegen den Gastgeber, vor allem der 2.Fünfer. Auch diese Spieler machten ihre Sache ordentlich, so dass am Ende ein klares 97:52 – Ergebnis für den EBV auf der Tafel stand.

EBV 1971 gegen RedHawks Potsdam 2 mit: Bobby Tänzel 3 Pkt. 1/4 FW, Nick Vorhoff 2 Pkt., Collin Spanehl 2 Pkt., Louis Mielenz 6 Pkt., Franz Peter Budach 16 Pkt., Hannah Dembinska 7 Pkt. 1/2 FW, Paul Zucknick 12 Pkt., Maksymilian Drozdek 18 Pkt. 2/3 FW, Jannis Karls 29 Pkt. 0/2 FW; Freiwürfe EBV: 4/11 = 36%, 1 Dreier, RedHawks Potsdam 2: 2/7 = 29% 2 Dreier

Hannah Dembinska, links mit Ball, steuerte ebenfalls Punkte zum Ergebnis bei:

Gegen die Gastgeber hatte das EBV-Team einen erwartet schweren Stand. Dazu kam aus Sicht der EBV-Trainer, dass die Schiedsrichter zu wenig gepfiffen haben und dass sich die Gastgeber hinter der EBV-Spielerbank nicht fair verhalten haben. In einem emotionalen Spiel verschlief der Gast das erste Viertel komplett.

Maksymilian Drozdek – einer der Felsen des EBV-Teams.

Der EBV hat nur einmal aus dem Feld in diesem Viertel gepunktet. Mit 3:16 ging es in die Viertelpause, dass war schon hart. Fehlwürfe, ausbleibende Schiedsrichterpfiffe und zu einfache Ballverluste machten dieses Ergebnis möglich. Lauchhammer startete seinerseits Fastbreaks, setzte auf Schnelligkeit. Vorn standen schon zwei Spieler der BG, die dann nur noch einzunetzen brauchten. Die Rückwärtsbewegung des EBV war dem nicht gewachsen.

Nick Vorhoff – klein aber oho!!

Jannis Karls gehörte zu den besten Spielern in der kompletten Saison.

Anders das zweite Viertel: ein 17:17 war der Lohn der großen Anstrengungen. Aber der EBV kam nicht weiter heran. Bei 20:33 wurden die Seiten gewechselt. Selbst das dritte Viertel ging mit 21:12 an Lauchhammer. Kleine Phasen der Unkonzentriertheit bestrafte Lauchhammer eiskalt. Das Spiel war praktisch entschieden. Trotz dieses Spielstandes gab es beim EBV-Team kein Aufgeben. Eine Auszeit zum richtigen Zeitpunkt und aufmunternde Worte taten ihr Übrigens.

Jannis Karls und Paul Zucknick arbeiteten sich defensiv am Spielmacher von Lauchhammer, L. Geissler ab. Dieser kam auf sehr gute 29 Punkte, davon 1 Dreier und 4/5 Freiwürfe. Deren Kapitän erzielte satte 21 Punkte. Das waren beide zusammen 76% aller gegnerischen Punkte.

Paul Zucknick machte einen sehr großen Schritt zum Führungsspieler.

Am Ende entschädigte ein 15:13 im 4.Viertel den EBV für den betriebenen Aufwand. Das klare 67:47 für den Gastgeber war dabei nie gefährdet. Beide Gäste-Trainer waren stolz auf ihr Team und die gezeigten Leistungen. „Wir hatten eine sehr gute Saison. Es gab Höhen und Tiefen.  Wichtige Trainingsinhalte waren in beiden Spielen immer wieder zu erkennen. Daran werden wir weiterarbeiten. Im Halbfinale kommt es nun Ende April in Hennigsdorf zum erneuten Aufeinandertreffen EBV – Lauchhammer um den Einzug ins Finale. Darauf werden wir uns intensiv vorbereiten.“

EBV 1971 gegen Lauchhammer mit: Bobby Tänzel 4 Pkt., Nick Vorhoff 2 Pkt. 0/2 FW, Collin Spanehl 0 Pkt., Louis Mielenz 2 Pkt., Franz Peter Budach 3 Pkt. 1/2 FW, Hannah Dembinska 0 Pkt. Paul Zucknick 6 Pkt. 2/8 FW, Maksymilian Drozdek 9 Pkt. 1/4 FW, Jannis Karls 21 Pkt. 2/4 FW; Freiwürfe EBV: 6/20 = 36%, 1 Dreier, Lauchhammer: 5/7 = 71% 2 Dreier

 

Alle Fotos von Manja Karls.